Meilen sammeln mit Überweisungen ist eines der am wenigsten genutzten Potenziale für kostenlose Meilen auf Eurem Konto. Wie aber funktioniert das und wie viele Meilen kann man so wirklich sammeln? Wir zeigen es Euch!
Wer eine Kreditkarte zum Meilen sammeln besitzt, sucht nach jeder Möglichkeit, um möglichst viele persönliche oder auch geschäftliche Ausgaben über diese abzuwickeln. Das ist auch logisch, denn schließlich gibt es für jeden ausgegebenen Euro wertvolle Meilen gutgeschrieben. Was wäre also, wenn auch Überweisungen über eine Kreditkarte abwickeln könnte und so Meilen sammelt? In diesem Ratgeber erfahrt Ihr alles rund ums Thema Meilen sammeln mit Überweisungen!
Inhaltsverzeichnis
- Welche Kreditkarten eignen sich zum Meilen zu sammeln mit Überweisungen?
- Lohnt sich der Überweisungsservice von Kreditkarten?
- Wie funktioniert das Meilen sammeln mit Überweisungen?
- Welche Erfahrungen haben wir mit der neuen Miles & More Kreditkarte gemacht?
- Gibt es noch weitere Möglichkeiten zum Meilen sammeln mit Überweisungen?
- Lohnt sich das Meilen sammeln mit Überweisungen?
- Unser Fazit zum Meilen sammeln mit Überweisungen
Welche Kreditkarten eignen sich zum Meilen zu sammeln mit Überweisungen?
Bevor wir uns den verschiedenen Wegen widmen, auf denen man mit Überweisungen Meilen sammeln kann, lohnt es sich einen Überblick über die verschiedenen Karten zu bekommen, die theoretisch für die Zahlung der Überweisung infrage kommen. Dies sind eigentlich alle relevanten Kreditkarten zum Meilen sammeln in Deutschland.
Kreditkarten zum Meilen sammeln im Überblick:
Besonders oft gefragt, wird dabei nach der Möglichkeit für Überweisungen mit Amex Kreditkarten, weil die Karten weitverbreitet sind und besonders das Membership Rewards Programm in Deutschland sehr beliebt ist.
Lohnt sich der Überweisungsservice von Kreditkarten?
Auf den ersten Blick scheint es etwas unlogisch, dass man überhaupt Meilen mit Überweisungen sammeln kann, schließlich kann man bei kaum einer Bank angeben, dass man einen Überweisungsauftrag gerne per Kreditkarte begleichen möchte. Allerdings gibt es mehrere Wege, wie Ihr dies umgehen beziehungsweise umgestalten könnt, sodass Ihr effektiv Kreditkarten für Überweisungen nutzen könnt!
Der Überweisungsservice der Miles & More Kreditkarte
Der erste, eher offensichtliche Weg führt über die Überweisungsfunktionen verschiedener Kreditkarten zum Meilen sammeln. Die wichtigste Kreditkarte, die diese Funktion bietet, ist die Miles & More Kreditkarte, die seit Oktober 2025 von der Deutschen Bank herausgegeben wird. Hier bekommt Ihr immer (unabhängig davon, ob es sich um eine private oder eine geschäftliche Kreditkarte handelt) 1 Meile je Euro für die Überweisung gutgeschrieben. Dies ist bis zu einem Betrag von 20.000 Meilen je Abrechnungszeitraum möglich.
Das Problem hierbei ist, dass Ihr für die Überweisung eine Gebühr von 2,5 Prozent bezahlen müsst. Wenn Ihr Eure Meilen also nicht grundlegend bei mehr als 2,5 Cent bewertet, lohnt sich der Service nicht. Unsere Einschätzung zum Wert einer Miles & More Meile liegt beispielsweise bei 2 Cent, wenngleich mit ausgewählten Einlösungen bei Miles & More auch höhere Gegenwerte möglich sind. Schließlich bezahlt Ihr etwa bei einer Überweisung von 1.000 Euro 25 Euro Gebühren und erhaltet 1.000 Meilen.
Bieten auch andere Kreditkarten einen Überweisungsservice?
Neben der Miles & More Kreditkarte bietet beispielsweise auch die easybank (ehemals Barclays) einen solchen Service, der allerdings pauschal 7,50 Euro kostet, egal, wie hoch der Überweisungsbetrag ist. Leider gibt es für Transaktionen über diesen Service allerdings keine Meilen, da Bargeldtransaktionen grundlegend vom Meilensammeln bei den Eurowings Kreditkarten ausgeschlossen sind.
👉 Alles in allem ist das Sammeln von Meilen mit Überweisungen über den Überweisungsservice eher nicht zu empfehlen.
Der wesentlich attraktivere Weg zum Sammeln von Meilen mit Kreditkarten funktioniert über verschiedene Online-Banken bzw. Finanz-Dienstleister, die es ermöglichen, Geld auf ein virtuelles Konto mit der Kreditkarte aufzuladen und es anschließend als SEPA-Überweisung weiterzuleiten.
Wie funktioniert das Meilen sammeln mit Überweisungen?
Meilen sammeln mit Überweisungen und Banktransfers funktioniert allerdings nicht nur über spezielle Services, sondern auch über indirekte Wege. Welche Optionen es hier aktuell noch gibt und ob es auch Alternativen zum Meilen sammeln bei Revolut gibt, listen wir Euch in diesem Ratgeber auf!
Meilen sammeln durch Überweisungen mit Revolut
Revolut ist der bekannteste Weg zum Meilen sammeln mit Überweisungen. Die Neobank ermöglicht es nämlich, mit Mastercard und Visa Kreditkarten das eigene Konto aufzuladen.
💡 Seit die Deutsche Bank die Miles & More Kreditkarte herausgibt, gibt es für Aufladungen bei Revolut wieder Meilen. Bei den privaten Karten gilt allerdings ein Limit von 2.500 Meilen pro Monat bzw. Abrechnungsperiode. Mit den Eurowings Kreditkarten sowie den Karten von Hilton und Turkish Airlines gibt es für Aufladungen weiterhin keine Meilen oder Punkte.
Anschließend kann man das aufgeladene Geld dann beliebig überweisen oder auch mit der Revolut Karte verwenden.
Aufladen könnt Ihr grundsätzlich mit jeder Visa oder Mastercard Kreditkarte, also etwa auch mit der Miles & More Kreditkarte. Konkret funktioniert das so, dass Ihr ein Konto bei Revolut eröffnet, das im Standard-Tarif kostenlos ist.
Revolut Standard
- Kostenlose SEPA-Überweisungen in Euro
- Kostenlose Aufladung mit Kreditkarten möglich
- Kostenlose virtuelle Debitkarte
- Währungsumtausch gebührenfrei werktags bis 1.000 Euro im Monat
- Schnelle Kontoeröffnung ohne Schufa-Abfrage
- 1 RevPoint je 10 Euro sammeln
Bei der Eröffnung könnt Ihr wählen, ob Ihr nur die kostenlose virtuelle Karte in der App nutzen oder zusätzlich eine physische Revolut Card erhalten möchtet, für deren Versand eine Gebühr anfällt. Neukunden in Deutschland bekommen mittlerweile eine deutsche IBAN, ältere Konten laufen teilweise noch mit litauischer IBAN. Bestandskunden lädt Revolut per E-Mail zum Wechsel ein. Im Alltag funktionieren dank des SEPA-Verfahrens aber beide problemlos.
Ist das Konto eröffnet, könnt Ihr über die App einfach Geld per Kreditkarte einzahlen. Einzahlungen mit American Express Kreditkarten sind generell nicht möglich. Mit privaten Visa und Mastercard Kreditkarten ist die Aufladung dagegen kostenlos, für Business- und Firmenkreditkarten erhebt Revolut eine Gebühr, die in unserem Test bei 1,35 Prozent lag.

Spannend ist das vor allem mit der Miles & More Kreditkarte. Laut Miles & More gibt es seit dem Wechsel zur Deutschen Bank für Transaktionen bei sogenannten Money-Send-Services wieder Meilen, darunter fallen, wie unser eigener Test zeigt, auch Aufladungen bei Revolut. Bei den privaten Karten gilt ein Limit von 2.500 Meilen pro Monat bzw. Abrechnungsperiode. Bei einer Meile je zwei Euro Umsatz entspricht das rund 5.000 Euro Aufladungen im Monat. Die Meilen tauchen dabei nicht auf der Kreditkartenabrechnung auf, sondern werden direkt Eurem Meilenkonto gutgeschrieben. Mit der Business-Karte gibt es zwar eine Meile je Euro, Revolut berechnet dafür aber eine Aufladegebühr. Was das in der Praxis bedeutet, lest Ihr weiter unten in unserem Erfahrungsbericht.
👉 Bei einem Wert von 2 Cent je Meile entsprechen 2.500 Meilen rund 50 Euro im Monat, und das ohne Gebühren. Damit ist Revolut mit der privaten Miles & More Kreditkarte wieder der attraktivste Weg zum Meilen sammeln mit Überweisungen. Mit den Eurowings Kreditkarten von easybank sowie den Kreditkarten von Hilton und Turkish Airlines, die von der Advanzia Bank ausgegeben werden, gibt es für Aufladungen dagegen weiterhin keine Meilen oder Punkte. Bei den beiden Advanzia-Karten gelten Aufladungen zudem als Geldtransfer, für den ab dem ersten Tag Zinsen von effektiv 24,95 Prozent pro Jahr anfallen. Auch die Payback Visa Kreditkarte schließt das Aufladen von Zahlkarten von der Punktegutschrift aus.
Miles & More Kreditkarte Gold
- Unbegrenzte Gültigkeit von Miles & More Meilen
- 1 Meile je zwei Euro Umsatz sammeln
- Premiumversicherungen für Reisen & Mietwagen
- Zwei kostenfreie Abhebungen im Ausland pro Jahr
- Marriott Bonvoy Silver Elite Status inklusive
- Kostenloses Wolt+ inklusive doppelter Meilen
Habt Ihr das Geld auf Eurem Revolut Konto eingezahlt, was übrigens sofort passiert, könnt Ihr es wie von einem normalen Konto einfach unter Eingabe der IBAN überweisen. Es ist zudem auch möglich, Lastschriften über Revolut abzuwickeln, sodass Ihr praktisch jede Zahlung über eine Kreditkarte abwickeln könnt. Geld nur aufzuladen, um es anschließend wieder auf das eigene Konto zurückzuüberweisen, solltet Ihr dagegen vermeiden: Laut den Bedingungen der Deutschen Bank gibt es keine Meilen für Zahlungen, deren erkennbar alleiniger Zweck das Sammeln von Meilen ist.
Meilen sammeln durch Überweisungen mit Paysend
Eine weitere Option zum Meilen sammeln mit Überweisungen ist der Dienst Paysend, der sich insbesondere auf Währungstransfers spezialisiert. Hier könnt Ihr nicht direkt Geld auf ein Konto laden und entsprechend keine Lastschriften tätigen, allerdings könnt Ihr direkt von Eurer Kreditkarte auf andere Konten überweisen. Bei Konten im Ausland müsst Ihr mit einem schwächeren Wechselkurs rechnen, zudem fällt generell eine Gebühr von 1,50 Euro für alle Überweisungen unter 150 Euro sowie eine Gebühr von 1 Prozent für alle Überweisungen darüber an.
Ihr könnt also etwa Eure Miete mit der Kreditkarte bezahlen, indem Ihr die Überweisung bei Paysend mit der Kreditkarte bezahlt. Möglich ist das mit Visa und Mastercard Kreditkarten. Mit den Eurowings Kreditkarten sowie den Karten von Hilton und Turkish Airlines gibt es dafür keine Meilen oder Punkte. Ob die Deutsche Bank Paysend-Zahlungen mit der Miles & More Kreditkarte als Money-Send-Service wertet und dafür im Rahmen des Limits von 2.500 Meilen pro Monat eine Gutschrift erteilt, ist offiziell nicht bestätigt. Weil bei Paysend im Gegensatz zu Revolut zudem Gebühren anfallen, ist der Dienst keine echte Alternative.
Paysend funktioniert damit eigentlich genauso wie Revolut, außer dass keine Lastschriften möglich sind. Bedenken solltet Ihr zudem, dass die Überweisung über Paysend abgewickelt wird, für Kunden in Deutschland über die irische Paysend EU DAC. Beim Empfänger erscheint als Absender deshalb nicht zwingend Euer eigenes Konto.
Zu beachten ist ansonsten noch, dass Paysend dafür bekannt ist, bei höheren Überweisungssummen Geldwäscheprüfungen vorzunehmen, sodass man möglicherweise viel Aufwand hat, sofern man den Service regelmäßig und mit höheren Beträgen nutzt.
Meilen sammeln durch Überweisungen mit Trade Republic
Gewissermaßen als ergänzende Revolut Alternative kann auch Trade Republic dienen. Die Neobank bietet seit einiger Zeit neben dem Trade Republic Depot und dem Trade Republic Tagesgeld auch die Trade Republic Card an. Das ist insofern interessant, als man das Konto bei der deutschen Neobank ganz einfach mit einer Visa oder Mastercard Kreditkarte aufladen kann. Mit der Miles & More Kreditkarte bekommt man für diesen Vorgang Meilen. Mit der Payback Visa Kreditkarte solltet Ihr dagegen nicht mit Punkten rechnen, da Payback das Aufladen von Zahlkarten von der Gutschrift ausschließt. Auch die Advanzia-Karten von Hilton und Turkish Airlines bringen hier nichts.

Ob dies am Ende allerdings besonders attraktiv ist, steht auf einem anderen Blatt Papier. Das liegt daran, dass Aufladungen bei Trade Republic immer 1 Prozent der jeweiligen Summe kosten, das hat auch unser eigener Test bestätigt. Lädt man beispielsweise 1.000 Euro auf, so fallen auch 10 Euro Gebühren an. Nimmt man den von uns durchschnittlich berechneten Wert einer Miles & More Meile von 2 Cent als Anhaltspunkt, wäre man etwa bei einer Aufladung mit einer privaten Miles & More Kreditkarte genau im Soll. Weil Revolut mit Privatkarten bis zum Limit von 2.500 Meilen im Monat kostenlos ist, lohnt sich Trade Republic hier allenfalls für Beträge darüber. Ob die Deutsche Bank auch Trade-Republic-Aufladungen auf dieses Limit anrechnet, ist offiziell allerdings nicht geregelt. Wer mit einer geschäftlichen Karte auflädt, zahlt dagegen rund 1 Cent je Meile und kommt damit recht gut weg, zumal Revolut für Business-Karten sogar 1,35 Prozent verlangt.
Trade Republic Card
- 0 Euro Jahresgebühr – Plastikkarte einmalig 5 Euro
- Weltweit kostenfreie Zahlungen – keine Auslandseinsatzgebühr
- Kostenlose Bargeldabhebungen weltweit (ab 100 Euro & nur mit der physischen Karte)
- 1 Prozent Rückvergütung mit der Saveback-Funktion
- Zinsen auf nicht investiertes Guthaben
- Günstige Trades mit dem verbundenen Depot
Meilen sammeln durch Überweisungen mit PayPal
Die letzte Möglichkeit, die man noch nennen sollte, ist sicherlich PayPal. Der wohl bekannteste Finanzdienstleister bietet zwar nicht direkt die Möglichkeit Überweisungen zu tätigen, allerdings kann man per PayPal Freunden Geld schicken, die ebenfalls einen PayPal Account haben. Beim Senden des Geldes könnt Ihr nicht nur ein Konto als Abrechnungsmethode auswählen, sondern auch eine Kreditkarte, was innerhalb Deutschlands ohne Währungsumrechnung sogar komplett kostenlos ist. Ob Ihr dafür Meilen oder Punkte bekommt, hängt allerdings vom Kartenherausgeber ab. Mit der Miles & More Kreditkarte klappt das nach unserer Erfahrung seit dem Wechsel zur Deutschen Bank problemlos, und zwar sowohl mit privaten als auch mit geschäftlichen Karten. Die Payback Visa Kreditkarte schließt PayPal-Zahlungen an Freunde und Familie dagegen ausdrücklich von der Gutschrift aus.
Zwar ist es theoretisch möglich, hierfür auch eine American Express Kreditkarte zu verwenden, wobei sogar Membership Rewards Punkte gutgeschrieben werden. Dennoch würden wir Euch von diesem Weg eher abraten, denn American Express erlaubt offiziell keine Überweisungen an Freunde & Familie via PayPal, sodass Ihr gerade bei exzessiver Nutzung mit einer Sperrung Eures Kontos rechnen müsst.
Welche Erfahrungen haben wir mit der neuen Miles & More Kreditkarte gemacht?
Weil sich die Bedingungen für Aufladungen in den vergangenen Jahren mehrfach geändert haben, haben wir den Weg über Revolut mit der neuen Miles & More Kreditkarte der Deutschen Bank selbst ausprobiert, und zwar sowohl mit einer privaten als auch mit einer geschäftlichen Karte. Dazu kommen unsere Erfahrungen mit Trade Republic und PayPal.
Private Karte: Meilen ohne Gebühren
Mit der privaten Miles & More Kreditkarte lief die Aufladung bei Revolut reibungslos. Revolut hat keine Gebühren berechnet, und die Meilen wurden unserem Meilenkonto gutgeschrieben. Wie von Miles & More angekündigt, tauchen sie dabei nicht auf der Kreditkartenabrechnung auf, sondern nur im Meilenkonto. Wer die Gutschrift prüfen möchte, sollte also dort nachsehen und sich nicht über die fehlende Zeile auf der Abrechnung wundern.

Behaltet zudem das Limit von 2.500 Meilen pro Monat bzw. Abrechnungsperiode im Blick. Bei einer Meile je zwei Euro ist es mit rund 5.000 Euro Aufladungen erreicht, für Miete, Nebenkosten und die meisten laufenden Ausgaben reicht das aber locker aus.
Business-Karte: 1,35 Prozent Gebühr bei Revolut
Anders sieht es mit der geschäftlichen Miles & More Kreditkarte aus. Revolut hat für die Aufladung hier 1,35 Prozent Gebühren berechnet, bei einer Testaufladung von 50 Euro waren das 0,67 Euro. Die Gebühr zeigt Revolut vor der Einzahlung an, sodass Ihr die Aufladung an dieser Stelle noch abbrechen könnt.
Die Meilen wurden dafür zuverlässig gutgeschrieben, mit der Business-Karte eine Meile je Euro. Im Kreditkarten-Banking wurde die Gutschrift bei unserer Business-Karte sogar direkt beim jeweiligen Umsatz angezeigt.
Bei 1.000 Euro sind das 13,50 Euro für 1.000 Meilen, also 1,35 Cent je Meile. Gemessen an unserem durchschnittlichen Meilenwert von 2 Cent ist das zwar kein Verlustgeschäft, wirklich lohnen dürfte es sich für die meisten aber nicht. Günstiger ist mit 1 Prozent der Umweg über Trade Republic.
Trade Republic: 1 Prozent Gebühr, dafür Meilen
Auch die Aufladung bei Trade Republic haben wir mit der neuen Miles & More Kreditkarte getestet. Wie angekündigt fällt hier eine Gebühr von 1 Prozent an, dafür wurden die Meilen gutgeschrieben. Mit der privaten Karte zahlt Ihr damit 2 Cent je Meile, was sich nur lohnt, wenn Ihr das Revolut-Limit von 2.500 Meilen bereits ausgeschöpft habt. Mit der Business-Karte sind es dagegen nur 1 Cent je Meile, womit Trade Republic hier klar die günstigere Wahl gegenüber Revolut ist.
PayPal: Meilen mit privater und geschäftlicher Karte
Positiv aufgefallen ist uns PayPal: Zahlungen über PayPal mit der Miles & More Kreditkarte funktionieren nach unserer Erfahrung seit dem Wechsel zur Deutschen Bank problemlos, und zwar sowohl mit privaten als auch mit geschäftlichen Karten. Beachtet dabei aber die Regeln von PayPal, die Zahlungen an Freunde und Familie für geschäftliche Zwecke nicht erlauben.
Gibt es noch weitere Möglichkeiten zum Meilen sammeln mit Überweisungen?
Lange war Revolut der Weg schlechthin, um mit Überweisungen Meilen zu sammeln. Zwischenzeitlich gab es aber auch immer wieder andere spannende Optionen. So konnte man etwa über SumUp Pay für einige Zeit das Meilenkonto mit Aufladungen füllen und das Geld dann etwa weiter zu Revolut transferieren. Die App boon.Planet von Wirecard hat zwischenzeitlich zudem einen ähnlichen Service angeboten wie Revolut, wenngleich diese mit der Wirecard-Insolvenz wenig überraschend auch verschwunden ist.
Ferner gab es immer wieder weitere Banking-Apps, die regelmäßig mehr oder weniger attraktiv für das Meilen sammeln mit Überweisungen waren. Dazu zählten Azimo oder Transferwise. Leider haben so gut wie alle mittlerweile hohe Gebühren für das Aufladen des Guthabens mit Kreditkarten eingeführt, sodass diese sich in der Regel nicht mehr lohnen. Es kann sich jedoch dennoch immer lohnen, die Augen offenzuhalten, auch wenn auch die Kartenanbieter oft keine Meilen mehr für Aufladungen bei Zahlungsdiensten gutschreiben.
Keine Alternative sind übrigens Debitkarten wie die Revolut Karte oder die Klarna Card. Revolut schreibt für Geldüberweisungen, Einzahlungen auf Wallets und Zahlungen an Broker in keinem Tarif RevPoints gut. Klarna schließt Geldüberweisungen, P2P-Zahlungen sowie das Aufladen von Karten und Wallets ebenfalls vom Cashback der Mitgliedschaften aus, solche Zahlungen werden nach Nutzerberichten zudem häufig ganz abgelehnt.
Lohnt sich das Meilen sammeln mit Überweisungen?
Relativ klar sollte sein, dass sich das Meilen sammeln mit Überweisungen auf dem offiziellen Weg über den Überweisungsservice nicht wirklich lohnt, weil die Gebühren und der Ertrag in keinem Verhältnis stehen.
Revolut ist seit Jahren einer der attraktivsten Wege, um Meilen im Alltag zu sammeln. Wir haben selbst bei reisetopia durch die Überweisungen mithilfe der Banking-App mehrere Tausend Meilen pro Monat gesammelt, und das ohne Gebühren oder zusätzliche Kosten.

Nachdem die DKB ab März 2024 keine Meilen mehr für Aufladungen bei Revolut gutgeschrieben hatte, gibt es diese Möglichkeit mit der Miles & More Kreditkarte der Deutschen Bank wieder, wenn auch mit einem Limit von 2.500 Meilen pro Monat für Privatkarten. Damit ist Revolut wieder die attraktivste Option zum Meilen sammeln mit Überweisungen. Wer mehr Umsatz abwickeln möchte, kann auf den kostenpflichtigen Umweg über Trade Republic ausweichen.
Ob sich die kostenpflichtigen Wege im konkreten Einzelfall lohnen, hängt sehr davon ab, welchen Wert man Meilen zumisst. Unbegrenzt viele Meilen ohne einen Cent Gebühren gibt es allerdings nicht mehr, denn das Limit von 2.500 Meilen im Monat setzt dem Sammeln über Revolut klare Grenzen.
Ihr wolltet schon immer einmal Business Class oder First Class fliegen? Wer Meilen sammelt, kommt diesem Traum schon ein Stück näher – denn diese könnt Ihr beispielsweise für Prämienflüge einsetzen. Wie Ihr anfangen sollt? Wir haben in diesem Leitfaden die besten Tricks zum Meilen und Punktesammeln für Anfänger zusammengestellt!
Unser Fazit zum Meilen sammeln mit Überweisungen
Das Meilen sammeln mit Überweisungen ist wieder spannend geworden, seit es für Aufladungen bei Revolut mit der Miles & More Kreditkarte der Deutschen Bank erneut Meilen gibt. Mit einer privaten Karte sammelt Ihr so bis zu 2.500 Meilen pro Monat ohne Gebühren. Wer darüber hinaus Umsatz abwickeln möchte, kann auf den kostenpflichtigen Umweg über Trade Republic ausweichen. Behaltet dabei im Blick, dass sich solche Bedingungen schnell ändern können. Diesen Guide halten wir deshalb laufend aktuell, zuletzt im September 2026.



via Paypal/Xoom Banküberweisung mit Abbuchung Kreditkarte wäre auch nocn möglich bei geringer Gebühr 0,99-1,99€ ?
Hallo Robby, danke für den Hinweis! Xoom ist eigentlich für Auslandsüberweisungen gedacht, und laut Xoom kann die Kartenzahlung bei Eurer Bank als Bargeldvorschuss gebucht werden. Dann kommen Bargeldgebühren dazu, und Meilen gibt es dafür oft nicht. Für Überweisungen innerhalb Deutschlands sind Revolut, Trade Republic oder PayPal mit der Miles & More Karte daher die sicherere Wahl.
Ist doch uralter Kaffee
habe heute gelesen, dass man aber über Revolut von der Miles&More Karte abbuchen lassen kann und bis 5000€ auch Meilen für bekommt (also 2500). Was stimmt nun?
Hallo Mic,
das ist leider nicht mehr möglich.
Beste Grüße, Vanessa
Also hab mir eben nochmal selbst die Bedingungen durchgelesen und bin der Meinung, dass das (wieder) geht 😉
Liebe Vanessa,
erfreulicherweise geht das nun doch wieder – so wie ihr das heut auch im überarbeiteten Blogartikel selbst bestätigt. Bei Privatkarten werden Aufladungen mit der M&M Mastercard nun wieder bis maximal 2.500 Meilen pro Abrechnungsmonat vergütet. 🙂
Liebe Testeressa, vielen Dank für Deinen Hinweis! 😊 Umso besser, dass die Meilengutschrift nun doch wieder funktioniert und die Aufladungen bei Privatkarten bis zu 2.500 Meilen pro Abrechnungsmonat vergütet werden.
Viele Grüße
Wenn ich alles richtig verstanden habe, akzeptieren weder Revolut noch Xoom/Paypal eine Amex Karte, mit der ich aber Rewards Punkte und damit Meilen sammele. Gibt es also keinen Weg, womit ich Rechnungsstellern, die kein Paypal akzeptieren, dennoch mit Amex bezahlen kann?
Hallo Frank,
danke für Deine Nachfrage. Wir können das bestätigen. Uns ist kein Weg bekannt, wie Du über Bezahldienstleister wie Paypal (Xoom), Revolut, Sumup Pay oder Wise eine Überweisung tätigen und dabei Deine Amex belassen lassen kannst, um Meilen zu sammeln. Die Dienstleister akzeptieren die Amex Kreditkarte leider nicht. Selbst, wenn es Dir technisch gelänge, die Amex mit einem der Bezahldienstleister zu verknüpfen, gäbe es laut den Membership-Rewards-Bedingungen für Transaktionen, die wie Bargeld behandelt werden keine Rewards Punkte- Du zahlst aber meist Gebühren. Für reine Überweisungsrechnungen bleibt sonst nur eine Visa oder Mastercard.
Liebe Grüße
Thomas
Hallo Moritz
Wie ist denn hier der aktuelle Stand? Dein Artikel ist aus 2024. Da hat sich zwischenzeitlich sicher einiges verändert.
Ist es denn heute möglich, die Kosten (als Dauerauftrag oder Überweisung) vom Girokonto wie Handy, Versicherungen, Strom, usw mit der Amex Gold Karte zu bezahlen?
Ich freue mich über eine Antwort. Danke und Liebe Grüße Anne
Hallo Anne, wir nehmen da bei Gelegenheit auf jeden Fall noch einmal ein Update vor. Leider ist es aber auch weiterhin nicht möglich, dass man mit American Express Karten nicht möglich ist, Überweisungen oder Daueraufträge zu tätigen (zumindest nicht ohne große Umwege mit entsprechenden Gebühren).
Ich habe heute, 30.11.2025, diesen artikel gelesen. die überschrift Lautet: “Wie kann man mit Überweisungen Meilen sammeln?”…. dann habe ich ewig viel lesen müssen um alles über die Vergangenheit zu erfahren. Es wäre echt viel interessanter einfach den IST-Zustand zu beschreiben. trotzdem danke für deine Mühe. aus meiner Sicht viel zu viel text für die wenigen wirklich nützlichen Informationen.
Wenn ich es richtig verstanden habe: Es gibt aktuell KEINE sinnvolle Möglichkeit mit einer deutschen Kreditkarte Punkte zu sammeln durch Überweisungen. Thema Fixkosten für Meilensammeln nutzen ist aktuell sehr unatrktiv….
Hallo Gigi, das Thema ist ausgesprochen dynamisch, weswegen wir einen umfassenden Überblick bieten. Es gibt verschiedene indirekte / kostenpflichtige Wege, um auch aktuell Meilen mit Überweisungen zu sammeln. Diese mögen nun nicht in vielen Fällen sinnvoll oder attraktiv sein, aber wir wollen dennoch alle Informationen bereitstellen.
Artikel sollte nochmal überarbeitet werden.
Revolut nimmt eine Gebühr für Betriebliche Kreditkarten (~1,3%) zum einzahlen und Paysend ebenfalls, wenn ich es richtig gelesen habe.
Habe ich es richtig gehört, das M&M Business die punkte auch halbieren will? Dann wäre es ja sinnvoll eine Private M&M Karte zu ordern um darüber überweisungen zu tätigen?!
Hey Andre, danke für den Beitrag. Ich werde es mir ansehen und ggf. überarbeiten. Bezüglich der M&M Business Punkte weiß ich jedoch nichts. Viele Grüße 🙂