Die Legend of the Seas ist seit Juli 2026 im Dienst und das dritte Schiff der Icon-Klasse von Royal Caribbean. Sie ist damit eines der größten Kreuzfahrtschiffe der Welt — und das erste der Baureihe, das seine erste Saison komplett in Europa fährt statt in der Karibik.
Kreuzfahrt mit Royal Caribbean
- Karibik, Mittelmeer und Alaska im Programm
- Größte Schiffe der Welt mit Icon- und Oasis-Klasse
- Crown & Anchor Punkte ab der ersten Nacht sammeln
- Umfangreiches Bordprogramm für Familien

Mit 248.663 BRZ bei 364 Metern Länge liegt sie auf Augenhöhe mit ihren Schwesterschiffen Icon of the Seas und Star of the Seas. An Bord finden 5.610 Gäste bei Doppelbelegung Platz, verteilt auf 2.805 Kabinen und 20 Decks, von denen 18 den Gästen offenstehen. Betreut werden sie von rund 2.350 Crewmitgliedern.
Auf dieser Seite zeigen wir Euch, was die Legend of the Seas ausmacht: die acht Erlebnisviertel, die Neuerungen gegenüber den beiden Schwesterschiffen, das gastronomische Angebot mit 28 Adressen, Kabinen, Bordprogramm und die Routen der ersten Saisons.
Das Wichtigste in Kürze
- Kategorie: Großes Familienschiff – seit Juli 2026 unterwegs, 248.663 BRZ und 2.805 Kabinen auf 20 Decks
- Die Legend of the Seas wurde bei Meyer Turku in Finnland gebaut und im Juni 2026 abgeliefert
- Die Jungfernfahrt startete am 4. Juli 2026 im westlichen Mittelmeer
- Mit 248.663 BRZ und 364 Metern Länge gehört sie zu den größten Kreuzfahrtschiffen überhaupt
- 5.610 Gäste bei Doppelbelegung, 2.805 Kabinen, 20 Decks und rund 2.350 Crewmitglieder
- Neu gegenüber Icon und Star of the Seas sind unter anderem das Royal Railway und der Hollywoodland Supper Club
Alle Angaben zur Legend of the Seas haben wir zuletzt im August 2026 anhand des offiziellen Fact Sheets von Royal Caribbean geprüft. Ausstattung und Bordkonzepte können sich ändern — maßgeblich ist der Stand im Buchungsportal der Reederei.
Inhaltsverzeichnis
- Die Legend of the Seas im Überblick
- Was unterscheidet die Legend of the Seas von Icon und Star of the Seas?
- Wo wird an Bord gegessen?
- Welche Pools und Außenbereiche gibt es?
- Wie sieht das Unterhaltungsprogramm aus?
- Was bietet die Legend of the Seas für Familien?
- Welche Kabinen gibt es auf der Legend of the Seas?
- Wohin fährt die Legend of the Seas?
- Für wen lohnt sich die Legend of the Seas?
- Wie bezahlt man an Bord der Legend of the Seas?
- Unser Fazit zur Legend of the Seas
- Weitere Schiffe von Royal Caribbean
Die Legend of the Seas im Überblick
Royal Caribbean hat die Icon-Klasse nicht als eine Reihe identischer Schiffe angelegt. Jedes Schiff übernimmt das Grundgerüst aus acht Vierteln, tauscht aber einzelne Bausteine aus. Die Legend of the Seas ist der bislang letzte Stand dieser Entwicklung — und das erste Schiff der Klasse, das für den europäischen Markt in Dienst gestellt wurde.
Der auffälligste Bauteil ist auch hier der AquaDome über dem Heck: eine gläserne Kuppel, unter der tagsüber ein Aussichts- und Gastronomiebereich liegt und abends die Wasserbühne bespielt wird. Diese Verglasung ist der Grund, warum das Showprogramm der Icon-Klasse deutlich wetterunabhängiger läuft als auf älteren Baureihen.
Wann wurde die Legend of the Seas gebaut?
Gebaut wurde die Legend of the Seas bei Meyer Turku im finnischen Turku. Die Ablieferung an Royal Caribbean erfolgte im Juni 2026, anschließend verlegte das Schiff über Cádiz ins Mittelmeer. Die erste Reise mit Gästen startete am 4. Juli 2026. Damit ist sie zweieinhalb Jahre jünger als die Icon of the Seas, die im Januar 2024 in Dienst ging.
Der Name ist eine Wiederverwendung: Die erste Legend of the Seas fuhr von 1995 bis 2017 für Royal Caribbean und wechselte danach zu einer Schwestermarke. Mit dem heutigen Schiff hat sie außer dem Namen nichts gemein.
Wie groß ist die Legend of the Seas?
Die Eckdaten laut offiziellem Fact Sheet: 248.663 BRZ, 364 Meter Länge, 66 Meter Breite und 9 Meter Tiefgang. Von den 20 Decks sind 18 für Gäste zugänglich. Damit spielt die Legend of the Seas in derselben Liga wie ihre beiden Schwesterschiffe und deutlich über allem, was Royal Caribbean vorher gebaut hat.
- Vermessung: 248.663 BRZ
- Länge: 364 Meter
- Breite: 66 Meter
- Tiefgang: 9 Meter
- Decks: 20, davon 18 für Gäste
- Kabinen: 2.805
- Gäste: 5.610 bei Doppelbelegung
- Crew: rund 2.350
Praktisch relevant ist insbesondere die Breite. 66 Meter sind der Grund, warum an Bord ein dreistöckiger Poolbereich, ein begrünter Park unter freiem Himmel und ein separates Familienviertel nebeneinander Platz finden, ohne dass eines davon zur Durchgangsfläche wird.
Welche acht Erlebnisviertel gibt es an Bord?
Die Gliederung in acht Neighbourhoods ist der schnellste Weg, sich an Bord zu orientieren. Jedes Viertel hat einen eigenen Charakter und eine eigene Zielgruppe:
- Royal Promenade — die zentrale Innenachse mit Bars, Shops und Cafés
- Central Park — begrünter Bereich unter freiem Himmel mit über 33.000 Pflanzen
- AquaDome — gläserne Kuppel über dem Heck mit Wasserbühne, Food Hall und Rundumblick
- Chill Island — dreistöckiger Poolbereich mit vier der insgesamt sieben Pools
- Thrill Island — Wasserpark Category 6, Crown’s Edge und die Minigolfanlage Lost Dunes
- Surfside — eigenes Viertel für Familien mit kleinen Kindern
- The Hideaway — Erwachsenenbereich rund 41 Meter über dem Meer
- Suite Neighbourhood — abgetrennter Suitenbereich mit eigenem Sonnendeck
Wer zum ersten Mal auf einem Schiff dieser Größe reist, sollte sich die Viertel vor der Buchung ansehen. Sie entscheiden mehr über den Reisecharakter als die Kabinenkategorie: Zwischen Thrill Island am Vorschiff und The Hideaway am Heck liegen zwei völlig unterschiedliche Urlaube.
Was unterscheidet die Legend of the Seas von Icon und Star of the Seas?
Die drei Schiffe der Icon-Klasse teilen Rumpf, Größe und Viertel-Aufteilung. Wer zwischen ihnen wählt, entscheidet deshalb nicht über die Dimension, sondern über einzelne Bordkonzepte. Auf der Legend of the Seas sind vier davon neu oder überarbeitet.
- Royal Railway — Legend Station: ein nachgebauter Speisewagen, in dem ein Fünf-Gänge-Menü serviert wird, während die Fenster eine fahrende Landschaft zeigen. Das Konzept feiert auf diesem Schiff Premiere.
- Hollywoodland Supper Club: ein Mehrgang-Abend im Central Park, inszeniert im Stil des goldenen Hollywood-Zeitalters, mit Jazz-Programm zwischen den Gängen.
- Lost Dunes: eine neu gestaltete Minigolfanlage auf Thrill Island, die das bisherige Layout der Klasse ersetzt.
- Casino Royale: erstmals zweistöckig ausgeführt, mit über 40 Tischspielen und einem eigenen Nichtraucherbereich.
Dazu kommt die überarbeitete Pearl, die begehbare Skulptur im Zentrum der Royal Promenade. Sie ist das Erkennungszeichen der Klasse und auf der Legend of the Seas neu interpretiert. Die Ultimate Family Townhouse, die dreistöckige Familiensuite, kehrt ebenfalls zurück — allerdings mit neu aufgeteilten Schlafbereichen.
Umgekehrt gilt: Wer gezielt nach dem größten Schiff sucht, findet zwischen den drei Einheiten keinen praktisch spürbaren Unterschied. Die Entscheidung fällt eher über Abfahrtshafen und Saison, und die unterscheiden sich deutlich — dazu weiter unten mehr.
Wo wird an Bord gegessen?
Royal Caribbean nennt für die Legend of the Seas 28 gastronomische Adressen. Ein Teil davon ist im Reisepreis enthalten, der Rest kostet Aufpreis oder wird à la carte abgerechnet. Die Grundversorgung übernehmen wie auf allen Schiffen der Reederei das Buffet und das Hauptrestaurant.
Welche Restaurants sind im Reisepreis enthalten?
Ohne Zusatzkosten nutzbar sind neben dem Windjammer-Buffet und dem dreistöckigen Main Dining Room mehrere kleinere Adressen, die über die Viertel verteilt liegen:
- Windjammer — das klassische Buffet mit dem breitesten Angebot
- Dining Room — dreistöckiges Hauptrestaurant mit wechselnder Abendkarte
- AquaDome Market — Food Hall unter der Glaskuppel mit vier Konzepten und einer Saftbar
- Surfside Eatery und Surfside Bites — Familienviertel, auf Kinder ausgelegt
- El Loco Fresh, Sorrento’s, Park Café und Pearl Café — Snacks und schnelle Küche über den Tag
Auffällig ist, wie breit das kostenfreie Angebot aufgestellt ist: Vom Familienviertel bis unter die Glaskuppel findet sich auf jedem Deck eine Adresse ohne Aufpreis.
Der AquaDome Market ist die praktischste Neuerung des Konzepts: Statt eines zweiten großen Buffets gibt es eine Food Hall mit einzelnen Ständen. Das entzerrt die Stoßzeiten spürbar, weil sich die Gästeströme auf mehrere Theken verteilen.
Welche Restaurants kosten Aufpreis?
Die Spezialitätenrestaurants decken ein breites Spektrum ab — vom Steakhouse über japanische Küche bis zu den beiden inszenierten Menüabenden, die es so nur auf diesem Schiff gibt:
- Chops Grille — das Steakhouse der Reederei, mittags mit Brunch-Karte
- Hollywoodland Supper Club — Mehrgang-Menü mit Jazz-Programm im Central Park
- Royal Railway — Legend Station — Fünf-Gänge-Menü im nachgebauten Speisewagen
- Izumi und Izumi in the Park — japanische Küche, unter anderem mit Teppanyaki
- Giovanni’s Italian Kitchen & Wine Bar — italienische Küche mit Weinbegleitung
- Hooked Seafood, Chef’s Table, Celebration Table und Pier 7 — weitere Adressen mit Aufpreis
Die Preise unterscheiden sich deutlich: Während die Snack-Adressen mit einem festen Betrag pro Person arbeiten, rechnen die Menüabende als Paket ab.
Für die Spezialitätenrestaurants lohnt sich die frühe Reservierung. Das gilt besonders für Royal Railway und Hollywoodland Supper Club: Beide haben feste Sitzungen und eine begrenzte Platzzahl, weil das Programm zum Menü gehört.
Was ist das Royal Railway – Legend Station?
Das Royal Railway ist der auffälligste gastronomische Neuzugang der Klasse. Gäste betreten einen nachgebauten Bahnhof und nehmen anschließend in einem Speisewagen Platz. Über die Fensterflächen läuft eine Projektion, die eine Zugfahrt simuliert, während fünf Gänge serviert werden.
Damit reiht sich Royal Caribbean in einen Trend ein, den mehrere Reedereien verfolgen: Das Abendessen wird zur Vorstellung. Ob sich der Aufpreis lohnt, hängt davon ab, wie viel Wert Ihr auf Inszenierung legt — kulinarisch bewegt sich das Menü auf dem Niveau der übrigen Spezialitätenrestaurants.
Welche Pools und Außenbereiche gibt es?
Sieben Pools verteilen sich über das Schiff, vier davon liegen auf Chill Island. Der Bereich zieht sich über drei Decks und ist damit der größte zusammenhängende Poolbereich der Flotte. Herzstück ist der Royal Bay Pool, den Royal Caribbean als größten Pool auf See führt.
Ergänzt wird das durch vier Filialen der Bar The Lime & Coconut, die über die Decks verteilt liegen, sowie durch The Hideaway am Heck. Dieser Bereich ist Erwachsenen vorbehalten, liegt rund 41 Meter über dem Meer und hat einen eigenen Infinity-Pool.
Unser Tipp zur Poolwahl
- Chill Island ist tagsüber der belebteste Bereich des Schiffes — wer Ruhe sucht, ist in The Hideaway besser aufgehoben.
- Der Zugang zu The Hideaway ist auf Gäste ab 18 Jahren beschränkt und in der Hauptsaison zeitweise kontingentiert.
- Familien mit kleinen Kindern finden mit Splashaway Bay und Baby Bay im Viertel Surfside eigene Wasserflächen.
Auf dem Vorschiff liegt mit Thrill Island der Gegenpol. Dort finden sich der Wasserpark Category 6, der Seilparcours Crown’s Edge über der Bordwand, die Minigolfanlage Lost Dunes, eine Kletterwand und der FlowRider.
Wie sieht das Unterhaltungsprogramm aus?
Das Bordprogramm läuft parallel auf mehreren Bühnen, sodass sich die Gästeströme verteilen. Vier Spielstätten tragen den Abend:
- AquaDome — dort läuft die Wassershow „Shockwave” mit Sprung- und Akrobatiknummern
- Absolute Zero — die Eisfläche mit der Eiskunstlaufproduktion „Fusion”
- Royal Theater — Bühne für das Broadway-Musical „Charlie und die Schokoladenfabrik” nach Roald Dahl sowie für „America’s Got Talent LIVE”
- Royal Promenade — Dueling Pianos, Straßenkunst und wechselnde Live-Auftritte
Alle vier Bühnen bespielt Royal Caribbean mehrfach pro Reise, sodass sich das Programm auch auf kürzeren Fahrten vollständig sehen lässt.
Dass ein komplettes Broadway-Musical an Bord läuft, ist bemerkenswert: Royal Caribbean hat die Rechte an „Charlie und die Schokoladenfabrik” für die Legend of the Seas erworben und spielt das Stück in gekürzter Fassung. Dazu kommen zwei Royal Escape Rooms mit den Szenarien „Sugar Fix” und „Prohibition Break”.
Wer den Abend ruhiger angehen will, findet mit dem Music Hall, der Schooner Bar und dem Trellis Bar im Central Park die leiseren Adressen. Das Casino Royale ist auf diesem Schiff erstmals zweistöckig ausgeführt.
Was bietet die Legend of the Seas für Familien?
Das Familienangebot ist der Grund, warum Royal Caribbean die Icon-Klasse konsequent als „ultimate family vacation” vermarktet. Kernstück ist das Viertel Surfside, das Wasserfläche, Spielbereich, Gastronomie und Kinderbetreuung auf einem Deck bündelt — Eltern kleiner Kinder müssen dafür also nicht durch das halbe Schiff.
- Adventure Ocean — das Betreuungsprogramm, nach Altersgruppen getrennt
- Social020 — eigener Bereich für Jugendliche zwischen 13 und 17 Jahren
- Splashaway Bay und Baby Bay — Wasserflächen für kleine Kinder in Surfside
- Playscape — Indoor-Spielbereich mit Rutsche und Kletterelementen
- Category 6 — der Wasserpark auf Thrill Island für ältere Kinder und Erwachsene
Für Familien mit unterschiedlich alten Kindern ist diese Aufteilung der eigentliche Vorteil des Schiffes: Der Nachwuchs im Grundschulalter bleibt in Surfside, Jugendliche haben mit Social020 ihren eigenen Rückzugsort, und die Erwachsenen erreichen The Hideaway, ohne den Rest der Familie aus den Augen zu verlieren.
Welche Kabinen gibt es auf der Legend of the Seas?
Die 2.805 Kabinen verteilen sich über 18 Gästedecks und decken die gesamte Bandbreite ab — von der Innenkabine bis zur dreistöckigen Familiensuite. Royal Caribbean gliedert das Angebot in vier Gruppen.
- Innenkabinen — die günstigste Variante, teils mit virtuellem Balkon
- Außenkabinen — mit Fenster, teils mit Blick in den Central Park oder auf die Royal Promenade
- Balkonkabinen — der Standard an Bord, in mehreren Größen und Lagen
- Suiten — vom Junior-Format bis zur Ultimate Family Townhouse, mit Zugang zum Suite Neighbourhood
Der größte Sprung liegt zwischen Balkonkabine und Suite: Erst mit der Suite kommen der eigene Bereich an Deck und der bevorzugte Zugang zu Reservierungen dazu.
Die Ultimate Family Townhouse ist das Aushängeschild: eine dreistöckige Suite mit Rutsche zwischen den Ebenen, eigenem Patio und Zugang zum Suitenbereich. Auf der Legend of the Seas wurde sie überarbeitet, die Kinderbereiche sind jetzt auf zwei Ebenen verteilt.
Was Ihr bei der Kabinenwahl beachten solltet
- Kabinen direkt unter den Pool- und Sportdecks können morgens laut sein — das betrifft vor allem die oberen Decks unter Chill Island und Thrill Island.
- Innenkabinen mit Blick auf die Royal Promenade sind günstig, aber abends bis spät vom Programm unter dem Fenster betroffen.
- Der Zugang zum Suite Neighbourhood samt eigenem Restaurant und Sonnendeck hängt an der Kabinenkategorie, nicht am Preis — vor der Buchung prüfen, ob die gewählte Suite dazugehört.
Wie auf allen Schiffen der Reederei gilt: Die Lage entscheidet über die Wege. Bei 364 Metern Länge und 18 Gästedecks ist der Unterschied zwischen einer Kabine mittschiffs und einer am Bug im Alltag deutlich spürbar.
Wohin fährt die Legend of the Seas?
Die erste Saison führte die Legend of the Seas ins westliche Mittelmeer. Von Barcelona und Rom-Civitavecchia aus fährt sie siebennächtige Rundreisen mit Anläufen unter anderem in Neapel, Palma de Mallorca, La Spezia und Marseille. Für Gäste aus dem deutschsprachigen Raum ist das die praktischste Konstellation der gesamten Klasse: Beide Abfahrtshäfen sind mit einem kurzen Flug erreichbar.
Ende Oktober 2026 wechselt das Schiff mit einer Transatlantiküberquerung von Barcelona nach Fort Lauderdale die Seite. Ab November 2026 fährt es von dort Routen in die westliche und südliche Karibik. Wer die Legend of the Seas ohne Langstreckenflug erleben will, sollte die Mittelmeersaison im Blick behalten.
Für wen lohnt sich die Legend of the Seas?
Die Legend of the Seas ist ein Schiff für Gäste, die Programm wollen. Wer abends zwischen Musical, Eisshow, Wassershow und vier Bars wählen möchte und tagsüber zwischen Wasserpark, Seilparcours und Infinity-Pool wechselt, bekommt hier mehr Auswahl als auf nahezu jedem anderen Schiff.
Familien sind die klare Kernzielgruppe. Die räumliche Trennung nach Altersgruppen funktioniert an Bord besser als auf älteren Baureihen, und mit Surfside gibt es ein Viertel, das speziell für Familien mit kleinen Kindern gebaut wurde.
Weniger geeignet ist das Schiff für Gäste, die Ruhe und Weite suchen. Auch wenn sich die Menge über acht Viertel verteilt, sind über 5.600 Gäste an Bord — wer eine klassische, entschleunigte Seereise sucht, ist bei kleineren Schiffen besser aufgehoben. Einen Überblick über die Alternativen gibt unsere Übersicht der Kreuzfahrt-Reedereien.
Wer regelmäßig mit Royal Caribbean fährt, sammelt außerdem Punkte in der Crown & Anchor Society — die Punkte gibt es ab der ersten Nacht an Bord.
Wie bezahlt man an Bord der Legend of the Seas?
Bargeld braucht Ihr an Bord nicht. Die Bordkarte dient gleichzeitig als Kabinenschlüssel und Zahlungsmittel, alle Ausgaben laufen über das Bordkonto und werden am Ende der Reise abgerechnet. Hinterlegt wird dafür bei der Anmeldung eine Kreditkarte.
Anders sieht es an Land aus: Für Ausflüge und Einkäufe in den Häfen ist eine Kreditkarte ohne Fremdwährungsgebühr sinnvoll, weil die Karibikhäfen in US-Dollar abrechnen und die Mittelmeerhäfen teils in Landeswährung. Zusätzlich berechnet Royal Caribbean ein tägliches Serviceentgelt, das automatisch auf das Bordkonto gebucht wird.
Unser Fazit zur Legend of the Seas
Die Legend of the Seas ist die bislang ausgereifteste Umsetzung der Icon-Klasse. Sie übernimmt das bewährte Grundgerüst aus acht Vierteln und ergänzt es um Bordkonzepte, die es auf den Schwesterschiffen so nicht gibt — allen voran das Royal Railway und den Hollywoodland Supper Club.
Für Gäste aus dem deutschsprachigen Raum ist vor allem die erste Saison interessant: Solange das Schiff von Barcelona und Rom aus fährt, ist die größte Schiffsklasse der Welt ohne Langstreckenflug erreichbar. Ab November 2026 verlagert sich das Programm nach Fort Lauderdale, und die Anreise wird deutlich aufwendiger.
Wer ein ruhiges Schiff sucht, wird mit der Legend of the Seas nicht glücklich. Wer dagegen ein Schiff will, auf dem an einem Seetag garantiert keine Langeweile aufkommt — und das auch bei schlechtem Wetter —, findet hier derzeit kaum eine Alternative.
Kreuzfahrt mit Royal Caribbean
- Karibik, Mittelmeer und Alaska im Programm
- Größte Schiffe der Welt mit Icon- und Oasis-Klasse
- Crown & Anchor Punkte ab der ersten Nacht sammeln
- Umfangreiches Bordprogramm für Familien

Weitere Schiffe von Royal Caribbean
Neben der Legend of the Seas haben wir weitere Schiffe der Reederei ausführlich vorgestellt. Die beiden Schwesterschiffe der Icon-Klasse sind die naheliegendsten Alternativen:
Einen Überblick über die gesamte Flotte, die Preisstruktur und die Buchungswege gibt Euch unsere Seite zu Royal Caribbean. Wie sich die Reederei gegen andere Anbieter schlägt, zeigt die Übersicht der Kreuzfahrt-Reedereien.







