Bei kaum einem Trip, dem wir einen Tripreport widmen, sind so viele verschiedene Reviews und Berichte entstanden wie bei unserem gemeinsamen Meeting auf Bali. Das hat natürlich seinen Grund, denn nicht umsonst haben wir alle einen anderen Weg auf die Insel in Indonesien gewählt. Schließlich wollten wir Euch mit diesem Trip möglichst viele neue Eindrücke aus der Welt der Airlines, Hotels und Lounges bieten!

Gebracht haben wir es im Rahmen des Trips dabei auf mehr als 50 verschiedene Reviews, die wir Euch in den vergangenen Monaten häppchenweise präsentiert haben. Hier findet Ihr nun nochmal die Übersicht aller Reviews, sowie einige Teile, die beschreiben, was wir auf Bali eigentlich die ganze Zeit gemacht haben! Die Aufteilung ist je nach Person sortieren, damit die einzelnen Reisen einigermaßen sinnvoll nachzuvollziehen sind.

Moritz L.s Reise nach Bali und zurück:

Moritz S.s Reise nach Bali und zurück:

Jans Reise nach Bali und zurück: 

Leos Reise nach Bali und zurück: 

Severins Reise nach Bali und zurück:

Planung & Umsetzung dieses “Mega-Trips”

Nachdem wir bereits im letzten August einen gemeinsamen Trip nach Dubai unternommen haben, sollte es nach fast einem Jahr zweifelsohne wieder Zeit sein ein echtes reisetopia Meeting zu unternehmen. Bali als Ziel war dabei aus unterschiedlichen Gründen attraktiv. Zum einen gilt die Insel als echtes Urlaubsparadies und bietet daher einige wirklich geniale Resorts, was für uns natürlich alleine schon ein Grund ist, das Ziel zu wählen. Darüber hinaus hatte keiner von uns etwas dagegen ein warmes Ziel für das Meeting zu wählen, indem die Mischung aus Arbeit und Urlaub gut abgestimmt werden konnte. Schlussendlich ist das Preisniveau und der Gegenwert, den man hier erhält sicherlich auch noch ein Argument, was mit für die indonesische Insel sprach.

Ein Lunch für 15 Euro pro Person in der privaten Villa für 90 Euro pro Nacht gibt es nicht überall

Zuletzt war ein Langstreckenziel natürlich Pflicht, denn die spannenden Airline-Produkte werden nun mal leider nur auf der Langstrecke geflogen. Wie üblich schwierig war die Wahl des Zeitraumes, doch nach einigen Diskussionen konnten wir uns bereits Anfang des Jahres auf einen Zeitraum im Juni einigen, den wir direkt mit der Buchung des gemeinsamen Aufenthaltes im Conrad Bali besiegelten. Hier buchten wir vier Nächte (mehr dazu weiter unten), die mehr oder minder als Kernzeitraum galten. Alles andere war zuerst einmal offen.

Von Bangkok über Singapur nach Bali zum Star Alliance Gold Status

Ein weiterer Grund für Asien als Region für das Meeting war die Möglichkeit die geniale Promotion von Singapore Airlines und Shangri-La zu nutzen, die den Star Alliance Gold bei Singapore Airlines schnell und einfach möglich macht. Alles was man für die Qualifizierung des Status braucht? Einen Hotel-Status, den wir alle über die Amex Platinum ergattern konnten sowie drei Flüge mit Singapore Airlines. Letztere wollten wir nutzen, um nach Bali zu kommen und fanden eine einigermaßen günstige Verbindung von Bangkok über Singapur nach Bali, die Severin, Moritz S., Leo und ich direkt buchten.

Singapore Airlines Economy Class Airbus A330 Kabine 4
Singapore Airlines Economy Class

Moritz L. ist für die nächsten Jahre in Sachen Star Gold abgespeist, sodass es nur uns drei nach Bangkok verschlug. Hier überlegten sich Leo, Severin und ich noch einige Tage vorher anzureisen, um Bangkok noch einige Tage erkunden zu können. Moritz S. stieß dann einen Abend vor dem Abflug nach Bali zu uns, bevor es nach Bali ging. Severin musste den Rückweg bereits nach vier Nächten auf Bali wieder antreten, da zu Hause noch einige Verpflichtungen anstanden. Der Rest von uns flog anschließend gemeinsam bis Singapur, wo Moritz L., Leo und Moritz S. noch einen Tag verbrachten, bevor es auf die Heimreise ging. Ich selbst flog weiter bis Bangkok, von wo aus es einen Tag später dann auch wieder nach Hause ging. So kamen wir allesamt mit diesem Routing zum Star Alliance Gold Status, der uns so (inkl. der Jahresgebühr der Amex Platinum) weniger als 800 Euro kostete.

Buchung der Flüge & Hotels

In dieser Einleitung soll die Buchung der Flüge eine kleinere Rolle einnehmen, zum einen weil dies den Rahmen dieses Beitrages wahrscheinlich sprengen würde und zum anderen weil wir alle Details zu den Flügen bereits in unserer Booked Rubrik beschrieben haben:

Ebenfalls spannend sind die Hotels, die wir auf dem Weg und auf Bali selbst testen konnten. Von 3-Sterne Hotel bis zu privaten Villa war alles dabei und wir wurden in mehrerer Hinsicht sowohl positiv als auch negativ überrascht. Der erste Halt der Reise war für Severin, Leo, mich und später auch noch Moritz S. Bangkok, wo es für Severin und Leo ins nagelneue Marriott Bangkok The Surawongse ging.

Bangkok Marriott The Surawongse Pool

Das Hotel konnte in jeglicher Hinsicht überzeugen und war daher auch stets unser Aufenthaltsort in Bangkok – ganz im Gegensatz zu meinem Hotel, dem Pullman Bangkok Hotel G. Dies war wohl die größte Enttäuschung des Trips, denn neben den steinharten Betten wird mir wohl auch allgemein komische Eindruck im Gedächtnis bleiben, den das Hotel in jeglicher Hinsicht vermittelte (mehr dazu im Review!). Gebucht hatte ich das Hotel im Accor Sale für knapp 80 Euro pro Nacht, was für das Gebotene sicherlich ein recht hoher Preis war.

Pullman Bangkok Hotel G Zimmer

Auf Bali hatten wir uns im Rahmen der 4-für-3 Aktion der Conrad Hotels für das Conrad Bali entschieden, das Moritz vor einiger Zeit schon einmal testen konnte. Hier betrug unsere schlussendliche Rate pro Zimmer knapp 90 Euro, was für ein solches Hotel sicherlich genial günstig ist. Doch damit nicht genug, denn durch unseren Status bei Hilton gab es noch zahlreiche weitere Vorteile. Neben dem Upgrade auf eine Conrad Suite, welches wir alle erhalten haben, gab es außerdem kostenfreies Frühstück sowie Zugang zur Lounge inklusive Afternoon-Tea und abendlichen Snacks und Cocktails.

Conrad Bali Afternoon Tea

Nachdem wir aus dem Conrad ausgecheckt hatten und Severin bereits auf dem Rückweg war, trennten sich unsere Wege in Sachen Hotels. Moritz und Leo hatten sich im Accor Sale das Amarterra Villa Resort gesichert, das  zur MGallery by Sofitel Marke gehört und inklusive Frühstück bei etwa 200 Euro lag. Beim Check-in gab es dann durch den LeClub Accor Gold Status ein doppeltes Upgrade auf die einzige 3-Bedroom Villa im Resort, welche mit einem riesigen privaten Pool glänzte.

Leider wurde der Zugang zu einem wichtigen Teil der Villa nicht gewährt, nämlich dem Haus mit zwei der drei Schlafzimmer. Insgesamt zwar kein Beinbruch, dennoch aber ein leicht negativer Beigeschmack eines solchen Upgrade. Moritz S. und ich schauten uns derweil das Novotel Bali Nusa Dua an, welches eher mäßig überzeugen konnte. Das Hotel war mit 95 Euro im Accor Sale teurer als das Conrad und bot dabei eher den Charme eines Pauschaltouristen Resorts. Für die letzte Nacht vor dem Abflug haben wir dann noch mal komplett das andere Ende des Spektrums gewählt und sind haben für sage und schreibe 36 Euro pro Nacht das Mercure Resort Nusa Dua inklusive Frühstück im Accor Sale reserviert. Hier gab es so ungefähr das, was man für 36 Euro erwarten kann, bei dem Preis wollen wir uns aber wirklich nicht beschweren. Nicht zu vergessen ist ansonsten, dass Moritz L. ganz am Anfang schon eine Nacht vor uns ankam und sich ein Bild vom Novotel Bali Benoa gemacht hat.

Fazit zum reisetopia Meeting auf Bali

Insgesamt wird das Meeting auf Bali uns wohl allen nicht nur als besonders produktiv, sondern auch als enorm tolle Reise in Erinnerung bleiben. Wir konnten neben einigen tollen Flügen, genialen Hotels auch (hoffentlich) an unserem Beispiel zeigen, warum sich das Optimieren der eigenen Reisen wirklich enorm lohnt. Bei Fragen oder Anmerkungen zum Trip freuen wir uns auf Eure Kommentare!

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Autor

Seit dem ersten Flug in der Business Class ist Jan besessen von Meilen & Punkten. Als Flug- und Reiseverrückter genießt er dabei den Weg ans Ziel mindestens genau so wie die schlussendliche Destination. Auf reisetopia gibt er Euch wichtige Tipps und hält Euch über aktuelle Deals auf dem Laufenden!

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    • Hallo Peter, da ich einen Tag vorher angereist bin, war ich alleine in einem Grab (ähnlich zu Uber) unterwegs, die Kollegen am nächsten Tag mit einem normalen Taxi. Die Preise sind auf Bali für beides sehr niedrig.

  • Flüge und tolle Hotels sind natürlich schön, aber habt ihr auch mal an die Umwelt gedacht, zum Beispiel wieviel CO2 ihr für so ein Meeting produziert?
    Laut dem Umweltbundesamt erzeugt man 8,5 t CO2 bei einem Langstreckenflug über 12 h plus Zubringer 1 h – für den Hin- und Rückweg (http://www.uba.co2-rechner.de)
    Auf das Auto verzichten ist ein erster Schritt, wenn man dafür aber 100 Flüge im Jahr macht, hilft es trotzdem nicht.
    Laut atmosfair.de sind es sogar 12,4 t für solch einen Flug von FRA-BKK-DPS und zurück in Business. Das könnte man mit 287 € kompensieren. Wie schauen Eure Meilenschnäppchen dann aus, wenn man das macht?

    Nur mal so als Denkanstoß.

    Oder vielleicht sollte mal das nächste Treffen in Deutschland sein und jeder reist mit der Bahn an…

    • Hallo Theo,

      vielen Dank für deinen Kommentar.
      Ich beginne mal mit deinem letzten Punkt: Tatsächlich finden zahlreiche unserer Treffen in Deutschland statt und dann reisen wir (weitestgehend) mit der Bahn an. Da wir allerdings auf unserer Seite nun eher keinen Beitrag dazu schreiben, wie wir die Anreise nach Hamburg geplant und gebucht haben, findest du dazu keinen ausführlichen Bericht. In unseren wöchentlichen Rückblicken, gehen wir auf diese Treffen aber selbstverständlich ein.
      Zudem machen wir uns zu dem Thema natürlich Gedanken. Ich beispielsweise unterstütze jedes Jahr Organisationen die durch die Aufforstung von Wäldern und dem Pflanzen von Bäumen meinen CO2 Verbrauch wieder kompensieren. Zudem fahren, wie du vermutlich gelesen hast, die meisten innerhalb des reisetopia Teams kein Auto und sparen hier CO2. Jeder von uns hat da seinen eigenen Weg, du kannst dir aber sicher sein, dass wir uns darüber sehr wohl Gedanken machen und hier auch geeignete Maßnahmen treffen.

      Lieben Gruß
      Leo

    • Diese Ersatz-Religion vom menschengemachten super-gefaehrlichen Klimawandel scheint in Deutschland leider immer weiter um sich zu greifen.
      Profiteure sind dabei
      a) nicht-vermittelbare Arbeitslose die fuers Protestieren bezahlt und z.B. fuer die Demo im Hambacher Forst extra per Sonderzug aus anderen europaischen Laendern angekarrt werden und dann noch Schaeden durch unnoetige Randale verursachen
      b) subventions-abgreifende Unternehmen die nicht-konkurenzfaehige Technik von vorgestern zu Geld machen koennen
      c) Vereine die gutglaeubige Leute mit CO2-Kompensations-Zertifikaten ausnehmen (moderner Ablasshandel )
      d) Moralapostel die keine Ahnung von Wissenschaft haben sich aber selbst moralisch ueberhoehen koennen

      Einfach nur traurig.

      Klima ist kein statischer Zustand, sondern etwas dynamisches dass sich in Millionen von Jahren Erdgeschichte immer wieder wandelt – ganz ohne Einfluss des Menschen.

      • Hallo Maximo, man muss die Dinge natürlich nicht so extrem sehen, aber den Klimawandel komplett abzustreiten geht dann doch ein wenig zu weit, das zeigen durchaus auch angesprochene wissenschaftliche Studien und andere Erkenntnisse.

        Heißt das, dass man zwingend zu einem Moralapostel werden muss und jedem alles verbieten muss? Nein, aber ein bewusster Blick auf das eigene Verhalten kann nicht schaden, weswegen es zum Beispiel für mich dazu gehört, auf ein Auto zu verzichten und so viel Bahn zu fahren wie eben möglich.

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