Die Instant Pay Lösung Wero will sich europaweit etablieren, ist aber noch nicht überall verfügbar. Wir zeigen, bei welchen Banken Wero schon Einzug gehalten hat.
Wero eröffnet zahlreiche Vorteile. Mit der europaweiten Bezahlmöglichkeit gehört das Suchen von IBANs und Warten auf Überweisungen der Geschichte an. Dabei kann Wero entweder in einer eigenen Wallet oder als integrierte Bezahlfunktion in der gewohnten Banking-App mit einem Girokonto genutzt werden. Zudem ist die Echtzeit-Möglichkeit für Privatkunden kostenfrei. Nicht alle Banken bieten Wero aber bisher an.
Das Wichtigste in Kürze
- Wero vereinfacht das Bezahlen innerhalb Europas
- Trotz Schwierigkeiten wächst der Nutzerkreis von Wero
- N26 und bunq sind seit August 2026 neue Partner
Woher Wero kommt
Hinter der Idee, Geldtransaktionen innerhalb Europas mithilfe einer Instant Pay Lösung zu vereinheitlichen, steht eine Initiative zahlreicher Banken: die European Payments Initiative (EPI), welche sich 2020 gegründet hat. Zu der gehörten in Deutschland federführend die Deutsche Bank, die DZ Bank und die Sparkassen-Finanzgruppe. Sie gehörten zu den ersten, die ihren Kunden nach Markteinführung im Jahr 2024 Wero zur Verfügung gestellt haben.
Auch andere Filial-, Direkt– oder Neobanken sehen Potenzial in der Bezahlmöglichkeit. So stellt zum Beispiel Revolut seinen Kunden bereits seit Juli 2025 Wero zur Verfügung. Aktuell ist die Bezahllösung in fünf europäischen Ländern auf dem Markt: Luxemburg, Frankreich, Belgien, Niederlande und Deutschland. Weitere sollen in Kürze hinzukommen, gibt Wero auf seiner Webseite bekannt.
Wie es um Wero steht
Weil eine Vielzahl an weiteren Instant Pay Lösungen existiert – Kunden können beispielsweise auch per Google Pay, Apple Pay, Klarna oder PayPal kostenfrei bezahlen – wächst Wero langsamer als geplant. Daneben gibt es nationale Instant Pay Lösungen, die Wero gleichen. Hinzu kommt, dass viele europäische Länder bisher mit keiner Bank in der Initiative EPI vertreten sind und insofern keine Umsetzung von Wero anstreben. Andere wie die finnische OP Financial Group sind wieder ausgestiegen.
Auch die Commerzbank stieg zunächst wieder aus. CEO Bettina Orlopp gab aber Anfang 2026 bekannt, wieder auf die Initiative um Wero bauen zu wollen. Die Bezahlmöglichkeit werde Kunden von Commerzbank und comdirect künftig zur Verfügung stehen. Aktuell steht eine Umsetzung noch aus.
Über 50 Millionen Nutzer: Warum Wero weiter wächst
Die Möglichkeit, Wero für internationale Transaktionen zu nutzen, ist somit aktuell noch begrenzt. Sie steigt jedoch mit der Anzahl teilnehmender Banken kontinuierlich.
Eine Übersicht der Banken, die bereits Wero integriert haben:
| Bankengruppen/Institute | Marken/Verbände |
| Adyen | Adyen |
| bunq | bunq |
| Deutsche Bank | Postbank, Deutsche Bank, Noris Bank |
| DSGV | Alle Sparkassen |
| DZ Bank | Volksbanken, Raiffeisenbanken, BB Bank, Sparda Banken, PSD Banken, Edekabank, Ethik Bank |
| ING | ING Germany |
| Mollie | Mollie |
| N26 | N26 |
| Nickel | Nickel |
| Revolut | Revolut |
57 Millionen Nutzer sind laut neuesten Zahlen bei dem Bezahldienst registriert. Etwa neun Millionen davon kommen aus Deutschland.
Zuletzt gab die Neobank N26 bekannt, Wero in ihre Banking-App integrieren zu wollen. N26 sieht in einem absehbar wachsenden Ökösystem an Wero-Nutzern einen Mehrwert für die Kunden. Auch bunq hat angekündigt, fortan auf Wero zu setzen. Bis Dezember 2026 will die Consorsbank laut eigener Aussage Wero in Deutschland anbieten. Inzwischen lässt sich auch im stationären Handel, Online und in der Gastronomie immer öfter mit Wero bezahlen. Für Bankkunden, die ihr Konto kostengünstig oder kostenfrei führen wollen oder nach Optionen suchen, internationale Transaktionen kostenlos durchzuführen, bleibt Wero damit eine interessante Option.
In unserem Girokonto-Vergleich geben wir Euch einen umfassenden Überblick über aktuelle Girokonten auf dem Markt.
Seid Ihr auf der Suche nach einem kostenlosen Girokonto, mit dem Bezahlen per Wero bereits möglich ist? Dann dürfte eines dieser Konten spannend für Euch sein.
Revolut Girokonto
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- Bargeldabhebungen: Kostenfrei weltweit bis zu 200 Euro pro Monat
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- Kartentyp: Mastercard Debitkarte
ING Girokonto
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- Kontogebühr: 0 Euro monatlich bei 1.000 Euro Geldeingang
- Bargeldabhebungen: kostenfrei in der Euro-Zone
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Norisbank Girokonto
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- Kontogebühr: 0 Euro monatlich bei 500 Euro Geldeingang
- Bargeldabhebungen: kostenfrei weltweit ab 50 Euro
- Fremdwährungsgebühr: 0 Euro weltweit
- Kartentyp: Mastercard Debit- oder Kreditkarte
bunq Girokonto
- Kontogebühr: 0 Euro monatlich
- Bargeldabhebungen: 2,99 Euro pro Abhebung
- Fremdwährungsgebühr: 0 Euro weltweit bis 1.000 Euro pro Jahr
- Kartentyp: Mastercard Debit- oder Kreditkarte
- 2,01 % Zinsen auf Sparkonto
Berliner Volksbank Girokonto
- Aktion: 200 Euro Bonus
- Kontogebühr: 3,95 Euro monatlich
- Bargeldabhebungen: Kostenfrei an Automaten der VB
- Fremdwährungsgebühr: 0 Euro weltweit
- Kartentyp: Girocard und Mastercard Kreditkarte


