Die Costa Serena ist das Schiff von Costa Cruises, das gerade die größte Verwandlung hinter sich hat. Nach einem umfassenden Refit beschreibt die Reederei sie als komplett erneuert und deutet ihr Thema neu: Die griechisch-römische Götterwelt erscheint jetzt im Pop-Stil, verspielt und mit einer Prise Humor.
Für Reisende aus Europa ist allerdings eine andere Nachricht wichtiger: Die Costa Serena fährt derzeit in Asien und kehrt erst 2027 ins Mittelmeer zurück. Wir zeigen, was an Bord auf Euch wartet, was der Umbau verändert hat – und ab wann Ihr das Schiff überhaupt wieder ab Europa buchen könnt.
Das Wichtigste in Kürze
- Die Costa Serena wurde 2007 von Fincantieri abgeliefert und misst 114.500 BRZ bei 290,2 Metern Länge
- Sie ist das letzte Schiff des seit 2021 laufenden Flotten-Modernisierungsprogramms und kam nach dem Refit im November 2025 zurück in Dienst
- Costa gibt sie mit 3.780 Gästen und 1.110 Crewmitgliedern an; an Bord gibt es 571 Balkonkabinen, sieben Pools und Whirlpools, neun Restaurants und Snackbars sowie zwölf Bars und Lounges
- Der Umbau brachte einen neuen Food Court mit Archipelago, Pummid’Oro Pizzeria und Sushino at Costa; alle Suiten wurden renoviert
- Einsatzgebiet: bis Herbst 2026 Asien, danach eine Weltreise von Tokio nach Buenos Aires – ab Frühjahr 2027 wieder im Mittelmeer
Die Ausstattungswerte stammen aus dem offiziellen Datenblock von Costa Cruises, die technischen Daten aus dem Fincantieri-Datenblatt und die Angaben zu Refit und Einsatzgebiet aus der Berichterstattung mehrerer Fachmedien. Stand dieser Auswertung ist der August 2026.
Inhaltsverzeichnis
- Was macht die Costa Serena besonders?
- Wann fährt die Costa Serena wieder im Mittelmeer?
- Wie ist die Costa Serena ausgestattet?
- Welche Restaurants und Bars gibt es an Bord der Costa Serena?
- Wie sieht das Unterhaltungs- und Wellnessangebot aus?
- Welche Kabinen gibt es auf der Costa Serena?
- Costa Serena oder Costa Pacifica – worin unterscheiden sie sich?
- Wie ordnet sich die Costa Serena in die Flotte ein?
- Lohnt sich der Costa Club auf der Costa Serena?
- Für wen lohnt sich die Costa Serena?
- Das renovierteste Schiff der Costa Flotte
Was macht die Costa Serena besonders?
Die Costa Serena ist das einzige Costa Schiff, dessen Thema nach dem Umbau nicht nur aufgefrischt, sondern neu erzählt wurde. Costa formuliert es selbst zugespitzt: Die Götter wohnen nicht mehr auf dem Olymp, sondern an Bord. Jeder Bereich wird zur Bühne, jeder Tag zu einer neuen Szene – und die Mythologie erscheint nicht ehrfürchtig, sondern im Pop-Stil.
Das ist mehr als ein Marketingversprechen. Die Namensgebung an Bord folgt der Götterwelt konsequent, vom Theater über den Ballsaal bis zur Bar – wer eine Kreuzfahrt sucht, auf der die Gestaltung eine erkennbare Idee verfolgt, findet in der Costa Serena den derzeit klarsten Fall der ganzen Flotte.
Kreuzfahrt mit Costa Cruises
- Mittelmeer, Nordeuropa und Karibik im Programm
- Italienisches Lebensgefühl an Bord
- C|Club Punkte ab dem ersten Reisetag sammeln
- Familienfreundliche Angebote und Kinderbetreuung
Was hat der Refit verändert?
Die Costa Serena ist das letzte Schiff eines Modernisierungsprogramms, das Costa seit 2021 über die gesamte Flotte gezogen hat und in das nach Angaben der Reederei mehr als 200 Millionen Euro geflossen sind. Für dieses Schiff bedeutete der Umbau vier konkrete Veränderungen:
- ein neuer Food Court mit mehreren Restaurants und Bars
- die von Sterneköchen entwickelten Konzepte Archipelago, Pummid’Oro Pizzeria und Sushino at Costa kamen an Bord
- die Hauptrestaurants und Pooldecks wurden überarbeitet
- alle Suiten wurden renoviert
Praktisch heißt das: Wer die Costa Serena aus früheren Jahren kennt, findet ein anderes Schiff vor. Und wer Bewertungen oder Reiseberichte liest, sollte auf das Datum achten – alles vor November 2025 beschreibt einen Zustand, den es so nicht mehr gibt.
Wie alt ist die Costa Serena?
Fincantieri lieferte das Schiff 2007 ab. Nach dem Abgang der Costa Fortuna im Herbst 2026 ist sie damit das älteste Schiff der Flotte. Durch den Refit von 2025 ist der Bordzustand allerdings deutlich jünger als das Baujahr – ein Punkt, der bei diesem Schiff stärker zählt als bei jedem anderen der Flotte.
Wie groß ist die Costa Serena?
Die technischen Werte stammen aus dem Datenblatt der Bauwerft:
- 114.500 BRZ Bruttoraumzahl
- 290,2 Meter Länge über alles bei 35,5 Metern Breite
- 1.502 Passagierkabinen bei Ablieferung, davon 505 mit Balkon
- 4.890 Personen maximal an Bord
- Reisegeschwindigkeit 20 Knoten, Höchstgeschwindigkeit 23 Knoten
Costa nennt für den laufenden Betrieb 3.780 Gäste und 1.110 Crewmitglieder bei 290 Metern Länge. Der Unterschied zur Werftangabe von 4.890 ist kein Widerspruch: Die Werft rechnet mit der Maximalbelegung inklusive aller Zusatzbetten, die Reederei mit der üblichen Doppelbelegung.
Wann fährt die Costa Serena wieder im Mittelmeer?
Diese Frage entscheidet für die meisten Leserinnen und Leser, ob das Schiff überhaupt in Betracht kommt. Die Costa Serena war mehrere Jahre im asiatischen Markt im Einsatz und kommt schrittweise zurück nach Europa.
Der Fahrplan sieht nach Angaben der Reederei so aus: Im Oktober 2026 verlässt das Schiff sein angestammtes asiatisches Fahrtgebiet und tritt eine Weltreise von Tokio nach Buenos Aires an. Ab dem Frühjahr 2027 sind Mittelmeerrouten geplant, und ab Mai 2027 soll die Costa Serena ab Savona fahren.
Für europäische Gäste derzeit kaum buchbar
- Bis Herbst 2026 fährt die Costa Serena in Asien, anschließend die Weltreise von Tokio nach Buenos Aires.
- Mittelmeerrouten sind erst ab Frühjahr 2027 geplant, ab Savona ab Mai 2027.
- Sieben Pools und Whirlpools bleiben auch nach dem Umbau gemeinsam mit der Costa Deliziosa der niedrigste Wert der Flotte.
Für Eure Planung heißt das zweierlei. Wer 2026 eine Costa Kreuzfahrt ab einem europäischen Hafen sucht, kann dieses Schiff nicht buchen. Wer dagegen die Weltreise oder eine Etappe davon im Blick hat, findet hier ein frisch renoviertes Schiff auf einer Route, die Costa in dieser Form selten anbietet.
Wie ist die Costa Serena ausgestattet?
Costa weist vier Kennzahlen aus, und zwei davon fallen im Flottenvergleich auf:
- 571 Balkonkabinen
- 7 Pools und Whirlpools
- 9 Restaurants und Snackbars
- 12 Bars und Lounges
Mit zwölf Bars und Lounges liegt die Costa Serena hinter der Costa Diadema auf Rang zwei der klassischen Flotte – deutlich vor ihrem Schwesterschiff mit neun. Bei den Pools ist es umgekehrt: Sieben sind gemeinsam mit der Costa Deliziosa der niedrigste Wert der Flotte.
Das ergibt ein klares Profil: Die Costa Serena ist ein Abendschiff. Wer den Tag am Pool verbringen will, findet auf den Schwestern mehr Wasserfläche; wer abends zwischen vielen Adressen wechseln möchte, hat hier die zweitgrößte Auswahl der klassischen Flotte.
Warum hat die Costa Serena mehr Balkonkabinen als bei der Ablieferung?
Fincantieri zählte 2007 505 Balkonkabinen, Costa nennt heute 571. Das ist die größte Abweichung zwischen Werft- und Reedereiangabe in der gesamten Flotte – und der deutlichste Beleg dafür, wie stark dieses Schiff umgebaut wurde.
66 zusätzliche Balkonkabinen sind kein Rundungsfehler, sondern das Ergebnis echter Umbauarbeiten über mehrere Refits hinweg. Für Euch bedeutet das eine praktische Verbesserung: Innerhalb der vier großen Fincantieri-Schwestern hat die Costa Serena das größte Angebot an Balkonkabinen, obwohl sie die älteste von ihnen ist.
Welche Restaurants und Bars gibt es an Bord der Costa Serena?
Neun Restaurants und Snackbars sowie zwölf Bars und Lounges stehen zur Verfügung. Ein guter Teil davon ist neu, denn genau hier hat der Umbau angesetzt.
Was ist der neue Food Court?
Der Food Court ist die auffälligste Neuerung des Refits. Costa hat dort mehrere Restaurants und Bars zusammengeführt und die Konzepte an Bord gebracht, die es sonst vor allem auf den jüngeren Schiffen der Flotte gibt. Statt einer einzigen großen Buffetfläche bekommt Ihr also mehrere kleinere, thematisch getrennte Adressen.
Das ist ein spürbarer Unterschied zum Bordalltag auf den nicht umgebauten Schwestern. Dort verteilt sich das Essen über das ganze Schiff; hier habt Ihr einen Bereich, in dem Ihr Euch zwischen mehreren Optionen entscheidet, ohne das Deck zu wechseln.
Was bietet das Restaurant Archipelago?
Archipelago ist das Gourmet-Angebot an Bord und kam im Zuge des Umbaus neu hinzu. Costa beschreibt es als Ort mit innovativem und nachhaltigem Designkonzept, in dem drei international bekannte Küchenchefs je ein eigenes Menü verantworten: Bruno Barbieri, Hélène Darroze und Ángel León.
Dazu kamen die Pummid’Oro Pizzeria und das Sushino at Costa. Die Pizzeria hat Costa dabei gleich auf das neue Thema getrimmt und beschreibt sie als italienische Geselligkeit mit Pop-Seele – handwerklicher Mozzarella, langsam gereifter Sauerteig, neuer Look. Das Sushino führt Nigiri, Maki und Sashimi, wahlweise vor Ort oder zum Mitnehmen.
Welche Bars gibt es an Bord?
Zwölf Bars und Lounges sind ein Spitzenwert für ein Schiff dieser Größe. Costa hebt zwei Adressen namentlich hervor: die Apollo Grand Bar, benannt nach dem Gott des Lichts und der Künste, sowie die Sunset Bar für die Zeit vor und nach dem Abendessen.
Ein Hinweis der Reederei zur Sunset Bar, den Ihr vor der Buchung eines Getränkepakets kennen solltet: Die dort ausgeschenkten Getränke sind in den üblichen Paketen nicht enthalten – ausgenommen ist allein das Paket My Drinks Plus.
Wie sieht das Unterhaltungs- und Wellnessangebot aus?
Das Theater trägt den Abend, und auf diesem Schiff passt es besonders gut ins Konzept: Costa beschreibt jeden Bereich an Bord als Filmset, in dem Ihr im Mittelpunkt steht. Auf der Bühne stehen täglich wechselnde Programme – Musicals, Comedy, Akrobatik und Spiele.
Für den Tag ist das Spa Solemio zuständig. Der Wellnessbereich deckt klassische Kosmetik, Epilation und Maniküre ab und hat einen eigenen Friseur. Weil das Schiff nach dem Refit insgesamt frischer wirkt als seine Schwestern, gilt das auch für diesen Bereich – Behandlungen solltet Ihr trotzdem früh reservieren.
Wie viele Pools hat die Costa Serena?
Costa zählt sieben Pools und Whirlpools. Das ist gemeinsam mit der Costa Deliziosa der niedrigste Wert der Flotte; Costa Favolosa, Costa Fascinosa und Costa Pacifica kommen auf neun, die Costa Diadema auf elf, die beiden LNG-Schiffe auf je 13.
Costa fasst die Pooldecks unter dem Namen Lido Sole zusammen und beschreibt sie als Ort, an dem man bei einem Drink neue Leute kennenlernt. Auch dieser Bereich wurde beim Umbau überarbeitet. Wer Wasserrutschen oder einen Wasserpark sucht, ist auf diesem Schiff trotzdem falsch – die gibt es hier nicht.
Was gibt es für Kinder an Bord?
Costa betreibt auf allen Schiffen der Flotte ein Betreuungsangebot für Kinder und Jugendliche, und die Costa Serena macht davon keine Ausnahme. Wie stark ein Schiff auf Familien zugeschnitten ist, zeigt sich allerdings weniger am Betreuungsangebot als an den Wasserflächen – und da hält sich dieses Schiff zurück.
Costa unterhält an Bord einen eigenen Bereich für Kinder mit Betreuung. Anders als auf den beiden LNG-Neubauten oder der Costa Fascinosa hebt die Reederei für dieses Schiff allerdings weder einen Wasserpark noch ein Märchenschloss hervor. In Verbindung mit den sieben Pools heißt das: Für Familien mit kleineren Kindern gibt es in der Flotte passendere Schiffe.
Welche Kabinen gibt es auf der Costa Serena?
Costa führt vier Kabinenkategorien; eine Terrassenkabine wie auf den beiden LNG-Schiffen gibt es hier nicht:
- Suite
- Balkonkabine mit Meerblick
- Außenkabine mit Meerblick
- Innenkabine
Der wichtigste Punkt betrifft die Suiten: Sie wurden beim Umbau vollständig renoviert. Wer ohnehin über die höchste Kategorie nachdenkt, bekommt auf diesem Schiff also den frischesten Zustand der klassischen Flotte.
Auch darunter ist die Ausgangslage gut. Mit 571 Balkonkabinen bei 1.502 Kabinen hat rund ein Drittel der Kabinen einen eigenen Außenbereich – innerhalb der vier großen Schwestern ist das der Bestwert.
Welche Kabinenkategorie lohnt sich auf der Costa Serena?
Zwischen Innen-, Außen- und Balkonkabine entscheidet auf jedem Schiff dasselbe Kriterium: wie viel Zeit Ihr tatsächlich in der Kabine verbringt. Auf der Costa Serena fällt die Antwort anders aus als auf ihren Schwestern.
Weil dieses Schiff vor allem abends spielt, verschiebt sich die übliche Rechnung ein Stück. Wer die Zeit an Bord in Theater, Bars und Restaurants verbringt, braucht die Kabine seltener als auf einem ruhigeren Schiff – die Außenkabine mit Meerblick reicht dann vollkommen.
Anders sieht es bei den Routen aus, die 2027 im Mittelmeer geplant sind: Sobald mehrere Seetage zusammenkommen, zahlt sich der Balkon aus. Und da die Costa Serena in dieser Kategorie besser bestückt ist als ihre Schwestern, stehen die Chancen auf eine Balkonkabine hier erfahrungsgemäß besser.
Costa Serena oder Costa Pacifica – worin unterscheiden sie sich?
Technisch sind die beiden Schwestern deckungsgleich: 114.500 BRZ, 290,2 Meter Länge, 35,5 Meter Breite, rund 1.500 Kabinen, 3.780 Gäste, 1.110 Crewmitglieder. Bei allem, was danach kommt, gehen sie inzwischen aber merklich auseinander – vor allem, weil nur eine der beiden umgebaut wurde:
| Costa Serena | Costa Pacifica | |
|---|---|---|
| Ablieferung | 2007 | 2009 |
| Refit | abgeschlossen 11/2025 | nicht angekündigt |
| Balkonkabinen | 571 | 521 |
| Pools und Whirlpools | 7 | 9 |
| Bars und Lounges | 12 | 9 |
| Wasserrutsche | nein | ja |
| Einsatzgebiet 2026 | Asien | Europa |
Damit ist die Entscheidung ausnahmsweise einfach. Wer 2026 ab Europa fahren will, nimmt die Costa Pacifica – die Costa Serena ist bis 2027 schlicht nicht verfügbar. Wer über 2027 hinaus plant, sollte umgekehrt vorgehen: Die Costa Serena bietet dann den frischeren Bordzustand, mehr Balkonkabinen und drei Bars mehr.
Was der Refit konkret gebracht hat
- Alle Suiten wurden beim Umbau renoviert – wer über die höchste Kategorie nachdenkt, bekommt hier den frischesten Zustand der klassischen Flotte.
- Der neue Food Court ersetzt die einzelne große Buffetfläche durch mehrere thematisch getrennte Adressen.
- Mit zwölf Bars und Lounges liegt die Costa Serena hinter der Costa Diadema auf Rang zwei der klassischen Flotte.
Nur bei Familien bleibt es beim alten Bild: Die Costa Pacifica hat eine Wasserrutsche und zwei Pools mehr. Für Reisen mit Kindern ist sie deshalb trotz des älteren Bordzustands weiterhin die passendere Wahl.
Wie ordnet sich die Costa Serena in die Flotte ein?
Die folgende Übersicht führt die Werftdaten und die aktuellen Ausstattungswerte der sieben Fincantieri-Schiffe zusammen:
| Schiff | BRZ | Ablieferung | Balkonkabinen | Pools | Bars |
|---|---|---|---|---|---|
| Costa Diadema | 133.000 | 2014 | 756 | 11 | 13 |
| Costa Pacifica | 114.500 | 2009 | 521 | 9 | 9 |
| Costa Serena | 114.500 | 2007 | 571 | 7 | 12 |
| Costa Fascinosa | 114.417 | 2012 | 524 | 9 | 10 |
| Costa Favolosa | 114.417 | 2011 | 524 | 9 | 10 |
| Costa Fortuna | 102.200 | 2003 | 464 | 9 | 10 |
| Costa Deliziosa | 92.600 | 2009 | 662 | 7 | 11 |
Innerhalb dieser Gruppe belegt die Costa Serena bei den Bars Rang zwei und bei den Balkonkabinen Rang drei – bei gleichzeitig ältestem Baujahr. Genau darin liegt die Besonderheit dieses Schiffs: Es ist das älteste und zugleich das am gründlichsten überarbeitete der Flotte.
Mit dem Abgang der Costa Fortuna im Herbst 2026 wird die Costa Serena zum ältesten Schiff der Flotte überhaupt. Der Refit sorgt allerdings dafür, dass sich das im Bordzustand nicht widerspiegelt – anders als bei einem Schiff, das ohne Umbau in die Jahre kommt.
Lohnt sich der Costa Club auf der Costa Serena?
Der Costa Club gilt für alle Schiffe der Reederei. Ihr sammelt Punkte, die Euch in Statusstufen einordnen; daran hängen Vorteile wie Rabatte und Bordguthaben. Alle Stufen und Schwellen findet Ihr in unserer Übersicht zum Costa Club.
Bei diesem Schiff kommt ein zeitlicher Aspekt dazu: Wer den Status jetzt aufbaut und 2027 die Rückkehr ins Mittelmeer mitnehmen will, profitiert dann bereits von den höheren Stufen. Wer ohnehin nur alle paar Jahre fährt, sollte das Programm dagegen nicht überbewerten.
Für wen lohnt sich die Costa Serena?
Die Costa Serena ist derzeit das eigenwilligste Schiff der Flotte: das älteste dem Baujahr nach, das frischeste dem Bordzustand nach, und zurzeit das einzige, das für europäische Reisende praktisch nicht buchbar ist.
- Wer abends gern unterwegs ist, bekommt mit zwölf Bars und Lounges die zweitgrößte Auswahl der klassischen Flotte
- Wer Wert auf einen frischen Bordzustand legt, findet hier den jüngsten Stand aller sieben Fincantieri-Schiffe – inklusive komplett renovierter Suiten
- Wer einen Balkon will, hat auf diesem Schiff innerhalb der vier großen Schwestern die besten Chancen
- Fernreisende können die Weltreise von Tokio nach Buenos Aires mitnehmen – ein Angebot, das Costa in dieser Form selten macht
- Wer 2026 ab Europa fahren will, muss ein anderes Schiff wählen; erst ab Frühjahr 2027 sind Mittelmeerrouten geplant
- Familien mit kleineren Kindern finden auf Costa Fascinosa oder Costa Pacifica das passendere Angebot
Wie sich die übrigen Schiffe, Tarife und Routen unterscheiden, lest Ihr im Costa Cruises Guide. Wer noch grundsätzlich zwischen Anbietern vergleicht, findet in der Übersicht aller Kreuzfahrt-Reedereien einen Überblick.
Wie bezahlt man an Bord der Costa Serena?
Auch auf der Costa Serena läuft an Bord alles über die Bordkarte: Sie ersetzt Bargeld für Bars, Restaurants und Ausflüge und wird vor der Reise mit American Express, Mastercard und Visa oder einer deutschen EC-Karte verknüpft.
Im aktuellen Fahrgebiet fällt die Kartenwahl stärker ins Gewicht als auf Mittelmeerrouten: In asiatischen Häfen und auf der Weltreise wird durchgehend in Fremdwährung gezahlt. Eine Kreditkarte ohne Fremdwährungsgebühr spart dort bei jedem Umsatz – unser Kreditkartenvergleich zeigt, welche Karten das leisten.
Das renovierteste Schiff der Costa Flotte
Die Costa Serena ist der interessanteste Fall der ganzen Flotte, weil bei ihr Baujahr und Bordzustand am weitesten auseinanderliegen. Ein Schiff von 2007, das nach dem Umbau mehr Bars hat als jede Schwester, mehr Balkonkabinen als seine baugleiche Zwillingsschwester und einen Food Court, den es sonst nur auf den Neubauten gibt.
Kreuzfahrt mit Costa Cruises
- Mittelmeer, Nordeuropa und Karibik im Programm
- Italienisches Lebensgefühl an Bord
- C|Club Punkte ab dem ersten Reisetag sammeln
- Familienfreundliche Angebote und Kinderbetreuung
Der einzige echte Vorbehalt ist der Kalender. Bis das Schiff 2027 wieder im Mittelmeer fährt, bleibt es für die meisten europäischen Reisenden Theorie. Wer so weit vorausplant, sollte es sich allerdings vormerken – nach dem Refit ist die Costa Serena kein Schiff mehr, das man wegen seines Baujahrs übergehen sollte.
Wir werden diese Seite aktualisieren, sobald Costa die konkreten Mittelmeerrouten ab Savona veröffentlicht. Bis dahin gilt: Als Schiff ist die Costa Serena nach dem Umbau die interessanteste Adresse der klassischen Flotte – als Reiseangebot für Europa ist sie es frühestens ab dem Frühjahr 2027.







