Das Swiss Streckennetz umfasst diverse Verbindungen auf der Kurz- und Langstrecke. In diesem Guide konzentrieren wir uns auf die Swiss Langstreckenziele, welche die Schweizer Lufthansa-Tochter in erster Linie ab Zürich bedient.

Die Lufthansa Group fliegt ab dem deutschsprachigen Raum zu einigen Zielen, sodass sich ein Blick auf die Lufthansa, Austrian Airlines und ITA Airways Langstreckenziele lohnt. Doch wohin fliegt die Schweizer Premium-Tochter? Wir zeigen es Euch in unserem Überblick des Swiss Streckennetzes auf der Langstrecke!

Ab welchen Flughäfen sind Flüge im Swiss Streckennetz buchbar?

Die Lufthansa Group verfügt mittlerweile über einige Fluggesellschaften, wobei die Swiss dabei als lukrativste Tochter gilt. Die Airline spielt für den Konzern eine wichtige Rolle, sowohl im Europaverkehr als auch auf Interkontinentalstrecken. Swiss genießt dabei einen besonderen Status im Premium-Segment. Nun werfen wir einen Blick auf die Langstreckenziele, welche die Schweizer Nationalairline großteils ab ihrem Drehkreuz in Zürich, aber auch ab Genf anfliegt. Von diesen beiden Flughäfen aus starten nämlich alle Kurz-, Mittel- und Langstrecken der Airline. Wir konzentrieren uns ausschließlich auf Interkontinentalstrecken, die mindestens saisonal von Swiss selbst ab Zürich und Genf bedient werden.

Auf der Lufthansa Group Website ist auch ein Tool verlinkt, welches das Streckennetz interaktiver abbildet.

Swiss Langstreckenziele im Lufthansa Group Navigator
Der Lufthansa Group Navigator zeigt alle Swiss Ziele im Winterflugplan 2026/2027

Mit den Filtern grenzt Ihr die Karte auf einzelne Ziele, einen Flugplanzeitraum oder nur die Verbindungen von Swiss ein. Ein Schalter unten links wechselt von der flachen Karte auf einen 3D-Globus, und ein Klick auf ein gelb umrandetes Ziel zeigt Euch, wie oft es pro Woche angeflogen wird und welche Verbindungen es gibt.

Zubringerflüge sind dabei mit Swiss, Austrian und Lufthansa nach Zürich von den meisten deutschen und österreichischen Städten buchbar. Von ihrem Drehkreuz fliegt Swiss die folgenden Flughäfen in Deutschland und Österreich an:

  • Berlin
  • Bremen
  • Dresden
  • Düsseldorf
  • Frankfurt
  • Graz
  • Hamburg
  • Hannover
  • Heringsdorf (nur Juni bis August)
  • München
  • Stuttgart
  • Sylt
  • Wien

Innerhalb der Schweiz verbindet die Swiss nur Zürich und Genf miteinander. Von anderen Städten in der Schweiz gibt es die Möglichkeit, mit dem Zug anzureisen. Nach Genf kommt man darüber hinaus nicht nur ab Zürich, sondern auch ab Wien, Düsseldorf und Frankfurt. Die Genfer Verbindungen nach Berlin und Hamburg entfallen dagegen mit dem Winterflugplan 2026/2027, der am 25. Oktober 2026 beginnt: Swiss baut das Angebot ab Genf von 20 auf 15 europäische Ziele zurück und begründet das mit Ersatzteilengpässen bei der Airbus-A220-Flotte.

Welche Langstreckenziele bedient Swiss in Nordamerika?

Die dichteste Auswahl an Swiss Langstreckenzielen findet Ihr in Nordamerika: Die Region gehört zum absoluten Fokusgebiet der Lufthansa Group – entsprechend auch bei der Swiss. Hier steuert die Airline aus der Schweiz momentan zehn Flughäfen in Nordamerika an, davon zwei in Kanada. In Mexiko findet man die Swiss gar nicht. Damit fliegt die Swiss vor allem die wichtigsten Drehkreuze an der Ost- und Westküste an und dabei zumeist auch die Flughäfen, die auch von ihren Star Alliance Partnerfluggesellschaften bedient werden. Das verspricht dann wiederum eine hohe Konnektivität.

Zu den folgenden Zielen fliegt die Swiss in Kanada:

  • Montreal
  • Toronto (nur im Sommerflugplan)

Montreal steht dabei ganzjährig im Flugplan, Toronto nur in der Sommersaison. Auf der Strecke nach Montreal wechselt Swiss ab dem 25. Oktober 2026 überwiegend vom Airbus A330-300 auf den Airbus A340-300, der dann sechs der sieben wöchentlichen Flüge übernimmt.

Swiss Airbus A330 Nordamerika
Mit dem Airbus A330-300 fliegt Swiss unter anderem nach Washington

Zu den folgenden Zielen fliegt die Swiss in den USA:

  • Boston
  • Chicago
  • Los Angeles
  • Miami
  • New York JFK und EWR
  • San Francisco
  • Washington D.C.

Welche Langstreckenziele bedient Swiss in Südamerika?

Anders als Austrian Airlines fliegt die Swiss auch weiterhin Südamerika an. Der Fokus liegt hier aber schon lange nicht mehr auf dieser Region. So verfügt die Airline lediglich über zwei Ziele, eines in Argentinien und eines in Brasilien, wobei Buenos Aires via São Paulo und nicht direkt ab Zürich bedient wird.

Skyline von Sao Paulo
Über São Paulo fliegt Swiss auch weiter nach Buenos Aires

Die folgenden Swiss Ziele gibt es in Südamerika:

  • Buenos Aires
  • São Paulo

Beide Ziele bedient Swiss mit der Boeing 777-300ER. Buenos Aires hängt dabei als Verlängerung am Flug nach São Paulo, wodurch sich die Reisezeit gegenüber einer Direktverbindung spürbar verlängert.

Was bietet das Swiss Streckennetz in Afrika und dem Nahen Osten?

Im Nahen Osten sowie in Afrika ist die Swiss nur mit wenigen ausgewählten Zielen vertreten. Echte Langstrecke ist davon allein Johannesburg – die übrigen Ziele in Nordafrika und im Nahen Osten sind Mittelstrecken, auf denen häufig Schmalrumpfflugzeuge ohne vollwertige Business Class zum Einsatz kommen. Einen Teil dieser Ferienziele bedient zudem nicht Swiss selbst, sondern die Konzernschwester Edelweiss Air.

In Afrika gibt es die folgenden Swiss Ziele:

  • Djerba (durchgeführt von Edelweiss Air)
  • Hurghada (durchgeführt von Edelweiss Air)
  • Johannesburg (einziges Langstreckenziel in Afrika)
  • Kairo
  • Marrakesch (ab Genf mit Swiss, ab Zürich mit Edelweiss Air)

Dazu kommen die folgenden Swiss Ziele im Nahen Osten:

  • Beirut (Flugbetrieb mindestens bis 24. Oktober 2026 ausgesetzt)
  • Dubai (wieder ab 27. Oktober 2026)
  • Tel Aviv

Swiss hat den Flugbetrieb in den Nahen Osten zeitweise stark eingeschränkt. Nach Dubai fliegt die Airline ab dem 27. Oktober 2026 wieder täglich, im Winter meist mit dem Airbus A340-300 und damit auch mit Premium Economy; die ursprünglich geplanten Flüge am 25. und 26. Oktober entfallen. Beirut bleibt mindestens bis zum 24. Oktober 2026 ausgesetzt, einen Termin für die Wiederaufnahme hat Swiss noch nicht genannt. Tel Aviv steht seit dem 1. August 2026 wieder im Flugplan. Betroffene Buchungen lassen sich kostenfrei umbuchen oder stornieren – diesen Stand haben wir zuletzt im September 2026 geprüft.

Welche Langstreckenziele bedient Swiss in Asien?

Ähnlich wie in Nordamerika liegt ein Schwerpunkt der Swiss Langstreckenziele in Asien. Die meisten großen Metropolen in den wichtigsten Ländern sowie Urlaubsziele werden von der Swiss ab Zürich angeflogen. Zudem kann die Swiss vor allem auf Umsteigemöglichkeiten mit den Star Alliance Airlines in Thailand, Indien, China und Singapur zurückgreifen.

Swiss Airbus A350 am Flughafen Zürich
Den neuen Airbus A350-900 setzt Swiss ab Oktober 2026 auch auf der Strecke nach Shanghai ein

Neu im Netz ist Bengaluru: Die südindische Metropole nimmt Swiss mit dem Winterflugplan 2026/2027 erstmals ins Programm und bedient sie zunächst fünfmal wöchentlich mit einem Airbus A330. Damit stehen neben Delhi und Mumbai gleich drei indische Ziele im Flugplan. Welche Frequenzen und Flugzeugtypen sich sonst noch ändern, haben wir in unserer Übersicht zum Winterflugplan 2026/2027 zusammengefasst.

  • Bangkok
  • Bengaluru (neu ab Winterflugplan 2026/2027)
  • Delhi
  • Hongkong
  • Mumbai
  • Seoul (nur im Sommerflugplan)
  • Singapur
  • Shanghai
  • Tokio Narita

Welche Langstreckenziele bedient Swiss in Ozeanien?

In Ozeanien fliegt die Swiss leider keine Ziele direkt an. Hier muss die Swiss, gleich wie die Lufthansa, auf Codeshare– und Luftfahrtallianz-Partnerschaften der Star Alliance zurückgreifen. So ist Ozeanien mit Umstieg in Asien zumeist mit Singapore Airlines oder Air New Zealand erreichbar.

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Wie kann ich die Swiss Langstrecke mit Meilen buchen?

Natürlich könnt Ihr alle Flüge von Swiss direkt ab Zürich und Genf, oder mit Umstieg von anderen Flughäfen Deutschlands, Österreichs und Europas direkt bezahlen. Flugtickets in der Business Class können hier jedoch schon mal 3.000 Euro oder mehr kosten. Noch teurer sind entsprechende Langstreckenflüge in der First Class, sodass es sich oft lohnt, nach Abflügen in anderen Orten Ausschau zu halten. So sind Umsteigeverbindungen oft günstiger als die Direktverbindungen ab Zürich. Alle Swiss First Class Strecken haben wir Euch in einem separaten Guide nochmals aufgeführt.

A350 Swiss Senses Business Class
Die Swiss Senses Business Class im Airbus A350-900

Eine Alternative stellt die Einlösung von Meilen dar. Mit dem hauseigenen Vielfliegerprogramm Miles & More gibt es ausreichend Möglichkeiten, um auf Reisen oder auch im Alltag Meilen für einen Langstreckenflug zu sammeln und in der Folge für Flüge mit Swiss Meilen einzulösen. Dankenswerterweise ist das Vielfliegerprogramm recht einfach aufgebaut, sodass Einlösungen je nach Regionen ausgewählt werden können.

Seit dem 3. Juni 2025 gilt bei Miles & More ein neues System zum Einlösen von Meilen. Alle Details und zahlreiche Ratgeber dazu findet Ihr auf unserer Übersichtsseite zu den dynamischen Preisen bei Miles & More.

Betroffen sind neben Swiss auch Lufthansa, Austrian Airlines und Lufthansa City Airlines; seit dem 3. März 2026 rechnen zudem Discover Airlines und Air Dolomiti dynamisch ab. Das bedeutet konkret, dass Tickets je nach Abflughafen, Ziel und Datum unterschiedlich viele Meilen kosten – eine Rolle spielen dabei auch die unterschiedlichen Tarifklassen. Die Meilenwerte in den folgenden Übersichten sind deshalb nur Beispiele und können je nach Reisedatum deutlich abweichen.

Wie viele Meilen kostet die Swiss Business Class?

Einen ersten Anhaltspunkt liefert die folgende Übersicht. Sie zeigt je Region den Meilenpreis eines beispielhaften Hin- und Rückflugs in der Business Class – einmal ab dem günstigsten Abflughafen in Europa und einmal ab Deutschland. Hinzu kommen Steuern und Gebühren: Für den Nahen Osten haben wir rund 600 Euro angesetzt, für das südliche Afrika, die Karibik, Südostasien, Fernost und Südamerika rund 700 Euro und für Nordamerika je nach Strecke 1.200 bis 1.500 Euro.

WeltregionGünstigster AbflugortAbflug in Deutschland
Naher Osten (z.B. Dubai)37.000 Meilen73.000 Meilen
Nord- & Mittelamerika (z.B. New York)60.000 Meilen80.000 Meilen
Südostasien (z.B. Singapur)73.000 Meilen120.000 Meilen
Fernost (z.B. Hongkong)60.000 Meilen92.000 Meilen
Zentral- und Südafrika (z.B. Johannesburg)90.000 Meilen110.000 Meilen

Rechnet dabei immer mit knappen Prämienplätzen – gerade in den Ferien sind die günstigen Kontingente schnell vergeben. Wie Ihr freie Plätze trotzdem aufspürt, zeigt unser Guide zur Suche nach Meilentickets bei Miles & More; allgemeine Tipps für die Suche nach Verfügbarkeiten bei Star Alliance Fluggesellschaften haben wir ebenfalls zusammengestellt.

Nach Australien, Neuseeland, Ozeanien und Hawaii fliegt Swiss selbst nicht. Mit einer Star-Alliance-Partnerairline gilt für diese Ziele weiterhin die feste Prämientabelle von Miles & More: In der Business Class werden ab Europa 107.500 Meilen pro Strecke fällig, für Hin- und Rückflug also 215.000 Meilen.

Wie viele Meilen kostet die Swiss First Class?

Wer die Swiss First Class mit Meilen fliegen möchte, kommt an Miles & More kaum vorbei: Prämienplätze in dieser Kabine gibt Swiss praktisch nicht für die Vielfliegerprogramme anderer Star-Alliance-Airlines frei.

Der beste Weg ist deshalb tatsächlich die Buchung via Miles & More. Seit Mitte 2025 gibt es bei Miles & More dynamische Meilenpreise. Das bedeutet konkret, dass Tickets je nach Abflughafen, Ziel und Datum unterschiedlich viel kosten, so auch für Miles & More Prämienflüge in der First Class. Je nach Abflughafen und Zielort fallen beispielsweise die folgenden Meilenwerte pro Strecke an:

  • Prag – New York JFK ab rund 78.000 Meilen zuzüglich rund 950 Euro Zuschlägen
  • Göteborg – Johannesburg ab rund 85.500 Meilen zuzüglich rund 450 Euro Zuschlägen
  • Budapest – Los Angeles ab rund 90.000 Meilen zuzüglich rund 1.000 Euro Zuschlägen
  • Riga – Dubai ab rund 100.000 Meilen zuzüglich rund 600 Euro Zuschlägen
  • Oslo – Tokio ab rund 165.000 Meilen zuzüglich rund 400 Euro Zuschlägen

Alle genannten Werte gelten für einen einfachen Flug – für Hin- und Rückflug verdoppelt sich der Meilenpreis entsprechend. Für Prämienflüge mit anderen Partnerairlines der Star Alliance gelten dagegen weiterhin feste Meilenwerte: Ab Europa kostet die First Class je nach Region zwischen 70.000 und 165.000 Meilen pro Strecke – die Spitzenwerte werden etwa für Hawaii sowie Australien, Neuseeland und Ozeanien fällig.

Einen Flex Plus-Award bietet Miles & More derzeit nicht mehr an. Mit ihm habt Ihr früher zwar mehr Meilen bezahlt, dafür aber deutlich weniger Steuern und Gebühren.

Swiss First Class Sitz im Airbus A330
Swiss First Class im Airbus A330

Wie viele Meilen ein konkreter Flug kostet, hängt damit stark vom gewählten Termin ab – ein Vergleich mehrerer Reisedaten lohnt sich fast immer.

Ihr wolltet schon immer einmal Business Class oder First Class fliegen? Wer Meilen sammelt, kommt diesem Traum schon ein Stück näher – denn diese könnt Ihr beispielsweise für Prämienflüge einsetzen. Wie Ihr anfangen sollt? Wir haben in diesem Leitfaden die besten Tricks zum Meilen und Punktesammeln für Anfänger zusammengestellt!

Mann sitzt in der Swiss First Class 777 300ER
Flüge in der Swiss First Class bieten luxuriöses Reisen

Euch fehlen für den Prämienflug mit Swiss noch ein paar Meilen? Mit der Miles & More Kreditkarte Gold sammelt Ihr bei jedem Einkauf im Alltag Prämienmeilen – und solange Ihr die Karte besitzt, verfallen Eure Meilen nicht.

Miles & More Kreditkarte Gold

4.000 Meilen + 40 Points bei Erstantrag
  • Frequent Traveller Status bis 30. September 2026 für 650 Euro oder 80.000 Meilen erwerbbar
  • Unbegrenzte Gültigkeit von Miles & More Meilen
  • 1 Meile je zwei Euro Umsatz sammeln
  • Premiumversicherungen für Reisen & Mietwagen
  • Zwei kostenfreie Abhebungen im Ausland pro Jahr
  • Marriott Bonvoy Silver Elite Status inklusive
  • Kostenloses Wolt+ inklusive doppelter Meilen
11,50 Euro Monatsgebühr
Stefan
Dank Willkommensbonus und Stopp des Meilenverfalls die ideale Kreditkarte für Miles & More Sammler

Die Kreditkarte ist aber nur einer von vielen Wegen zu mehr Meilen. Welche Partner und Tricks sich außerdem lohnen, lest Ihr in unserem Guide zum Meilen sammeln. Die aktuellen Aktionen fassen wir jeden Monat zusammen, und über unseren täglichen Newsletter landen die besten Angebote direkt in Eurem Postfach.

Was erwartet Euch an Bord der Swiss Langstrecke?

Die Langstreckenflotte der Swiss fällt nicht so divers aus wie die der Lufthansa. Das Rückgrat bilden zwölf Boeing 777-300ER, die zum einen relativ jung sind, zum anderen aber vor allem hohe Kapazitäten zu weit entfernten Zielen vorweisen können. Dazu kommen 14 Airbus A330-300 und vier Airbus A340-300. Seit 2025 wächst außerdem der Airbus A350-900 in die Flotte hinein: Insgesamt zehn Exemplare hat Swiss bestellt, fünf davon sollen bis Ende 2026 im Einsatz sein. Die verbliebenen A340-300 bleiben vorerst als Reserve erhalten.

Sitz der Swiss First Class Boeing 777
Die Swiss First Class verspricht viel Komfort und Privatsphäre

Auf der Langstrecke ist die Swiss die einzige Airline der Lufthansa Group, die in ausnahmslos jeder Maschine eine First Class anbietet – Lufthansa selbst führt die Kabine nur in einem Teil ihrer Langstreckenflotte. Dahinter können Passagiere in allen Langstreckenjets ebenfalls in einer Business Class Platz nehmen. Ferner verfügt die Swiss auch über eine Economy Class sowie seit 2022 über eine Premium Economy. Letztere bietet im Vergleich zur Economy Class bequemere Sitze mit mehr Platz und eine größere Auswahl an Menüs.

Seit November 2025 fliegt Swiss mit Swiss Senses ein neues Kabinenprodukt, das alle vier Reiseklassen umfasst, bislang aber ausschließlich im Airbus A350-900 zum Einsatz kommt. Die übrige Langstreckenflotte zieht erst nach und nach nach: Der Umbau des Airbus A330-300 läuft ab Mitte 2026 an, die Boeing 777-300ER folgt nach heutigem Stand erst ab 2029. Das Design wurde dabei in Anlehnung an die Lufthansa Allegris Kabine angepasst und umgesetzt.

Swiss Senses First Class Suite im Airbus A350
Die neue Swiss Senses First Class fliegt bislang nur im Airbus A350-900

Ein besonderes Highlight der Swiss ist ihre First Class, die auch im Vergleich zu weiteren Fluggesellschaften der Lufthansa Group definitiv punktet. Hierbei haben wir für Euch bereits Reviews der Swiss First Class Boeing 777 sowie Swiss First Class Airbus A330. In der Boeing 777-300ER, dem Airbus A330-300 und dem Airbus A340-300 stehen jeweils acht Sitze in zwei Reihen zur Verfügung. Deutlich exklusiver fällt der Airbus A350-900 aus: Dort hat Swiss lediglich drei Swiss Senses First Suiten nebeneinander eingebaut.

Die First-Class Sitze von Swiss in der Boeing 777-300ER und dem Airbus A340-300 können in private Suiten umgewandelt werden, die jeweils eine persönliche Garderobe am Sitz und zusätzlichen Stauraum für persönliche Gegenstände bieten. Die elektronischen Fensterblenden ermöglichen es Euch, alle drei Fenster Eurer Sitzzone gleichzeitig zu bedienen. Die First Class Kabine im Swiss Airbus A330-300 bietet höchsten Komfort und eine Fülle an Privatsphäre. Der Sitz kann flexibel in einen Lounge-Sessel, einen Tisch für zwei Personen oder ein Bett mit Matratze und Sichtschutzwänden umgewandelt werden, je nach Euren Bedürfnissen. Hier lässt sich die First Class allerdings nicht komplett als Suite verschließen.

Swiss Airbus A340 300 in der Luft
Swiss Airbus A340-300

Die Business Class der Boeing 777-300ER und des Airbus A340-300 ermöglicht Euch, Euren Sitz wie gewohnt in ein über zwei Meter langes Bett umzuwandeln und den Härtegrad des Sitzkissens nach Euren Wünschen anzupassen. Es gibt zusätzliche Einrichtungen für mehr Privatsphäre und Stauraum für persönliche Gegenstände sowie einen neuen Tisch mit einfacher Handhabung. Ein 16-Zoll-Touchscreen bietet zudem beste Unterhaltungsmöglichkeiten.

Swiss Business Class Sitz Boeing 777
Swiss Business Class in der Boeing 777-300ER

Im Airbus A330 wird der Business Class Sitz automatisch zu einem über zwei Meter langen Bett ausgefahren. Eine integrierte Massagefunktion bietet zusätzliche Entspannung. Großzügiger Platz, ein persönlicher Bildschirm und erweiterter Stauraum gewährleisten zusätzlichen Komfort. Ebenso verfügt der Sitz über einen USB-Anschluss.

Welche Lounges gibt es am Flughafen Zürich?

Das Premium-Aufenthaltsangebot des Flughafens Zürich kann sich sehen lassen und hat einige Lounges im Angebot. Im Airside Center findet Ihr dabei den ZRH Club, die VIP Service und VIP-Lounge, marhaba Lounge, Aspire Lounge sowie die Swiss First Class Lounge. Die beiden letztgenannten gibt es zusätzlich auch am Gate E des Flughafens Zürich.

Swiss First Class Lounge Zuerich Restaurant Tische
Restaurant in der Swiss First Class Lounge Zürich

Ebenfalls beim Gate E könnt Ihr der Emirates Lounge, Prime Class Lounge, Swiss Senator Lounge als auch Swiss Business Lounge einen Besuch abstatten. Des Weiteren gibt es die beiden Swiss Lounges noch am Gate D, wo Ihr dementsprechend Eure Wartezeiten gut verbringen könnt.

Bar in der Swiss First Class Lounge Zuerich
Bar in der Swiss First Class Lounge Zürich

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Fazit zu den Langstreckenzielen im Swiss Streckennetz

Die Swiss spielt eine wichtige Rolle für die Lufthansa Group, vor allem im Premium-Segment. Denn neben der Lufthansa selbst ist sie die einzige Airline der Gruppe mit einer First Class – und die einzige, die diese Kabine in jeder Langstreckenmaschine führt. Mit Swiss Senses bekommen alle vier Reiseklassen zudem Schritt für Schritt ein neues Design, das bislang allerdings nur im Airbus A350-900 fliegt. Beim Streckennetz hält sich das Wachstum dagegen in Grenzen: Mit Bengaluru kommt im Winterflugplan 2026/2027 nur ein neues Swiss Langstreckenziel dazu, und Genf wird spürbar zurückgebaut. Dubai kehrt Ende Oktober 2026 in den Flugplan zurück, Beirut pausiert vorerst weiter.

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Autor

Für Stefan ist die Suche nach spannenden Flugangeboten, attraktiver Meileneinlösungen und die Erstellung qualitativ hochwertiger Guides weit mehr als nur eine Aufgabe. Es ist sein Anliegen, Euch nicht nur erstklassigen Lesestoff zu bieten, sondern auch die Themen Vielflieger und optimiertes Fliegen auf ansprechende Weise näherzubringen.

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