Feenkamine, Paläste am Bosporus und türkisblaue Buchten: Kaum ein Land vereint auf vergleichsweise kurzer Strecke so unterschiedliche Facetten wie die Türkei. In meinem Tripreport Türkei nehme ich Euch mit auf eine Rundreise im September, bei der natürlich auch dieses Mal suitespot Hotels eine wichtige Rolle gespielt haben!

Nach meiner Reise durch Südafrika sollte es diesmal nicht ganz so weit weg gehen. Die Route führte mich von den Höhlenhotels Kappadokiens über die Metropole Istanbul bis an die Ägäisküste rund um Bodrum – und zum Abschluss sogar noch mit der Fähre auf die griechische Insel Kos. Welche Hotels mich begeistert haben, wo es Schwächen gab und welche Ziele sich wirklich lohnen, zeige ich Euch in diesem Tripreport!

Die besten Tipps von reisetopia findet Ihr auch auf Instagram und TikTok. Austauschen könnt Ihr Euch auch in unserer Facebook Gruppe!

Mit Turkish Airlines quer durch die Türkei

Unterwegs war ich auf dieser Reise durch die Türkei mit Turkish Airlines. Dank des dichten Inlandsnetzes geht es vom Drehkreuz Istanbul aus schnell in alle Landesteile – ideal, wenn man wie ich gleich mehrere Regionen in einer Reise unterbringen möchte.

Turkish Airlines Domestic Lounge Istanbul
Die Domestic Lounge von Turkish Airlines am Istanbul Airport

Schon beim Umstieg in Istanbul auf dem Weg nach Kappadokien stand ein kleiner Lounge-Vergleich an: Neben der Domestic Lounge von Turkish Airlines konnte ich auch die IGA Domestic Lounge testen. Gerade die Turkish Airlines Lounge hat durchaus ihre Stärken, aber eben auch Schwächen – mehr dazu in den ausführlichen Reviews.

Höhlencharme in Kappadokien und Palastflair am Bosporus

Den Auftakt machte das Argos in Cappadocia – und stimmungsvoller hätte er kaum ausfallen können. Das Hotel ist in den historischen Gemäuern des Dorfes Uçhisar untergebracht, und genau dieser Charme hat mich vom ersten Moment an gepackt.

Ausblick vom Argos in Cappadocia auf die Felslandschaft von Uchisar
Ausblick von den Terrassen des Argos in Cappadocia

Dazu kommen ein schlicht genialer Ausblick über die Felslandschaft und richtig gutes Essen. Wermutstropfen sind einzig der Pool und das ziemlich enorme Preisniveau bei Speisen & Getränken – da kommen die 50 USD Guthaben für die Seki Lounge, die es bei einer Buchung über suitespot neben dem Frühstück gibt, gerade recht.

Weiter ging es nach Istanbul, zunächst ins Sanasaryan Han. Die Lage mitten im historischen Teil der Stadt ist fürs Sightseeing ideal, viele Sehenswürdigkeiten sind von hier aus schnell erreicht.

Fassade des Sanasaryan Han in Istanbul
Das Sanasaryan Han liegt mitten im historischen Zentrum von Istanbul

Ansonsten konnte mich das Hotel aber nur teilweise überzeugen, denn im Detail wird es nicht überall dem Luxusanspruch gerecht. Das Frühstück wird übrigens à la carte serviert.

So richtig ins Schwärmen geraten bin ich dann im The Peninsula Istanbul, wo ich zwei Nächte verbracht habe. Die vielen liebevollen Details und die einmalige Lage zwischen Stadtzentrum und Bosporus sind schlicht genial.

Pool mit Blick auf den Bosporus im The Peninsula Istanbul
Pool direkt am Bosporus im The Peninsula Istanbul

Absolute Highlights sind das Frühstück und der Pool direkt am Wasser, und auch der Service überzeugt auf ganzer Linie. Bucht Ihr über suitespot, profitiert Ihr zudem von der sogenannten Peninsula Time mit Check-in ab 6 und Check-out bis 22 Uhr, sofern verfügbar.

Deutlich weiter draußen thront das Ciragan Palace Kempinski direkt am Bosporus, wo ich eine Nacht geblieben bin. Auch hier ist der Ausblick genial, und die frisch renovierten Zimmer haben sich ihren historischen Charme bewahrt.

Infinity Pool am Bosporus im Ciragan Palace Kempinski Istanbul
Infinity Pool mit Blick auf den Bosporus im Ciragan Palace Kempinski

Kulinarisch gab es ebenfalls nichts zu meckern: Das Frühstück lockt mit riesigem Buffet plus à-la-carte-Gerichten, und das Dinner im Grill-Restaurant direkt am Bosporus war ein echtes Highlight.

Traumhafte Resorts rund um Bodrum

Im zweiten Teil meines Tripreports durch die Türkei ging es an die Ägäis nach Bodrum – und im Caresse direkt mit einer tollen Überraschung: Dank Upgrade bezog ich eine eigene Residence mit zwei Zimmern und privatem Pool.

Privater Pool der Residence im Caresse Bodrum
Residence mit privatem Pool im Caresse Bodrum

Auch der Meerblick ist wirklich schön, mein persönliches Highlight war aber der riesige Infinity Pool. Der Strand fällt etwas kleiner aus, ist aber nett gemacht und bietet ausreichend Liegen. Die Restaurants sind ebenfalls gut, ganz besonders die Buddha-Bar mit ihren Tischen direkt am Wasser. Buchbar ist das Resort übrigens auch über suitespot.

Drei Nächte verbrachte ich anschließend im The Bodrum EDITION. Ein Upgrade gab es diesmal zwar nicht, doch schon das Deluxe Zimmer mit Meerblick bot einen genialen Blick über die Bucht. Das Design ist EDITION-typisch zurückhaltend, aber stilvoll, das Bad richtig schön.

Infinity Pool mit Blick auf die Bucht im The Bodrum EDITION
Infinity Pool mit Blick auf die Bucht im The Bodrum EDITION

Ein echter Hingucker ist der Infinity Pool mit Blick auf die Bucht, gleich daneben liegt ein schöner Strand mit großem Steg. Die Liegen sind bequem gepolstert, stehen allerdings dicht an dicht. Beim Essen war ich etwas enttäuscht – qualitativ nicht überragend und dafür einfach zu teuer. Das Frühstück à la carte hat mir hingegen gut gefallen.

Danach folgte eine Nacht im Mandarin Oriental Bodrum, das so weitläufig ist, dass es sich wie eine eigene Halbinsel anfühlt. Die Zimmer sind eher Appartements mit tollem Ausblick, etwas älter, aber extrem exklusiv eingerichtet. Dazu kommen mehrere Pools mit Aussicht, zwei riesige Strände (allerdings mit Steinen beim Einstieg ins Wasser) und Liegen ohne Ende.

Pool mit Liegen im Mandarin Oriental Bodrum
Einer der Pools im Mandarin Oriental Bodrum

Abgerundet wird das Ganze von einer riesigen Restaurantauswahl, einem außergewöhnlichen Spa-Komplex und jeder Menge Luxusshopping. Weniger glücklich war ich mit dem Frühstück: Trotz großer Auswahl hat gerade der Service enttäuscht, und auch beim Abendessen war er nicht wirklich überzeugend – bei überzogenen Preisen. Trotzdem ein tolles Hotel, in das ich zurückkehren würde, auch wenn es mir insgesamt zu teuer ist. Wie die meisten Hotels dieser Reise ist es übrigens auch über suitespot buchbar.

Zum Abschluss in der Türkei brachte mich das Boot-Shuttle in rund 40 Minuten von Türkbükü ins Six Senses Kaplankaya. Ungewöhnlich für Six Senses ist das große Hauptgebäude. Die Zimmer sind modern und haben einen schönen Ausblick, könnten aber wohl genauso gut anderswo stehen. Das riesige Spa wirkte auf mich etwas unpersönlich, und auch die Außenpools haben wenig Charme und kaum schöne Liegeplätze.

Sandstrand mit Liegen und Schirmen im Six Senses Kaplankaya
Die Strände sind das Highlight im Six Senses Kaplankaya

Doch dann die Strände: ein absolutes Highlight, allen voran der etwas abgelegenere Family Beach mit genialem Wasser, vielen Liegen und reichlich Abstand. Auch Essen & Getränke sind überragend, eigentlich ist jedes Restaurant schon allein wegen des Settings ein Erlebnis – unterm Strich war das Six Senses damit mein Favorit der Reise!

Zum Abschluss mit der Fähre nach Kos

Zum Schluss ging es mit der Fähre hinüber auf die griechische Insel Kos – ein kleines Abenteuer mit etwas Wellengang und einer ziemlich wilden Organisation rund um Aus- und Einreise. Mein letztes Hotel war das KOIA Resort mit schönen privaten Suiten, traumhaftem Blick und eigenem Pool.

Suite mit privatem Pool im KOIA Resort auf Kos
Suite mit privatem Pool und Meerblick im KOIA Resort

Meine Deluxe Suite war wirklich schön, auch wenn nicht jedes Detail so richtig luxuriös wirkte. Das Essen war in Ordnung, aber weder beim Frühstück noch beim Abendessen herausragend. Der Pool punktet mit tollem Blick, der Strand hat mich dagegen ziemlich enttäuscht. Zudem liegt das Resort etwas außerhalb des Zentrums.

Ballonfahrt, Bosporus, Buchten und eine charmante Altstadt

Und die Ziele selbst? Kappadokien ist zwar sehr touristisch, allein wegen der einmaligen Ballonfahrt aber ein absolutes Muss. Im Morgengrauen über die bizarre Felslandschaft zu schweben, vergisst man so schnell nicht.

Heißluftballons über der Felslandschaft von Kappadokien
Ballonfahrt über Kappadokien

Istanbul lohnt sich ebenfalls auf jeden Fall – ob für einen Spaziergang am Bosporus oder die zahllosen Sehenswürdigkeiten. Einziger Haken: Gerade im September ist die Stadt richtig voll.

Blick über das Goldene Horn auf die Altstadt von Istanbul
Blick über das Goldene Horn auf die Altstadt von Istanbul

Bodrum selbst überzeugt vor allem landschaftlich: Die Halbinsel bietet großenteils schöne Strände, tolle Ausblicke und eine Hügellandschaft, die sich malerisch um die zahlreichen Buchten legt.

Blick über eine Bucht mit Hügellandschaft bei Bodrum
Buchten und Hügel prägen die Landschaft rund um Bodrum

Günstig ist ein Aufenthalt hier allerdings nicht. Gerade Yalıkavak mit seinen Luxusboutiquen und Edelrestaurants ist sehr teuer – selbst im europäischen Vergleich.

Kos ist ganz nett, für mich aber kein Highlight unter den griechischen Inseln. Charmant ist allerdings die Altstadt rund um den Hafen, die einen Abstecher allemal wert ist.

Segelboote im Hafen von Kos Stadt
Am Hafen von Kos-Stadt

Wie sich die einzelnen Hotels und Lounges im Detail geschlagen haben, lest Ihr in den kommenden Wochen in den ausführlichen Reviews zu meinem Tripreport aus der Türkei. Wer bis dahin noch mehr Lust auf Reiseberichte hat, findet in meinem Tripreport quer durch Südafrika weitere Inspiration.

Alle Teile des Tripreports im Überblick:

  • Review: Turkish Airlines Domestic Lounge Istanbul (21. Oktober)
  • Review: IGA Domestic Lounge Istanbul (24. Oktober)
  • Review: Argos in Cappadocia (27. Oktober)
  • Review: Sanasaryan Han Istanbul (30. Oktober)
  • Review: The Peninsula Istanbul (2. November)
  • Review: Ciragan Palace Kempinski Istanbul (5. November)
  • Review: Caresse Bodrum (8. November)
  • Review: The Bodrum EDITION (11. November)
  • Review: Mandarin Oriental Bodrum (14. November)
  • Review: Six Senses Kaplankaya (17. November)
  • Review: KOIA Resort Kos (20. November)
Ihr habt spannende Informationen, Euch fehlen wichtige Themen oder Ihr habt einfach eine Anregung für neue Content Ideen? Dann sendet sie uns über dieses Formular!

Autor

Moritz hat sich über die Jahre ein enormes Wissen über Finanzprodukte, Loyalitätsprogramme und Luxusreisen angeeignet. Für Luxushotels, First Class Flüge sowie die Details von Kreditkarten, Tagesgeldkonten und mehr ist Moritz genau der richtige Ansprechpartner!

Fragen? In der reisetopia Club Lounge auf Facebook beantworten wir Eure Fragen.