Sucht Ihr ein vielseitiges Wertpapierdepot bei einer etablierten Deutschen Bank? Dann könnte das Commerzbank DirektDepot genau das Richtige für Euch sein. Dieses Depot verbindet Tradition mit moderner Handelstechnologie und gibt Euch Zugang zu internationalen Handelsplätzen und einer breiten Produktpalette von Aktien über ETFs bis zu Zertifikaten.
Commerzbank Direkt Depot
- Kostenfreie Depotführung möglich
- Gebührenfreie Sparpläne inklusive
- Aktien, ETFs, Fonds, Anleihen und Zertifikate handelbar
- Direkte Ansprechpartner durch Filialnetz
- Schnelle und einfache Beantragung möglich
Doch wie schneidet das Commerzbank DirektDepot im Vergleich zu den beliebten Neobrokern ab? In diesem Artikel beleuchten wir alle Vor- und Nachteile des Commerzbank Depots und werfen einen Blick auf die Kosten.
Das Wichtigste in Kürze
- Das Commerzbank DirektDepot ist das Online-Wertpapierdepot der Commerzbank mit Zugang zu bis zu 64 Börsenplätzen und vielen Order-Typen.
- Die Depotführung ist kostenlos, solange Ihr pro Quartal mindestens eine kostenpflichtige Order ausführt – sonst fallen 0,175 Prozent pro Jahr an (mindestens 4,95 Euro pro Quartal).
- Einzelorders kosten 4,90 Euro plus 0,25 Prozent (mindestens 9,90 Euro); ETF-Sparpläne sind mit 2,50 Euro plus 0,25 Prozent der Rate vergleichsweise teuer.
- Wer ein etabliertes Institut mit großem Angebot und vielen Order-Typen sucht, ist gut aufgehoben – preisbewusste Sparplan-Anleger fahren bei Neobrokern deutlich günstiger.
Im Folgenden gehen wir Schritt für Schritt auf alle Details zum Commerzbank Depot ein – von den Kosten über die Sicherheit bis hin zu den Erfahrungen und passenden Alternativen.
Inhaltsverzeichnis
- Für wen eignet sich das Commerzbank Depot?
- Was bietet das Commerzbank Depot an Leistungen?
- Welche Vorteile hat das Commerzbank Depot?
- Welche Nachteile hat das Commerzbank Depot?
- Welche Kosten fallen beim Commerzbank Depot an?
- Wie schlägt sich das Commerzbank Depot im Kostenvergleich?
- Was steckt hinter der Commerzbank?
- Wie sicher ist das Commerzbank Depot?
- Welche Erfahrungen gibt es zum Commerzbank Depot?
- Wie eröffnet man das Commerzbank Depot?
- Wie wechselt man zum Commerzbank Depot?
- Welche Alternativen gibt es zum Commerzbank Depot?
- Unser Fazit & Empfehlung zum Commerzbank Depot
Für wen eignet sich das Commerzbank Depot?
Ihr fragt Euch, ob das Commerzbank DirektDepot das Richtige für Euch ist? Die Antwort hängt natürlich von Euren persönlichen Bedürfnissen ab.
| Geeignet für | Weniger geeignet für |
|---|---|
| ✔️ Anleger, die ein großes Angebot und bis zu 64 Börsenplätze wollen | ✘ Preisbewusste Sparplan-Sparer (hohe Sparplangebühr) |
| ✔️ Aktive Trader, die viele Order-Typen und außerbörslichen Handel nutzen | ✘ Wer die niedrigsten Ordergebühren sucht (Neobroker) |
| ✔️ Wer ein etabliertes Institut samt Filial-Backing schätzt | ✘ Einsteiger, die eine einfache, günstige App bevorzugen |
| ✔️ Anleger, die ohnehin pro Quartal handeln (kostenlose Depotführung) | ✘ Wer persönliche Beratung erwartet (DirektDepot = Selbstbedienung) |
Das Depot spielt seine Stärken besonders aus, wenn Ihr bereits Kunde bei der Commerzbank seid und Eure Bankgeschäfte gerne unter einem Dach vereinen möchtet. Statt Euch mit verschiedenen Logins und Plattformen herumzuschlagen, habt Ihr alles in einer übersichtlichen App zur Hand.

Auch wenn Ihr zu den erfahrenen Tradern gehört, könnte das DirektDepot genau das Richtige für Euch sein. Mit den vielfältigen Order-Arten wie Trailing-Stop oder One-cancels-Other-Orders bekommt Ihr strategischen Spielraum, den viele Neobroker schlichtweg nicht bieten können.
Legt Ihr Wert auf ein etabliertes Institut mit langer Tradition und seid bereit, für Sicherheit und umfassenden Service etwas tiefer in die Tasche zu greifen? Dann findet Ihr in der Commerzbank sicherlich einen verlässlichen Partner, der nicht erst seit gestern im Geschäft ist.
Ist das Commerzbank Depot kostenlos? Die Depotführung ist unter bestimmten Voraussetzungen – etwa regelmäßigen Trades oder einem Sparplan – kostenlos; ansonsten fällt eine Gebühr an. Für Orders fallen Gebühren an.
Ist die Commerzbank steuereinfach? Ja, die Commerzbank führt die Abgeltungssteuer automatisch ab.
Für wen eignet sich das Commerzbank Depot? Für Anleger, die den Service einer Filialbank mit Beratung und ein breites Wertpapierangebot schätzen.
Wie eröffne ich ein Commerzbank Depot? Die Eröffnung erfolgt online oder in einer Filiale.
Was bietet das Commerzbank Depot an Leistungen?
Das Commerzbank DirektDepot überzeugt im Vergleich zu anderen Brokern insbesondere durch seine Vielseitigkeit und die umfangreichen Handelsmöglichkeiten. Ob Ihr schon erfahrene Anleger seid oder gerade erst anfangt – die Commerzbank hat alles: von Fonds, ETFs, über Aktien hin zu Rohstoffen und Zertifikaten.
Zudem könnt Ihr an bis zu 64 Börsenplätzen weltweit handeln, 12 davon befinden sich in Deutschland, weitere 26 in Europa und auch die USA sind mit 7 Börsenplätzen vertreten. Dann bleiben noch 11 andere internationale Handelsplätze, unter anderem in Asien und Australien.
Neben dem DirektDepot gibt es viele weitere Depots, die Ihr bei der Commerzbank eröffnen könnt:
Weitere Depots der Commerzbank im Überblick:
- Commerzbank Juniordepot für Kinder, Jugendliche und Studenten
- KlassikDepot mit persönlicher Beratung
- PremiumDepot mit maximalem Handlungsspielraum
- PremiumFondsDepot mit kompetenter Beratung
Allerdings solltet Ihr wissen: Mit Ausnahme des Commerzbank Juniordepots sind alle diese Alternativen etwas teurer als das DirektDepot.
Welche Vorteile hat das Commerzbank Depot?
Wenn wir über die Commerzbank und ihr DirektDepot sprechen, möchten wir Euch die Vorteile nicht vorenthalten. Schauen wir uns die Stärken im Detail an:
Die wichtigsten Commerzbank Depot Vorteile im Überblick:
- Keine Depotgebühren ab einer Order im Quartal
- Attraktive Rabatte
- Commerzbank Banking App
- Mehr Order-Typen als bei den meisten Neobrokern
- OTC: Außerbörslicher Handel möglich
Keine Depotgebühren ab einer Order im Quartal
Das Gebührenmodell der Commerzbank zeigt sich hier von seiner kundenfreundlichen Seite: Solange Ihr mindestens eine Order pro Quartal ausführt, fallen keine Depotgebühren an – unabhängig von der Höhe Eures Depotvolumens.
Das ist besonders praktisch für alle, die ohnehin regelmäßig handeln. Die transparente Regelung sorgt dafür, dass Ihr genau wisst, woran Ihr seid, und schützt vor unangenehmen Überraschungen auf der Abrechnung.
Attraktive Rabatte
Die Commerzbank punktet mit einem starken Rabattsystem bei Fonds. Ihr spart 50 Prozent auf den Ausgabeaufschlag bei über 600 Fonds. Der Ausgabeaufschlag – gewissermaßen die Eintrittsgebühr für Fonds – wird damit auf einen Schlag halbiert.
Zusätzlich bietet die Bank immer wieder temporäre Aktionen mit komplett ausgabenaufschlagfreien ETFs und Fonds an. Diese Rabatte summieren sich über die Jahre zu einem echten finanziellen Vorteil, besonders wenn Ihr hauptsächlich mit Fonds handelt.
Commerzbank Banking App
Mit der Banking App der Commerzbank habt Ihr rund um die Uhr Zugriff auf alle wichtigen Funktionen: Kurse checken auf dem Weg zur Arbeit, schnell eine Order platzieren beim Warten auf den Bus oder Euren Depotstatus überprüfen beim Kaffeetrinken. Die App liefert Echtzeit-Börsendaten, umfassende Marktanalysen und personalisierte Watchlisten.
Alle Dokumente wie Abrechnungen und Quartalsberichte werden zudem übersichtlich in der digitalen Postbox abgelegt – so habt Ihr alles Wichtige immer griffbereit.
Mehr Order-Typen als bei den meisten Neobrokern
Die fortschrittliche Handelsplattform der Commerzbank übertrumpft viele Neobroker durch ihre Vielfalt an Order-Typen – genau das Richtige für strategische Anleger.
Während Online-Broker meist nur die Basics abdecken, bietet die Commerzbank ein komplettes Arsenal an spezialisierten Order-Arten: Von klassischen Limit-Orders über Stop-Loss-Limits hin zu den hochflexiblen Trailing-Stop-Orders, die sich automatisch an Kursentwicklungen anpassen.
Besonders die One-Cancels-Other-Order ist bei der Konkurrenz nur selten zu finden. Diese Trading-Optionen ermöglichen Euch präzise Absicherungsstrategien und automatisierte Handelsentscheidungen, die Emotionen aus dem Anlageprozess heraushalten.
OTC: Außerbörslicher Handel möglich
Mit dem Commerzbank Depot könnt Ihr neben dem klassischen Börsenhandel auch am außerbörslichen Direkthandel (OTC) teilnehmen! Hier handelt Ihr unmittelbar mit einem bestimmten Handelspartner und profitiert von attraktiven Konditionen sowie erweiterten Handelszeiten.
Besonders vorteilhaft ist diese Option für spezielle Wertpapiere und für Transaktionen außerhalb regulärer Börsenöffnungszeiten. OTC-Handel bietet Euch zusätzliche Flexibilität und ergänzt die herkömmlichen Handelsmöglichkeiten Eures Depots optimal.
Welche Nachteile hat das Commerzbank Depot?
Nach all dem Lob ist es nur fair, auch einen ehrlichen Blick auf die Schattenseiten des Commerzbank DirektDepots zu werfen. Über folgende potenzielle Nachteile solltet Ihr Bescheid wissen, wenn Ihr Euch für ein Depot bei der Bank interessiert:
Die wichtigsten Commerzbank Depot Nachteile im Überblick:
- Deutlich höhere Preise als Neobroker
- Möglicherweise zu umfangreiches Angebot für Einsteiger
- Hohe Gebühr für die Sparplanausführung
- Keine persönliche Beratung beim DirektDepot
Deutlich höhere Preise als Neobroker
Die Gebührenstruktur ist leider der wunde Punkt des Commerzbank DirektDepots: Mit mindestens 9,90 Euro pro Order plus 0,25 Prozent des Ordervolumens zahlt Ihr ein Vielfaches dessen, was moderne Neobroker verlangen.

Bei einer 1.000 Euro Order wären das schon 12,40 Euro an Gebühren – während die Konkurrenz teilweise nur einen Euro pro Trade verlangt. Diese Kostenstruktur frisst bei kleineren Ordergrößen besonders stark an der Rendite. Wer häufig handelt oder regelmäßig kleinere Beträge investiert, sollte die jährlichen Mehrkosten unbedingt durchrechnen – sie können sich schnell auf dreistellige Beträge summieren.
Möglicherweise zu umfangreiches Angebot für Neueinsteiger
Die Fülle an Optionen, Märkten und Ordertypen kann für Börsenneulinge schnell überfordernd wirken. Die Interface-Gestaltung ist zwar durchdacht, aber nicht unbedingt auf Anfänger ausgerichtet. Während Neobroker mit besonders einfachen, intuitiven Oberflächen und Ressourcen punkten, setzt die Commerzbank mehr Vorwissen voraus.
Hohe Gebühr für die Sparplanausführung
Die Sparplangebühren sind ein weiterer Schwachpunkt des Commerzbank Depots, besonders für langfristig orientierte Anleger. Mit 0,25 Prozent plus 2,50 Euro für ETF-Sparpläne und sogar 1,5 Prozent für Aktiensparpläne liegen die Kosten deutlich über dem Marktdurchschnitt.

Auch diese Kosten summieren sich im Laufe der Jahre erheblich und schmälern den Zinseszinseffekt. Über einen Anlagezeitraum von 20 Jahren können die Gebührenunterschiede bei regelmäßigen Sparraten mehrere tausend Euro ausmachen – Geld, das stattdessen für Euch arbeiten könnte.
Keine persönliche Beratung beim DirektDepot
Das DirektDepot ist eine reine Selbstbedienungsoption – Ihr seid auf Euch allein gestellt. Anders als beim teureren Commerzbank KlassikDepot oder PremiumDepot gibt es keinen persönlichen Ansprechpartner, der Euch bei komplexen Fragen oder Entscheidungen zur Seite steht.
Die verfügbaren Informationen und Analysen sind zwar umfangreich, ersetzen aber nicht das individuelle Gespräch. Besonders Anleger mit größeren Vermögen oder komplexeren Anforderungen könnten diesen persönlichen Austausch vermissen und sollten abwägen, ob eines der Premiumangebote der Commerzbank für sie besser geeignet wäre.
Welche Kosten fallen beim Commerzbank Depot an?
Beim Commerzbank DirektDepot fallen keine Depotgebühren an, wenn Ihr mindestens eine gebührenpflichtige Transaktion pro Quartal ausführt. Solange Ihr regelmäßig aktiv seid, könnt Ihr Euer Depot also kostenlos nutzen – ein Kompromiss, der durchaus fair ist.
Falls Ihr allerdings ein Quartal lang keine Order platziert, werden 0,175 Prozent p.a. des Depotwertes berechnet, mindestens jedoch 4,95 Euro pro Quartal. Die Abrechnung erfolgt immer vierteljährlich.
Wie hoch sind die Commerzbank Depot Ordergebühren?
Bei den Ordergebühren wird es etwas komplexer. Hier eine Übersicht:
| Ordertyp | Gebühren |
|---|---|
| Einzelorders | |
| Aktien, ETFs, Zertifikate und Anleihen | 0,25 Prozent des Transaktionsvolumens zzgl. 4,90 Euro; mindestens 9,90 Euro (Inland) |
| Fondskäufe von der Commerzbank | 50 Prozent Rabatt auf den Ausgabeaufschlag, Verkäufe ohne Provision |
| Limitentgelte | Keine zusätzlichen Kosten |
| Telefonische Order | Zusätzliche Kosten von 9,50 Euro |
| Sparpläne | |
| ETF-Sparpläne | 0,25 Prozent des Transaktionsvolumens zzgl. 2,50 Euro |
| Fonds-Sparpläne | 50 Prozent Rabatt auf den Ausgabeaufschlag |
| Aktien- und Zertifikate-Sparpläne | 1,5 Prozent des Transaktionsvolumens |
Wie Ihr seht, sind die Orderkosten beim Commerzbank DirektDepot mit mindestens 9,90 Euro nicht gerade niedrig – besonders wenn man die günstigen Neobroker kennt. Aber dafür bekommt Ihr auch eine breite Palette an Leistungen.
Wie schlägt sich das Commerzbank Depot im Kostenvergleich?
Damit Ihr die Gebühren besser einordnen könnt, haben wir das Commerzbank DirektDepot zwei günstigen Neobrokern (Trade Republic und Scalable Capital) sowie der Direktbank ING gegenübergestellt:
| Anbieter | Depotführung | Ordergebühr (1.000-€-Order) | ETF-Sparplan |
|---|---|---|---|
| Commerzbank | 0 €* | 9,90 € | 2,50 € + 0,25 % |
| Trade Republic | 0 € | 1 € | 0 € |
| Scalable Capital (FREE) | 0 € | 0,99 € | 0 € |
| ING | 0 € | 7,40 € | 0 € |
* Commerzbank DirektDepot: kostenlos bei mindestens einer gebührenpflichtigen Transaktion pro Quartal, sonst 0,175 % p.a. des Depotwerts (min. 4,95 € pro Quartal). Order Inland: 0,25 % vom Volumen + 4,90 €, mindestens 9,90 €.
Kosten-Einordnung
Bei den Order- und Sparplangebühren ist die Commerzbank deutlich teurer als Neobroker: Eine Order kostet mindestens 9,90 Euro, ETF-Sparpläne schlagen mit 2,50 Euro plus 0,25 Prozent zu Buche. Punkten kann die Commerzbank mit dem großen Produktangebot, vielen Order-Typen und dem Service einer Filialbank – preisbewusste Sparplan-Anleger fahren bei Neobrokern aber deutlich günstiger.
Was steckt hinter der Commerzbank?
Die Commerzbank zählt zu den führenden Geschäftsbanken Deutschlands und blickt auf eine lange Geschichte zurück – sie wurde bereits 1870 gegründet und hat sich seither als feste Größe in der deutschen Bankenlandschaft etabliert. Mit über 10 Millionen Privat- und Unternehmenskunden ist sie nach der Deutschen Bank die zweitgrößte börsennotierte Bank Deutschlands.

Als Universalbank bietet die Commerzbank das komplette Spektrum an Finanzdienstleistungen: vom klassischen Girokonto über Kredite und Versicherungen hin zu verschiedenen Depots für die Wertpapieranlage – quasi ein One-Stop-Shop für alle Eure Banking-Bedürfnisse.
Wie sicher ist das Commerzbank Depot?
Die Sicherheit Eurer Einlagen ist selbstverständlich ein wichtiges Thema. Nach dem Gesetz muss die Commerzbank Einlagen bis einschließlich 100.000 Euro je Kunde absichern. Allerdings solltet Ihr Euch nicht zu früh freuen, denn diese Absicherung gilt nur für Giro- und Sparkonten, nicht aber für Euer Depot.
Beim Handel mit Wertpapieren gibt es immer ein gewisses Risiko, das durch die Einlagensicherung nicht abgedeckt ist, zum Beispiel Kursschwankungen und mögliche Verluste durch Marktveränderungen – ganz gleich, bei welchem Anbieter Ihr handelt. Eure Wertpapiere selbst sind jedoch als sogenanntes Sondervermögen klassifiziert und bleiben im Falle einer Insolvenz der Bank unangetastet.
💡 Hinweis: Anders als oft angenommen, gibt es keine europäische Einlagensicherung. Stattdessen ist die Einlagensicherung jeweils national organisiert, richtet sich allerdings nach denselben Regeln. Das bedeutet, dass in allen Ländern der EU und des EWR Guthaben bis 100.000 Euro durch die jeweilige nationale Einlagensicherung geschützt sind. Zu beachten ist, dass die Einlagensicherung jeweils durch das entsprechende Mitgliedsland bereitgestellt wird, sodass die tatsächliche Sicherheit auch von der Bonität der nationalen Finanzen eines jedes Mitgliedsstaates abhängt.
Wie sicher ist das Commerzbank Depot? Die Commerzbank ist eine deutsche Großbank unter BaFin-Aufsicht; Guthaben unterliegt der Einlagensicherung, Wertpapiere sind Sondervermögen.
Welche Erfahrungen gibt es zum Commerzbank Depot?
So bewerten die reisetopia Finanzexperten das Commerzbank Depot
Für unsere Einschätzung prüfen wir jedes Depot anhand fester Kriterien: Kosten, Produktauswahl, Sicherheit, App & Bedienung sowie Service. Die Commerzbank überzeugt mit dem großen Produktangebot, zahlreichen Order-Typen und dem Service einer etablierten Filialbank; der wesentliche Schwachpunkt sind die im Neobroker-Vergleich hohen Order- und Sparplangebühren.
Die Erfahrungen zur Commerzbank auf Trustpilot sind mit 1,4 von 5 Sternen bei über 3.500 Bewertungen nicht gerade berauschend. Allerdings wird hier nicht nur das Depot, sondern alle Bankdienstleistungen der Commerzbank bewertet. Die Kritikpunkte beziehen sich meist auf allgemeine Servicethemen: Die Kunden berichten, der Support sei wenig hilfreich und zu langsam. Auch der Depotübertrag lässt laut den Erfahrungsberichten zu wünschen übrig. Andere wiederum finden die Kosten für die Leistungen gerechtfertigt.
Wie eröffnet man das Commerzbank Depot?
Die Eröffnung des Commerzbank DirektDepots ist vollständig online möglich. So funktioniert’s:
Schritt 1: DirektDepot eröffnen
Füllt den Online-Antrag für Euer DirektDepot und Euer kostenloses Verrechnungskonto aus und sendet ihn ab. Seid Ihr bereits Kunde bei der Commerzbank, könnt Ihr Euer Commerzbank Girokonto als Verrechnungskonto nutzen.
Schritt 2: Identität nachweisen
Als Neukunde müsst Ihr zunächst Eure Identität nachweisen. Die Prüfung erfolgt über die IDnow Online-IDENT-App – schnell und bequem von zu Hause aus. Bestehende Kunden können die Eröffnung des Depots auch einfach per TAN abschließen.
Schritt 3: Erste Order durchführen
Als Neukunden erhaltet Ihr ein bis zwei Arbeitstage nach der Legitimation einen Brief für die Aktivierung des photoTAN-Verfahrens in Eurem Online-Banking. Bestandskunden steht das DirektDepot direkt am nächsten Arbeitstag zur Verfügung. Sobald Ihr alles freigeschaltet habt, könnt Ihr mit Eurem ersten Trade beginnen.
Commerzbank Direkt Depot
- Kostenfreie Depotführung möglich
- Gebührenfreie Sparpläne inklusive
- Aktien, ETFs, Fonds, Anleihen und Zertifikate handelbar
- Direkte Ansprechpartner durch Filialnetz
- Schnelle und einfache Beantragung möglich
Wie wechselt man zum Commerzbank Depot?
Wenn Ihr bereits ein Depot bei einem anderen Broker habt, könnt Ihr auch einfach und unkompliziert zur Commerzbank wechseln. Startet den Depotwechsel online, erfasst die Daten Eures alten und Eures neuen Depots und gebt an, ob ein vollständiger Wechsel erfolgen soll. Wenn nicht, könnt Ihr auswählen, welche Wertpapiere übertragen werden sollen. Sobald Euer Auftrag abgeschickt wurde, wird er an Eure bisherige depotführende Stelle weitergeleitet. Diese überträgt dann Euer Depot zur Commerzbank, was einige Wochen dauern kann.
Welche Alternativen gibt es zum Commerzbank Depot?
Wenn Euch das vorgestellte Depot nicht rundum überzeugt, lohnt sich ein Blick auf unsere Favoriten. Diese drei Anbieter schneiden in unserem Vergleich aktuell besonders gut ab:
Smartbroker+
Smartbroker+ ist unser Gesamtsieger: Aktien und ETFs ab 0 Euro über gettex (ab 500 Euro Ordervolumen), über 10.800 kostenlose Sparpläne und ein verzinstes Cash-Konto. Hinter dem Broker steht die Baader Bank mit deutscher Einlagensicherung und automatischer Steuerabführung.
Smartbroker+ Depot
- Kostenlose Depotführung
- 2,0% Zinsen p.a. auf Guthaben, ab drei Transaktionen pro Quartal
- 0 Euro pro Trade ab 500 Euro Handelsvolumen über gettex
- An allen deutschen Börsenplätzen handeln
- Große Auswahl an kostenlosen Sparplänen
Traders Place
Traders Place überzeugt als ausgezeichneter Neobroker: alle Sparpläne kostenlos, Order über gettex ab 0 Euro (ab 500 Euro Ordervolumen) und über 40 Handelsplätze. Die Depotführung übernimmt die Baader Bank – inklusive deutscher Einlagensicherung und automatischer Steuerabführung.
Traders Place Depot
- Kostenloses Depot
- 1,75 Prozent Zinsen p.a. aufs Tagesgeld
- Quartalsweise Zinsgutschrift
- Einfache und schnelle Eröffnung
- Über 30.000 Aktien
Scalable Wealth
Scalable Wealth ist unsere Empfehlung für die automatisierte Geldanlage: Vermögensverwaltung schon ab 20 Euro, wissenschaftliches Faktor-Investing und ein verzinstes Cash-Konto über die Scalable Capital Bank mit EZB-Vollbanklizenz.
Scalable Wealth Robo-Advisor
- Automatisierte Vermögensverwaltung nach wissenschaftlichem Faktor-Investing
- Gestaffelte Gebühr 0,75 % bis 0,49 % p.a. plus ETF-Kosten (~0,15 %)
- Schon ab 20 Euro investierbar – Einmalanlage und Sparplan
- 34 Anlagestrategien über mehrere Anlageklassen (Aktien, Anleihen, Immobilien u. a.)
- Scalable Capital Bank (EZB-Vollbanklizenz), Einlagensicherung bis 100.000 Euro
Unser Fazit & Empfehlung zum Commerzbank Depot
Das Commerzbank DirektDepot ist zweifelsohne vielseitig und zuverlässig, aber nicht gerade günstig. Für bestehende Commerzbank-Kunden und erfahrene Anleger, die Wert auf verschiedene Order-Typen und internationale Handelsplätze legen, ist es dennoch eine solide Wahl.
Preisbewusste Anleger und Einsteiger sollten jedoch einen Blick auf günstigere Neobroker werfen, die für einen Bruchteil der Kosten ähnliche Grundfunktionen bieten.
Commerzbank Direkt Depot
- Kostenfreie Depotführung möglich
- Gebührenfreie Sparpläne inklusive
- Aktien, ETFs, Fonds, Anleihen und Zertifikate handelbar
- Direkte Ansprechpartner durch Filialnetz
- Schnelle und einfache Beantragung möglich




