Seven Seas Grandeur

Die Seven Seas Grandeur ist seit Dezember 2023 im Dienst und das jüngste Schiff von Regent Seven Seas Cruises. Sie nimmt 744 Gäste auf, betreut von 548 Crewmitgliedern, und verteilt 372 Suiten auf zehn Decks. Bei 224 Metern Länge und 55.500 Tonnen bleibt sie damit bewusst überschaubar.

Ihr Alleinstellungsmerkmal liegt allerdings nicht in den Kennzahlen, sondern in der Ausstattung: An Bord hängt eine Kunstsammlung mit rund 1.600 Werken, darunter mehrere Picassos — und das erste Fabergé-Ei, das dauerhaft auf See zu Hause ist. Wir zeigen Euch, was das Schiff sonst noch ausmacht.

Das Wichtigste in Kürze

  • Kategorie: Luxusklasse – Landausflüge in unbegrenzter Zahl im Reisepreis, der zentrale Unterschied zu anderen Luxusreedereien
  • Die Seven Seas Grandeur wurde im November 2023 von Fincantieri in Ancona abgeliefert und ist das jüngste Schiff von Regent
  • Sie misst 55.500 Tonnen bei 224 Metern Länge und verteilt 372 Suiten auf zehn Decks
  • An Bord reisen 744 Gäste, betreut von 548 Crewmitgliedern
  • Landausflüge sind in unbegrenzter Zahl enthalten – das ist der zentrale Unterschied zu anderen Luxusreedereien
  • Eine Kunstsammlung mit rund 1.600 Werken und ein Fabergé-Ei gehören zur Ausstattung

Die folgenden Abschnitte gehen durch Baudaten, Suiten und Gastronomie – und vor allem durch die Frage, die bei Regent über den Preisvergleich entscheidet: was der Reisepreis tatsächlich abdeckt.

Die Seven Seas Grandeur im Überblick

Regent Seven Seas Cruises positioniert sich mit dem Anspruch, das umfassendste All-inclusive-Angebot im Luxussegment zu bieten. Die Seven Seas Grandeur ist die jüngste Umsetzung dieses Konzepts und wurde im November 2023 im italienischen Ancona abgeliefert.

Kreuzfahrt mit Regent Seven Seas

  • Unbegrenzte Landausflüge in jedem Hafen inklusive
  • All-Suite-Schiffe mit Balkon in jeder Kategorie
  • Getränke, Trinkgeld und WLAN im Reisepreis
  • Doppelte Loyalty-Nächte für Alleinreisende

Wie viele Gäste passen auf die Seven Seas Grandeur?

An Bord reisen 744 Gäste, versorgt von 548 Crewmitgliedern. Das ergibt rund 1,36 Gäste je Besatzungsmitglied und liegt damit auf dem Niveau der stärksten Anbieter im Ultra-Luxus-Segment. Bei 372 Suiten kommt statistisch auf jede Suite mehr als ein Crewmitglied.

Wie groß ist die Seven Seas Grandeur?

Das Schiff misst 224 Meter in der Länge und 31 Meter in der Breite bei einer Vermessung von 55.500 Tonnen. Verteilt ist das Angebot auf zehn Decks. Zum Einordnen: Die Nova-Klasse von Silversea liegt bei 54.700 Tonnen, nimmt mit 728 Gästen aber etwas weniger Passagiere auf.

Wann wurde die Seven Seas Grandeur getauft?

Die Taufe fand am 11. Dezember 2023 in Miami statt. Taufpatin ist Sarah Fabergé, Gründungsmitglied des Fabergé Heritage Council — eine Wahl, die unmittelbar mit dem Kunstkonzept des Schiffes zusammenhängt.

Wer hat die Seven Seas Grandeur gebaut?

Gebaut wurde das Schiff bei Fincantieri im italienischen Ancona und im November 2023 an Regent übergeben. Es ist die dritte Einheit der Explorer-Klasse: Vorausgegangen waren die Seven Seas Explorer von 2016 und die Seven Seas Splendor, die 2020 in Dienst ging.

Weil alle drei auf demselben Entwurf beruhen, unterscheiden sie sich weniger in Grundriss und Kennzahlen als in der Ausstattung. Die Grandeur setzt sich vor allem über die Kunstsammlung und einige neu entwickelte Suitengrundrisse von ihren Schwesterschiffen ab – die Werft weist für sie 15 Unterkunftskategorien aus, von rund 28 bis über 400 Quadratmeter.

Die Kunstsammlung an Bord

Kaum ein Kreuzfahrtschiff stellt seine Kunst so in den Mittelpunkt wie die Seven Seas Grandeur. Die Sammlung umfasst rund 1.600 Einzelwerke und ist damit kein dekoratives Beiwerk, sondern ein eigenständiger Teil des Bordkonzepts.

Zu den Stücken gehören mehrere Arbeiten von Picasso sowie eine handgewebte Tapisserie von knapp zwölf Metern Höhe. Das meistdiskutierte Objekt ist jedoch ein Fabergé-Ei: Nach Angaben der Reederei ist es das erste, das dauerhaft auf einem Schiff verbleibt. Für Gäste gibt es dazu einen digitalen Kunstrundgang.

Warum liegt ein Fabergé-Ei an Bord?

Fabergé-Eier sind ursprünglich Auftragsarbeiten des russischen Zarenhofes und gehören zu den bekanntesten Objekten der Juwelierskunst überhaupt. Regent hat für die Seven Seas Grandeur ein eigenes Stück anfertigen lassen – nach Angaben der Reederei das erste, das dauerhaft auf einem Schiff verbleibt und nicht in einer Sammlung oder einem Museum.

Der Zusammenhang zur Taufe ist kein Zufall: Taufpatin Sarah Fabergé gehört zum Heritage Council des Hauses. Das Objekt ist damit weniger Dekoration als Markenerzählung – Regent inszeniert das Schiff als Ort, an dem Kunst nicht nachträglich aufgehängt, sondern eingeplant wurde.

Für die Buchungsentscheidung heißt das zweierlei. Wer sich für Kunst interessiert, bekommt hier ein Bordangebot, das über Hotelkunst hinausgeht und mit einem digitalen Rundgang erschlossen wird. Wer damit nichts anfangen kann, sollte wissen, dass die Sammlung Teil der Kalkulation ist und im Preis jedes Gastes steckt.

Seven Seas Grandeur von Regent Seven Seas Cruises auf See
Die Seven Seas Grandeur ist seit Dezember 2023 im Dienst. Foto: Regent Seven Seas Cruises

So ungewöhnlich der kunsthistorische Anspruch ist — im Alltag an Bord entscheidet vor allem, wie die Suiten geschnitten sind.

Was ist Regent Seven Seas Cruises?

Regent Seven Seas Cruises ist eine Reederei im Ultra-Luxus-Segment und gehört zur Norwegian Cruise Line Holdings. Das Selbstverständnis steht im Markenauftritt: Regent bezeichnet sich als Anbieter der umfassendsten Inklusivleistungen im Luxusmarkt.

Die Flotte besteht aus wenigen, durchgehend kleinen Schiffen. Alle sind reine Balkonschiffe, alle arbeiten mit einem sehr hohen Betreuungsschlüssel. Einen vollständigen Überblick über Reederei und Flotte findet Ihr in unserem Regent Seven Seas Cruises Guide.

Die Seven Seas Grandeur ist innerhalb dieser Flotte das jüngste Schiff und markiert nach Angaben der Reederei den Höhepunkt aus über drei Jahrzehnten Erfahrung im Luxussegment.

Die Flotte wächst dabei weiter: Mit der Seven Seas Prestige entsteht bei Fincantieri bereits der nächste Neubau, der 2025 in Marghera zu Wasser gelassen wurde. Für die Einordnung der Grandeur heißt das, dass sie ihren Status als jüngstes Schiff der Reederei nicht dauerhaft behalten wird – an ihrer Position als bislang aufwendigste Umsetzung des Regent-Konzepts ändert das zunächst nichts.

Für Reisende ist die Flottengröße vor allem eine praktische Größe. Weil Regent mit wenigen Schiffen fährt, ist das Routenangebot in einer bestimmten Region deutlich schmaler als bei Reedereien mit zwanzig Einheiten. Wer ein bestimmtes Fahrtgebiet zu einem bestimmten Termin sucht, sollte deshalb früh prüfen, ob überhaupt ein Schiff dort ist.

Wie ist das Schiff aufgebaut?

Zehn Decks nehmen 372 Suiten und die öffentlichen Bereiche auf. Weil die Gästezahl mit 744 vergleichsweise niedrig ist, fällt der Anteil öffentlicher Flächen je Gast hoch aus — das ist der eigentliche Unterschied zu Schiffen des Massenmarkts, die bei ähnlicher Tonnage ein Vielfaches an Passagieren aufnehmen.

Mit 224 Metern Länge und 31 Metern Breite liegt die Seven Seas Grandeur in einer Größenordnung, die auch kleinere Häfen anlaufen kann. Für Routen abseits der großen Kreuzfahrtterminals ist das eine praktische Voraussetzung, keine Nebensache.

Wie viel Platz hat jeder Gast?

Die Branche misst das über das Raumverhältnis, also Vermessung geteilt durch Gästezahl. Bei der Seven Seas Grandeur ergeben 55.500 Tonnen und 744 Gäste rund 75 – ein Spitzenwert. Große Mainstream-Schiffe liegen typischerweise zwischen 35 und 45, also bei etwa der Hälfte.

Diese Kennzahl erklärt, warum sich ein Luxusschiff anders anfühlt als ein größeres Schiff mit vergleichbarer Ausstattungsliste. Der Unterschied liegt nicht in der Zahl der Bars und Restaurants, sondern darin, wie viele Menschen sich gleichzeitig darin aufhalten. Warteschlangen an Buffet, Aufzug oder Tender entstehen bei diesem Verhältnis schlicht nicht.

Zum Einordnen innerhalb des Segments: Die Silver Nova kommt bei 54.700 Tonnen und 728 Gästen auf einen fast identischen Wert. Die beiden Reedereien liegen hier also gleichauf – der Unterschied zwischen ihnen entsteht nicht beim Platz, sondern bei den Inklusivleistungen.

Die Suiten auf der Seven Seas Grandeur

Regent baut ausschließlich Balkonsuiten. Alle 372 Unterkünfte verfügen über einen möblierten privaten Balkon — es gibt weder Innenkabinen noch Suiten mit bloßem Panoramafenster. Das ist ein spürbarer Unterschied etwa zur Silver Muse von Silversea, wo die Einstiegskategorie ohne Veranda auskommt.

Die Spanne der Grundrisse ist außergewöhnlich weit: Sie reicht von 28,5 bis 413 Quadratmetern. Zwischen der kleinsten und der größten Suite liegt damit mehr als der Faktor vierzehn — vom kompakten Doppelzimmer mit Balkon bis zur Wohnung mit mehreren Räumen.

Wohnbereich einer Suite auf der Seven Seas Grandeur
Alle 372 Suiten verfügen über einen möblierten privaten Balkon.

An der Spitze des Angebots steht die Regent Suite, die den größten Grundriss an Bord einnimmt und als eigenständiges Apartment ausgelegt ist.

Was steckt in der Regent Suite?

Mit rund 413 Quadratmetern ist die Regent Suite die größte Unterkunft an Bord und eher eine Wohnung als eine Kabine: zwei Schlafzimmer, mehrere Bäder, ein eigener Ess- und ein separater Wohnbereich. Sie liegt an der Schiffsspitze und nimmt eine eigene Ebene für sich in Anspruch.

Die Besonderheit ist aber weniger die Fläche als eine Zugabe: Zur Suite gehört ein privater Spa-Bereich mit Sauna, Dampfbad und Behandlungsraum, dessen Anwendungen ohne weitere Kosten in Anspruch genommen werden können. Für das Schlafzimmer hat Regent ein eigens angefertigtes Bett eines schwedischen Manufakturherstellers einbauen lassen.

Für die allermeisten Reisenden ist diese Kategorie keine realistische Option, sie erklärt aber die Positionierung des Schiffes. Regent verkauft nicht die günstigste Art, im Luxussegment zu reisen, sondern die vollständigste – und die Regent Suite ist die Zuspitzung dieses Anspruchs.

Zwischen den Extremen liegt die eigentliche Auswahl. Die Grundrisse reichen von 28,5 bis 413 Quadratmetern, und die praktisch relevante Schwelle liegt nicht an der Spitze, sondern bei der Penthouse-Kategorie: Ab dort gehört der Butler dazu. Wer zwischen zwei Kategorien schwankt, sollte diese Grenze kennen, weil sie mehr über den Aufenthalt aussagt als ein paar Quadratmeter mehr Wohnfläche.

Für welche Suiten gibt es einen Butler?

Hier unterscheidet sich Regent von der Konkurrenz, und zwar zum Nachteil der Einstiegskategorien. Der persönliche Butler ist den Penthouse-Suiten und allen darüberliegenden Kategorien vorbehalten. Wer eine Veranda- oder Concierge-Suite bucht, wird von der Kabinenstewardess betreut, nicht von einem eigenen Butler.

Die Concierge-Kategorien bekommen dafür andere Vorteile: bevorzugte Reservierungen in den Restaurants, Nachlässe auf ausgewählte Weine und Sonderausflüge sowie die Hotelnacht vor der Einschiffung. Der Sprung im Serviceumfang liegt bei Regent also zwischen Concierge und Penthouse.

Wer den Butler unabhängig von der Kategorie erwartet, ist bei Silversea besser aufgehoben – dort gehört er auch zur günstigsten Suite. Umgekehrt sind bei Regent die Landausflüge enthalten, die bei Silversea je nach Tarif extra kosten. Die beiden Reedereien setzen ihr Budget also an unterschiedlichen Stellen ein.

Die Kulinarik auf der Seven Seas Grandeur

Sieben Restaurants stehen 744 Gästen gegenüber. Zur Indienststellung hat das Küchenteam unter Bernhard Klotz, bei Regent als Vice President Food & Beverage verantwortlich, über 130 neue Gerichte entwickelt und bestehende Rezepte überarbeitet.

Zu den Spezialitätenrestaurants zählt das Pacific Rim mit asiatischer Ausrichtung. Weil bei Regent Speisen und Getränke zum Reisepreis gehören, sind auch die Spezialitätenrestaurants ohne Aufpreis zugänglich — anders als bei Reedereien, die einzelne Konzepte separat berechnen.

Spezialitaetenrestaurant Pacific Rim an Bord der Seven Seas Grandeur
Das Pacific Rim gehört zu den sieben Restaurants an Bord.

Ergänzt wird das gastronomische Angebot durch die Culinary Arts Kitchen, eine Kochschule an Bord, in der Gäste selbst am Herd stehen.

Welche Restaurants gibt es an Bord?

Das Compass Rose ist das Hauptrestaurant und mit Abstand das größte Lokal an Bord. Daneben stehen vier Spezialitätenkonzepte: das französische Chartreuse, das Steakhouse Prime 7, das panasiatische Pacific Rim und das Sette Mari at La Veranda, das tagsüber als Buffetbereich dient und abends italienisch wird.

Weil sämtliche Konzepte im Reisepreis enthalten sind, entscheidet nicht der Geldbeutel über den Abend, sondern die Reservierung. Prime 7, Chartreuse und Pacific Rim sind die gefragtesten Adressen und häufig schon Wochen vor der Abfahrt ausgebucht – wer sie erleben möchte, sollte gleich nach der Buchung reservieren und nicht erst an Bord.

Ergänzt wird das Angebot durch den Pool Grill an Deck und die Culinary Arts Kitchen, eine Kochschule mit eigenen Arbeitsplätzen. Deren Kurse sind der einzige gastronomische Bereich, für den eine gesonderte Gebühr anfallen kann.

Wellness und Unterhaltung an Bord

Der Wellnessbereich läuft unter dem Namen Serene Spa & Wellness. Zum Behandlungsangebot gehören ungewöhnliche Formate wie eine Anwendung auf einem Bett aus Bernstein und Quarzkristall sowie eine Zero-Gravity-Massage auf einer speziell konstruierten Liege.

Beim Unterhaltungsprogramm hat Regent zur Indienststellung vier neue Bühnenproduktionen entwickelt, an denen unter anderem ein Broadway-Regisseur, international bekannte Choreografen und Grammy-prämierte Musiker beteiligt waren. Für ein Schiff mit 744 Gästen ist dieser Aufwand bemerkenswert.

Beim Wellnessbereich lohnt eine Unterscheidung, die im Prospekt gern verschwimmt: Der Zugang zum Thermalbereich mit Sauna, Dampfbad und Ruhezonen gehört zum Reisepreis, die einzelnen Behandlungen dagegen nicht. Wer regelmäßig Massagen bucht, sollte diesen Posten einkalkulieren – er ist neben Sonderausflügen und der Kochschule einer der wenigen, die an Bord überhaupt noch auf der Rechnung landen.

Was ist im Reisepreis enthalten?

Regent wirbt mit dem Anspruch, das umfassendste All-inclusive-Angebot der Branche zu bieten. Enthalten sind neben der Suite mit Balkon auch Speisen und Getränke einschließlich der Spezialitätenrestaurants sowie das Unterhaltungsprogramm an Bord.

Das verändert den Preisvergleich grundlegend: Der ausgewiesene Reisepreis liegt deutlich näher am tatsächlichen Gesamtpreis als bei Anbietern, die Getränkepakete, Zuzahlrestaurants und Serviceentgelte separat berechnen. Wer Tagespreise ohne Gegenrechnung der Inklusivleistungen vergleicht, kommt zu falschen Ergebnissen.

Welche Landausflüge sind enthalten?

Hier liegt das eigentliche Alleinstellungsmerkmal der Reederei. Regent nimmt Landausflüge in unbegrenzter Zahl in den Reisepreis auf – nicht als Guthaben, nicht als Kontingent, sondern als Angebot in jedem angelaufenen Hafen. Wer zehn Häfen anläuft, kann in jedem eine geführte Tour buchen, ohne dass sich die Rechnung ändert.

Eine Ausnahme gibt es: Besonders aufwendige Sonderformate, etwa mehrstündige Privattouren oder Erlebnisse mit begrenzter Teilnehmerzahl, werden gesondert berechnet. Der Regelfall des Ausflugsprogramms ist davon aber nicht betroffen.

Praktisch verschiebt das die Rechnung erheblich. Geführte Ausflüge kosten im Luxussegment schnell 100 bis 200 Euro je Person und Hafen. Auf einer zehntägigen Reise mit sieben Häfen summiert sich das zu einem vierstelligen Betrag für zwei Personen – Geld, das bei Regent bereits im Reisepreis steckt und deshalb bei jedem Vergleich gegengerechnet werden muss.

LeistungIm Reisepreis
Landausflüge in jedem Hafenenthalten
Alle Spezialitätenrestaurantsenthalten
Weine und Spirituosenenthalten
Trinkgelder an Bordenthalten
WLAN ohne Volumengrenzeenthalten
Minibar in der Suiteenthalten
Wäscheserviceenthalten
Flüge und Transfersje nach Tarif
Hotelnacht vor der Reiseab Concierge Suite

Wie ist das WLAN geregelt?

Anders als bei Wettbewerbern, die den Zugang nach Geschwindigkeit oder Gerätezahl staffeln, ist das Internet bei Regent ohne Volumengrenze enthalten und in allen Suiten sowie in den öffentlichen Bereichen und an Deck verfügbar. Eine Kopplung an die gebuchte Kategorie gibt es dabei nicht.

Für Reisende, die an Bord arbeiten oder längere Reisen unternehmen, ist das ein handfester Unterschied. Bei Silversea etwa hängt die schnellere Verbindung an der Suitenkategorie und kostet in den Einstiegskategorien Aufpreis – ein Posten, der bei einem Preisvergleich zwischen beiden Reedereien gern übersehen wird.

Sind die Flüge im Preis enthalten?

Das hängt vom gebuchten Tarif ab. Regent führt Tarifvarianten, die neben der Kreuzfahrt auch die An- und Abreise samt Flughafentransfers abdecken; bei Interkontinentalstrecken ist dabei häufig Business Class vorgesehen. Andere Varianten lassen die Anreise bewusst außen vor und sind entsprechend günstiger.

Weil sich die Tarifgestaltung zwischen den Buchungsmärkten unterscheidet, ist das der Punkt, den Ihr vor jeder Preisrechnung klären solltet. Ein Angebot mit Flug lässt sich mit einem Angebot ohne Flug nicht sinnvoll vergleichen – bei Langstreckenrouten macht diese Position den größten Einzelposten der gesamten Reise aus. Ab der Concierge Suite kommt zusätzlich eine Hotelnacht vor der Einschiffung dazu.

Was der Reisepreis bei Regent abdeckt

  • Landausflüge in unbegrenzter Zahl, in jedem angelaufenen Hafen
  • Sämtliche Restaurants an Bord, auch die Spezialitätenkonzepte
  • Getränke einschließlich Weinen und Spirituosen sowie die Minibar in der Suite
  • Trinkgelder für die Bordcrew und der Wäscheservice
  • WLAN ohne Volumengrenze, unabhängig von der Suitenkategorie

Für wen lohnt sich die Seven Seas Grandeur?

Das Schiff passt zu Reisenden, die im Luxussegment nicht nur Service, sondern auch eine inhaltliche Idee erwarten. Die Kunstsammlung ist kein Marketingbeiwerk, sondern prägt den Aufenthalt an Bord — wer sich dafür nicht interessiert, zahlt sie trotzdem mit.

Für alle, denen ein eigener Balkon wichtig ist, ist die durchgehende Balkonausstattung ein handfestes Argument. Wer dagegen die günstigste Möglichkeit sucht, überhaupt im Ultra-Luxus-Segment zu reisen, findet sie eher bei der Silver Muse mit ihrer Vista Suite ohne Veranda.

Wer ein etwas größeres Schiff bevorzugt, sollte sich die Silver Nova mit 728 Gästen auf 54.700 Tonnen ansehen — vergleichbar in der Größe, aber mit anderem inhaltlichem Schwerpunkt.

Grandeur oder Seven Seas Splendor?

Beide gehören derselben Klasse an und stimmen in Grundriss, Größenordnung und Betreuungsschlüssel weitgehend überein. Wer zwischen ihnen wählt, entscheidet deshalb nicht über die Art der Reise, sondern über Details – und in der Praxis meist ohnehin über die Route, weil beide Schiffe selten dieselbe Region bedienen.

Die Unterschiede liegen im Ausbau. Die Grandeur ist die jüngere Einheit, führt die umfangreichere Kunstsammlung und einige überarbeitete Suitengrundrisse. Die Seven Seas Splendor ist dafür seit 2020 im Dienst und entsprechend eingefahren, was sich vor allem an der eingespielten Crew zeigt.

Ein Aufpreis für das jüngere Baujahr lohnt sich in dieser Klasse nicht. Sinnvoller ist es, beide Schiffe für den gewünschten Zeitraum zu prüfen und dann nach Route, Hafenfolge und Termin zu entscheiden.

Jede Nacht an Bord zahlt auf die Seven Seas Society ein, das Treueprogramm von Regent. Alleinreisende sammeln dabei doppelt. Welche Leistung ab welcher der sieben Stufen greift, steht im Guide zur Seven Seas Society.

Für die Rechnung entscheidend ist das eigene Reiseverhalten. Wer in jedem Hafen an Land geht und dort geführte Touren bucht, holt bei Regent einen erheblichen Teil des Reisepreises über die enthaltenen Ausflüge zurück. Wer Häfen lieber selbst erkundet oder ohnehin viele Seetage vor sich hat, bezahlt eine Leistung mit, die er kaum abruft – und fährt dann mit einer Reederei besser, die Ausflüge einzeln berechnet.

Ein zweiter Faktor ist die Reiselänge. Je mehr Häfen auf dem Programm stehen, desto stärker wirkt das Inklusivmodell. Auf einer kurzen Route mit drei Anläufen fällt der Vorteil deutlich kleiner aus als auf einer dreiwöchigen Reise mit zwölf Häfen. Wer beide Modelle gegeneinander rechnen möchte, sollte deshalb nicht den Tagespreis vergleichen, sondern die Zahl der Häfen mit dem üblichen Ausflugspreis multiplizieren und erst dann die Angebote nebeneinanderlegen.

Diese Punkte vor der Buchung klären

  • Ob der Tarif die Flüge enthält – bei Langstrecken ist das der größte Einzelposten
  • Ob Ihr einen Butler erwartet, denn den gibt es erst ab den Penthouse-Kategorien
  • Ob die gewünschten Spezialitätenrestaurants noch Kapazität haben, am besten direkt bei der Buchung
  • Ob Euch die Kunstsammlung etwas wert ist, denn sie ist im Preis jedes Gastes enthalten

Weitere Schiffe und Anbieter im Überblick

Für den Vergleich helfen diese Seiten weiter:

Kreuzfahrt mit Regent Seven Seas

  • Unbegrenzte Landausflüge in jedem Hafen inklusive
  • All-Suite-Schiffe mit Balkon in jeder Kategorie
  • Getränke, Trinkgeld und WLAN im Reisepreis
  • Doppelte Loyalty-Nächte für Alleinreisende

Wo Regent zwischen den übrigen Luxusanbietern steht, zeigt unsere Übersicht der Kreuzfahrt-Reedereien.

Autor

Moritz hat sich über die Jahre ein enormes Wissen über Finanzprodukte, Loyalitätsprogramme und Luxusreisen angeeignet. Für Luxushotels, First Class Flüge sowie die Details von Kreditkarten, Tagesgeldkonten und mehr ist Moritz genau der richtige Ansprechpartner!

Fragen? In der reisetopia Club Lounge auf Facebook beantworten wir Eure Fragen.

Vergleicht aktuelle Regent Reisen und bucht bequem über unseren Partner eHoi.