Die Costa Pacifica ist das Musikschiff der Flotte von Costa Cruises. Das ist keine Marketingfloskel, sondern steht bis in den Grundriss: Sämtliche Decks sind nach berühmten Musikerinnen und Musikern benannt, und die Reederei beschreibt das Schiff selbst mit dem Satz, dass hier jeder Moment zum Tanzen gut sei.
Dahinter steht ein Schiff aus der größten Baureihe, die Fincantieri für Costa gebaut hat: 2009 abgeliefert, 114.500 BRZ, gut 290 Meter lang, ausgelegt auf 3.780 Gäste. Wir haben zusammengetragen, was an Bord auf Euch wartet – und worin sich die Costa Pacifica von ihrem nahezu baugleichen Schwesterschiff unterscheidet.
Das Wichtigste in Kürze
- Die Costa Pacifica wurde 2009 von Fincantieri in Sestri Ponente abgeliefert und misst 114.500 BRZ bei 290,2 Metern Länge
- Costa gibt das Schiff mit 3.780 Gästen und 1.110 Crewmitgliedern an
- An Bord gibt es 521 Balkonkabinen, neun Pools und Whirlpools, neun Restaurants und Snackbars sowie neun Bars und Lounges
- Das Thema ist Musik – alle Decks tragen die Namen bekannter Musikerinnen und Musiker; Fincantieri bezeichnet die Costa Pacifica als erstes Musikschiff
- Das Schwesterschiff Costa Serena ist technisch fast identisch, unterscheidet sich aber im Thema und in mehreren Ausstattungswerten
Die Ausstattungswerte auf dieser Seite gibt Costa Cruises für den laufenden Betrieb an, die technischen Daten stehen im Datenblatt der Bauwerft Fincantieri. Beide Quellen haben wir im August 2026 abgeglichen.
Inhaltsverzeichnis
- Was macht die Costa Pacifica besonders?
- Wie ist die Costa Pacifica ausgestattet?
- Welche Restaurants und Bars gibt es an Bord der Costa Pacifica?
- Wie sieht das Unterhaltungs- und Wellnessangebot aus?
- Welche Kabinen gibt es auf der Costa Pacifica?
- Costa Pacifica oder Costa Serena – worin unterscheiden sie sich?
- Wie ordnet sich die Costa Pacifica in die Flotte ein?
- Lohnt sich der Costa Club auf der Costa Pacifica?
- Für wen lohnt sich die Costa Pacifica?
- Ein Schiff mit klarer Handschrift
Was macht die Costa Pacifica besonders?
Das Thema Musik zieht sich bei der Costa Pacifica durch das ganze Schiff. Statt Decknummern oder abstrakter Bezeichnungen tragen die Decks Musikernamen, und Costa verspricht dazu ein Bordprogramm, das den Gedanken aufnimmt: Musicals und Shows im Theater am Abend, unterschiedliche Musikrichtungen an den Bars, Aperitif zum Sonnenuntergang.

Fincantieri geht in der eigenen Beschreibung noch weiter und nennt die Costa Pacifica das erste Musikschiff. Für Euch heißt das vor allem: Wer abends gern unterwegs ist, findet hier ein Schiff, das den Anspruch ausdrücklich formuliert – auch wenn die reine Zahl von neun Bars und Lounges im Flottenvergleich der niedrigste Wert der großen Schiffe ist.
Kreuzfahrt mit Costa Cruises
- Mittelmeer, Nordeuropa und Karibik im Programm
- Italienisches Lebensgefühl an Bord
- C|Club Punkte ab dem ersten Reisetag sammeln
- Familienfreundliche Angebote und Kinderbetreuung
Wie sind die Decks der Costa Pacifica benannt?
Costa hält es hier anders als auf den übrigen Schiffen der Flotte: Statt Nummern oder italienischer Ortsnamen trägt jedes Deck den Namen einer bekannten Musikerin oder eines bekannten Musikers. Die Reederei formuliert das in der eigenen Schiffsbeschreibung ausdrücklich – es ist also kein nachträglich aufgesetztes Motiv, sondern Teil des Grundkonzepts.
Im Alltag hat das einen praktischen Nebeneffekt, den man vorher selten bedenkt: Ihr orientiert Euch an Bord nicht über Zahlen, sondern über Namen. Wer gewohnt ist, sich schlicht Deck 9 zu merken, sollte sich die eigene Deckbezeichnung am ersten Tag notieren. Umgekehrt fällt genau dadurch auf, wie konsequent das Thema durchgezogen ist – die Namen begegnen Euch bei jedem Aufzug und in jedem Treppenhaus.
Wie alt ist die Costa Pacifica?
Fincantieri lieferte das Schiff 2009 im Werk Sestri Ponente ab. Damit liegt es im Mittelfeld der Flotte: Costa Serena und Costa Fortuna sind älter, Costa Favolosa, Costa Fascinosa und Costa Diadema jünger. Die Werft führt die Costa Pacifica als Schwesterschiff der Costa Serena.
Wie groß ist die Costa Pacifica?
Für dieses Schiff liegen belastbare Werftdaten vor – anders als bei den beiden LNG-Neubauten, für die die finnische Bauwerft keine Einzeldatenblätter veröffentlicht. Fincantieri gibt an:
- 114.500 BRZ Bruttoraumzahl
- 290,2 Meter Länge über alles bei 35,5 Metern Breite
- 1.504 Passagierkabinen bei Ablieferung, davon 521 mit Balkon
- 4.890 Personen maximal an Bord
- Reisegeschwindigkeit 20 Knoten, Höchstgeschwindigkeit 23 Knoten
Costa nennt für den laufenden Betrieb 3.780 Gäste und 1.110 Crewmitglieder bei 290 Metern Länge. Dass die Werft 4.890 Personen angibt, ist kein Widerspruch: Diese Zahl beschreibt die Maximalbelegung mit allen Zusatzbetten, während die Reederei die übliche Doppelbelegung ansetzt. Auf rund 3,4 Gäste kommt damit ein Crewmitglied.
Wie ist die Costa Pacifica ausgestattet?
Costa weist vier Ausstattungswerte aus. Bei diesem Schiff fällt auf, wie gleichmäßig sie verteilt sind:
- 521 Balkonkabinen
- 9 Pools und Whirlpools
- 9 Restaurants und Snackbars
- 9 Bars und Lounges
Dreimal die Neun – das gibt es in dieser Flotte kein zweites Mal. Bei Pools und Restaurants liegt die Costa Pacifica damit gleichauf mit Costa Favolosa und Costa Fascinosa. Bei den Bars ist es der niedrigste Wert aller vier großen Fincantieri-Schiffe; die Costa Serena kommt auf zwölf, die Costa Diadema auf 13.

Für die Praxis heißt das: Die Costa Pacifica ist kein Schiff, auf dem Ihr abends zwischen einem Dutzend Adressen wählt. Sie setzt stattdessen auf das Theater und auf das durchgehende Musikthema – wer die große Barauswahl sucht, findet sie auf dem Schwesterschiff oder auf der Costa Diadema.
Wie viele Kabinen hat die Costa Pacifica?
Bei der Ablieferung zählte Fincantieri 1.504 Passagierkabinen, davon 521 mit Balkon. Costa gibt heute exakt dieselben 521 Balkonkabinen an – bei diesem Schiff hat sich an der Kabinenstruktur seit 2009 also nichts geändert.
Rechnerisch hat damit rund ein Drittel der Kabinen einen eigenen Außenbereich. Das ist der Standard der klassischen Costa Flotte; nur die Costa Deliziosa und die beiden LNG-Schiffe liegen deutlich darüber. Wer auf der Costa Pacifica einen Balkon möchte, sollte deshalb früh buchen – diese Kategorie ist erfahrungsgemäß zuerst vergeben.
Welche Restaurants und Bars gibt es an Bord der Costa Pacifica?
Neun Restaurants und Snackbars verteilen sich über das Schiff. Costa hebt daraus mehrere Bereiche namentlich hervor, und die Spanne ist beachtlich – vom Zwölf-Gänge-Menü bis zum Burger am Pool.
Was ist Archipelago – Edition I?
Archipelago ist das kulinarische Aushängeschild an Bord. Drei Küchenchefs – Bruno Barbieri, Hélène Darroze und Ángel León – bringen ihre Handschriften in einem gemeinsamen Land-und-Meer-Menü über zwölf Gänge zusammen. Rund zwei Stunden solltet Ihr dafür einplanen. Es ist der eine Abend auf der Reise, den Ihr bewusst herausheben könnt.
Gibt es Sushi auf der Costa Pacifica?
Ja. Das Sushino at Costa führt Nigiri, Maki, Sashimi und Mochi, wahlweise am Tisch oder zum Mitnehmen, zum Aperitif ebenso wie mittags oder abends. Costa beansprucht für das Konzept, das erste Sushi-Bistro auf See gewesen zu sein.
Was gibt es tagsüber am Pool?
Tagsüber übernimmt The Salty Beach Street Food: Burger, die Ihr selbst zusammenstellt, gefüllte Focaccia und Desserts der Amalfiküste aus der Konditorei Sal de Riso. Dazu kommt die Pummid’Oro Pizzeria mit Pizza aus langsam geführtem Sauerteig.

Bei den Bars nennt Costa zwei Adressen: die Aperol Spritz Bar, an der der Aperitif zu Lounge-Musik und Sonnenuntergang serviert wird, und die Sunset Bar für die Zeit vor oder nach dem Abendessen. Ein Hinweis dazu von der Reederei selbst: Die Getränke der Sunset Lounges sind in den üblichen Getränkepaketen nicht enthalten – nur das Paket My Drinks Plus schließt sie ein.
Wie sieht das Unterhaltungs- und Wellnessangebot aus?
Der Abend gehört dem Theater. Costa kündigt dort täglich wechselnde Programme an: Musicals, Comedy, Akrobatik und Spiele. Auf einem Schiff, das sich ausdrücklich als Musikschiff versteht, hat die Bühne einen höheren Stellenwert als auf den Schwestern – das Theater ist hier nicht Beiprogramm, sondern Kern des Konzepts.
Unser Tipp zum Musikkonzept an Bord
- Die Decks tragen Musikernamen statt Nummern – ein Blick auf den Deckplan am ersten Tag spart später Suchzeit.
- An den Bars laufen unterschiedliche Musikrichtungen; für einen ruhigen Absacker weicht Ihr auf die Bars abseits des Atriums aus.
- Zum Bordangebot gehört außerdem eine Wasserrutsche, die die Costa Favolosa nicht führt.
Tagsüber ist das Beauty Spa Solemio zuständig: klassische Kosmetik, Epilation, Maniküre und ein eigener Friseur. Wer bestimmte Behandlungen fest einplanen möchte, sollte sie am besten am Anreisetag reservieren, weil sich an Seetagen alle gleichzeitig dieselben Zeitfenster wünschen.
Wie viele Pools hat die Costa Pacifica?
Costa zählt neun Pools und Whirlpools. Das ist der Wert der großen Fincantieri-Schiffe: Costa Favolosa, Costa Fascinosa und Costa Fortuna kommen ebenfalls auf neun, Costa Serena und Costa Deliziosa auf sieben, Costa Diadema auf elf. Die beiden LNG-Schiffe liegen mit je 13 darüber.

Dazu kommt ein Bereich, den Costa eigens als Bordbereich führt: die Wasserrutsche. Sie beschreibt sie mit Kurven und schnellen Abfahrten für Familien ebenso wie für Erwachsene. Auf dem Schwesterschiff gibt es diesen Punkt nicht – für Familien ist das eines der wenigen greifbaren Unterscheidungsmerkmale zwischen den beiden.
Welche Kabinen gibt es auf der Costa Pacifica?
Costa führt vier Kabinenkategorien. Die Terrassenkabine, die es auf den beiden LNG-Schiffen zusätzlich gibt, hat dieses Schiff nicht:
- Suite
- Balkonkabine mit Meerblick
- Außenkabine mit Meerblick
- Innenkabine
Weil die Decks nach Musikerinnen und Musikern benannt sind, findet Ihr Eure Kabine hier nicht über eine Decknummer, sondern über einen Namen. Das ist im Alltag Gewöhnungssache – auf einem Schiff mit gut 1.500 Kabinen lohnt es sich, sich die eigene Deckbezeichnung gleich am ersten Tag einzuprägen.

Bei der Kategorie selbst gilt die übliche Rechnung: Auf Routen mit vielen Hafentagen genügt die Außenkabine mit Meerblick, weil Ihr tagsüber ohnehin unterwegs seid. Je mehr Seetage die Route hat, desto eher zahlt sich der eigene Balkon aus – und desto früher solltet Ihr buchen, weil nur rund ein Drittel der Kabinen einen hat.
Lohnt sich eine Suite auf der Costa Pacifica?
Die Suiten sind die einzige Kategorie oberhalb der Balkonkabine, und ihr Anteil ist bewusst klein gehalten. Sie lohnen sich vor allem dann, wenn Ihr längere Reisen mit mehreren Seetagen plant oder zu zweit reist und den zusätzlichen Wohnraum tatsächlich nutzt.

Auf kurzen Mittelmeerreisen mit Hafentag an Hafentag ist der Aufpreis dagegen selten gut angelegt – da bekommt Ihr für dasselbe Geld eher eine längere Reise oder ein Getränkepaket. Anders als auf der Costa Deliziosa ist mit der Suite auf diesem Schiff auch kein eigenes Restaurant verbunden.
Costa Pacifica oder Costa Serena – worin unterscheiden sie sich?
Die beiden Schiffe sind Schwestern und teilen alle technischen Eckdaten: 114.500 BRZ, 290,2 Meter Länge, 35,5 Meter Breite, rund 1.500 Kabinen, 3.780 Gäste, 1.110 Crewmitglieder. Bei den Ausstattungswerten gehen sie allerdings deutlicher auseinander, als man das bei Schwestern erwarten würde:
| Costa Pacifica | Costa Serena | |
|---|---|---|
| Balkonkabinen | 521 | 571 |
| Pools und Whirlpools | 9 | 7 |
| Restaurants und Snackbars | 9 | 9 |
| Bars und Lounges | 9 | 12 |
| Ablieferung | 2009 | 2007 |
Die Costa Serena hat also mehr Balkonkabinen und deutlich mehr Bars, die Costa Pacifica dafür zwei Pools mehr. Der Grund für die Abweichung ist einfach: Die Costa Serena wurde umgebaut, die Costa Pacifica trägt bei den Balkonkabinen bis heute exakt die Zahl der Ablieferung.
Deutlicher unterscheiden sich die Themen und der benannte Lokalmix. Die Costa Pacifica ist das Musikschiff mit Decknamen aus der Musikgeschichte, einer Wasserrutsche und der Aperol Spritz Bar. Die Costa Serena arbeitet mit einem Motiv aus der griechisch-römischen Götterwelt und führt stattdessen das Pooldeck Lido Sole sowie die Apollo Grand Bar.
Wo die Costa Pacifica zurückliegt
- Neun Bars und Lounges sind der niedrigste Wert der vier großen Fincantieri-Schiffe; die Costa Serena kommt auf zwölf.
- Die Costa Serena wurde 2025 umgebaut, die Costa Pacifica nicht – der Bordzustand trennt die beiden deutlicher als die Technik.
- Eine Terrassenkabine gibt es nicht; über der Balkonkabine folgt direkt die Suite.
Praktisch heißt das: Wer mit Kindern reist, ist wegen der Wasserrutsche auf der Costa Pacifica besser aufgehoben. Wer abends zwischen vielen Bars wechseln möchte oder unbedingt einen Balkon will, findet auf der Costa Serena die bessere Ausgangslage. In allem anderen entscheiden Route, Termin und Preis.
Wie ordnet sich die Costa Pacifica in die Flotte ein?
Die Costa Pacifica gehört zur größten Baureihe, die Fincantieri für Costa gebaut hat. Der folgende Vergleich zeigt alle sieben Fincantieri-Schiffe nach Bruttoraumzahl:
| Schiff | BRZ | Länge | Kabinen | Ablieferung |
|---|---|---|---|---|
| Costa Diadema | 133.000 | 306 m | 1.862 | 2014 |
| Costa Pacifica | 114.500 | 290,2 m | 1.504 | 2009 |
| Costa Serena | 114.500 | 290,2 m | 1.502 | 2007 |
| Costa Fascinosa | 114.417 | 290,2 m | 1.505 | 2012 |
| Costa Favolosa | 114.417 | 290,2 m | 1.505 | 2011 |
| Costa Fortuna | 102.200 | 272 m | 1.358 | 2003 |
| Costa Deliziosa | 92.600 | 294 m | 1.130 | 2009 |
Zwischen der Costa Pacifica und den drei Schiffen darunter liegen technisch praktisch keine Unterschiede – bei der Länge gar keiner, bei der Bruttoraumzahl weniger als 100 Einheiten. Wer sich zwischen diesen vier Schiffen entscheidet, entscheidet also nicht über Größe, sondern über Thema, Ausstattungsdetails und vor allem über die Route.

Auffällig ist außerdem, wie eng die vier großen Schiffe beieinanderliegen. Zwischen Costa Pacifica, Costa Serena, Costa Fascinosa und Costa Favolosa liegen bei der Kabinenzahl gerade einmal drei Kabinen Unterschied. Technisch sind das faktisch vier Ausführungen desselben Schiffs.
Costa Pacifica oder Costa Favolosa?
Neben dem Schwesterschiff ist die Costa Favolosa die naheliegendste Alternative, weil beide Schiffe dieselbe Länge, fast dieselbe Bruttoraumzahl und praktisch dieselbe Kabinenzahl haben. Die Unterschiede liegen wieder in der Ausstattung und im Thema.
Bei den Zahlen liegt die Costa Favolosa knapp vorn: 524 statt 521 Balkonkabinen und zehn statt neun Bars und Lounges, bei gleicher Pool- und Restaurantzahl. Sie ist außerdem zwei Jahre jünger. Die Costa Pacifica hält dagegen mit der Wasserrutsche einen Bordbereich, den die Costa Favolosa nicht führt.
Thematisch könnten die beiden kaum weiter auseinanderliegen: Musik und Decknamen aus der Musikgeschichte auf der einen Seite, ein märchenhaft angelegtes Schiff auf der anderen. Wer den Unterschied an Zahlen festmachen will, wird enttäuscht – hier entscheidet tatsächlich der Geschmack, und ansonsten die Route.
Zu berücksichtigen ist eine anstehende Veränderung: Die Costa Fortuna verlässt die Flotte im Herbst 2026. Danach besteht die klassische Flotte aus sechs Fincantieri-Schiffen, und die Costa Pacifica rückt in dieser Gruppe auf Rang zwei hinter der Costa Diadema.
Lohnt sich der Costa Club auf der Costa Pacifica?
Der Costa Club ist flottenweit gültig und nicht an ein Schiff gebunden. Über gesammelte Punkte erreicht Ihr Statusstufen mit Vorteilen wie Rabatten und Bordguthaben. Die vollständige Aufstellung der Stufen und Schwellen findet Ihr bei uns unter Costa Club.
Die Rechnung ist schnell gemacht: Auf einer einzelnen Reise bleibt der Effekt überschaubar. Wer dagegen regelmäßig kreuzfahrt, sollte seine Buchungen bewusst bei einer Reederei bündeln, statt sie über mehrere Anbieter zu verteilen – anders sind die höheren Stufen kaum zu erreichen.
Ein Punkt, der dabei oft übersehen wird: Weil das Programm flottenweit gilt, könnt Ihr Punkte aus einer Reise auf einem der beiden LNG-Schiffe genauso einsetzen wie solche von der Costa Pacifica. Ihr müsst Euch also nicht auf ein Schiff festlegen, um vom Status zu profitieren.
Für wen lohnt sich die Costa Pacifica?
Die Costa Pacifica ist ein großes, klassisch aufgebautes Kreuzfahrtschiff mit einem klaren Thema. Sie richtet sich an Reisende, die ein volles Programm wollen und mit einem Bordkonzept rund um Musik und Bühne mehr anfangen können als mit maximaler Barauswahl.
- Musikinteressierte bekommen ein Schiff, dessen Konzept vom Deckplan bis zum Abendprogramm auf Musik ausgelegt ist
- Familien profitieren von neun Pools und Whirlpools, einer Wasserrutsche und Street Food direkt am Pool
- Preisbewusste Reisende finden ein großes Schiff, das durch das Baujahr in der Regel günstiger ausfällt als die beiden LNG-Neubauten
- Wer abends gern zwischen vielen Bars wechselt, ist auf der Costa Serena oder der Costa Diadema besser aufgehoben – neun Bars sind der niedrigste Wert der großen Schiffe
- Wer unbedingt einen Balkon will, sollte früh buchen: Nur rund ein Drittel der Kabinen hat einen
Die Datenlage ist bei diesem Schiff im Übrigen besser als bei den meisten anderen der Flotte: Costa und Fincantieri veröffentlichen beide vollständige Angaben, und sie widersprechen sich nicht. Das ist keine Selbstverständlichkeit – für die beiden neuesten Schiffe der Reederei gibt es weder Tonnage noch Gästezahl.
Welche Schiffe die Flotte sonst noch umfasst und wie sich Tarife und Routen unterscheiden, haben wir im Costa Cruises Guide aufgeschlüsselt. Wer noch zwischen Reedereien vergleicht, findet in der Übersicht aller Kreuzfahrt-Reedereien einen Überblick.
Wie bezahlt man an Bord der Costa Pacifica?
Die Costa Pacifica rechnet an Bord bargeldlos ab. Die Bordkarte dient als Kabinenschlüssel und als Zahlungsmittel für Bars, Spezialitätenrestaurants und Ausflüge; hinterlegt werden vorab American Express, Mastercard und Visa oder eine deutsche EC-Karte.
Sobald Ihr im Hafen zahlt, wird die Wahl der Karte zum Kostenfaktor: Außerhalb der Eurozone berechnen viele Anbieter eine Fremdwährungsgebühr auf jeden Umsatz. Eine Kreditkarte ohne Fremdwährungsgebühr vermeidet das – die passenden Modelle listet unser Kreditkartenvergleich.
Ein Schiff mit klarer Handschrift
Die Costa Pacifica gewinnt keinen Ausstattungsvergleich. Neun Bars sind in dieser Flotte der niedrigste Wert unter den großen Schiffen, und beim Balkonanteil liegt sie im Mittelfeld. Was sie hat, ist eine Handschrift: ein durchgehendes Thema, das nicht nur in der Broschüre steht, sondern bis in die Decknamen reicht.
Kreuzfahrt mit Costa Cruises
- Mittelmeer, Nordeuropa und Karibik im Programm
- Italienisches Lebensgefühl an Bord
- C|Club Punkte ab dem ersten Reisetag sammeln
- Familienfreundliche Angebote und Kinderbetreuung
Wer zwischen ihr und der Costa Serena schwankt, sollte nach zwei Kriterien entscheiden – Wasserrutsche oder mehr Bars. Wer sie gegen eines der beiden LNG-Schiffe hält, entscheidet zwischen zwei Generationen und sollte vor allem den Preis vergleichen.
Unterm Strich ist die Costa Pacifica das, was sie sein soll: ein solides, großes Mittelmeerschiff mit italienischer Handschrift, das seine Stärke nicht aus Superlativen zieht, sondern aus einem durchgehaltenen Konzept. Für ein Schiff aus dem Jahr 2009 ist das eine bemerkenswert klare Positionierung – und der Grund, warum es sich trotz nahezu identischer Technik von seinen drei Schwestern unterscheidet.








