Auf dem dynamischen Wiener Luxushotelmarkt gab es im vergangenen Winter erneut Bewegung. Inwieweit das jüngste Haus der Stadt zu den besten Adressen innerhalb des Rings gehört, zeige ich Euch in dieser Mandarin Oriental Wien Bewertung!

Am 1. Dezember 2025 hat Mandarin Oriental sein erstes Haus in Österreich eröffnet – nach München, dem Mandarin Oriental Savoy Zürich, dem Mandarin Oriental Palace Luzern und Genf ist Wien damit die fünfte Adresse der Hongkonger Gruppe im deutschsprachigen Raum. Untergebracht ist das Hotel im ehemaligen Handelsgericht in der Riemergasse, einem denkmalgeschützten Jugendstilbau, den der österreichische Architekt Alfred Keller entworfen hat und der 1908 fertiggestellt wurde. Aus dem Gerichtsgebäude sind nach einer langen Umbauphase 86 Zimmer und 52 Suiten geworden, für deren Interieur das Londoner Designstudio Goddard Littlefair verantwortlich zeichnet. Was das Haus im Juli 2026 zu bieten hatte, zeige ich Euch in meinem ausführlichen Review.

Mandarin Oriental Wien – die Buchung

Bei meinem Aufenthalt konnte ich von einer Sonderrate für die Reiseindustrie profitieren, die sich nicht mit den regulären Preisen vergleichen lässt. Wer normal bucht, muss im Mandarin Oriental Wien mit Raten ab etwa 600 Euro pro Nacht rechnen – für ein neues Luxushaus innerhalb des Rings ist das ein erwartbares Niveau, das je nach Saison und Verfügbarkeit aber auch deutlich darüber liegen kann.

Mandarin Oriental Wien Lobby
Der Check-in erfolgt in der schicken Lobby

Deutlich attraktiver wird die Buchung über suitespot. Dort ist das Haus mit den gewohnt umfangreichen Vorteilen buchbar: täglich kostenfreies Frühstück für zwei Personen, ein Hotelguthaben von 100 US-Dollar – bei Suiten sogar 200 US-Dollar, aufgeteilt in je 100 US-Dollar für Speisen und Getränke sowie das Spa –, ein kostenfreies Upgrade nach Verfügbarkeit, früher Check-in und später Check-out sowie ein Willkommensgeschenk. Einen Mindestaufenthalt gibt es nicht. Wer länger bleibt, findet zudem regelmäßig Angebote mit einer kostenfreien dritten Nacht.

ab 310 €
Preis pro Nacht
# Innere Stadt
Exklusives Angebot: Kostenfreie dritte Nacht
Reisezeitraum: bis 18. Dezember 2026
Empfohlene Kategorie: Mandarin City View Zimmer
ab 310 €
Preis pro Nacht

Exklusive Vorteile bei jeder Buchung:

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Mandarin Oriental Wien Eingangshalle
Die Eingangshalle des ehemaligen Handelsgerichts

Der Check-in findet in der ausgesprochen schicken Lobby statt, in der man das gelungene Ergebnis der Renovierung sofort erkennt. Marmor, ein Kamin, filigrane Leuchten und dezente Jugendstilanklänge ergeben ein sehr stimmiges Bild, das mit dem strengen Charakter des Vorgängerbaus nur noch wenig gemein hat. Direkt daneben liegt eine kleine Lounge, in der man auf die Zimmerfreigabe warten kann.

Mandarin Oriental Wien Lounge
Die Lounge neben dem Empfang lädt zum Verweilen ein

Gereicht werden bei der Ankunft ein Willkommensgetränk und – im Sommer besonders angenehm – ein kalter Waschlappen. Der Check-in selbst verlief schnell und effizient, ohne dass man das Gefühl hatte, abgefertigt zu werden.

Im Zimmer wartete anschließend ein weiteres Willkommensgeschenk, das der Kategorie des Hauses mehr als gerecht wurde. Insgesamt ein Auftakt, wie man ihn von der Marke erwartet.

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Mandarin Oriental Wien – die Lage

Das Mandarin Oriental Wien liegt in der Riemergasse nahe dem Stubentor und damit in einer der ruhigeren Ecken des 1. Bezirks. Die Adresse ist ein guter Kompromiss: Man ist mitten in der Altstadt, hat vor der Tür aber keinen Durchgangsverkehr und keine Touristenströme.

Mandarin Oriental Wien Riemergasse
Die Riemergasse liegt ruhig im ersten Bezirk

Zum Stephansplatz und damit zum Stephansdom läuft man weniger als zehn Minuten. Auch einige nette Restaurants, Cafés und Läden finden sich direkt um die Ecke, sodass man für den Abend nicht zwingend weit gehen muss.

Mandarin Oriental Wien Eingang
Der Hoteleingang liegt unter einem markanten Vordach

Wer primär zum Shoppen nach Wien kommt, sollte allerdings wissen, dass die Luxusgeschäfte rund um den Kohlmarkt und den Graben etwas weiter entfernt liegen als beispielsweise vom Rosewood Wien oder vom Park Hyatt Wien. Ein echter Nachteil ist das nicht, denn auch diese Strecke ist zu Fuß problemlos zu schaffen.

Zum Flughafen Wien ist man mit dem Taxi etwa eine halbe Stunde unterwegs, mit öffentlichen Verkehrsmitteln dauert es nur minimal länger. Zum Hauptbahnhof sind es je nach Verkehrsmittel rund zehn bis zwanzig Minuten.

Mandarin Oriental Wien – die Suite

Dank des Upgrades durfte ich die niedrigste Suitenkategorie beziehen, die Deluxe Suite. Sie misst zwischen 46 und 50 Quadratmetern, ist für maximal zwei Personen ausgelegt und verfügt über ein separates Wohnzimmer sowie ein Marmorbad mit Wanne und begehbarer Dusche.

Mandarin Oriental Wien Deluxe Suite
Die Deluxe Suite ist die niedrigste Suitenkategorie im Haus

Darüber rangieren die Corner Suite, die Premier Suite mit separatem Essbereich, die Mandarin Suite als Hommage an Architekt Alfred Keller und schließlich die Royal Suite mit eigenem Büro und Küchenzeile. Die regulären Zimmer starten bei 30 Quadratmetern in der Kategorie Superior Room und reichen über den Deluxe Room bis zum größeren Mandarin Room. Zimmer und Suiten sind damit angenehm groß, aber eben auch nicht riesig.

Mandarin Oriental Wien Flur
Die Flure sind hell und mit dezenten Mustern gestaltet

Das Design ist im gesamten Haus gleichermaßen modern und arbeitet immer wieder Jugendstilelemente ein, ohne dabei historisierend zu wirken. Wer den typischen Wiener Stil mit schweren Stoffen und viel Stuck sucht, ist hier folglich falsch – das Mandarin Oriental Wien ist ein deutlich zeitgenössischeres Haus.

Der Eingangsbereich

Die Suite beginnt mit einem angenehm großen Eingangsbereich, in dem sich auch die Schränke befinden. Von hier gelangt man sowohl ins Wohnzimmer als auch direkt ins Badezimmer.

Mandarin Oriental Wien Suite Eingang
Der Eingangsbereich bietet reichlich Stauraum

Der Platz reicht problemlos aus, um mehrere Koffer aufzuklappen, und es gibt genügend Fläche zum Legen und Hängen. Gerade bei längeren Städtetrips ist das ein echter Pluspunkt.

Mandarin Oriental Wien Suite Schrank
Bademäntel und Pantoffeln liegen im Schrank bereit

Bügelbrett und Safe finden sich selbstverständlich ebenfalls im Schrank, dazu Bademäntel und Pantoffeln für den Weg ins Spa.

Das Wohnzimmer

Das Wohnzimmer ist ein vergleichsweise kleiner Raum, dafür aber ausgesprochen stilvoll und hochwertig eingerichtet. Durch die bodentiefen Vorhänge und die helle Farbgebung wirkt er dennoch nicht beengt.

Mandarin Oriental Wien Suite Wohnzimmer
Das Wohnzimmer der Deluxe Suite

Direkt neben dem Eingang steht eine große Kommode, in der die Minibar untergebracht ist. Wasser ist komplett kostenfrei, alle anderen Getränke und Snacks kosten extra – dafür ist die Minibar aber wirklich gut gefüllt.

Mandarin Oriental Wien Suite Minibar
Die Minibar ist gut bestückt

In derselben Kommode findet sich eine Nespresso-Maschine samt Wasserkocher und allen nötigen Utensilien. Wer morgens nicht gleich hinunter ins Restaurant möchte, kann sich hier also erst einmal einen Kaffee machen.

Mandarin Oriental Wien Suite Kaffeemaschine
Nespresso-Maschine und Wasserkocher stehen bereit

Daneben schließen sich der Flachbildfernseher und ein langes Board an, das sich gut als Ablage nutzen lässt. Auf der gegenüberliegenden Seite steht eine bequeme Couch, dazu kommen ein Sessel und eine bereitliegende Decke.

Auf dem großen Couchtisch waren beim Check-in bereits das Willkommensgeschenk und eine Orchidee drapiert. Insgesamt ein sehr schöner Raum, in dem man auch abends gerne noch sitzen bleibt.

Mandarin Oriental Wien Willkommensgeschenk
Das Willkommensgeschenk wartete bereits auf dem Couchtisch

Wer möchte, kann den Raum dank der Verbindungstür komplett vom Schlafbereich abtrennen – praktisch, wenn man zu zweit reist und einer noch arbeiten möchte.

Das Schlafzimmer

Auch das Schlafzimmer ist nicht allzu groß, lässt sich dafür aber durch eine Tür vollständig abtrennen. Zugang hat man sowohl vom Wohnzimmer als auch vom Badezimmer aus.

Mandarin Oriental Wien Suite Schlafzimmer
Das Schlafzimmer lässt sich komplett abtrennen

Dominiert wird der Raum vom großen Bett, das wie üblich bei Mandarin Oriental ausgesprochen bequem ist. Dank des Kissenmenüs lag mein bevorzugtes Kissen bereits bei der Ankunft bereit.

Mandarin Oriental Wien Suite Bett
Das Bett zählt zu den Highlights der Suite

Auf beiden Seiten des Bettes steht jeweils ein großer Nachttisch aus Marmor. Ein kleiner Fächer als Markenzeichen von Mandarin Oriental sorgt für einen dezenten Wiedererkennungswert.

Mandarin Oriental Wien Suite Nachttisch
Der Fächer ist das Markenzeichen von Mandarin Oriental

Steckdosen und Lademöglichkeiten sind reichlich vorhanden. Das Licht lässt sich inklusive Dimmung genauso vom Bett aus steuern wie die Vorhänge, was im Alltag mehr Komfort bringt, als man zunächst denkt.

Mandarin Oriental Wien Suite Fernseher
Der Blick vom Bett in Richtung Fenster und Fernseher

Dazu kommen ein weiterer Flachbildfernseher und selbstverständlich ein Turndown-Service am Abend. Der Ausblick geht sowohl vom Schlaf- als auch vom Wohnzimmer auf die Häuser gegenüber und ist damit nichts Besonderes – dafür war die Suite angenehm hell.

Mandarin Oriental Wien Ausblick
Der Ausblick fällt auf die Häuser gegenüber

Wer einen spektakulären Blick über die Dächer Wiens sucht, wird ihn hier also nicht finden. Bei einer Lage mitten im ersten Bezirk ist das aber ohnehin die Regel und nicht die Ausnahme.

Das Badezimmer

Ein Tageslichtbad ist das Badezimmer der Deluxe Suite zwar nicht, ansonsten fällt es aber ausgesprochen luxuriös und großzügig aus. Aufgeteilt ist es in zwei Bereiche.

Mandarin Oriental Wien Suite Badezimmer
Das Badezimmer ist in zwei Bereiche aufgeteilt

Der vordere Teil beherbergt einen großen Doppelwaschtisch und die Badewanne. Ablagefläche gibt es mehr als ausreichend, dazu kommen sehr hochwertiger Marmor und die üblichen zusätzlichen Utensilien auf dem Waschtisch.

Mandarin Oriental Wien Suite Waschtisch
Der Doppelwaschtisch bietet viel Ablagefläche

Die Badewanne hat eine gute Größe und wirkt ebenfalls sehr luxuriös – unter anderem wegen des Marmors, aber auch dank Badesalz und einer frischen Pflanze.

Mandarin Oriental Wien Suite Badewanne
Die Badewanne ist großzügig geschnitten

Leicht abgetrennt im hinteren Teil liegen jeweils hinter einer Milchglastür die Dusche und die Toilette. Letztere bietet japanische Funktionen, wie man sie bei Mandarin Oriental erwarten darf.

Mandarin Oriental Wien Suite Toilette
Die Toilette bietet japanische Funktionen

Die Dusche ist wirklich toll: Sie verfügt über zwei Duschköpfe und einen hervorragenden Wasserdruck – ein Punkt, an dem viele Luxushotels scheitern.

Mandarin Oriental Wien Suite Dusche
Zwei Duschköpfe und ein toller Wasserdruck

Bei den Pflegeprodukten setzt man auf Diptyque, die in großen Spendern bereitstehen. Insgesamt ist das Badezimmer der wohl stärkste Teil der Suite.

Mandarin Oriental Wien Pflegeprodukte
Die Pflegeprodukte stammen von Diptyque

Ein Fenster hätte dem Raum sicher noch einmal gutgetan, in einem Altbau dieser Art ist das aber kaum umsetzbar gewesen.

Mandarin Oriental Wien – die Gastronomie

Das gastronomische Konzept fällt vor allem dadurch auf, dass sich alle Optionen im selben Bereich befinden. Gemeinsam firmieren sie unter dem Namen Atelier 7, benannt nach der Hausnummer in der Riemergasse.

Mandarin Oriental Wien Atelier
Alle gastronomischen Optionen liegen im selben Bereich

Im Erdgeschoss betritt man einen großen, dank eines Glasdachs lichtdurchfluteten und sehr schicken Raum, in dessen Mitte sich mit der Atelier 7 Brasserie das Hauptrestaurant befindet. Serviert wird hier von morgens bis abends, mit einem Schwerpunkt auf Fisch und Meeresfrüchten sowie asiatischen und österreichischen Einflüssen.

Mandarin Oriental Wien Brasserie
Die Atelier 7 Brasserie liegt unter dem Glasdach

In einem seitlich abgetrennten Raum findet man mit Le Sept zudem ein Gourmetrestaurant, das sich ebenfalls Meeresfrüchten widmet und französische Technik mit asiatischen Einflüssen kombiniert. Geöffnet ist es allerdings nur von Donnerstag bis Samstag am Abend, im Hochsommer legt man zudem eine mehrwöchige Pause ein.

Mandarin Oriental Wien Le Sept
Das Gourmetrestaurant liegt in einem eigenen Raum

Jeweils seitlich, ohne konkrete Abtrennung, aber mit anderen Möbeln, sind das Café und die Bar zu finden. Atelier 7 The Café interpretiert das Wiener Kaffeehaus modern und lockt tagsüber mit Patisserie, Kaffeespezialitäten und einer Auswahl an Tees.

Mandarin Oriental Wien Patisserie
Die Patisserie-Vitrine im Cafébereich

Abends übernimmt die Atelier 7 Izakaya & Bar, die auf Cocktails mit japanischen Zutaten wie Sake, Shochu und Whisky setzt. Der Tresen ist einer der schönsten, die ich in Wien gesehen habe.

Mandarin Oriental Wien Bar
Die Bar setzt auf japanisch inspirierte Cocktails

Wer lieber auf dem Zimmer bleibt, kann rund um die Uhr auf einen Room Service mit ansprechender Karte zurückgreifen.

Das Frühstück

Getestet habe ich bei meinem Aufenthalt ausschließlich das Frühstück, das komplett à la carte serviert wird. Ein Buffet gibt es also nicht.

Mandarin Oriental Wien Frühstück
Gefrühstückt wird unter dem Glasdach

Bei inkludiertem Frühstück – wie es über suitespot der Fall ist – kann man so viel von allem bestellen, wie man möchte. Das Angebot auf der Karte ist entsprechend umfangreich.

Mandarin Oriental Wien Frühstückskarte
Die Karte fällt angenehm umfangreich aus

Den Auftakt macht eine Etagere mit Wurst, Käse, Gemüse, Lachs und vielem mehr, dazu kommt ein Brotkorb. Kleiner Wermutstropfen: Die Zusammenstellung war an beiden Tagen nahezu identisch.

Mandarin Oriental Wien Etagere
Die Etagere eröffnet das Frühstück

Qualitativ gibt es daran allerdings nichts auszusetzen. Gerade die Käse- und Schinkenauswahl war durchweg hochwertig.

Mandarin Oriental Wien Käse
Käse und Schinken überzeugen qualitativ

Auch der Brotkorb kann sich sehen lassen und wird auf Wunsch nachgereicht.

Mandarin Oriental Wien Brotkorb
Der Brotkorb wird auf Wunsch nachgereicht

Darüber hinaus lassen sich ausgewählte kalte Speisen an den Platz bestellen, zum Beispiel verschiedene Joghurts oder Bircher Müsli. Auch das Angebot an warmen Speisen ist breit, Sonderwünsche sind dabei problemlos möglich.

Mandarin Oriental Wien Avocadobrot
Warme Speisen kommen frisch an den Platz

Süße Speisen gibt es dabei genauso wie herzhafte, Qualität und Geschmack waren durchweg sehr gut. Kaffeespezialitäten und frisch gepresste Säfte werden ebenfalls direkt am Platz serviert.

Mandarin Oriental Wien Süßspeisen
Auch süße Gerichte stehen auf der Karte

Problematisch ist allerdings, dass der Service gerade am Wochenende teils sehr langsam ist. Je voller es wird, desto schwieriger wird es: Auf Bestellungen musste ich teils enorm lange warten, abgeräumt wurde kaum noch.

An sich ist das Konzept gut, zu Stoßzeiten funktioniert es trotz vieler Kellner aber leider nicht ideal. Wer entspannt frühstücken möchte, sollte am Wochenende entsprechend früh nach unten gehen.

Mandarin Oriental Wien – die Erholung

Anders als beispielsweise in Zürich oder Luzern gibt es im Mandarin Oriental Wien auch einen Pool. Im Keller des Hotels findet sich ein modernes Spa mit Nassbereich, Ruheraum, sieben Behandlungsräumen und Umkleiden, dazu kommt ein Fitnessraum.

Mandarin Oriental Wien Spa
Der Flur zu den Behandlungsräumen

Der Fitnessraum ist rund um die Uhr zugänglich, der Pool von 7 bis 21 Uhr und Sauna sowie Dampfbad ab 7:30 Uhr. Behandlungen werden zwischen 10 und 19 Uhr angeboten, unter anderem mit Produkten von Wildsmith, Swiss Perfection und 111SKIN.

Der Fitnessraum

Der Fitnessraum hat für ein Stadthotel eine sehr gute Größe und wirkt dank „unechter“ Tageslichtfenster dennoch hell – für einen Kellerraum ausgesprochen angenehm.

Mandarin Oriental Wien Fitnessraum
Der Fitnessraum ist größer als in vielen Stadthotels

Die Einrichtung ist modern und stilvoll sowie von hoher Qualität. Fischgrätparkett und Spiegelfronten sorgen dafür, dass der Raum eher nach Boutique-Studio als nach Hotelgym aussieht.

Mandarin Oriental Wien Cardio
Bei den Cardiogeräten stimmt auch die Quantität

Zum Einsatz kommen moderne Geräte von Technogym, sowohl die Auswahl als auch die Quantität bei den Cardiomaschinen ist gut. Auch diverse Maschinen für verschiedene Bereiche des Krafttrainings stehen bereit.

Mandarin Oriental Wien Kraftgeräte
Die Kraftgeräte stammen von Technogym

An beiden Enden des Fitnessraums gibt es jeweils einen Hantelbereich. Auf der einen Seite steht eine Langhantel mit weiteren Trainingsmöglichkeiten bereit.

Mandarin Oriental Wien Langhantel
Ein Rack mit Langhantel steht ebenfalls bereit

Auf der anderen Seite findet man Kurzhanteln verschiedener Gewichtsklassen und zwei Hantelbänke. Sonstiges Equipment ist ebenfalls ausreichend vorhanden.

Mandarin Oriental Wien Kurzhanteln
Kurzhanteln und zwei Bänke für das freie Training

Wasser, Nüsse, kalte Tücher und Handtücher stehen selbstverständlich ebenfalls bereit. Für ein Stadthotel ist das ein sehr starkes Gesamtpaket.

Der Pool

Der Pool im Keller ist ausgesprochen schick gestaltet und dank einer Länge von 13 Metern auch gut zum Schwimmen geeignet. Dunkler Marmor und indirekte Beleuchtung sorgen für eine fast schon feierliche Atmosphäre.

Mandarin Oriental Wien Pool
Der Pool misst 13 Meter in der Länge

Das Problem ist allerdings, dass der Pool insgesamt ziemlich klein ist und schon bei drei Personen überfüllt wirkt. Bei einem Haus mit 138 Zimmern und Suiten ist das schlicht zu wenig.

Mandarin Oriental Wien Poolbereich
Dunkler Marmor prägt den Poolbereich

Auch die Zahl der Liegen neben dem Pool ist mit vier sehr gering, zumal etwas mehr Platz vorhanden wäre. Hier wäre mit wenig Aufwand deutlich mehr möglich gewesen.

Mandarin Oriental Wien Poolliegen
Neben dem Pool stehen lediglich vier Liegen

Neben dem Pool findet man zudem ein Saunarium und ein Dampfbad, beides sehr schön gemacht. Bei meinen beiden Besuchen war der Bereich leider jeweils sehr voll.

Mandarin Oriental Wien Sauna
Der Wellnessbereich verfügt über mehrere Saunen

Dazu kamen laute und spielende Kinder im Pool – das Hotel gibt mit 11 bis 14 Uhr zwar eigene Family Pool Hours an, wirklich durchgesetzt wurde das aber nicht. Nur morgens war es recht angenehm.

Der Wellnessbereich

In einem abgetrennten Raum findet man einen Ruheraum mit insgesamt vier Liegen. Diese bieten allerdings nicht allzu viel Privatsphäre, da man direkt auf die Person gegenüber blickt.

Mandarin Oriental Wien Ruheraum
Der Ruheraum ist stimmungsvoll ausgeleuchtet

Ansonsten ist der Raum exklusiv und entspannend gestaltet, die Liegen selbst sind bequem. Ein Kamineffekt mit Kerzen sorgt für die passende Atmosphäre.

Mandarin Oriental Wien Liegen
Vier Liegen stehen im Ruheraum bereit

Im Vorraum stehen zusätzlich zwei Couches, die man ebenfalls nutzen kann. Damit relativiert sich die geringe Zahl an Liegen zumindest ein wenig.

Mandarin Oriental Wien Ruhebereich
Auch einzelne Liegen laden zum Verweilen ein

Die Umkleiden sind großzügig und bieten alles, was man braucht. Dort findet sich zudem eine weitere, wärmere Sauna.

Mandarin Oriental Wien Umkleide
Die Umkleiden fallen großzügig aus

Unterm Strich ist der Wellnessbereich sehr schick gemacht – für die Zahl der Gäste ist er aber schlicht zu klein dimensioniert.

Mandarin Oriental Wien – das Fazit

Mit dem Mandarin Oriental Wien hat die Stadt ein weiteres tolles Luxushotel bekommen, das zudem mit einer sehr angenehmen und ruhigen Lage im ersten Bezirk punktet. Das Design ist in nahezu allen Bereichen des Hauses unglaublich schön und fühlt sich durchweg luxuriös an.

Die Zimmer und Suiten sind, wie man es von Mandarin Oriental kennt, sehr hochwertig eingerichtet. Gerade das Badezimmer und das Bett haben mich überzeugt, während der Ausblick erwartungsgemäß keine große Rolle spielt.

Kritik muss sich das Haus dort gefallen lassen, wo es eng wird: Der Wellnessbereich ist zwar schick, für die Zahl der Gäste aber zu klein. Und auch der schöne Restaurantbereich mit dem qualitativ tollen Frühstück leidet, sobald zu viele Gäste gleichzeitig da sind.

Beides sind allerdings Punkte, die den sehr starken Gesamteindruck nur leicht trüben. Unterm Strich bleibt eine klare Empfehlung, auch wegen des größtenteils ausgezeichneten Service und der eben extrem schicken Einrichtung. Wer über suitespot bucht und die Vorteile mitnimmt, bekommt in Wien derzeit eines der besten Gesamtpakete überhaupt.

Der Aufenthalt im Mandarin Oriental Wien fand im Juli 2026 statt.
Weitere Eindrücke aus dem Mandarin Oriental Wien   +

Mandarin Oriental Wien Glasdach
Das Glasdach prägt den Restaurantbereich
Mandarin Oriental Wien Barbereich
Der Sitzbereich der Bar
Mandarin Oriental Wien Suite Sitzbereich
Der Sitzbereich im Wohnzimmer
Mandarin Oriental Wien Suite Steckdosen
Steckdosen und Bedienelemente am Nachttisch
Mandarin Oriental Wien Badewanne Detail
Pflegeprodukte an der Badewanne
Mandarin Oriental Wien Joghurt
Joghurt und Müsli kommen an den Platz
Mandarin Oriental Wien Wasserstation
Wasser und Snacks im Fitnessraum
Mandarin Oriental Wien Spa Dusche
Die Duschen im Nassbereich
Mandarin Oriental Wien Saunarium
Das Saunarium neben dem Pool

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Autor

Moritz hat sich über die Jahre ein enormes Wissen über Finanzprodukte, Loyalitätsprogramme und Luxusreisen angeeignet. Für Luxushotels, First Class Flüge sowie die Details von Kreditkarten, Tagesgeldkonten und mehr ist Moritz genau der richtige Ansprechpartner!

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