Die BahnCard 100 der Deutschen Bahn bietet eine deutschlandweit gültige Mobilitätsflatrate. Damit könnt Ihr unbegrenzt die Züge der Deutschen Bahn sowie viele Nahverkehrsmittel und Busse nutzen. Doch für wen lohnt sich die “Black Mamba”?

Für einen jährlichen beziehungsweise monatlichen Festpreis könnt Ihr ohne Ticket unbegrenzt reisen. Neben dem Kernprodukt der Deutschen Bahn, dem Fernverkehr, könnt Ihr auch viele Nahverkehrszüge sowie mit dem inkludierten City Ticket die Busse und Bahnen in über 100 Städten und Gemeinden unbeschränkt reisen. Die Karte allein ist dabei Euer Fahrausweis.

In Zusammenarbeit mit unserem Partnerreisebüro haben wir zudem einen exklusiven Deal für die Beantragung der BahnCard 100 ausgehandelt. Beantragt Ihr diese über das verlinkte Formular, erhaltet Ihr einen 50 Euro Bahn Gutschein geschenkt!

BahnCard 100

  • Inklusive 50 Euro Bahn Gutschein bei Beantragung über reisetopia
  • Unbegrenzte Fahrten mit der Deutschen Bahn
  • Kostenfrei in über 100 Städten im Nahverkehr fahren
  • Monatliche oder jährliche Zahlung möglich
  • 100 kostenfreie Sitzplatz-Reservierungen pro Jahr (nur mit BahnCard 100 1. Klasse)

Wie viel kostet die BahnCard 100?

Die BahnCard 100 wird für die 2. oder 1. Klasse angeboten. Weiterhin habt Ihr die Wahl zwischen jährlicher oder monatlicher Zahlungsweise. Durch die jährliche Zahlungsweise erhaltet Ihr einen Rabatt von 470 Euro in der Version für die zweite Klasse und 815 Euro in der Version für die 1. Klasse. Die jährliche Zahlungsweise spart Euch also knapp 10 Prozent.

DB BahnCard 100 Karten

 

 

1. Klasse 2. Klasse
jährlich 7.225 Euro 4.270 Euro
monatlich 670 Euro 395 Euro

 

 

 

Weitergehende Rabatte, zum Beispiel für Jugendliche oder Senioren, gibt es nicht. Beachtet zudem, dass Ihr bei monatlicher Zahlungsweise ein Abonnement abschließt und sich die BahnCard 100 nach 12 Monaten automatisch für ein weiteres Jahr verlängert. Dies ist bei einer BahnCard 100 mit jährlicher Zahlung nicht der Fall. Neben der geringeren Gesamtkosten spricht also auch die nicht automatische Verlängerung für die jährliche Zahlungsweise.

Welche Vorteile bietet die DB BahnCard 100?

Das Kernprodukt der BahnCard 100 ist natürlich da Fahren mit allen Zügen im Nah- und Fernverkehr der deutschen Bahn. Doch auch darüber hinaus bietet die Karte noch einige Vorteile.

Grundsätzliche dürft Ihr alle Züge nutzen, in denen der DB Tarif anerkannt wird. Dies sind nahezu alle Züge der Deutschen Bahn im Nah- und Fernverkehr sowie die allermeisten Züge von privaten Bahnunternehmen. Würde Euch die Bahn einen Flexpreis für den entsprechenden Zug verkaufen, könnt Ihr diesen Zug auch mit der BahnCard 100 ticketlos nutzen. Weiterhin erkennen auch viele private Bahn- und Busunternehmen die BahnCard 100 als einen gültigen Fahrschein an. So könnt Ihr beispielsweise auch die Stadtbahn von Bonn nach Siegburg mit der BahnCard 100 nutzen. Generell empfiehlt sich, hierzu auf die jeweiligen Verkehrsunternehmern zuzugehen. Meist finden sich die entsprechenden Informationen auf deren Website.

DB BahnCard 100 private Bahnunternehmen
Auch viele private Bahnunternehmen kennen die BahnCard 100 an

Auch im IC Bus ist die BahnCard 100 mit einer entsprechenden (kostenpflichtigen) Reservierung innerdeutsch gültig und berechtigt zur kostenfreien Mitfahrt.

Mitnahme von weiteren Passagieren

Ihr könnt mit einer BahnCard 100, wie auch mit einer regulären DB Fahrkarte, bis zu vier Kinder oder Enkelkinder bis einschließlich 14 Jahren kostenfrei mitnehmen. Beachtet allerdings, dass diese Regelung nicht für das City Ticket gilt.

Sitzplatzreservierungen

Inhaber einer BahnCard 100 können zum Preis von 46 Euro pro Monat 46 Platzreservierungen für den betreffenden Monat erwerben. Dieses Angebot richtet sich primär an Pendler, da die Strecke für die Reservierungsgutscheine vorab festgelegt werden muss. Eine Erstattung nicht genutzter Sitzplatzreservierungen ist hier nicht möglich, dennoch spricht der günstige Preis von nur 1 Euro je Reservierung für das Angebot.

Mit einer BahnCard 100 1. Klasse habt Ihr zudem Zugriff auf ein Freikontingent von 100 Reservierungen pro Jahr. Dieses lässt sich auch bequem über die DB Navigator App nutzen.

Mit dem CityTicket im Nahverkehr unterwegs

Inkludiert in der BahnCard 100 ist außerdem ein kostenfreies City-Ticket. Damit habt Ihr praktisch unbeschränkte Fahrt in vielen größeren Städten und spart Euch somit das Anschlussticket für den öffentlichen Nahverkehr oder die Zeitkarte in Eurer Heimatstadt.

DB BahnCard 100 City Ticket
Mit dem inkludierten City-Ticket ist auch der städtische Nahverkehr kostenfrei benutzbar!

In 126 Städten ist das City-Ticket derzeit verfügbar. Hier findet Ihr detaillierte Informationen über die jeweilige räumliche Gültigkeit des integrierten City Tickets. Beachtet allerdings, dass Ihr in den allermeisten Fällen auch die S-Bahnen oder Nahverkehrszüge über den Gültigkeitsbereich des City-Tickets hinaus nutzen dürft.

Klassenübergang

Wollt Ihr mit einer regulären BahnCard 100 doch einmal die 1. Klasse nutzen, habt Ihr einige Möglichkeiten. Zunächst einmal besteht die Möglichkeit, wie für reguläre Fahrkarten auch, gegen die Zahlung der Differenz zwischen dem Flexpreis für die 1. und 2. Klasse der betreffenden Strecke einen einmaligen Klassenübergang zu erwerben. Darüber hinaus gibt es zum Preis von 899 Euro für drei Monate die sogenannte “Zusatzkarte Übergang”. Diese ist praktisch ein temporäres Upgrade Eurer BahnCard 100 in die 1. Klasse, jeweils für drei Monate. In diesem Fall habt Ihr allerdings keinen Anspruch auf die kostenfreien Platzreservierungen.

DB BahnCard 100 unbegrenzte Fahrten in der 1. Klasse
In der 1. Klasse erwartet Euch deutlich mehr Komfort und Ruhe

Zuletzt kann auch mittels bahn.bonus Punkten in die 1. Klasse geupgraded werden. Für 3.000 Punkte könnt Ihr ein Gutscheinheft bestehend aus 6 Upgrades bestellen, welche jeweils für einen Kalendertag gültig und nicht an eine bestimmt Strecke gebunden sind.

bahn.comfort Status

Mit der BahnCard 100 erreicht Ihr sofort den bahn.comfort Status. Damit profitiert Ihr unter anderem von zügiger Abfertigung im Reisezentrum, einer bevorzugten Hotline für Eure Anliegen, speziellen Parkplätzen am Bahnhof, reservierten Sitzplatzbereichen im Zug und auch mit einer BahnCard 100 der 2. Klasse Zugang zu den DB Lounges. Inhaber der BahnCard 100 1. Klasse erhalten darüber jederzeit Zugang zum 1. Klasse Bereich der DB Lounge, sofern diese denn über einen solchen verfügt. Dafür müsst Ihr übrigens nicht im Besitz eines Tickets sein, die BahnCard alleine berechtigt zum Zugang zur Lounge. Weiterhin bieten auch einige Partner, zum Beispiel Sixt, besondere Konditionen für bahn.comfort Statuskunden.

Partner- und Zusatzkarten

Familien mit minderjährigen Kindern profitieren besonders von der DB BahnCard 100. Alle Familienmitglieder erhalten in diesem Fall eine kostenfreie BahnCard 25.

Kinderlose Paare haben zwar keinen Anspruch auf eine kostenfreie BahnCard 25, können aber ermäßigte BahnCard 25 und BahnCard 50 als Partnerkarte bestellen.

Partnerkarten zur BahnCard 100 1. Klasse 2. Klasse
BahnCard 25 81 Euro 41 Euro
BahnCard 50 252 Euro 127 Euro

Ausland

Für Fahrten ins Ausland müsst Ihr einen Fahrschein für die ausländische Strecke ab dem geweiligen Grenztarifpunkt lösen. Dabei erhaltet Ihr allerdings den üblichen Railplus Rabatt. Zur Buchung wendet Ihr Euch am Besten an ein entsprechendes DB Reisezentrum.

Sonstiges

Mit einer BahnCard 100 könnt Ihr außerdem kostenfrei den DB Gepäckservice in Anspruch nehmen. Auch die Fahrradmitnahme im Zug ist kostenfrei möglich.

Für wen lohnt sich die BahnCard 100?

Einfach gesagt: Spätestens wenn die jährlichen Kosten für Bahn Tickets und eventuelle BahnCards die Jahresgebühr einer BahnCard 100 in Höhe von 4.270 beziehungsweise 7.225 Euro übersteigen, solltet Ihr dringend über eine Anschaffung nachdenken. Beachtet dabei unbedingt auch den Vorteil durch das integrierte City Ticket, das oftmals die Jahreskarte für Bus und Bahn ersetzen kann. Allerdings sind die Gültigkeitsbereiche, beispielsweise in Berlin, auch recht eng gesteckt.

Neben den finanziellen Vorteilen sollte aber auch der Komfortaspekt betrachtet werden. Denn mit BahnCard 100 steigt Ihr einfach in den nächsten Zug und müsst Euch (fast) keine Gedanken um Tickets, Tarife oder zulässige Routen machen. Ihr seid wirklich völlig flexibel und nicht an bestimmt Züge gebunden, die BahnCard 100 kann daher eigentlich nur mit Flexpreis Tickets verglichen werden. Besonders wenn Ihr oft spontan unterwegs seid und Eure Reisen nicht lange im Voraus planen müsst, Termine mal länger dauern oder auch kurzfristig umgeplant werden muss, ist die DB BahnCard 100 einfach ein enorm praktischer Begleiter.

Welche Alternativen gibt es zur BahnCard 100?

Sofern Ihr nicht gerade jeden Tag mit der Deutschen Bahn unterwegs seid und Eure Reisen lange im Voraus mit einer gewissen Flexibilität planen könnt, sind die Sparpreise in Verbindung mit einer BahnCard 25 oftmals günstiger. Schätzt Ihr die Flexibilität der Flexpreise und seid Ihr doch häufiger unterwegs kann sich auch die BahnCard 50 lohnen. Auch gibt es bei der Deutschen Bahn streckenbezogene Zeitkarten, welche bis einer bestimmten Entfernung günstiger als die BahnCard 100 sind und oftmals eine kostenlose BahnCard 25 beinhalten. Diese eignen sich besonders für Pendler auf kürzeren Relationen im Fernverkehr, die dennoch Wert auf Flexibilität legen. Beachtet aber, dass in diesem Fall kein City-Ticket inkludiert ist und für den Anschlussverkehr oftmals noch Mehrkosten auf Euch zukommen.

Pendelt Ihr beispielsweise zwischen Mannheim und Stuttgart, ist die streckenbezogene Jahreskarte rund 680 Euro günstiger als die BahnCard 100. Dafür wäre mit letzterer allerdings ein City-Ticket in Mannheim und Stuttgart inkludiert und Ihr könnt deutschlandweit ohne Mehrkosten fahren. Zwischen Köln und Frankfurt lohnt sich eine Jahreskarte sogar in (fast) keinem Fall, da die BahnCard 100 hier günstiger ist.

BahnCard 100 Fahrt Köln
Als Pendler auf der Strecke Köln-Frankfurt kommt eigentlich nur die BahnCard 100 in Betracht

Auf kürzeren Relationen, zum Beispiel zwischen Freiburg und Basel, beträgt der Preisunterschied allerdings über 1.400 Euro auf ein ganzes Jahr gerechnet. Hier solltet Ihr genau ausrechnen, ob Ihr mit zusätzlichen Fahrten und den Anschlussfahrkarten in den jeweiligen Städten wirklich den Jahresbeitrag einer BahnCard 100 erreicht. Die meisten Pendler dürften hier mit einer normalen Jahreskarte günstiger fahren.

Nicht zuletzt bietet auch Sixt eine Mobilitätsflatrate mit den Sixt unlimited Cards. Dabei könnt Ihr für einen monatlichen Festpreis europaweit unbegrenzt oft einen Mietwagen mieten. Preislich konkurriert dieses Angebot aber am ehesten mit dem persönlichen Dienstwagen als mit einer BahnCard 100.

Fazit zur BahnCard 100

Trotz diverser Preiserhöhungen in den letzten Jahren ist die BahnCard 100 weiterhin ein höchst attraktives Angebot für alle Vielfahrer und Pendler. Vergleichbare “Flatrates” bei Fluggesellschaften gibt es (fast) nicht und innerdeutsch ist die Bahn oftmals das Verkehrsmittel der Wahl. Gepaart mit der Flexibilität, einfach in jeden x-beliebigen Zug steigen zu können und für die gesamte Mobilität nur einen fixen Festpreis zu zahlen, entscheiden sich viele Vielfahrer immer noch für die BahnCard 100. Wochenendpendler mit planbaren Arbeitszeiten fahren zwar oftmals mit den Sparpreisen und einer BahnCard 25 günstiger, die Flexibilität der BahnCard 100 ist dennoch unschlagbar.

BahnCard 100

  • Inklusive 50 Euro Bahn Gutschein bei Beantragung über reisetopia
  • Unbegrenzte Fahrten mit der Deutschen Bahn
  • Kostenfrei in über 100 Städten im Nahverkehr fahren
  • Monatliche oder jährliche Zahlung möglich
  • 100 kostenfreie Sitzplatz-Reservierungen pro Jahr (nur mit BahnCard 100 1. Klasse)

Lust auf mehr reisetopia Artikel? Dann folgt uns:

Autor

Seit dem ersten Flug in der Business Class ist Jan besessen von Meilen & Punkten. Als Flug- und Reiseverrückter genießt er dabei den Weg ans Ziel mindestens genau so wie die schlussendliche Destination. Auf reisetopia gibt er Euch wichtige Tipps und hält Euch über aktuelle Deals auf dem Laufenden!

Fragen? In der reisetopia Club Lounge auf Facebook beantworten wir Eure Fragen.

  • Aus eigener Tasche die BC100 zu zahlen sehe ich, bei den Preisen, so wie viele andere als geradezu elitär an. Ich möchte aber darauf hinweisen, dass es durchaus sinnvoll sein kann, die Bahncard als Aspekt in Gehaltsverhandlungen zu nutzen und den Arbeitgeber dafür zahlen zu lassen. Hat man knapp 100km zu pendeln, kann es durchaus lohnend sein, den Nettopreis der Bahncard vom Jahresbruttogehalt abziehen zu lassen. In meinem Fall eine win-win Situation, da der Arbeitgeber etwas einsparen kann (brutto vs netto), und ich auch in meiner Freizeit deutlich von der BC100 profitieren kann.

    • Hallo Jovi, die wenigsten gönnen sich die BahnCard 100 wohl rein privat, aber auch für Selbstständige und Freiberufler, die “selbst” zahlen, kann sich die Karte schnell lohnen. Dennoch ist es natürlich richtig, dass die BC 100 auch in Verhandlungen mit dem Arbeitgeber Sinn ergeben kann, sofern dieser dazu bereit ist!

  • Ich vermisse die Möglichkeit, mit der 100 auch Nachtzüge zu buchen. Wie geht das, was muss ich beachten, welche Tricks gibts dabei?

    • Hallo Andreas, Nachtzüge lassen sich mit der Bahncard 100 leider nicht mehr buchen. Das liegt daran, dass die Nachtzüge in Deutschland nicht von der Deutschen Bahn, sondern von der ÖBB betrieben werden.

  • Ich kann aus eigener Erfahrung berichten, dass die ProbeBahnCard 100 ein super Angebot ist, wenn man ein viertel oder halbes Jahr intensiv zwischen verschiedenen Städten pendeln muss. Das Tolle ist nämlich, dass die Karte beliebig oft erworben werden kann. Die ProbeBahnCard 100 lohnt sich selbstverständlich nur, bei einer Verwendung von unter 9 Monaten, da sonst die “große” Karte deutlich günstiger ist.

  • Leider habt Ihr die anteilige “Refinanzierung” der Karte durch die pauschalen Entschädigungsbeträge der Fahrgastrechte bei Verspätungen und Ausfällen nicht erwähnt. Daraus ergeben sich andere Rechnungen 😉

    • Hallo Frederic, deine Abneigung gegenüber der Bahn ist natürlich weitreichend bekannt. Dennoch ist die dahinterstehende Logik nicht stringent, denn im Verhältnis betrachtet gäbe es ja auch bei einzelnen Tickets eine Erstattung, sodass die Erstattungen bei einer Zeitkarte im Verhältnis keinen direkten Einfluss darauf hätten, ab wann sich die Karte lohnt und wann nicht.

      • In der Theorie sind BC100 Inhaber zwar schlechter gestellt, aber nicht weil es 10 Euro pauschal pro (!) Verspätung von über 60 Minuten gibt, sondern weil das Ganze auf 25 Prozent des Kartenpreises pro Jahr gedeckelt ist. Wäre dem nicht so, wären die pauschalen 10 Euro nicht immer ein Nachteil, wenn man bedenkt, dass die BahnCard 100 auf das Jahre gerechnet pro Tag nur knapp über 10 Euro kostet. Das kann man aber so und so wenden, faktisch profitiert mal der eine (der mit normalem Ticket durch die 25-50 Prozent) und mal der andere (der mit der BahnCard 100 durch die 10 Euro pauschal). Bei einem Aktionsticket für 19 oder 29 Euro wären z.B. 25 Prozent weniger als die pauschalen 10 Euro 😉

  • Zum Verschleiß: Man muss ja nicht sein Auto nehmen oder hat vielleicht sogar keins. Wenn man zu zweit fährt, ist ein Mietwagen leider oft deutlich günstiger (ab ca 70 EUR für ein Wochenende) – besonders wenn man so selten fährt, dass ein BC 50 wenig Sinn ergibt. Manchmal sogar schon bei einer Person. Natürlich muss man fahren und Staus sind möglich, aber in einigen Fällen – besonders bei mehrfachen Umstiegen – ist die Autofahrt sogar bequemer und auch schneller. Zudem konkurriert sie mit dem Flexpreis – manchmal weiß man ja nicht, wann man loskommt. In dem Fall kann man auch keinen Sitzplatz reservieren und steht bei manchen Strecken garantiert – nalso nix mit Arbeiten. Dass die Autofahrt für Autonichtbesitzer günstiger ist, ist edenfalls eine unbefriedigende Situation.

    Mein Fall: Flexpreis ohne BC: 123 Euro pro Strecke. Mietwagen: 70 Euro plus 25 Euro Sprit pro Stecke.
    Das heißt, der Mietwagen ist selbst bei einer Person mit BC25 billiger (184,5 Euro vs. 120 Euro).

  • Und für Leute wie mich die nur jede 2. Woche mal in die Heimat ca. 250km fahren gibt es von der tollen Bahn keine Alternative…
    Außer reguläre Tickets für 60€/Fährt zu kaufen + 5€ Nahverkehr sprich 140€ pro Wochenende und 280€ im Monat, was allerdings immernoch günstiger als die Bahncard 100 ist.

    Naja oder wie ich es mache einfach mit meinen Auto fahren, bei den, ich wenn ich sparsam fahre, auf ca. 4,4 – 4.6l pro 100km Komme und damit auf 14,30 – 16,67€ pro Fahrt (gerechnet mit einen Benzinpreis von 1,30€ bis 1,45€).
    Damit wäre ich also bei 28,60 – 33,35€ pro Wochenende und 57,40 – 66,70€ pro Monat statt 280€…
    Ein Hoch auf die Deutsche Bahn…

    • Für Personen die weniger fahren, gibt es ja noch die Bahncard 25 und Bahncard 50.

      Grundsätzlich verstehe ich natürlich aber deinen Einwand. Nur darfst du die weiteren Kosten des Autos natürlich auch nicht vergessen. Den Reifen- und Bremsverschleiß und die dadurch entstehenden Kosten der Neuanschaffung, sowie Inspektionskosten sollte man bei einer fairen Gegenüberstellung definitiv nicht unterschlagen. Zudem bietet die Bahn natürlich den Vorteil, dass man die Zeit zum arbeiten nutzen kann. Sollte man diese zwei Stunden pro Weg produktiv nutzen können, sollte man dies in die Berechnung natürlich auch aufnehmen.
      Dennoch nutze auch ich hin und wieder gerne das Auto, wenn die Bahn aufgrund zahlreicher Umstiege oder überzogener Preise keine Alternative ist.

      Lieben Gruß
      Leo

      • Leider wurde die Preiserhöhung nicht erwähnt:BC100,2.Klasse kostet nun im Monat 409€ im Abo.
        Desweiteren ist die Gültigkeit des 1.Klasse Upgrates nicht 100% richtig beschrieben.Es gilt nähmlich im Extremfall von 0Uhr-10Uhr des Folgetages.In diesem Zeitraum kann man auch ganz normal alle 1.Klasse Longen nutzen.
        Ich nutze die BC100 seid ca.8Jahren.Und ich würde es auch weiterhin tun.Ich habe Freunde in ganz Deutschland,fahre zu ca.15Konzerten /Jahr in Deutschland.Hinzu kommt teilweise noch die Fahrt zur Arbeit.Somit sind für mich die Kosten von 13,63€/Tag unschlagbar günstig.

Alle Kommentare anzeigen (1)