Zinseszins

Der Zinseszinseffekt ist zum Vermögensaufbau essenziell. In diesem Ratgeber erklären wir, wie der Zinseszins funktioniert, mit welchen Angeboten man im Februar 2026 besonders davon profitieren kann und weswegen dieser insbesondere im Tagesgeld-Vergleich von großer Relevanz ist!

Die besten Tagesgeldangebote mit Zinseszinseffekt im Februar 2026

Raisin StartZins Tagesgeld

  • Zinssatz: 3,2 Prozent p.a.
  • Zinsgarantie: 3 Monate
  • Anlagebetrag: bis 50.000 Euro
  • Einlagensicherung: 100.000 Euro
  • Zinsausschüttung: monatlich

Unitplus ZinsPlus

  • Zinssatz: 2,3 Prozent p.a. (nach Kosten)
  • Zinsgarantie: keine (variabel)
  • Anlagebetrag: unbegrenzt
  • Einlagensicherung: unbegrenzt
  • Zinsausschüttung: täglich

Openbank Tagesgeld

  • Zinssatz 2,5 Prozent p.a.
  • Zinsgarantie: 3 Monate
  • Anlagebetrag: bis 1.000.000 Euro
  • Einlagensicherung: 100.000 Euro
  • Zinsausschüttung: monatlich

Suresse Tagesgeld

  • Zinssatz: 3,0 Prozent p.a.
  • Zinsgarantie: 4 Monate
  • Anlagebetrag: bis 999.999 Euro
  • Einlagensicherung: 100.000 Euro
  • Zinsausschüttung: monatlich

Distingo Bank Tagesgeld

  • Zinssatz: 3,2 Prozent p.a.
  • Zinsgarantie: 3 Monate
  • Anlagebetrag: bis 150.000 Euro
  • Einlagensicherung: 100.000 Euro
  • Zinsausschüttung: monatlich

In unserem Tagesgeld-Vergleich mit Zinseszinseffekt zeigen wir einzig Anbieter auf, die eine mindestens monatliche Zinsgutschrift bieten. Der transparente Vergleich der reisetopia Finanzexperten vergleicht dabei alle Anbieter auf dem deutschen Markt und sortiert sie nach der durchschnittlichen Zinsausbeute innerhalb von zwölf Monaten.

Was ist der Zinseszins?

Grundsätzlich beschreibt der Zinseszins-Effekt einen Vorgang, bei dem Zinsen auf ein Anfangskapital über mehrere Zeiträume hin berechnet werden. Der Zinseszins-Effekt verdeutlicht vor allem, wie ein Kapital in einer bestimmten Zeit wachsen kann, und ist daher ein wichtiger Aspekt bei Investitionen und Darlehen.

Im Gegensatz zu einem einfachen Zinssatz, bei dem die Zinsen lediglich auf das ursprüngliche Kapital berechnet werden, wird hier das gesamte Kapital, also auch die bereits erhaltenen Zinsen, verzinst. Bereits erhaltene Zinsen werden also nicht ausgezahlt oder ausgegeben, sondern erneut zu dem festgelegten Zinssatz verzinst, wodurch sich das Kapital exponentiell erhöht.

Zusammengefasst bedeutet das also: Die Zinsen werden nicht nur auf den Anfangsbetrag, sondern auch auf die bereits erhaltenen Zinsen berechnet – dies wird dann Zinseszins-Effekt genannt.

Wie lässt sich der Zinseszins beeinflussen?

Selbstverständlich soll der Zinseszins im besten Fall zu einem höchstmöglichen Zinsgewinn führen. Dafür gibt es einige Faktoren, die zu einem optimalen Ergebnis führen können. Je höher das Anfangskapital und der festgelegte Zinssatz sind, desto höher fallen auch die Zinsen und später die Zinseszinsen aus.

Grafik mit Münzen und Pfeilen nach oben zeigt den positiven Effekt des Zinseszinseffekts
Der Zinssatz und die Laufzeit spielen eine entscheidende Rolle

Aber neben der Höhe der Anlage, spielt auch die Zeit eine wichtige Rolle – denn, je öfter die Zinseszinsen berechnet werden, desto höher fällt ebenfalls der Gewinn aus. Bei einer Sparanlage mit Zinseszinsen ist also Geduld gefordert.

Wie wird der Zinseszins berechnet?

Wie bereits erwähnt, werden für die Zinsberechnung nicht nur der ursprüngliche Betrag, sondern auch die erhaltenen Zinsen verzinst, was zu einem exponentiellen Anstieg des Kapitals führt. Um schon im Vorfeld zu berechnen, wie hoch die Zinsen ausfallen werden, gibt es eine genaue Formel für die Zinseszinsen:

Kn = K0 • (1 + p/100)n

  • K0 = Anfangskapital
  • p= Zinssatz
  • n= Anzahl der Zinsperioden

Um die Zinseszins-Formel noch einmal einfacher darzustellen, haben wir im Folgenden ein Rechenbeispiel für die Zinseszinsen. Auf Basis dieser Formel funktionieren in der Regel auch Zinseszinsrechner.

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Rechenbeispiel für den Zinseszins-Effekt

  • Erstes Jahr: Anfangskapital: 1.000 Euro; Zinssatz: 5 Prozent Zinsen im ersten Jahr: 1.000 Euro * 0,05 = 50 Euro; Endkapital nach einem Jahr: 1.000 Euro + 50 Euro = 1.050 Euro
  • Zweites Jahr: Anfangskapital im zweiten Jahr: 1.050 Euro (das ist das Endkapital des ersten Jahres); Zinssatz: 5 Prozent Zinsen im zweiten Jahr: 1.050 Euro * 0,05 = 52,50 Euro; Endkapital nach dem zweiten Jahr: 1.050 Euro + 52,50 Euro = 1.102,50 Euro

Bei welchen Anlageformen ist der Zinseszins besonders wichtig?

Um bestmöglich vom Zinseszins zu profitieren, lohnen sich selbstverständlich Anlageformen mit hohen Zinsen am meisten. Um ganz einfach im Alltag zu sparen und von den Zinseszinsen zu profitieren, eignen sich beispielsweise Tagesgeld- oder Festgeldkonten.

Was muss man beim Tagesgeld Zinseszins beachten?

Welche Aspekte ein Tagesgeldkonto mit sich bringt und was genau ein Tagesgeldkonto ist, findet Ihr hier einmal übersichtlich zusammengefasst.

💡 Tagesgeld kurz erklärt

  • Ein Sparkonto, bei dem man Geld anlegt und dafür Zinsen erhält
  • Das Geld kann jederzeit abgehoben oder eingezahlt werden
  • Es findet kein Zahlungsverkehr statt
  • In der Regel immer kostenfrei
  • Zinsen können (täglich) variieren
  • Keine Kündigungsfristen

Wie funktioniert der Zinseszins beim Tagesgeld?

Ein Tagesgeldkonto ist eine Form der Geldanlage, bei der täglich eine Veränderung des Anlagekapitals möglich ist. Daher werden bei einem Tagesgeldkonto die Zinsen überwiegend täglich berechnet.

Dies bedeutet allerdings leider keineswegs, dass alle Anbieter die Zinsen auch tatsächlich jeden Tag im Sinne des Kunden ausschütten und dem Anfangskapital hinzufügen würden. Vielmehr erfolgt die Zinsausschüttung in der Regel nur monatlich, quartalsweise oder gar jährlich, wodurch weniger stark vom Zinseszinseffekt profitiert werden kann.

Aufsteigende angeordnete Holzklötze mit Prozentzeichen und ein Pfeil daneben zeigen eine Zinstreppe
Bei Tagesgeld werden Zinsen täglich berechnet

Falls nicht anders im Vertrag festgelegt, kann sich der Zinssatz allerdings während der Laufzeit ändern. Auch die Häufigkeit der Zinsauszahlung ist von Bank zu Bank anders, und kann beispielsweise monatlich erfolgen. Grundsätzlich solltet Ihr das Geld daher so lange wie möglich auf dem Konto lassen, um bestmöglich von den Zinseszinsen zu profitieren.

Wie profitiert man beim Tagesgeld am besten vom Zinseszins?

Neben den Zinssätzen und der Dauer der Laufzeit ist auch die Häufigkeit der Auszahlung wichtig für den Spareffekt. Die Ausschüttung kann täglich, wöchentlich, monatlich, quartalsweise (also alle drei Monate) und jährlich erfolgen. Die tägliche Zinsausschüttung ist dabei besonders attraktiv, um möglichst stark vom Zinseszinseffekt zu profitieren.

Überdurchschnittlich gut ist die wöchentliche sowie monatliche Zinsausschüttung, die mit Blick auf den Zinseszins aus Sicht der reisetopia Finanzexperten ebenfalls empfehlenswert ist.

Weniger gut sind dagegen die quartalsweise oder jährliche Zinsausschüttung, die bei vielen deutschen Banken leider immer noch die Regel ist. Beim Vergleich der besten Angebote raten wir entsprechend dazu, auch diesen Aspekt immer im Blick zu haben.

Wie zeigt sich der Tagesgeld Zinseszinseffekt in der Praxis?

Konkret zeigt sich der Zinseszinseffekt an einem Beispiel mit einer Anlage von 10.000 Euro mit einem Zinssatz von 2 Prozent über einen Zeitraum von einem sowie zehn Jahren mit unterschiedlichen Zinsintervallen:

ZinsintervallZinsertrag (1 Jahr)Zinsertrag (10 Jahre)
monatlich201,84 Euro2.212 Euro
quartalsweise201,51 Euro2.208 Euro
jährlich200 Euro2.190 Euro

Dabei zeigt sich, dass bei einer Anlage über zehn Jahre durch die unterschiedlichen Zinsintervalle ein Unterschied von insgesamt 22 Euro entsteht. Je länger der Anlagehorizont und je höher die Summe, desto größer wird wegen des Zinseszinses auch der positive Effekt eines möglichst kurzen Zinsintervalls.

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Was sind die besten Tagesgeldkonten mit mindestens monatlicher Zinsausschüttung im Februar 2026?

Raisin StartZins Tagesgeld

  • Zinssatz: 3,2 Prozent p.a.
  • Zinsgarantie: 3 Monate
  • Anlagebetrag: bis 50.000 Euro
  • Einlagensicherung: 100.000 Euro
  • Zinsausschüttung: monatlich

Unitplus ZinsPlus

  • Zinssatz: 2,3 Prozent p.a. (nach Kosten)
  • Zinsgarantie: keine (variabel)
  • Anlagebetrag: unbegrenzt
  • Einlagensicherung: unbegrenzt
  • Zinsausschüttung: täglich

Openbank Tagesgeld

  • Zinssatz 2,5 Prozent p.a.
  • Zinsgarantie: 3 Monate
  • Anlagebetrag: bis 1.000.000 Euro
  • Einlagensicherung: 100.000 Euro
  • Zinsausschüttung: monatlich

Suresse Tagesgeld

  • Zinssatz: 3,0 Prozent p.a.
  • Zinsgarantie: 4 Monate
  • Anlagebetrag: bis 999.999 Euro
  • Einlagensicherung: 100.000 Euro
  • Zinsausschüttung: monatlich

Distingo Bank Tagesgeld

  • Zinssatz: 3,2 Prozent p.a.
  • Zinsgarantie: 3 Monate
  • Anlagebetrag: bis 150.000 Euro
  • Einlagensicherung: 100.000 Euro
  • Zinsausschüttung: monatlich

Welche Rolle spielt der Festgeld Zinseszins?

Ein Festgeldkonto ist eine weitere beliebte Form der Geldanlage. Hierbei wird ein bestimmtes Kapital für eine festgelegte Laufzeit auf das Festgeldkonto eingezahlt. Die Höhe des Kapitals kann während der Laufzeit nicht verändert werden – es ist also weder eine Geldentnahme noch eine Einzahlung möglich.

Da Sparer sich also für eine bestimmte Laufzeit verpflichten, fallen die Zinsen hierbei oft höher aus als bei Tagesgeldkonten. Diese richten sich aber selbstverständlich nach den Konditionen und Angeboten der Banken, sodass sich ein Vergleich vor Abschluss eines Festgeldkontos durchaus lohnen kann.

Bild mit einem Laptop, einer gefüllten Kaffeetasse, einem Block und einem Kugelschreiber sowie Handy auf einem Schreibtisch
Um die bestmöglichen Zinssätze zu erhalten, lohnt sich ein Vergleich der Anbieter

Die reisetopia Finanzexperten erfassen den Zeitpunkt der Zinsausschüttung auch im Festgeld-Vergleich als relevantes Kriterium, allerdings ist die Bedeutung geringer als beim Tagesgeld. Das liegt mitunter daran, dass fast alle Anbieter auf eine jährliche Zinsausschüttung beziehungsweise eine Zinsausschüttung zum Ende der Laufzeit setzen.

Wie funktioniert der Festgeld Zinseszins?

Da es beim Festgeld keine tägliche Änderung des Kapitals gibt, und das Geld meist für eine längere Zeit angelegt ist, erfolgt die Auszahlung der Zinsen hierbei immer nach einer abgeschlossenen Periode. Gilt das Konto beispielsweise für drei Jahre, können sich mit Blick auf den Zinseszins Unterschiede ergeben.

Manche Banken schreiben auch bei längeren Laufzeiten die Zinsen häufiger als jährlich gut. Im Fall der jährlichen Zinsgutschrift greift dann nach dem zweiten Jahr der Zinseszins-Effekt, da die erhaltenen Zinsen aus dem Vorjahr ebenfalls verzinst werden. Dies gilt allerdings nicht immer und automatisch, da die Zinsen teilweise auch jährlich auf das Verrechnungskonto ausgezahlt werden.

Bei anderen Anbietern erfolgt die Verzinsung immer erst am Ende der gesamten Laufzeit, in unserem Beispiel also nach drei Jahren. So fällt der Zinseszinseffekt sogar komplett weg.

Rechenbeispiel für die Zinseszinsen bei Festgeldkonten

10.000 Euro, werden zu einem Zinssatz von 4 Prozent für 3 Jahre angelegt:

  • Nach dem ersten Jahr: 10.000×0,04=40010.000×0,04=400, Endbetrag: 10.400 Euro
  • Nach dem zweiten Jahr: 10.400×0,04=41610.400×0,04=416, Endbetrag: 10.816 Euro
  • Nach dem dritten Jahr: 10.816×0,04=432,6410.816×0,04=432,64, Endbetrag: 11.248,64 Euro

Auch beim Festgeld gilt bezogen auf den Zinseszins also: Je länger die Sparzeit, desto höher fällt der Gewinn durch die Zinseszinsen aus, sofern die Gutschrift der Zinsen mindestens jährlich und nicht nur einmalig zum Ende der Anlage erfolgt.

In welchen Abständen sollte die Ausschüttung der Zinsen bei Festgeldkonten erfolgen?

Die Ausschüttung der Zinseszinsen erfolgt ähnlich wie bei einem Tagesgeldkonto. Da Festgeldkonten aber für eine längere Zeit und ohne flexible Verfügung angelegt werden, sind hier in der Regel auch die Zinssätze höher.

Wie bei Tagesgeldkonten gilt auch beim Festgeld: Je schneller, früher und öfter die Zinsen gutgeschrieben werden, desto besser für einen möglichst hohen Ertrag durch den Festgeld Zinseszins. Besonders empfehlenswert sind dabei Produkte, bei denen die Zinsen automatisch im Folgejahr mitverzinst und nicht auf das Verrechnungskonto ausgezahlt werden.

Wie zeigt sich der Festgeld Zinseszinseffekt in der Praxis?

Beispielhaft zeigen sich die Unterschiede beim Festgeld Zinseszins bei einem Blick auf eine Anlage von 20.000 Euro mit einem Zinssatz von 2,5 Prozent über einen Zeitraum von einem sowie fünf Jahren mit unterschiedlichen Zinsintervallen:

ZinsausschüttungZinsertrag (1 Jahr)Zinsertrag (5 Jahre)
quartalsweise504,71 Euro2.654 Euro
jährlich500 Euro2.628 Euro
zum Laufzeitende2.500 Euro

Bei dieser Beispielrechnung zeigt sich ein massiver Effekt durch den Festgeld Zinseszins, denn bei einer Anlagedauer von fünf Jahren ergibt sich je nach Zeitpunkt der Zinsausschüttung ein Unterschied von bis zu 154 Euro durch den Zinseszinseffekt.

Was sind die besten Festgeldangebote mit mindestens jährlicher Zinsausschüttung im Februar 2026?

Stellantis Festgeld

  • Zinssatz: bis zu 2,91 Prozent p.a.
  • Laufzeit: 3 Monate bis 4 Jahre
  • Anlagebetrag: ab 500 Euro
  • Einlagensicherung: bis 100.000 Euro
  • Zinsausschüttung: jährlich

J&T Festgeld

  • Zinssatz: bis zu 3,05 Prozent p.a.
  • Laufzeit: 6 Monate bis 10 Jahre
  • Anlagebetrag: 5.000 bis 250.000 Euro
  • Einlagensicherung: bis 100.000 Euro
  • Zinsausschüttung: jährlich

Hanseatic Bank Sparbrief

  • Zinssatz: bis zu 2,66 Prozent p.a.
  • Laufzeit: 1 Jahr bis 6 Jahre
  • Anlagebetrag: 2.500 bis 500.000 Euro
  • Einlagensicherung: bis 3.000.000 Euro
  • Zinsausschüttung: jährlich

Klarna Festgeld +

  • Zinssatz: bis zu 2,9 Prozent p.a.
  • Laufzeit: 3 Monate bis 4 Jahre
  • Anlagebetrag: flexibel
  • Einlagensicherung: 100.000 Euro
  • Zinsausschüttung: jährlich

Credit Agricole Festgeld

  • Zinssatz: bis zu 2,95 Prozent p.a
  • Laufzeit: 1 Monat bis 7 Jahre
  • Anlagebetrag: 5.000 bis 500.000 Euor
  • Einlagensicherung bis 100.000  Euro
  • Zinsausschüttung: jährlich

Welche Rolle spielt der Zinseszins für die Vermögensbildung?

Beim Zinseszins gilt grundsätzlich eine simple Regel: Je länger man das Geld anlegt, desto länger profitiert man auch vom Zinseszinseffekt. Entsprechend ist der Zinseszinseffekt von entscheidender Bedeutung für die langfristige Vermögensbildung, denn gerade bei langfristigen Anlagehorizonten zeigt sich die Relevanz des Zinseszins deutlich.

Beispiel für die Bedeutung des Zinseszinses bei einer Anlagedauer von 50 Jahren (Tagesgeld, 10.000 Euro, 2 Prozent Zinsen, monatliche Zinsgutschrift):

ZinsertragVermögen
Gutschrift nach 1 Jahr201,84 Euro10.202 Euro
Gutschrift nach 10 Jahren2.212 Euro12.212 Euro
Gutschrift nach 20 Jahren4.913 Euro14.913 Euro
Gutschrift nach 30 Jahren8.212 Euro18.212 Euro
Gutschrift nach 40 Jahren12.241 Euro22.241 Euro
Gutschrift nach 50 Jahren17.160 Euro27.160 Euro

Würden die Zinsen nur einmalig nach 50 Jahren gutgeschrieben, läge der gesamte Zinsertrag “nur” bei 10.000 Euro (50 x 200 Euro). Dank des Zinseszinses wächst das Vermögen zusätzlich also um sage und schreibe 7.160 Euro. Dieses Beispiel sollte verdeutlichen, warum der Zinseszins für die langfristige Vermögensbildung so entscheidend ist!

Fazit zum Zinseszins

Zinseszinsen spielen bei vielen Anlageformen, wie Tagesgeldkonten und Festgeldkonten eine wichtige Rolle bei der Kapitalbildung und können langfristig zu einer erheblichen und exponentiellen Steigerung des Kapitals führen. Gerade für die langfristige Vermögensbildung ist der Zinseszins von entscheidender Bedeutung, weswegen wir bei reisetopia empfehlen, speziell beim Tagesgeld auf eine möglichst häufige Zinsgutschrift zu achten!

Raisin StartZins Tagesgeld

  • Zinssatz: 3,2 Prozent p.a.
  • Zinsgarantie: 3 Monate
  • Anlagebetrag: bis 50.000 Euro
  • Einlagensicherung: 100.000 Euro
  • Zinsausschüttung: monatlich

Unitplus ZinsPlus

  • Zinssatz: 2,3 Prozent p.a. (nach Kosten)
  • Zinsgarantie: keine (variabel)
  • Anlagebetrag: unbegrenzt
  • Einlagensicherung: unbegrenzt
  • Zinsausschüttung: täglich

Openbank Tagesgeld

  • Zinssatz 2,5 Prozent p.a.
  • Zinsgarantie: 3 Monate
  • Anlagebetrag: bis 1.000.000 Euro
  • Einlagensicherung: 100.000 Euro
  • Zinsausschüttung: monatlich

Suresse Tagesgeld

  • Zinssatz: 3,0 Prozent p.a.
  • Zinsgarantie: 4 Monate
  • Anlagebetrag: bis 999.999 Euro
  • Einlagensicherung: 100.000 Euro
  • Zinsausschüttung: monatlich

Distingo Bank Tagesgeld

  • Zinssatz: 3,2 Prozent p.a.
  • Zinsgarantie: 3 Monate
  • Anlagebetrag: bis 150.000 Euro
  • Einlagensicherung: 100.000 Euro
  • Zinsausschüttung: monatlich

Autor

Regina verantwortet als Team Lead die Weiterentwicklung der organischen Sichtbarkeit. Mit ihrem tourismusbezogenen Hintergrund kombiniert sie ihre Leidenschaft fürs Reisen mit fundierter Finanzexpertise. Ihr Fokus liegt darauf, Luxusreisen durch clevere finanzielle Strategien zu optimieren – von der gezielten Nutzung von Kreditkarten über Meilen- und Punktesammeln bis hin zu exklusiven Vorteilen wie Lounge-Zugang oder Versicherungsleistungen. Durch ihre eigenen Erfahrungen liefert sie praxisnahe Tipps, mit denen Reisen nicht nur komfortabler, sondern auch finanziell effizienter werden.

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