Die Swiss First Class bietet einen enormen Luxus über den Wolken – doch auf welchen Strecken lässt sich die höchste Reiseklasse überhaupt buchen? Alle Swiss First Class Strecken zeigen wir Euch in unserem ausführlichen Guide.
Weil die Swiss ihre höchste Reiseklasse in jedem einzelnen Langstreckenflugzeug verbaut hat, steht sie auf nahezu jeder Interkontinentalverbindung ab Zürich zur Wahl – ab Genf dagegen nur auf einer einzigen Route. Welche Ziele das konkret sind, welches Fluggerät dort fliegt und was sich im Winterflugplan 2026/2027 ändert, haben wir für Euch zusammengetragen. Diesen Guide aktualisieren wir laufend, zuletzt im August 2026.
Inhaltsverzeichnis
- Welche Swiss First Class Strecken gibt es ab Genf?
- Welche Swiss First Class Strecken gibt es ab Zürich?
- Was erwartet Euch in der Swiss First Class?
- Auf welchen Strecken fliegt die neue Swiss Senses First Class?
- Wie sehen die Verfügbarkeiten und Werte der Swiss First Class mit Meilen aus?
- Was ist unser Fazit zu den Swiss First Class Strecken 2026/2027?
Die First Class ist ohne Zweifel das Nonplusultra, wenn es um kommerzielle Flüge geht. Ein Flug in der höchsten Reiseklasse ist oft auch ein Grund dafür, mit dem Meilensammeln zu beginnen. Doch bei der Swiss ist die Sache komplexer, denn normale Mitglieder bei Miles & More können die höchste Reiseklasse nur über Upgrades oder die bezahlte Buchung erreichen – Senatoren und HON Circle Mitglieder haben es einfacher. Dafür gibt es immer wieder attraktive Angebote. Doch wo findet man die Swiss First Class überhaupt vor? Wir zeigen es in unserem umfangreichen Guide zu allen Swiss First Class Routen.
Welche Swiss First Class Strecken gibt es ab Genf?
Fast alle Routen in der Swiss First Class starten oder landen in Zürich – davon gibt es allerdings eine Ausnahme, denn auch ab Genf gibt es eine First Class Route:
- New York JFK (Flugnummer LX22 | Airbus A330-300)
Auf dieser Strecke, die täglich angeboten wird, kommt allerdings noch die alte First Class der Schweizer Nationalairline zum Einsatz. Nach aktuellem Stand wird die Strecke zudem auch langfristig weiterhin angeboten, sodass die First Class auf der Route ab Genf an allen Daten des momentanen Buchungsfensters gebucht werden kann.
Welche Swiss First Class Strecken gibt es ab Zürich?
Das Besondere bei der Swiss ist, dass alle Langstreckenflugzeuge mit einer First Class ausgestattet sind. Das bedeutet auch, dass bei allen Langstreckenflügen der Swiss ab Zürich die Swiss First Class zum Einsatz kommt. Schon deshalb gibt es insgesamt sogar mehr Routen mit der höchsten Reiseklasse als es Lufthansa First Class Strecken gibt. Ab Zürich und Genf findet man in allen Langstreckenmaschinen zudem überwiegend acht First Class Plätze, weswegen die Buchung der höchsten Reiseklasse an den allermeisten Daten klappen sollte – zumindest bei bezahlten Tickets. Auf inzwischen vier Strecken kommt dagegen die neue Swiss Senses First Class zum Einsatz – dort stehen statt acht nur noch drei Suiten zur Verfügung, die Verfügbarkeiten sind entsprechend knapper.

Im aktuellen Sommerflugplan sowie im kommenden Winterflugplan 2026/2027 findet man die First Class der Swiss auf den folgenden Strecken ab Zürich. Die Flugnummern in die Gegenrichtung sind dabei jeweils eine Zahl höher, angegeben ist zudem das überwiegend eingesetzte Fluggerät:
| Ziel | Flugnummer und Flugzeugtyp |
|---|---|
| Bangkok | LX180 · Boeing 777-300ER |
| Bengaluru | LX140 · Airbus A330-300 |
| Boston | LX52, LX54 · Airbus A350-900 |
| Chicago | LX6, LX8 · Airbus A330-300 |
| Delhi | LX146 · Airbus A330-300 |
| Dubai | LX242 · Airbus A330-300 |
| Hongkong | LX138 · Boeing 777-300ER |
| Johannesburg | LX282 · Airbus A340-300 |
| Los Angeles | LX40 · Boeing 777-300ER |
| Miami | LX64, LX66 · Boeing 777-300ER |
| Mumbai | LX154 · Airbus A330-300 |
| New York JFK | LX14, LX16 · Airbus A330-300 |
| Newark | LX18 · Airbus A330-300 |
| San Francisco | LX38 · Boeing 777-300ER |
| São Paulo / Buenos Aires | LX92 · Boeing 777-300ER |
| Seoul | LX122 · Airbus A350-900 |
| Shanghai | LX188 · Airbus A340-300 |
| Singapur | LX176 · Boeing 777-300ER |
| Tokio Narita | LX160 · Boeing 777-300ER |
| Toronto | LX80 · Airbus A330-300 |
| Washington D.C. | LX72 · Airbus A330-300 |
Einige Strecken laufen dabei nicht durchgängig mit demselben Fluggerät, und für den Winterflugplan hat die Swiss mehrere Umstellungen angekündigt. Diese Besonderheiten solltet Ihr bei der Suche im Blick behalten:
- Boston wird abwechselnd mit dem Airbus A350-900 und dem Airbus A330-300 bedient, Chicago mit Airbus A330-300 und Boeing 777-300ER, Miami mit Boeing 777-300ER und Airbus A330-300.
- Nach Mumbai kommt neben dem Airbus A330-300 vereinzelt auch der Airbus A340-300 zum Einsatz.
- Shanghai stellt die Swiss zum 28. September 2026 auf den Airbus A350-900 um – zunächst auf drei wöchentlichen Rotationen, ab dem 25. Oktober 2026 dann auf nahezu allen Frequenzen. Johannesburg folgt mit dem Winterflugplan ebenfalls ab dem 25. Oktober 2026.
- Bengaluru ist neu im Streckennetz: Die Verbindung startet am 25. Oktober 2026 und wird fünfmal pro Woche bedient.
- LX92 fliegt von Zürich zunächst nach São Paulo und von dort weiter nach Buenos Aires.
- Tel Aviv steht zwar wieder im Programm und wird zweimal täglich mit dem Airbus A330-300 bedient (LX252 und LX256) – obwohl dieser Flugzeugtyp eine First Class an Bord hat, verkauft die Swiss sie auf dieser Strecke nicht. In der Tabelle oben taucht Tel Aviv deshalb bewusst nicht auf.
- Nach Toronto gibt es zusätzlich zum Swiss-Flug LX80 die tägliche Verbindung LX4640 – diese wird von Air Canada durchgeführt und hat keine Swiss First Class an Bord.
Eine Verbindung, die in älteren Übersichten noch als First Class Ziel geführt wird, fällt inzwischen komplett heraus – wer nach Kanada möchte, sollte deshalb genau hinschauen, welche Airline tatsächlich fliegt.
Achtung bei Montreal: Die Strecke Zürich–Montreal (LX86 und LX87) wird derzeit von Edelweiss durchgeführt. Deren Flugzeuge haben keine First Class an Bord, buchbar ist dort also höchstens die Business Class. Wer in der Swiss First Class nach Kanada fliegen möchte, weicht auf Toronto aus.
Je nach Strecke ergeben sich bezüglich der Frequenzen dabei Unterschiede. Die Saisonalität ist bei Swiss weniger ein Thema als bei anderen Airlines – Seoul und Toronto, die lange nur im Sommerflugplan liefen, stehen inzwischen auch über den Winter im Programm. Einige Strecken werden allerdings saisonal mehr als einmal täglich bedient, das betrifft die Verbindungen nach Boston, Chicago und auch New York. Für den Winterflugplan 2026/2027 hat die Swiss zudem mehrere Frequenzen angepasst: Washington und Tokio Narita werden ab dem 25. Oktober 2026 täglich statt fünfmal wöchentlich bedient, Los Angeles wechselt zum 26. November 2026 von sechs auf sieben wöchentliche Flüge, während San Francisco im selben Zeitraum vorübergehend auf sechs Verbindungen pro Woche zurückgeht. Bei den Flugzeugtypen ergeben sich ebenfalls Verschiebungen, so wechseln sich auf manchen Strecken Airbus A340-300 und Boeing 777-300ER ab, in Einzelfällen auch der Airbus A330-300 und der Airbus A340-300 sowie auf inzwischen vier Strecken der bisherige Flugzeugtyp mit dem neuen Airbus A350-900.

Stand heute darf man davon ausgehen, dass die bislang kommunizierten First Class Strecken für die nächsten Monate bestehen bleiben. Zwar sind einzelne Verschiebungen immer möglich, die Swiss verändert an ihrem Streckennetz an der Langstrecke allerdings nur selten etwas. Ansonsten ergeben sich meist nur leichte Unterschiede je nach Saisonalität – so werden manche Ziele etwa im Winterflugplan fünf- und im Sommerflugplan sechsmal die Woche bedient.
Was erwartet Euch in der Swiss First Class?
Das Besondere an der Swiss First Class ist sicherlich, dass man sie in allen Langstreckenmaschinen der Airline findet. Dies ist ein großer Unterschied zu anderen Airlines der Lufthansa Group, die entweder gar keine First Class haben oder diese, wie die Lufthansa, nur in manchen Maschinen verbauen. Bei der Swiss dagegen findet man die First Class in folgenden Maschinen:
- 14 Airbus A330-300 (acht Plätze ganz vorne)
- 4 Airbus A340-300 (acht Plätze ganz vorne)
- 12 Boeing 777-300ER (acht Plätze ganz vorne)
- 2 Airbus A350-900 (drei Suiten ganz vorne) – insgesamt sind zehn Maschinen bestellt, fünf davon sollen bis Ende 2026 in der Flotte sein
Insgesamt gibt es demnach derzeit 32 Maschinen mit First Class. Die 30 älteren Flugzeuge verfügen jeweils über acht Plätze in einer 1-2-1-Anordnung, die neuen Airbus A350-900 dagegen über drei Suiten in einer 1-1-1-Anordnung. Das bedeutet, dass die Swiss alles zusammen rund 246 First Class Sitze in der Flotte hat und allein ab Zürich täglich weit über 150 First Class Plätze anbietet. Dabei gibt es allerdings gravierende Unterschiede beim Produkt, denn die Swiss hat aktuell drei First Class Produkte. Die alte First Class im Airbus A330-300 ist vom Design und der Geräumigkeit zwar durchaus mit den Sitzen in der Boeing 777-300ER und im Airbus A340-300 vergleichbar. Allerdings bietet der Sitz weniger Stauraum und insbesondere weniger Privatsphäre, weil es sich nicht um eine verschließbare Suite handelt – auch das Inflight-Entertainment-System ist nicht vergleichbar mit den Versionen im Airbus A340-300 sowie in der Boeing 777-300ER. Mehr dazu in meinem Swiss First Class Airbus A330 Review.

Eine weiterentwickelte Version des Swiss First Class Sitzes findet man dagegen in der Boeing 777-300ER. Hierbei handelt es sich um eine echte Suite, die nicht nur allgemein mehr Privatsphäre bietet, sondern die auch mit einer Tür verschlossen werden kann. Weitere Vorteile sind eine bessere Polsterung, ein modernes Inflight-Entertainment-System mit großem Bildschirm und nicht zuletzt auch mehr Stauraum und ein generell klügeres Design des Sitzes. Einen guten Vergleich bietet auch hier meine Swiss First Class Boeing 777 Bewertung.

Das überarbeitete Produkt findet man auch in den Airbus A340-300, die von der Swiss 2019 auf den neuesten Stand gebracht wurden. Diese vier Maschinen sind allerdings ein Auslaufmodell: Sie werden nach und nach durch den Airbus A350-900 ersetzt und sollen den Linienbetrieb verlassen, sobald die Umrüstung der A330-Flotte abgeschlossen ist – zuletzt hieß es allerdings, dass die vier Maschinen danach noch eine Weile als Reserve in Zürich stationiert bleiben. Das bedeutet auch, dass man bei der Entscheidung für einen First Class Flug bei Swiss idealerweise auf die Strecken setzt, die entweder von einer Boeing 777-300ER oder – solange es sie noch gibt – von einem Airbus A340-300 bedient werden.
Aktuell und natürlich auch in Zukunft erwartet einen in der Swiss First Class allerdings generell ein sehr hoher Komfort. Alle Sitze sind enorm geräumig, bieten einen massiven großen Tisch, viel Ablagefläche und die Möglichkeit zur Verstellung in ein breites und komfortables Bett. Letzteres wird einem von den Flugbegleitern mit einer Matratzenauflage, Decke und Kissen hergerichtet. Ferner darf man sich auf hochwertige Küche sowie erlesene Weine und Champagner freuen – serviert werden auf jedem der First Class Flüge zwei Mahlzeiten mit mehreren Gängen. WLAN gibt es ebenfalls in allen Flugzeugen, mittlerweile ist dieses für First Class Passagiere der Swiss auch generell kostenfrei.
Erwähnenswert ist zudem auch, dass die Swiss First Class rund um den Flug herum mit einem ganz besonderen Erlebnis daherkommt. Hervorheben möchte ich etwa die Lounges am Flughafen Zürich, was Euch dort erwartet, zeigt etwa unsere Swiss First Class Lounge Zürich E Bewertung. Besonders positiv in Erinnerung geblieben ist mir zudem, dass man je nach Flughafen persönlich durch die Sicherheitskontrolle begleitet und mit einer Limousine direkt am Flugzeug abgeholt wird – dadurch wird das Erlebnis natürlich noch einmal deutlich exklusiver.

Wie viel von diesem Erlebnis Ihr tatsächlich bekommt, hängt allerdings stark davon ab, welches Flugzeug auf Eurer Strecke unterwegs ist. Seit Oktober 2025 gibt es dabei eine dritte, deutlich modernere Variante.
Auf welchen Strecken fliegt die neue Swiss Senses First Class?
Seit Oktober 2025 hat nun auch die neue Swiss Senses First Class ihren Weg in die Flotte gefunden. Diese wurde im Frühjahr 2023 angekündigt und im Oktober 2025 offiziell vorgestellt. Der Umbau der Swiss Flotte wird in den nächsten Jahren stetig vorangetrieben. Den zweiten Airbus A350-900 hat die Swiss am 4. Februar 2026 in Zürich übernommen, bis Ende 2026 sollen fünf Maschinen in der Flotte sein. Eingesetzt wird der Typ derzeit nach Boston und Seoul, ab dem 28. September 2026 kommt Shanghai dazu und mit dem Winterflugplan ab dem 25. Oktober 2026 folgt Johannesburg. Ebenso werden nun schrittweise auch die älteren Modelle in der Flotte, beginnend mit dem Airbus A330-300, mit der Senses Kabine ausgestattet – dieser Umbau hat im Juli 2026 begonnen und umfasst alle 14 Maschinen des Typs, deren Sitzzahl dabei von 236 auf 227 Plätze sinkt. Einen Zeitplan für die Bestandsflotte hatte die Swiss im September 2025 bekannt gegeben.
Konkret fliegt die Swiss Senses First Class bislang allerdings nur eine Handvoll Ziele an, denn erst zwei Airbus A350-900 stehen in der Flotte. Diese Strecken ab Zürich sind es aktuell und im Winterflugplan 2026/2027:
| Strecke ab Zürich | Swiss Senses First Class |
|---|---|
| Boston (LX52, LX54) | seit 20. November 2025 |
| Seoul (LX122) | seit 29. März 2026 |
| Shanghai (LX188) | ab 28. September 2026 |
| Johannesburg (LX282) | ab 25. Oktober 2026 |
Diese Liste wächst schnell: Bis Ende 2026 sollen fünf Airbus A350-900 in der Flotte stehen, bis 2031 sind insgesamt zehn Maschinen bestellt. Parallel dazu hat die Swiss im Juli 2026 damit begonnen, auch die Bestandsflotte auf das neue Kabinenprodukt umzurüsten – den Anfang machen die Airbus A330-300, deren First Class dabei ebenfalls von acht Sitzen auf drei bis vier Plätze ganz vorne schrumpft. Wer eine Strecke bucht, die heute noch mit dem älteren Gerät läuft, kann also durchaus in einer Senses Kabine landen; ein Blick auf den Sitzplan kurz vor dem Abflug lohnt sich deshalb.

In der neuen First Class, welche gegenüber ihrem Vorgänger über die Hälfte kleiner ausfällt, mit nur noch drei Suiten, findet man nun ein komplett überarbeitetes Suite-Konzept vor, das einen hohen Anspruch an Privatsphäre und persönlichen Freiraum stellt. Jede Suite ist mit einer „Tür“, einer eigenen Garderobe, einem großzügigen Esstisch sowie edlen Materialien ausgestattet. Zwei benachbarte Suiten können zudem zur Grand Suite verbunden werden – einem sehr exklusiven Rückzugsort, ideal für Paare oder Reisende mit Anspruch auf Raum und Ruhe – mit dem nötigen „Kleingeld“.

Insgesamt ist ein Flug in der Swiss First Class fraglos ein fantastisches Erlebnis, das man jedem nur ans Herz legen kann. Unter dem folgenden Link könnt Ihr Euch direkt nach Swiss First Class Flügen umsehen:
Wie sehen die Verfügbarkeiten und Werte der Swiss First Class mit Meilen aus?
Flüge in der Swiss First Class sind nicht zuletzt mit Blick auf die hohe Exklusivität der Reiseklasse kostenintensiv. Für einen Hin- und Rückflug bezahlt Ihr je nach Strecke zwischen 7.000 und 15.000 Euro – bei kurzfristiger oder flexibler Buchung kann es gar auch doppelt so viel sein. Teilweise etwas günstiger kommt Ihr dann weg, wenn Ihr im Ausland startet. Manchmal bietet die Swiss auch Sales an, etwa sogenannte Partner-Sales, im Rahmen derer man Tickets für zwei Personen zu einem reduzierten Preis buchen kann. In einigen Fällen kommt man so bereits für 2.000 bis 3.000 Euro pro Person an das Vergnügen, mit der Swiss First Class zu fliegen – solche First Class Angebote sind in letzter Zeit allerdings deutlich weniger geworden.
Entsprechend lohnt ein Blick auf die Einlösung von Meilen, denn dieser Weg ist für die Buchung von First Class Flügen seit jeher besonders attraktiv. Grundlegend gilt dabei die Regel, dass Flüge in der Swiss First Class mit Meilen nur über Miles & More gebucht werden können. Seit Mitte 2025 gibt es bei Miles & More dynamische Meilenpreise. Das bedeutet konkret, dass Tickets je nach Abflughafen, Ziel und Datum unterschiedlich viel kosten, so auch für Miles & More Prämienflüge in der First Class. Seit Juni 2026 heißen die beiden mittleren Prämientarife zudem Comfort und Comfort Plus statt Saver und Base.

Swiss First Class Award Flights kann man nicht über die Website von Miles & More suchen oder buchen. Stattdessen muss man ähnlich wie bei der Senator Warteliste in jedem einzelnen Fall anrufen und die Verfügbarkeiten abfragen. Dadurch wird das Buchen oft zu einer Suche nach der Nadel im Heuhaufen. Für den Fall, dass man Verfügbarkeiten über die Hotline findet, fallen je nach Abflughafen und Zielort beispielsweise die folgenden Meilenwerte an:
- Prag – Dubai ab 100.000 Meilen + 500 Euro Zuschlägen
- Sofia – Hongkong ab 120.000 Meilen + 700 Euro Zuschlägen
- Oslo – Tokio ab 160.000 Meilen + 700 Euro Zuschlägen
- Prag – Los Angeles ab 200.000 Meilen + 1.100 Euro Zuschlägen
Nach Australien, Neuseeland, Ozeanien und Hawaii fliegt die Swiss selbst gar nicht – hier kommen Partnerairlines der Star Alliance zum Zug. Für diese Verbindungen gilt weiterhin die feste Prämientabelle von Miles & More statt der dynamischen Swiss-Preise, und zwar in dieser Höhe:
- First Class: 165.000 bis 197.500 Miles & More Meilen
Diese Werte gelten allerdings nur, wenn Ihr überhaupt an die Prämienplätze herankommt – und genau an dieser Stelle zieht Miles & More bei der Swiss First Class eine harte Grenze.
ℹ️ Leider sind Einlösungen allerdings ausschließlich für Senator– und HON Circle Mitglieder bei Miles & More möglich – ohne einen der beiden höchsten Status kann man keine Prämientickets in der First Class der Swiss buchen.
Die Swiss Senses First Class lässt sich seit 11. November 2025 ebenso mit Meilen buchen! Mehr dazu findet Ihr in unserer News.
Wer die nötigen Meilen für einen solchen Prämienflug oder ein Upgrade überhaupt erst zusammenbekommen möchte, kommt an einer Kreditkarte des Programms kaum vorbei. Die Miles & More Gold Credit Card sammelt auf jeden Umsatz Meilen und hält die bereits gesammelten Meilen zugleich unbegrenzt gültig. Gerade bei der Swiss First Class ist das entscheidend, weil man auf die nötigen Meilenstände in aller Regel über Jahre hinspart.
Miles & More Kreditkarte Gold
- Frequent Traveller Status bis 30. September 2026 für 650 Euro oder 80.000 Meilen erwerbbar
- 1 Miles & More Meile je 2 Euro Umsatz sammeln
- Unbegrenzte Gültigkeit von Miles & More Meilen
- Premiumversicherungen für Reisen & Mietwagen
- Zwei kostenfreie Abhebungen im Ausland pro Jahr
- Marriott Bonvoy Silver Elite Status
- Kostenloses Wolt+ inklusive doppelter Meilen
Einen Umweg gibt es allerdings auch für reguläre Mitglieder, denn die First Class der Schweizer Airline ist auch über Upgrades buchbar. Wer ein bezahltes Ticket in der Business Class hat, kommt so mit Meilen auch ohne Status nach ganz vorne. Was das kostet, richtet sich nach der Zielregion und nach der Buchungsklasse des ursprünglichen Tickets: Aus den günstigen Klassen P und Z verlangt Miles & More pauschal 20.000 Meilen mehr als aus den teureren Klassen J, D und C. Die Spanne reicht dabei pro Person und Richtung von 35.000 Meilen für den Nahen Osten bis zu 95.000 Meilen nach Neuseeland – die vollständige Aufstellung nach Zonen und Buchungsklassen findet Ihr in unserem Guide zur Swiss First Class mit Meilen.
Für Upgrades wie für reguläre Prämienflüge gilt allerdings, dass sie nur möglich sind, wenn es auch Verfügbarkeiten in der First Class gibt. Dies ist bei Swiss bedauerlicherweise kein einfaches Unterfangen, denn trotz der großen First Class Flotte findet man gerade im Voraus nur selten verfügbare Prämienplätze. Immerhin könnt Ihr Euch für ein Upgrade Award inzwischen online selbst auf die Warteliste setzen lassen – für Prämienflüge in der First Class gibt es diese Möglichkeit dagegen nicht. Zu beachten ist außerdem, dass sich ein Upgrade Award nicht auf ein bereits mit Meilen gebuchtes Ticket anwenden lässt. Verfügbarkeiten könnt Ihr zudem nicht online einsehen, eine Buchungsklasse rein für Prämienverfügbarkeiten gibt es ebenfalls nicht.
💡 Es lohnt sich, bei der Suche nach Prämienflügen nicht nur eine Destination im Blick zu haben. Wer etwa nach New York fliegen möchte, kann auch die Verfügbarkeiten beispielsweise nach Chicago oder Boston prüfen. Einen Anschlussflug kann man auf das Ticket nahezu kostenlos hinzubuchen. Teilweise ist dafür allerdings ein Anruf der Hotline notwendig.
Die besten Chancen hat man bei einem Anruf bei der Hotline meist dann, wenn es um sehr kurzfristige Upgrades wenige Tage oder am Tag des Abflugs geht. Weit voraus kann eine gute Verfügbarkeit in Buchungsklasse A ein Indikator sein, allerdings ist auch dies keine Garantie dafür, dass man am Ende einen Prämienflug oder ein Upgrade buchen kann.
Was ist unser Fazit zu den Swiss First Class Strecken 2026/2027?
Die Swiss First Class ist ein einmaliges Erlebnis und schon deshalb lohnt es sich, nach Wegen zu suchen, um einmal auf diesem Weg zu fliegen. Ob mit Meilen oder bezahlt – auf fast allen Swiss Langstrecken ab Zürich darf man sich über die Möglichkeit freuen, mit maximalem Komfort zu fliegen. Praktisch ist dabei unter anderem auch, dass die First Class sehr konstant eingesetzt wird und es kaum die Gefahr gibt, dass bei einem Wechsel des Fluggeräts auf einmal keine First Class mehr vorhanden ist. Eine Ausnahme solltet Ihr allerdings kennen: Montreal wird derzeit von Edelweiss geflogen und fällt als First Class Ziel damit weg. Einen wichtigen Tipp sollte man zudem im Blick behalten: Das Produkt im Airbus A330-300 ist deutlich schwächer als das in der Boeing 777-300ER und dem Airbus A340-300, worauf man bei der Wahl des Fluges idealerweise achten sollte. Die neue Senses Kabine ist dahingehend leicht zu erkennen, weil die Swiss sie in der Buchung hervorhebt und dort statt acht Sitzen nur noch drei Suiten ganz vorne stehen. Und weil der Umbau der Bestandsflotte im Juli 2026 begonnen hat, dürfte sich das Bild in den kommenden Jahren ohnehin deutlich verschieben.
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