Oasis of the Seas

Die Oasis of the Seas ist das erste Schiff ihrer Klasse und ging Ende 2009 in Dienst. Sie war damals ein Bruch mit allem, was es zuvor gab: das erste Kreuzfahrtschiff, das in getrennte Themenviertel gegliedert wurde, mit einem begrünten Park unter freiem Himmel mitten im Rumpf. Dieses Konzept prägt die Baureihe bis heute – und hat die gesamte Branche beeinflusst.

Kreuzfahrt mit Royal Caribbean

  • Karibik, Mittelmeer und Alaska im Programm
  • Größte Schiffe der Welt mit Icon- und Oasis-Klasse
  • Crown & Anchor Punkte ab der ersten Nacht sammeln
  • Umfangreiches Bordprogramm für Familien

Anders als ihr Zwillingsschiff hat die Oasis of the Seas einen umfassenden Modernisierungsumbau erhalten. Damit verbindet sie das ursprüngliche Konzept mit den Attraktionen der jüngeren Generation. Diese Seite klärt die Baudaten, was der Umbau gebracht hat, wie sie sich gegenüber den Schwestern schlägt und für wen sie sich lohnt.

Das Wichtigste in Kürze

  • Kategorie: Großes Familienschiff – das erste Schiff der Oasis-Klasse von 2009, 5.606 Gäste, im Programm Royal Amplified modernisiert
  • Die Oasis of the Seas kam Ende 2009 in Dienst und wurde bei STX Finland in Turku gebaut
  • Sie misst rund 226.800 BRZ bei etwa 362 Metern Länge und verfügt über 16 Gästedecks
  • An Bord stehen 2.706 Kabinen für 5.606 Gäste bei Doppelbelegung, bei Maximalbelegung bis zu rund 6.780
  • Sie ist das erste Schiff der Oasis-Klasse und wurde im Rahmen von Royal Amplified modernisiert

Zuerst zur Bedeutung dieses Schiffes, dann zu Größe und Ausstattung, anschließend der Vergleich innerhalb der Klasse.

Was macht die Oasis of the Seas besonders?

Ihre Bedeutung liegt weniger in aktuellen Superlativen als in ihrer Rolle als Prototyp. Vor 2009 waren Kreuzfahrtschiffe im Kern lange Gänge mit Kabinen und einem Hauptrestaurant. Die Oasis of the Seas zerlegte dieses Prinzip in sieben Viertel mit eigenem Charakter – und schnitt dafür einen offenen Innenhof ins Schiff, in dem echte Bäume stehen.

Diese Bauweise ermöglichte etwas, das es vorher nicht gab: Balkonkabinen, die nach innen zeigen. Statt aufs Meer blickt man in den Park oder auf die Promenade am Heck. Was zunächst wie ein Kompromiss klingt, hat sich als eigene Kategorie etabliert – die Central-Park-Kabinen gehören zu den ruhigsten an Bord.

Oasis of the Seas New York
Die Oasis of the Seas bei der Ankunft im Grossraum New York.

Im Rahmen des Programms Royal Amplified wurde das Schiff später umfassend modernisiert. Dabei kamen Attraktionen an Bord, die es bei der Indienststellung noch nicht gab – darunter Wasserrutschen und die Trockenrutsche, die auf den jüngeren Schwestern zum Standard gehören. Die Oasis of the Seas ist damit das seltene Beispiel eines Schiffes, dessen Angebot heute breiter ist als bei seiner Premiere.

Bemerkenswert ist, wie gut das Konzept gealtert ist. Schiffe, die in einer Phase gebaut wurden, in der ein bestimmter Stil dominierte, wirken oft schnell aus der Zeit gefallen. Die Aufteilung in Viertel dagegen ist ein struktureller Ansatz, der unabhängig von Moden funktioniert – der Grund, warum Royal Caribbean sie über sechs Schiffe und anderthalb Jahrzehnte beibehalten hat.

Wie alt ist die Oasis of the Seas?

Sie wurde im Oktober 2009 fertiggestellt und startete Anfang Dezember 2009 zu ihrer Jungfernfahrt. Gebaut wurde sie bei STX Finland im finnischen Turku. Damit ist sie das älteste Schiff der Oasis-Klasse – durch den späteren Umbau an Bord aber deutlich aktueller, als das Baujahr nahelegt.

Wie groß ist die Oasis of the Seas?

Mit rund 226.800 BRZ und etwa 362 Metern Länge liegt sie praktisch gleichauf mit der Allure of the Seas. Sie verfügt über 16 Gästedecks und 2.706 Kabinen. Royal Caribbean gibt 5.606 Gäste bei Doppelbelegung an – der höchste Wert unter den beiden ältesten Oasis-Schiffen –, bei voller Belegung sind es bis zu rund 6.780.

Bei der Vermessung kursieren leicht abweichende Zahlen, weil Schiffe im Lauf ihres Lebens neu vermessen werden und Umbauten die Werte verändern. Für die Buchungsentscheidung spielt das keine Rolle: Alle sechs Oasis-Schiffe bewegen sich in derselben Größenordnung, spürbare Unterschiede gibt es nur zur Icon-Klasse.

Ein Punkt, der beim Vergleich der Oasis-Schiffe oft untergeht: Die beiden ältesten Einheiten haben eine etwas andere Innenaufteilung als die späteren. Bei der Konstruktion des Prototyps waren einzelne Lösungen noch nicht ausgereift, sodass Wege teilweise anders verlaufen und manche Bereiche kompakter ausfallen. Im Alltag merkt man das kaum – wer aber von einem jüngeren Schwesterschiff kommt, wird die Unterschiede bemerken.

Welche Bereiche gibt es an Bord?

Die sieben Nachbarschaften, die hier ihren Ursprung haben:

  • Royal Promenade – die überdachte Hauptachse mit Bars, Shops und Cafés
  • Central Park – der offene Park mit echter Bepflanzung, das Herzstück des Konzepts
  • Boardwalk – Promenade am Heck mit Karussell und AquaTheater
  • Pool and Sports Zone – Sonnendecks, Pools und Sportanlagen
  • Vitality Spa & Fitness – Spa, Fitness und Solarium für Erwachsene
  • Entertainment Place – Theater, Eisarena und Casino
  • Youth Zone – Kinder- und Jugendbereiche nach Altersgruppen

Wer die Baureihe zum ersten Mal erlebt, sollte sich für den Central Park Zeit nehmen: Der Kontrast zwischen der belebten Promenade und einem stillen, bepflanzten Innenhof zwei Decks darüber ist der Kern dessen, was die Klasse ausmacht.

Wie ist die Oasis of the Seas ausgestattet?

Die Grundstruktur ist die der Klasse, die Ausstattung innerhalb dieser Struktur wurde beim Modernisierungsumbau erneuert. Betroffen waren insbesondere das Sonnendeck, mehrere gastronomische Bereiche und die Attraktionen – das Schiff hat dabei Angebote bekommen, die ursprünglich für die jüngeren Schwestern entwickelt worden waren.

Damit steht die Oasis of the Seas heute anders da als ihr Zwilling: gleiches Baujahr, gleiche Bauwerft, aber deutlich breiteres Angebot. Für die Buchungsentscheidung zwischen den beiden ist das der entscheidende Punkt – nicht das Alter.

Welche Attraktionen gibt es an Bord?

Nach dem Umbau gehören Wasserrutschen auf dem Sonnendeck und eine mehrstöckige Trockenrutsche zum Angebot, dazu die Klassiker der Klasse: der FlowRider als stehende Welle, die Zip Line über den Boardwalk, Kletterwände, Minigolf und die Eisarena. Das AquaTheater am Heck zeigt Wasser- und Akrobatikshows.

Für Familien ist das die relevanteste Verbesserung gegenüber dem Ursprungszustand. Wer die Oasis-Klasse wegen der großen Attraktionen bucht, findet hier – anders als auf der Allure of the Seas – das vollständige Programm vor.

Wie viele Kabinen hat die Oasis of the Seas?

Das Schiff verfügt über 2.706 Kabinen. Charakteristisch sind die nach innen gerichteten Balkone zum Central Park und zum Boardwalk, die mit diesem Schiff eingeführt wurden. Daneben gibt es das übliche Spektrum von der Innenkabine bis zur Suite; ein Teil der Kabinen wurde beim Umbau überarbeitet.

Wie findet man sich an Bord zurecht?

Drei Aufzugsgruppen – vorn, mittschiffs und achtern – erschließen jeweils unterschiedliche Bereiche. Wer sich früh merkt, welche zum eigenen Kabinengang gehört, spart über eine Woche viel Zeit. Weil die sieben Viertel gestalterisch klar getrennt sind, sitzt die Orientierung meist nach ein bis zwei Rundgängen.

Hilfreich ist zudem die App der Reederei, die Deckplan, Tagesprogramm, Showreservierungen und den Stand des Bordkontos bündelt. Auf einem Schiff mit über 5.000 Gästen ist sie weniger Komfort als Voraussetzung – vor allem, weil sich die begehrten Show- und Restaurantzeiten darüber steuern lassen.

Welche Restaurants und Bars gibt es an Bord der Oasis of the Seas?

Die Gastronomie teilt sich in Angebote ohne Aufpreis und Spezialitätenrestaurants gegen Gebühr. Der Modernisierungsumbau hat hier mehrere Konzepte hinzugefügt beziehungsweise ersetzt, sodass die Auswahl breiter ausfällt als bei der Indienststellung.

Welche Restaurants sind im Reisepreis enthalten?

Ohne Aufpreis stehen das dreistöckige Hauptrestaurant, das Buffet im Windjammer Marketplace, ein Café im Central Park, das Bistro im Solarium sowie mehrere kleinere Stationen zur Verfügung – darunter Pizza und schnelle Gerichte an der Promenade. Der Room Service ist eingeschränkt verfügbar und je nach Bestellung gebührenpflichtig.

Welche Spezialitätenrestaurants kosten Aufpreis?

Gegen Aufpreis gibt es unter anderem ein Steakhaus, ein italienisches und ein japanisches Konzept sowie das gehobene Restaurant im Central Park. Durch den Umbau kamen weitere Formate hinzu. Welche genau an Bord sind, verschiebt sich über die Jahre – ein Blick in die App der Reederei vor der Reise ist deshalb sinnvoller als der Rückgriff auf ältere Berichte.

Unser Tipp für dieses Schiff

  • Central-Park-Kabinen sind die ruhigste Balkonvariante – ideal, wenn Seeblick nicht die erste Priorität ist.
  • Spezialitätenrestaurants vorab reservieren, die Abendtermine sind an Bord meist vergeben.
  • Beim Vergleich mit der Allure of the Seas auf den Umbaustand achten, nicht auf das Baujahr.

Zur Barlandschaft gehören eine Piano-Bar, mehrere Poolbars und die bewegliche Rising Tide Bar zwischen Promenade und Central Park. Getränke werden separat abgerechnet; Getränkepakete lohnen sich üblicherweise ab drei bis vier Getränken pro Tag.

Was können Familien an Bord unternehmen?

Die Betreuung erfolgt über Adventure Ocean nach Altersgruppen, ergänzt um Wasserspielflächen für die Kleinsten, das Karussell am Boardwalk und die Sportanlagen. Nach dem Umbau ist das Angebot für ältere Kinder und Jugendliche deutlich stärker als im Ursprungszustand.

Bei den Kabinen reicht die Bandbreite von Balkonkabinen mit Sofabett bis zu Familienkabinen mit abgetrenntem Schlafbereich. Wer mit mehreren Kindern reist, sollte früh buchen – Familienkategorien sind auf allen Oasis-Schiffen das knappste Kontingent.

Worauf Familien achten sollten

  • Für die Rutschen und den FlowRider gelten Mindestgrößen.
  • Boardwalk-Balkone liegen über der Freiluftbühne und sind abends laut.
  • Abendbetreuung und Angebote für Windelkinder sind teils gebührenpflichtig oder eingeschränkt.

Wie sieht das Unterhaltungs- und Wellnessangebot aus?

Alle vier Bühnenformate der Klasse sind vorhanden: Theaterproduktionen, Eisshows, Wasser- und Akrobatikvorführungen im AquaTheater sowie Livemusik. Weil die Formate mehrfach laufen, lässt sich das Programm innerhalb einer Woche vollständig sehen.

Das AquaTheater liegt wie auf allen Oasis-Schiffen im Freien; bei Regen können Vorstellungen ausfallen. Wer sichergehen möchte, wählt einen frühen Termin in der Reisewoche, damit ein Ersatztermin bleibt.

Der Wellnessbereich umfasst Spa, Sauna und Fitnessraum. Das Solarium daneben ist ein überdachter Poolbereich nur für Erwachsene und bleibt der ruhigste Ort an Bord – gerade auf einem Schiff, das stark von Familien gebucht wird.

Wie viele Pools hat die Oasis of the Seas?

Auf dem Sonnendeck liegen mehrere Becken: Hauptpools, ein Sportpool, der Erwachsenenpool im Solarium und flache Wasserflächen für Kinder, dazu mehrere Whirlpools. Nach dem Umbau kamen Wasserrutschen hinzu, die im Ursprungszustand fehlten.

Welche Kabinen gibt es auf der Oasis of the Seas?

Das Kategoriensystem entspricht dem Standard der Klasse, deren Besonderheiten hier ihren Ursprung haben.

  • Innenkabine – die günstigste Variante
  • Außenkabine – mit Fenster, ohne Balkon
  • Balkonkabine – klassisch mit Seeblick
  • Central-Park-Balkon – zum begrünten Innenhof, die ruhigste Lage an Bord
  • Boardwalk-Balkon – Blick auf die Freiluftbühne, entsprechend lebhaft
  • Familienkabinen – mehr Fläche und abgetrennte Schlafbereiche
  • Suiten – von der Junior Suite bis zu den oberen Kategorien der Royal Suite Class

Die Central-Park-Kabinen verdienen eine eigene Erwähnung: Weil der Innenhof nach oben offen ist, haben sie Tageslicht und frische Luft, liegen aber windgeschützt und deutlich leiser als Außenkabinen. Für Reisende, die den Balkon vor allem morgens zum Frühstücken nutzen, sind sie oft die bessere Wahl als eine Seeblickkabine.

Lohnt sich eine Suite auf der Oasis of the Seas?

Suitengäste erhalten Zugang zur Suite Lounge und zum Restaurant Coastal Kitchen; ab den oberen Stufen der Royal Suite Class kommen Getränkepaket und Butlerservice hinzu. Ein eigenes Suitenviertel mit separatem Pool, wie es die Wonder of the Seas bietet, existiert auf diesem Schiff nicht.

Weil ein Teil der Suiten beim Modernisierungsumbau überarbeitet wurde, fällt das Preis-Leistungs-Verhältnis hier besser aus als auf der unveränderten Allure of the Seas. An die jüngeren Schiffe reicht es dennoch nicht heran – wer vor allem wegen der Suite bucht, sollte vergleichen.

Oasis of the Seas oder Allure of the Seas – worin unterscheiden sie sich?

Baulich sind die beiden kaum zu unterscheiden: dieselbe Werft, ein Jahr Abstand bei der Indienststellung, identischer Grundriss. Wer blind an Bord gebracht würde, könnte nicht sagen, auf welchem der beiden er sich befindet.

Getrennt werden sie durch den Modernisierungsstand. Die Oasis of the Seas hat ihren Umbau bekommen und damit Rutschen, überarbeitete Bereiche und zusätzliche gastronomische Konzepte. Bei der Allure of the Seas fiel der geplante Umbau 2020 aus und wurde nicht nachgeholt. Wer die vollständige Ausstattung will, nimmt die Oasis; wer den niedrigeren Preis mitnimmt, die Allure.

Alles Weitere entscheiden Route und Abfahrtshafen. Details zum Zwillingsschiff stehen auf unserer Seite zur Allure of the Seas.

Weil dieses Schiff der Ausgangspunkt der Baureihe ist, taucht es in Vergleichen oft als Referenz auf. Das führt gelegentlich zu Verwirrung: Nicht alles, was über „die Oasis-Klasse” geschrieben wird, gilt für die Oasis of the Seas selbst, und umgekehrt sind einzelne Angebote hier nach dem Umbau vorhanden, die es bei Indienststellung noch nicht gab. Im Zweifel hilft der offizielle Schiffssteckbrief statt einer allgemeinen Klassenbeschreibung.

Wie ordnet sich die Oasis of the Seas in die Flotte ein?

Als ältestes Schiff der Klasse steht sie am unteren Ende der Spitzengruppe – bei der Ausstattung nach dem Umbau aber keineswegs. Die Übersicht ordnet sie ein, Stand August 2026:

SchiffIndienststellungVermessungModernisierung
Icon of the Seas2024248.663 BRZNeubau
Wonder of the Seas2022236.857 BRZNeubau
Utopia of the Seas2024236.473 BRZNeubau
Symphony of the Seas2018228.081 BRZ
Harmony of the Seas2016226.963 BRZ2026
Oasis of the Seas2009rund 226.800 BRZja

Die letzte Spalte erklärt, warum das Baujahr bei dieser Klasse wenig aussagt. Einen Überblick über die gesamte Flotte gibt unser Royal Caribbean Guide, das aktuelle Flaggschiff stellen wir auf der Seite zur Icon of the Seas vor.

Lohnt sich die Crown & Anchor Society auf der Oasis of the Seas?

Punkte fallen pro Nacht an Bord an, in Suiten doppelt – unabhängig vom Reisepreis. Weil ältere Oasis-Schiffe günstiger zu buchen sind als die Spitzengruppe, lässt sich hier mit vergleichsweise geringem Einsatz Status aufbauen.

Die Mitgliedschaft ist kostenlos. Die Vorteile beginnen bei Rabatten und kleineren Annehmlichkeiten und reichen in den oberen Stufen bis zu Getränkegutscheinen, Loungezugang und Nachlässen auf das Internetpaket.

Ein Detail für Vielfahrer: Seit Januar 2026 erlaubt die Option Points Choice, gesammelte Punkte statt auf Royal Caribbean auch auf Celebrity Cruises oder Silversea zu buchen. Wer zwischen den Marken wechselt, vermeidet damit drei halbvolle Konten. Sämtliche Stufen und Schwellen stehen in unserer Übersicht zur Crown & Anchor Society.

Für wen lohnt sich die Oasis of the Seas?

Sie ist die stimmigste Wahl für alle, die das Konzept der Oasis-Klasse in seiner ursprünglichen Form erleben wollen, ohne auf moderne Attraktionen zu verzichten. Familien finden nach dem Umbau das vollständige Programm vor, und der Preis liegt unter dem der jüngeren Schwestern.

Weniger passend ist sie für Gäste, die ein durchgehend neuwertiges Schiff erwarten, und für alle, denen die wettergeschützte Showbühne der Icon-Klasse wichtig ist. Wer eine Suite mit eigenem Bereich sucht, ist auf der Wonder of the Seas besser aufgehoben.

Was kostet eine Reise auf der Oasis of the Seas?

Sie liegt preislich deutlich unter den Schiffen der Icon-Klasse und meist auch unter Wonder und Utopia. Weil Royal Caribbean die Nachfrage auf die jeweils neuesten Einheiten lenkt, profitieren ältere Schiffe – und die Oasis of the Seas ist durch den Modernisierungsumbau der Fall, in dem dieser Preisvorteil am wenigsten wehtut.

Im Reisepreis enthalten sind Kabine, die Restaurants ohne Aufpreis, das Bühnenprogramm und der Zugang zu den Attraktionen. Separat berechnet werden Getränke, Spezialitätenrestaurants, Landausflüge, Spa, Internet sowie das Serviceentgelt pro Person und Nacht. Diese Posten summieren sich über eine Woche schnell auf einen dreistelligen Betrag je Person und sollten von Anfang an eingeplant werden.

Welche Routen fährt die Oasis of the Seas?

Ihr Schwerpunkt liegt in der Karibik mit Rundreisen über typischerweise sieben Nächte ab Florida. In einzelnen Saisons war sie auch im westlichen Mittelmeer stationiert – die für Gäste aus dem deutschsprachigen Raum bequemere Variante, weil dann kein Langstreckenflug anfällt.

Das Fahrtgebiet wechselt saisonal, weil die Reederei ihre Schiffe zwischen den Revieren verschiebt. Ein Blick in den aktuellen Fahrplan ist deshalb sinnvoller als der Rückgriff auf ältere Angaben. Auf Karibikrouten steht meist ein Besuch der reedereieigenen Privatinsel auf dem Programm.

Für Reisende aus dem deutschsprachigen Raum ist die Anreise der wichtigste Kostenfaktor neben dem Reisepreis. Ein Karibiktörn bedeutet einen Langstreckenflug nach Florida, meist mit einer Übernachtung vor der Einschiffung. Wer das einrechnet, kommt bei einer Mittelmeersaison oft günstiger weg – auch wenn der Kabinenpreis dort höher liegt.

Wie bezahlt man an Bord der Oasis of the Seas?

Alle Ausgaben laufen bargeldlos über das Bordkonto. Die Bordkarte dient zugleich als Kabinenschlüssel; bei der Anmeldung wird eine Kreditkarte hinterlegt. Abgerechnet wird in US-Dollar, unabhängig vom Fahrtgebiet.

Der Aufschlag für Fremdwährungsumsätze liegt bei vielen Karten bei rund 1,75 Prozent und greift auf jeden Posten der Bordrechnung – vom Getränkepaket über Ausflüge bis zum Abendessen im Spezialitätenrestaurant. Wer eine Kreditkarte ohne Fremdwährungsgebühr nutzt, spart diesen Aufschlag vollständig.

Kreuzfahrt mit Royal Caribbean

  • Karibik, Mittelmeer und Alaska im Programm
  • Größte Schiffe der Welt mit Icon- und Oasis-Klasse
  • Crown & Anchor Punkte ab der ersten Nacht sammeln
  • Umfangreiches Bordprogramm für Familien

Unser Fazit zur Oasis of the Seas

Die Oasis of the Seas ist das Schiff, mit dem eine ganze Schiffsgeneration begann – und dank des Modernisierungsumbaus keine museale Angelegenheit, sondern ein voll ausgestattetes Familienschiff. Sie verbindet das ursprüngliche Konzept mit den Attraktionen der jüngeren Generation, zu einem Preis, der ihrem Baujahr entspricht.

Wer die neuesten Konzepte oder eine überdachte Showbühne möchte, greift zur Icon-Klasse. Für alle anderen ist sie eine der überzeugendsten Optionen im Portfolio. Weitere Reedereien im Vergleich stehen in unserer Übersicht der Kreuzfahrt-Reedereien.

Autor

Moritz hat sich über die Jahre ein enormes Wissen über Finanzprodukte, Loyalitätsprogramme und Luxusreisen angeeignet. Für Luxushotels, First Class Flüge sowie die Details von Kreditkarten, Tagesgeldkonten und mehr ist Moritz genau der richtige Ansprechpartner!

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