Keine Zeitverschiebung und dennoch eine ganz andere Welt. Ganz nach diesem Motto stand für mich eine spannende Reise an, bei der natürlich auch Meilen & Punkte sowie suitespot Hotels wieder eine wichtige Rolle gespielt haben!

Vergangenes Jahr im November hatte ich die Gelegenheit, Malaysia zu erkunden. Auch davor stand oft Asien im Fokus, sodass es Zeit für ein wenig Abwechslung war. Das nächste Ziel sollte daher Südafrika sein, ist das Land doch für seine vielfältigen Landschaften, aber auch die tolle Tierwelt bekannt. Welche Hotels und Lounges ich vor Ort erleben konnte und wie ich dank Meilen & Punkten günstig und luxuriös geflogen bin, zeige ich euch in diesem Tripreport!

Alle Teile des Tripreports im Überblick:

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Auf mehreren Wegen mit Meilen nach Südafrika

Bekanntlich liegt es mir sehr am Herzen, für meine Reisen passende Flüge mit Meilen zu finden. So habe ich auch in diesem Fall nach potenziellen Optionen für meine Freundin und mich Ausschau gehalten. Wie schon in meinem Booked-Artikel erklärt, hatte ich zuerst einen Nachtflug in der Edelweiss Business Class über Miles & More gebucht.

Aus terminlichen Gründen musste ich diesen Flex-Award leider wieder stornieren und habe stattdessen insgesamt 180.000 Flying Blue Meilen in die Hand genommen, um zwei Flüge in der Air France Business Class zu buchen. Interessant daran: Auf dem Flug im Airbus A350-900 haben mich nicht nur Starlink-WLAN, sondern auch noch einmal eine neue Bestuhlung erwartet, auf die ich in meinem Review eingehen werde!

Air France Business Class Airbus A350 900 Sitz
Air France Business Class im Airbus A350-900

Beim Rückflug ging es auf den ersten Blick weniger spannend zu, dafür aber mit einem schier unfassbaren Preis-Leistungsverhältnis. Dank Senator Warteliste und Companion Award konnte ich einen Lufthansa Business Class Flug von Johannesburg nach Berlin für gerade einmal 72.000 Meilen plus weniger als 500 Euro Zuschläge buchen – für zwei Personen wohlgemerkt!

Lufthansa Business Class Boeing 747 8 Kabine
Lufthansa Business Class in der Boeing 747-8

Glück hatte ich dabei insoweit, als ich dank der Einführung des neuen Borderlebnisses auf meinem Flug auch direkt meine ersten Eindrücke vom verbesserten Service in der Lufthansa Business Class sammeln konnte.

Lufthansa Business Class FOX Abendessen Vorspeise
Neues Catering im Rahmen des Projekt FOX

Innerhalb Südafrikas war ich mitunter mit Airlink und South African Airways unterwegs, wobei mich die private Fluggesellschaft deutlich mehr überzeugen konnte als die staatliche, die wiederum aber Mitglied der Star Alliance ist.

Spitzenhotels mit einem ganz unterschiedlichen Charakter

Wenngleich wir wegen des Wetters zwischenzeitlich umplanen mussten, konnte ich mir auf der Reise ein Bild von einigen spannenden Hotels machen. In Kapstadt standen dabei verschiedene Hotels im Fokus, die über suitespot attraktive Zusatzvorteile bieten.

Nach dem Start im Westin Kapstadt ging es ins bekannte Hotel Mount Nelson, das zu Belmond gehört und einen ausgesprochen personalisierten Service und einen tollen Garten bietet – einzig das Wetter sollte bei unserem Aufenthalt leider so gar nicht mitspielen. Beide Hotels haben ansonsten einen guten Eindruck hinterlassen, wenngleich die Preise im Luxussegment in Kapstadt generell sehr hoch sind.

Belmond Hotel Mount Nelson Kapstadt Zimmer
Zimmer im Belmond Hotel Mount Nelson Kapstadt

Das gilt auch für das nächste Hotel, das ich auf der Reise testen konnte. Das Morea House in Camps Bay könnte aus meiner Sicht kaum schöner liegen, sofern man denn ein Fan von Strand und Meer ist. Positiv fällt die sehr stilvolle Einrichtung des Hotels auf, auch hier wirkt der Preis für das Gebotene aber doch einen Tick hoch.

Morea House Camps Bay Pool Terrasse
Terrasse mit Pool & Meerblick im Morea House

Ganz anders sieht es beim Erinvale Resort aus, das eine gute Stunde außerhalb von Kapstadt im grünen Sommerset West liegt. Inmitten von Weingütern kann man hier hervorragend entspannen oder auch Tagesflüge an das Kap, nach Hermanus oder Stellenbosch unternehmen. Für einen vergleichsweise moderaten Preis darf man sich hier auf ein schickes Hotel im englischen Landhausstil mit einem tollen Pool freuen – eine klare Empfehlung für ein wenig Entspannung außerhalb der Stadt!

Erinvale Resort Sommerset West Pool
Pool im Erinvale Resort in Sommerset West

Einen guten Eindruck hinterlassen hat zum Schluss auch noch das InterContinental Table Bay Hotel, das erst in jüngster Vergangenheit nach einer Renovierung wiedereröffnet hat und einen eindrucksvollen Ausblick aus den Zimmern bietet. Überzeugen können auch die Lage, das Frühstück und der Pool, wie ich in meinem Review noch ausführen werde!

InterContinental Table Bay Kapstadt
Frühstücksrestaurant im InterContinental Table Bay Hotel

Da wegen des Wetters leider der Trip entlang der Garden Route ausgefallen ist, ging es von Kapstadt direkt mit Airlink in den Kruger-Nationalpark. Das Hotel der Wahl sollte dabei das Leopard Sands sein, das zukünftig zur Autograph Collection von Marriott gehört und moderne Suiten mit Blick auf den Fluss bietet. Das Ambiente überzeugt dabei sehr, allerdings gab es auch ein paar Schwächen – mehr dazu im ausführlichen Erfahrungsbericht!

Leopard Sands Kruger Nationalpark Pool
Pool mit Ausblick im Leopard Sands

Natürlich sollte es damit noch nicht vorbei sein, denn für entspannte Tage am Meer stand auch noch Durban auf der Liste. Konkret ging es hier ins The Oyster Box, das ich über das Fine Hotels & Resorts Programm mit dem Reiseguthaben der American Express Platinum Card gebucht habe. In fast allen Belangen waren wir dabei doch sehr angetan!

The Oyster Box Durban Pool
Pool im The Oyster Box Durban

Fortschreiben sollten sich diese Eindrücke bedauerlicherweise nicht beim letzten Hotel der Reise. Insgesamt bot das kleinste Park Hyatt der Welt in Johannesburg schlicht zu viele Schwächen auf. Auf ein interessantes Review könnt Ihr Euch aber fraglos freuen!

Beeindruckende Tierwelt und wunderschöne Küstenstraßen

Natürlich nicht außen vor lassen möchte ich bei meinen Eindrücken auch eine Erwähnung davon, wie sehr ich mich in die wunderschöne Natur des Landes verliebt habe. Selbst ohne Garden Route konnten wir wahnsinnig viele tolle Orte entdecken, etwa beim Weg von Kapstadt runter an das Kap der Hoffnung oder auch bei einem Tagesausflug nach Hermanus.

Kapstadt Roadtrip
Die Westkap-Region begeistert durch tolle Natur

Auch Kapstadt selbst hat ausgesprochen viel zu bieten, gerade auch durch die Kombination aus Stränden, Kultur und auch Bergen. Hier haben wir durch die Planänderung etwas mehr Zeit verbracht als ursprünglich geplant und uns dennoch keine Minute gelangweilt.

Clifton Strand
Rund um Kapstadt finden sich auch tolle Strände

Eine klare Empfehlung ist zudem auch eine Safari, denn die Tierwelt ist schlicht und ergreifend beeindruckend. Wenn Löwen direkt an einem vorbeigehen oder man sogar aus dem Hotelpool Elefanten und Nilpferde beobachten kann, fühlt man sich schlicht wie in einer anderen Welt.

Safari Kruger Nationalpark
Eine Safari im Kruger Nationalpark ist absolut empfehlenswert

Zuletzt sei auch noch erwähnt, dass Durban zwar der Strände wegen einen Besuch wert ist, ansonsten aber nicht allzu viel zu bieten hat. Ähnlich sieht es auch in Johannesburg aus, sodass ich einen Aufenthalt hier primär auf der Durchreise empfehlen würde.

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Autor

Moritz hat sich über die Jahre ein enormes Wissen über Finanzprodukte, Loyalitätsprogramme und Luxusreisen angeeignet. Für Luxushotels, First Class Flüge sowie die Details von Kreditkarten, Tagesgeldkonten und mehr ist Moritz genau der richtige Ansprechpartner!

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  • Wie war denn die gefühlte Sicherheitslage auf eurer Reise. Ich war vor vielen Jahren an der Garden Route, würde Südafrika gerne wieder einmal besuchen, höre aber nicht viel Gutes bezüglich der Sicherheit von Touristen. Das hält mich momentan noch ab.

    • Hi Arno, wir haben die Garden Route durch das problematische Wetter ja nur teilweise gemacht (wir waren nur in Hermanus und in der Region Kapstadt), allerdings war ich insgesamt von der Sicherheitslage in der Cape Area eher positiv überrascht. Wir haben uns an keiner Stelle (außer vielleicht in Downtown Kapstadt) unwohl gefühlt. Ob Camps Bay, Hermanus, das Kap der Guten Hoffnung oder auch andere Orte entlang der Küste empfanden wir als vergleichsweise sicher. Johannesburg ist da ein wenig anders und auch meine Erinnerungen an Port Elizabeth vor zehn Jahren sind eher kritisch, was Sicherheit angeht. Wie immer gilt aber: Wenn man sich daran hält, die richtigen Orte zu besuchen und Wertgegenstände nicht offen zu tragen, ist das Risiko insgesamt beherschbar.

  • Wann kann man denn die Reviews lesen? Habt ihr in den Hotels die 500 EUR + selber bezahlt, weil es eine besondere Reise war oder wieso seit ihr nicht in kleine gemütliche Guesthäuser gegangen?

    • Hallo Michael, die Reviews kommen im Laufe der nächsten Wochen Stück für Stück online (im Rhythmus von etwa 3-4 Tagen Abstand). Wie meist ist es ein Mix zwischen ein paar Hotels, bei denen wir den regulären Preis bezahlt haben, manchen, wo wir von einer speziellen Rate für die Reiseindustrie profitieren konnten, und manchen, bei denen wir Punkte eingelöst haben. Wir haben bei reisetopia & suitespot bekanntlich einen Fokus auf Luxusreisen bzw. Luxushotels, weswegen wir auch bei unseren Reisen den entsprechenden Fokus legen, damit wir unsere Erfahrungen an die Community weitergeben können. Am Ende ist die Art der Unterkunft natürlich immer Geschmackssache, daher gibt es hier sicherlich kein Falsch und Richtig 🙂

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