Die Costa Toscana ist das jüngste Schiff von Costa Cruises und wird von der Reederei selbst als neues Flaggschiff geführt. Ihr Thema ist die Toskana – Costa beschreibt das Schiff als von Stil, Kunst, Kultur und Geschmack einer der bekanntesten Regionen Italiens inspiriert.
Hinter dem Regionalthema steht ein sehr konkretes Argument: An Bord gibt es 19 Restaurants und Snackbars – die größte gastronomische Auswahl der gesamten Flotte, mehr als auf jedem anderen Costa Schiff. Wir zeigen, was das im Alltag bedeutet, worin sich das Schiff von seinem Schwesterschiff unterscheidet und wo die offiziellen Angaben von Costa an ihre Grenzen stoßen.
Das Wichtigste in Kürze
- Die Costa Toscana wurde 2021 von der finnischen Werft Meyer Turku abgeliefert und ist das jüngste Schiff der Flotte
- Sie fährt wie ihr Schwesterschiff mit Flüssigerdgas (LNG) statt mit Schweröl oder Marinediesel
- An Bord gibt es 1.550 Balkonkabinen, 13 Pools und Whirlpools, 19 Restaurants und Snackbars sowie 15 Bars und Lounges
- Das Carlsberg Club & Bistro war nach Angaben von Costa das erste seiner Art auf einem Kreuzfahrtschiff
- Costa veröffentlicht für dieses Schiff keine Gästezahl, keine Länge und keine Bruttoraumzahl – wir nennen deshalb bewusst keine
Alle Ausstattungszahlen auf dieser Seite stehen so im offiziellen Datenblock von Costa Cruises, das Ablieferungsjahr stammt von der Bauwerft Meyer Turku. Zuletzt abgeglichen haben wir diese Angaben im August 2026.
Inhaltsverzeichnis
- Was macht die Costa Toscana besonders?
- Wie ist die Costa Toscana ausgestattet?
- Welche Restaurants und Bars gibt es an Bord der Costa Toscana?
- Was ist der Colosseo auf der Costa Toscana?
- Welche Kabinen gibt es auf der Costa Toscana?
- Costa Toscana oder Costa Smeralda – worin unterscheiden sie sich?
- Wie ordnet sich die Costa Toscana in die Flotte ein?
- Wie verändert sich die Costa Flotte 2026?
- Lohnt sich der Costa Club auf der Costa Toscana?
- Für wen lohnt sich die Costa Toscana?
- Das Schiff mit der größten Auswahl
Was macht die Costa Toscana besonders?
Die Costa Toscana gehört zu einer neuen Schiffsgeneration, die Costa gemeinsam mit der finnischen Werft Meyer Turku entwickelt hat. Der Unterschied zu den älteren Einheiten ist nicht nur die Größe, sondern der Grundriss: Statt eines klassischen Theatersaals als Mittelpunkt hat das Schiff einen offenen Platz über mehrere Decks, um den herum sich Bars, Bühnen und Läden gruppieren.

Das zweite Merkmal ist der Antrieb. Die Costa Toscana verbrennt Flüssigerdgas statt der sonst üblichen Schiffskraftstoffe – sie und ihr zwei Jahre älteres Schwesterschiff sind die einzigen beiden LNG-Schiffe der Flotte. Costa führt das in der eigenen Beschreibung ausdrücklich als Nachhaltigkeitsargument.
Kreuzfahrt mit Costa Cruises
- Mittelmeer, Nordeuropa und Karibik im Programm
- Italienisches Lebensgefühl an Bord
- C|Club Punkte ab dem ersten Reisetag sammeln
- Familienfreundliche Angebote und Kinderbetreuung
Was bedeutet das Toskana-Thema an Bord?
Jedes Costa Schiff trägt ein Thema, und bei diesem ist es eine italienische Region. Costa beschreibt die Costa Toscana als von Stil, Kunst, Kultur und Geschmack einer der bekanntesten Regionen Italiens inspiriert – das Thema soll sich also nicht nur in der Gestaltung, sondern auch auf dem Teller wiederfinden.
Wie stark das im Alltag durchschlägt, sollte man realistisch einschätzen. Ein Regionalthema ist bei Costa in erster Linie eine gestalterische Klammer: Es bestimmt Farben, Namen und Motive, nicht die Grundstruktur des Bordbetriebs. Wer eine kulinarische Reise durch die Toskana erwartet, wird enttäuscht; wer ein italienisch geprägtes Schiff mit erkennbarer Handschrift sucht, bekommt genau das.
Wie alt ist die Costa Toscana?
Meyer Turku hat die Costa Toscana 2021 an Costa Crociere übergeben. Damit ist sie das jüngste Schiff der Flotte – das nächstjüngere, ihr Schwesterschiff, wurde 2019 abgeliefert, das jüngste konventionelle Schiff stammt aus dem Jahr 2014.
Wie groß ist die Costa Toscana?
Hier müssen wir ehrlich sein: Costa veröffentlicht für die Costa Toscana weder eine Bruttoraumzahl noch eine Länge, eine Deckanzahl oder eine Gästezahl. Der offizielle Datenblock der Reederei führt für dieses Schiff ausschließlich die vier Ausstattungswerte. Auch die Bauwerft Meyer Turku veröffentlicht – anders als Fincantieri für die sieben älteren Costa Schiffe – kein Einzeldatenblatt.
Wir nennen deshalb keine Tonnage und keine Passagierzahl. Zahlen, die im Netz kursieren, stammen aus Drittquellen und lassen sich nicht am Anbieter gegenprüfen. Was sich sehr wohl einordnen lässt, ist die Ausstattung: Mit 1.550 Balkonkabinen führt die Costa Toscana rund doppelt so viele wie das größte konventionelle Schiff der Flotte. Über die Größenordnung sagt das mehr aus als eine ungeprüfte Tonnageangabe.
Wie ist die Costa Toscana ausgestattet?
Costa weist für das Schiff vier Kennzahlen aus. Sie sind der einzige offizielle Maßstab, an dem sich die Costa Toscana mit den übrigen Schiffen der Flotte vergleichen lässt:
- 1.550 Balkonkabinen
- 13 Pools und Whirlpools
- 19 Restaurants und Snackbars
- 15 Bars und Lounges
Zwei dieser vier Werte sind Flottenbestwerte. Bei den Restaurants liegt kein anderes Schiff auch nur in der Nähe: Auf dem Schwesterschiff sind es 17, auf dem größten konventionellen Schiff zehn, auf dem ältesten fünf. Bei den Pools teilt sich die Costa Toscana den Spitzenwert von 13 mit dem Schwesterschiff.
Warum hat die Costa Toscana die größte Restaurantauswahl der Flotte?
Das ist kein Zufall, sondern Teil des Konzepts. Costa formuliert selbst, die Auswahl an Restaurants mit italienischer und internationaler Küche sei die größte der gesamten Flotte. Möglich wird das durch den offenen Grundriss: Wo ältere Schiffe zwei große Speisesäle und ein Buffet haben, verteilt die Costa Toscana das Essen auf viele kleinere, thematisch getrennte Adressen.
Für Euren Bordalltag heißt das vor allem eines: weniger feste Sitzordnung, mehr Entscheidung am Abend selbst. Wer auf einer einwöchigen Reise jeden Abend woanders essen möchte, kommt hier nicht einmal in die Verlegenheit, sich zu wiederholen. Der Preis dafür ist, dass ein Teil dieser Adressen zuzahlungspflichtig ist – das gilt allerdings für die gesamte Branche.
Welche Restaurants und Bars gibt es an Bord der Costa Toscana?
Aus den 19 gastronomischen Einrichtungen hebt Costa mehrere namentlich hervor. Sie zeigen gut, wie breit die Spanne an Bord ist – vom Zwölf-Gänge-Menü bis zur Pizza mit akrobatischen Pizzabäckern.
Was ist Archipelago – Edition I?
Archipelago ist kein gewöhnliches Restaurant, sondern eine Inszenierung. Drei Küchenchefs – Bruno Barbieri, Hélène Darroze und Ángel León – führen ihre Handschriften in einem einzigen Land-und-Meer-Menü zusammen. Zwölf Gänge, ein einziges Menü, rund zwei Stunden Zeitbedarf. Wenn Ihr auf der Reise einen Abend herausheben wollt, ist das der offensichtliche Kandidat.
Was ist das Carlsberg Club & Bistro?
Costa beansprucht für das Carlsberg Club & Bistro, das erste seiner Art auf einem Kreuzfahrtschiff zu sein. Serviert werden eine große Bierauswahl und Biercocktails, dazu Burger und Fleischschnitte vom Grill aus offener Küche – begleitet von Live-Rockmusik.
Damit hat die Costa Toscana neben dem offenen Schiffsplatz eine zweite, deutlich informellere Abendadresse. In der übrigen Flotte gibt es nur ein verwandtes Konzept, den Carlsberg Country Rock Club auf der Costa Diadema.
Was ist die Sushino Lounge?
Die Sushino Lounge ist die Toscana-Variante des Sushi-Konzepts, das Costa flottenweit ausrollt. Anders als auf den älteren Schiffen, wo das Sushino als Bistro geführt wird, liegt der Schwerpunkt hier auf dem Aperitif: Costa bewirbt eine Happy Sushino Hour mit Sushi-Menüs und Campari-Cocktails. Das ist eher ein Vor-dem-Abendessen-Ort als ein Abendessen.
Was ist das Food LAB?
Das Food LAB ist die Kochschule an Bord und in dieser Form ein Angebot der neuen Schiffsgeneration. Ihr könnt dort lernen, wie ein Sushi-Chef arbeitet, oder Euch am perfekten Aperitif versuchen – und das Ergebnis anschließend selbst trinken beziehungsweise essen.
Bei den Bars ist die Aperol Spritz Bar die bekannteste Adresse: Lounge-Musik, Sonnenuntergang über dem Meer, Aperitif in der Hand. Mit 15 Bars und Lounges liegt die Costa Toscana solide im oberen Feld der Flotte, allerdings unter dem Schwesterschiff mit 18 – die Toscana investiert ihren Platz eher in Restaurants als in Bars.
Was ist der Colosseo auf der Costa Toscana?
Der Colosseo ist das Herzstück des Schiffs und ersetzt den klassischen Theatersaal. Costa beschreibt ihn als Ort, an dem immer etwas passiert: wechselnde Aufführungen, eine Vielzahl von Unterhaltungsangeboten und eine Reihe von Themenbars ringsum.
Der praktische Unterschied zum Theater der älteren Schiffe ist die Taktung. Statt einer festen Vorstellung um eine feste Uhrzeit läuft hier über den Abend hinweg ein Programm, an dem Ihr teilnehmt, wann es Euch passt. Wer den klassischen Abend mit Platzsuche und Vorhang bevorzugt, wird das vermissen – wer sich ungern festlegt, gewinnt.
So nutzt Ihr die Auswahl an Bord
- 19 Restaurants und Snackbars sind der Bestwert der Flotte – für einen Abend ohne Planung reicht ein Blick ins Tagesprogramm.
- Das Carlsberg Club & Bistro war nach Angaben von Costa das erste seiner Art auf einem Kreuzfahrtschiff und hat auf dem Schwesterschiff kein Gegenstück.
- Der Splash Aqua Park ist am Vormittag spürbar leerer als am Nachmittag.
Für den Tag ist das Beauty Spa Solemio zuständig: klassische Kosmetik, Epilation, Maniküre und ein eigener Friseur. Costa bewirbt für dieses Schiff außerdem ein hochmodernes Fitnessstudio. Behandlungstermine solltet Ihr früh reservieren, weil sich an Seetagen alle gleichzeitig dieselben Zeitfenster wünschen.
Wie viele Pools hat die Costa Toscana?
Costa zählt 13 Pools und Whirlpools. Zusammen mit dem Schwesterschiff ist das der Flottenbestwert; die konventionellen Schiffe kommen auf sieben bis elf. Costa bewirbt für dieses Schiff ausdrücklich Pools mit Rutschen und Wasserspielen für jedes Alter.
Was bietet der Splash Aqua Park?
Der Splash Aqua Park ist der Wasserspielbereich an Bord – Rutschen mit Kurven und schnellen Abfahrten, gedacht sowohl für Kinder als auch für Erwachsene, die sich gegenseitig herausfordern wollen. In Verbindung mit den 13 Pools ergibt das ein Tagesprogramm, für das Ihr nichts buchen und nichts planen müsst.
Das ist der Punkt, an dem sich das Schiff deutlich von den älteren Einheiten der Flotte absetzt. Dort gibt es zwar auch Wasserrutschen, aber keinen zusammenhängenden Wasserbereich dieser Größe. Für Familien mit Kindern im Grundschulalter ist das oft das ausschlaggebende Argument.
Welche Kabinen gibt es auf der Costa Toscana?
Costa führt an Bord fünf Kabinenkategorien – eine mehr als auf allen konventionellen Schiffen der Flotte:
- Suite
- Terrassenkabine mit Meerblick
- Balkonkabine mit Meerblick
- Außenkabine mit Meerblick
- Innenkabine
Mit 1.550 Balkonkabinen ist der Balkon auf diesem Schiff nicht die Ausnahme, sondern der Regelfall. Das ist der wichtigste bauliche Unterschied zu den sieben Fincantieri-Schiffen, wo nur rund ein Drittel der Kabinen über einen eigenen Außenbereich verfügt.
Was ist eine Terrassenkabine?
Die Terrassenkabine ist die Kategorie, die es nur auf den beiden LNG-Schiffen gibt. Sie liegt oberhalb der normalen Balkonkabine und unterhalb der Suite – der Zugewinn steckt im Außenbereich, der deutlich großzügiger ausfällt als ein Standardbalkon.

Ob sich der Aufpreis lohnt, hängt fast vollständig an der Route. Auf einer Mittelmeer-Rundreise mit Hafentag an Hafentag seid Ihr tagsüber ohnehin unterwegs. Sobald mehrere Seetage dazukommen oder Ihr in der wärmeren Jahreshälfte fahrt, wird die zusätzliche Fläche dagegen zum eigentlichen Wohnraum.
Welche Kabinenkategorie lohnt sich auf der Costa Toscana?
Weil der Balkon hier der Normalfall ist, verschiebt sich die Frage gegenüber den älteren Schiffen. Die eigentliche Entscheidung lautet nicht mehr, ob Ihr einen Balkon nehmt, sondern ob Ihr darüber hinausgeht.
Unsere Einordnung: Die Innenkabine ist auf diesem Schiff eine bewusste Sparentscheidung, weil das Bordangebot so breit ist, dass Ihr ohnehin wenig Zeit in der Kabine verbringt. Die Balkonkabine ist der Standard, mit dem nichts schiefgeht. Terrassenkabine und Suite lohnen sich, wenn die Route viele Seetage hat – dann verbringt Ihr dort tatsächlich Zeit, statt nur daran vorbeizugehen.
Costa Toscana oder Costa Smeralda – worin unterscheiden sie sich?
Die beiden LNG-Schiffe sind Schwestern und teilen die Grundkonzeption: offener Schiffsplatz statt Theater, 1.550 Balkonkabinen, 13 Pools und Whirlpools, Terrassenkabine als eigene Kategorie. Bei den Ausstattungszahlen weichen sie aber an zwei Stellen voneinander ab, und zwar in beide Richtungen:
| Costa Toscana | Costa Smeralda | |
|---|---|---|
| Balkonkabinen | 1.550 | 1.550 |
| Pools und Whirlpools | 13 | 13 |
| Restaurants und Snackbars | 19 | 17 |
| Bars und Lounges | 15 | 18 |
| Ablieferung | 2021 | 2019 |
Die Costa Toscana hat also zwei Restaurants mehr, die Costa Smeralda dafür drei Bars mehr. Wer gern isst, ist hier richtig; wer den Abend lieber an wechselnden Bars verbringt, dort. Ein Qualitätsunterschied ist das nicht, sondern eine Schwerpunktverschiebung.
Wo die Costa Toscana Grenzen hat
- Bei den Bars und Lounges führt die Costa Smeralda mit 18 zu 15 – für lange Abende an wechselnden Bars ist das Schwesterschiff die bessere Wahl.
- Gästezahl, Länge und Bruttoraumzahl veröffentlicht Costa nicht; ein direkter Größenvergleich mit den Fincantieri-Schiffen ist damit nicht möglich.
- Statt eines Theatersaals gibt es den offenen Schiffsplatz: Den klassischen Bühnenabend mit Vorhang findet Ihr nur auf den sieben älteren Schiffen.
Deutlicher unterscheidet sich der benannte Lokalmix. Nur auf der Costa Toscana gibt es das Carlsberg Club & Bistro, die Sushino Lounge und den Splash Aqua Park. Auf der Costa Smeralda heißt das Sushi-Konzept Sushino at Costa und wird als Bistro geführt, und der Wasserbereich läuft schlicht als Aqua Park. Das Thema unterscheidet die beiden zusätzlich: Toskana hier, Sardinien dort.
Praktisch heißt das: Zwischen diesen beiden Schiffen entscheiden Route, Termin und Preis. Wer die freie Wahl hat, sollte sich am Schwerpunkt orientieren – mehr Restaurants oder mehr Bars.
Was bedeutet der LNG-Antrieb in der Praxis?
Für das Geschehen an Bord: nichts. Ihr merkt beim Essen, Baden und Schlafen keinen Unterschied zu einem konventionell angetriebenen Schiff. Der Unterschied liegt in der Emissionsbilanz, und genau damit wirbt Costa auch: Die LNG-Motoren sollen das Reisen nachhaltiger machen.
Einordnen sollte man das trotzdem nüchtern. Flüssigerdgas ist ein fossiler Brennstoff und kein klimaneutraler Antrieb; der Gewinn liegt vor allem bei Schwefel, Ruß und Stickoxiden. Wenn Euch die Umweltbilanz Eurer Reise wichtig ist, sind die beiden LNG-Schiffe innerhalb der Costa Flotte die bessere Wahl – mehr Aussage lässt die Technik aber nicht zu.
Wie ordnet sich die Costa Toscana in die Flotte ein?
Weil für dieses Schiff keine Werftdaten vorliegen, ist der einzige belastbare Vergleich der über die Ausstattungszahlen, die Costa für alle Schiffe gleich erhebt. Die folgende Übersicht zeigt sie für die gesamte Flotte:
| Schiff | Balkonkabinen | Pools | Restaurants | Bars |
|---|---|---|---|---|
| Costa Toscana | 1.550 | 13 | 19 | 15 |
| Costa Smeralda | 1.550 | 13 | 17 | 18 |
| Costa Diadema | 756 | 11 | 10 | 13 |
| Costa Deliziosa | 662 | 7 | 7 | 11 |
| Costa Serena | 571 | 7 | 9 | 12 |
| Costa Favolosa | 524 | 9 | 9 | 10 |
| Costa Fascinosa | 524 | 9 | 9 | 10 |
| Costa Pacifica | 521 | 9 | 9 | 9 |
| Costa Fortuna | 464 | 9 | 5 | 10 |
Der Abstand der beiden LNG-Schiffe zum Rest der Flotte ist in jeder Spalte deutlich. Bei den Balkonkabinen liegt die Costa Toscana bei mehr als dem Doppelten des nächstplatzierten Schiffs, bei den Restaurants beinahe beim Doppelten. Die Flotte zerfällt damit klar in zwei Gruppen – die beiden Neubauten und die sieben klassischen Schiffe.
Für Eure Entscheidung ist vor allem die zweite Beobachtung nützlich: Innerhalb der klassischen Flotte sind die Unterschiede gering. Wer den Sprung zu einem deutlich größeren Bordangebot machen will, muss zu einem der beiden LNG-Schiffe greifen – zwischen den übrigen sieben entscheidet eher die Route als das Schiff.
Wie verändert sich die Costa Flotte 2026?
Ein Punkt, der bei der Wahl des Schiffs eine Rolle spielt: Costa gibt die Costa Fortuna, das älteste Schiff der Flotte, im Herbst 2026 an die nordamerikanische Reederei Margaritaville at Sea ab. Danach besteht die Flotte aus acht Schiffen.
Für die Costa Toscana bedeutet das eine noch klarere Rolle. Sie bleibt das jüngste und am breitesten ausgestattete Schiff, und der Abstand zum Flottendurchschnitt vergrößert sich, weil ausgerechnet das Schiff mit der kleinsten Restaurantauswahl das Angebot verlässt. Wer heute nach dem modernsten Costa Schiff sucht, landet auch mittelfristig hier.
Lohnt sich der Costa Club auf der Costa Toscana?
Der Costa Club gilt für alle Schiffe gleichermaßen, also auch für dieses. Über gesammelte Punkte erreicht Ihr Statusstufen, die Vorteile wie Rabatte und Bordguthaben mitbringen; welche Stufen es gibt und welche Schwellen dafür gelten, steht in unserer Übersicht zum Costa Club.
Rechnen müsst Ihr das für Euch selbst: Bei einer einzelnen Reise bleibt der Effekt klein. Interessant wird das Programm erst, wenn Ihr regelmäßig fahrt und Eure Buchungen bewusst bei einer Reederei bündelt, statt sie über mehrere Anbieter zu verteilen.
Für wen lohnt sich die Costa Toscana?
Die Costa Toscana ist das Schiff für alle, die bei Costa das größtmögliche Bordangebot suchen und mit einem modernen, offenen Schiffskonzept mehr anfangen können als mit einem klassischen Theaterabend.
- Wer gern und abwechslungsreich isst, findet mit 19 Restaurants und Snackbars die größte Auswahl der Flotte
- Familien bekommen 13 Pools und Whirlpools sowie den Splash Aqua Park – der größte zusammenhängende Wasserbereich der Flotte
- Wer einen Balkon möchte, muss hier nicht früh buchen, weil die Balkonkabine auf diesem Schiff der Normalfall ist
- Umweltbewusste Reisende finden im LNG-Antrieb die sauberere von zwei Optionen innerhalb der Flotte
- Wer den klassischen Bühnenabend sucht, ist auf einem der sieben Fincantieri-Schiffe besser aufgehoben – die Costa Toscana hat kein Theater im gewohnten Sinn
Der ehrliche Vorbehalt bleibt die Datenlage: Für kein anderes Costa Schiff sind so wenige harte Kennzahlen offiziell verfügbar. Wer vor der Buchung wissen möchte, mit wie vielen Mitreisenden er unterwegs ist, bekommt diese Antwort von der Reederei nicht.
Wie die übrige Flotte aufgestellt ist und worin sich die Costa Tarife unterscheiden, steht im Costa Cruises Guide. Wer sich noch nicht auf eine Reederei festgelegt hat, vergleicht am besten zuerst in der Übersicht aller Kreuzfahrt-Reedereien.
Wie bezahlt man an Bord der Costa Toscana?
Auf der Costa Toscana wird an Bord ausschließlich bargeldlos abgerechnet. Die Bordkarte verbindet Kabinenschlüssel und Zahlungsmittel; hinterlegt wird sie vor der Reise mit American Express, Mastercard und Visa oder einer deutschen EC-Karte. Am Ende der Reise steht eine gemeinsame Bordrechnung.
Sobald Ihr von Bord geht, zählt eine andere Eigenschaft der Karte: In Häfen außerhalb der Eurozone berechnen viele Anbieter eine Fremdwährungsgebühr. Wer das vermeiden will, greift zu einer Kreditkarte ohne Fremdwährungsgebühr – die passenden Modelle stehen in unserem Kreditkartenvergleich.
Das Schiff mit der größten Auswahl
Die Costa Toscana ist das modernste Schiff der Flotte und spielt diesen Vorteil vor allem kulinarisch aus. 19 Restaurants und Snackbars sind ein Wert, den in dieser Flotte kein anderes Schiff erreicht, und zusammen mit dem Splash Aqua Park und den 13 Pools ergibt das ein Angebot, das eine Woche an Bord ohne Wiederholung füllt.
Kreuzfahrt mit Costa Cruises
- Mittelmeer, Nordeuropa und Karibik im Programm
- Italienisches Lebensgefühl an Bord
- C|Club Punkte ab dem ersten Reisetag sammeln
- Familienfreundliche Angebote und Kinderbetreuung
Wer zwischen ihr und dem Schwesterschiff schwankt, trifft eine Nuancenentscheidung und sollte nach Route und Preis gehen. Wer sie dagegen gegen eines der sieben klassischen Schiffe hält, entscheidet zwischen zwei Konzepten – und sollte sich fragen, ob ihm der offene Schiffsplatz oder der klassische Theaterabend näher liegt.








