Die Star of the Seas ist seit August 2025 im Dienst und das zweite Schiff der Icon-Klasse von Royal Caribbean. Sie liegt praktisch gleichauf mit der Icon of the Seas an der Spitze der Weltflotte und bringt dieselben Bausteine mit: acht Themenviertel, den verglasten AquaDome über dem Heck, den Wasserpark Category 6 und einen Antrieb mit verflüssigtem Erdgas.
Weil die beiden Schwesterschiffe nahezu baugleich sind, lautet die eigentliche Frage vor der Buchung selten „welches Schiff”, sondern „welcher Abfahrtshafen und welche Route”. Diese Seite klärt die Baudaten, was in welchem Viertel passiert, wo die Unterschiede zur Icon of the Seas liegen und für wen sich das Schiff rechnet.
Das Wichtigste in Kürze
- Die Star of the Seas kam im August 2025 in Dienst und wurde bei Meyer Turku in Finnland gebaut
- Sie misst 248.663 BRZ bei rund 365 Metern Länge und verteilt sich auf 20 Decks
- An Bord stehen 2.805 Kabinen für bis zu rund 7.300 Gäste bei Maximalbelegung, betreut von etwa 2.350 Crewmitgliedern
- Als zweites Schiff der Icon-Klasse ist sie weitgehend baugleich mit der Icon of the Seas
Wir gehen dafür Viertel für Viertel durch das Schiff, bevor wir es mit dem Schwesterschiff und dem Rest der Flotte vergleichen.
Inhaltsverzeichnis
- Was macht die Star of the Seas besonders?
- Wie ist die Star of the Seas ausgestattet?
- Welche Restaurants und Bars gibt es an Bord der Star of the Seas?
- Was können Familien an Bord unternehmen?
- Wie sieht das Unterhaltungs- und Wellnessangebot aus?
- Welche Kabinen gibt es auf der Star of the Seas?
- Star of the Seas oder Icon of the Seas – worin unterscheiden sie sich?
- Wie ordnet sich die Star of the Seas in die Flotte ein?
- Lohnt sich die Crown & Anchor Society auf der Star of the Seas?
- Für wen lohnt sich die Star of the Seas?
- Unser Fazit zur Star of the Seas
Kreuzfahrt mit Royal Caribbean
- Karibik, Mittelmeer und Alaska im Programm
- Größte Schiffe der Welt mit Icon- und Oasis-Klasse
- Crown & Anchor Punkte ab der ersten Nacht sammeln
- Umfangreiches Bordprogramm für Familien

Was macht die Star of the Seas besonders?
Das Prinzip der Icon-Klasse besteht darin, ein sehr großes Schiff in kleine, klar getrennte Welten zu zerlegen. Statt eines durchgehenden Innenraums gibt es acht Viertel mit eigenem Charakter: ein Familienviertel im Heck, eine Erwachsenenzone mit Infinity-Pool, einen begrünten Park und einen Wasserpark auf dem Vorschiff. Genau diese Trennung sorgt dafür, dass sich das Schiff nicht überall gleich voll anfühlt.
Royal Caribbean hat bei der Star of the Seas Erfahrungen aus dem ersten Baujahr der Klasse einfließen lassen. Der Grundriss blieb unverändert, angepasst wurden vor allem einzelne Gastronomie- und Unterhaltungskonzepte. Wer die Icon of the Seas kennt, findet sich sofort zurecht, trifft aber an mehreren Stellen auf andere Namen und Angebote.

Der zweite Punkt, der die Klasse von älteren Schiffen abhebt, ist die Wetterunabhängigkeit. Die große Showbühne liegt unter einer Glaskuppel statt im Freien, Teile der Poolflächen sind überdacht, und die Innenachse bietet auf mehreren Decks Ausweichmöglichkeiten. Auf Karibikrouten mit Regenrisiko ist das ein handfester Vorteil gegenüber der Oasis-Klasse.
Ein Detail, das den Unterschied zu älteren Schiffen ausmacht: Die Attraktionen sind über mehrere Viertel verteilt statt auf einem einzigen Sonnendeck konzentriert. Dadurch bilden sich seltener lange Schlangen an einer Stelle, und die Wege zwischen zwei Aktivitäten führen fast immer an einer Bar oder einem Imbiss vorbei – Royal Caribbean plant diese Laufwege bewusst.
Wie alt ist die Star of the Seas?
Die Star of the Seas gehört zu den jüngsten Schiffen am Markt. Gebaut wurde sie bei Meyer Turku in Finnland, wo bereits die Icon of the Seas entstand; in Dienst gestellt wurde sie im August 2025. Bei Reiseportalen kursieren vereinzelt abweichende Baujahresangaben – sie beziehen sich auf Bestellung oder geplante Fertigstellung, nicht auf die Indienststellung.
Wie groß ist die Star of the Seas?
Mit 248.663 BRZ und rund 365 Metern Länge liegt sie praktisch gleichauf mit ihrem Schwesterschiff. Sie verteilt sich auf 20 Decks und bietet 2.805 Kabinen. Die Kapazität reicht bis zu rund 7.300 Gästen, wenn sämtliche Zusatzbetten belegt sind; bei Doppelbelegung liegt sie deutlich darunter. Für den Betrieb sorgen etwa 2.350 Crewmitglieder.
Diese Zahlen sagen wenig darüber aus, wie voll sich das Schiff anfühlt. Entscheidend ist die Verteilung: Weil Pools, Restaurants und Attraktionen über acht Viertel und mehrere Decks gestreut sind, verteilen sich die Gäste besser als auf manchem kompakteren Schiff mit halb so vielen Passagieren.
Auffällig ist auch, wie unterschiedlich die Tageszeiten wirken. Vormittags verteilt sich fast alles nach draußen auf Chill Island und Thrill Island, nachmittags füllt sich die überdachte Promenade, und abends verlagert sich das Geschehen in Theater, AquaDome und Bars. Wer die Stoßzeiten kennt, findet selbst bei voller Auslastung Pools und Restaurants, die gerade ruhig sind.
Welche Bereiche gibt es an Bord?
Die acht Viertel entsprechen denen des Schwesterschiffs:
- Royal Promenade – die zentrale Innenachse mit Bars, Shops und Cafés
- Central Park – begrünter Bereich unter freiem Himmel
- AquaDome – Glaskuppel über dem Heck mit Wasserbühne
- Chill Island – Sonnendecks mit mehreren Pools
- Thrill Island – der Wasserpark Category 6
- Surfside – Familienviertel für kleine Kinder
- The Hideaway – Erwachsenenbereich mit Infinity-Pool
- Suite Neighbourhood – abgetrennter Suitenbereich
Wie ist die Star of the Seas ausgestattet?
Die Royal Promenade zieht sich als Rückgrat durch das Schiff und öffnet sich an mehreren Stellen nach außen. Dadurch wirkt sie heller und weniger nach Einkaufszentrum als die entsprechende Achse auf den Oasis-Schiffen. Von hier aus erreicht man die meisten anderen Viertel in wenigen Minuten.
Den Gegenpol bildet der Central Park: nach oben offen, dicht bepflanzt und spürbar leiser. Hier liegen die ruhigeren Restaurants. Zusammen mit dem Erwachsenenbereich The Hideaway sorgt er dafür, dass das Schiff trotz seiner Familienausrichtung Rückzugsräume hat – ein Punkt, den viele bei einem Schiff dieser Größe nicht erwarten.
Technisch fährt die Star of the Seas wie ihr Schwesterschiff mit verflüssigtem Erdgas. Dazu kommen Landstromfähigkeit und Systeme zur Abwärmenutzung. Emissionsfrei ist ein Schiff dieser Größe damit nicht, gegenüber älteren Einheiten der Flotte ist es aber ein deutlicher Fortschritt.
Beim Thema Nachhaltigkeit sollte man die Kirche im Dorf lassen. Der LNG-Antrieb senkt vor allem Schwefel- und Feinstaubemissionen deutlich, beim Treibhausgasausstoß fällt die Bilanz je nach Betrachtung uneinheitlich aus. Royal Caribbean nennt die Icon-Klasse deshalb einen Zwischenschritt, nicht das Ziel – eine Einordnung, die zu den tatsächlichen Werten passt.
Wie viele Kabinen hat die Star of the Seas?
An Bord stehen 2.805 Kabinen zur Verfügung. Das Spektrum reicht von der Innenkabine über Balkonkabinen mit Blick aufs Meer oder ins Schiff bis zu mehrstöckigen Familiensuiten. Eigens geschnittene Familienkabinen liegen gebündelt im Viertel Surfside, was die Wege mit kleinen Kindern kurz hält.
Wie findet man sich an Bord zurecht?
Bei 20 Decks hilft es, sich früh die Aufzugsgruppen zu merken – sie erschließen jeweils unterschiedliche Bereiche. Die acht Viertel sind gestalterisch klar voneinander abgesetzt, sodass man meist auf einen Blick erkennt, wo man sich befindet. Die App der Reederei bündelt Deckplan, Tagesprogramm, Reservierungen und Bordkonto.
Wer zum ersten Mal auf einem Schiff dieser Größe reist, sollte sich am Einschiffungstag bewusst Zeit nehmen: Die Orientierung entscheidet darüber, ob die Woche entspannt verläuft. Zwei Rundgänge – einmal außen über die Sonnendecks, einmal innen über die Promenade – reichen in der Regel aus, um die acht Viertel und die drei Aufzugsgruppen zuzuordnen. Danach fühlt sich das Schiff deutlich kleiner an, als es ist.
Welche Restaurants und Bars gibt es an Bord der Star of the Seas?
Royal Caribbean gibt für die Icon-Klasse über 40 gastronomische Angebote an. Getrennt wird konsequent zwischen dem, was im Reisepreis steckt, und dem, was extra kostet. Beide Bereiche sind breit aufgestellt, und anders als bei manchen Premium-Reedereien ist das Inklusivangebot nicht bewusst schmal gehalten.
Welche Restaurants sind im Reisepreis enthalten?
Kern ist der über mehrere Ebenen reichende Main Dining Room mit täglich wechselnder Karte. Dazu kommen ein großes Buffetrestaurant, ein Café im Central Park, eine Essensausgabe im Familienviertel Surfside, ein Markt unter der Glaskuppel sowie mehrere kleinere Stationen für Pizza, Burger und mexikanisch angehauchte Gerichte. Room Service ist in Teilen verfügbar, je nach Bestellung fällt eine Servicegebühr an.
Welche Spezialitätenrestaurants kosten Aufpreis?
Gegen Aufpreis kommen Steakhaus, italienische und japanische Küche, ein Fischrestaurant sowie ein Abendformat mit mehrgängigem Menü und Livemusik hinzu. Welche Konzepte genau an Bord sind, weicht in Details vom Schwesterschiff ab – Royal Caribbean tauscht einzelne Marken zwischen den Schiffen aus. Vor der Reise lohnt daher ein Blick in die aktuelle Bordkarte statt auf ältere Berichte zur Icon of the Seas.
Praktisch bewährt hat sich auf Schiffen dieser Größe, die Abendessen im Hauptrestaurant nicht auf eine feste Uhrzeit zu legen, sondern über die App zu steuern. Royal Caribbean bietet neben festen Sitzungen ein flexibles Modell an; bei einer Woche mit mehreren Landtagen ist das die entspanntere Variante, weil sich Ausflugszeiten selten sauber planen lassen.
Unser Tipp zur Restaurantplanung
- Spezialitätenrestaurants vorab online reservieren – an Bord sind die begehrten Zeitfenster meist vergeben.
- Dining-Pakete rechnen sich in der Regel erst ab drei Besuchen.
- Am ersten Seetag ist das Buffet mittags am vollsten; früher oder später essen spart Wartezeit.
Bei den Bars reicht die Auswahl von Lounges an der Promenade über Poolbars bis zu den Bars im Erwachsenenbereich. Getränke sind nicht im Reisepreis enthalten; die Getränkepakete der Reederei rechnen sich erfahrungsgemäß ab etwa drei bis vier Getränken pro Tag.
Was können Familien an Bord unternehmen?
Familien sind die klare Kernzielgruppe. Mit Surfside gibt es ein eigenes Viertel, das Kabinen, einen Wasserspielplatz, eine Essensausgabe und eine Bar für die Eltern auf engem Raum bündelt. Das löst das Hauptproblem großer Schiffe für Familien mit kleinen Kindern: die langen Wege zwischen Kabine, Essen und Spielfläche.
Nicht zu unterschätzen ist der Zeitgewinn durch die Bündelung: Wenn Kabine, Spielfläche und Essensausgabe im selben Viertel liegen, entfällt ein großer Teil der Wege, die auf anderen Schiffen mit Kinderwagen und Aufzug anfallen. Genau daran scheitern viele Familienreisen auf sehr großen Schiffen – hier ist es konstruktiv gelöst.
Für ältere Kinder und Jugendliche läuft die Betreuung nach Altersgruppen getrennt. Dazu kommen der Wasserpark Category 6 mit sechs Rutschen, Kletterwände, ein Seilkurs über der Bordwand und mehrere Sportflächen. Wer eine Reise sucht, auf der Eltern und Kinder zeitweise getrennte Tagesabläufe haben können, findet hier eines der dichtesten Angebote im Markt.
Worauf Familien vor der Buchung achten sollten
- Für die großen Rutschen gelten Mindestgrößen – nicht alles im Category 6 ist für kleine Kinder freigegeben.
- Die Surfside-Kabinen sind das knappste Kontingent an Bord und früh ausgebucht.
- Abendbetreuung und Angebote für Windelkinder sind teils gebührenpflichtig oder eingeschränkt.
Wie sieht das Unterhaltungs- und Wellnessangebot aus?
Mehrere Bühnenformate laufen parallel: abendfüllende Produktionen im Theater, Wasser- und Akrobatikshows im AquaDome, Eisshows auf der Eisfläche sowie Livemusik an verschiedenen Stellen. Weil die Formate mehrfach wiederholt werden, lässt sich das Programm in einer Woche vollständig sehen – vorausgesetzt, man reserviert die gefragten Termine früh über die App.
Auf der Wellnessseite gibt es Spa, Sauna und einen großen Fitnessbereich. Der eigentliche Rückzugsort für Erwachsene bleibt aber The Hideaway mit seinem über dem Heck hängenden Infinity-Pool, der Gästen ab 18 Jahren vorbehalten ist.
Wie viele Pools hat die Star of the Seas?
Wie das Schwesterschiff verfügt die Star of the Seas über sieben Pools und mehrere Whirlpools – der höchste Wert der Flotte. Sie sind bewusst auf Zielgruppen verteilt: Hauptpools auf Chill Island, der Infinity-Pool im Erwachsenenbereich, ein eigener Pool im Suitenviertel und flache Wasserflächen für Kinder in Surfside. Der Wasserpark Category 6 zählt separat.
Welche Kabinen gibt es auf der Star of the Seas?
Die Kabinenstruktur ist stark ausdifferenziert. Neben Innen-, Außen- und klassischen Balkonkabinen gibt es Kategorien mit Blick ins Schiffsinnere, besonders große Panoramafenster und die Familienkabinen in Surfside.
- Innenkabine – die günstigste Variante, teils mit virtuellem Balkon
- Außenkabine – mit Fenster, ohne Balkon
- Balkonkabine – klassisch mit Seeblick
- Kabinen mit Innenblick – Balkon zum Central Park oder zur Promenade
- Surfside-Familienkabinen – auf kleine Kinder zugeschnitten
- Suiten – von der Junior Suite bis zur mehrstöckigen Familiensuite
Bei der Wahl zählt vor allem die Lage: Surfside liegt nah am Familientrubel, Kabinen zum Central Park sind die ruhigste Balkonvariante, und die Heckkategorien bieten den besten Blick auf das Kielwasser. Wer Seeblick will, sollte gezielt außen buchen – die Preisunterschiede fallen oft geringer aus als erwartet.
Lohnt sich eine Suite auf der Star of the Seas?
Das Suitenviertel ist abgetrennt und bringt eigenes Sonnendeck, eigenen Pool und ein Restaurant nur für Suitengäste mit. Royal Caribbean staffelt die Suiten in der Royal Suite Class; Leistungen wie Getränkepaket und Butlerservice greifen erst in den oberen Stufen.
Der Aufpreis lohnt sich vor allem dann, wenn der ruhige Bereich und das eigene Restaurant auch tatsächlich genutzt werden. Als reines Platzargument ist er auf diesem Schiff schwer zu rechtfertigen – zumal die Icon-Klasse ohnehin am oberen Ende der Preisskala der Reederei liegt.
Star of the Seas oder Icon of the Seas – worin unterscheiden sie sich?
Die beiden Schiffe sind Schwestern derselben Baureihe und stimmen in Abmessungen, Deckszahl und Aufteilung praktisch überein. Beide messen 248.663 BRZ, beide verteilen sich auf 20 Decks, beide gliedern sich in dieselben acht Viertel. Wer von einem aufs andere wechselt, muss sich nicht neu orientieren.
Unterschiede gibt es bei der Kapazität und im Detail des Angebots: Die Star of the Seas ist mit rund 7.300 Gästen bei Maximalbelegung etwas kleiner angesetzt als die Icon of the Seas, und einzelne Restaurant- und Unterhaltungskonzepte wurden ausgetauscht. Das sind Nuancen, keine grundsätzlich andere Reise.
Praktisch relevant ist deshalb vor allem der Abfahrtshafen. Beide Schiffe operieren in der Karibik, laufen aber nicht zwingend ab demselben Hafen aus und bedienen unterschiedliche Routenvarianten. Wer flexibel ist, sollte schlicht das günstigere Angebot mit der passenderen Route nehmen. Wie sich das ältere Flaggschiff schlägt, zeigt unsere Seite zur Icon of the Seas.
Wie ordnet sich die Star of the Seas in die Flotte ein?
Wo die Star of the Seas innerhalb der Flotte steht, zeigt der direkte Vergleich mit den größten Einheiten beider Spitzenklassen. Die Werte stammen aus den veröffentlichten Vermessungs- und Kapazitätsangaben, Stand August 2026:
| Schiff | Klasse | Indienststellung | Vermessung | Passagiere (max.) |
|---|---|---|---|---|
| Icon of the Seas | Icon | 2024 | 248.663 BRZ | ca. 7.600 |
| Star of the Seas | Icon | 2025 | 248.663 BRZ | ca. 7.300 |
| Wonder of the Seas | Oasis | 2022 | 236.857 BRZ | ca. 6.990 |
| Utopia of the Seas | Oasis | 2024 | 236.473 BRZ | ca. 6.990 |
| Symphony of the Seas | Oasis | 2018 | 228.081 BRZ | ca. 6.680 |
| Harmony of the Seas | Oasis | 2016 | 226.963 BRZ | ca. 6.780 |
Mit der Legend of the Seas ist ein drittes Schiff der Icon-Klasse angekündigt, sodass die Baureihe die Spitze der Flotte weiter ausbauen wird. Unterhalb davon setzt Royal Caribbean auf die Quantum-Klasse sowie ältere Baureihen. Einen Überblick über die gesamte Flotte gibt unser Royal Caribbean Guide, das bisherige Oasis-Flaggschiff stellen wir auf der Seite zur Wonder of the Seas vor.
Zur Einordnung gehört auch, dass die Icon-Klasse zwei Bauplätze in der Flotte besetzt, die früher die Oasis-Schiffe innehatten. Für Reisende heißt das vor allem: Die Oasis-Klasse ist nicht veraltet, sondern rückt preislich nach unten. Wer das Konzept der großen Themenviertel schätzt, aber nicht den Aufpreis für das jeweils neueste Schiff zahlen möchte, findet dort inzwischen die besseren Angebote.
Lohnt sich die Crown & Anchor Society auf der Star of the Seas?
Mitglied wird man kostenlos, gezählt werden Cruise Points je Nacht an Bord – in Suiten doppelt. Der Nutzen wächst mit der Stufe: von kleinen Rabatten über Wäschevorteile und Getränkegutscheine bis zu Loungezugang und Nachlässen auf das Internetpaket in den oberen Rängen.
Auf einem Schiff dieser Preisklasse fällt der Wert der Stufenvorteile stärker ins Gewicht als auf einer günstigen Kurzreise, weil sich Rabatte auf einen höheren Grundpreis beziehen. Wer ohnehin mehrere Reisen mit der Reederei plant, sollte die Punkte deshalb von Anfang an mitdenken.
Seit Januar 2026 gibt es zusätzlich die Option Points Choice: Punkte lassen sich wahlweise Royal Caribbean, Celebrity Cruises oder Silversea gutschreiben. Alle Stufen und Schwellen stehen in unserer Übersicht zur Crown & Anchor Society.
Für wen lohnt sich die Star of the Seas?
Das Schiff richtet sich an alle, für die das Schiff selbst das Reiseziel ist. Familien mit Kindern jeden Alters finden ein außergewöhnlich dichtes Angebot, Einsteiger kommen gut zurecht, und wer aktiv unterwegs sein will, hat mit Wasserpark, Seilkurs und Sportflächen mehr Auswahl als auf fast jedem anderen Schiff.
Wenig geeignet ist sie für Reisende, denen Ruhe und persönliche Atmosphäre wichtiger sind als Auswahl, und für alle, die vor allem wegen der Ziele reisen: Wer den Großteil des Tages an Land verbringt, bezahlt ein Bordangebot mit, das ungenutzt bleibt. In beiden Fällen ist ein kleineres Schiff die bessere Wahl.
Was kostet eine Reise auf der Star of the Seas?
Die Icon-Klasse liegt am oberen Ende dessen, was Royal Caribbean aufruft. Der Grund ist weniger das Schiff als die Auslastung: Neue Einheiten dieser Größenordnung sind über Monate im Voraus gut gebucht, und der Preis folgt der Nachfrage. Wer beim Termin flexibel ist oder auf ein Schiff der Oasis-Klasse ausweicht, zahlt für eine vergleichbare Route spürbar weniger.
Enthalten sind Kabine, die Restaurants ohne Aufpreis, der Großteil des Unterhaltungsprogramms und die meisten Attraktionen an Bord. Nicht enthalten sind Getränke, Spezialitätenrestaurants, Landausflüge, Spa, Internet und das Serviceentgelt pro Person und Nacht. Diese Posten sollte man von Beginn an einkalkulieren – über eine Woche summieren sie sich leicht auf einen dreistelligen Betrag je Person, und zwar unabhängig davon, wie günstig die Kabine war.
Welche Routen fährt die Star of the Seas?
Das Schiff ist in der Karibik zu Hause und fährt ab Florida Rundreisen mit typischerweise sieben Nächten. Auf dem Programm steht regelmäßig auch die reedereieigene Privatdestination Perfect Day at CocoCay auf den Bahamas, deren Grundangebot im Reisepreis enthalten ist.
Fester Bestandteil vieler Routen ist Perfect Day at CocoCay, die reedereieigene Insel auf den Bahamas. Strände, Pools und ein Teil der Verpflegung sind dort im Reisepreis enthalten, während Wasserpark, Ballonfahrt und einzelne Strandbereiche gegen Aufpreis buchbar sind. Für Familien ist der Stopp häufig der beliebteste Tag der Reise, weil Anreise und Organisation komplett entfallen.
Da Royal Caribbean die Schiffe saisonal umsetzt, ändern sich Fahrgebiet und Heimathafen von Jahr zu Jahr. Wer ein bestimmtes Revier sucht, sollte den aktuellen Fahrplan prüfen. Für Gäste aus dem deutschsprachigen Raum bedeutet eine Karibikreise auf diesem Schiff in aller Regel einen Langstreckenflug nach Florida.
Wie bezahlt man an Bord der Star of the Seas?
Alle Ausgaben laufen über das Bordkonto, Bargeld wird an Bord nicht benötigt. Die Bordkarte öffnet die Kabine und dient gleichzeitig als Zahlungsmittel; bei der Anmeldung hinterlegt man eine Kreditkarte. Abgerechnet wird in US-Dollar.
Für Gäste aus dem Euroraum ist das ein Kostenfaktor, der oft übersehen wird: Auf Fremdwährungsumsätze berechnen viele Karten rund 1,75 Prozent Aufschlag, und der greift auf jeden einzelnen Posten der Bordrechnung. Mit einer Karte ohne Fremdwährungsgebühr entfällt er – über Getränkepaket, Ausflüge und Restaurantbesuche einer Woche macht das einen spürbaren Unterschied.
Unser Fazit zur Star of the Seas
Die Star of the Seas ist kein Experiment, sondern die konsequente Fortsetzung eines Konzepts, das bereits funktioniert. Sie übernimmt die Stärken der Icon-Klasse – die wettergeschützte Showbühne, das eigene Familienviertel, den abgetrennten Erwachsenenbereich – und verfeinert Details. Wer ein Schiff sucht, auf dem an keinem Seetag Langeweile aufkommt, findet hier eine der beiden besten Adressen im Markt.
Zwischen den beiden Schwestern sollte man nicht lange abwägen, sondern nach Route und Preis entscheiden. Wer die Baureihe zunächst günstiger testen möchte, findet in der Oasis-Klasse den passenden Einstieg. Weitere Reedereien im Vergleich stehen in unserer Übersicht der Kreuzfahrt-Reedereien.







