Seven Seas Mariner

Die Seven Seas Mariner war 2001 das erste Kreuzfahrtschiff der Welt, auf dem jede Suite einen eigenen Balkon hatte. Bei Regent Seven Seas hat sie damit den Standard gesetzt, an dem sich die Marke bis heute messen lässt.

Kreuzfahrt mit Regent Seven Seas

  • Unbegrenzte Landausflüge in jedem Hafen inklusive
  • All-Suite-Schiffe mit Balkon in jeder Kategorie
  • Getränke, Trinkgeld und WLAN im Reisepreis
  • Doppelte Loyalty-Nächte für Alleinreisende

Im November 2025 kam sie für gut drei Wochen nach Marseille in die Werft – der Termin lief vom 3. bis 26. November 2025. Erneuert wurden sämtliche Suiten, mehrere öffentliche Bereiche und der Pool Grill; hinzu kam mit dem Epicurean Enrichment Studio ein neuer Raum für kulinarische Programmpunkte.

Fachquellen führen das Schiff mit rund 48.075 Bruttoraumzahl, 700 Gästen und 445 Crewmitgliedern. Acht Decks stehen Gästen offen, gebaut wurde sie bei Chantiers de l’Atlantique in Saint-Nazaire.

Das Wichtigste in Kürze

  • Kategorie: Luxusklasse – 2001 das weltweit erste Kreuzfahrtschiff, auf dem jede Suite einen eigenen Balkon hatte
  • Seit 2001 im Dienst, 2025 in Marseille überholt
  • Erstes Schiff der Welt mit Balkon in jeder Suite
  • Rund 700 Gäste auf acht Gästedecks
  • Einzige Regent-Einheit mit der Horizon View Suite

Diese Seite erklärt, was der Werftaufenthalt gebracht hat, welche Suiten es gibt, was auf welchem Deck liegt, welche Restaurants an Bord sind – und worin sich die Mariner von der baugleich wirkenden Seven Seas Voyager tatsächlich unterscheidet.

Der Werftaufenthalt 2025: Was sich geändert hat

Regent hat die Mariner im Herbst 2025 für 23 Tage aus dem Verkehr genommen. Was dabei passiert ist, lässt sich präzise benennen – die Reederei hat den Umfang vorab veröffentlicht.

BereichWas erneuert wurde
Alle SuitenMöblierung, Beleuchtung, Beschläge, Teppiche und Dekor
Obere Kategorienkomplett neu gestaltete Marmorbäder
Pool Grillrenoviert und um ein Pizzeria-Konzept ergänzt
Neuer RaumEpicurean Enrichment Studio für Kochvorführungen
Weitere BereicheAtrium, Prime 7, Chartreuse und Bibliothek aufgefrischt

Die neu gestalteten Marmorbäder betreffen die Signature, Grand, Mariner, Seven Seas und Horizon Suites – also die Kategorien oberhalb der Penthouse-Ebene. In den unteren Kategorien blieb es bei der Auffrischung von Oberflächen und Textilien.

Seven Seas Mariner Aussenansicht
Die Seven Seas Mariner fährt seit 2001 für Regent. Foto: Regent Seven Seas Cruises

Was ist das Epicurean Enrichment Studio?

Ein eigener Raum auf Deck 6, in dem Kochvorführungen und kulinarische Programmpunkte stattfinden. Auf der Explorer-Klasse übernimmt diese Rolle die Culinary Arts Kitchen mit einzelnen Arbeitsplätzen; das Studio auf der Mariner ist stärker auf Vorführung als auf Mitmachen ausgelegt. Die Seven Seas Voyager hat seit ihrem Werftaufenthalt 2026 ein baugleiches Studio.

Signature Suite Seven Seas Mariner
Die Signature Suite nach dem Werftaufenthalt 2025. Foto: Regent Seven Seas Cruises

Die Suiten auf der Seven Seas Mariner

Innenkabinen gibt es nicht, und anders als auf der Seven Seas Navigator hat hier auch wirklich jede Suite einen Balkon. Genau das war 2001 die Neuerung, mit der das Schiff in die Geschichte des Kreuzfahrtbaus eingegangen ist.

KategorieFläche in Quadratmetern
Signature Suite186
Grand Suite92
Seven Seas Suite achtern79
Mariner Suite69
Horizon View Suite58,5
Seven Seas Suite vorn56
Penthouse Suite A bis C42
Concierge Suite D und E28
Deluxe Veranda Suite F bis H28

Die Horizon View Suite ist die Eigenheit dieses Schiffes: Sie existiert in dieser Form auf keiner anderen Regent-Einheit. Mit 58,5 Quadratmetern schiebt sie sich zwischen die Mariner Suite und die vordere Seven Seas Suite – eine Kategorie, die es andernorts schlicht nicht gibt.

Horizon View Suite Seven Seas Mariner
Die Horizon View Suite gibt es nur auf der Seven Seas Mariner. Foto: Regent Seven Seas Cruises

Ab wann gibt es einen Butler?

Bei Regent kommt der Butler ab den Penthouse-Kategorien dazu, nicht wie bei Silversea in jeder Suite. Dafür sind hier die Landausflüge im Preis enthalten – das ist der Handel, den beide Marken jeweils andersherum machen.

Welche Kategorie lohnt sich?

Zwischen Concierge Suite und Deluxe Veranda Suite liegen keine Quadratmeter, sondern nur Lage und Zusatzleistungen – ab der Concierge Suite gehört eine Hotelnacht vor der Reise dazu. Wer aus Deutschland zu einem entfernten Starthafen anreist, holt allein damit einen erheblichen Teil des Aufpreises zurück.

Die Kulinarik an Bord der Seven Seas Mariner

Sieben gastronomische Adressen stehen zur Wahl, alle ohne Zuschlag. Weil bei Regent auch die Spezialitätenrestaurants im Reisepreis stecken, entfällt die Rechnerei, ob sich ein Abend im Steakhaus lohnt.

RestaurantWas Euch dort erwartet
Compass Rosedas Hauptrestaurant auf Deck 5, offene Sitzordnung
Prime 7amerikanisches Steakhaus, ebenfalls auf Deck 5
Chartreusefranzösische Küche auf Deck 6
Sette Mari at La Verandaitalienisches Abendkonzept auf Deck 11
La VerandaFrühstück und Mittagessen mit Buffet
Pool Grillseit 2025 mit eigenem Pizzeria-Konzept
Coffee ConnectionKaffee, Gebäck und Kleinigkeiten auf Deck 6

Auffällig ist die Nachbarschaft von Compass Rose und Prime 7 auf demselben Deck. Auf der Explorer-Klasse liegen die beiden sechs Decks auseinander; hier sind es zwanzig Schritte. Wer sich abends spontan umentscheidet, muss dafür nicht das halbe Schiff durchqueren.

Compass Rose Restaurant Seven Seas Mariner
Das Compass Rose ist das Hauptrestaurant der Seven Seas Mariner. Foto: Regent Seven Seas Cruises

Was fehlt, ist das panasiatische Pacific Rim – das gibt es ausschließlich auf der Explorer-Klasse und künftig auf der Seven Seas Prestige. Wer gezielt danach sucht, ist auf diesem Schiff falsch; wer damit leben kann, bekommt dafür ein Schiff mit 700 statt 750 Gästen.

Prime 7 Seven Seas Mariner
Prime 7 liegt auf der Mariner direkt neben dem Compass Rose. Foto: Regent Seven Seas Cruises

Wie funktioniert das Reservieren?

Reservierungspflichtig sind Prime 7 und Chartreuse, und die Zahl der Reservierungen je Reise staffelt sich nach Suitenkategorie. Compass Rose, La Veranda und der Pool Grill laufen ohne Anmeldung. Dazu kommt ein Suitenservice rund um die Uhr, der auf Wunsch ein komplettes Menü Gang für Gang in die Suite bringt.

Chartreuse Seven Seas Mariner
Chartreuse ist das französische Restaurant an Bord. Foto: Regent Seven Seas Cruises

Deckplan der Seven Seas Mariner: Was liegt auf welchem Deck?

Acht Decks stehen Gästen offen. Die Gastronomie verteilt sich anders als auf der Explorer-Klasse: Compass Rose und Prime 7 liegen unten auf Deck 5, La Veranda und Sette Mari ganz oben auf Deck 11.

DeckWas sich dort befindet
5Atrium, Compass Rose, Prime 7, Constellation Theater, Mariner Lounge und Rezeption
6Chartreuse, Coffee Connection, Boutiquen, Connoisseur Club, Horizon Lounge, Bibliothek, Stars Lounge und Epicurean Enrichment Studio
7Casino, Fitnessbereich und Serene Spa
8 bis 10Suitendecks
11Pooldeck, Pool Bar, Pool Grill, La Veranda und Sette Mari
12Observation Lounge, Bocciabahn, Puttinggreen, Paddle-Tennis und Joggingstrecke

Für die Suitenwahl folgt daraus eine klare Empfehlung: Die Decks 8 bis 10 liegen zwischen zwei ruhigen Ebenen und sind damit die beste Wahl. Direkt unter dem Pooldeck auf Deck 11 wird es morgens früh laut, wenn die Liegen gerichtet werden.

Den vollständigen Grundriss samt Suitennummern veröffentlicht die Reederei selbst: der offizielle Deckplan der Seven Seas Mariner.

Seven Seas Mariner oder Seven Seas Voyager?

Die beiden Schiffe werden oft in einen Topf geworfen, und tatsächlich teilen sie das Grundkonzept: All-Suite, alle mit Balkon, rund 700 Gäste, beide zuletzt frisch überholt. Baugleich sind sie aber nicht.

MerkmalMariner gegenüber Voyager
Baujahr2001 statt 2003
WerftChantiers de l’Atlantique statt T. Mariotti
Vermessungrund 48.075 statt rund 42.363 Bruttoraumzahl
Gästedecksacht statt neun
BesonderheitHorizon View Suite, die es auf der Voyager nicht gibt
WerftaufenthaltNovember 2025 statt Mai 2026

Ein Detail, das die Tabelle nicht abbildet: Auf der Voyager liegen Compass Rose und Casino gemeinsam auf Deck 4 und Prime 7 ein Deck höher; auf der Mariner teilen sich Compass Rose und Prime 7 dieselbe Ebene. Wer Wert auf kurze Wege zwischen den beiden Hauptadressen legt, ist hier besser aufgehoben.

Praktisch heißt das: Die Mariner ist das größere Schiff bei gleicher Gästezahl, hat also mehr Fläche je Gast. Die Voyager ist zwei Jahre jünger und kam ein halbes Jahr später aus der Werft. Wer zwischen beiden schwankt, sollte nach der Route entscheiden – Regent setzt sie selten zeitgleich in dieselbe Region ein.

Was ist im Reisepreis enthalten?

Das Inklusivpaket ist auf allen Regent-Schiffen identisch und der eigentliche Grund, warum die Marke eine so treue Stammkundschaft hat.

LeistungIm Reisepreis
Suite mit Balkonenthalten
Landausflüge in jedem Hafenenthalten, in unbegrenzter Zahl
Alle sieben gastronomischen Adressenenthalten, ohne Zuschlag
Getränke an Bord und in der Suiteenthalten
Trinkgelderenthalten
WLANenthalten, ohne Volumengrenze
Wäscheserviceenthalten
Flügenur im Ultimate All-Inclusive Fare

Der Punkt, an dem sich das Paket im Alltag am stärksten bemerkbar macht, ist ein anderer als die Liste vermuten lässt: Es gibt an Bord praktisch keine Situation, in der unterschrieben werden muss. Wer schon einmal am Ende einer Kreuzfahrt eine vierstellige Bordrechnung bekommen hat, versteht, warum Regent seine Gäste damit hält.

La Veranda Seven Seas Mariner
La Veranda serviert tagsüber Buffet und wird abends zum Sette Mari. Foto: Regent Seven Seas Cruises

Zwei Zeilen dieser Tabelle sind im Segment die Ausnahme: WLAN ohne Volumengrenze und ohne Kopplung an die Kategorie sowie ein Wäscheservice, den andere Reedereien nur den obersten Suiten vorbehalten. Ausgenommen bleiben lediglich besonders aufwendige Ausflüge, die Regent unter dem Namen Regent Choice führt.

Bordleben und Wellness auf der Seven Seas Mariner

Wellness und Fitness liegen gebündelt auf Deck 7: Serene Spa & Wellness, Fitnessbereich und Casino teilen sich dieselbe Ebene. Das Pooldeck sitzt weit oben auf Deck 11, die Sportflächen mit Bocciabahn, Puttinggreen und Paddle-Tennis noch darüber.

Abends verteilt sich das Bordleben auf das Constellation Theater auf Deck 5, die Mariner Lounge und die Horizon Lounge auf Deck 6. Der Connoisseur Club ist die Zigarrenbar, die Stars Lounge der Ort für Livemusik. Große Revuen gibt es nicht – im Ultra-Luxus-Segment ersetzt Ruhe das Programm.

Tagsüber besteht das Programm aus Vorträgen, Kartenspiel und den Kochvorführungen im Epicurean Enrichment Studio. Auf Reisen mit vielen Seetagen – und davon hat die Mariner überdurchschnittlich viele – trägt dieses Angebot einen größeren Teil des Tages, als es die Beschreibung vermuten lässt.

Für wen lohnt sich die Seven Seas Mariner?

Das Schiff ist die richtige Wahl für alle, die viel Fläche je Gast wollen und mit sieben statt acht Restaurants leben können.

Geeignet fürWeniger geeignet für
Wer ein frisch überholtes Schiff suchtWer ein möglichst junges Baujahr möchte
Reisende, die in jedem Hafen einen Ausflug buchenWer Häfen ohnehin auf eigene Faust erkundet
Wer die Horizon View Suite als Zwischenkategorie schätztWer gezielt das panasiatische Pacific Rim sucht
Wer aus Deutschland weit anreist und eine Hotelnacht mitnimmtFamilien mit Kindern, für die es kein Programm gibt

Welche Routen fährt die Seven Seas Mariner?

Die Seven Seas Mariner ist weltweit im Einsatz und wird gern auf langen Strecken eingesetzt – Karibik und Mittelamerika im Winter, Nordeuropa und das Mittelmeer im Sommer, dazu ausgedehnte Grand Voyages über mehrere Kontinente.

Weil die Landausflüge im Preis stecken, holt eine Route mit vielen Häfen mehr aus dem Tarif heraus als eine mit vielen Seetagen. Wer den Inklusivgedanken ausreizen will, sollte das bei der Routenwahl mitdenken.

Was kostet eine Reise mit der Seven Seas Mariner?

Regent gehört zu den teuersten Reedereien der Welt. Für eine einwöchige Reise solltet Ihr mit einem mittleren bis hohen vierstelligen Betrag je Person rechnen; Grand Voyages und Buchungen der Signature Suite erreichen deutlich höhere Summen. Verbindlich ist immer die Tagesabfrage im Buchungsportal.

Der Vergleich mit anderen Anbietern funktioniert nur mit vollständiger Gegenrechnung. Landausflüge in zehn Häfen, ein Getränkepaket, sämtliche Spezialitätenrestaurants, Trinkgelder, WLAN und Wäscheservice summieren sich bei einer Premium-Reederei schnell auf einen vierstelligen Betrag je Person – und genau diese Posten sind hier bereits abgegolten. Hinzu kommt die Tarifstufe: Im Ultimate All-Inclusive Fare sind auch die Flüge dabei.

Für Stammgäste führt Regent die Seven Seas Society. Gezählt werden Nächte an Bord, und Alleinreisende sammeln doppelt – bei einer Reederei dieser Preisklasse ein Vorteil, den man beim Vergleich mitrechnen sollte.

Mit der Seven Seas Mariner unterwegs

Die Seven Seas Mariner ist das Schiff, das den Regent-Standard definiert hat: Balkon in jeder Suite, alle Restaurants ohne Zuschlag, Ausflüge inklusive. Nach dem Werftaufenthalt 2025 ist sie zudem in einem Zustand, den man einem Schiff von 2001 nicht ansieht.

Wer mehr gastronomische Auswahl möchte, schaut auf die Seven Seas Explorer. Wer das Neueste will, wartet auf die Seven Seas Prestige. Und wer es noch kleiner mag, hat mit der Seven Seas Navigator nur noch bis Herbst 2026 Gelegenheit.

Kreuzfahrt mit Regent Seven Seas

  • Unbegrenzte Landausflüge in jedem Hafen inklusive
  • All-Suite-Schiffe mit Balkon in jeder Kategorie
  • Getränke, Trinkgeld und WLAN im Reisepreis
  • Doppelte Loyalty-Nächte für Alleinreisende

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Autor

Moritz hat sich über die Jahre ein enormes Wissen über Finanzprodukte, Loyalitätsprogramme und Luxusreisen angeeignet. Für Luxushotels, First Class Flüge sowie die Details von Kreditkarten, Tagesgeldkonten und mehr ist Moritz genau der richtige Ansprechpartner!

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