Wollt Ihr Euer aktuelles Girokonto bei der Bank wechseln? Dann seid Ihr bei diesem Guide genau richtig. Wir erklären Euch, wie genau ein Bankwechsel vonstattengeht und was Ihr dabei alles beachten müsst.
Das passende Konto findet Ihr hier:
ING Girokonto
- Aktion: 200 Euro Bonus
- Kontogebühr: 0 Euro monatlich bei 1.000 Euro Geldeingang
- Bargeldabhebungen: kostenfrei in der Euro-Zone
- Fremdwährungsgebühr:2,2 % auf den Gesamtbetrag
- Kartentyp: VISA Card [Debitkarte] inkl.
- Kostenloses Tagesgeldkonto mit 3,2% p.a. Zinsen
Trade Republic Girokonto
- Kontogebühr: 0 Euro monatlich
- Bargeldabhebungen: Kostenfrei weltweit ab 100 Euro
- Fremdwährungsgebühr: 0 Euro weltweit
- Kartentyp: VISA Debitkarte
- Girokonto mit 2,25 % p.a. Zinsen
comdirect Girokonto Extra
- Aktion: 150 Euro Prämie
- Kostenlose Visa Kreditkarte & Visa-Debitkarte inklusive
- 1 Jahr kostenlose Kontoführung (statt 2,90 Euro/Monat)
- 1,75 Prozent Zinsen p.a. auf Tagesgeld bis 1.000.000 Euro
- Keine Fremdwährungsgebühren
Norisbank Girokonto
- Aktion: 120 Euro Bonus
- Kontogebühr: 0 Euro monatlich bei 500 Euro Geldeingang
- Bargeldabhebungen: kostenfrei weltweit ab 50 Euro
- Fremdwährungsgebühr: 0 Euro weltweit
- Kartentyp: Mastercard Debit- oder Kreditkkarte
Santander Girokonto
- Kontogebühr: 0 Euro monatlich
- Bargeldabhebungen: 6 Abhebungen pro Monat weltweit gebührenfrei
- Fremdwährungsgebühr: weltweit kostenlos bezahlen
- Kartentyp: VISA Debit- oder Kreditkarte
- Kostenlose Kreditkarte optional hinzubuchbar
Zwar ist ein Bankwechsel meist mit etwas Arbeit verbunden, allerdings könnt Ihr mit guter Vorbereitung dafür sorgen, dass es Euch nicht zu viele Nerven kostet, die Bank zu wechseln. Egal, ob von Sparkasse zu Volksbank, HypoVereinsbank zu Santander oder der bunq zu Revolut – der Wechsel einer Bank läuft nach dem gleichen Muster ab. Das Wichtigste vorweg: Ihr könnt grundsätzlich jederzeit Euer Girokonto zu einem anderen Anbieter umziehen.
Inhaltsverzeichnis
Bank wechseln: Wie geht das eigentlich?
Wenn Ihr Eure Bank wechseln möchtet, eröffnet zunächst ein neues Girokonto bei einem anderen Anbieter. Vor der Kontoeröffnung lohnt sich ein genauer Vergleich. Neben den monatlichen Kontoführungsgebühren sind beispielsweise Kartenkosten, Abhebegebühren, Fremdwährungsgebühren, Dispozinsen, Bargeldversorgung und die Qualität des Online-Bankings relevant.
Sobald das neue Konto eingerichtet und einsatzbereit ist, kann der eigentliche Bankwechsel beginnen. Dabei gibt es grundsätzlich zwei Möglichkeiten:
- Gesetzliche Kontowechselhilfe: Nach dem Zahlungskontengesetz müssen die bisherige und die neue Bank Verbraucher beim Kontowechsel unterstützen.
- Digitaler Kontowechselservice: Viele Banken bieten einen zusätzlichen Online-Service an, über den Zahlungspartner automatisch erkannt und über die neue Bankverbindung informiert werden.
Für die gesetzliche Kontowechselhilfe ist eine schriftliche Ermächtigung erforderlich. Diese wird in der Regel bei der neuen Bank eingereicht. Im Anschluss fordert die neue Bank bei Eurer bisherigen Bank Informationen zu bestehenden Daueraufträgen, Lastschriften und regelmäßigen Zahlungseingängen an.
Die gesetzliche Kontowechselhilfe greift grundsätzlich für Zahlungskonten, die bei Anbietern in Deutschland und in derselben Währung geführt werden. Freiwillige digitale Wechselservices können davon abweichende Bedingungen haben.
Wie funktioniert ein Bankwechsel konkret?
Ein Bankwechsel lässt sich in wenigen Schritten durchführen:
Neues Girokonto eröffnen
Zunächst wird das neue Konto beantragt. Vor dem Wechsel sollten Online-Banking, Bankkarte und gegebenenfalls Kreditkarte bereits aktiviert sein. Außerdem empfiehlt es sich, dass Ihr einen ausreichenden Geldbetrag auf das neue Girokonto überweist.
Kontowechselservice beauftragen
Anschließend wird die neue Bank mit dem Kontowechsel beauftragt. Bei der gesetzlichen Kontowechselhilfe legt Ihr fest, welche Aufgaben die Banken übernehmen und zu welchem Datum das alte Konto geschlossen werden soll.
Daueraufträge und Lastschriften umstellen
Die bisherige Bank übermittelt unter anderem eine Liste der bestehenden Daueraufträge sowie Angaben zu regelmäßigen Überweisungen und Lastschriften der vergangenen 13 Monate. Die neue Bank kann daraufhin Daueraufträge einrichten und Zahlungspartner über die geänderte IBAN informieren. Zu den wichtigsten Zahlungspartnern gehören beispielsweise: Arbeitgeber, Vermieter, Strom-, Gas- und Telefonanbieter sowie Versicherungen.
Wichtig: Trotz Kontowechselservice solltet Ihr alle Buchungen überprüfen. Hinterlegte Kontodaten bei Onlineshops, Zahlungsdiensten, Kreditkarten, Reiseportalen oder Apps müsst Ihr häufig manuell ändern.
Guthaben übertragen und Unterlagen sichern
Vor der Kontokündigung solltet Ihr Kontoauszüge, Steuerbescheinigungen und weitere wichtige Dokumente herunterladen. Nach der Schließung des Kontos ist der Zugriff auf das bisherige Online-Banking in der Regel nicht mehr möglich.
Altes Konto kündigen
Das bisherige Konto solltet Ihr erst schließen, wenn Gehalt, Daueraufträge und Lastschriften zuverlässig über das neue Konto laufen. Den gewünschten Kündigungs- beziehungsweise Schließungstermin könnt Ihr im Rahmen der gesetzlichen Kontowechselhilfe selbst festlegen.
In unserer Grafik haben wir für Euch die wesentlichen Schritte bei einem Bankwechsel noch einmal zusammengefasst:
So behaltet Ihr beim Kontowechsel alle Schritte im Blick.
Wie lange dauert ein Bankwechsel?
Die gesetzliche Kontowechselhilfe sieht feste Bearbeitungsfristen vor:
- Die neue Bank muss die bisherige Bank innerhalb von zwei Geschäftstagen kontaktieren.
- Die bisherige Bank muss die angeforderten Informationen innerhalb von fünf Geschäftstagen übermitteln.
- Nach Erhalt der Daten hat die neue Bank weitere fünf Geschäftstage, um die vereinbarten Schritte umzusetzen.
Rechnerisch kann der gesetzlich geregelte Kontowechsel damit innerhalb von etwa zwölf Geschäftstagen abgewickelt werden.
Bis wirklich alle Unternehmen und Behörden die neue Bankverbindung hinterlegt haben, kann es allerdings länger dauern. Deshalb empfiehlt es sich, das alte und das neue Konto einige Wochen parallel zu führen. Auf dem bisherigen Konto solltet Ihr ausreichend Guthaben lassen, damit verspätete oder unerwartete Abbuchungen erfolgen können.
Ein Bankwechsel ist somit meist innerhalb weniger Wochen vollständig erledigt. Wenn Ihr den Kontowechsel sorgfältig vorbereitet, alle Zahlungspartner kontrolliert und das alte Konto nicht zu früh kündigt, könnt Ihr die Bank wechseln, ohne Unterbrechungen im Zahlungsverkehr befürchten zu müssen.
Bank wechseln: Welche Vorteile habt Ihr davon?
Wenn Ihr Euch dazu entscheidet, die Bank zu wechseln, kann das einige Vorteile mit sich bringen. Viele Banken bieten zum Beispiel spezielle Konditionen für eine Kontoeröffnung an. In unseren Finanz-Deals stellen wir Euch regelmäßig die besten Aktionen vor.
Ihr könnt beispielsweise von einem Startguthaben oder einer kostenlosen Kontoführung in den ersten Monaten beziehungsweise dem ersten Jahr profitieren.
Es kann sich also durchaus lohnen, mehrere Angebote zu vergleichen. Grundsätzlich solltet Ihr bei der Suche nach einem passenden Girokonto auf folgende Punkte achten:
- Kontoführungsgebühr
- Kosten für Karten und Buchungen
- Bargeldversorgung
- Filialangebot
- Mindestgeldeingang
- Dispozinsen
- Fremdwährungsgebühren
Wie finde ich das passende Konto für den Bankwechsel?
Wie Ihr seht, kann sich ein Kontowechsel aus unterschiedlichen Gründen lohnen, weswegen auch ein Banken-Vergleich oft nützlich ist. Denn einige Banken passen ihre Konditionen von Zeit zu Zeit an, sodass unter anderem zusätzliche Gebühren entstehen können. Doch wie findet Ihr das richtige Konto?
Die Antwort auf diese Frage hängt auch mit den persönlichen Vorlieben zusammen. Einige Banken bieten günstigere Konditionen als andere. In jedem Fall solltet Ihr alle Banken und deren Angebote im Blick behalten. Einen ausführlichen Überblick über empfehlenswerte Konten findet Ihr in unserem Girokonto-Vergleich.
Falls Ihr auf die Vorteile einer Filialbank zugreifen wollt, die beispielsweise ein großes Filialnetz zur Verfügung stellt, ist das Girokonto der Commerzbank empfehlenswert.
Commerzbank GiroKonto
Aktion: 50 Euro Startprämie
- Kostenloses Girokonto bei 50.000 € Vermögenswerten
- Neukunden profitieren von drei gebührenfreien Monaten
- Große Bandbreite an Girokonten mit verschiedenen Leistungsumfängen
- Großes Filialnetz mit Niederlassungen in ganz Deutschland
- Unterstützt Apple und Google Pay
Alternativ bieten auch Direktbanken wie die DKB attraktive Girokontomodelle an, bei denen es sich lohnt, einen Blick drauf zu werfen:
DKB Girokonto
- Kostenlose Kontoführung möglich
- Kostenlose Visa Debitkarte inklusive
- Weltweit kostenlos bezahlen
- Weltweit kostenlos Bargeld abheben
- Visa Kreditkarte optional zubuchbar (2,49 €/Monat)
- Einfache Beantragung auch ohne Post-Ident
Bank wechseln: Checkliste für einen reibungslosen Wechsel
Zum Abschluss unseres Guides stellen wir Euch eine Checkliste zur Verfügung, mit der ein Bankwechsel ohne Komplikationen ablaufen kann. Ihr könnt diese als PDF-Datei herunterladen und Schritt für Schritt abarbeiten.
Unser Fazit zum Bankwechsel
Wollt Ihr Eure Bank wechseln, ist das heute deutlich einfacher, als viele denken: Dank der gesetzlichen Kontowechselhilfe übernehmen die Banken den Großteil der Arbeit für Euch. Entscheidend ist, dass Ihr das alte Konto erst kündigt, wenn Gehalt, Daueraufträge und Lastschriften zuverlässig über das neue Konto laufen. Mit unserer Checkliste und einem sorgfältigen Vergleich der Angebote steht einem reibungslosen Kontowechsel aus unserer Sicht nichts im Weg – im besten Fall profitiert Ihr sogar von einem attraktiven Neukundenbonus.




