Kreditkarte Singapur

Die richtige Kreditkarte für Singapur sorgt dafür, dass Ihr im nahezu bargeldlosen Stadtstaat ohne Fremdwährungsgebühr zahlt. Als Reise- und Finanzredaktion vergleichen wir die Karten für Euch und zeigen Euch, mit welcher Karte Ihr in Singapur am günstigsten zahlt – damit Ihr bei uns direkt die passende Kreditkarte findet.

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Singapur gehört zu den bargeldlosesten Reisezielen der Welt: Karte und kontaktloses Bezahlen funktionieren praktisch überall, selbst viele Hawker-Stände akzeptieren inzwischen QR-Codes oder Kontaktlos-Zahlungen. Gezahlt wird im Singapur-Dollar (SGD). Im Folgenden erfahrt Ihr, welche kostenlosen und welche Premium-Karten sich 2026 lohnen und worauf Ihr bei der Abrechnung in SGD, lokalen Bezahlsystemen und dem (geringen) Bargeldbedarf achten müsst.

Bezahlen in Singapur: die wichtigsten Fakten auf einen Blick

Singapur ist rundum kartenfreundlich – selbst die Hawker-Center rüsten zunehmend auf QR-Codes und Kontaktlos um. Die Eckdaten:

WährungSingapur-Dollar (SGD)
KartenakzeptanzSehr hoch; nur in Hawker Centres wird noch häufig bar gezahlt
BargeldbedarfGering
Automatengebühr vor OrtAutomaten sind flächendeckend verfügbar, Eigengebühren halten sich in Grenzen
FremdwährungsgebührFällt bei den meisten Karten an; mit einer Karte ohne Auslandseinsatzentgelt entfällt sie
Abrechnung in Euro (DCC)Immer ablehnen und in Singapur-Dollar abrechnen lassen
TrinkgeldNicht üblich – meist ist eine Service Charge auf der Rechnung

Warum benötige ich eine Kreditkarte für eine Singapur-Reise?

In Singapur ist die Kreditkarte das ideale Reisezahlungsmittel, denn der Stadtstaat ist nahezu vollständig bargeldlos. Visa, Mastercard und American Express werden in Hotels, Malls, Restaurants, Taxis und im Nahverkehr akzeptiert, kontaktloses Bezahlen ist Standard, und sogar viele Hawker-Stände nehmen inzwischen Karte oder QR-Code. Für Hotels und Mietwagen ist eine echte Kreditkarte ohnehin häufig Voraussetzung, weil eine Kaution geblockt wird. Bargeld in Singapur-Dollar braucht Ihr nur noch selten.

Skyline von Marina Bay in Singapur bei Nacht
Singapur ist nahezu vollständig bargeldlos – die Karte ist Pflicht

Entscheidend ist eine Karte ohne Fremdwährungsgebühr, denn jede Zahlung läuft über die Fremdwährung Singapur-Dollar. Da Ihr in Singapur fast alles mit Karte zahlt, summieren sich die üblichen 1,75 bis 2 Prozent Auslandseinsatzgebühr sonst über die Reise – eine gebührenfreie Reisekreditkarte ist daher der größte Spar-Hebel. Bargeld spielt eine so kleine Rolle, dass die Abhebegebühr zweitrangig ist.

Wie finde ich die beste Kreditkarte für Singapur?

Welche Kreditkarte lohnt sich also für eine Singapur-Reise? Da Ihr nahezu ausschließlich mit Karte zahlt, ist die Fremdwährungsgebühr das wichtigste Kriterium. Karten mit folgenden Eigenschaften sind am besten geeignet: Gerade Jahresgebühr und Auslandsentgelt entscheiden am Ende darüber, was die Reise wirklich kostet.

  • Keine Fremdwährungsgebühren – bei fast ausschließlicher Kartenzahlung der größte Hebel
  • Keine Gebühren fürs Bezahlen im Ausland
  • Faire Wechselkurse zum Visa- oder Mastercard-Kurs
  • Weltweite Akzeptanz und Kontaktlos-Funktion (Apple Pay / Google Pay)
  • Idealerweise ein Reiseversicherungspaket für die Fernreise

Am wichtigsten ist also die fehlende Fremdwährungsgebühr, weil sie bei nahezu jeder Zahlung greift. Die Abhebegebühr ist in Singapur dagegen kaum relevant, da Ihr nur sehr wenig Bargeld braucht. Visa und Mastercard werden flächendeckend akzeptiert, American Express in den meisten größeren Häusern ebenfalls.

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99 Euro Jahresgebühr

Gibt es kostenlose Kreditkarten für Singapur?

Singapur rechnet in Singapur-Dollar ab und gehört zu den kartenfreundlichsten Städten der Welt: Kontaktlos zahlt Ihr MRT, Hawker-Center mit Terminal-Ausstattung und jede Mall – Bargeld wird zur Ausnahme. Umso direkter schlägt die Fremdwährungsgebühr durch, die bei den drei kostenlosen Karten schlicht entfällt.

Die Hanseatic Bank GenialCard und die easybank Visa sind dauerhaft kostenlos und zahlen ohne Auslandseinsatzgebühr; die TF Bank Mastercard Gold ergänzt das um ein Reiseversicherungspaket – praktisch für die lange Anreise. Wer ohnehin bei der DKB ist, fährt als Aktivkunde mit der DKB-Kreditkarte ebenfalls gut. Allen gemeinsam: keine Jahresgebühr, keine Fremdwährungsgebühr und faire Wechselkurse.

Unser Tipp: Nehmt für Singapur am besten zwei Karten unterschiedlicher Systeme mit (Visa und Mastercard) und hinterlegt sie in Apple Pay oder Google Pay. So zahlt Ihr überall kontaktlos und habt immer eine Reserve dabei.

In der kartenfreundlichen Löwenstadt zählt vor allem eine Karte ohne Fremdwährungsgebühr – etwa diese: Sie kombiniert kostenlose Zahlungen und Abhebungen weltweit mit einem klassischen Kreditrahmen.

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Welche Premium-Kreditkarten lohnen sich für Singapur?

Singapur als Stopover-Hub belohnt Premium-Karten überdurchschnittlich: Changi gilt als Lounge-Mekka, und die Reiseversicherungen decken die typischen Langstrecken-Kombinationen ab.

  • Umfangreiche Auslandskranken- und Reiserücktrittsversicherung
  • Reisegepäck- und Mietwagenschutz
  • Zugang zu Flughafen-Lounges – am Drehkreuz Changi besonders attraktiv
  • Höhere Kartenlimits für Hotelkautionen
  • Concierge- und Reiseservices

Achtet bei Premium-Karten jedoch genau auf die Fremdwährungsgebühr: Viele bekannte Premium-Kreditkarten wie die American Express Platinum erheben sie weiterhin, was bei der fast ausschließlichen Kartenzahlung in Singapur teuer wird. Für die meisten Reisenden ist deshalb eine kostenlose Karte ohne Fremdwährungsgebühr – ergänzt um eine separate Reiseversicherung – die bessere Wahl.

Hotel mit Blick auf die Gärten von Marina Bay in Singapur
Premium-Karten lohnen sich vor allem über Lounge-Zugang und Versicherung

Wägt also ab, ob Ihr die Zusatzleistungen einer Premium-Karte wirklich ausschöpft. Gerade der Lounge-Zugang am Flughafen Changi ist ein Argument; für eine einmalige Singapur-Reise reicht aber meist eine kostenlose Karte plus separate Reiseversicherung.

American Express Platinum Card

Bis zu 85.000 Punkte Willkommensbonus
  • 200 Euro Online-Reiseguthaben pro Jahr für Flüge, Hotels und mehr
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  • Kostenloser Lounge-Zugang inkl. Gast in 1.550 Lounges weltweit
  • Wertvolle Punkte sammeln mit jedem Euro Umsatz
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720 Euro Jahresgebühr
Moritz
Dank weltweitem Lounge-Zugang, idealen Versicherungen und mehr ein Muss für jeden Vielreisenden

Lohnt sich eine Prepaid-Kreditkarte für Singapur?

Eine Prepaid-Kreditkarte schützt vor dem Überziehen, ist in Singapur aber nur eingeschränkt zu empfehlen. Viele Hotels und Mietwagenanbieter blockieren bei der Buchung eine Kaution, was mit begrenztem Guthaben nicht zuverlässig klappt. Für Buchungen und Kautionen ist daher eine echte Kreditkarte die sichere Wahl; eine Prepaid- oder Debitkarte könnt Ihr gut ergänzend einsetzen.

Was solltet Ihr bei der Kreditkarten-Nutzung in Singapur beachten?

In Hawker-Centern lohnt der Blick auf den Stand: Viele akzeptieren inzwischen kontaktlos, die traditionellen nur „cash” – die Nachbarstände wechseln notfalls. Die MRT lässt sich direkt mit der kontaktlosen Kreditkarte nutzen, eine separate Fahrkarte ist unnötig. Trinkgeld ist unüblich; Service Charge und Steuer stehen auf der Rechnung.

Pool mit Blick über die Skyline von Singapur
In Singapur braucht Ihr nur sehr wenig Bargeld

Von der Abrechnungswährung über lokale Bezahlsysteme bis zum geringen Bargeldbedarf – diese Punkte solltet Ihr beachten:

Rechnet immer in Singapur-Dollar ab

An Terminals und Geldautomaten werdet Ihr oft gefragt, ob Ihr in Euro statt in Singapur-Dollar zahlen wollt (Dynamic Currency Conversion). Lehnt das konsequent ab und wählt immer Singapur-Dollar – der Wechselkurs Eurer Bank ist fast immer besser als der vor Ort angebotene.

PayNow ist nur für Einheimische

Das lokale Echtzeit-Bezahlsystem PayNow setzt ein singapurisches Bankkonto voraus und ist für Touristen nicht nutzbar. Das ist aber kein Problem: Mit Kreditkarte und kontaktlosem Bezahlen über Apple Pay oder Google Pay kommt Ihr überall durch.

Nutzt kontaktloses Bezahlen im Nahverkehr

In den MRT-Bahnen und Bussen Singapurs zahlt Ihr bequem direkt mit Eurer kontaktlosen Kreditkarte oder dem Smartphone – ein separates Ticket oder eine lokale Karte braucht Ihr dafür nicht.

Wenig Bargeld genügt

Für eine ganze Woche reichen meist 30 bis 50 Singapur-Dollar in bar – etwa für einzelne kleine Hawker-Stände ohne Terminal. Hebt also nur einen kleinen Betrag ab; Automaten der großen Banken (DBS, OCBC, UOB) sind weit verbreitet.

Nehmt eine zweite Karte mit

Da Ihr in Singapur fast alles mit Karte zahlt, ist eine gesperrte Karte besonders unangenehm. Führt deshalb eine zweite Kreditkarte eines anderen Systems – also Visa und Mastercard – getrennt von der ersten mit, ergänzt um eine Debitkarte.

Wie kann ich in Singapur mit meiner Kreditkarte Geld abheben?

Automaten von DBS, OCBC und UOB sind allgegenwärtig und verzichten meist auf Eigengebühren für internationale Karten. Der reale Bargeldbedarf beschränkt sich auf ältere Hawker-Stände und wenige Taxis – umgerechnet 50 Euro reichen oft für die gesamte Städtereise. In Singapur-Dollar abrechnen lassen.

Geldautomaten der großen Banken wie DBS, OCBC und UOB sind in Singapur flächendeckend verfügbar und akzeptieren internationale Visa- und Mastercard; ausgezahlt wird in Singapur-Dollar. Mit einer Kreditkarte mit gebührenfreien Auslandsabhebungen hebt Ihr kostenlos ab.

Da Ihr in Singapur ohnehin fast alles mit Karte zahlt, braucht Ihr nur wenig Bargeld – ein kleiner Betrag für einzelne Hawker-Stände genügt. Rechnet auch am Automaten in Singapur-Dollar ab und lehnt die angebotene Euro-Umrechnung (DCC) ab.

Mit welcher Kreditkarte zahle ich an den beliebtesten Reisezielen in Singapur?

Ob Marina Bay, Insel oder Viertel – in Singapur zahlt Ihr nahezu überall mit Karte. Ein Überblick über die beliebtesten Reiseziele und worauf Ihr beim Bezahlen achten solltet:

  • Marina Bay: Rund um Marina Bay Sands zahlt Ihr in Hotels, Restaurants und Shops komplett bargeldlos.
  • Sentosa: Auf der Freizeitinsel laufen Attraktionen, Hotels und Restaurants über Karte.
  • Orchard Road: Die Shopping-Meile ist durchgehend kartenfreundlich.
  • Chinatown: In Restaurants und Shops klappt Kartenzahlung; an einzelnen Marktständen ist etwas Bargeld praktisch.
  • Little India: Geschäfte und Lokale nehmen Karte, kleine Stände teils bar.
  • Gardens by the Bay: Eintritte und Gastronomie laufen bequem über die Karte.
  • Clarke Quay: Im Ausgehviertel zahlt Ihr in Bars und Restaurants per Karte.
  • Bugis: In Malls und Street-Markets ist Kartenzahlung verbreitet, am Bugis Street Market teils bar.
  • Kampong Glam: Cafés und Boutiquen rund um die Sultan-Moschee nehmen Karte.
  • Jurong: Im Westen mit Bird Paradise und Science Centre zahlt Ihr ebenfalls bargeldlos.

Egal ob Ihr eine Kreditkarte für Marina Bay sucht, eine Kreditkarte für Sentosa oder eine Kreditkarte für die Orchard Road – die beste Wahl bleibt dieselbe: eine gebührenfreie Reisekreditkarte ohne Fremdwährungsgebühr, mit der Ihr in ganz Singapur kontaktlos zahlt.

Marina Bay Sands und Skyline von Singapur
An Automaten von DBS, OCBC oder UOB hebt Ihr in Singapur-Dollar ab

Mit der passenden Karte im Gepäck sind diese Ziele finanziell entspannt – Bargeld bleibt nur die Reserve.

Welche Alternativen gibt es zu einer Kreditkarte für Singapur?

Eine echte Kreditkarte ist in Singapur die beste Basis – vor allem für Kautionen und das gebührenfreie kontaktlose Bezahlen. Als Ergänzung sinnvoll sind:

  • Internationale Debitkarte: Gut zum gebührenfreien Bezahlen, wird für Kautionen aber nicht immer akzeptiert.
  • Multiwährungskonto: Karten von Anbietern wie Wise oder Revolut bieten faire Kurse und eine SGD-Funktion – als Zweitkarte gut geeignet.
  • Etwas Bargeld in Singapur-Dollar: Ein kleiner Betrag für einzelne Hawker-Stände ohne Terminal genügt.

Welche Fragen zur Kreditkarte für Singapur kommen häufig auf?

Zum Schluss beantworten wir die häufigsten Fragen rund ums Bezahlen in Singapur.

Brauche ich in Singapur überhaupt Bargeld?

Kaum. Singapur ist nahezu vollständig bargeldlos, selbst viele Hawker-Stände nehmen Karte oder QR-Code. Ein kleiner Betrag von 30 bis 50 Singapur-Dollar für eine Woche reicht üblicherweise völlig aus.

Kann ich als Tourist PayNow nutzen?

Nein. PayNow setzt ein singapurisches Bankkonto voraus und ist für Reisende nicht nutzbar. Mit Kreditkarte und kontaktlosem Bezahlen über Apple Pay oder Google Pay kommt Ihr aber überall durch.

Kann ich im Nahverkehr mit Kreditkarte zahlen?

Ja. In MRT und Bussen zahlt Ihr direkt mit Eurer kontaktlosen Kreditkarte oder dem Smartphone – ein separates Ticket oder eine lokale Verkehrskarte ist nicht nötig.

Fällt in Singapur eine Fremdwährungsgebühr an?

Ja, sofern Ihr keine Karte ohne Fremdwährungsgebühr nutzt – der Singapur-Dollar ist eine Fremdwährung. Weil Ihr fast alles mit Karte zahlt, ist eine Karte ohne diese Gebühr der wichtigste Spar-Hebel.

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Welche Kreditkarte für Singapur ist am Ende die beste Wahl?

Für Singapur ist auch 2026 eine gebührenfreie Kreditkarte ohne Fremdwährungsgebühr die wichtigste Reisevorbereitung – denn im nahezu bargeldlosen Stadtstaat zahlt Ihr fast alles mit Karte. Mit einer kostenlosen Karte wie der Hanseatic GenialCard, der easybank Visa oder der TF Bank Mastercard Gold zahlt Ihr ohne Aufschlag; für die Fernreise kann sich ergänzend eine Premium-Karte mit Lounge-Zugang und Versicherung lohnen. Mit einer zweiten Karte in Apple Pay oder Google Pay und etwas Bargeld für einzelne Hawker-Stände seid Ihr in Singapur bestens gerüstet.

Von der bargeldlosen Metropole bis zum Nachtmarkt, auf dem nur Scheine zählen: In Asien und im Pazifik unterscheidet sich die Zahlungspraxis von Land zu Land enorm. Hier findet Ihr unsere Finanzinfos zu den einzelnen Zielen.

Ostasien:

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Südasien & Indischer Ozean:

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Autor

Moritz hat sich über die Jahre ein enormes Wissen über Finanzprodukte, Loyalitätsprogramme und Luxusreisen angeeignet. Für Luxushotels, First Class Flüge sowie die Details von Kreditkarten, Tagesgeldkonten und mehr ist Moritz genau der richtige Ansprechpartner!

Fragen? In der reisetopia Club Lounge auf Facebook beantworten wir Eure Fragen.