Die TF Bank legt beim Jahresfestgeld nach: Beim TF Bank Festgeld steigt der Zins von 2,55 auf 2,65 Prozent pro Jahr. Weil die schwedische Bank nur eine einzige Laufzeit anbietet, betrifft die Erhöhung das komplette Angebot.
TF Bank Festgeld
- 2,65 Prozent Zinsen pro Jahr
- 1 Jahr Anlagedauer
- Ab 5.000 Euro Anlagebetrag
- Zinsausschüttung zum Laufzeitende
- Gute Einlagensicherung
Während einzelne Anbieter ihre mittleren Laufzeiten zuletzt wieder zurückgenommen haben, geht es am kurzen Ende des Festgeldmarkts weiter nach oben. Die TF Bank gehört zu den Häusern, die genau dort ansetzen – mit einem bewusst schlanken Produkt.
Das Wichtigste in Kürze
- Der Festgeldzins steigt von 2,55 auf 2,65 Prozent pro Jahr
- Angeboten wird ausschließlich eine Laufzeit von zwölf Monaten
- Der Einstieg gelingt ab 5.000 Euro, die Zinsen gibt es zum Laufzeitende
2,65 Prozent für zwölf Monate – andere Laufzeiten gibt es nicht
Die TF Bank, die in Deutschland als Zweitmarke der schwedischen Avarda Bank AB auftritt, führt ihr Festgeld bewusst als Ein-Produkt-Angebot: Es gibt genau eine Laufzeit von zwölf Monaten, und der dafür vereinbarte Zins ist über die gesamte Zeit garantiert. Mit der Anhebung von 2,55 auf 2,65 Prozent klettert dieser eine Satz um 0,1 Prozentpunkte.
Wer das Konto nicht rechtzeitig kündigt, verlängert es automatisch um ein weiteres Jahr – dann allerdings zu den dann gültigen Konditionen. Eine vorzeitige Auflösung ist nicht vorgesehen, und die Zinsen werden erst am Ende der Laufzeit ausgezahlt. Einen Zinseszinseffekt gibt es beim einjährigen Festgeld dadurch nicht.
| Konditionen | TF Bank Festgeld |
|---|---|
| Zinssatz | 2,65 Prozent p.a. |
| Laufzeit | 1 Jahr |
| Anlagesumme | ab 5.000 Euro |
| Zinsausschüttung | zum Laufzeitende |
| Kündigung | notwendig |
| Einlagensicherung | bis zu 1.150.000 SEK (circa 107.000 Euro) |
Bei einer Anlage von 10.000 Euro über ein Jahr ergibt sich damit ein Ertrag von 265 Euro vor Steuern – vor der Erhöhung waren es 255 Euro.
TF Bank Festgeld
- 2,65 Prozent Zinsen pro Jahr
- 1 Jahr Anlagedauer
- Ab 5.000 Euro Anlagebetrag
- Zinsausschüttung zum Laufzeitende
- Gute Einlagensicherung
Ordentlicher Aufschlag, aber kein Spitzenplatz beim Jahresfestgeld
Für Sparer, die sich nicht über Jahre binden wollen, ist die kurze Laufzeit der eigentliche Reiz: Nach zwölf Monaten seid Ihr wieder frei und könnt neu entscheiden. Ein Giro- oder Tagesgeldkonto bei der Bank ist nicht nötig, und abgesichert sind die Einlagen über den schwedischen Einlagensicherungsfonds Riksgälden bis 1.150.000 schwedische Kronen, umgerechnet rund 107.000 Euro pro Kunde.
An die Marktspitze reicht das Angebot trotz der Erhöhung aber nicht heran. Fürs Jahresfestgeld zahlt das Ascory Bank Festgeld derzeit 3,06 Prozent, das J&T Direktbank Festgeld 3,05 Prozent – rund 0,4 Prozentpunkte mehr, bei gleicher Bindungsdauer. Auf 10.000 Euro sind das gut 40 Euro Unterschied im Jahr. Dazu kommt die Mindestanlage von 5.000 Euro, die für kleinere Sparbeträge eine echte Hürde bleibt.
Die Festgeld- sowie Sparbriefzinsen orientieren sich in der Regel am Leitzins der Europäischen Zentralbank (EZB). Dieser wurde am 11. Juni 2026 erstmals seit September 2023 wieder angehoben: Der Einlagenzins stieg zum 17. Juni 2026 von 2 auf 2,25 Prozent. Hintergrund der Erhöhung ist die zuletzt wieder anziehende Inflation infolge steigender Energiepreise.
Wie umfangreiche Recherchen der reisetopia Finanzexperten zeigen, liegt der durchschnittliche Zinssatz für Angebote in den Bereichen Festgeld und Sparbrief in Deutschland im August 2026 bei Wahl eines der besser verzinsten Angebote bereits bei kurzen Laufzeiten von einem Jahr deutlich über dem Leitzins der EZB.
Nach einer relativen Stagnation in den ersten Monaten des Jahres ziehen die Festgeldzinsen seit einiger Zeit wieder spürbar an. Die reisetopia Analyse der verschiedenen Laufzeiten zeigt, dass die Zinsen über alle Laufzeiten hinweg seit dem Frühjahr kontinuierlich gestiegen sind und zuletzt sogar noch einmal deutlicher zugelegt haben:
Die durchschnittliche Höhe der Zinsen in den vergangenen sechs Monaten stellte sich bei einer beispielhaften Anlagedauer von drei Jahren wie folgt dar, wobei sich der anhaltend positive Trend gut erkennen lässt:
- Februar 2026: 2,27 Prozent
- März 2026: 2,30 Prozent
- April 2026: 2,38 Prozent
- Mai 2026: 2,45 Prozent
- Juni 2026: 2,56 Prozent
- Juli 2026: 2,71 Prozent
Im August 2026 liegt der durchschnittliche Zinssatz für Festgeldanlagen bei einer Anlagedauer von einem Jahr bei 2,52 Prozent. Wer sich für eine Anlage über drei Jahre entscheidet, erzielt im Schnitt sogar einen Zinssatz von 2,78 Prozent – ein weiterer spürbarer Anstieg gegenüber dem Vormonat!
Diese Banken zahlen fürs Jahresfestgeld mehr
Weil die TF Bank nur eine Laufzeit führt, lohnt der Vergleich hier besonders: Schon innerhalb derselben zwölf Monate gibt es bei mehreren Banken spürbar mehr Zinsen, teils sogar mit niedrigerer Mindestanlage.
Welche Angebote das aktuell sind und worauf Ihr bei Einstiegssumme, Kündigung und Einlagensicherung achten solltet, zeigt der folgende Überblick.
Ascory Bank Festgeld
- Zinssatz: bis zu 3,3 Prozent p.a.
- Laufzeit: 1 Jahr bis 10 Jahre
- Anlagebetrag: ab 5.000 Euro
- Einlagensicherung: bis 100.000 Euro
- Zinsausschüttung: jährlich oder zum Laufzeitende
Gefa Bank Festgeld
- Zinssatz: bis zu 3,3 Prozent p.a.
- Laufzeit: 6 Monate bis 5 Jahre
- Anlagebetrag: ab 10.000 Euro
- Einlagensicherung: bis 100.000 Euro
- Zinsausschüttung: zum Laufzeitende
Volkswagen Bank Sparbrief
- Zinssatz: 2,8 bis zu 3,1 Prozent p.a.
- Laufzeit: 1 Jahr bis 5 Jahre
- Anlagebetrag: ab 2.500 Euro
- Einlagensicherung: bis 100.000 Euro
- Zinsausschüttung: jährlich
Die stärksten Zinsen fürs Jahresfestgeld bietet im August 2026 das Ascory Bank Festgeld: Über zwölf Monate zahlt die Bank 3,06 Prozent, über drei Jahre 3,15 Prozent und über fünf Jahre 3,25 Prozent. Für zehn Jahre sind es 3,3 Prozent.
Abgesichert sind die Einlagen über die deutsche Einlagensicherung, die Zinsen werden jährlich gutgeschrieben. Der Einstieg gelingt ab 5.000 Euro, nach oben ist bei 500.000 Euro Schluss – für sehr große Summen ist das Angebot also nicht gedacht.
Ascory Bank Festgeld
- 3,06 bis 3,3 Prozent Zinsen pro Jahr
- 12 Monate bis 10 Jahre Anlagedauer
- Ab 5.000 Euro Anlagebetrag
- Jährliche Zinsausschüttung
- Hervorragende Einlagensicherung
Für lange Bindungen zählt das Gefa Bank Festgeld zu den Spitzenreitern: über fünf Jahre zahlt die Bank 3,3 Prozent, über vier Jahre 3,1 Prozent – und das mit deutscher Einlagensicherung.
Kurze Laufzeiten sind dagegen nicht die Stärke des Angebots, fürs Jahresfestgeld gibt es lediglich 2,35 Prozent. Der Einstieg gelingt erst ab 10.000 Euro, dafür ist zum Laufzeitende keine Kündigung nötig.
Gefa Bank Festgeld
- 2,11 bis 3,3 Prozent Zinsen pro Jahr
- 6 Monate bis 5 Jahre Anlagedauer
- Ab 10.000 Euro Anlagebetrag
- Zinsausschüttung zum Laufzeitende
- Hervorragende Einlagensicherung
Wer größere Summen deutsch absichern möchte, findet im Volkswagen Bank Sparbrief die passende Adresse: Bis zu drei Millionen Euro lassen sich anlegen, über zwei und drei Jahre gibt es jeweils 3,1 Prozent, fürs Jahresfestgeld 3 Prozent.
Der Einstieg beginnt bei 2.500 Euro, eine Kündigung zum Laufzeitende ist nicht nötig. Bei vier und fünf Jahren fällt der Zins auf 2,8 Prozent – für sehr lange Bindungen gibt es also bessere Optionen.
Volkswagen Bank Sparbrief
- 2,8 bis 3,1 Prozent Zinsen pro Jahr
- 1 Jahr bis 5 Jahre Anlagedauer
- Ab 2.500 Euro Anlagebetrag
- Jährliche Zinsausschüttung
- Hervorragende Einlagensicherung
Sofern mehr Flexibilität bei der Anlage gewünscht ist, könnte sich auch ein Blick auf die momentan besten Angebote aus dem reisetopia Tagesgeld-Vergleich lohnen.
Zu begeistern weiß hierbei aktuell speziell das Bank of Scotland Tagesgeld, das Neukunden 3 Prozent für zwölf Monate garantiert – danach greift der reguläre Zins von 1,25 Prozent.
Bank of Scotland Tagesgeld
- 3 Prozent Zinsen für Neukunden bis zu zwölf Monate
- 1,25 Prozent Zinsen für Bestandskunden
- Aktionszins bis 50.000 Euro
- Jährliche Zinsausschüttung
- Gute Einlagensicherung


