Die Symphony of the Seas war von 2018 bis 2022 das größte Kreuzfahrtschiff der Welt und ist bis heute eines der bekanntesten Schiffe von Royal Caribbean. Sie ist das vierte Schiff der Oasis-Klasse und brachte einige Neuerungen an Bord, die es auf den älteren Schwestern nicht gibt – darunter die zweistöckige Ultimate Family Suite mit eigener Rutsche.
Kreuzfahrt mit Royal Caribbean
- Karibik, Mittelmeer und Alaska im Programm
- Größte Schiffe der Welt mit Icon- und Oasis-Klasse
- Crown & Anchor Punkte ab der ersten Nacht sammeln
- Umfangreiches Bordprogramm für Familien

Inzwischen liegt sie in der Rangliste hinter der Icon-Klasse und den beiden jüngeren Oasis-Schiffen. Genau das macht sie interessant: Wer das Konzept der großen Themenviertel erleben möchte, bekommt hier nahezu denselben Umfang wie auf dem Flaggschiff, meist aber zu einem niedrigeren Preis. Diese Seite klärt Baudaten, Angebot an Bord, den Vergleich mit den Schwesterschiffen und für wen sich das lohnt.
Das Wichtigste in Kürze
- Kategorie: Großes Familienschiff – 5.518 Gäste auf 18 Decks; von 2018 bis 2022 das größte Kreuzfahrtschiff der Welt
- Die Symphony of the Seas ging 2018 in Dienst und wurde bei Chantiers de l’Atlantique in Saint-Nazaire gebaut
- Sie misst 228.081 BRZ bei rund 361 Metern Länge und verteilt sich auf 18 Decks, davon 15 für Gäste
- An Bord stehen 2.759 Kabinen für 5.518 Gäste bei Doppelbelegung, bei Maximalbelegung bis zu 6.680 – betreut von rund 2.100 Crewmitgliedern
- Sie war von 2018 bis 2022 das größte Kreuzfahrtschiff der Welt, bis die Wonder of the Seas sie ablöste
Wir beginnen mit Größe und Baudaten, gehen dann durch die sieben Nachbarschaften und ordnen das Schiff am Ende innerhalb der Flotte ein.
Inhaltsverzeichnis
- Was macht die Symphony of the Seas besonders?
- Wie ist die Symphony of the Seas ausgestattet?
- Welche Restaurants und Bars gibt es an Bord der Symphony of the Seas?
- Was können Familien an Bord unternehmen?
- Wie sieht das Unterhaltungs- und Wellnessangebot aus?
- Welche Kabinen gibt es auf der Symphony of the Seas?
- Symphony of the Seas oder Wonder of the Seas – worin unterscheiden sie sich?
- Wie ordnet sich die Symphony of the Seas in die Flotte ein?
- Lohnt sich die Crown & Anchor Society auf der Symphony of the Seas?
- Für wen lohnt sich die Symphony of the Seas?
- Unser Fazit zur Symphony of the Seas
Was macht die Symphony of the Seas besonders?
Die Symphony of the Seas ist die ausgereifte Version der Oasis-Klasse. Royal Caribbean hatte zum Bauzeitpunkt bereits drei Schiffe dieser Baureihe im Einsatz und konnte entsprechend nachschärfen: mehr Kabinenkategorien, ein überarbeitetes Unterhaltungsangebot und mehrere Attraktionen, die es auf den Vorgängern noch nicht gab.
Am bekanntesten ist die Ultimate Family Suite – eine zweistöckige Suite mit Rutsche zwischen den Ebenen, eigenem Spielbereich und Kinozimmer. Sie ist weniger ein realistisches Buchungsziel als ein Aushängeschild, zeigt aber gut, worauf die Reederei mit diesem Schiff zielt: Familien, die Unterhaltung als Hauptargument sehen.
Hinzu kommen Unterhaltungsformate, die über das übliche Bordprogramm hinausgehen: eine Laser-Tag-Arena, ein Escape Room und die Bionic Bar, an der Roboterarme die Getränke mixen. Solche Angebote sind der Grund, warum die Symphony of the Seas trotz ihres Alters bei Familien weiterhin hoch im Kurs steht.
Wie alt ist die Symphony of the Seas?
Die Symphony of the Seas kam 2018 in Dienst. Gebaut wurde sie bei Chantiers de l’Atlantique im französischen Saint-Nazaire, derselben Werft, aus der später auch die Wonder of the Seas und die Utopia of the Seas stammen. Mit inzwischen mehreren Jahren im Dienst gehört sie zum mittleren Jahrgang der Flotte – deutlich jünger als die ersten beiden Oasis-Schiffe, aber älter als die Spitzengruppe.
Ein Wort zum Alter: Royal Caribbean schickt die Oasis-Schiffe regelmäßig in Werftaufenthalte, bei denen Kabinen aufgefrischt und einzelne Bereiche umgebaut werden. Ein Schiff des Jahrgangs 2018 wirkt an Bord deshalb deutlich neuer, als das Baujahr vermuten lässt. Wer zwischen einem älteren und einem neueren Schwesterschiff schwankt, sollte den Zustand daher nicht überbewerten — die Unterschiede liegen im Angebot, nicht im Zustand.
Wie groß ist die Symphony of the Seas?
Bei ihrer Ablieferung 2018 war die Symphony of the Seas das größte Kreuzfahrtschiff der Welt — einen Titel, den sie innerhalb der eigenen Flotte an die Wonder of the Seas abgab. Die Zahlen dahinter: 228.081 BRZ, rund 361 Meter Länge und 2.759 Kabinen auf 18 Decks, von denen 15 den Gästen offenstehen. Royal Caribbean nennt 5.518 Gäste bei Doppelbelegung, bis zu 6.680 mit allen Zusatzbetten, betreut von rund 2.100 Crewmitgliedern.
Zum Vergleich: Die Wonder of the Seas misst rund 236.900 BRZ, die Icon of the Seas 248.663 BRZ. Der Abstand klingt groß, ist an Bord aber kaum spürbar – die Unterschiede liegen eher in einzelnen Vierteln und Attraktionen als im Raumgefühl. Wer den Preisunterschied nutzt, verzichtet auf wenig.
Welche Bereiche gibt es an Bord?
Die Symphony of the Seas gliedert sich wie alle Oasis-Schiffe in sieben Nachbarschaften:
- Royal Promenade – die überdachte Hauptachse mit Bars, Shops und Cafés
- Central Park – offener Parkbereich mit echter Bepflanzung und ruhigen Restaurants
- Boardwalk – Promenade am Heck mit Karussell, Rutschen und AquaTheater
- Pool and Sports Zone – Sonnendecks, Pools und Sportanlagen
- Vitality Spa & Fitness – Spa, Fitnessbereich und das Solarium für Erwachsene
- Entertainment Place – Theater, Eisarena, Casino und die Laser-Tag-Arena
- Youth Zone – Kinder- und Jugendbereiche nach Altersgruppen
Ein eigenes Suitenviertel wie auf der Wonder of the Seas gibt es hier nicht; die Suiten liegen verteilt im Schiff. Suitengäste haben aber Zugang zur Suite Lounge und zum Restaurant Coastal Kitchen.
Wie ist die Symphony of the Seas ausgestattet?
Die Royal Promenade ist die belebteste Achse des Schiffes und über mehrere Decks von Geschäften, Bars und Sitzgelegenheiten gesäumt. Hier steht auch die Bionic Bar, an der zwei Roboterarme Cocktails mixen – eine Spielerei, die aber viel über die Ausrichtung des Schiffes verrät.
Den Gegenpol bildet der Central Park: nach oben offen, dicht bepflanzt und deutlich ruhiger. Hier liegen auch die gehobeneren Restaurants. Wer glaubt, ein Schiff mit über 5.000 Gästen sei durchgehend laut, wird von diesem Bereich überrascht – er funktioniert als echter Rückzugsraum, ähnlich wie das Solarium für Erwachsene weiter oben.
Zur Orientierung hilft dasselbe Prinzip wie auf allen Oasis-Schiffen: Es gibt drei Aufzugsgruppen – vorn, mittschiffs und achtern –, die jeweils andere Bereiche erschließen. Wer sich merkt, welche Gruppe zum eigenen Kabinengang gehört, spart über eine Woche erstaunlich viel Zeit. Die App der Reederei bündelt Deckplan, Tagesprogramm, Showreservierungen und den Stand des Bordkontos.
Welche Attraktionen gibt es an Bord?
Herzstück ist The Ultimate Abyss, eine Trockenrutsche über zehn Decks vom Sonnendeck hinunter zum Boardwalk. Dazu kommen die Perfect-Storm-Wasserrutschen, der FlowRider als stehende Welle zum Surfen, eine Zip Line, Kletterwände und Minigolf. Wer diese Attraktionen tatsächlich nutzen möchte, sollte einkalkulieren, dass sie an Seetagen die längsten Wartezeiten des Schiffes erzeugen — an Hafentagen sind sie dagegen oft frei.
Symphony-spezifisch sind die Laser-Tag-Arena im Studio B und der Escape Room, der als gebuchtes Rätselformat läuft. Beide sind schnell ausgebucht, weil sie nur begrenzte Teilnehmerzahlen zulassen – wer sie erleben will, sollte gleich zu Beginn der Reise reservieren statt am letzten Seetag.
Wie viele Kabinen hat die Symphony of the Seas?
An Bord stehen 2.759 Kabinen zur Verfügung, verteilt über die Gästedecks. Neben den klassischen Innen-, Außen- und Balkonkabinen gibt es die für die Oasis-Klasse typischen Kabinen mit Balkon nach innen – zum Central Park oder zum Boardwalk. Innenkabinen sind teilweise mit virtuellen Balkonen ausgestattet, also einer bildschirmgroßen Live-Übertragung der Außenansicht.
Welche Restaurants und Bars gibt es an Bord der Symphony of the Seas?
Das gastronomische Angebot ist breit und folgt der üblichen Trennung: Restaurants im Reisepreis auf der einen Seite, Spezialitätenrestaurants gegen Aufpreis auf der anderen. Beide Gruppen sind auf diesem Schiff gut besetzt, sodass eine Woche an Bord auch ohne Zusatzkosten abwechslungsreich bleibt.
Welche Restaurants sind im Reisepreis enthalten?
Kern ist der über drei Ebenen reichende Main Dining Room mit täglich wechselnder Karte. Dazu kommen der Windjammer Marketplace als Buffetrestaurant, das Park Café im Central Park, das Solarium Bistro im Erwachsenenbereich, El Loco Fresh mit mexikanisch angehauchten Gerichten, Sorrento’s für Pizza und das Café Promenade. Der Room Service ist in Teilen verfügbar und wird je nach Bestellung mit einer Servicegebühr berechnet.
Welche Spezialitätenrestaurants kosten Aufpreis?
Gegen Aufpreis stehen unter anderem das Steakhaus Chops Grille, Giovanni’s Italian Kitchen, Izumi mit japanischer Küche, das Fischrestaurant Hooked Seafood, das gehobene 150 Central Park sowie Wonderland zur Wahl, das Speisen bewusst verfremdet inszeniert. Für Familien interessant ist Johnny Rockets als amerikanisches Diner-Format.
Unser Tipp zur Reservierung
- Laser Tag und Escape Room haben feste Teilnehmerzahlen – am ersten Tag buchen, nicht am letzten.
- Spezialitätenrestaurants vorab online reservieren; die Abendtermine sind an Bord meist vergeben.
- Die Shows im AquaTheater laufen wetterabhängig – bei mehreren Terminen den frühesten wählen, dann bleibt ein Ersatztermin.
Bei den Bars reicht das Spektrum von der Schooner Bar mit Klavierbegleitung über die bereits erwähnte Bionic Bar bis zur Rising Tide Bar, die sich zwischen Royal Promenade und Central Park auf und ab bewegt. Getränke sind nicht im Reisepreis enthalten; die Getränkepakete rechnen sich erfahrungsgemäß ab etwa drei bis vier Getränken am Tag.
Was können Familien an Bord unternehmen?
Familien sind die klare Zielgruppe. Die Betreuung läuft über das Programm Adventure Ocean, das nach Altersgruppen getrennt arbeitet – von Kleinkindern bis zu Jugendlichen mit eigener Lounge. Dazu kommt mit dem Wasserspielplatz Splashaway Bay ein eigener Bereich für die Kleinsten.
Bei den Kabinen reicht die Bandbreite von Balkonkabinen mit ausklappbaren Sofabetten über Familienkabinen mit abgetrenntem Schlafbereich bis zur bereits erwähnten Ultimate Family Suite. Letztere ist preislich ein Extremfall; die einfachen Familienkabinen sind dagegen oft nur moderat teurer als eine normale Balkonkabine.
Worauf Familien vor der Buchung achten sollten
- Für Ultimate Abyss, FlowRider und Laser Tag gelten Mindestgrößen beziehungsweise Altersgrenzen.
- Boardwalk-Balkonkabinen liegen direkt über der Showbühne – für früh schlafende Kinder ungeeignet.
- Abendbetreuung und Angebote für Windelkinder sind teilweise gebührenpflichtig oder eingeschränkt.
Wie sieht das Unterhaltungs- und Wellnessangebot aus?
Royal Caribbean fährt auf der Oasis-Klasse vier Bühnenformate parallel, und die Symphony of the Seas nutzt sie voll aus: abendfüllende Produktionen im Royal Theater, Wasser- und Akrobatikshows im AquaTheater am Heck, Eisshows im Studio B und Livemusik in der Music Hall über zwei Decks. Weil alle Formate mehrfach laufen, lässt sich das Programm in einer Woche komplett sehen.
Ein Punkt, den man einplanen sollte: Das AquaTheater liegt im Freien. Fallen Vorstellungen wetterbedingt aus, verschiebt sich das Programm – anders als auf der Icon-Klasse, deren Wasserbühne unter einer Glaskuppel steht. Auf Karibikrouten in der Regenzeit ist das ein realer Unterschied.
Auf der Wellnessseite stehen das Vitality Spa mit Behandlungsräumen und Sauna sowie ein großzügiger Fitnessbereich zur Verfügung. Direkt daneben liegt das Solarium, ein überdachter Poolbereich ausschließlich für Erwachsene – auf einem derart familienorientierten Schiff der wichtigste ruhige Ort.
Wie viele Pools hat die Symphony of the Seas?
Die Pools verteilen sich über das Sonnendeck und den Solariumsbereich, dazu kommen mehrere Whirlpools, die teilweise über die Bordwand hinausragen. Neben den Hauptpools gibt es den ruhigen Erwachsenenpool im Solarium, den Sportpool sowie den Wasserspielplatz Splashaway Bay für Kinder. Ein eigener Suitenpool wie auf der Wonder of the Seas existiert hier nicht.
Welche Kabinen gibt es auf der Symphony of the Seas?
Bei der Kabinenwahl fällt auf diesem Schiff eine Entscheidung ins Gewicht, die es auf kleineren Schiffen gar nicht gibt: Meerblick oder Blick nach innen. Ein erheblicher Teil der Balkone geht nicht aufs Meer hinaus, sondern auf die Promenade oder den Central Park. Sie sind meist günstiger und abends lebendig — wer morgens Ruhe und Horizont möchte, bucht besser außen.
- Innenkabine – die günstigste Variante, teilweise mit virtuellem Balkon
- Außenkabine – mit Fenster, aber ohne eigenen Balkon
- Balkonkabine – klassisch mit Blick aufs Meer
- Central-Park-Balkon – zum begrünten Innenhof, die ruhigste Lage an Bord
- Boardwalk-Balkon – Blick auf Promenade und AquaTheater, entsprechend lebhaft
- Familienkabinen – mehr Fläche und abgetrennte Schlafbereiche
- Suiten – von der Junior Suite bis zur Ultimate Family Suite über zwei Ebenen
Bei der Wahl lohnt der Blick auf die Lage: Central-Park-Kabinen sind die ruhigste Variante mit Balkon, Boardwalk-Kabinen die lebhafteste. Wer Seeblick möchte, sollte gezielt eine klassische Balkonkabine an der Außenseite buchen – die Preisunterschiede sind oft geringer als erwartet.
Lohnt sich eine Suite auf der Symphony of the Seas?
Die Royal Suite Class ist mehrstufig aufgebaut, und genau darin liegt die Falle beim Buchen: Getränkepaket, Butler und bevorzugte Reservierungen greifen nicht schon in der Einstiegsstufe, sondern erst weiter oben. Wer eine Suite bucht, sollte deshalb auf die Stufe schauen und nicht auf die Quadratmeter. Zugang zur Suite Lounge und zur Coastal Kitchen gibt es dagegen für alle Suitengäste — ein abgetrenntes Suitenviertel mit eigenem Pool hat innerhalb der Klasse nur die Wonder of the Seas.
Damit fällt der Suitenvorteil hier geringer aus als auf der Wonder of the Seas. Wer insbesondere wegen des ruhigen Bereichs eine Suite bucht, bekommt auf dem jüngeren Schwesterschiff mehr für sein Geld – auf der Symphony of the Seas lohnt sie sich eher wegen der Fläche und der Reservierungsvorteile.
Symphony of the Seas oder Wonder of the Seas – worin unterscheiden sie sich?
Beide gehören zur Oasis-Klasse und teilen den Grundriss. Die Symphony of the Seas kam 2018 in Dienst und misst 228.081 BRZ, die Wonder of the Seas folgte 2022 mit rund 236.900 BRZ. Im Alltag an Bord ist der Größenunterschied kaum spürbar; wer eines der Schiffe kennt, findet sich auf dem anderen sofort zurecht.
Der entscheidende Unterschied ist das Suitenviertel: Die Wonder of the Seas hat als einziges Schiff der Klasse ein achtes Viertel ausschließlich für Suitengäste, samt eigenem Pool und eigenem Restaurant. Auf der Symphony of the Seas liegen die Suiten verteilt im Schiff. Dafür bietet sie mit Laser Tag und Escape Room Formate, die es so nicht überall gibt.
Für Reisende in Innen- oder Balkonkabinen ist das Angebot praktisch identisch – hier sollten Route, Abfahrtshafen und Preis entscheiden. Details zum jüngeren Schwesterschiff stehen auf unserer Seite zur Wonder of the Seas.
Wie ordnet sich die Symphony of the Seas in die Flotte ein?
Innerhalb der Flotte steht die Symphony of the Seas heute auf Rang fünf. Die folgende Übersicht zeigt, wie sich die Spitzengruppe seit 2016 entwickelt hat – Angaben nach den veröffentlichten Vermessungs- und Kapazitätswerten, Stand August 2026:
| Schiff | Klasse | Indienststellung | Vermessung | Passagiere (max.) |
|---|---|---|---|---|
| Icon of the Seas | Icon | 2024 | 248.663 BRZ | ca. 7.600 |
| Star of the Seas | Icon | 2025 | 248.663 BRZ | ca. 7.300 |
| Wonder of the Seas | Oasis | 2022 | 236.857 BRZ | ca. 6.990 |
| Utopia of the Seas | Oasis | 2024 | 236.473 BRZ | ca. 6.990 |
| Symphony of the Seas | Oasis | 2018 | 228.081 BRZ | ca. 6.680 |
| Harmony of the Seas | Oasis | 2016 | 226.963 BRZ | ca. 6.780 |
Die Tabelle zeigt zugleich, wie schnell sich die Rangfolge verschoben hat: Ein Schiff, das 2018 die Weltspitze anführte, liegt heute auf Rang fünf. Wer die übrigen Klassen daneben legen möchte, findet sie im Royal Caribbean Guide. Das Schiff, das die Symphony an der Spitze abgelöst hat, ist die Icon of the Seas.
Lohnt sich die Crown & Anchor Society auf der Symphony of the Seas?
Das Treueprogramm ist kostenlos und rechnet in Cruise Points, die pro an Bord verbrachter Nacht anfallen – in Suiten doppelt. Mit steigender Stufe kommen Wäschevorteile, Getränkegutscheine, exklusive Veranstaltungen und in den oberen Rängen auch Rabatte auf das Internetpaket hinzu.
Weil die Symphony of the Seas häufig günstiger zu haben ist als die Spitzenschiffe, eignet sie sich gut, um Punkte aufzubauen: Man zahlt weniger pro Nacht, sammelt aber gleich viele Punkte wie auf dem Flaggschiff. Wer gezielt auf Diamond hinarbeitet, fährt hier also effizienter.
Wer parallel mit Celebrity Cruises oder Silversea reist, sollte die seit Januar 2026 verfügbare Option Points Choice kennen: Punkte lassen sich dann gezielt einem der drei Programme zuschlagen, statt auf mehrere Konten zu zerfallen. Die vollständige Stufenübersicht findet Ihr in unserer Übersicht zur Crown & Anchor Society.
Für wen lohnt sich die Symphony of the Seas?
Sie ist die richtige Wahl für alle, die den vollen Umfang der Oasis-Klasse erleben wollen, ohne den Aufpreis für das jeweils neueste Schiff zu zahlen. Familien mit Kindern jeden Alters finden hier ein außergewöhnlich dichtes Angebot, und wer gerne aktiv ist, bekommt mit Rutschen, FlowRider, Kletterwand und Laser Tag mehr geboten als auf den meisten anderen Schiffen.
Weniger passend ist sie für Reisende, die Ruhe und persönliche Atmosphäre suchen, und für alle, denen die wettergeschützte Showbühne der Icon-Klasse wichtig ist. Auch wer vor allem wegen der Ziele reist und viel Zeit an Land verbringt, zahlt hier für ein Bordangebot mit, das dann ungenutzt bleibt.
Was kostet eine Reise auf der Symphony of the Seas?
Preislich liegt sie unterhalb der Spitzengruppe, und genau das ist ihr stärkstes Argument. Weil Royal Caribbean die Nachfrage auf die jeweils neuesten Schiffe lenkt, sind ältere Oasis-Einheiten bei vergleichbarem Bordangebot spürbar günstiger zu haben. Wer nicht auf das aktuelle Flaggschiff angewiesen ist, bekommt hier den besseren Gegenwert pro Nacht.
Der Reisepreis deckt Kabine, die Restaurants ohne Aufpreis, den Großteil des Unterhaltungsprogramms und die meisten Attraktionen ab. Außen vor bleiben Getränke, Spezialitätenrestaurants, Landausflüge, Spa und Internet sowie das Serviceentgelt je Person und Nacht. Rechnet man diese Posten für eine Woche zusammen, kommt pro Person schnell ein dreistelliger Betrag hinzu — bei einem Getränkepaket für zwei Personen liegt man rasch im Bereich des halben Kabinenpreises.
Welche Routen fährt die Symphony of the Seas?
Ihren Schwerpunkt hat die Symphony of the Seas in der Karibik, wo sie ab Häfen in Florida zu Rundreisen mit typischerweise sieben Nächten aufbricht. In einzelnen Saisons war sie auch im westlichen Mittelmeer im Einsatz – für Gäste aus dem deutschsprachigen Raum ist das die interessanteste Variante, weil die Anreise dann ohne Langstreckenflug auskommt.
Weil Royal Caribbean die Schiffe saisonal umsetzt, ändert sich das Fahrtgebiet von Jahr zu Jahr. Wer ein bestimmtes Revier im Blick hat, sollte den aktuellen Fahrplan prüfen statt sich auf ältere Angaben zu verlassen. Auf Karibikrouten gehört die reedereieigene Privatdestination Perfect Day at CocoCay häufig zum Programm.
Wie bezahlt man an Bord der Symphony of the Seas?
Bezahlt wird ausschließlich bargeldlos über das Bordkonto, die Bordkarte dient zugleich als Kabinenschlüssel. Ein Posten wird dabei regelmäßig übersehen: Royal Caribbean bucht das tägliche Serviceentgelt automatisch auf dieses Konto, es ist also kein freiwilliger Zuschlag am Ende der Reise. Wer den Betrag vorab bezahlt, kennt ihn vor der Abreise. Abgerechnet wird in US-Dollar, auch auf Reisen im Mittelmeer.
Gerade auf einer Mittelmeerroute ist das ein Punkt, den viele übersehen: Obwohl die Reise in Europa stattfindet, wird in Dollar abgerechnet. Viele Karten berechnen darauf rund 1,75 Prozent Fremdwährungsgebühr, und zwar auf jeden einzelnen Posten der Bordrechnung. Eine Kreditkarte ohne Fremdwährungsgebühr spart diesen Aufschlag vollständig.
Kreuzfahrt mit Royal Caribbean
- Karibik, Mittelmeer und Alaska im Programm
- Größte Schiffe der Welt mit Icon- und Oasis-Klasse
- Crown & Anchor Punkte ab der ersten Nacht sammeln
- Umfangreiches Bordprogramm für Familien

Unser Fazit zur Symphony of the Seas
Die Symphony of the Seas ist das Schiff, auf dem die Oasis-Klasse ihre reifste Form gefunden hat. Sie bietet praktisch alles, was die jüngeren Schwestern auch können, ergänzt um einige Formate, die es sonst nicht gibt – und ist dabei üblicherweise günstiger zu buchen. Dass sie den Titel als größtes Schiff der Welt längst abgegeben hat, merkt man an Bord nicht.
Wer eine Suite bucht oder Wert auf eine wettergeschützte Showbühne legt, fährt auf der Wonder of the Seas oder der Icon-Klasse besser. Für alle anderen ist sie derzeit eines der besten Preis-Leistungs-Angebote im Portfolio der Reederei. Weitere Reedereien im Vergleich stehen in unserer Übersicht der Kreuzfahrt-Reedereien.








