Das Girokonto zu wechseln ist gar nicht so schwer, wie viele glauben. Doch was muss man beim Bank wechseln beachten und bei welchen Konten ist der Prozess besonders einfach? Wir werfen einen Blick auf den Kontowechselservice!

Wer seinen Stromvertrag wechselt oder zum ersten Mal ein Girokonto beantragt, wird sich wundern, wie unkompliziert diese Vorgänge sind. Doch egal, ob von Sparkasse zu Volksbank, HypoVereinsbank zu Santander oder Commerzbank zu netbank – der Wechsel einer Bank hingegen ist meist sehr viel aufwendiger. Aber wir geben Euch einen Überblick über den Kontowechsel!

Das passende Konto finden:

DKB Cash Girokonto

  • Kostenlose Kontoführung
  • Visa Kreditkarte inklusive
  • Kostenlose Bargeldabhebungen
  • Kostenfreie Zahlungen weltweit

ING Girokonto

  • Kostenloses Girokonto bei 700 Euro Geldeingang
  • Kostenfreie Visa Kreditkarte inklusive
  • Weltweit kostenlos Bargeld abheben
  • Einfache Beantragung auch ohne Post-Ident

Consorsbank Girokonto

  • Dauerhaft kostenlos
  • Alle Transaktionen erfolgen gebührenfrei
  • enthält ein Kartenpaket, das bis zu vier Karten enthält
  • >strong>weltweit kostenlos Bargeld abheben

Commerzbank Girokonto

  • 200 Euro Startprämie möglich
  • kostenloses Girokonto möglich
  • große Bandbreite an Girokonten
  • großes Filialnetz in ganz Deutschland

Wüstenrot Top Giro

  • Dauerhaft kostenlos – keine Gebühren
  • 50 Euro Startguthaben bei Gehaltseingang
  • Kostenlose Visa-Card inklusive
  • Kostenlos Bargeld abheben

Wie kann man die Bank wechseln?

Im Gegensatz zu einem Wechsel des Handyvertrages oder des Stromanbieters handelt es sich beim Wechseln der Bank nicht um einen nahtlosen Übergang. Es wird nicht einfach so vom alten zum neuen Girokonto gewechselt und die Sache ist erledigt. Es ist durchaus verbreitet, mehrere Girokonten parallel zu führen. Welches Konto nun als aktives Girokonto fungiert, entscheidet der Kunde selbst.

Konkret bedeutet dies, dass man in der Regel selbst dafür verantwortlich ist, sich um seinen Kontowechsel zu kümmern. Deshalb ist es leider auch recht aufwendig die Bank zu wechseln und sorgt bei vielen Bankkunden dafür, einen solchen Prozess nicht in Betracht zu ziehen. Möchte man sich selbst um alle Angelegenheiten kümmern, bedeutet das in der Regel viel Aufwand.

5 Schritte zum neuen Konto

Ein Kontowechsel läuft meist folgendermaßen ab:

  1. Beantragung eines neuen Girokontos
  2. Benachrichtigung der auf das eigene Konto überweisenden Unternehmen und Institute (etwa Arbeitgeber) über die neue Bankverbindung
  3. Aktualisierung und Übertragung von SEPA Lastschriftmandaten auf die neue Bankverbindung
  4. Aktualisierung von Zahlungsdaten bei Online-Zahlungsdienstleistern oder Accounts
  5. Schließung des bisherigen Girokontos durch Kündigung

Besonders Punkt zwei und drei können sehr viel Zeit in Anspruch nehmen, weil ein regelmäßiger Kontakt zu den jeweiligen Unternehmen notwendig ist. Zudem ist man darauf angewiesen, dass diese die eigene Änderung umsetzen, was teilweise längere Zeit in Anspruch nehmen kann. Schließlich antworten viele Firmen heutzutage nicht zuverlässig. Sind erst mal alle bisherigen Verbindungen übertragen, kann man die alte Bankverbindung einfach zum nächsten Monat kündigen. Längere Kündigungsfristen sind bei Banken meist nicht üblich.

Probleme beim Kontowechsel

Man kann beim Bank wechseln noch so gründlich planen und durchführen. An irgendeiner Stelle wird man wahrscheinlich eine unregelmäßige Abbuchung oder Gutschrift vergessen haben, die dann noch vom alten Konto abgeht oder diesem gutgeschrieben wird. Aber was passiert dann? Zunächst gibt es zwei mögliche Szenarien. Im Ersten ist das neue Konto schon eröffnet und wird aktiv genutzt. Das alte Girokonto ist allerdings ebenfalls noch aktiv und wahrscheinlich mit nur noch kleinem Guthaben ausgestattet. Wird nun Geld auf dieses Konto überwiesen, wird das Guthaben problemlos gutgeschrieben.

Bank wechseln kosten

Handelt es sich allerdings um eine Lastschrift, wird es komplizierter. Ist noch genügend Guthaben auf dem Konto verfügbar, um dieses zu bedienen gibt es ebenfalls kein Problem. Ist allerdings zu wenig Guthaben auf dem Konto, wird entweder die Lastschrift abgelehnt oder eine Überziehung erlaubt. Letzteres ist für den Bankkunden der deutlich bessere Fall, denn so entdeckt man, dass noch eine Bankverbindung übertragen werden muss und kann per Überweisung Geld auf das Konto schicken, um den negativen Kontostand auszugleichen.

Teilweise wird bei der Schließung eines Kontos auch eine neue Bankverbindung verlangt. Von dieser bucht die Bank dann automatisch mögliche verspätete Lastschriften ab, sodass einem kein großer Aufwand entsteht. Diesen Service müssen Banken allerdings nicht verpflichtend anbieten. Des Weiteren können auch Gebühren dafür anfallen, wenn die Bank sich darum kümmert.

Mit Kontowechselservice einfacher zur neuen Bank wechseln

Obwohl der Wechsel des Girokontos auf den ersten Blick anstrengend und nervig erscheint, ist die ganze Sache aufgrund von Wechselservices der Banken deutlich einfacher geworden. Diese Angebote sind sehr komfortabel und seit 2016 sogar durch ein Gesetz verpflichtend. Dieses schreibt vor, dass Banken von neuen Kunden eine Liste mit Verbindungen erhalten können, welche die neue Bank dann nutzt, um die Bankkontakte zum neuen Konto zu übertragen.

Beim Kontowechselservice werden die Transaktionsdaten des alten Girokontos bei der neuen Bank eingereicht. Diese informiert dann die jeweiligen Kontakte über die neue Bankverbindung. Somit sind im Bestfall bei dem neuen Girokonto direkt alle wichtigen Verbindungen vorhanden. Darüber hinaus wird das Guthaben des alten Kontos auf das neue überwiesen.

Erfahrungen mit dem Kontowechsel

Ausprobiert haben wir diesen Dienst kürzlich bei der comdirect, das neben der DKB, ING und Revolut zu den besten kostenlosen Girokonten zählt und darüber hinaus auch im Wechselprozess sehr positiv auffällt. Konkret werdet Ihr hier nach der Beantragung des Kontos gefragt, ob Ihr den Wechselhelfer nutzen möchtet. Entscheidet Ihr Euch für das Tool könnt Ihr auf die neue, speziell dafür angelegte Webseite zugreifen, die eine sehr angenehme Funktion bietet.

Bank wechseln comdirect
Ein Wechsel zum comdirect Girokonto funktioniert recht einfach

So loggt Ihr Euch dort nämlich in Euer altes Online-Banking ein, von dem sich die comdirect die Transaktionsdaten der letzten Monate herunterlädt. Mit diesen Daten wiederum wird Euer persönliches Wechselformular ausgefüllt, auf dem die verschiedenen Bankverbindungen und Unternehmen aufgeführt sind, die benachrichtigt werden müssen. Nachdem Ihr alles überprüft habt, schickt comdirect über den Wechselhelfer direkt eine Nachricht an alle auf dieser Liste befindlichen Bankkontakte und informiert diese über Eure neue Kontoverbindung. Darüber hinaus kann über den Helfer auch gleich das alte Konto gekündigt werden – völlig automatisiert.

comdirect Girokonto

  • Kostenloses Girokonto – dauerhaft ohne Kontoführungsgebühren
  • Kostenlos auch ohne Geldeingang
  • Kostenlose Bargeldabhebungen
  • Filialnetz der Commerzbank nutzbar
  • Apple Pay & Google Pay möglich

Die comdirect Bank ist dabei nur ein Beispiel, denn eine Menge anderer Banken nutzen ein ähnliches System auch, um Euch beim Wechsel des Girokonto zu helfen. So ist der Wechsel dann deutlich einfacher als auf den ersten Blick vermutet. Einen vergleichbaren Service bieten beispielsweise auch das DKB Girokonto oder das ING Girokonto. Ein Wechsel von Sparda zu Consorsbank oder von der Deutschen Bank zur Norisbank ist vielleicht auch nicht so schwer wie anfangs gedacht.

Lohnt es sich überhaupt, die Bank zu wechseln?

Obwohl der Prozess des Kontowechsels durch die Banken und auch das Gesetz deutlich vereinfacht wurde, kann man sich immer noch die Frage stellen, ob sich das Ganze überhaupt lohnt. Schließlich werden in der Regel nicht alle Buchungen bzw. Kontakte der alten Bankverbindung beim Wechsel automatisch übertragen. Das wiederum führt zu erneutem Aufwand, mit dem man immer rechnen muss. Nur selten funktioniert der Wechsel wirklich reibungslos.

Ihr müsst bezüglich Eurer finanziellen Lage immer individuell entscheiden, ob es sich lohnt, die Bank zu wechseln. Sicherlich ist das Prozedere immer mit etwas Aufwand und unter Umständen auch nervigem Hinterherlaufen verbunden, kann sich aber extrem lohnen. Wirft man einen Blick auf die Konditionen, welche die verschiedene Konten bieten, wird schnell klar, dass die qualitativen Unterschiede und die Kombination aus Preis- und Leistung zwischen einzelnen Banken gravierend abweichen. Nicht umsonst gibt es zahlreiche kostenlose Girokonten von Direktbanken wie der DKB, ING oder Revolut, zu denen sich ein Wechsel oft lohnt. Viele Banken locken darüber hinaus mit attraktiven Willkommensboni, um Euch als Kunden zu gewinnen. Dennoch lohnt sich ein Wechsel nicht immer.

Bank wechseln Unterlagen

Wer mit seiner Bank unzufrieden ist und obendrein noch relevante Gebühren bezahlt, sollte einen Wechsel auf jeden Fall in Betracht ziehen. Bei Gebühren von 10 Euro oder mehr im Monat und einem ausbaufähigen Service, wie es vor allem bei vielen Filialbanken der Fall ist, kann man anderswo deutlich bessere Angebote finden. Es ist also ratsam, einen ausführlichen Girokonto Vergleich durchzuführen, bei dem Ihr Eure individuellen Vorlieben einfließen lasst. Stellt sich heraus, dass Ihr weniger bezahlt, ein besseres Angebot bekommt und obendrein eine Wilkommensprämie abstaubt, dann ist dies den Wechsel auf jeden Fall wert. Seid Ihr allerdings bei einer Bank, die nur einige Schwachstellen hat und seid grundsätzlich zufrieden, lohnt sich der Wechsel wahrscheinlich nicht.

Das passende Konto für den Bank Wechsel finden

Wie bereits mehrfach erwähnt kann sich ein Kontowechsel aus unterschiedlichen Gründen lohnen, weswegen ein Banken-Vergleich oft nützlich ist. Denn einige Bankeninstitute verändern ihre Konditionen manchmal, sodass zum Beispiel zusätzliche Gebühren entstehen können. Doch wie findet man das richtige Konto? Dies kann man allein an den individuellen Vorlieben und an seinem persönlichen Finanzverhalten festmachen. Einige Banken bieten jedoch günstigere Konditionen als andere. In jedem Fall sollte man alle Banken und ihre Angebote im Auge behalten:

DKB Cash Girokonto

  • Kostenlose Kontoführung
  • Visa Kreditkarte inklusive
  • Kostenlose Bargeldabhebungen
  • Kostenfreie Zahlungen weltweit

ING Girokonto

  • Kostenloses Girokonto bei 700 Euro Geldeingang
  • Kostenfreie Visa Kreditkarte inklusive
  • Weltweit kostenlos Bargeld abheben
  • Einfache Beantragung auch ohne Post-Ident

Consorsbank Girokonto

  • Dauerhaft kostenlos
  • Alle Transaktionen erfolgen gebührenfrei
  • enthält ein Kartenpaket, das bis zu vier Karten enthält
  • >strong>weltweit kostenlos Bargeld abheben

Commerzbank Girokonto

  • 200 Euro Startprämie möglich
  • kostenloses Girokonto möglich
  • große Bandbreite an Girokonten
  • großes Filialnetz in ganz Deutschland

Wüstenrot Top Giro

  • Dauerhaft kostenlos – keine Gebühren
  • 50 Euro Startguthaben bei Gehaltseingang
  • Kostenlose Visa-Card inklusive
  • Kostenlos Bargeld abheben

Falls Ihr auf die Vorteile einer Filialbank zugreifen wollt, die beispielsweise ein großes Filialnetz zur Verfügung stellen, ist das Girokonto der Commerzbank empfehlenswert.

Commerzbank Girokonto

  • 50 Euro Startprämie möglich
  • kostenloses Girokonto möglich
  • große Bandbreite an Girokonten mit verschiedenen Leistungsumfängen
  • großes Filialnetz  mit Niederlassungen in ganz Deutschland
  • Unterstützung moderner Technologien

Alternativ bieten auch Direktbanken wie die DKB attraktive Girokontomodelle an, bei denen es sich lohnt, einen Blick drauf zu werfen:

DKB Cash Girokonto

  • Kostenloses Girokonto – dauerhaft ohne Gebühren
  • Kostenlose Visa Kreditkarte inklusive
  • Weltweit kostenlos bezahlen
  • Weltweit kostenlos Bargeld abheben
  • Niedriger Dispo-Zins
  • Einfache Beantragung auch ohne Post-Ident

Welches Girokonto nun beim Bank wechseln in Frage kommt, hängt wie gesagt stark von den individuellen Interessen ab. Allerdings sollten die Konditionen rund um den Bargeldumgang, den Auslandszahlungsverkehr, die Beratung und die mit dem Konto einhergehenden Bankkarten beachten.

Fazit zum Bank wechseln

Die Bank wechseln ist leider oft kein allzu einfaches Unterfangen. Nicht verwunderlich, dass viele Verbraucher noch nie Ihr Girokonto gewechselt haben. Seitdem es Service-Angebote der Banken gibt, wird der Kontowechsel allerdings stetig einfacher. Dazu kommt, dass die Angebote vieler Banken so attraktiv sind, dass ein Wechsel für die persönlichen Finanzen einen extremen Mehrwert haben kann. Auf jeden Fall lohnt sich ein Blick auf die Angebote der verschiedenen Banken.

Häufig gestellte Fragen zum Bank wechseln

Wie kann ich am besten die Bank wechseln?   +

In der Regel verläuft der Kontowechsel folgendermaßen:

  1. Beantragung eines neuen Girokonto
  2. Benachrichtigung der auf das eigene Konto überweisenden Unternehmen und Institute (etwa Arbeitgeber) über die neue Bankverbindung
  3. Aktualisierung und Übertragung von SEPA Lastschriftmandaten auf die neue Bankverbindung
  4. Aktualisierung von Zahlungsdaten bei Online-Zahlungsdienstleistern oder Accounts
  5. Schließung des bisherigen Girokonto durch Kündigung
Warum sollte ich meine Bank wechseln?   +

Sicherlich ist das Prozedere immer mit etwas Aufwand und unter Umständen auch ungünstigem Hinterherlaufen verbunden, kann sich aber extrem lohnen. Wirft man einen Blick auf die Leistungen, die verschiedene Konten bieten, wird schnell klar, dass die qualitativen Unterschiede und die Kombination aus Preis- und Leistung zwischen einzelnen Banken gravierend abweichen. Nicht umsonst gibt es zahlreiche kostenlose Girokonten, bei denen es sich lohnt, die Bank zu wechseln. Viele Banken locken auch mit einem Willkommensboni, um Kunden zu gewinnen. Ob Ihr wirklich die Bank wechseln solltet, könnt Ihr allerdings nur anhand Eurer individuellen Finanzlage festlegen.

Was sollte ich beim Bank wechseln beachten?   +

Zunächst gibt es zwei mögliche Abläufe. Im Ersten wurde schon ein neues Konto eröffnet und wird aktiv genutzt, das alte ist allerdings auch noch aktiv. Wird auf das Konto nun Geld überwiesen, gibt es kein Problem und das Guthaben wird einfach gutgeschrieben. Handelt es sich allerdings um eine Lastschrift, können Komplikationen auftreten. Ist zu wenig Guthaben auf dem Konto, wird entweder die Lastschrift abgelehnt oder eine Überziehung erlaubt. Letzteres ist für den Bankkunden der deutlich bessere Fall, denn so kann entdeckt man zum einen einfach, dass noch eine Bankverbindung übertragen werden muss und kann zudem einfach per Überweisung Geld auf das Konto schicken, um den negativen Kontostand auszugleichen. Teilweise wird bei der Schließung eines Kontos auch eine neue Bankverbindung verlangt. Von dieser bucht die Bank dann automatisch mögliche verspätete Lastschriften ab, sodass einem kein großer Aufwand entsteht. Diesen Service müssen Banken allerdings nicht verpflichtend anbieten. Zudem können auch Gebühren dafür anfallen, dass die Bank sich hierum kümmert.

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