Die Seven Seas Explorer war 2016 der erste Neubau von Regent Seven Seas seit über einem Jahrzehnt – und wurde bei ihrer Indienststellung als „luxuriösestes Schiff, das je gebaut wurde” vermarktet. An Bord liegt die Regent Suite, eine der größten Suiten auf See.
Kreuzfahrt mit Regent Seven Seas
- Unbegrenzte Landausflüge in jedem Hafen inklusive
- All-Suite-Schiffe mit Balkon in jeder Kategorie
- Getränke, Trinkgeld und WLAN im Reisepreis
- Doppelte Loyalty-Nächte für Alleinreisende
Gebaut wurde sie bei Fincantieri in Ancona und im Sommer 2016 abgeliefert. Fachquellen führen sie mit 55.254 Bruttoraumzahl, rund 750 Gästen und 552 Crewmitgliedern; die Reederei selbst nennt für ihre Flotte eine Spanne von 496 bis 822 Gästen.
Zehn Decks stehen Gästen offen. Alle Unterkünfte sind Suiten, nahezu alle mit eigenem Balkon – und weil Regent Landausflüge in den Reisepreis einrechnet, ist die Preisrechnung an Bord eine andere als bei jeder anderen Luxusreederei.
Das Wichtigste in Kürze
- Kategorie: Luxusklasse – 2016 der erste Neubau seit über einem Jahrzehnt, damals als luxuriösestes Schiff seiner Zeit vermarktet
- Seit 2016 im Dienst, gebaut bei Fincantieri in Ancona
- Rund 750 Gäste auf zehn Gästedecks, ausschließlich Suiten
- Acht gastronomische Adressen, darunter das panasiatische Pacific Rim
- Umbau ab Mai 2028: größere Veranda-Suiten, dafür weniger Gäste
Diese Seite erklärt, was „Most Inclusive” konkret bedeutet, welche Suiten es gibt, was auf welchem Deck liegt, welche Restaurants an Bord sind – und was der angekündigte Umbau ab 2028 für eine Buchung heute bedeutet.
Inhaltsverzeichnis
- Was ist bei Regent im Reisepreis enthalten?
- Die Suiten auf der Seven Seas Explorer
- Der Umbau ab 2028: Was sich ändert
- Die Kulinarik an Bord der Seven Seas Explorer
- Deckplan der Seven Seas Explorer: Was liegt auf welchem Deck?
- Bordleben und Wellness auf der Seven Seas Explorer
- Für wen lohnt sich die Seven Seas Explorer?
- Welche Routen fährt die Seven Seas Explorer?
- Mit der Seven Seas Explorer unterwegs
- Weitere Schiffe von Regent Seven Seas im Überblick
Was ist bei Regent im Reisepreis enthalten?
Regent wirbt mit dem Versprechen der umfassendsten Luxuskreuzfahrt, und der entscheidende Punkt daran steht nicht an Bord, sondern an Land: Landausflüge sind in unbegrenzter Zahl in jedem Hafen enthalten. Das leistet keine andere Reederei dieses Segments in dieser Form.
| Leistung | Im Reisepreis |
|---|---|
| Suite mit Balkon | enthalten |
| Landausflüge in jedem Hafen | enthalten, in unbegrenzter Zahl |
| Alle Spezialitätenrestaurants | enthalten, ohne Zuschlag |
| Getränke an Bord und in der Suite | enthalten |
| Trinkgelder | enthalten |
| WLAN | enthalten, ohne Volumengrenze |
| Wäscheservice | enthalten |
| Hotelnacht vor der Reise | ab der Concierge Suite |
Ausgenommen sind nur besonders aufwendige Sonderformate, die Regent unter dem Namen Regent Choice führt. Alles andere im Ausflugsprogramm bucht Ihr ohne zusätzliche Rechnung – bei einer Reise mit zehn Häfen ist das der Posten, der den Vergleich mit anderen Anbietern kippt.
Sind die Flüge auch enthalten?
Das hängt am Tarif. Regent arbeitet mit zwei Stufen: Der reguläre All-inclusive-Tarif deckt Bordleistungen und Landausflüge ab, die Anreise jedoch nicht. Wer den Ultimate All-Inclusive Fare bucht, bekommt Hin- und Rückflug in der Economy Class dazu; ein Upgrade ist auf Anfrage gegen Aufpreis möglich.
Eine Ausnahme gibt es an der Spitze: Gäste der Regent Suite erhalten im Ultimate-Tarif ein Upgrade auf Business-Class-Flüge, ohne dafür extra zu zahlen.
Wo liegt der Unterschied zu Silversea?
Beide Reedereien fahren All-Suite-Schiffe im Ultra-Luxus-Segment, setzen aber gegensätzliche Schwerpunkte. Bei Silversea gehört ein Butler zu jeder Suite, Landausflüge kosten je nach Tarif extra. Bei Regent sind die Ausflüge enthalten, der Butler kommt erst ab den Penthouse-Kategorien. Dieses Gegensatzpaar ist der belastbarste Unterschied zwischen beiden Marken.
Die Suiten auf der Seven Seas Explorer
Innenkabinen gibt es nicht. Sämtliche Unterkünfte sind Suiten, und bis auf wenige Ausnahmen haben alle einen eigenen Balkon. Die Reederei weist die Flächen einschließlich Balkon aus.
| Kategorie | Fläche in Quadratmetern |
|---|---|
| Regent Suite | 472,8 |
| Signature Suite | 176 |
| Grand Suite | 118 |
| Explorer Suite | 76,2 |
| Seven Seas Suite | 53,6 |
| Penthouse Suite A bis C | 52,1 |
| Concierge Suite D und E | 38,5 |
| Serenity Suite F1 und F2 | 38,5 |
| Deluxe Veranda Suite G1 und G2 | 31,5 und 28,5 |
| Veranda Suite H | 28 |
Zwei Dinge fallen an dieser Liste auf. Erstens der Abstand zwischen Einstieg und Spitze: Die Regent Suite ist rund siebzehnmal so groß wie eine Veranda Suite – eine Spreizung, die kein anderes Schiff im Segment erreicht. Zweitens die Enge im unteren Bereich: Zwischen Veranda, Deluxe Veranda, Serenity und Concierge liegen nur wenige Quadratmeter, hier entscheidet vor allem die Lage im Schiff.
Was macht die Regent Suite besonders?
Mit 472,8 Quadratmetern ist sie größer als die meisten Einfamilienhäuser und belegt einen kompletten Bugbereich. Zur Ausstattung gehören mehrere Räume, ein eigener Spa-Bereich in der Suite und ein Flügel. Es gibt sie genau einmal an Bord – wer sie buchen will, plant Jahre im Voraus.
Ab wann gibt es einen Butler?
Anders als bei Silversea ist der Butler bei Regent nicht in jeder Kategorie dabei. Er kommt ab den Penthouse-Kategorien dazu. Darunter betreut Euch der reguläre Suitenservice – bei einem Schiff dieser Größenordnung ist der Unterschied im Alltag geringer, als die Kategorienamen vermuten lassen.
Der Umbau ab 2028: Was sich ändert
Regent hat für die drei Schiffe der Explorer-Klasse einen Umbau angekündigt. Die Reederei nennt auf ihrer Deckplanseite konkrete Termine: Seven Seas Splendor am 6. Dezember 2027, Seven Seas Explorer am 22. Mai 2028 und Seven Seas Grandeur am 13. November 2028. Ab diesen Daten gelten neue Deckpläne.
| Merkmal | Vor und nach dem Umbau |
|---|---|
| Suiten | von 373 auf höchstens 344 |
| Gäste | von rund 750 auf 688 |
| Einstiegskategorie | von 28 auf 38 bis 43 Quadratmeter |
| Neue Kategorie | Horizon Penthouse Suite |
| Ausstattung | begehbarer Kleiderschrank und Doppelwaschtisch in jeder Suite |
Für eine Buchung heute heißt das zweierlei. Wer vor Mai 2028 fährt, bekommt das Schiff im heutigen Zustand – und die günstigen Einstiegskategorien, die es danach so nicht mehr gibt. Wer danach bucht, zahlt für deutlich mehr Fläche, teilt sich das Schiff aber mit rund 60 Gästen weniger.
Die Kulinarik an Bord der Seven Seas Explorer
Acht gastronomische Adressen stehen zur Wahl, und keine davon kostet Zuschlag. Weil bei Regent auch die Spezialitätenrestaurants im Reisepreis stecken, entfällt die auf anderen Schiffen übliche Rechnerei, ob sich ein Abend im Steakhaus lohnt.
| Restaurant | Was Euch dort erwartet |
|---|---|
| Compass Rose | das Hauptrestaurant auf Deck 4, offene Sitzordnung |
| Prime 7 | amerikanisches Steakhaus auf Deck 10 |
| Chartreuse | französische Küche, ebenfalls auf Deck 10 |
| Pacific Rim | panasiatisch, auf Deck 5 – nur auf der Explorer-Klasse |
| Sette Mari at La Veranda | italienisches Abendkonzept auf Deck 11 |
| La Veranda | Frühstück und Mittagessen mit Buffet |
| Pool Grill | Grillgerichte am Pooldeck |
| Coffee Connection | Kaffee, Gebäck und Kleinigkeiten auf Deck 5 |
Reservierungen gibt es nur für Prime 7, Chartreuse und Pacific Rim, und die Zahl der Reservierungen je Reise ist nach Suitenkategorie gestaffelt. Compass Rose und La Veranda laufen ohne Anmeldung – wer spontan essen möchte, hat also immer eine Adresse offen.
Pacific Rim ist die Adresse, die es auf den älteren Schiffen der Flotte nicht gibt. Seven Seas Mariner, Voyager und Navigator kommen ohne das panasiatische Konzept aus – wer gezielt danach sucht, ist auf die Explorer-Klasse angewiesen.
Was ist die Culinary Arts Kitchen?
Auf Deck 11 liegt ein eigener Kochschulraum mit einzelnen Arbeitsplätzen. Dort finden Kurse statt, die als Programmpunkt gebucht werden – anders als die Restaurants gegen Gebühr. Auf den älteren Schiffen der Flotte übernimmt seit den jüngsten Werftaufenthalten das Epicurean Enrichment Studio eine ähnliche Rolle.
Deckplan der Seven Seas Explorer: Was liegt auf welchem Deck?
Zehn Decks stehen Gästen offen, gezählt von Deck 4 bis Deck 14 – ein Deck 13 gibt es nicht. Die öffentlichen Bereiche liegen ganz unten und ganz oben, dazwischen die Suiten.
| Deck | Was sich dort befindet |
|---|---|
| 4 | Atrium, Boutique, Casino, Compass Rose, Constellation Theater und Explorer Lounge |
| 5 | Rezeption, Coffee Connection, Pacific Rim, Meridian Lounge, Infinity Pool und Serene Spa |
| 6 | Fitnessbereich und Suiten |
| 7 bis 9 | Suitendecks |
| 10 | Chartreuse, Prime 7 und The Study |
| 11 | Pooldeck, Pool Bar, Pool Grill, La Veranda, Sette Mari, Culinary Arts Kitchen, Bibliothek und Observation Lounge |
| 12 | Sportdeck mit Bocciabahn, Puttinggreen, Paddle-Tennis und Joggingstrecke |
| 14 | oberste Suiten |
Für die Suitenwahl folgt daraus: Die Decks 7 bis 9 liegen am ruhigsten, weil unter ihnen der Fitnessbereich und über ihnen erst die Restaurants auf Deck 10 beginnen. Wer kurze Wege zum Pool will, bucht nah an Deck 11 – zahlt das aber mit Betrieb am frühen Morgen.
Den vollständigen Grundriss samt Suitennummern veröffentlicht die Reederei selbst: der offizielle Deckplan der Seven Seas Explorer. Beachtet dort den Hinweis auf die ab Mai 2028 gültige neue Fassung.
Bordleben und Wellness auf der Seven Seas Explorer
Der Serene Spa & Wellness auf Deck 5 liegt direkt neben einem Infinity-Pool am Bug – eine Kombination, die es auf den älteren Schiffen der Flotte nicht gibt. Das eigentliche Pooldeck sitzt weit oben auf Deck 11.
Abends spielt sich das Bordleben im Constellation Theater auf Deck 4, in der Explorer Lounge und in der Meridian Lounge ab. Der Connoisseur Club auf Deck 11 ist die Zigarrenbar, The Study der ruhige Rückzugsort neben den beiden Spezialitätenrestaurants.
Ein Detail, das im Bordalltag mehr ausmacht als jede Ausstattungsliste: Weil Getränke, Restaurants und Trinkgelder abgegolten sind, gibt es an Bord praktisch keine Situation, in der unterschrieben werden muss. Wer schon einmal am Ende einer Kreuzfahrt eine vierstellige Bordrechnung bekommen hat, versteht, warum Regent sein Publikum damit hält.
Für Stammgäste führt Regent die Seven Seas Society. Gezählt werden Nächte an Bord, und ein Detail lohnt die Aufmerksamkeit: Alleinreisende sammeln doppelt – bei einer Reederei dieser Preisklasse ein spürbarer Vorteil.
Für wen lohnt sich die Seven Seas Explorer?
Das Schiff richtet sich an Reisende, die Planungssicherheit über alles stellen: Wer bucht, weiß, dass Ausflüge, Getränke und Trinkgelder abgedeckt sind.
| Geeignet für | Weniger geeignet für |
|---|---|
| Wer in jedem Hafen einen geführten Ausflug machen will | Wer Häfen ohnehin auf eigene Faust erkundet |
| Reisende, die eine kalkulierbare Bordrechnung wollen | Wer nach dem günstigsten Preis je Nacht sucht |
| Wer die größte Suite der Flotte buchen möchte | Familien mit Kindern, für die es kein Programm gibt |
| Wer das panasiatische Pacific Rim erleben will | Wer einen Butler in jeder Kategorie erwartet |
Welche Routen fährt die Seven Seas Explorer?
Die Seven Seas Explorer ist weltweit im Einsatz. Zum typischen Programm gehören Alaska und die Pazifikküste Nordamerikas im Sommer, Asien und Australien im Winter sowie längere Passagereisen über den Pazifik. Auch das Mittelmeer und Nordeuropa stehen im Kalender.
Weil die Landausflüge im Preis stecken, verändert die Routenwahl die Rechnung stärker als bei anderen Reedereien: Eine Route mit vielen Häfen holt mehr aus dem Tarif heraus als eine mit vielen Seetagen. Wer den Inklusivgedanken ausreizen will, wählt entsprechend.
Was kostet eine Reise mit der Seven Seas Explorer?
Regent gehört zu den teuersten Reedereien der Welt. Für eine einwöchige Reise solltet Ihr mit einem mittleren bis hohen vierstelligen Betrag je Person rechnen; Weltreisen und Buchungen der Regent Suite erreichen ohne Weiteres fünf- bis sechsstellige Summen. Verbindlich ist immer die Tagesabfrage im Buchungsportal.
Der Vergleich mit anderen Anbietern führt nur mit vollständiger Gegenrechnung zu einem sinnvollen Ergebnis. Landausflüge in zehn Häfen, ein Getränkepaket, sämtliche Spezialitätenrestaurants, Trinkgelder und WLAN summieren sich bei einer Premium-Reederei schnell auf einen vierstelligen Betrag je Person – und genau diese Posten sind hier bereits abgegolten.
Hinzu kommt der Tarifunterschied: Im Ultimate All-Inclusive Fare sind auch die Flüge dabei. Wer aus Deutschland nach Alaska oder Asien anreist, verschiebt damit einen weiteren vierstelligen Posten in den Katalogpreis. Beim Preisvergleich lohnt deshalb immer der Blick darauf, welche Tarifstufe der ausgewiesenen Zahl zugrunde liegt.
Mit der Seven Seas Explorer unterwegs
Die Seven Seas Explorer ist das Schiff, mit dem Regent 2016 den Anschluss an die Neubauten der Konkurrenz gefunden hat. Acht Restaurants ohne Zuschlag, unbegrenzte Landausflüge und eine Suite von 472,8 Quadratmetern an der Spitze – das Angebot ist konsequent auf ein Publikum zugeschnitten, das nicht rechnen möchte.
Wer ein kleineres Schiff sucht, findet es bei Seven Seas Mariner oder Seven Seas Voyager. Wer das Neueste will, wartet auf die Seven Seas Prestige im Dezember 2026.
Kreuzfahrt mit Regent Seven Seas
- Unbegrenzte Landausflüge in jedem Hafen inklusive
- All-Suite-Schiffe mit Balkon in jeder Kategorie
- Getränke, Trinkgeld und WLAN im Reisepreis
- Doppelte Loyalty-Nächte für Alleinreisende
Weitere Schiffe von Regent Seven Seas im Überblick
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