Der Name der Costa Favolosa kommt vom italienischen Wort für Märchen – und genau darauf ist das Schiff thematisch angelegt. Costa Cruises beschreibt es als einen Ort, an dem sich alles, was Euch umgibt, in kleine und große Momente des Staunens verwandelt.
Hinter der Märchenerzählung steckt ein handfestes Schiff: 2011 von Fincantieri abgeliefert, gut 290 Meter lang und für 3.800 Gäste ausgelegt. Damit gehört die Costa Favolosa zur oberen Hälfte der Flotte, ohne in die Dimension der beiden LNG-Neubauten vorzustoßen. Wir haben zusammengetragen, was an Bord auf Euch wartet und worin sich das Schiff von seinem fast baugleichen Schwesterschiff unterscheidet.
Das Wichtigste in Kürze
- Die Costa Favolosa wurde 2011 von der Werft Fincantieri abgeliefert und misst 114.417 BRZ bei 290,2 Metern Länge
- Costa gibt das Schiff mit 3.800 Gästen und 1.100 Crewmitgliedern an
- An Bord gibt es 524 Balkonkabinen, neun Pools und Whirlpools, neun Restaurants und Snackbars sowie zehn Bars und Lounges
- Das Schwesterschiff Costa Fascinosa ist technisch nahezu identisch – der Unterschied liegt im Baujahr und im Thema
- Kulinarisch reicht die Spanne vom Zwölf-Gänge-Menü Archipelago bis zum Street Food am Pool
Die Ausstattungszahlen stammen aus den offiziellen Angaben von Costa Cruises, die technischen Eckdaten vom Erbauer Fincantieri. Geprüft haben wir sie zuletzt im August 2026.
Inhaltsverzeichnis
- Was macht die Costa Favolosa besonders?
- Wie ist die Costa Favolosa ausgestattet?
- Welche Restaurants und Bars gibt es an Bord?
- Wie sieht das Unterhaltungs- und Wellnessangebot aus?
- Welche Kabinen gibt es auf der Costa Favolosa?
- Costa Favolosa oder Costa Fascinosa – worin unterscheiden sie sich?
- Wie ordnet sich die Costa Favolosa technisch in die Flotte ein?
- Lohnt sich der Costa Club auf der Costa Favolosa?
- Für wen lohnt sich die Costa Favolosa?
- Ein Märchenschiff mit solider Technik
Was macht die Costa Favolosa besonders?
Jedes Costa Schiff trägt ein Thema, und bei der Costa Favolosa ist es das Märchenhafte. Costa formuliert es so, dass Ihr diesen Charme jedes Mal findet, wenn Ihr in einer Balkonkabine mit Meerblick aufwacht, umgeben von einem Panorama, das es so nur auf See gibt. Das ist Werbetext – aber er beschreibt korrekt, worauf das Schiff ausgelegt ist: auf Ausstattung und Atmosphäre, nicht auf Superlative.

Fincantieri, die Erbauerin, ordnet das Schiff selbstbewusster ein und bezeichnet es als Symbol italienischen Stolzes auf internationaler Bühne. Gebaut wurde es in einer Zeit, in der Costa seine Flotte konsequent auf große Einheiten umstellte – die Costa Favolosa und ihr Schwesterschiff sind die letzten beiden dieser Baureihe.
Kreuzfahrt mit Costa Cruises
- Mittelmeer, Nordeuropa und Karibik im Programm
- Italienisches Lebensgefühl an Bord
- C|Club Punkte ab dem ersten Reisetag sammeln
- Familienfreundliche Angebote und Kinderbetreuung
Wie alt ist die Costa Favolosa?
Die Werft Fincantieri hat die Costa Favolosa 2011 abgeliefert. Innerhalb der Flotte liegt sie damit im Mittelfeld: Die Costa Fortuna ist acht Jahre älter, die beiden LNG-Schiffe Costa Smeralda und Costa Toscana sind acht beziehungsweise zehn Jahre jünger. Ihr Schwesterschiff Costa Fascinosa folgte ein Jahr später.
Wie groß ist die Costa Favolosa?
Hier liegen anders als bei den beiden Neubauten der Flotte belastbare Zahlen vor, weil die Bauwerft sie veröffentlicht. Fincantieri gibt für die Costa Favolosa an:
- 114.417 BRZ Bruttoraumzahl
- 290,2 Meter Länge über alles bei 35,5 Metern Breite
- 1.505 Passagierkabinen bei Ablieferung
- 4.890 Personen maximal an Bord
- Reisegeschwindigkeit 19,6 Knoten, Höchstgeschwindigkeit 22 Knoten
Costa selbst nennt für den laufenden Betrieb 3.800 Gäste und 1.100 Crewmitglieder bei einer Länge von 290 Metern. Die beiden Angaben widersprechen sich nicht: Die Werftzahl beschreibt die maximale Belegung inklusive aller Zusatzbetten, die Reederei rechnet mit der üblichen Doppelbelegung.
Wie ist die Costa Favolosa ausgestattet?
Für den Bordbetrieb weist Costa vier Kennzahlen aus. Sie zeigen, wie breit das Angebot an Bord aufgestellt ist:
- 524 Balkonkabinen
- 9 Pools und Whirlpools
- 9 Restaurants und Snackbars
- 10 Bars und Lounges
Das ist solides Mittelfeld der Flotte. Zum Vergleich: Die Costa Fortuna kommt auf 464 Balkonkabinen und nur fünf Restaurants, die Costa Diadema auf 756 Balkonkabinen und zehn Restaurants. Nach oben setzen sich die beiden LNG-Schiffe mit je 1.550 Balkonkabinen deutlich ab.
Wie viele Kabinen hat die Costa Favolosa?
Fincantieri gibt für die Ablieferung 1.505 Passagierkabinen an, davon 522 mit Balkon, dazu zehn Penthouse-Suiten und 60 Suiten. Costa nennt heute 524 Balkonkabinen – die kleine Abweichung erklärt sich durch Umbauten seit 2011. Für Eure Buchung zählt die aktuelle Zahl der Reederei, für die Einordnung des Schiffes die Werftangabe.
Welche Restaurants und Bars gibt es an Bord?
Neun Restaurants und Snackbars sowie zehn Bars und Lounges verteilen sich über das Schiff. Costa hebt für die Costa Favolosa die folgenden Bereiche hervor – von der Zwölf-Gänge-Inszenierung bis zum Burger am Pool.
Was ist das Archipelago-Menü?
Archipelago ist kein eigenes Lokal, sondern ein Menü, hinter dem gleich drei Küchenchefs stehen: Bruno Barbieri, Hélène Darroze und Ángel León. Sie führen ihre Handschriften in einem einzigen Land-und-Meer-Menü über zwölf Gänge zusammen, für das Ihr rund zwei Stunden einplanen solltet. Wenn Ihr an Bord genau einen Abend heraushebt, ist das der Kandidat dafür.
Gibt es Sushi auf der Costa Favolosa?
Ja. Das Sushino at Costa führt Nigiri, Maki, Sashimi und Mochi und lässt Euch die Wahl, ob Ihr am Tisch sitzt oder mitnehmt – zum Aperitif, mittags oder abends. Costa beansprucht für das Konzept, das erste Sushi-Bistro auf See zu sein.
Praktisch ist vor allem die Mitnahme-Option: Wer den Abend lieber auf dem eigenen Balkon oder an Deck verbringt, muss dafür nicht auf das Sushi verzichten.
Was ist The Salty Beach Street Food?
Deutlich unkomplizierter geht es am Pool zu: The Salty Beach Street Food serviert Burger, die Ihr selbst zusammenstellt, und gefüllte Focaccia. Dazu kommt die Pummid’Oro Pizzeria mit Pizza aus langsam geführtem Sauerteig. Beides sind Anlaufpunkte für den Tag, nicht für den Abend – und genau diese Mischung macht die neun gastronomischen Einrichtungen im Alltag aus.
Beide Adressen sind ohne Aufpreis nutzbar und über den Tag geöffnet – für Familien ist das der unkomplizierteste Teil des Bordangebots.
Welche Bars gibt es an Bord?
Zehn Bars und Lounges sind für ein Schiff dieser Größe ein ordentlicher Wert – die deutlich größere Costa Smeralda kommt auf 18. Zwei Adressen hebt Costa besonders hervor: die Aperol Spritz Bar, an der der Aperitif zu Lounge-Musik und Sonnenuntergang serviert wird, und die Amarcord Bar, die auf ausgewählte italienische Marken und Produkte setzt.
Der Unterschied zu den beiden Neubauten ist dabei weniger die Zahl als die Anordnung. Auf der Costa Favolosa verteilen sich die Bars klassisch über die öffentlichen Decks, statt sich wie auf den LNG-Schiffen um einen zentralen Platz zu gruppieren. Wer abends gern wechselt, läuft hier etwas mehr – dafür sind die einzelnen Bereiche ruhiger.
Wie sieht das Unterhaltungs- und Wellnessangebot aus?
Der Mittelpunkt des Abends ist auf der Costa Favolosa das Theater – anders als auf den beiden LNG-Neubauten, die stattdessen einen offenen Schiffsplatz als Bühne nutzen. Costa kündigt für jeden Abend spektakuläre Shows an: Musicals, Comedy, Akrobatik und Spiele.
Tagsüber übernimmt das Beauty Spa Solemio. Der Wellnessbereich deckt klassische Kosmetik, Epilation und Maniküre ab und hat einen eigenen Friseur. Wer feste Termine möchte, sollte sie früh reservieren – an Seetagen sind die begehrten Zeiten schnell weg.
Für den ruhigen Teil des Tages bleibt das Sonnendeck. Liegen gibt es am Pool, auf dem obersten Deck und am Heck, wo Ihr während der Fahrt auf die Kielwasserwelle blickt.
Wie viele Pools hat die Costa Favolosa?
Costa zählt neun Pools und Whirlpools. Damit liegt das Schiff exakt im Schnitt der älteren Flotte – die Costa Pacifica und die Costa Fascinosa haben ebenfalls neun, die Costa Diadema elf, die Costa Serena und die Costa Deliziosa nur sieben. Nach oben setzen sich wieder die beiden LNG-Schiffe mit je 13 ab.
In der Praxis ist die reine Zahl weniger entscheidend als die Verteilung: Weil sich die Bereiche über mehrere Decks verteilen, findet sich auch an einem vollen Seetag meist noch ein Platz. Wer sicher gehen will, sollte die Liege wie überall früh belegen – die üblichen Handtuchregeln gelten auch hier.
Welche Kabinen gibt es auf der Costa Favolosa?
Costa führt an Bord vier Kabinenkategorien – eine weniger als auf den beiden LNG-Schiffen, wo zusätzlich die Terrassenkabine angeboten wird:
- Suite
- Balkonkabine mit Meerblick
- Außenkabine mit Meerblick
- Innenkabine
Mit 524 Balkonkabinen bei insgesamt gut 1.500 Kabinen hat rund ein Drittel der Kabinen einen Balkon. Das ist ein anderer Zuschnitt als auf der Costa Smeralda, wo der Balkon die Regel ist – wer hier einen möchte, sollte früher buchen. Innen- und Außenkabinen sind auf diesem Schiff keine Notlösung, sondern der eigentliche Standard.
Welche Kabinenkategorie lohnt sich auf der Costa Favolosa?
Weil der Balkon hier knapper ist als auf den Neubauten, lohnt sich die Frage mehr als anderswo in der Flotte. Als Orientierung: Auf Routen mit vielen Hafentagen seid Ihr ohnehin unterwegs, dort trägt eine Außenkabine mit Meerblick die Reise problemlos. Je mehr Seetage die Route hat, desto eher zahlt sich die eigene Freifläche aus – und desto früher solltet Ihr buchen, weil genau diese Kabinen zuerst weg sind.
Unser Tipp zur Kabinenwahl
- Mit 524 Balkonkabinen bei rund 1.500 Kabinen ist der Balkon hier die Ausnahme – auf den beiden LNG-Schiffen ist er der Regelfall.
- Auf hafenreichen Mittelmeerrouten reicht die Außenkabine mit Meerblick oft aus, weil Ihr tagsüber ohnehin unterwegs seid.
- Das ältere Baujahr schlägt sich im Preis nieder: Für dasselbe Budget ist hier meist eine Kategorie mehr drin als auf den Neubauten.
Die Suiten sind die einzige Kategorie oberhalb der Balkonkabine; die Terrassenkabine, die es auf der Costa Smeralda und der Costa Toscana gibt, führt dieses Schiff nicht. Fincantieri weist für die Ablieferung zehn Penthouse-Suiten und 60 weitere Suiten aus – gemessen an gut 1.500 Kabinen ist das obere Segment also bewusst klein gehalten.
Costa Favolosa oder Costa Fascinosa – worin unterscheiden sie sich?
Das ist der schwierigste Vergleich in der ganzen Costa Flotte, denn die beiden Schiffe sind in praktisch jeder Kennzahl identisch: gleiche Bruttoraumzahl, gleiche Länge, gleiche Kabinenzahl, gleiche 524 Balkonkabinen, neun Pools, neun Restaurants, zehn Bars. Auch die Bordbereiche, die Costa hervorhebt, stimmen überein. Wir benennen das offen, statt einen Unterschied zu behaupten, den es technisch nicht gibt.
Vorsicht bei Angaben zum Schwesterschiff
- Wasserspielbereich und Märchenschloss weist Costa ausdrücklich für die Costa Fascinosa aus – für die Costa Favolosa nicht.
- Auch der offizielle Beschreibungstext der Reederei springt an einer Stelle auf das Schwesterschiff über; Angaben zu Bordbereichen also immer schiffsgenau prüfen.
- Technisch sind beide deckungsgleich: 114.417 BRZ, 290,2 Meter, 524 Balkonkabinen. Unterschiedlich sind nur Baujahr und Thema.
Es bleiben genau drei belastbare Unterschiede:
- Baujahr – die Costa Favolosa wurde 2011 abgeliefert, die Costa Fascinosa 2012
- Thema – die Costa Favolosa ist märchenhaft angelegt, die Costa Fascinosa ist eine Hommage an Theater und Kino und nimmt in ihrer Gestaltung auf Aida, Tosca und Schiwago Bezug
- Crew – Costa gibt für die Favolosa 1.100 Crewmitglieder an, für die Fascinosa 1.110
Praktisch heißt das: Zwischen diesen beiden Schiffen entscheidet die Route, der Termin und der Preis, nicht das Schiff. Wer die Wahl hat und Wert auf die Gestaltung legt, sollte sich am Thema orientieren – funktional bekommt Ihr auf beiden dasselbe.
Wie ordnet sich die Costa Favolosa technisch in die Flotte ein?
Weil die älteren Costa Schiffe alle von Fincantieri stammen, lassen sie sich über die Werftdaten sauber vergleichen. Die folgende Übersicht zeigt die Bruttoraumzahl, die Länge und das Ablieferungsjahr der sieben Fincantieri-Schiffe der Flotte:
| Schiff | BRZ | Länge | Kabinen | Ablieferung |
|---|---|---|---|---|
| Costa Diadema | 133.000 | 306 m | 1.862 | 2014 |
| Costa Fascinosa | 114.417 | 290,2 m | 1.505 | 2012 |
| Costa Favolosa | 114.417 | 290,2 m | 1.505 | 2011 |
| Costa Pacifica | 114.500 | 290,2 m | 1.504 | 2009 |
| Costa Serena | 114.500 | 290,2 m | 1.502 | 2007 |
| Costa Deliziosa | 92.600 | 294 m | 1.130 | 2009 |
| Costa Fortuna | 102.200 | 272 m | 1.358 | 2003 |
Auffällig ist, wie eng die vier großen Schiffe beieinanderliegen: Zwischen Costa Serena, Costa Pacifica, Costa Favolosa und Costa Fascinosa liegen bei der Bruttoraumzahl weniger als 100 Einheiten und bei der Länge gar kein Unterschied. Größer ist der Abstand nach unten zur Costa Deliziosa, die zwar länger, aber deutlich schmaler und kleiner ist.
Die beiden LNG-Neubauten fehlen in dieser Tabelle bewusst: Sie stammen von der finnischen Werft Meyer Turku, die keine vergleichbaren Datenblätter veröffentlicht. Zahlen zu ihnen findet Ihr auf unserer Seite zur Costa Smeralda.
Costa Favolosa oder Costa Diadema?
Wenn Ihr innerhalb der klassischen Flotte nach oben schaut, ist die Costa Diadema die Alternative. Sie ist das größte Schiff, das Fincantieri für Costa gebaut hat, und der Abstand ist deutlich: 133.000 gegenüber 114.417 BRZ, 306 statt 290,2 Meter Länge, 1.862 statt 1.505 Kabinen. Costa gibt sie mit 4.947 Gästen an, gegenüber 3.800 auf der Costa Favolosa.
An Bord schlägt sich das vor allem in der Auswahl nieder: 756 statt 524 Balkonkabinen, elf statt neun Pools und Whirlpools, zehn statt neun Restaurants und Snackbars. Wer maximale Auswahl in der älteren Flotte sucht, ohne zu den LNG-Neubauten zu greifen, ist auf der Costa Diadema besser aufgehoben.
Für die Costa Favolosa spricht die Gegenrechnung: rund 1.100 Gäste weniger an Bord bei fast gleicher Schiffsgröße. Das bedeutet kürzere Wege, weniger Andrang am Pool und in den Restaurants – ein Argument, das sich in keiner Ausstattungsliste wiederfindet, im Urlaub aber täglich spürbar ist.
Was bedeutet das Baujahr 2011 in der Praxis?
Zwischen der Costa Favolosa und den beiden LNG-Schiffen liegen acht bis zehn Jahre – im Schiffbau ist das eine Generation. Der sichtbarste Unterschied ist nicht die Technik, sondern der Zuschnitt: Die neueren Schiffe wurden von vornherein mit einem sehr hohen Balkonanteil geplant, während die Baureihe der Costa Favolosa noch stark auf Innen- und Außenkabinen setzt.
Der zweite Unterschied ist der Antrieb. Die Costa Favolosa fährt konventionell, die Costa Smeralda und die Costa Toscana mit Flüssigerdgas. Wer beim Reisen auf die Umweltbilanz achtet, findet in den beiden Neubauten die sauberere Option – für das Bordgeschehen selbst spielt der Antrieb keine Rolle.
Umgekehrt spricht das Baujahr nicht gegen das Schiff. Die Costa Favolosa gehört zur größten und jüngsten Baureihe, die Fincantieri für Costa gebaut hat, und liegt bei Bruttoraumzahl und Länge praktisch gleichauf mit der zwei Jahre jüngeren Costa Fascinosa und der Costa Diadema von 2014.
Lohnt sich der Costa Club auf der Costa Favolosa?
Das Treueprogramm der Reederei gilt flottenweit, also auch auf diesem Schiff. Gesammelt werden Punkte, aus denen sich Statusstufen mit Vorteilen wie Rabatten und Bordguthaben ergeben. Welche Stufen es gibt und wo die Schwellen liegen, haben wir in unserer Übersicht zum Costa Club zusammengestellt.
Der Nutzen hängt schlicht an der Frequenz: Bei einer Reise alle paar Jahre bleibt es bei kleinen Annehmlichkeiten. Wer dagegen regelmäßig fährt, sollte die Buchungen bewusst bei einer Reederei bündeln, statt sie zu streuen.
Für wen lohnt sich die Costa Favolosa?
Die Costa Favolosa ist ein großes, aber nicht überdimensioniertes Schiff mit italienischem Bordkonzept und klassischem Theaterabend. Sie passt zu Reisenden, die ein volles Programm wollen, ohne dass der Aufenthalt in einer schwimmenden Kleinstadt endet.
- Preisbewusste finden hier ein großes Schiff, das durch das ältere Baujahr in der Regel günstiger ausfällt als die beiden LNG-Neubauten
- Familien profitieren von neun Pools und Whirlpools sowie einem Street-Food-Angebot direkt am Pool
- Theaterfans bekommen jeden Abend eine eigene Bühnenshow statt eines offenen Schiffsplatzes
- Wer unbedingt einen Balkon will, sollte früh buchen oder gleich zur Costa Smeralda greifen – dort ist die Balkonkabine der Normalfall
Gegen das Schiff spricht vor allem die Kabinenstruktur: Nur rund ein Drittel der Kabinen hat einen Balkon. Wer darauf Wert legt und flexibel bei Route und Termin ist, fährt mit einem der beiden neueren Schiffe besser.
Eine Einordnung aller Schiffe, Tarife und Routen der Reederei findet Ihr in unserem Costa Cruises Guide. Wenn Ihr noch zwischen den Anbietern schwankt, hilft die Übersicht aller Kreuzfahrt-Reedereien weiter.
Wie bezahlt man an Bord der Costa Favolosa?
Bezahlt wird auf der Costa Favolosa bargeldlos über die Bordkarte. Sie wird beim Einschiffen ausgegeben und vorab mit einem Zahlungsmittel verknüpft: American Express, Mastercard und Visa oder eine deutsche EC-Karte. Alle Bordausgaben sammeln sich auf einer Rechnung.
Für die Landgänge lohnt ein zweiter Blick auf die Karte: Außerhalb der Eurozone berechnen die meisten Anbieter eine Fremdwährungsgebühr, die sich über eine ganze Reise summiert. Eine Kreditkarte ohne Fremdwährungsgebühr rechnet ohne diesen Aufschlag ab – welche das sind, zeigt unser Kreditkartenvergleich.
Ein Märchenschiff mit solider Technik
Die Costa Favolosa ist kein Schiff der Superlative, und sie versucht auch nicht, eines zu sein. Mit 114.417 BRZ, 3.800 Gästen und einem breiten, aber nicht ausufernden Bordangebot liefert sie genau das, wofür Costa im Mittelmeer steht: viel Programm, italienische Handschrift, kalkulierbarer Preis.
Kreuzfahrt mit Costa Cruises
- Mittelmeer, Nordeuropa und Karibik im Programm
- Italienisches Lebensgefühl an Bord
- C|Club Punkte ab dem ersten Reisetag sammeln
- Familienfreundliche Angebote und Kinderbetreuung
Wer die Wahl zwischen ihr und der Costa Fascinosa hat, sollte sich die Mühe des Vergleichs sparen und nach Route und Termin entscheiden. Wer dagegen zwischen der Costa Favolosa und einem der beiden LNG-Neubauten schwankt, trifft eine echte Entscheidung – zwischen einem klassischen Kreuzfahrtschiff und einem deutlich größeren, moderneren Konzept.








