In meinem neuen Tripreport nehme ich Euch mit auf einen langen Trip, der mich in drei der wichtigsten Metropolen in Fernost gebracht hat: Nach Tokio, Shanghai und Seoul. Besonders spannend sind dabei neben zahlreichen Luxushotels sicherlich besonders die Flüge auf der Langstrecke!

Nachdem ich Euch bereits in einem meiner letzten Tripreports mit nach Fernost genommen habe, geht es dieses Mal mit einem weiteren sehr ausführlichen Trip wieder. Dieser war aus Review-Sicht in vielerlei Hinsicht spannend, denn ich konnte so einige neue Luxushotels kennen lernen, aber auch mehrere spannende Airlines testen. Darüber hinaus gibt es auch drei neue City Guides sowie einen Destination Guide – die nächsten Wochen dürft Ihr Euch also auf so einigen Content aus dem fernen Asien freuen!

Alle Teile des Tripreports im Überblick:

  • Review: LOT Business Class Kurz- und Mittelstrecke
  • Review: LOT Business Lounge Non-Schengen Warschau
  • Review: Bolero Executive Lounge Warschau
  • Review: LOT Business Class Langstrecke
  • Review: Crowne Plaza Tokio Narita Airport
  • Review: The Celestine Tokio Shiba (18. Juni)
  • City Guide: Tokio (21. Juni)
  • Review: Conrad Tokio (24. Juni)
  • Review: Qantas Lounge Tokio Narita (27. Juni)
  • Review: Japan Airlines First Class Lounge Tokio Narita Satellit (30. Juni)
  • Review: Japan Airlines Business Class Boeing 787 (3. Juli)
  • Review: Holiday Inn Shanghai Nanpu (6. Juli)
  • Review: Shangri-La Shanghai Pudong (9. Juli)
  • Review: Crowne Plaza Shanghai Xianyang Lake (12. Juli)
  • Review: Anh Luh Zhujiajiao (15. Juli)
  • Destination Guide: Zhujiajiao (18. Juli)
  • Review: Four Seasons Shanghai (21 Juli)
  • Review: Andaz Shanghai Xintiandi (24. Juli)
  • City Guide: Shanghai (27. Juli)
  • Review: Park Hyatt Shanghai (30. Juli)
  • Review: Waldorf Astoria Shanghai on the Bund (2. August)
  • Review: Crowne Plaza Shanghai Century Park (5. August)
  • Review: Asiana Business Class Airbus A321 (8. August)
  • Review: Conrad Seoul (11. August)
  • City Guide: Seoul (14. August)
  • Review: Grand Hyatt Incheon (17. August)
  • Review: Matina Lounge Seoul Incheon (20. August)
  • Review: Airlines Association Lounge Seoul Incheon (23. Augsut)
  • Review: Finnair Business Class Airbus A350 (26. August)
  • Review: Aspire Lounge Helsinki (29. August)
  • Review: Finnair Lounge Helsinki Schengen (bereits online)
  • Review: Finnair Business Class Kurz- und Mittelstrecke (1. September)

LOT, Japan Airlines, Asiana und Finnair Business Class

Auf diesem Trip durfte ich mich darüber freuen, kein einziges Mal in der Economy Class Platz zu nehmen. Damit aber noch nicht genug: Ich habe auch jeden einzelnen Flug mit Meilen gebucht. Den Anfang macht dabei der Hinweg, bei dem ich in der LOT Business Class unterwegs war. Sowohl auf der Kurz- als auch auf der Langstrecke war das Erlebnis dabei überraschend gut. Besonders da ich den Flug für 67.000 Meilen plus knapp 100 Euro Steuern und Gebühren von München via Warschau nach Tokio buchen konnte, ist das Review sicherlich auch für viele von Euch spannend. In Warschau konnte ich mir zudem noch ein Bild von den beiden Lounges im Non-Schengen-Bereich machen.

LOT Business Class Langstrecke Kabine

Von Tokio nach Shanghai habe ich ebenfalls auf Meilen gesetzt und damit sehr viel Geld gespart. Statt fast 300 Euro für einen einfachen Economy Class Flug zu bezahlen, habe ich für 15.000 Avios und etwa 40 Euro einen Flug in der Japan Airlines Business Class in der Boeing 787 gebucht – dank oneworld Emerald Status ging es davor noch in die zwei First Class Lounges am Airport. Auch auf dem Weg von Shanghai nach Seoul waren Meilen der beste Weg. Statt 200 Euro für einen Economy Class Flug zu bezahlen, habe ich 10.000 Etihad Guest Meilen eingesetzt und konnte so in der Business Class für nur 20 Euro Steuren und Gebühren fliegen. Warum dies ein besonders guter Buchungsweg für Flüge in Fernost generell ist, habe ich Euch in einem Guide zusammengefasst!

Asiana Business Class Kurzstrecke Sitz

Neben den beiden komfortablen Erlebnissen auf der Kurzstrecke, die deutlich überzeugender waren als vergleichbare Flüge in Europa, stand natürlich auch noch der Rückflug an. Von Seoul aus habe ich über Cathay Pacific Asia Miles einen Flug in der Finnair Business Class gebucht und dafür 60.000 Meilen und etwa 200 Euro Steuern und Gebühren bezahlt. Dies ist zwar nicht außergewöhnlich günstig, besonders rückblickend aber ein sehr guter Deal. Die Finnair Business Class im Airbus A350 hat mich wirklich begeistert und auch auf der Kurzstrecke hat Finnair einen guten Eindruck auf mich gemacht. Darüber hinaus konnte ich auf dem Weg noch vier Lounges für Euch testen!

Außergewöhnliche Luxushotel zu genialen Preisen

Die Hotelnamen auf diesem Trip klingen nach verdammt hohen Preisen, doch die Preise waren signifikant angenehmer, als man im ersten Moment annehmen mag. Doch der Reihe nach. Zuerst habe in Tokio eine Nacht am Flughafen verbracht, im Crowne Plaza Narita habe ich dabei weniger als 80 Euro bezahlt – für Tokio ein ausgezeichneter Preis. Als Spire Mitglied gab es nicht nur einen Welcome Drink und ein Upgrade, sondern auch noch kostenfreies Frühstück. In der Stadt selbst war dann erstmal nichts mit Statusvorteilen, denn mit meinem Reiseguthaben der American Express Platinum Card habe ich zwei Nächte im The Celestine Tokio Shiba gebucht. Dieses bietet zwar extrem kleine Zimmer, hat mich ansonsten aber besonders in Hinsicht auf das Preis-Leistungsverhältnis überzeugt.

The Celestine Tokio Shiba Zimmer

Dasselbe kann ich über das Conrad Tokio nicht sagen, denn das Luxushotel in der japanischen Hauptstadt kostete an meinen Daten fast 700 Euro pro Nacht – stattdessen 95.000 Hilton Punkte einzusetzen erschien da als guter Deal. Auch deshalb muss man im Verhältnis sehen, dass ich das Hotel zwar gut, aber eben nicht herausragend fand – trotz Upgrade auf eine Suite, kostenfreiem Frühstück und Lounge-Zugang dank dem Hilton Diamond Status. Ein cooles Erlebnis ist ein Aufenthalt hier zwar dennoch, die regulären Preise würde ich aber einfach nicht bezahlen. Warum genau, zeige ich Euch natürlich noch ausführlich in meinem Review!

Conrad Tokio Bay View Suite

Nach dem Aufenthalt in Tokio ging es erstmal wieder zurück auf ein normales Niveau: Bei der späten Ankunft in Shanghai habe ich mich für eine Nacht im Holiday Inn Shanghai Nanpu entschieden. Nicht großartig, aber für 60 Euro die Nacht und kostenfreiem Frühstück dank IHG Spire Status ein guter Deal. Immerhin sollte es danach auch wieder exklusiver zugehen, denn über American Express Fine Hotels & Resorts habe ich das Shangri-La Pudong für knapp 220 Euro die Nacht gebucht. Das klingt im ersten Moment nach viel, doch im Rahmen eines 3für2-Angebots konnte ich für insgesamt 660 Euro ein Zimmer mit Club-Zugang buchen und habe auch noch ein Upgrade auf ein Zimmer mit direktem Blick auf den Fluss bekommen – allein das ist einmalig. Ansonsten hat mich das Hotel nur teilweise überzeugt, dank kostenfreiem Frühstück, 125 US-Dollar Hotelguthaben & mehr dank Buchung über Amex aber in jedem Fall ein ausgezeichneter Deal.

Pudong Shangri La Shanghai Ausblick

Nach einem kurzen Abstecher ins Crowne Plaza Shanghai Xiayang Lake im Westen der Stadt (auch hier gab es für knapp 70 Euro die Nacht als IHG Spire nicht nur ein Upgrade, sondern auch Frühstück und Club-Zugang), ging es danach für eine Nacht in ein weiteres besonderes Hotel. Der Name Anh Luh Zhujiajiao sagt vermutlich den wenigsten, doch es handelt sich dabei um eine neue Kette des Gründers der spektakulären Aman Hotels. Wenngleich mich die genialen Zimmer überzeugt haben, wird mir das Hotel ansonsten nicht als besonders in Erinnerung bleiben.

Anh Luh Zhujiajiao VIlla

Das liegt sicherlich auch daran, dass es danach ähnlich gut weiterging: Erneut dank American Express FHR konnte ich einen genialen Deal im Four Seasons Shanghai machen – für 150 Euro pro Nacht ging es dank einem 4für3-Angebot in eines der besten Hotels der Stadt. Neben einem renovierten und größeren Zimmer, Frühstück am Buffet und einem 100 US-Dollar Hotelguthaben gab es hier auch noch überraschend Zugang zur Club Lounge – mit Abendessen à la carte!

Four Seasons Shanghai Zimmer

Dass das Potenzial für eine Steigerung da nicht allzu groß ist, sollte Euch nicht überraschend. Entsprechend war ich vom Andaz Shanghai Xintiandi – meinem ersten Andaz Aufenthalt überhaupt – ehrlich gesagt nicht allzu begeistert. Das Hotel ist ein wenig in die Jahre gekommen und besonders der Service lässt zu wünschen übrig. Durch die Buchung über Hyatt Privé für knapp 200 Euro die Nacht inklusive Frühstück, Upgrade und 100 US-Dollar Hotelguthaben war das Hotel dennoch ein guter Deal. Besser gefallen hat mir dennoch das Park Hyatt Shanghai für etwa 250 Euro pro Nacht, auch hier mit dem oben genannten Vorteilen. Das Hotel war zwischenzeitlich das höchste Hotel der Welt und befindet sich im zweithöchsten Gebäude der Stadt. Über den Wolken zu schlafen ist in jedem Fall einmalig und auch sonst hat das Hotel mich durchaus überzeugt!

Park Hyatt Shanghai Zimmer

Langweilig sollte es auch danach nicht werden, denn neben dem Crowne Plaza Shanghai Century Park, das meinen Eindruck von den enormen Vorteilen der Marke mit Status bestätigen sollte, ging es auch noch ins Waldorf Astoria Shanghai on the Bund, das an vielen Daten zu den teuersten Hotels der Stadt. Die Lage ist einmalig, auch der Ausblick ist genial, aber ansonsten hat mich das Hotel nicht komplett überzeugt – immerhin war in meinem Fall das Preis-Leistungsverhältnis dank Status sowie Buchung über das Impresario Programm durchaus gut, da die Nacht weniger als 250 Euro gekostet hat.

Waldorf Astoria Shanghai On The Bund Zimmer

Kommen wir zu letzten Akt des Hotelwahnsinns und damit auch nach Seoul. Hier habe ich für zwei Nächte das Conrad Seoul reserviert. Durch den großen 50 Prozent Sale vor einigen Monaten konnte ich hier einen sehr guten Deal machen. Da allerdings niedrigere Zimmerkategorien schon vergeben waren, musste ich für knapp 200  Euro die Nacht ein Executive Riverview Zimmer buchen. Beim Check-in gab es auf Nachfrage dann immerhin eine Suite, die mich durch ein wirklich geniales Design begeistert hat. Ansonsten gab es zwar einige Schwächen, überzeugen konnte mich das Hotel aber dennoch.

Conrad Seoul Suite

Für die letzte Nacht ging es dann noch für knapp 90 Euro die Nacht ins Grand Hyatt Incheon. Für ein Flughafenhotel ist das Grand Hyatt sehr gut und bietet unter anderem drei Pools, was es kurioserweise zu einem beliebten Wochenendziel für Menschen aus Seoul macht – ein Urlaub im Flughafenhotel wäre wohl auch nicht das erste, an das ich denken würde.

Metropolen mit einem unterschiedlichen Charme

Natürlich habe ich meine Zeit nicht nur in Büros und Hotels verbracht, sondern hatte auch die Chance mir ein Bild der Städte zu machen. In Tokio war ich auch schon zuvor, sodass ich meine Erfahrungen beider Trips zusammenfassen kann. Wenngleich Tokio viele schöne Ecken hat, finde ich die Stadt touristisch auch weiterhin nicht ganz so interessant wie andere Metropolen. Ganz anders dagegen Seoul, denn die Hauptstadt von Südkorea hat mich in vielerlei Hinsicht begeistert. Schon die Lage inmitten der Berge ist beeindruckend, darüber hinaus gibt es zahlreiche historische Sehenswürdigkeiten, die einen Besuch wert sind!

Conrad Seoul Ausblick

Zuletzt werde ich Euch natürlich auch noch Shanghai sowie Zhujiajiao vorstellen. In Shanghai habe ich in den letzten Monaten viel Zeit verbraucht und konnte die Stadt so gut kennen lernen. Somit kenne ich mittlerweile so einige schöne Orte und verschiedenste Stadtteile. Wenngleich China kein ganz einfaches Reiseland ist, halte ich Shanghai für einen guten Start ins Land. Darüber hinaus findet man hier auch einfach eines der beeindruckendsten Fotomotive der Welt: Den Bund, der sowohl beim Blick auf Pudong als auch beim Blick auf Puxi begeistert – mehr dazu dann in meinem City Guide!

Waldorf Astoria Shanghai On The Bund Ausblick

Bevor ich bei einem späteren Tripreport noch viele weitere Städte in China vorstellen werde, hoffe ich, dass Ihr in diesem und meinem vorherigen Tripreport bereits einen guten Eindruck vom Land bekommt, denn auch wenn China oft noch nicht ganz oben auf der Liste vieler Reisenden steht, lohnt sich ein Trip auf alle Fälle!

Fazit zu meinem Trip in drei asiatische Metropolen

Mehrere Wochen unterwegs zu sein klingt auf den ersten Blick ziemlich anstregend, doch ich hatte bei diesem Trip dennoch sehr viel Spaß. Das liegt nicht nur an sehr komfortablen Flügen, sondern allen voran auch an den alles in allem auch sehr guten Deal. All das kombiniert mit einem sehr guten Preis-Leistungsverhältnis bei den meisten Hotels hat diesen Trip für mich zu einem sehr angenehmen Erlebnis gemacht und ich freue mich bereits darauf Euch die entsprechenden Reviews zu präsentieren und hoffe natürlich Euch damit bei Eurer Reiseplanung helfen zu können!

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Autor

Moritz fliegt durchschnittlich an jedem dritten Tag und verbringt noch mehr Nächte in Hotels. Auf der Suche nach neuen Erlebnissen hat Moritz schon dutzende Airlines getestet und mehr als 100 Städte erkundet. Auf reisetopia lässt er Euch an seinen Erlebnissen & Tipps teilhaben!

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  • Dieser Artikel gefällt mir sehr gut, weil hier transparent aufgezeigt wird, welchen Geld- und welchen Meilen-/Punkteaufwand du betreiben musstest und was du deshalb in Vergleich zum regulären Preis bezahlen musstest. Man erfährt hier genau, wie Meilen/Punkte ihre “Hebelwirkung” entfalten. Genau deswegen kommen die Leser ja auch auf diese Seite.

    Auf der anderen Seite ist es natürlich leider auch ernüchternd zu sehen, dass Otto-Normalverbraucher (dazu zähle ich mich sowie sicherlich ein Großteil der anderen Leserschaft) nicht über die benötigte Meilen- und Punktezahl/den Hotel-und Airlinestatus verfügt, um solche Buchungen zu tätigen.

    • Marcel,

      ich persönlich tue mich ja mit dem Otto Normalverbraucher schwer. Wie sind alle einzigartige Individuen mit ganz persönlichen Ansprüchen, Vorlieben und Wünschen. Ich wage zu behaupten, dass jeder die Meilen generieren kann, um solche Trips zu buchen. Das hätte ich vor über zehn Jahren auch noch nicht für möglich gehalten. Mit ein bisschen Planung und optimiertem Sammel- und Einlöseverhalten kann das jeder schaffen. Eins ist jedoch ganz klar (und das behaupten wir auch nie): dass das alles kostenlos geht. Es lässt sich auf jeden Fall günstig darstellen. Bohre beim nächsten Lesertreffen einfach noch mehr nach – ich freu’ mich drauf.

      Liebe Grüße,
      Carsten

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