Ob Girokonto, Tagesgeld oder Festgeld: Wer sein Geld bei einer Bank parkt, möchte im Ernstfall nicht leer ausgehen. Genau dafür gibt es die Einlagensicherung. Sie schützt in Deutschland und der gesamten EU Guthaben bis 100.000 Euro pro Kunde und Bank, in besonderen Fällen sogar bis 500.000 Euro. Viele Banken legen über freiwillige Sicherungssysteme noch einmal deutlich mehr obendrauf.
Wir erklären, welche Guthaben geschützt sind, wie die gesetzliche und die freiwillige Einlagensicherung zusammenspielen, wie schnell das Geld im Pleitefall fließt und worauf Ihr bei Banken aus dem EU-Ausland achten solltet.
Inhaltsverzeichnis
- Was ist die Einlagensicherung und wie hoch ist sie?
- Wann sind sogar 500.000 Euro geschützt?
- Welche Guthaben schützt die Einlagensicherung?
- Wie funktioniert die Einlagensicherung in Deutschland?
- Wie schnell bekommt man sein Geld bei einer Bankpleite zurück?
- Wie sicher ist die Einlagensicherung bei Banken im EU-Ausland?
- Warum zählt die Banklizenz und nicht die Marke?
- Welche Bank eignet sich bei hohen Guthaben?
- Fazit zur Einlagensicherung
Das Wichtigste in Kürze: Die gesetzliche Einlagensicherung deckt 100.000 Euro pro Kunde und Bank ab, Zinsen eingerechnet. Für bestimmte Lebensereignisse wie einen Hausverkauf sind für sechs Monate bis zu 500.000 Euro geschützt. Im Entschädigungsfall muss das Geld grundsätzlich innerhalb von sieben Arbeitstagen fließen. Der Einlagensicherungsfonds der privaten Banken sichert Privatkunden seit 2025 zusätzlich bis maximal 3 Millionen Euro ab, ab 2030 bis 1 Million Euro. Aktien und Fonds im Depot fallen nicht unter die Einlagensicherung, sie bleiben Euer Eigentum.
Was ist die Einlagensicherung und wie hoch ist sie?
Die Einlagensicherung springt ein, wenn eine Bank die Guthaben ihrer Kunden nicht mehr zurückzahlen kann. Grundlage ist eine EU-Richtlinie aus dem Jahr 2014, die in Deutschland mit dem Einlagensicherungsgesetz umgesetzt wurde. Sie schreibt in allen Mitgliedsstaaten denselben Mindestschutz vor: 100.000 Euro pro Kunde und Bank, unabhängig davon, wie viele Konten Ihr bei diesem Institut habt.
Wichtig ist der Blick auf die Zinsen. Sie sind zwar mitgeschützt, zählen aber in die Grenze von 100.000 Euro hinein. Wer also 98.000 Euro anlegt und Zinsen gutgeschrieben bekommt, rutscht mit der Zeit über die Grenze. Spätestens dann lohnt es sich, ein zweites Konto bei einer anderen Bank zu eröffnen. Auch Konten in Fremdwährung sind geschützt, die Entschädigung erfolgt bei deutschen Banken aber immer in Euro.

Bei Gemeinschaftskonten wird das Guthaben gleichmäßig auf die Kontoinhaber verteilt, sofern nichts anderes vereinbart ist. Jeder Inhaber hat dabei seinen eigenen Anspruch bis 100.000 Euro, für ein Ehepaar sind bei einer Bank damit bis zu 200.000 Euro geschützt. Eigene Einzelkonten werden allerdings mit dem Anteil am Gemeinschaftskonto zusammengerechnet.
Wann sind sogar 500.000 Euro geschützt?
Für bestimmte Lebensereignisse erhöht sich die gesetzliche Sicherung vorübergehend auf bis zu 500.000 Euro. Damit sollen größere Summen geschützt werden, die nur kurzfristig auf dem Konto liegen. Laut der Entschädigungseinrichtung deutscher Banken gehören dazu unter anderem:
- der Verkauf einer privat genutzten Wohnung oder eines Hauses
- Heirat, Scheidung oder ein Todesfall
- der Eintritt in den Ruhestand
- Abfindungen oder eine Entlassung
- die Geburt eines Kindes, Krankheit, Pflegebedürftigkeit oder Behinderung
Der erhöhte Schutz gilt nur, wenn der Entschädigungsfall innerhalb von sechs Monaten nach der Gutschrift eintritt. Zudem müsst Ihr das Ereignis selbst schriftlich und mit Belegen nachweisen. Wer etwa den Erlös aus einem Wohnungsverkauf länger parken möchte, sollte ihn daher frühzeitig auf mehrere Banken verteilen.
Welche Guthaben schützt die Einlagensicherung?
Geschützt sind Guthaben auf Girokonten, Tagesgeldkonten, Festgeldkonten, Sparbüchern und Sparbriefen, sofern sie auf Euren Namen lauten. Das gilt für alle Produkte aus unserem Tagesgeldvergleich ebenso wie für das Festgeld oder das Girokonto. Nicht geschützt sind dagegen zum Beispiel Inhaberschuldverschreibungen und Zertifikate.
Aktien, Anleihen und Fondsanteile im Depot fallen ebenfalls nicht unter die Einlagensicherung. Das ist aber kein Nachteil, denn Wertpapiere gehören rechtlich Euch und nicht der Bank. Geht die Bank pleite, könnt Ihr Euer Depot zu einem anderen Anbieter übertragen. Nur das Guthaben auf dem Verrechnungskonto ist eine Einlage und damit wie ein Tagesgeld geschützt.
Für den seltenen Fall, dass eine Bank Wertpapiere nicht zurückgeben kann, greift die Anlegerentschädigung. Sie deckt 90 Prozent der Ansprüche aus Wertpapiergeschäften ab, maximal aber 20.000 Euro.

Bei Firmenkunden gilt die gesetzliche Einlagensicherung ebenfalls, ausgenommen sind unter anderem Banken, Finanzdienstleister, Versicherungen und die öffentliche Hand. Eine GbR hat einen eigenen Anspruch bis 100.000 Euro, unabhängig von den Konten ihrer Gesellschafter.
Wie funktioniert die Einlagensicherung in Deutschland?
In Deutschland ist die Einlagensicherung komplizierter als in vielen anderen Ländern, weil es drei Bankengruppen mit eigenen Systemen gibt. Für die privaten Banken übernimmt die Entschädigungseinrichtung deutscher Banken die gesetzliche Sicherung bis 100.000 Euro. Sparkassen sowie Volks- und Raiffeisenbanken setzen dagegen auf eine sogenannte Institutssicherung.
| Bankengruppe | Gesetzliche Sicherung | Zusätzlicher Schutz |
|---|---|---|
| Private Banken | Entschädigungseinrichtung deutscher Banken, bis 100.000 Euro | Einlagensicherungsfonds des Bankenverbands, für Privatkunden bis maximal 3 Millionen Euro (ab 2030 1 Million Euro) |
| Sparkassen und Landesbanken | Sicherungssystem der Sparkassen-Finanzgruppe | Institutssicherung schützt die Bank selbst, Einlagen sind dadurch faktisch unbegrenzt gesichert |
| Volks- und Raiffeisenbanken | BVR Institutssicherung | Sicherungseinrichtung des BVR schützt die Bank selbst, Einlagen faktisch unbegrenzt gesichert |
Viele private Banken sind zusätzlich freiwillig Mitglied im Einlagensicherungsfonds des Bundesverbands deutscher Banken. Er greift dort, wo die gesetzliche Sicherung endet. Seit dem 1. Januar 2025 schützt er Privatpersonen bis maximal 3 Millionen Euro, höchstens jedoch bis 8,75 Prozent der maßgeblichen Eigenmittel der jeweiligen Bank. Ab dem 1. Januar 2030 sinkt die Obergrenze auf 1 Million Euro. Bis Ende 2024 lag sie noch bei 5 Millionen Euro.
Nicht jede Privatbank ist Mitglied in diesem Fonds. Ob Eure Bank dazugehört, zeigt die Mitgliederliste auf der Website des Einlagensicherungsfonds. Einige öffentliche Banken, darunter die DKB, sichern Guthaben über 100.000 Euro stattdessen über den Einlagensicherungsfonds des Bundesverbands Öffentlicher Banken ab.
Chase Tagesgeld
- Zinssatz: 4 Prozent p.a.
- Zinsgarantie: 4 Monate
- Anlagebetrag: bis 1.000.000 Euro
- Einlagensicherung: 100.000 Euro
- Zinsausschüttung: monatlich
Unitplus ZinsPlus
- Zinssatz: 2,83 Prozent p.a. (nach Kosten)
- Zinsgarantie: keine (variabel)
- Anlagebetrag: unbegrenzt
- Einlagensicherung: unbegrenzt
- Zinsausschüttung: täglich
Norisbank Tagesgeld
- Zinssatz: 2,5 Prozent p.a. (mit norisbank Girokonto)
- Anlagebetrag: bis 250.000 Euro
- Einlagensicherung: 100.000 Euro
- Zinsausschüttung: quartalsweise
Commerzbank Tagesgeld
- Zinssatz: 2,25 Prozent p.a.
- Zinsgarantie: variabel; maximal 12 Monate
- Anlagebetrag: bis 1.000.000 Euro
- Einlagensicherung: 3.000.000 Euro (BdB-Fonds)
- Zinsausschüttung: quartalsweise
Cosmos Direkt Tagesgeld
- Zinssatz: 2,2 Prozent p.a.
- Zinsgarantie: bis Quartalsende
- Anlagebetrag: 100.000 Euro
- Einlagensicherung: 100.000 Euro
- Zinsausschüttung: quartalsweise
Sparkassen und Genossenschaftsbanken verfolgen einen anderen Ansatz: Ihre Sicherungssysteme sollen verhindern, dass ein Institut überhaupt insolvent wird. Gerät eine Sparkasse oder Volksbank in Schieflage, wird sie von der eigenen Gruppe gestützt oder mit einem anderen Institut fusioniert. Beide Systeme sind seit 2015 als gesetzliche Einlagensicherung anerkannt. Bedenken solltet Ihr nur, dass dieser Schutz auf Gegenseitigkeit beruht und bei einer Krise der gesamten Gruppe an Grenzen stoßen könnte.
Wie schnell bekommt man sein Geld bei einer Bankpleite zurück?
Den Startschuss gibt die Finanzaufsicht BaFin. Sie stellt den sogenannten Entschädigungsfall fest, wenn eine Bank keine Chance mehr hat, ihre Geschäfte fortzuführen, oder wenn ein Moratorium länger als sechs Wochen dauert. Ab diesem Zeitpunkt müssen gesetzliche Entschädigungsansprüche grundsätzlich innerhalb von sieben Arbeitstagen erfüllt werden. Diese Frist gilt seit 2024 einheitlich in der gesamten EU.
Selbst aktiv werden müsst Ihr in der Regel nicht. Die Entschädigungseinrichtung schreibt alle Kunden an und bittet um eine Bankverbindung für die Auszahlung sowie eine Kopie des Ausweises. Nur wer sich auf den erhöhten Schutz bis 500.000 Euro beruft, muss das Lebensereignis selbst nachweisen. Wer auf das Schreiben nicht reagiert, verliert seinen Anspruch nach fünf Jahren.

Dass das System funktioniert, hat die Pleite der Greensill Bank im Jahr 2021 gezeigt. Privatkunden wurden dort vollständig entschädigt, auch über 100.000 Euro hinaus, weil die Bank Mitglied im Einlagensicherungsfonds war. Nach eigenen Angaben hat der Fonds seit seiner Gründung im Jahr 1976 in allen Fällen 100 Prozent der geschützten Einlagen ersetzt.
Wie sicher ist die Einlagensicherung bei Banken im EU-Ausland?
Viele Tagesgeld- und Festgeldangebote mit hohen Zinsen kommen von Banken aus dem EU-Ausland, etwa über die Plattform Raisin, die in Deutschland früher unter dem Namen WeltSparen bekannt war. Auch hier gilt der Mindestschutz von 100.000 Euro pro Kunde und Bank, allerdings über die Einlagensicherung des jeweiligen Heimatlands. Hat eine Bank mit Sitz in einem anderen EU-Land eine Zweigniederlassung in Deutschland, ist also die Sicherung ihres Heimatlands zuständig.
Die nationalen Sicherungssysteme sind in erster Linie über Beiträge der Banken finanziert. Reicht das Geld bei einer großen Krise nicht aus, hängt die Stabilität letztlich am jeweiligen Staat. Deshalb lohnt sich ein Blick auf die Bonität des Landes, die von Ratingagenturen wie S&P, Moody’s und Fitch bewertet wird. Deutschland, die Niederlande und Luxemburg tragen dort die Bestnote.

Bei Ländern außerhalb der Eurozone kommt ein Währungsrisiko hinzu, weil die Entschädigung dort in der Landeswährung berechnet wird. Das betrifft etwa schwedische Banken. Die Schweiz gehört weder zur EU noch zum Europäischen Wirtschaftsraum, dort schützt die Einlagensicherung esisuisse bis 100.000 Schweizer Franken.
Eine gemeinsame europäische Einlagensicherung gibt es trotz jahrelanger Diskussionen bis heute nicht. Im April 2026 hat die EU zwar ein Reformpaket zum Krisenmanagement von Banken und zur Einlagensicherung veröffentlicht, die Grenze von 100.000 Euro bleibt dabei aber unverändert. Die Mitgliedsstaaten haben rund zwei Jahre Zeit, die neuen Regeln umzusetzen.
Warum zählt die Banklizenz und nicht die Marke?
Die Einlagensicherung gilt pro Bank im rechtlichen Sinne, also pro Banklizenz. Viele bekannte Marken gehören aber zu einer gemeinsamen Bank. Die Postbank etwa ist Teil der Deutschen Bank, comdirect gehört zur Commerzbank. Wer 75.000 Euro bei der Deutschen Bank und weitere 75.000 Euro bei der Postbank anlegt, ist gesetzlich insgesamt nur bis 100.000 Euro geschützt.
Vorsicht ist auch bei manchen Neobanken geboten, die keine eigene Vollbanklizenz haben und die Konten über eine Partnerbank führen. Nutzen zwei Anbieter dieselbe Partnerbank, teilen sie sich auch die Grenze von 100.000 Euro. Wer sein Geld bewusst aufteilen möchte, sollte deshalb im Impressum oder in den Vertragsunterlagen prüfen, welche Bank tatsächlich dahintersteht. Jede Bank muss Euch dazu vor Vertragsabschluss einen Informationsbogen für Einleger aushändigen.
Entscheidend ist außerdem, wo die Bank ihren Sitz hat. Die ING ist in Deutschland zum Beispiel als eigenständige deutsche Bank unterwegs. Sie ist deshalb über die Entschädigungseinrichtung deutscher Banken und zusätzlich über den Einlagensicherungsfonds abgesichert, nicht über das niederländische System ihrer Muttergesellschaft. Bei Zweigniederlassungen ausländischer Banken ist es genau umgekehrt.
Welche Bank eignet sich bei hohen Guthaben?
Bis 100.000 Euro pro Bank seid Ihr bei jeder Bank aus der EU gesetzlich abgesichert. Erst darüber spielt die freiwillige Sicherung eine Rolle. Wer mehr anlegen möchte und eine einzige Bank bevorzugt, ist bei einer deutschen Privatbank mit Mitgliedschaft im Einlagensicherungsfonds oder bei einer Sparkasse oder Volksbank gut aufgehoben. Die Alternative ist, das Guthaben auf mehrere Banken mit eigener Lizenz zu verteilen.

Eine Option mit deutscher Einlagensicherung ist das DKB Tagesgeld. Die Bank ist neben der gesetzlichen Sicherung zusätzlich über den Einlagensicherungsfonds der öffentlichen Banken abgesichert.
DKB Tagesgeld
- 1 Prozent regulärer Zinssatz p.a.
- Unbegrenzter Anlagebetrag
- Quartalsweise Zinsausschüttung
- Sehr gute Einlagensicherung
Eine weitere Alternative ist comdirect. Die frühere Direktbank ist seit 2020 eine Marke der Commerzbank und damit über deren Mitgliedschaft im Einlagensicherungsfonds der privaten Banken abgesichert. Beachtet aber: Guthaben bei comdirect und Commerzbank zählen bei der Einlagensicherung zusammen.
comdirect Tagesgeld PLUS
- 1,5 Prozent Zinsen bis auf weiteres
- 0,75 Prozent Zinsen für Bestandskunden
- Hoher Anlagebetrag bis 5.000.000 Euro
- Quartalsweise Zinsausschüttung
- Hervorragende Einlagensicherung
Das ING Tagesgeld ist über die deutsche gesetzliche Sicherung sowie den Einlagensicherungsfonds abgesichert, der bei der ING laut eigenen Angaben aktuell bis 3 Millionen Euro pro Kunde greift.
ING Tagesgeld
- 3,2 Prozent Zinsen für vier Monate
- 0,75 Prozent Zinsen ab dem fünften Monat
- Anlagebetrag bis 250.000 Euro
- Jährliche Zinsausschüttung (zum 31.12.)
- Hervorragende Einlagensicherung
Wer kein Problem mit einer Bank aus dem EU-Ausland hat, findet etwa mit dem TF Bank Tagesgeld eine Bank aus Schweden. Das Land hat eine sehr gute Bonität, die Einlagensicherung wird aber in schwedischen Kronen berechnet. Damit tragt Ihr ein kleines Wechselkursrisiko.
TF Bank Tagesgeld
- 3,65 Prozent Zinsen für vier Monate
- 1,45 Prozent Zinsen für Bestandskunden
- Keine Obergrenze beim Anlagebetrag
- Monatliche Zinsausschüttung
- Gute Einlagensicherung
Eine aktuelle Übersicht über alle Angebote findet Ihr in unserem Festgeldvergleich und im Tagesgeldvergleich. Dort nehmen wir nur Banken auf, deren Einlagensicherung wir als solide einstufen.
Chase Tagesgeld
- Zinssatz: 4 Prozent p.a.
- Zinsgarantie: 4 Monate
- Anlagebetrag: bis 1.000.000 Euro
- Einlagensicherung: 100.000 Euro
- Zinsausschüttung: monatlich
Unitplus ZinsPlus
- Zinssatz: 2,83 Prozent p.a. (nach Kosten)
- Zinsgarantie: keine (variabel)
- Anlagebetrag: unbegrenzt
- Einlagensicherung: unbegrenzt
- Zinsausschüttung: täglich
Norisbank Tagesgeld
- Zinssatz: 2,5 Prozent p.a. (mit norisbank Girokonto)
- Anlagebetrag: bis 250.000 Euro
- Einlagensicherung: 100.000 Euro
- Zinsausschüttung: quartalsweise
Commerzbank Tagesgeld
- Zinssatz: 2,25 Prozent p.a.
- Zinsgarantie: variabel; maximal 12 Monate
- Anlagebetrag: bis 1.000.000 Euro
- Einlagensicherung: 3.000.000 Euro (BdB-Fonds)
- Zinsausschüttung: quartalsweise
Cosmos Direkt Tagesgeld
- Zinssatz: 2,2 Prozent p.a.
- Zinsgarantie: bis Quartalsende
- Anlagebetrag: 100.000 Euro
- Einlagensicherung: 100.000 Euro
- Zinsausschüttung: quartalsweise
Fazit zur Einlagensicherung
Die Einlagensicherung ist in Deutschland und der EU solide aufgestellt. Bis 100.000 Euro pro Kunde und Bank müsst Ihr Euch keine großen Sorgen machen, das Geld muss im Ernstfall innerhalb von sieben Arbeitstagen fließen. Für kurzfristig hohe Beträge nach einem Hausverkauf oder einer Erbschaft greift zudem für sechs Monate ein Schutz bis 500.000 Euro.
Wer größere Summen anlegt, sollte genauer hinsehen. Der freiwillige Schutz der privaten Banken ist seit 2025 auf 3 Millionen Euro begrenzt und sinkt ab 2030 auf 1 Million Euro. Achtet außerdem auf die Banklizenz hinter einer Marke und bei ausländischen Banken auf die Bonität des Heimatlands. Am einfachsten ist es, große Guthaben auf mehrere Banken mit eigener Lizenz zu verteilen.



