Icon of the Seas

Die Icon of the Seas ist seit Januar 2024 das größte Kreuzfahrtschiff der Welt und das erste Schiff einer völlig neuen Baureihe von Royal Caribbean. Sie löste die Wonder of the Seas an der Spitze ab und setzt gleich mehrere Maßstäbe: den größten Wasserpark auf See, eine gläserne Kuppel über dem Heck und als erstes Schiff der Reederei einen Antrieb mit verflüssigtem Erdgas.

Auf dieser Seite fassen wir zusammen, was die Icon of the Seas ausmacht: Baudaten und Größe, die acht Themenbereiche an Bord, Restaurants und Bars, Kabinenkategorien, das Unterhaltungsangebot, der Vergleich mit dem Schwesterschiff Star of the Seas sowie die Frage, für wen sich eine Reise auf diesem Schiff lohnt.

Das Wichtigste in Kürze

  • Die Icon of the Seas wurde 2023 bei Meyer Turku in Finnland fertiggestellt und ging im Januar 2024 in Dienst
  • Mit 248.663 BRZ bei rund 365 Metern Länge ist sie das größte Kreuzfahrtschiff der Welt
  • Royal Caribbean gibt 5.610 Gäste bei Doppelbelegung an, bei Maximalbelegung sind es bis zu rund 7.600 Gäste – betreut von etwa 2.350 Crewmitgliedern
  • Sie ist das erste Schiff der Reederei mit LNG-Antrieb und gliedert sich in acht Themenbereiche

Was das im Detail bedeutet, ordnen die folgenden Abschnitte ein: Größe und Baudaten, die acht Viertel, Gastronomie, Kabinen und Bordprogramm – und ordnen die Icon of the Seas am Ende in die übrige Flotte von Royal Caribbean ein.

Kreuzfahrt mit Royal Caribbean

  • Karibik, Mittelmeer und Alaska im Programm
  • Größte Schiffe der Welt mit Icon- und Oasis-Klasse
  • Crown & Anchor Punkte ab der ersten Nacht sammeln
  • Umfangreiches Bordprogramm für Familien

Was macht die Icon of the Seas besonders?

Royal Caribbean hat mit der Icon-Klasse nicht einfach die Oasis-Klasse vergrößert, sondern das Konzept neu sortiert. Statt einer durchgehenden Innenachse gliedert sich das Schiff in acht Themenbereiche, die jeweils eine eigene Zielgruppe bedienen – vom Familienviertel im Heck über eine ruhige Erwachsenenzone bis zum Wasserpark auf dem Vorschiff. Wer an Bord unterwegs ist, wechselt zwischen sehr unterschiedlichen Atmosphären.

Icon of the Seas von Royal Caribbean
Die Icon of the Seas ist seit Januar 2024 das größte Kreuzfahrtschiff der Welt

Das auffälligste Bauteil ist der AquaDome über dem Heck: eine gläserne Kuppel, die tagsüber als lichtdurchfluteter Aussichtsbereich dient und abends zur Showbühne wird. Darunter liegt eine Wasserbühne, auf der Akrobatik- und Tauchvorführungen stattfinden. Diese Verglasung ist der wichtigste Unterschied zum offenen AquaTheater der Oasis-Klasse, das bei schlechtem Wetter schnell an Grenzen stößt.

Hinzu kommt die schiere Bandbreite an Aktivitäten. Der Wasserpark Category 6 ist der größte auf See, dazu kommen Kletterwände, ein Seilkurs über der Bordwand und mehrere Pools mit unterschiedlichem Charakter. Für Reisende, die zum ersten Mal eine Kreuzfahrt buchen, ist das ein Argument: Auf diesem Schiff entscheidet das Wetter deutlich weniger darüber, wie ein Seetag verläuft.

Bemerkenswert ist dabei, wie konsequent Royal Caribbean die Zielgruppen räumlich trennt. Auf älteren Schiffen teilen sich Familien und Paare dieselben Pooldecks; auf der Icon of the Seas liegen der Kinderbereich, die Hauptpools und die Erwachsenenzone in drei verschiedenen Vierteln. Das senkt den gefühlten Andrang spürbar, obwohl mehr Gäste an Bord sind als auf jedem anderen Schiff der Welt.

Wie alt ist die Icon of the Seas?

Die Icon of the Seas ist ein sehr junges Schiff. Gebaut wurde sie bei Meyer Turku im finnischen Turku, die Ablieferung an Royal Caribbean erfolgte im November 2023. Die erste Reise mit Gästen startete im Januar 2024 ab Miami. Damit ist sie deutlich jünger als die Schiffe der Oasis-Klasse, deren erstes Schiff bereits 2009 in Dienst ging.

Wie groß ist die Icon of the Seas?

Mit 248.663 BRZ und einer Länge von rund 365 Metern ist die Icon of the Seas das größte Kreuzfahrtschiff der Welt. Sie verteilt sich auf 20 Decks, von denen 18 für Gäste zugänglich sind, und bietet rund 2.805 Kabinen. Die Kapazität liegt bei 5.610 Gästen bei Doppelbelegung und bei bis zu rund 7.600 Gästen, wenn alle Zusatzbetten belegt sind. Betreut werden sie von etwa 2.350 Crewmitgliedern.

Zum Vergleich: Die Wonder of the Seas, bis Januar 2024 die Nummer eins, misst rund 236.900 BRZ. Der Abstand ist real, im Alltag an Bord aber weniger spürbar als die unterschiedliche Aufteilung der beiden Klassen. Wichtiger als die reine Tonnage ist, dass die Icon-Klasse ihre Fläche anders verteilt – mit mehr Außendecks und einem größeren Anteil an Familienbereichen.

Welche Bereiche gibt es an Bord?

Die acht Neighbourhoods sind der schnellste Weg, sich an Bord zu orientieren:

  • Royal Promenade – die zentrale Innenachse mit Bars, Shops und Cafés
  • Central Park – begrünter Bereich unter freiem Himmel mit ruhigen Restaurants
  • AquaDome – gläserne Kuppel über dem Heck mit Wasserbühne und Aussicht
  • Chill Island – Sonnendecks mit mehreren Pools
  • Thrill Island – der Wasserpark Category 6 mit sechs Rutschen
  • Surfside – eigenes Viertel für Familien mit kleinen Kindern
  • The Hideaway – Erwachsenenbereich mit Infinity-Pool über dem Heck
  • Suite Neighbourhood – abgetrennter Suitenbereich mit eigenem Pool

Wie ist die Icon of the Seas ausgestattet?

Die Royal Promenade bildet auch auf der Icon-Klasse die zentrale Achse, ist aber anders gelöst als auf den älteren Schiffen: Sie öffnet sich über mehrere Decks nach außen und gibt an vielen Stellen den Blick aufs Meer frei. Damit verliert der Innenbereich den Einkaufszentrum-Charakter, den die Oasis-Klasse an dieser Stelle hat.

Einen deutlichen Kontrast dazu bildet der Central Park. Der Bereich liegt nach oben offen, ist dicht bepflanzt und deutlich leiser als die Promenade. Hier sitzen auch die ruhigeren Restaurants des Schiffes. Wer die Icon of the Seas nur als lautes Familienschiff einordnet, übersieht diese Rückzugsräume – zusammen mit dem Erwachsenenbereich The Hideaway sind sie der Grund, warum das Schiff trotz seiner Kapazität selten überfüllt wirkt.

Technisch ist der Antrieb die größte Neuerung: Die Icon of the Seas ist das erste Schiff von Royal Caribbean, das mit verflüssigtem Erdgas fährt. Ergänzt wird das unter anderem durch Landstromfähigkeit und Systeme zur Abwärmenutzung. Ein emissionsfreies Schiff ist sie damit nicht, im Vergleich zu älteren Einheiten der Flotte aber ein spürbarer Schritt.

Wie viele Kabinen hat die Icon of the Seas?

An Bord stehen rund 2.805 Kabinen zur Verfügung. Die Bandbreite reicht von der Innenkabine ohne Fenster bis zur mehrstöckigen Familiensuite. Wie schon auf der Oasis-Klasse gibt es Kabinen mit Balkon zum Schiffsinneren – etwa zum Central Park –, dazu kommen auf der Icon-Klasse neue Kategorien mit besonders großen Panoramafenstern und Familienkabinen im Viertel Surfside.

Wie findet man sich an Bord zurecht?

Bei 20 Decks und rund 365 Metern Länge ist Orientierung ein eigenes Thema. Royal Caribbean arbeitet mit mehreren Aufzugsgruppen, die jeweils andere Bereiche erschließen – wer sich einmal merkt, welche Gruppe zum eigenen Kabinengang gehört, spart im Lauf einer Woche viel Zeit. Hilfreich ist außerdem, dass die acht Themenbereiche optisch klar voneinander getrennt sind: Man erkennt an der Gestaltung sofort, in welchem Viertel man sich befindet.

Praktisch ist zudem die App der Reederei, die Deckplan, Tagesprogramm, Showreservierungen und den Stand des Bordkontos bündelt. In den ersten beiden Tagen lohnt es sich, das Schiff einmal bewusst komplett abzulaufen. Danach ist die Aufteilung deutlich intuitiver, als sie auf dem Deckplan wirkt – die Icon-Klasse ist trotz ihrer Größe übersichtlicher gebaut als die älteren Oasis-Schiffe.

Welche Restaurants und Bars gibt es an Bord der Icon of the Seas?

Royal Caribbean gibt für die Icon of the Seas über 40 gastronomische Angebote an. Wie auf den übrigen Schiffen der Reederei wird klar getrennt zwischen Restaurants, die im Reisepreis enthalten sind, und Spezialitätenrestaurants gegen Aufpreis. Beide Gruppen sind breit aufgestellt.

Welche Restaurants sind im Reisepreis enthalten?

Das Herzstück ist der über drei Ebenen reichende Main Dining Room mit wechselnder Karte. Dazu kommen der Windjammer Marketplace als großes Buffetrestaurant, das Park Café im Central Park, die Surfside Eatery im Familienviertel, der AquaDome Market unter der Glaskuppel, El Loco Fresh mit mexikanisch angehauchten Gerichten sowie Sorrento’s für Pizza. Auch der Room Service ist in Teilen verfügbar, wird je nach Bestellung aber mit einer Servicegebühr berechnet.

Diese Auswahl deckt den Alltag an Bord vollständig ab. Wer keinen Aufpreis zahlen möchte, muss auf der Icon of the Seas kulinarisch auf nichts Wesentliches verzichten – anders als bei manchen Premium-Reedereien, die Buffet und Hauptrestaurant bewusst schmal halten.

Welche Spezialitätenrestaurants kosten Aufpreis?

Gegen Aufpreis öffnet sich eine deutlich größere Bandbreite. Dazu zählen unter anderem das Steakhaus Chops Grille, Giovanni’s mit italienischer Küche, Izumi mit japanischen Gerichten, das Fischrestaurant Hooked Seafood sowie der Empire Supper Club, ein Abendformat mit mehrgängigem Menü und Livemusik. Für besondere Anlässe gibt es zusätzlich Formate mit fester Tischbuchung.

Unser Tipp zur Restaurantplanung

  • Beliebte Spezialitätenrestaurants schon vor der Reise online reservieren – an Bord sind die Abendtermine oft vergeben.
  • Dining-Pakete lohnen sich meist erst ab drei Besuchen; einzelne Reservierungen sind sonst günstiger.
  • Der erste Seetag ist im Windjammer deutlich voller als die Abende – früh oder spät essen spart Wartezeit.

Bei den Bars reicht das Spektrum von klassischen Lounges an der Promenade über die Pool-Bars auf Chill Island bis zu den Bars im Erwachsenenbereich The Hideaway. Getränke sind grundsätzlich nicht im Reisepreis enthalten; Royal Caribbean bietet dafür verschiedene Getränkepakete an, die sich ab etwa drei bis vier Getränken am Tag rechnen.

Was können Familien an Bord unternehmen?

Die Icon of the Seas ist das bislang konsequenteste Familienschiff der Reederei. Mit Surfside gibt es ein komplettes Viertel, das auf Familien mit kleinen Kindern zugeschnitten ist: Es bündelt Kabinen, einen Wasserspielplatz, ein eigenes Restaurant und eine Bar für die Eltern auf engem Raum. Damit entfallen die langen Wege, die auf großen Schiffen sonst der Hauptkritikpunkt junger Familien sind.

Für ältere Kinder und Jugendliche läuft die Betreuung über das Programm Adventure Ocean, das nach Altersgruppen getrennt arbeitet. Dazu kommt der Wasserpark Category 6 mit sechs Rutschen, der Seilkurs Crown’s Edge über der Bordwand, Kletterwände und mehrere Sportflächen. Wer eine Reise plant, auf der Kinder und Eltern getrennte Tagesabläufe haben können, findet hier das dichteste Angebot im Markt.

Worauf Familien vor der Buchung achten sollten

  • Die großen Attraktionen haben Mindestgrößen – nicht jede Rutsche im Category 6 ist für kleine Kinder freigegeben.
  • Surfside-Kabinen sind schnell ausgebucht; wer mit Kleinkindern reist, sollte früh buchen.
  • Kinderbetreuung am Abend und Angebote für Windelkinder sind teilweise gebührenpflichtig beziehungsweise eingeschränkt.

Wie sieht das Unterhaltungs- und Wellnessangebot aus?

Royal Caribbean fährt auch auf der Icon-Klasse mehrere Bühnenformate parallel. Das Theater zeigt abendfüllende Produktionen, im AquaDome laufen Wasser- und Akrobatikshows, dazu kommen eine Eisfläche für Eisshows sowie Livemusik an mehreren Stellen des Schiffes. Weil die Formate an mehreren Abenden wiederholt werden, lässt sich in einer Woche das komplette Programm sehen.

Der wichtigste Unterschied zur Oasis-Klasse ist die Überdachung: Das AquaTheater der älteren Schiffe liegt im Freien, die Wasserbühne der Icon of the Seas steht unter der Glaskuppel. Vorstellungen fallen dadurch seltener wetterbedingt aus – ein Punkt, der besonders auf Karibikrouten in der Regenzeit zählt.

Auf der Wellnessseite stehen ein Spa mit Behandlungsräumen, Sauna und ein großzügiger Fitnessbereich zur Verfügung. Der eigentliche Rückzugsort für Erwachsene ist aber The Hideaway: ein nach achtern offener Bereich mit einem Infinity-Pool, der über dem Heck hängt und ausschließlich Gästen ab 18 Jahren offensteht.

Wie viele Pools hat die Icon of the Seas?

Royal Caribbean gibt sieben Pools und mehrere Whirlpools an – der höchste Wert der Flotte. Sie verteilen sich bewusst auf unterschiedliche Zielgruppen: Hauptpools auf Chill Island, der Infinity-Pool im Erwachsenenbereich The Hideaway, ein Pool im Suitenviertel sowie flache Wasserflächen für Kinder in Surfside. Dazu kommt der Wasserpark Category 6, der separat zu zählen ist.

Welche Kabinen gibt es auf der Icon of the Seas?

Die Kabinenstruktur folgt dem üblichen Aufbau aus Innen-, Außen- und Balkonkabinen, wird auf der Icon-Klasse aber deutlich ausdifferenziert. Neben klassischen Seeblick-Balkonen gibt es Kabinen mit Blick ins Schiff, Kategorien mit besonders großen Panoramafenstern und im Viertel Surfside eigens geschnittene Familienkabinen.

  • Innenkabine – die günstigste Variante, teilweise mit virtuellem Balkon
  • Außenkabine – mit Fenster, aber ohne eigenen Balkon
  • Balkonkabine – klassisch mit Blick aufs Meer
  • Kabinen mit Innenblick – Balkon zum Central Park oder zur Promenade
  • Surfside-Familienkabinen – auf Familien mit kleinen Kindern zugeschnitten
  • Suiten – von der Junior Suite bis zur mehrstöckigen Familiensuite

Bei der Wahl lohnt ein Blick auf die Lage: Kabinen in Surfside liegen nah am Familientrubel, Kabinen zum Central Park sind die ruhigste Variante mit Balkon, und die Kategorien im Heck bieten den besten Blick auf das Kielwasser. Wer Seeblick möchte, sollte gezielt eine klassische Balkonkabine an der Außenseite buchen.

Lohnt sich eine Suite auf der Icon of the Seas?

Wie schon die Wonder of the Seas hat auch die Icon of the Seas ein abgetrenntes Suitenviertel mit eigenem Sonnendeck, eigenem Pool und einem Restaurant, das Suitengästen vorbehalten ist. Royal Caribbean staffelt die Suiten in der Royal Suite Class, wobei erst die oberen Stufen Leistungen wie Getränkepaket und Butlerservice enthalten.

Wirtschaftlich sinnvoll ist eine Suite vor allem dann, wenn der ruhige Bereich und das eigene Restaurant tatsächlich genutzt werden. Als reines Platzargument ist der Aufpreis auf diesem Schiff hoch – zumal die Icon of the Seas ohnehin zu den teuersten Schiffen der Flotte gehört.

Icon of the Seas oder Star of the Seas – worin unterscheiden sie sich?

Die Star of the Seas ist das zweite Schiff der Icon-Klasse und kam 2025 in Dienst. Sie ist weitgehend baugleich: gleiche Länge, gleiche Aufteilung in acht Themenbereiche, derselbe AquaDome und derselbe Wasserpark. Wer sich auf einem der beiden Schiffe zurechtfindet, findet sich auch auf dem anderen sofort zurecht.

Die Unterschiede liegen im Detail: Royal Caribbean hat einzelne Gastronomie- und Unterhaltungskonzepte ausgetauscht und Erfahrungen aus dem ersten Baujahr einfließen lassen. Für die Buchungsentscheidung sind deshalb meist Route, Abfahrtshafen und Preis ausschlaggebend – nicht das Schiff selbst.

Häufig gestellt wird auch die Frage nach dem Vergleich mit der Oasis-Klasse. Die Icon of the Seas ist größer, hat mit Surfside ein eigenes Familienviertel und mit dem AquaDome eine wettergeschützte Showbühne. Die Oasis-Klasse punktet dafür mit dem gewachsenen Central-Park-Konzept und ist in der Regel günstiger zu buchen.

Wie ordnet sich die Icon of the Seas in die Flotte ein?

Royal Caribbean betreibt mehrere Schiffsklassen nebeneinander. Die folgende Übersicht stellt die Icon-Klasse den größten Schiffen der Oasis-Klasse gegenüber, Angaben nach den veröffentlichten Vermessungs- und Kapazitätswerten (Stand August 2026):

SchiffKlasseIndienststellungVermessungPassagiere (max.)
Icon of the SeasIcon2024248.663 BRZca. 7.600
Star of the SeasIcon2025rund 250.000 BRZca. 7.600
Wonder of the SeasOasis2022236.857 BRZca. 6.990
Utopia of the SeasOasis2024236.473 BRZca. 6.990
Symphony of the SeasOasis2018228.081 BRZca. 6.680
Harmony of the SeasOasis2016226.963 BRZca. 6.780

Die Icon of the Seas führt diese Rangliste an und wird sie voraussichtlich behalten, bis weitere Schiffe der Icon-Klasse folgen. Unterhalb der beiden Spitzenklassen setzt Royal Caribbean weiterhin auf die Quantum-Klasse sowie auf ältere und kleinere Baureihen. Einen Überblick über die gesamte Flotte gibt unser Royal Caribbean Guide; wie sich das bisherige Flaggschiff schlägt, lest Ihr auf unserer Seite zur Wonder of the Seas.

Lohnt sich die Crown & Anchor Society auf der Icon of the Seas?

Die Crown & Anchor Society ist das kostenlose Bonusprogramm der Reederei. Gezählt werden Cruise Points, und zwar pro Nacht an Bord – wer in einer Suite reist, bekommt die doppelte Anzahl. Je höher die Stufe, desto mehr kommt hinzu: Wäscheservice, Getränkegutscheine, eigene Veranstaltungen und ab den oberen Stufen auch Rabatte auf das Internetpaket.

Die Stufen reichen von Gold über Platinum, Emerald und Diamond bis zu Diamond Plus und Pinnacle Club. Weil die Icon of the Seas zu den teuersten Schiffen der Flotte gehört, fällt der prozentuale Wert der Stufenvorteile hier besonders auf – Getränkegutscheine und Loungezugang ab Diamond wiegen auf diesem Schiff schwerer als auf einer günstigen Kurzreise.

Besonders interessant ist die seit Januar 2026 verfügbare Option Points Choice, mit der sich Punkte wahlweise auf Royal Caribbean, Celebrity Cruises oder Silversea anrechnen lassen. Alle Stufen und Schwellen haben wir in unserer Übersicht zur Crown & Anchor Society zusammengefasst.

Für wen lohnt sich die Icon of the Seas?

Die Icon of the Seas ist ein Schiff für alle, die das Schiff selbst als Reiseziel verstehen. Familien mit Kindern jeden Alters finden hier das dichteste Angebot im Markt, und Einsteiger kommen gut zurecht, weil an Bord an keinem Tag Langeweile aufkommt. Wer gerne aktiv ist – Rutschen, Klettern, Sport – bekommt auf kaum einem anderen Schiff mehr geboten.

Offener Ozean bei Sonnenuntergang
Auf Karibikrouten liegen mehrere Seetage zwischen den Haefen

Weniger passend ist das Schiff für Reisende, die Ruhe an erste Stelle setzen oder bewusst kleine Schiffe mit persönlicher Atmosphäre suchen. Auch wer hauptsächlich wegen der Ziele reist und viel Zeit an Land verbringen möchte, zahlt hier für Bordangebote mit, die dann ungenutzt bleiben. Und der Preis liegt spürbar über dem älterer Schiffe der Flotte.

Was kostet eine Reise auf der Icon of the Seas?

Die Icon of the Seas gehört zu den teuersten Schiffen der Flotte. Das liegt weniger am Schiff selbst als an der Nachfrage: Als größtes Kreuzfahrtschiff der Welt ist sie dauerhaft gut ausgelastet, und Royal Caribbean steuert die Preise entsprechend. Wer flexibel ist, fährt auf einem Schwesterschiff oder in der Oasis-Klasse deutlich günstiger.

Im Reisepreis enthalten sind Unterkunft, die Restaurants ohne Aufpreis, ein Großteil des Unterhaltungsprogramms und der Zugang zu den meisten Attraktionen. Nicht enthalten sind Getränke, Spezialitätenrestaurants, Landausflüge, Spa-Behandlungen, Internet sowie das Serviceentgelt, das pro Person und Nacht anfällt. Wer realistisch kalkulieren möchte, sollte diese Posten von vornherein einrechnen – bei einer Woche summieren sie sich schnell auf einen dreistelligen Betrag pro Person.

Welche Routen fährt die Icon of the Seas?

Ihren Schwerpunkt hat die Icon of the Seas in der Karibik, wo sie ab Miami zu Rundreisen mit typischerweise sieben Nächten aufbricht. Zu den Zielen gehört regelmäßig auch die reedereieigene Privatdestination Perfect Day at CocoCay auf den Bahamas, deren Grundangebot im Reisepreis enthalten ist.

Karibische Kueste bei Sonnenuntergang
Die Karibik ist das Hauptfahrtgebiet der Icon of the Seas

Weil Royal Caribbean die Schiffe saisonal umsetzt, ändert sich das Fahrgebiet von Jahr zu Jahr. Wer ein bestimmtes Revier im Blick hat, sollte den aktuellen Fahrplan prüfen, statt sich auf ältere Angaben zu verlassen. Für Reisende aus dem deutschsprachigen Raum bedeutet eine Karibikreise auf diesem Schiff in der Regel eine Anreise per Langstreckenflug nach Florida.

Wie bezahlt man an Bord der Icon of the Seas?

Bezahlt wird ausschließlich über das Bordkonto – Bargeld braucht Ihr an Bord nicht. Die Bordkarte öffnet die Kabine und dient zugleich als Zahlungsmittel, hinterlegt wird bei der Anmeldung eine Kreditkarte. Abgerechnet wird in US-Dollar.

Welche Karte dort hinterlegt ist, macht deshalb einen messbaren Unterschied. Viele Karten berechnen auf Umsätze in Fremdwährung rund 1,75 Prozent Aufschlag, und der greift auf jede einzelne Buchung der Bordrechnung. Eine Karte ohne Fremdwährungsgebühr spart diesen Aufschlag vollständig – bei Getränkepaket, Ausflügen und Restaurantbesuchen einer ganzen Woche kommt da einiges zusammen.

Unser Fazit zur Icon of the Seas

Die Icon of the Seas ist mehr als eine vergrößerte Oasis-Klasse. Mit dem überdachten AquaDome, dem Familienviertel Surfside und dem Erwachsenenbereich The Hideaway löst sie zwei Schwächen, die große Schiffe sonst haben: das Wetterrisiko bei Außenbühnen und die fehlende Trennung zwischen Familientrubel und Rückzug. Dass sie zugleich das größte Kreuzfahrtschiff der Welt ist, ist fast der weniger interessante Teil.

Wer die Reederei zuerst kennenlernen möchte, ohne den Aufpreis des Flaggschiffs zu zahlen, findet in der Oasis-Klasse den günstigeren Einstieg – etwa auf der Wonder of the Seas. Weitere Reedereien im Vergleich finden sich in unserer Übersicht der Kreuzfahrt-Reedereien.

Autor

Moritz hat sich über die Jahre ein enormes Wissen über Finanzprodukte, Loyalitätsprogramme und Luxusreisen angeeignet. Für Luxushotels, First Class Flüge sowie die Details von Kreditkarten, Tagesgeldkonten und mehr ist Moritz genau der richtige Ansprechpartner!

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