Die Seven Seas Prestige ist der erste Neubau einer komplett neuen Schiffsklasse von Regent Seven Seas seit rund einem Jahrzehnt – und geht im Dezember 2026 in Dienst. An Bord liegt mit der Skyview Regent Suite die größte Suite, die je auf einem All-inclusive-Luxusschiff gebaut wurde.
Kreuzfahrt mit Regent Seven Seas
- Unbegrenzte Landausflüge in jedem Hafen inklusive
- All-Suite-Schiffe mit Balkon in jeder Kategorie
- Getränke, Trinkgeld und WLAN im Reisepreis
- Doppelte Loyalty-Nächte für Alleinreisende
Die Reederei nennt 77.000 Tonnen, 822 Gäste, 630 Crewmitglieder und 411 Balkonsuiten in zwölf Kategorien. Gebaut wird das Schiff bei Fincantieri in Marghera.
Die interessanteste Zahl steht dabei nicht in dieser Aufzählung, sondern im Verhältnis: Das Schiff ist nach Angaben von Regent rund 40 Prozent größer als die bisherigen Einheiten, nimmt aber nur etwa zehn Prozent mehr Gäste auf. Der Zugewinn fließt also fast vollständig in Fläche je Person.
Das Wichtigste in Kürze
- Kategorie: Luxusklasse – 77.000 Tonnen für nur 822 Gäste, mit 411 Balkonsuiten in zwölf Kategorien
- Erste neue Schiffsklasse seit einem Jahrzehnt, Debüt im Dezember 2026
- 822 Gäste und 630 Crewmitglieder – ein Verhältnis von 1 zu 1,31
- 411 Balkonsuiten in zwölf Kategorien, elf gastronomische Adressen
- Skyview Regent Suite mit rund 817 Quadratmetern
Diese Seite ordnet ein, was die neue Klasse anders macht, welche Suiten es gibt, was auf welchem Deck liegt, welche Restaurants an Bord kommen – und ob sich das Warten auf den Neubau lohnt.
Inhaltsverzeichnis
- Die Seven Seas Prestige im Überblick
- Die Suiten auf der Seven Seas Prestige
- Die Kulinarik an Bord der Seven Seas Prestige
- Deckplan der Seven Seas Prestige: Was liegt auf welchem Deck?
- Bordleben und Wellness auf der Seven Seas Prestige
- Was ist im Reisepreis enthalten?
- Für wen lohnt sich das Warten auf die Seven Seas Prestige?
- Welche Routen fährt die Seven Seas Prestige?
- Ausblick auf die Seven Seas Prestige
- Weitere Schiffe von Regent Seven Seas im Überblick
Die Seven Seas Prestige im Überblick
Ein Hinweis vorab: Das Schiff war zum Redaktionsschluss noch nicht in Dienst. Alle Angaben auf dieser Seite stammen aus den Veröffentlichungen der Reederei, die Innenaufnahmen sind Renderings. Sobald das Schiff fährt, gleichen wir die Angaben mit dem tatsächlichen Zustand ab.
| Merkmal | Wert |
|---|---|
| Indienststellung | Dezember 2026 |
| Werft | Fincantieri in Marghera |
| Vermessung | 77.000 Tonnen |
| Gäste | 822 |
| Crew | 630 |
| Verhältnis Crew zu Gästen | 1 zu 1,31 |
| Suiten | 411, alle mit Balkon |
| Suitenkategorien | zwölf |
| Gästedecks | elf, Deck 4 bis Deck 15 |
Zum Vergleich innerhalb der Flotte: Die Seven Seas Explorer misst rund 55.000 Bruttoraumzahl bei etwa 750 Gästen. Die Prestige legt also über 20.000 Tonnen zu und nimmt dafür rund 70 Gäste mehr auf – ein Verhältnis, das in der Branche ungewöhnlich ist.
Was bedeutet das Verhältnis 1 zu 1,31?
Auf 822 Gäste kommen 630 Crewmitglieder. Rechnerisch betreut damit ein Besatzungsmitglied weniger als anderthalb Gäste. Zum Einordnen: Ein Großschiff der Mittelklasse liegt beim Zwei- bis Dreifachen – und dort deckt die Crew zusätzlich Bereiche ab, die es hier gar nicht gibt.
Die Suiten auf der Seven Seas Prestige
Alle 411 Suiten haben einen Balkon. Neu ist vor allem die Struktur an der Spitze: Regent führt mit den Skyview Suiten eine eigene Reihe ein, die es auf keinem anderen Schiff der Flotte gibt.
| Kategorie | Fläche und Anzahl |
|---|---|
| Skyview Regent Suite | rund 817 Quadratmeter, einmal an Bord |
| Skyview Aura Suite | rund 188 Quadratmeter |
| Skyview Luna Suite | rund 161 Quadratmeter |
| Skyview Sola Suite | rund 123 Quadratmeter |
| Signature Suite | rund 189 Quadratmeter, vier Suiten |
| Grand Suite | rund 113 bis 132 Quadratmeter, acht Suiten |
| Grand Loft Suite | rund 80 Quadratmeter, vier Suiten |
| Prestige Suite | rund 75 bis 125 Quadratmeter, zwölf Suiten |
| Horizon Penthouse | rund 57 bis 66 Quadratmeter, 15 Suiten |
| Seven Seas Suite | rund 67 Quadratmeter, sechs Suiten |
| Penthouse Suite | rund 56 bis 69 Quadratmeter, 89 Suiten |
| Concierge Suite | rund 40 bis 58 Quadratmeter, 142 Suiten |
| Serenity Suite | rund 40 bis 50 Quadratmeter, 102 Suiten |
| Deluxe Veranda Suite | rund 41 bis 50 Quadratmeter, 22 Suiten |
Der Blick auf die Stückzahlen verrät mehr über das Schiff als die Flächenangaben. Allein Concierge und Serenity Suite stellen zusammen 244 der 411 Suiten – die Klasse ist also breit im mittleren Segment aufgestellt, nicht als Spitzenschiff für wenige.
Was ist die Skyview Regent Suite?
Mit rund 817 Quadratmetern ist sie nach Angaben von Regent die größte Suite, die je auf einem All-inclusive-Luxusschiff gebaut wurde. Zum Vergleich: Die Regent Suite der Seven Seas Explorer, bislang der Maßstab der Flotte, kommt auf rund 473 Quadratmeter. Die neue Kategorie legt also um mehr als 70 Prozent zu.
Welche Kategorien sind neu?
Vier Namen tauchen erstmals auf: die drei Skyview-Kategorien, die Grand Loft Suite über zwei Ebenen, das Horizon Penthouse und die Prestige Suite, die dem Schiff ihren Namen gibt. Wer die vertrauten Namen sucht, findet Signature, Grand, Seven Seas, Penthouse, Concierge, Serenity und Deluxe Veranda weiterhin im Programm.
Die Kulinarik an Bord der Seven Seas Prestige
Regent nennt elf gastronomische Erlebnisse an Bord – mehr als auf jedem anderen Schiff der Flotte. Und wie überall bei dieser Reederei ist keines davon zuschlagspflichtig.
| Restaurant | Was Euch dort erwartet |
|---|---|
| Compass Rose | das Hauptrestaurant auf Deck 5 |
| Azure | neues mediterranes Konzept auf Deck 14 |
| Prime 7 | amerikanisches Steakhaus auf Deck 11 |
| Chartreuse | französische Küche, ebenfalls auf Deck 11 |
| Pacific Rim | panasiatisch, auf Deck 14 |
| Sette Mari | italienisches Abendkonzept auf Deck 12 |
| La Veranda | Frühstück und Mittagessen mit Buffet |
| Pool Grill und Pool Bar | am Pooldeck auf Deck 12 |
| Coffee Connection | Kaffee und Kleinigkeiten auf Deck 5 |
| Culinary Arts Kitchen | Kochschule mit eigenen Arbeitsplätzen |
| Suitenservice | rund um die Uhr, mit Menüservice am Esstisch |
Azure ist der Neuzugang: ein mediterranes Konzept, das Regent eigens für diese Klasse entwickelt hat. Es liegt auf Deck 14 direkt neben dem Pacific Rim – damit versammelt das oberste Restaurantdeck die beiden Konzepte, die auf den älteren Schiffen ganz fehlen beziehungsweise der Explorer-Klasse vorbehalten waren.
Die Culinary Arts Kitchen kennt man von der Explorer-Klasse: ein Kochschulraum mit einzelnen Arbeitsplätzen, in dem Kurse als Programmpunkt gebucht werden. Auf den älteren Schiffen übernimmt seit den jüngsten Werftaufenthalten das Epicurean Enrichment Studio eine ähnliche, stärker auf Vorführung ausgelegte Rolle.
Deckplan der Seven Seas Prestige: Was liegt auf welchem Deck?
Elf Decks stehen Gästen offen, gezählt von Deck 4 bis Deck 15 – ein Deck 13 gibt es nicht. Die Aufteilung folgt dem Muster der Explorer-Klasse, ergänzt um ein zusätzliches Restaurantdeck ganz oben.
| Deck | Was sich dort befindet |
|---|---|
| 4 | Starlight Atrium, Boutique, Casino, Constellation Theater, Prestige Lounge, Connoisseur Lounge, Galileo’s Bar, Fitnessbereich und Serene Spa |
| 5 | Compass Rose, Coffee Connection, Rezeption, Meridian Lounge, Destination Services und Business Center |
| 6 bis 10 | Suitendecks |
| 11 | Chartreuse, Prime 7 und The Study |
| 12 | Pooldeck, Pool Grill, Pool Bar, La Veranda, Sette Mari, Culinary Arts Kitchen, Bibliothek und Observation Lounge |
| 14 | Azure, Pacific Rim, Solara Sportdeck, Bocciabahn und Puttinggreen |
| 15 | oberste Suiten |
Auffällig ist Deck 4: Regent packt dort Theater, Casino, drei Lounges und den Wellnessbereich auf eine Ebene. Auf der Explorer-Klasse liegt der Spa zwei Decks höher. Wer Wellness und Abendprogramm ohne Umwege verbinden will, findet das hier gebündelt.
Für die Suitenwahl heißt das: Die Decks 6 bis 10 sind die ruhigen Suitendecks, weil darunter die Gesellschaftsdecks enden und darüber erst die Restaurants auf Deck 11 beginnen. Den vollständigen Grundriss veröffentlicht die Reederei selbst: der offizielle Deckplan der Seven Seas Prestige.
Bordleben und Wellness auf der Seven Seas Prestige
Der Serene Spa & Wellness und der Fitnessbereich liegen auf Deck 4, zusammen mit dem Constellation Theater, dem Casino und drei Lounges. Diese Bündelung ist neu: Auf der Explorer-Klasse verteilen sich dieselben Funktionen über zwei Decks.
Abends stehen die Prestige Lounge, die Connoisseur Lounge als Zigarrenbar und Galileo’s Bar zur Wahl – letztere trägt den Namen, den es innerhalb der Flotte bisher nur auf der Seven Seas Navigator gab. Das Starlight Atrium zieht sich über beide Gesellschaftsdecks.
Ganz oben auf Deck 14 liegt mit dem Solara Sportdeck ein Bereich mit Bocciabahn und Puttinggreen, direkt neben den beiden Restaurants Azure und Pacific Rim. Diese Kombination aus Sport und Gastronomie auf einer Ebene gibt es auf keinem anderen Schiff der Flotte.
Was ist im Reisepreis enthalten?
Am Inklusivpaket ändert die neue Klasse nichts – und das ist die entscheidende Nachricht. Der Kern steht nicht an Bord, sondern an Land: Landausflüge sind in unbegrenzter Zahl in jedem Hafen enthalten.
| Leistung | Im Reisepreis |
|---|---|
| Suite mit Balkon | enthalten |
| Landausflüge in jedem Hafen | enthalten, in unbegrenzter Zahl |
| Alle elf gastronomischen Adressen | enthalten, ohne Zuschlag |
| Getränke an Bord und in der Suite | enthalten |
| Trinkgelder | enthalten |
| WLAN | enthalten, ohne Volumengrenze |
| Wäscheservice | enthalten |
| Flüge | nur im Ultimate All-Inclusive Fare |
Zwei Zeilen dieser Tabelle sind im Segment die Ausnahme: ein WLAN ohne Volumengrenze und ohne Kopplung an die Suitenkategorie sowie ein Wäscheservice, den andere Reedereien nur den obersten Kategorien vorbehalten. Beides gilt auf der Prestige genauso wie auf den bestehenden Schiffen.
Ausgenommen sind nur besonders aufwendige Sonderformate unter dem Namen Regent Choice. Ab der Concierge Suite kommt zusätzlich eine Hotelnacht vor der Reise dazu – bei einer Anreise aus Deutschland ein Posten, der den Kategorieaufpreis teilweise zurückholt. Ein Butler gehört ab den Penthouse-Kategorien dazu.
Was kostet eine Reise mit der Seven Seas Prestige?
Bei einem Neubau dieser Größenordnung liegen die Preise erwartungsgemäß am oberen Ende des Flottenprogramms. Für eine einwöchige Reise solltet Ihr mit einem hohen vierstelligen Betrag je Person rechnen; die Skyview-Kategorien erreichen fünf- bis sechsstellige Summen. Verbindlich ist immer die Tagesabfrage im Buchungsportal.
Beim Vergleich mit anderen Anbietern lohnt die vollständige Gegenrechnung. Landausflüge in zehn Häfen, Getränke, sämtliche Restaurants, Trinkgelder, WLAN und Wäscheservice summieren sich bei einer Premium-Reederei auf einen vierstelligen Betrag je Person – und sind hier bereits abgegolten. Für Erstbuchungen eines Neubaus gilt zudem die übliche Regel: Die ersten Saisons sind selten günstig.
Für wen lohnt sich das Warten auf die Seven Seas Prestige?
Die Frage stellt sich hier anders als bei den übrigen Schiffen, weil es einen konkreten Starttermin gibt – und weil bis dahin drei bestehende Schiffe verfügbar sind.
| Geeignet für | Weniger geeignet für |
|---|---|
| Wer das neueste Schiff der Flotte erleben will | Wer kurzfristig reisen möchte |
| Reisende, die auf die neuen Skyview-Kategorien zielen | Wer Wert auf Erfahrungsberichte vor der Buchung legt |
| Wer elf gastronomische Adressen durchprobieren will | Wer ein möglichst kleines Schiff sucht |
| Wer Wellness und Abendprogramm auf einem Deck schätzt | Familien mit Kindern, für die es kein Programm gibt |
Ein Argument spricht für das Abwarten: Bei einem Erstlingsschiff sind Kinderkrankheiten üblich, und die ersten Reisen einer neuen Klasse laufen selten reibungslos. Wer darauf empfindlich reagiert, bucht die erste Saison bewusst nicht – und nimmt stattdessen die frisch überholte Seven Seas Voyager.
Welche Routen fährt die Seven Seas Prestige?
Der Einsatzplan startet im Dezember 2026. Für die erste Saison sind Reisen in der Karibik und im Mittelmeer vorgesehen, wie bei einem Neubau üblich – die gefragten Fahrtgebiete zuerst. Welche Termine konkret anstehen, veröffentlicht die Reederei laufend im Buchungsportal.
Weil die Landausflüge im Preis stecken, holt eine Route mit vielen Häfen mehr aus dem Tarif heraus als eine mit vielen Seetagen. Gerade bei einem Neubau lohnt aber auch das Gegenteil: Wer das Schiff selbst als Ziel begreift, bucht bewusst eine Route mit ausreichend Zeit an Bord.
Für Stammgäste führt Regent die Seven Seas Society. Gezählt werden Nächte an Bord, und Alleinreisende sammeln doppelt. Bei den Erstsaison-Preisen eines Neubaus ist das ein Faktor, den man in die Rechnung aufnehmen sollte.
Ausblick auf die Seven Seas Prestige
Die Seven Seas Prestige ist der ehrgeizigste Neubau, den Regent je bestellt hat: 40 Prozent mehr Schiff bei zehn Prozent mehr Gästen, elf gastronomische Adressen und eine Spitzensuite, die alles Bisherige um mehr als 70 Prozent übertrifft.
Ob das Schiff hält, was die Ankündigungen versprechen, lässt sich vor der ersten Reise nicht sagen. Wer sicher gehen will, bucht bis dahin die Seven Seas Explorer oder eines der beiden frisch überholten klassischen Schiffe – und schaut sich die Prestige an, wenn die ersten Saisons gelaufen sind.
Kreuzfahrt mit Regent Seven Seas
- Unbegrenzte Landausflüge in jedem Hafen inklusive
- All-Suite-Schiffe mit Balkon in jeder Kategorie
- Getränke, Trinkgeld und WLAN im Reisepreis
- Doppelte Loyalty-Nächte für Alleinreisende
Weitere Schiffe von Regent Seven Seas im Überblick
Für den Vergleich innerhalb der Flotte helfen diese Seiten weiter:
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- Seven Seas Voyager – im Mai 2026 überholt
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- Seven Seas Navigator – verlässt die Flotte zeitgleich mit dem Debüt der Prestige
- Regent Seven Seas Guide mit der kompletten Flotte, den Tarifen und den Preisspannen
