Kaum ein Bonusprogramm ist in Deutschland so präsent wie Payback: Über 35 Millionen Menschen sammeln hier Payback Punkte, quer durch Supermarkt, Drogerie, Tankstelle und Online-Shopping. Wir zeigen Euch, was die Punkte wirklich wert sind, wie Ihr sie sammelt – und warum Payback für Vielflieger ein weit interessanteres Programm ist, als der Blick auf den Kassenbon vermuten lässt.

Denn Payback ist mehr als Rabatt an der Kasse. Das Programm ist die einzige Brücke von American Express zu Miles & More – und damit für alle relevant, die aus Alltagsausgaben Prämienmeilen machen wollen. Genau diese Rechnung schauen wir uns hier im Detail an.

Payback Bonusprogramm

Aktion: 1.000 Punkte Bonus
  • Rund 700 Partner – von EDEKA über dm und Aral bis Amazon
  • 1 Punkt je 2 Euro Umsatz, mit Coupons ein Vielfaches davon
  • 1 Punkt = 1 Cent bei Auszahlung aufs Konto
  • 1:1 zu Miles & More übertragbar – ab 200 Punkten
  • Kostenlose Teilnahme ohne Mindestumsatz
Kostenlose Anmeldung

Was ist Payback und wie funktioniert das Programm?

Payback ist ein branchenübergreifendes Bonusprogramm: Ihr sammelt bei rund 700 Partnerunternehmen Punkte auf Eure Einkäufe und löst sie später wieder ein – entweder als Geld, als Prämie oder, für uns am spannendsten, als Prämienmeilen. Der Grundmechanismus ist bewusst simpel gehalten und bei den meisten Partnern identisch: Für je zwei Euro Einkaufswert gibt es einen Punkt, also 0,5 Prozent zurück.

Diese Grundquote ist ehrlich gesagt unspektakulär. Der eigentliche Reiz des Programms entsteht erst durch drei Hebel, die sich übereinanderlegen lassen: Coupons, eine Payback Kreditkarte und – für Vielflieger – der Transfer zu Miles & More. Genau diese Hebel gehen wir hier der Reihe nach durch.

reisetopia Tipp: Wer Payback nur an der Kasse nutzt, verschenkt den größten Teil des Programms. Erst die Kombination aus Partner-Punkten, Coupons und Kreditkarte macht aus 0,5 Prozent eine deutlich höhere Quote auf denselben Einkauf.

Bei welchen Partnern kann man Payback Punkte sammeln?

Die Partnerlandschaft hat sich in den vergangenen Jahren spürbar verschoben – und genau daran scheitern viele Sammler. Der wichtigste Irrtum vorweg: REWE und Penny sind keine Payback Partner mehr. Dafür ist EDEKA dabei, und ab Herbst 2026 kommt der Elektrofachhändler expert hinzu.

Die folgende Übersicht zeigt eine Auswahl der wichtigsten Partner nach Bereichen. Sie ist bewusst nicht vollständig – die tagesaktuelle Gesamtliste führt Payback selbst, und sie ändert sich laufend.

BereichWichtige Partner
Supermarkt & LebensmittelEDEKA, Netto Marken-Discount, Marktkauf, Alnatura, GLOBUS
Drogerie & Gesundheitdm, Apollo-Optik
Tanken & MobilitätAral, SIXT
Online-ShoppingAmazon, BAUR, C&A, Thalia
Haus, Garten & TierFressnapf, Dehner, Die moderne Hausfrau
Reise & HotelBest Western, Center Parcs, Wyndham, IHG
FinanzenAmerican Express, BW-Bank
KooperationspartnerMiles & More, DHL, UNICEF
Payback Punkte sammeln beim Elektrofachhandel
Ab Herbst 2026 wird expert neuer Payback Partner

Für Reisende sind vor allem zwei Zeilen dieser Tabelle interessant: die Reise-Partner, bei denen Ihr direkt Punkte sammelt – und die Kooperation mit Miles & More, über die aus Punkten Prämienmeilen werden. Auf diesen Transfer gehen wir weiter unten ausführlich ein.

Wie sammelt man Payback Punkte?

Neben den Coupons und dem Online-Shopping, die wir uns gleich einzeln vornehmen, gibt es drei Grundwege zu Punkten. Wie Ihr das systematisch angeht, zeigen wir im Ratgeber zum Payback Punkte sammeln.

Punkte an der Kasse sammeln

Der Standardweg: Karte oder App an der Kasse vorzeigen, ein Punkt je zwei Euro Umsatz. Wichtig ist nur, dass die Karte auch wirklich über die Kasse läuft – vergesst Ihr das, bleibt der Einkauf zunächst punktelos. In vielen Fällen lassen sich solche Einkäufe aber noch nachtragen.

Payback Punkte sammeln beim Einkaufen
Die Basis: ein Punkt je zwei Euro Einkaufswert bei den Partnern

So weit der Pflichtteil. Deutlich mehr holt heraus, wer zusätzlich zur Karte an der Kasse noch eine zweite Karte im Portemonnaie hat.

Mit einer Payback Kreditkarte doppelt punkten

Mit einer der beiden Payback Kreditkarten sammelt Ihr zusätzlich zu den Partner-Punkten – und, was entscheidend ist, auch dort, wo Payback gar nicht Partner ist. Jeder Euro Kartenumsatz bringt Punkte, egal bei welchem Händler. Welche der beiden Karten zu Euch passt, klären wir weiter unten im Detail.

Payback American Express Kreditkarte

Aktion: Bis zu 3.000 Punkte Bonus
  • Kostenlose Kreditkarte ohne Einschränkungen
  • Punkte / Miles & More Meilen mit jeder Zahlung sammeln
  • Kombination aus Payback-Karte und Kreditkarte
  • Amex Offers & Einkaufsschutz enthalten
  • Kostenfreie Zusatzkarte
0 Euro Jahresgebühr

Payback Pay nutzen

Mit Payback Pay bezahlt Ihr direkt in der App und sammelt in einem Vorgang Punkte – hinterlegt wird wahlweise ein Bankkonto oder eine Kreditkarte. Der Dienst ist kostenlos und funktioniert unter anderem bei EDEKA, dm, Thalia und Alnatura. Wie das im Alltag läuft, beschreiben wir auf unserer Seite zu Payback Pay.

Wie holt man mit Payback Coupons das Maximum heraus?

Coupons sind der mit Abstand wirksamste Hebel im Programm – und der Grund, warum die 0,5-Prozent-Grundquote in die Irre führt. Ein Zehnfach-Coupon macht aus 0,5 Prozent fünf Prozent, ein Zwanzigfach-Coupon zehn Prozent. Auf denselben Einkauf, ohne Mehraufwand außer einem Tipp in der App.

Die entscheidende Mechanik dahinter kennen die wenigsten: Coupons lassen sich stapeln. Payback formuliert es so, dass mehrere Coupons miteinander kombinierbar sind, sofern die Coupon-Bedingungen nichts anderes regeln. Ein Warenkorb-Coupon auf den gesamten Einkauf lässt sich also in der Regel mit beliebig vielen Coupons für einzelne Produkte oder Produktgruppen verbinden.

Payback Coupons in der App aktivieren
Coupons stapeln: ein Warenkorb-Coupon plus beliebig viele Produkt-Coupons

Praktisch heißt das: Erst den Coupon „auf den ganzen Einkauf” aktivieren, dann zusätzlich jeden passenden Produkt-Coupon obendrauf. Die Effekte addieren sich, statt sich gegenseitig auszuschließen. Geraten zwei gleichartige Coupons in Konflikt, verwendet Payback automatisch den höherwertigen – der andere bleibt erhalten und lässt sich später einsetzen.

Die Regeln, an denen es scheitert

  • Vorher aktivieren: Der Coupon muss aktiviert sein, bevor Ihr an der Kasse steht. Nachträglich lässt er sich nicht anwenden
  • Nur einmalig einsetzbar: Ist ein Coupon eingelöst, ist er über alle Kanäle hinweg verbraucht
  • Aktionszeitraum beachten: Extra-Punkte gibt es nur, wenn Ihr den Coupon im angegebenen Zeitraum einlöst – der steht am Coupon selbst und ist von Aktion zu Aktion verschieden
  • Karte nicht vergessen: Ohne Karte oder App an der Kasse greift auch der beste Coupon nicht

Coupons findet Ihr an mehr Stellen, als die meisten nutzen: in der App, im Coupon-Bereich auf payback.de, in der Punktemitteilung per Post, in Mailings der Partner, im Newsletter und an den Service-Terminals bei Alnatura und GLOBUS. Welche Aktionen sich gerade besonders lohnen, sammeln wir laufend in unserer Übersicht der besten Payback Angebote.

reisetopia Tipp: Macht es zur Gewohnheit, vor jedem Einkauf bei einem Partner kurz die App zu öffnen und alle verfügbaren Coupons zu aktivieren. Das kostet zehn Sekunden und ist der einzige Schritt, der die Ausbeute wirklich vervielfacht.

Wie sammelt man Payback Punkte beim Online-Shopping?

Das Online-Portal von Payback ist der zweite unterschätzte Hebel – und gleichzeitig die häufigste Quelle für Frust, weil hier Punkte verloren gehen, ohne dass man den Grund erfährt. Die Regel dahinter ist simpel, aber unerbittlich.

Jeder Online-Einkauf muss über Payback starten. Also über payback.de, die App oder die Browser-Erweiterung PIA. Payback formuliert unmissverständlich, dass man nur so weiß, dass Ihr überhaupt Punkte sammeln wollt. Wer den Shop direkt ansteuert und die Kundennummer erst im Warenkorb sucht, geht bei den meisten Partnern leer aus.

Eine Ausnahme bilden die sogenannten Offiziellen Online Partner beziehungsweise Premium Partner: Dort könnt Ihr die Payback Kundennummer auch direkt im Bestellprozess eingeben. Erkennbar sind sie am Payback Logo im Shop.

Payback Punktestand in der App pruefen
Online sammeln funktioniert nur, wenn der Einkauf über Payback startet

So weit die Theorie. In der Praxis scheitert die Gutschrift meist an einer Handvoll technischer Kleinigkeiten, die man kennen muss.

Vier Stolperfallen, die Eure Punkte kosten

  • Cookies ablehnen: Im Partner-Shop müssen alle Cookies akzeptiert werden – sie ordnen den Einkauf Eurem Konto zu
  • Adblocker an: Für die Dauer des Einkaufs abschalten, sonst reißt die Zuordnung ab
  • Privater Browser-Modus: Verhindert die Zuordnung ebenfalls
  • Fremde Gutscheincodes: Rabattcodes, die Ihr nicht über Payback bekommen habt, können die Gutschrift komplett verhindern

Achtung: Gerade der letzte Punkt ist teuer. Wer im Checkout schnell noch einen Gutscheincode aus einer Rabattseite einsetzt, riskiert dafür sämtliche Punkte des Einkaufs – der Code ist die Ersparnis selten wert. Bleiben Punkte trotz allem aus, hilft unser Ratgeber zum Payback Punkte nachtragen.

Wie viel sind Payback Punkte wert?

Hier macht es Payback Euch ungewöhnlich leicht: Ein Payback Punkt entspricht einem Cent. 100 Punkte sind also ein Euro. Dieser Kurs gilt fix, wenn Ihr Euch die Punkte aufs Konto auszahlen lasst – und er ist damit der Referenzwert, an dem sich jede andere Einlöseart messen lassen muss.

Genau deshalb ist die Frage nach dem Punktewert eigentlich eine Frage nach der Einlöseart. Wer im Prämienshop einlöst, bekommt tendenziell weniger als einen Cent pro Punkt – eine Auswertung von mydealz kam im Schnitt auf etwa 0,92 Cent. Payback selbst weist diesen Unterschied nirgends aus. Über einen Cent hinaus kommt Ihr nur auf einem einzigen Weg: dem Transfer zu Miles & More. Die vollständige Rechnung findet Ihr in unserem Ratgeber dazu, wie viel Payback Punkte wert sind.

Merksatz: Ein Cent ist die Untergrenze, nicht der Zielwert. Alles darunter ist Wertvernichtung – und die gibt es im Prämienshop durchaus.

Wie löst man Payback Punkte am besten ein?

Einlösen könnt Ihr ab 200 Punkten, also ab zwei Euro Gegenwert. Payback bietet dafür mehrere Wege an – und sie unterscheiden sich im Wert deutlicher, als die Kommunikation des Programms vermuten lässt.

  • Auszahlung aufs Bankkonto: voller Gegenwert, ein Cent pro Punkt
  • Direkt an der Kasse: voller Gegenwert, unter anderem bei Aral, EDEKA, dm, Thalia und Fressnapf
  • Einkaufsgutscheine: voller Gegenwert, an den Service-Terminals bei Alnatura und GLOBUS
  • Prämienshop: je nach Prämie unterschiedlich – häufig unter einem Cent pro Punkt
  • Spenden: voller Gegenwert, Payback leitet 100 Prozent weiter
  • Miles & More: Umwandlung in Prämienmeilen im Verhältnis 1:1
Payback Praemienshop Einloesungen im Ueberblick
Der Prämienshop ist bequem – aber selten der beste Kurs

Unser Rat fällt damit unspektakulär, aber eindeutig aus: Wer Punkte in Geld verwandeln will, nimmt die Kontoauszahlung oder löst an der Kasse ein. Der Prämienshop ist bequem, kostet aber häufig Wert. Und wer mehr als einen Cent pro Punkt herausholen möchte, kommt am Meilentransfer nicht vorbei.

Wie überträgt man Payback Punkte zu Miles & More?

Das ist der Abschnitt, der Payback für Vielflieger von einem netten Kassenbon-Programm zu einem ernstzunehmenden Meilenkonto macht. Payback ist Kooperationspartner von Miles & More, und der Transfer läuft 1:1: Aus 1.000 Payback Punkten werden 1.000 Prämienmeilen. Möglich ist das ab 200 Punkten, gutgeschrieben wird in der Regel innerhalb weniger Werktage.

Payback Punkte in Miles and More Meilen umwandeln
Payback Punkte lassen sich 1:1 in Prämienmeilen umwandeln

Ob sich das lohnt, ist eine reine Rechenfrage. Ihr gebt einen sicheren Cent pro Punkt auf und bekommt dafür eine Meile. Der Transfer lohnt also genau dann, wenn Ihr eine Miles-&-More-Meile höher als einen Cent bewertet – was bei Prämienflügen in der Business oder First Class regelmäßig der Fall ist, bei einem Economy-Kurzstreckenflug dagegen selten. Mehrmals im Jahr legt Payback zudem einen Transferbonus obendrauf, der den Einstandspreis je Meile spürbar drückt. Die vollständige Anleitung samt Rechenbeispielen steht in unserem Ratgeber, wie Ihr Payback Punkte zu Miles & More transferieren könnt.

Wichtig: Der Transfer ist endgültig. Einmal umgewandelte Punkte lassen sich nicht wieder in Payback Punkte oder Geld zurückverwandeln. Wandelt also nur um, was Ihr auch wirklich verfliegen wollt.

Der Umweg, den nur Payback möglich macht

Jetzt kommt der Punkt, den viele übersehen: Miles & More ist kein Transferpartner von American Express Membership Rewards. Wer also Amex Punkte sammelt und Lufthansa-Meilen möchte, findet in der offiziellen Transferpartner-Liste von American Express zwar British Airways, Flying Blue, Emirates oder Qatar Airways – aber kein Miles & More.

Payback ist die einzige Brücke. American Express überträgt Membership Rewards Punkte im Verhältnis 3:1 zu Payback, ab 900 Punkten und nur in Dreierschritten. Von dort geht es 1:1 weiter zu Miles & More. Unterm Strich werden aus drei Amex Punkten also eine Prämienmeile.

Mit Payback Punkten Fluege buchen
Über den Umweg Payback werden aus drei Amex Punkten eine Meile

Unsere ehrliche Einschätzung: 3:1 ist ein schlechter Kurs. Wer seine Membership Rewards Punkte bei British Airways, Flying Blue oder Qatar Airways einlöst, bekommt deutlich mehr für sie. Der Umweg über Payback lohnt nur, wenn Ihr zwingend Miles-&-More-Meilen braucht – etwa weil Euch zu einer konkreten Prämienbuchung Meilen fehlen. Als Dauerlösung ist er es nicht.

Wer tiefer einsteigen will, findet die komplette Übersicht aller Transferwege auf unserer Seite zu American Express Membership Rewards.

Welche Payback Kreditkarte lohnt sich?

Payback gibt zwei Kreditkarten aus, und sie richten sich an unterschiedliche Menschen. Die Unterschiede sind größer, als die gemeinsame Marke vermuten lässt.

Die Payback American Express ist dauerhaft kostenlos – Haupt- wie Zusatzkarte – und sammelt einen Punkt je drei Euro Umsatz, Tankstellen ausgenommen. Das entspricht rund 0,33 Prozent Rückvergütung. Zum Start gibt es 1.000 Extra-Punkte, sofern Ihr in den vergangenen 18 Monaten keine deutsche Payback Amex als Hauptkarteninhaber hattet.

Payback American Express Kreditkarte
Die Payback Amex ist dauerhaft kostenlos und sammelt schneller

Lohnt sich Payback MAX, der Punkteturbo?

Wer die Payback Amex besitzt, kann gegen Aufpreis den sogenannten Payback MAX Turbo hinzubuchen. Er verdoppelt die Sammelrate der Karte: Statt einem Punkt gibt es dann zwei Punkte je drei Euro Umsatz, Tankstellen weiterhin ausgenommen. Der Turbo kostet rund 35 Euro im Jahr – die Karte selbst bleibt davon unberührt kostenlos.

Ob sich das rechnet, ist wieder eine reine Umsatzfrage. Der Turbo bringt einen zusätzlichen Punkt je drei Euro, also gut 0,33 Cent extra pro Euro. Bei einem Punktwert von einem Cent gleichen sich die 35 Euro Jahresgebühr damit erst ab rund 10.500 Euro Kartenumsatz im Jahr aus – alles darüber ist echter Zugewinn. Wer die Payback Amex zur Hauptkarte macht und viel über sie abwickelt, fährt mit dem Turbo also gut; wer sie nur gelegentlich einsetzt, lässt ihn besser liegen.

reisetopia Tipp: Rechnet vor dem Buchen ehrlich Euren Jahresumsatz über die Karte hoch. Unter etwa 10.500 Euro zahlt Ihr für den Turbo mehr, als er einbringt – dann sind die kostenlose Grundkarte und konsequent aktivierte Coupons der bessere Hebel.

Die Payback Visa Kreditkarte wird von der BW-Bank ausgegeben, kostet 29 Euro im Jahr und sammelt einen Punkt je fünf Euro Umsatz, also rund 0,2 Prozent. Dafür zahlt Ihr mit ihr weltweit gebührenfrei und hebt im Ausland kostenlos Bargeld ab – im Inland fallen zwei Prozent an, mindestens fünf Euro. Zum Start winken bis zu 3.500 Punkte.

Payback Visa

Bis zu 3.500 Payback-Punkte Bonus
  • 1 Punkt pro 5 Euro sammeln
  • Kein Punkteverfall bei Kartenbesitz und aktiver Teilnahme
  • Gebührenfreie Zahlungen weltweit
  • Kostenlose Bargeldabhebungen im Ausland
  • Empfohlen von Stiftung Warentest (04/2026)
29 Euro Jahresgebühr

Rein bei Gebühr und Sammelrate gewinnt damit die Amex klar. Die Visa rechtfertigt ihre Jahresgebühr nicht über die Punkte – dafür bräuchte es rechnerisch rund 14.500 Euro Jahresumsatz –, sondern über zwei andere Argumente: die deutlich breitere Akzeptanz und den gebührenfreien Auslandseinsatz. Wer viel reist, findet darin einen guten Grund.

Payback Kreditkarten im Vergleich
Amex oder Visa – die Entscheidung hängt vor allem am Auslandseinsatz

Die vollständige Gegenüberstellung liefert unser Vergleich der Payback Kreditkarte; die Einzelheiten stehen auf den Seiten zur Payback American Express und zur Payback Visa Kreditkarte. Wer ohnehin zwischen Payback und Miles & More schwankt, findet die Abwägung in unserem Vergleich Payback oder Miles and More Kreditkarte.

Wann verfallen Payback Punkte?

Payback Punkte sind 36 Monate ab Gutschrift gültig. Der Verfall passiert dann aber nicht tagesgenau, sondern gesammelt: Nach Ablauf dieser Frist verfallen die Punkte jeweils zum 30. September desselben Jahres. Dieser Stichtag ist der wichtigste Termin im Payback-Jahr – und er trifft jedes Jahr dieselben Leute unvorbereitet.

Es gibt allerdings einen wirksamen Schutz, und er ist der vielleicht unterschätzteste Grund für eine Payback Kreditkarte: Sobald eine Payback Visa oder eine Payback American Express zu Eurem Konto gehört, seid Ihr automatisch vom Punkteverfall ausgeschlossen. Einzige Voraussetzung ist, dass Ihr weiterhin aktiv am Programm teilnehmt – wer über drei Jahre gar keine Punkte mehr sammelt, verliert den Schutz trotzdem.

Payback Kreditkarte beantragen und Punkteverfall vermeiden
Eine Payback Kreditkarte im Konto schützt die Punkte vor dem Verfall

reisetopia Tipp: Da die Payback Amex dauerhaft nichts kostet, ist der Verfallsschutz faktisch gratis zu haben. Für alle, die über Jahre auf eine größere Prämie oder einen Meilentransfer hinsparen, ist das Argument genug.

Verfallsbedrohte Punkte zeigt Payback rechtzeitig im Punktekonto an – ein Blick in die App im Spätsommer lohnt sich also. Und wer kurz vor einer Prämie steht, kann Payback Punkte auch kaufen – ob sich das rechnet, klären wir dort. Alle Rettungswege im Detail – vom Einlösen über die Auszahlung bis zum Meilentransfer – bündelt unser Guide dazu, wann Payback Punkte verfallen und wie Ihr das verhindert.

Welche Alternativen gibt es zu Payback?

Die ehrliche Antwort: Im deutschen Markt gibt es kein zweites branchenübergreifendes Bonusprogramm dieser Größe. Die DeutschlandCard war lange der naheliegendste Vergleich, hat mit EDEKA, Netto und Marktkauf aber Anfang 2025 gleich mehrere Schwergewichte an Payback verloren. Für Reisende war sie ohnehin nie eine echte Alternative, weil ihr der entscheidende Baustein fehlt: ein Transferweg in ein Meilenprogramm.

Wer es auf Meilen abgesehen hat, vergleicht Payback deshalb sinnvoller nicht mit anderen Kassenbon-Programmen, sondern mit den Meilenwährungen selbst – etwa mit American Express Membership Rewards, wo die Punkte flexibler zu mehr Airlines transferierbar sind, dafür aber kein Weg zu Miles & More führt. Genau in dieser Lücke liegt der eigentliche Wert von Payback.

Unser Fazit zu Payback im Juli 2026

Payback ist für die meisten Menschen ein solides, aber unspektakuläres Rabattprogramm: ein halbes Prozent an der Kasse, ein Cent pro Punkt, keine Überraschungen. Wer nur die Karte vorzeigt, wird nicht reich – und sollte die Punkte einfach aufs Konto auszahlen lassen, statt sie im Prämienshop unter Wert wegzugeben.

Spannend wird Payback für alle, die die Hebel nutzen. Konsequent gestapelte Coupons machen aus 0,5 Prozent zweistellige Quoten, die kostenlose Payback Amex sammelt auch dort, wo Payback nicht Partner ist, und der Verfallsschutz sorgt dafür, dass man jahrelang in Ruhe ansparen kann. Dass Payback zugleich die einzige Brücke von American Express zu Miles & More ist, macht das Programm für Vielflieger unverzichtbar – auch wenn der 3:1-Kurs dieses Umwegs alles andere als großzügig ist.

Unser Rat: Legt die kostenlose Payback American Express ins Konto, aktiviert vor jedem Einkauf konsequent alle Coupons und entscheidet erst beim Einlösen, ob Geld oder Meilen mehr für Euch bringen. Diese Entscheidung lässt sich mit einem Cent pro Punkt sehr einfach rechnen – und genau das ist die Stärke des Programms.

Autor

Moritz hat sich über die Jahre ein enormes Wissen über Finanzprodukte, Loyalitätsprogramme und Luxusreisen angeeignet. Für Luxushotels, First Class Flüge sowie die Details von Kreditkarten, Tagesgeldkonten und mehr ist Moritz genau der richtige Ansprechpartner!

Fragen? In der reisetopia Club Lounge auf Facebook beantworten wir Eure Fragen.