Eine Reise nach Indien verspricht unvergessliche Erlebnisse – von den Palästen Rajasthans über die Ghats in Varanasi hin zu den Backwaters von Kerala. Doch während Ihr Euch auf die kulturellen Schätze und kulinarischen Abenteuer freut, solltet Ihr auch an eine passende Kreditkarte für Indien denken.
Das sind die Karten, die wir aktuell empfehlen:
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Eine gut gewählte Kreditkarte macht Euch das Leben nicht nur in Deutschland, sondern auch in Indien leichter. Bei der Auswahl der besten Kreditkarte für Indien gibt es jedoch einiges zu beachten – deshalb erklären wir Euch alles, was Ihr wissen müsst.
Inhaltsverzeichnis
- Bezahlen in Indien: die wichtigsten Fakten auf einen Blick
- Warum benötige ich eine Kreditkarte Indien wenn ich in das Land reise?
- Wie findet man die beste Kreditkarte für eine Indien Reise?
- Gibt es kostenlose Kreditkarten für Indien?
- Welche Premium Kreditkarten lohnen sich für Indien?
- Lohnt sich eine Prepaid Kreditkarte für Indien?
- Welche Tipps haben wir für die Nutzung einer Kreditkarte in Indien?
- Wie kann ich mit meiner Kreditkarte in Indien Geld abheben?
- Mit welcher Kreditkarte zahle ich an Indiens beliebtesten Reisezielen?
- Wie beantrage ich eine Kreditkarte für meine Indien Reise?
- Welche Alternativen gibt es zu Kreditkarten in Indien?
- Unsere Erfahrungen mit Kreditkarten in Indien
- Funktioniert die EC-Karte (Girocard) in Indien?
- Unser Fazit zu den besten Kreditkarten für Indien
Bezahlen in Indien: die wichtigsten Fakten auf einen Blick
UPI dominiert Indiens Alltag, für Reisende zählen aber vor allem gebührenfreie Abhebungen und eine solide Akzeptanz in Hotels. Das Wichtigste vorab:
| Währung | Indische Rupie (INR) |
| Kartenakzeptanz | In Städten, Hotels und Ketten hoch; auf Märkten und dem Land bar oder per UPI |
| Bargeldbedarf | Hoch |
| Automatengebühr vor Ort | Lokale Gebühren nach einigen Freiabhebungen sind üblich; Limits pro Vorgang eher niedrig |
| Fremdwährungsgebühr | Fällt bei den meisten Karten an; mit einer Karte ohne Auslandseinsatzentgelt entfällt sie |
| Abrechnung in Euro (DCC) | Immer ablehnen und in Rupien abrechnen lassen |
| Trinkgeld | Üblich: rund 10 Prozent im Restaurant |
Warum benötige ich eine Kreditkarte Indien wenn ich in das Land reise?
In Indien prallen zwei Welten aufeinander: In den Metropolen sind Kreditkarten in Hotels, Malls und gehobenen Restaurants verbreitet, im Alltag dominiert aber das QR-System UPI – das Touristen normalerweise nicht direkt nutzen können. Für Straßenhändler, Märkte, Rikschas und Trinkgeld ist Bargeld in Indischen Rupien unverzichtbar; haltet kleine Scheine bereit. Eine Kreditkarte ohne Fremdwährungsgebühr nutzt Ihr insbesondere zum Geldabheben – an den häufig launischen Automaten, die ausländische Karten meist auf rund 10.000 Rupien je Abhebung begrenzen.
Was viele Indien-Fans jedoch unterschätzen, sind die versteckten Kosten beim Währungsumtausch und bei Kartenzahlungen im Ausland. Viele Kreditkarten belasten Euch mit hohen Auslandstransaktionsgebühren und ungünstigen Wechselkursaufschlägen – und das meist unbemerkt.

Bei einer zweiwöchigen Rundreise durch Rajasthan und Goa können sich diese scheinbar geringen Gebühren rasch zu einem beträchtlichen Betrag summieren – Geld, das Ihr lieber für mehr Erlebnisse in Indien ausgeben solltet.
Eine speziell auf Reisen ausgelegte Kreditkarte eliminiert diese unnötigen Zusatzkosten und gibt Euch gleichzeitig die Flexibilität, auf einmalige Gelegenheiten oder unerwartete Notfälle zu reagieren – ohne Euch Gedanken über Bankgebühren machen zu müssen.
Kann man mit EC-Karte in Indien bezahlen?
Die gute Nachricht vorweg: Grundsätzlich spricht nichts dagegen, Eure EC-Karte in Indien zu verwenden, allerdings funktioniert nicht jede deutsche Bankkarte problemlos. Die Akzeptanz hängt stark vom jeweiligen Kartensystem ab, das Ihr an den Logos auf Eurer Karte erkennen könnt.
Maestro-Karten werden in Indien nur eingeschränkt akzeptiert, sie eignen sich also nicht als einzige Lösung. V-Pay-Karten hingegen könnt Ihr getrost zu Hause lassen – dieses europäische System wird in Indien nämlich nirgendwo unterstützt. Deutlich besser sieht es mit Mastercard oder Visa Debit aus: Diese werden überall dort akzeptiert, wo überhaupt Kartenzahlungen möglich sind. Die Visa für Indien beantragen könnt Ihr über den Link zur entsprechenden Visa Kreditkarte in unserem Kreditkartenvergleich.
Wie findet man die beste Kreditkarte für eine Indien Reise?
Automaten von SBI, HDFC oder ICICI sind die verlässlichste Wahl; die Eigengebühren sind niedrig, die Limits pro Abhebung aber ebenfalls – plant mehrere kleinere Abhebungen ein. Nutzt Geräte in Bankfilialen, Flughäfen oder Hotels statt freistehender Automaten und lasst grundsätzlich in Rupien abrechnen.
Die Auswahl der idealen Reisekreditkarte für Indien ist nicht gerade einfach – denn das Angebot ist groß. Es hilft also ein systematischer Blick auf verschiedene Faktoren, die Ihr beachten solltet.

Lasst uns die wichtigsten Entscheidungskriterien gemeinsam durchgehen:
Fremdwährungsgebühren
Der erste und wichtigste Punkt sind die Fremdwährungsgebühren. Während traditionelle Bankkarten einige Prozentpunkte oder sogar eine Fixgebühr für jede Transaktion in indischen Rupien berechnen, verzichten moderne Reisekreditkarten komplett auf diese Zusatzkosten. Sucht also nach einer Kreditkarte, mit der das Kreditkarte für das Ausland kostenlos ist.
Abhebegebühren
Geldautomaten sind in Indien weit verbreitet, funktionieren mit ausländischen Karten aber nicht immer zuverlässig – probiert im Zweifel einen Automaten einer großen Bank wie SBI, HDFC, ICICI oder Axis. Die meisten Automaten begrenzen ausländische Karten auf rund 10.000 Rupien pro Abhebung, und viele indische Banken erheben eine eigene Gebühr von etwa 200 bis 250 Rupien. Haltet stets kleine Scheine bereit, da an Märkten und für Rikschas selten gewechselt werden kann, und lehnt die Abrechnung in Euro (DCC) ab.
Wechselkurse und versteckte Aufschläge
Ein fairer Wechselkurs kann über die gesamte Reisedauer hinweg einen erheblichen Unterschied machen. Das Problem dabei: Die wenigsten Banken kommunizieren ihre Wechselkurse transparent.

Die besten Kreditkartenanbieter orientieren sich am tagesaktuellen Interbanken-Wechselkurs – falls Ihr diese Information online nicht finden könnt, lohnt es sich, nachzufragen. Gerade wenn Ihr länger im Ausland unterwegs seid – egal ob in Indien, Thailand, Australien oder der Türkei – summieren sich selbst kleinste Aufschläge, seid also vorsichtig.
Zusatzservices für den Notfall
Indien kann auch erfahrene Backpacker vor unerwartete Herausforderungen stellen. Eine umfassende Auslandskrankenversicherung, ein 24-Stunden-Notfallservice und die Unterstützung im Falle eines Kartenverlusts können in kritischen Situationen unbezahlbar sein. Stellt Euch vor, Ihr erkrankt schwer und benötigt einen Rücktransport – hier zeigt sich der wahre Wert einer Premium Kreditkarte mit umfassenden Zusatzleistungen. Auch wenn diese Karten ein bisschen mehr kosten, lohnen sie sich für viele von Euch wegen der inkludierten Reiseversicherungen.
Die wichtigsten Entscheidungskriterien auf einen Blick:
- Fremdwährungsgebühren
- Abhebegebühren
- Wechselkurse und versteckte Aufschläge
- Zusatzservices für den Notfall
Gibt es kostenlose Kreditkarten für Indien?
Rikschas, Chai-Stände und kleine Läden sind reine Bargeld-Welt, und Scheine über 500 Rupien wechselt kaum jemand gern – kleine Stückelung ist Gold wert. In Hotels und Restaurants der Städte klappt die Karte zuverlässig. Haltet die Karte bei Zahlungen im Blick und aktiviert Echtzeit-Benachrichtigungen: Skimming ist nicht flächendeckend, kommt aber vor.
Premium-Karten sichern Indien-Reisen über Auslandskranken- und Reiserücktrittsversicherung ab und öffnen die Lounges in Delhi und Mumbai – im Land selbst bezahlt Ihr damit nicht besser als mit den kostenlosen Karten.
Indien rechnet in Indischen Rupien ab – einer Währung, die Ihr weder ein- noch ausführen dürft, weshalb die gesamte Reisekasse im Land selbst entsteht. UPI-QR-Zahlungen dominieren den Alltag, bleiben aber Inhabern indischer Konten vorbehalten. Für Reisende zählt deshalb die Kombination aus gebührenfreien Rupien-Abhebungen und aufschlagfreier Kartenzahlung in Hotels und größeren Geschäften – das Profil der drei kostenlosen Karten.
Auf jeden Fall! Wenn Ihr Euer Budget schonen wollt und keinen übermäßig hohen Kreditrahmen benötigt, bietet der deutsche Markt gleich mehrere praktische Kreditkarten ohne Jahresgebühr:
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Welche Premium Kreditkarten lohnen sich für Indien?
Premium Kreditkarten rechtfertigen ihre höheren Jahresgebühren vor allem durch umfassende Zusatzleistungen, die gerade in einem komplexen Land wie Indien ziemlich wertvoll sein können. Während die reinen Zahlungsfunktionen sich kaum von kostenlosen Alternativen unterscheiden, bieten sie Schutz und Service, der im Ernstfall über eine gelungene oder problematische Reise entscheiden kann.
American Express Platinum Card
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- Bis zu 650 Euro Reise- & Lifestyle-Guthaben pro Jahr
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easybank Platinum Double
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- Zwei separate Karten (Visa & Mastercard)
- Umfangreiches Reiseversicherungs-Paket inkl. Reiserücktritt
- Mietwagen-Vollkasko & Einkaufsversicherung
- Bis zu drei kostenlose Partnerkarten
- Monatsgebühr: 8,25 Euro
Eurowings Kreditkarte Premium
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- Eurowings Vorteile: Kostenlose Sitzplatzreservierung, Fast Lane & mehr
- Meilen sammeln auf alle Umsätze
- Reise-Versicherungspaket inklusive
- Monatsgebühr: 8,25 Euro (im 1. Jahr 4,13 Euro)
Lohnt sich eine Prepaid Kreditkarte für Indien?
Prepaid Kreditkarten eignen sich speziell für Euch, wenn Ihr entweder keinen Zugang zu einer klassischen Kreditkarte habt oder Eure Reiseausgaben strikt kontrollieren möchtet.
Der Hauptvorteil liegt in der absoluten Ausgabenkontrolle: Ihr könnt nur das Geld ausgeben, das Ihr vorher aufgeladen habt. Für Backpacker mit einem festen Budget oder für Eltern, die ihren Kindern eine Karte für eine Indien Reise mitgeben möchten, könnte das eine beruhigende Sicherheit sein. Zudem entfällt die Bonitätsprüfung, sodass Ihr auch als Student oder Person mit weniger guter Schufa eine praktische Zahlungskarte bekommt.
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Welche Tipps haben wir für die Nutzung einer Kreditkarte in Indien?
Wenn Ihr Eure Kreditkarte erfolgreich in Indien einsetzen wollt, solltet Ihr über die örtlichen Gegebenheiten und einige Vorsichtsmaßnahmen Bescheid wissen:
Alle Tipps im Überblick:
- Indische Rupie als Währung in Indien
- Gesundheitliche Absicherung
- Sicherheit
- Mehrere Karten mitnehmen
Währung in Indien
Die indische Rupie (abgekürzt INR) ist die offizielle Währung des Landes und Ihr solltet Euch darauf einstellen, dass Ihr vielerorts nur mit Bargeld bezahlen könnt. Während in modernen Einkaufszentren in Mumbai oder Tech-Hubs in Bangalore Kartenzahlungen selbstverständlich sind, verlassen sich Straßenhändler, lokale Restaurants und Transportmittel noch immer auf Bargeld.

Wählt daher unbedingt eine Karte mit günstigen Konditionen beim Abheben, denn ohne indische Rupien werdet Ihr nicht weit kommen. Plant regelmäßige Geldautomaten-Besuche ein und hebt größere Beträge ab – denn leider sind die Automaten oft leer oder funktionieren schlichtweg nicht. Beachtet jedoch, dass die meisten indischen Geldautomaten ein Abhebungslimit von 10.000 Rupien (circa 100 Euro) pro Transaktion haben.
Gesundheitliche Absicherung
Ein kritischer Punkt für Euren Indienurlaub ist die Gesundheitsvorsorge. Das Land stellt auch erfahrene Urlauber vor gesundheitliche Herausforderungen – ein Magen-Darm-Infekt nach dem Genuss von Street Food oder eine Dengue-Erkrankung während der Monsunzeit sind keine Seltenheit.
Eine umfassende Auslandskrankenversicherung ist daher unverzichtbar. Kreditkarten mit integrierter Reiseversicherung können Euch erhebliche Kosten sparen, aber prüft die Versicherungsbedingungen genau. Viele Standard-Versicherungen begrenzen die Reisedauer auf 30 bis 45 Tage – für längere Aufenthalte benötigt Ihr also eine zusätzliche Auslandskrankenversicherung.
Sicherheit
Die Sicherheit Eurer Finanzen sollte oberste Priorität haben. Indien ist ja bekanntlich nicht das sicherste Reiseland und Gelegenheitsdiebstahl kommt vor, besonders in touristischen Hotspots und überfüllten Zügen.

Tragt niemals alle Karten und Bargeld an einem Ort, sondern verteilt Eure finanziellen Mittel auf unterschiedliche Taschen. Nehmt täglich nur so viel Bargeld mit, wie Ihr tatsächlich benötigt, und lasst Wertsachen lieber im Hotel.
Mehrere Karten mitnehmen
Führt immer mindestens zwei Karten von verschiedenen Anbietern mit Euch – idealerweise eine Visa und eine Mastercard. Die Akzeptanz von bargeldloser Zahlung ist zwar begrenzt, aber trotzdem habt Ihr so eine Backup-Option bei technischen Problemen oder Diebstahl.
Wie kann ich mit meiner Kreditkarte in Indien Geld abheben?
Das Geldabheben in Indien funktioniert grundsätzlich wie in Deutschland, doch Ihr solltet Euch auf einige Besonderheiten einstellen. Die Dichte an Geldautomaten ist deutlich geringer als in Europa, besonders in ländlichen Gebieten und kleineren Städten. Plant Euren Bargeldbedarf daher vorausschauend und nutzt jede Gelegenheit zum Abheben in größeren Städten.

Ein häufiges Problem sind, wie bereits erwähnt, defekte oder leere Geldautomaten. Besonders nach Feiertagen oder am Monatsende kann es vorkommen, dass mehrere Automaten in Folge kein Bargeld ausgeben. Lasst Euch davon nicht entmutigen – meist hilft es, verschiedene Banken auszuprobieren oder zu verschiedenen Tageszeiten zu kommen.
Brauche ich in Indien eine Kreditkarte oder Bargeld?
Die klare Antwort lautet: Bargeld ist nach wie vor unverzichtbar. Ob Ihr dafür eine Debitkarte oder Kreditkarte verwendet, ist zweitrangig – entscheidend sind die Konditionen für Bargeldabhebungen. Viele alltägliche Situationen erfordern Bargeld: Trinkgelder, Street Food, Wasser, lokale Transportmittel, kleine Souvenirs oder Spenden in Tempeln.
Gleichzeitig wächst die Akzeptanz für Kartenzahlungen stetig, besonders in urbanen Gebieten und bei jüngeren Händlern. Hotels, Restaurants der Mittel- und Oberklasse, organisierte Touren und Einkaufszentren akzeptieren oft auch internationale Karten.
Mit welcher Kreditkarte zahle ich an Indiens beliebtesten Reisezielen?
In Indiens Großstädten – Delhi, Mumbai, Bangalore – sind Kreditkarten in Hotels, gehobenen Restaurants und Malls weit verbreitet, doch im Alltag dominiert das QR-System UPI, das Touristen normalerweise nicht direkt nutzen können (indisches Konto und Nummer nötig). Neu: An großen Flughäfen könnt Ihr die „UPI One World”-Wallet gegen Vorauszahlung laden und dann per App zahlen. Für Straßenhändler, Märkte, Rikschas und Trinkgeld braucht Ihr Bargeld (Indische Rupie, INR) – haltet kleine Scheine bereit. Geldautomaten sind häufig leer oder defekt und limitieren ausländische Karten auf rund 10.000 INR je Abhebung. Ein Überblick über die zehn beliebtesten Ziele:
- Delhi: In Hotels, Malls und Restaurants klappt die Karte; auf den Basaren (Chandni Chowk) und in Auto-Rikschas zählt Bargeld.
- Agra (Taj Mahal): Den Eintritt zahlt Ihr teils per Karte oder online; Souvenirstände und Kutschen bar.
- Jaipur (Rajasthan): Paläste und Hotels nehmen Karte; in den Bazaren wird bar gehandelt.
- Mumbai: Südmumbai ist sehr kartenfreundlich; Streetfood und Vorortzüge bar.
- Goa: Beach Shacks und Strandmärkte sind oft bar; Resorts und Restaurants nehmen Karte.
- Kerala (Backwaters): Hausboote bucht Ihr vorab per Karte; in Dörfern Bargeld.
- Varanasi: An den Ghats, bei Bootsfahrten und in den Gassen dominiert Bargeld.
- Udaipur: Die Seehotels nehmen Karte; Altstadt-Läden bar.
- Amritsar (Goldener Tempel): Der Tempelbesuch ist kostenlos; ringsum zahlt Ihr bar.
- Rishikesh: Yoga-Ashrams und Cafés teils per Karte oder UPI; kleine Läden bar.
Egal ob Ihr eine Kreditkarte für Delhi sucht, eine Kreditkarte für Agra mit dem Taj Mahal oder eine Kreditkarte für Goa – die beste Wahl bleibt dieselbe: eine gebührenfreie Reisekreditkarte fürs Geldabheben, ergänzt um genügend Rupien in bar für Märkte, Rikschas und Trinkgeld.
Wie beantrage ich eine Kreditkarte für meine Indien Reise?
Die Beantragung einer Reisekreditkarte ist heute dank digitaler Prozesse deutlich einfacher geworden, doch eine systematische Herangehensweise spart Zeit und vermeidet Probleme:Vergleicht zunächst verschiedene Angebote anhand Eurer spezifischen Bedürfnisse: Benötigt Ihr einen hohen Kreditrahmen oder reicht eine Prepaid-Lösung? Wie wichtig sind Zusatzleistungen wie Reiseversicherung?
1️⃣ Prüft die Voraussetzungen des gewählten Anbieters: Die meisten Karten erfordern ein regelmäßiges Einkommen und eine positive Schufa-Auskunft, doch die konkreten Anforderungen variieren stark.
2️⃣ Bereitet alle erforderlichen Unterlagen vor: Personalausweis, aktuelle Gehaltsnachweise, eventuell Kontoauszüge der letzten Monate.
3️⃣ Füllt den Antrag sorgfältig aus und achtet auf korrekte Angaben – Fehler verzögern die Bearbeitung unnötig.
4️⃣ Nutzt das VideoIdent– oder PostIdent-Verfahren zur Identitätsprüfung.
5️⃣ Wartet, bis der Antrag genehmigt wird und plant ausreichend Zeit ein.
Welche Alternativen gibt es zu Kreditkarten in Indien?
Neben klassischen Kreditkarten haben sich in den letzten Jahren innovative Fintech-Lösungen durchgesetzt, die speziell für Reisende entwickelt wurden und oft bessere Konditionen als traditionelle Banken bieten. Welche Reisezahlungsmittel Indien dafür noch akzeptiert, haben wir Euch dargestellt:
Revolut Debitkarte
Revolut ist eine App-basierte Neobank, die faire Wechselkurse und niedrige Gebühren für Auslandszahlungen bietet, hat jedoch einen wichtigen Nachteil für Eure Auslandsreisen: Am Wochenende wird ein Aufschlag von einem Prozent berechnet. Da viele Reiseaktivitäten am Wochenende stattfinden, kann das die Kosten merklich erhöhen.
Revolut Karte
- Keine SCHUFA-Prüfung
- Bargeld abheben – kostenlos bis 200 €/Monat
- Kostenlose Überweisungen in 36 Währungen
- Apple Pay und Google Pay
- 1 RevPoint je 10 Euro Umsatz sammeln
Wise Karte
Die Wise Karte stellt möglicherweise die beste Alternative zu traditionellen Kreditkarten dar. Ihr könnt Guthaben in über 40 Währungen halten, einschließlich der indischen Rupie. Ihr wechselt Geld bereits zu Hause zum tagesaktuellen Wechselkurs und könnt in Indien kostenlos bezahlen und abheben. Meist ist das sogar günstiger als mit einer Premium-Kreditkarte, da Wise mit dem echten Wechselkurs arbeitet und keine Aufschläge berechnet.
Wise Debit Mastercard
- Digitale Debit-Mastercard kostenlos inklusive
- Bis zu 200 Euro pro Monat kostenlos abheben
- In lokalen Währungen bezahlen zum live Wechselkurs
- Keine Schufa-Auskunft nötig
- Apple Pay und Google Pay Konnektivität
Bargeld
Trotz aller technischen Innovationen bleibt Bargeld in Indien das wichtigste Zahlungsmittel. Für kleinere Ausgaben, Trinkgelder und spontane Käufe ist es nach wie vor unverzichtbar. Die Kunst liegt darin, die richtige Balance zu finden zwischen der Sicherheit digitaler Zahlungen und der Flexibilität von Bargeld.
Unsere Erfahrungen mit Kreditkarten in Indien
Für unsere Reise-Experten hat sich die Debitkarte von Wise in Indien als besonders zuverlässig erwiesen. Während Kartenzahlungen tatsächlich nicht so oftmals akzeptiert werden wie in Europa, funktionierte das Bargeldabheben problemlos – vorausgesetzt der Automat hatte noch Geld.

Ein kritischer Erfahrungswert: Wählt unbedingt einen Kreditkartenanbieter, der Sicherheitsbestätigungen über die eigene App abwickelt. Eine unserer reisetopia Finanzexperten hatte Probleme mit einer Bank, die nur SMS-TAN für Online-Zahlungen verwendete. Bei der Buchung von Zugtickets oder Touren musste sie zwischen ihrer deutschen und indischen SIM-Karten wechseln – ein unnötiger Aufwand, der mit App-basierter Authentifizierung vermieden werden kann.
Funktioniert die EC-Karte (Girocard) in Indien?
Die Girocard hilft in Indien nicht weiter. Mit dem Co-Badge Debit Mastercard oder Visa Debit könnt Ihr an Automaten Rupien abheben und in Hotels, Ketten und größeren Geschäften bezahlen. V Pay funktioniert außerhalb Europas nicht.
Im indischen Alltag dominiert allerdings UPI – ein nationales Sofortzahlsystem, das an ein indisches Bankkonto gebunden ist und Touristen nur eingeschränkt offensteht. Für Reisende bleibt es deshalb bei der Kombination aus Karte und Bargeld. Beachtet dabei, dass indische Banken nach wenigen Freiabhebungen pro Monat eigene Gebühren berechnen und die Limits pro Vorgang oft niedrig sind.
Unser Fazit zu den besten Kreditkarten für Indien
Eine durchdachte Wahl der richtigen Kreditkarte kann Eure Indien Reise erheblich entspannter und nicht zuletzt günstiger machen. Während kostenlose Karten für die meisten von Euch ausreichen, lohnen sich Premium-Optionen bei längeren Aufenthalten oder wenn Ihr nach mehr Luxus sucht. Egal für welche Karte Ihr Euch entscheidet: Kombiniert verschiedene Zahlungsmittel intelligent, habt unbedingt eine Auslandskrankenversicherung und plant immer mit ausreichend Bargeld – dann steht Eurem Indien Abenteuer nichts mehr im Weg.
Hier seht Ihr unsere aktuellen Empfehlungen im direkten Vergleich:
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Ihr plant schon die nächste Reise? Hier findet Ihr unsere Kreditkarten-Guides für weitere Destinationen:
Von der bargeldlosen Metropole bis zum Nachtmarkt, auf dem nur Scheine zählen: In Asien und im Pazifik unterscheidet sich die Zahlungspraxis von Land zu Land enorm. Hier findet Ihr unsere Finanzinfos zu den einzelnen Zielen.
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