Ihr möchtet Euch ein neues Auto anschaffen, oder vielleicht endlich das ersehnte Eigenheim in Angriff nehmen? Dann ist ein Kredit sinnig, um Abhilfe zu verschaffen. Hier werdet Ihr dann unweigerlich mit den Begriffen Kreditwürdigkeit und Bonität in Berührung kommen, denn jede Bank wird zunächst einmal Eure Kreditwürdigkeit prüfen. Aber was bedeutet überhaupt Kreditwürdigkeit und wie setzt sich eine gute Bonität zusammen?
Das Wichtigste in Kürze
- Seit März 2026 rechnet die Schufa nach zwölf offengelegten Kriterien, der Score reicht von 100 bis 999 Punkten
- Euren eigenen Punktestand könnt Ihr im kostenlosen Schufa-Account einsehen und dank Erklärtool sogar selbst nachrechnen
- Am schwersten wiegen Zahlungsstörungen, gefolgt von den Anfragen und Abschlüssen der vergangenen zwölf Monate
- Wer den Score verbessern will, bündelt neue Anträge und lässt die älteste Kreditkarte in Ruhe
Wir bringen Licht in die Dunkelheit mit allen relevanten Aspekten rund um das Thema Bonität und Kreditwürdigkeit. Danach wisst Ihr, welche Faktoren für Eure Bonität relevant sind und wie Ihr diese beeinflussen könnt. Dadurch könnt Ihr das nächste Mal entspannt eine Kreditkarte online beantragen. Übrigens spielt auch für eine Immobilienfinanzierung die eigene Kreditwürdigkeit eine entscheidende Rolle.
Inhaltsverzeichnis
- Was bedeutet Bonität?
- Der Schufa-Score erklärt: Diese zwölf Kriterien zählen
- Wie läuft eine Bonitätsprüfung ab?
- Wie kann man die eigene Bonität prüfen?
- Warum sollte man die eigene Schufa kontrollieren?
- Wie kann man die eigene Bonität verbessern?
- Was sind die Auswirkung einer schlechten Kreditwürdigkeit?
- Welches sind die besten Kreditkarten ohne Schufa?
- Fazit zum Thema Bonität/Kreditwürdigkeit
Die besten Kreditkarten ohne Schufa
N26 Flex Mastercard
- Keine SCHUFA-Prüfung
- Kostenlose Mastercard Debit-Karte
- Girokonto für 8,90 € pro Monat
- 1,5 % Fremdwährungsgebühr
bunq Kreditkarte
- 0 Euro Jahresgebühr
- Faire Wechselkurse bei Zahlungen in Fremdwährungen
- Smartes Mobile-Banking und schnelle Kontoeröffnung
- Apple Pay und Google Pay
Revolut Debitkarte
- Aktion: 20 Euro Willkommensbonus
- 0 Euro Jahresgebühr
- RevPoints sammeln und in Flugmeilen umwandeln
- Bargeld abheben – kostenlos bis 200 €/Monat (danach 2 %)
Was bedeutet Bonität?
Bonität bezeichnet die Kreditwürdigkeit einer Person oder eines Unternehmens und misst die Wahrscheinlichkeit, ob eine Zahlungsverpflichtung voraussichtlich fristgerecht zurückgezahlt wird. Je höher die Bonität, desto geringer das Ausfallrisiko für Banken und andere Gläubiger und umgekehrt. Die individuelle Bonität setzt sich dabei aus allen wirtschaftlichen Daten des Individuums oder der Gesellschaft zusammen.
Im Regelfall sind dies in Deutschland die wichtigsten Einflussfaktoren:
- Einkommensverhältnisse
- aktuelle Vermögenssituation
- aktueller Verschuldungsgrad
- Kredithistorie
- bisherige Zahlungswilligkeit (Nachweis meist durch Bonitätsauskunftei)
Die Bonität wird in Deutschland oft fälschlicherweise mit der “Schufa” (Schutzgemeinschaft für allgemeine Kreditsicherung) gleichgesetzt, was faktisch falsch ist. Denn für Eure persönliche Bonität spielen viel mehr Daten eine Rolle, welche der Schufa zum Großteil unbekannt sind. Dazu zählen etwa Einkommen sowie Vermögensverhältnisse. Trotzdem spielt die Schufa, gerade bei standardisierten Kreditentscheidungen wie bei Kreditkarten oder Konsumentenkrediten eine zentrale Rolle.
Bei größeren Kreditvergaben wie Immobilienfinanzierungen wenden Banken meist ausführliche Kreditprüfungen an. Dort ist der Schufa-Score nur ein Faktor unter vielen für die Kreditwürdigkeit einer Person oder eines Unternehmens. Allerdings führt im Umkehrschluss eine negative Schufa zumeist zur sofortigen Ablehnung einer Kreditanfrage, da eine ungenügende Zahlungswilligkeit und ein erhöhtes Ausfallrisiko angenommen wird.

Wichtig zu wissen: Die Schufa ist die bekannteste Auskunftei für einen standardisierten Bonitätsindex in Deutschland, aber nicht die Einzige. Auch andere Auskunfteien wie Creditreform, CRIF oder Infoscore sammeln Daten und erstellen Bonitätsauskünfte. Banken nutzen übrigens ihre eigenen Ratingverfahren zur Beurteilung der Kreditwürdigkeit, da diese vorwiegend bei einem bestehenden Girokonto oder einer bestehenden Kredithistorie in der Regel noch deutlich mehr Informationen über ihre Kunden haben.
Welche Bonität braucht man für eine Kreditkarte?
Eine Kreditkarte mit Kreditrahmen zählt bei Banken und Finanzdienstleistern normalerweise zum standardisierten Kreditgeschäft. Bei diesem erfolgt die Kreditentscheidung meist auf einem internen Ratingsystem, welches besonders auf folgenden Faktoren basiert:
- Einkommensverhältnisse
- bestehende Verpflichtungen/Kreditrahmen
- Schufa-Bonitätsauskunft
- Art der Tätigkeit: angestellt oder selbstständig
Wir können also festhalten, dass grundsätzlich bei jedem Antrag für eine neue Kreditkarte auch der Schufa-Score abgefragt wird. Doch warum ist das wichtig zu wissen? Einfach ausgedrückt: je besser der Score, desto besser sind meist Eure Konditionen wie Kreditrahmen oder -zinsen bei der Kreditkarte. Ihr habt also ein echtes Interesse daran, einen guten Schufa-Score zu haben und zu halten.
Übrigens, da, wie bereits erwähnt, jede Bank und/oder Kreditkartenherausgeber eigene Ratingsysteme im Hintergrund laufen haben, hilft Euch ein guter Schufa-Score alleine auch nicht für eine erfolgreiche Beantragung oder die besten Konditionen. Denn etwa die Art der Berufstätigkeit (mit Blick auf die Selbstständigkeit ist dies wichtig), die Einkommenshöhe oder weitere Faktoren können unterschiedlich relevant gewichtet sein und Euer internes Ratingergebnis beeinflussen.
Im Gegensatz zur Schufa ist Euer jeweiliges Bankenrating allerdings nicht einsehbar und es ist noch weniger offiziell bekannt als über den Schufa-Score. Deshalb könnt Ihr für eine eigene Bonitätseinschätzung “nur” den Schufa-Score heranziehen, weshalb sich unweigerlich die Frage stellt: Was genau ist der Schufa-Score und wie wird er berechnet?
Der Schufa-Score erklärt: Diese zwölf Kriterien zählen
Lange hielt sich die Schufa zur Berechnung bedeckt – das hat sich grundlegend geändert. Seit dem 17. März 2026 legt sie offen, aus welchen zwölf Kriterien sich der Score zusammensetzt und wie viele Punkte jedes davon höchstens bringt. Die Maximalwerte addieren sich exakt auf 999 Punkte, Ihr könnt Euren Score also selbst nachrechnen.
Diese zwölf Kriterien bestimmen Euren Schufa-Score:
| Kriterium | Maximale Punkte | Was dahintersteckt |
|---|---|---|
| Zahlungsstörungen | 264 | Keine Zahlungsstörung bringt die vollen 264 Punkte. Ist eine Zahlungsstörung offen, berechnet die Schufa gar keinen Score. |
| Anfragen und Abschlüsse für Girokonten und Kreditkarten (12 Monate) | 117 | Keine = 117 Punkte, eine = 82, zwei = 44, ab drei = 0. Mehrere Vorgänge innerhalb von 28 Tagen zählen nur einmal. |
| Anfragen außerhalb des Bankenbereichs (12 Monate) | 99 | Bis zu einer Anfrage = 99 Punkte, ab vier = 0. Dazu zählen etwa Mobilfunkverträge oder Ratenkäufe. |
| Alter der aktuellen Adresse | 94 | Unter sieben Monaten = 0 Punkte, nach zehn Jahren 63, ab 20 Jahren die vollen 94. |
| Alter der ältesten Kreditkarte | 81 | Nach fünf Jahren 59 Punkte, ab 15 Jahren 81. Wer gar keine Kreditkarte besitzt, bekommt nur 24. |
| Alter des ältesten Bankvertrags | 69 | Gemeint sind Verträge mit Kreditrisiko: Girokonto mit Dispo, Kreditkarte, Kredit, Leasing. Ohne solchen Vertrag gibt es 18 Punkte. |
| Aufgenommene Ratenkredite (12 Monate) | 66 | Kein neuer Ratenkredit = 66 Punkte, ab drei = 0. |
| Längste Restlaufzeit aller Ratenkredite | 61 | Bis drei Jahre oder kein Kredit = 61 Punkte, ab sechs Jahren = 0. |
| Immobilienkredit | 55 | Ein laufender oder abgesicherter Immobilienkredit bringt 55 Punkte. |
| Identitätsprüfung | 38 | Liegt eine bestätigte Identitätsprüfung vor, gibt es 38 Punkte. |
| Alter des jüngsten Rahmenkredits | 36 | Unter einem Jahr = 0 Punkte, ab zwei Jahren oder ohne Rahmenkredit = 36. |
| Kreditstatus | 19 | Ein positiv abgeschlossener Kredit bringt 19 Punkte, kein Kredit 9, ein laufender Ratenkredit 0. |
Drei dieser Kriterien habt Ihr selbst in der Hand, und genau dort lohnt sich der Vergleich. Das Alter der ältesten Kreditkarte zählt mit bis zu 81 Punkten – entscheidend ist also eine Karte, die Ihr dauerhaft kostenlos behalten könnt, statt sie nach einem Jahr wieder zu kündigen. Passende Modelle findet Ihr in unserem Kreditkarten Vergleich. Der älteste Bankvertrag bringt bis zu 69 Punkte, wobei ein Girokonto mit Dispo dazuzählt, ein reines Tagesgeldkonto dagegen nicht – die Auswahl zeigt unser Girokonto Vergleich. Und wer aktuell überhaupt keine Karte bekommt, überbrückt die Zeit am besten mit einer Prepaid Kreditkarte.
Die Scorewerte werden seit dem 17. März 2026 als Punktwert zwischen 100 und 999 angegeben. Je höher der Wert, desto besser ist die Aussicht auf eine Kreditkarte. Die Werte bei der Schufa sind dabei in fünf Klassen eingeteilt: Hervorragend (776 bis 999 Punkte), Gut (709 bis 775 Punkte), Akzeptabel (642 bis 708 Punkte), Ausreichend (100 bis 641 Punkte) und Ungenügend. Ein Schufa-Score in den ersten vier Klassen heißt also, dass man kreditwürdig ist – wenn auch zu sehr unterschiedlichen Konditionen. Liegt dagegen eine offene Zahlungsstörung vor, berechnet die Schufa gar keinen Score mehr.

Umgekehrt kann ein Schufa-Score „Ungenügend“ dazu führen, dass Euer Wunsch auf eine Kreditkarte abgelehnt wird, die Zinsen steigen oder ein Mietantrag abgelehnt wird. Ein positiver Bonitätsscore ist deshalb für einen reibungslosen Geldverkehr hierzulande also unerlässlich.
Die früher üblichen branchenspezifischen Scores für Banken, Versandhandel oder Telekommunikationsanbieter gibt es seit der Umstellung nicht mehr – ebenso wenig wie den Basisscore. Heute gilt für alle Branchen derselbe Wert.
Wie läuft eine Bonitätsprüfung ab?
Wenn Ihr eine Kreditkarte, ein Girokonto oder einen Handyvertrag beantragt, startet im Hintergrund eine Bonitätsprüfung. Das Unternehmen fragt Eure gespeicherten Daten und Euren Score bei der Schufa ab und gleicht das Ergebnis mit den eigenen Vorgaben ab. Seit der Umstellung im März 2026 sehen dabei alle Unternehmen denselben Wert, weil die früheren branchenspezifischen Scores weggefallen sind.
Entscheidend ist, welche Art von Anfrage dabei gestellt wird, denn davon hängt ab, ob die Prüfung Euren eigenen Score belastet:
- Konditionsanfrage: Sie dient nur der Angebotserstellung, etwa beim Vergleich mehrerer Kreditangebote. Sie wird zwar gespeichert, fließt aber nicht in Euren Score ein und ist für andere Unternehmen nicht sichtbar.
- Kreditanfrage: Sie signalisiert einen konkreten Abschlusswunsch, ist für andere Unternehmen sichtbar und zählt in das Kriterium der Anfragen und Abschlüsse der vergangenen zwölf Monate hinein.
Bittet Ihr die Bank oder den Vermittler also ausdrücklich um eine Konditionsanfrage, könnt Ihr beliebig viele Angebote einholen, ohne Punkte zu verlieren. Besonders bei einer Immobilienfinanzierung ist das relevant, weil dort ohnehin mehrere Banken angefragt werden.
Neben der Schufa nutzen Banken zusätzlich ihr eigenes internes Rating, in das Einkommen, Beschäftigungsart und bestehende Verpflichtungen einfließen. Ein guter Schufa-Score ist deshalb eine notwendige, aber keine hinreichende Bedingung für eine Zusage.
Wie kann man die eigene Bonität prüfen?
Wie bereits weiter oben erwähnt, erhaltet Ihr nicht einfach so Einblick in die Ratingverfahren der Banken und Unternehmen. Deshalb bleibt Euch für eine ungefähre Einschätzung Eurer Kreditwürdigkeit nur die Abfrage einer Bonitätsauskunft bei einem der großen Anbieter wie die Schufa.
Seine eigene Bonitätsauskunft bei den verschiedenen Auskunfteien kann man meist ganz einfach online beantragen. Es ist ein unkomplizierter Prozess, der Euch dabei helfen kann, Eure finanzielle Situation zu verstehen. So geht’s am Beispiel der Schufa:
Um Euren Schufa-Score in Deutschland zu überprüfen, könnt Ihr verschiedene Verfahren nutzen. Besucht zunächst die offizielle Website der Schufa, der populärsten Kreditauskunftei. Auf der Website findet Ihr unter “Privatkunden” verschiedene Dienstleistungen für Verbraucher wie eine einmalige Schufa-Auskunft oder die Möglichkeit, Euren Schufa-Score regelmäßig via Online-Zugang, dem sogenannten Score-Monitoring, abzufragen.
Die kostenpflichtige SCHUFA-BonitätsAuskunft ist besonders beliebt bei Vermietern und Arbeitgebern, falls diese ein berechtigtes Interesse an Eurer Zahlungsfähigkeit haben, und kostet 29,95 Euro einmalig. Dafür steht sie Euch innerhalb von wenigen Minuten digital zum Download zur Verfügung. Sie enthält ein Zertifikat sowie einen Orientierungswert zu Eurem Score und ist damit vor allem als Nachweis gegenüber Dritten gedacht. Für den Blick auf Eure eigenen Daten braucht Ihr sie dagegen nicht.
Für den eigenen Überblick gibt es seit der Score-Umstellung eine deutlich bessere Möglichkeit: den kostenlosen SCHUFA-Account. Über das Webportal oder die App seht Ihr Euren aktuellen Score, Eure gespeicherten Daten und jede Abfrage, die ein Unternehmen zu Euch stellt – und zwar ohne laufende Kosten.
Das eigentlich Neue daran ist das Erklärtool. Es zeigt Euch Kriterium für Kriterium, wie viele Punkte Ihr in jedem der zwölf Bereiche erreicht und wo Euch Punkte fehlen. Damit könnt Ihr Euren Score erstmals selbst nachrechnen, statt ihn nur zur Kenntnis zu nehmen – und seht direkt, welche der Stellschrauben aus dem nächsten Abschnitt bei Euch überhaupt etwas bringt.
Expertentipp: In Deutschland haben Privatpersonen das Recht, einmal im Jahr kostenlos eine Kopie ihrer gespeicherten Daten bei Auskunfteien zu erhalten. Grundlage hierfür ist Artikel 15 der Datenschutz-Grundverordnung.
Kostenlose Datenkopie nach Art. 15 DS-GVO beantragen
Um die Auskunft zu beantragen, müsst Ihr ein Online-Formular mit Euren persönlichen Daten ausfüllen, einschließlich des vollständigen Namens, der Adresse und des Geburtsdatums. Dies war jedoch in der Vergangenheit etwas versteckt zu finden und ist mittlerweile gleich auf der Startseite ersichtlich.

Sobald Ihr auf ‘Schufa-Datenkopie’ klickt, müsst Ihr Euch im nächsten Fenster entscheiden, ob Ihr diese beantragen oder den kostenlosen Bonify-Zugang nutzen möchtet. Klickt bei der Datenkopie auf ‘Jetzt beantragen’ und füllt dann Eure Daten wie Vor- und Nachnahme, Geburtsdatum und Adresse aus.
Im Anschluss werdet Ihr noch gefragt, ob Ihr in den vergangenen zwölf Monaten umgezogen seid und müsst gegebenenfalls Eure vorherige Adresse mit angeben. Danach müsst Ihr Euch noch legitimieren, da die Schufa sensible Daten an Eure Adresse schickt. In der Vergangenheit musste deshalb der Antrag postalisch zusammen mit einer Ausweiskopie verschickt werden. Heutzutage könnt Ihr das entsprechende Ausweisdokument bequem in der Antragsstrecke hochladen.
Sobald Ihr das Formular abgeschickt habt, erhaltet Ihr Eure Datenkopie mit all Euren bei der Schufa gespeicherten Daten und Eurem aktuellen Schufa-Score innerhalb von 5 bis 7 Tagen auf dem Postweg. Somit erhaltet Ihr kostenlos alle relevanten Informationen für die Beurteilung Eurer Kreditwürdigkeit und Eurer finanziellen Situation anhand der Schufa-Auskunft.
Eine kostenlose Option – Bonify
Postalisch dauert Euch zu lange? 29,95 Euro für die Bonitätsprüfung ist zu teuer? Dann ist Bonify vielleicht ein sinniger Partner. Das Unternehmen ermöglicht es Euch, Eure Bonität kostenlos zu prüfen und über die hauseigene App stets im Blick zu haben.

Für die Registrierung genügen E-Mail-Adresse und Passwort. Für die Auskunft braucht Bonify sensible Daten von Euch. Ihr könnt Euch entweder mit den Login-Daten Eures Online-Bankings oder mit der Personalausweisnummer anmelden. Diese eindeutige Identifikation soll sicherstellen, dass nur Ihr Zugriff auf Eure Bonitätsauskunft habt. In der App gibt es dann auch gleich ein paar lehrreiche Informationen darüber, wie man die eigene Bonität verbessert und so höhere Chancen hat, eine Kreditkarte bewilligt zu bekommen.
Warum sollte man die eigene Schufa kontrollieren?
Eure Kreditauskünfte werden regelmäßig aktualisiert, um neue Daten zu berücksichtigen, die die Auskunfteien erhalten haben. Wenn jedoch falsche Informationen in Eurer Kreditauskunft auftauchen, kann das bedeuten, dass Ihr mit einer anderen Person vermischt oder vertauscht wurdet. Dies passiert häufig bei gleichem Namen und teilweise gleichem Geburtsdatum. Ansonsten könntet Ihr Opfer eines Identitätsdiebstahls geworden sein oder die Vertragspartner haben einfach eine falsche oder fehlerhafte Meldung abgegeben.

So etwas ist allerdings nicht unerheblich, da veraltete Informationen oder eine fälschlicherweise als verspätet gemeldete Zahlung sich auf Eure Kreditwürdigkeit auswirken können, die anhand der Informationen in Eurer Kreditauskunft berechnet wird. Dies kann sich auf die Kreditprodukte und Zinssätze auswirken, für die Ihr Euch qualifiziert.
Übrigens: Wenn Ihr einen Fehler korrigiert, kann sich Euer Score verbessern. Es ist auch ratsam, Euren Schufa-Score zu überprüfen, bevor Ihr einen größeren Kredit aufnehmt. Auch für Premium Kreditkarten lohnt es sich, immer einen Blick auf die eigene Bonität zu haben.
Die besten Premium Kreditkarten:
American Express Platinum Card
- Aktion: Bis zu 85.000 Punkte Bonus
- 150 Euro Restaurantguthaben
- 200 Euro Reiseguthaben
- 200 Euro SIXT Ride Guthaben
- Kostenloser Lounge-Zugang mit Gast
- Bestes Versicherungspaket in Deutschland
easybank Platinum Double
- Aktion: 50 Euro Startguthaben
- Kostenlose Bargeldabhebungen weltweit
- Kostenlose Zahlungen weltweit
- Umfangreiches Versicherungspaket
- Kostenfreie Platinum-Partnerkarten
Miles & More Mastercard Gold
- 4.000 Meilen + 40 Points + 100 € Gutschein bei Erstantrag
- Unbegrenzte Meilengültigkeit
- 1 Meile pro 2 Euro Umsatz sammeln
- Premium Reiseversicherungen inklusive
Wie kann man die eigene Bonität verbessern?
Die Verbesserung Eurer persönlichen Kreditwürdigkeit ist wichtig, um Euch günstige finanzielle Möglichkeiten zu sichern, wie niedrigere Zinsen für Kredite und Kreditkarten oder höhere Kreditlimits. Hier sind einige wirksame Strategien zur Verbesserung Eurer Kreditwürdigkeit:
Seit der Score-Umstellung im März 2026 lässt sich das erstmals beziffern. Drei Stellschrauben bringen dabei mit Abstand am meisten:
- Anträge innerhalb von 28 Tagen bündeln: Anfragen und Abschlüsse für Girokonten und Kreditkarten der vergangenen zwölf Monate sind ein eigenes Kriterium mit bis zu 117 Punkten. Ohne Vorgang gibt es die vollen 117 Punkte, bei einem 82, bei zweien 44 – ab dem dritten null. Weil mehrere Vorgänge innerhalb von 28 Tagen jedoch nur einmal zählen, macht es einen erheblichen Unterschied, ob Ihr drei Karten über das Jahr verteilt oder innerhalb eines Monats beantragt.
- Die älteste Kreditkarte behalten: Das Alter der ältesten Kreditkarte ist bis zu 81 Punkte wert, wer gar keine besitzt, bekommt nur 24. Eine Karte mit Jahresgebühr stuft Ihr deshalb besser auf eine kostenlose Variante desselben Anbieters herab, statt sie zu kündigen: Ein Downgrade erhält das Vertragsalter, eine Kündigung mit späterem Neuantrag setzt es zurück.
- Vor dem Umzug beantragen: Das Alter Eurer aktuellen Adresse bringt bis zu 94 Punkte und ist damit eines der schwersten Kriterien überhaupt. In den ersten sieben Monaten nach einem Umzug steht es bei null. Wenn ohnehin eine neue Karte oder ein neues Konto ansteht, holt Ihr das besser vor dem Umzug nach.
- Rechnungen pünktlich bezahlen: Alle finanziellen Verpflichtungen wie Kreditkarten, Kredite, Miete und Nebenkosten pünktlich bezahlen. Verspätete Zahlungen können sich negativ auf Eure Kreditwürdigkeit auswirken, sowie auch der zu häufig genutzte Rechnungskauf. Denn der Rechnungskauf stellt einen Kredit des Händlers an Euch dar, den Ihr bis zur Bezahlung der Ware von diesem erhaltet. Um sich vor Zahlungsausfall zu schützen, stellen Unternehmen vor Versand der Ware deshalb eine Bonitätsanfrage bei der Schufa. Eine zu häufige Anfrage kann daher von der Schufa auch als mangelnde Bonität gewertet werden. Wirklich problematisch für Euren Schufa-Score wird es aber erst, wenn Ihr die Rechnungen nicht fristgerecht begleicht.
- Vermeidet es, zu viele neue Girokonten zu eröffnen: Wenn Ihr in kurzer Zeit viele neue Bankkonten eröffnet, kann das Eure Kreditwürdigkeit bei der Schufa beeinträchtigen und Euren Schufa-Score senken. Dahinter steckt keine Vermutung der Schufa, sondern genau das oben genannte Kriterium mit seinen bis zu 117 Punkten. Gerade in Kombination mit einem eingeräumten Dispokredit kann sich das stärker negativ auf Euren Score auswirken. In der Vergangenheit hatten daher Immobilieninvestoren mit nachweislich hervorragender Bonität öfter ein “Schufa-Problem”, da diese für jede Immobilie ein separates Konto eröffnet hatten. Abhilfe schaffen hierfür Girokonten mit Unterkonten oder spezielle Vermieterpakete wie von der DKB.
- Erstellt ein Budget: Wenn Ihr Eure Finanzen effektiv verwaltet und innerhalb der eigenen Möglichkeiten lebt, könnt Ihr vermeiden, zu viele Schulden anzuhäufen und zu spät zu zahlen.
- Richtet Zahlungserinnerungen ein: Nutzt Erinnerungen, Apps oder automatische Zahlungen, um sicherzustellen, dass Ihr nie ein Fälligkeitsdatum verpasst.
- Geht verantwortungsvoll mit Forderungen im Inkasso um: Wenn Ihr Inkassoforderungen habt, versucht, einen Vergleich oder einen Zahlungsplan auszuhandeln. Die Begleichung dieser Forderungen kann Eure Kreditwürdigkeit verbessern und ist für eine gute Bonität essenziell.
- Begrenzt Kreditanfragen: Seid vorsichtig mit Kreditanfragen, denn zu viele Anfragen in kurzer Zeit können Euren Score verschlechtern. Recherchiert, bevor Ihr einen neuen Kredit beantragt – oder versucht direkt, erst gar keinen Kredit aufzunehmen. Bei größeren Investitionen wie einem Immobilienkauf ist dies jedoch gängig, ebenso bei mehreren Banken anzufragen. Achtet allerdings darauf, dass die Bank oder der Finanzierungsvermittler bei der Schufa nur eine Konditionsanfrage stellt, um Euren Score nicht unnötigerweise zu belasten.
- Baut Eigenkapital auf: Gerade bei Finanzierungen möchten Banken gerne sehen, dass es Euch in der Vergangenheit möglich war, etwas auf die Seite zu sparen. Dies bescheinigt Euch dann gegenüber der Bank eine solide Einnahmen-Ausgaben-Situation, da Euch jeden Monat Geld übrig geblieben ist. Für Eure Kreditanfrage bedeutet dies, dass ein Liquiditätspuffer für die hinzukommende Kreditrate vorhanden ist.
Die Verbesserung der persönlichen Kreditwürdigkeit ist ein schrittweiser Prozess, der Disziplin und Konsequenz erfordert. Es ist wichtig, dass Ihr Eure Fortschritte beobachtet, geduldig seid und finanzielle Entscheidungen im Hinblick auf die langfristige Kreditwürdigkeit trefft. Mit der Zeit werden diese Bemühungen zu einem besseren Kreditprofil und besseren finanziellen Möglichkeiten führen. Auch Euer Schufa-Score erholt sich dadurch mit der Zeit. Wenn Ihr eine Premium Kreditkarte wie die American Express Platinum Card zu guten Konditionen wollt, müsst Ihr unbedingt eine gute Bonität haben.
American Express Gold Card
- 240 Euro SIXT Plus und 50 Euro SIXT Rent Guthaben
- 80 Euro Lodenfrey Guthaben
- 60 Euro Freenow Taxiguthaben
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- Farbauswahl zwischen Gold und Roségold
- Umfangreiche Reiseversicherungen inklusive
- Hotelstatus und Reisevorteile inklusive
Mit der American Express Gold Kreditkarte profitiert Ihr von einigen Vorteilen und könnt zudem attraktive Meilen sammeln.
American Express Platinum Card
- 200 Euro Online-Reiseguthaben pro Jahr für Flüge, Hotels und mehr
- 200 Euro SIXT ride Guthaben pro Jahr
- 150 Euro Restaurantguthaben pro Jahr
- 100 Euro Shoppingguthaben pro Jahr
- Bis zu 200 Euro Rabatt & Priority Vorteile bei Condor Flugbuchungen
- Kostenloser Lounge-Zugang inkl. Gast in 1.550 Lounges weltweit
- Wertvolle Punkte sammeln mit jedem Euro Umsatz
- Kostenfreie Platinum Partnerkarte inkl. aller Vorteile
- Bestes Versicherungspaket in Deutschland
- Upgrades, Frühstück und weitere Statusvorteile in Hotels, u.a. bei Hilton, Marriott und ALL Accor
Die American Express Platinum verspricht weltweiten Lounge-Zugang und ein umfassendes Versicherungspaket.
American Express Blue Card
- 25 Euro Startguthaben
- Kostenlose Kreditkarte – dauerhaft ohne Jahresgebühr
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Die einzige kostenlose Kreditkarte von American Express, die American Express Blue Card eignet sich ebenfalls zum Meilen sammeln und bietet Euch einmalige Möglichkeiten.
Was sind die Auswirkung einer schlechten Kreditwürdigkeit?
Eine schlechte Kreditwürdigkeit, die sich oft in einem niedrigen Schufa-Score widerspiegelt, kann verschiedene negative Folgen haben und sich auf verschiedene Aspekte Eures finanziellen Lebens auswirken:
- Schwierigkeiten bei der Kreditaufnahme: Kreditgeber können zögern, Eure Anträge auf Darlehen, Kreditkarten oder Hypotheken zu genehmigen. Wenn Ihr eine Zusage erhaltet, kann es sein, dass Ihr schlechtere Bedingungen bekommt, wie höhere Zinssätze oder niedrigere Kreditlimits. Eine schlechte Bonität kann zudem dazu führen, dass die Option „Kauf auf Rechnung“ im Versandhandel für Euch nicht möglich ist.
- Kreditkartenanfragen: Nicht nur Kredite an sich, sondern auch Kreditkarten sind bei einer schlechten Kreditwürdigkeit in weiter Ferne. Dies gilt besonders für Premium Kreditkarten von American Express und Co.
- Höhere Zinsen: Wenn Ihr mit einer schlechten Bonität einen Kredit bekommt, müsst Ihr mit höheren Zinsen rechnen, was im Laufe der Zeit zu höheren Kreditkosten führen kann und gegebenenfalls Eure Bonität weiter verschlechtert.
- Beschränkter Zugang zu Dienstleistungen: Bei der Beantragung neuer Dienstleistungen wie Handyverträge, Leasing oder Versorgungsverträge kann es zu Schwierigkeiten kommen, da die Anbieter oft Eure Kreditwürdigkeit prüfen.
- Kautionen: Versorgungsunternehmen und Vermietern können höhere Kautionen verlangen, wenn sie Euch als höheres Kreditrisiko einschätzen.
- Schwierigkeiten bei der Vermietung: Vermieter können zögern, an Personen mit schlechter Bonität zu vermieten, was es schwierig macht, eine geeignete Wohnung zu finden.
- Emotionaler und psychischer Stress: Eine schlechte Bonität kann Stress und Ängste auslösen, wenn man vor finanziellen Herausforderungen steht.
- Eingeschränkte finanzielle Freiheit: Eine schlechte Kreditwürdigkeit kann Eure Fähigkeit einschränken, wichtige finanzielle Entscheidungen zu treffen, wie ein Haus zu kaufen oder ein Unternehmen zu gründen.
- Inkassobemühungen: Wenn Ihr Schulden habt, können Gläubiger aggressive Inkassomethoden anwenden, wie Telefonanrufe und Inkassobüros.
Es ist wichtig zu wissen, dass eine schlechte Kreditwürdigkeit zwar eine Herausforderung sein kann, aber kein Dauerzustand ist. Mit Zeit, Mühe und einem verantwortungsvollen Umgang mit Euren Finanzen kann man seine Kreditwürdigkeit verbessern. Die Rückzahlung ausstehender Schulden, das pünktliche Bezahlen von Rechnungen und die ordnungsgemäße Beendigung von Leasingverträgen bewegen Euren Schufa-Score wieder in die richtige Richtung und rücken Euch auch bei Banken in ein besseres Licht. Kreditkarten solltet Ihr dagegen nicht vorschnell kündigen: Seit der Score-Umstellung zählt das Alter Eurer ältesten Kreditkarte mit bis zu 81 Punkten, und eine Kündigung setzt genau dieses Vertragsalter zurück.
Welches sind die besten Kreditkarten ohne Schufa?
Welche Kreditkarten sich idealer für Euch eignen, wenn Ihr Euch für eine Kreditkarte ohne Schufa interessiert, möchten wir Euch gerne zeigen:
Mit der N26 Flex Mastercard könnt Ihr Euch über ein kostenloses Girokonto freuen, welches mit einigen attraktiven Vorteilen daherkommt und selbstverständlich ohne Schufa-Prüfung beantragt werden kann. Eine weitere attraktive Kreditkarte ohne Schufa-Auskunft ist die Revolut Mastercard des Banking-Startups Revolut. Ihr profitiert neben gebührenfreien Zahlungen in Fremdwährung auch von einer kostenlosen Visa-Karte. Und auch bei der bunq Mastercard fällt keine Schufa-Prüfung an.
N26 Flex Mastercard
- Keine SCHUFA-Prüfung
- Kostenlose Mastercard Debit-Karte
- Girokonto für 8,90 € pro Monat
- 1,5 % Fremdwährungsgebühr
bunq Kreditkarte
- 0 Euro Jahresgebühr
- Faire Wechselkurse bei Zahlungen in Fremdwährungen
- Smartes Mobile-Banking und schnelle Kontoeröffnung
- Apple Pay und Google Pay
Revolut Debitkarte
- Aktion: 20 Euro Willkommensbonus
- 0 Euro Jahresgebühr
- RevPoints sammeln und in Flugmeilen umwandeln
- Bargeld abheben – kostenlos bis 200 €/Monat (danach 2 %)
Fazit zum Thema Bonität/Kreditwürdigkeit
In Deutschland ist die eigene Bonität, für die fälschlicherweise häufig die Schufa synonym genannt wird, ein entscheidender Aspekt für finanzielle Stabilität und Chancen. Eine gute Bonität ermöglicht den Zugang zu einer Vielzahl von Finanzdienstleistungen wie Darlehen, Kreditkarten und Girokonten, oft zu günstigen Konditionen. Sie zeugt von einem verantwortungsvollen Umgang mit den Finanzen und von Zuverlässigkeit und stärkt das Vertrauen von Kreditgebern und Dienstleistern. Dies hilft Euch dann auch bei der Wohnungssuche oder dem neuen Handyvertrag. Außerdem steigt im Regelfall analog zu Eurer Bonität auch Euer Schufa-Score, was ein Pluspunkt bei standardisierten Kreditentscheidungen darstellt.
Umgekehrt kann eine schlechte Bonität eine große Hürde bedeuten, die den Zugang zu wichtigen finanziellen Ressourcen einschränkt und möglicherweise zu höheren Kosten und schlechteren Konditionen bis hin zum Ausschluss von bestimmten Finanzdienstleistungen führt. Dies unterstreicht die Bedeutung der Aufrechterhaltung eines gesunden Finanzprofils durch pünktliche Zahlungen, umsichtige Kreditnutzung und sorgfältige Überwachung der eigenen Kreditauskunft auf Fehler.
Letztendlich ist es nicht nur eine finanzielle Verantwortung, sondern auch ein Schlüsselfaktor für eine stabilere und erfolgreichere finanzielle Zukunft, seine Kreditwürdigkeit zu verstehen und aktiv positiv zu beeinflussen.




