Anfang 2026 hat eines der bekanntesten Hotels Kapstadts einen großen Wandel vollzogen: Nach einer umfassenden Renovierung und unter neuer Marke hat das frühere Table Bay Hotel als InterContinental an der Cape Town Waterfront wiedereröffnet. Was Euch hier mittlerweile erwartet, zeige ich Euch in meiner ausführlichen InterContinental Table Bay Hotel Kapstadt Bewertung!
Inhaltsverzeichnis
- InterContinental Table Bay Hotel Kapstadt – die Buchung
- InterContinental Table Bay Hotel Kapstadt – die Lage
- InterContinental Table Bay Hotel Kapstadt – das Zimmer
- InterContinental Table Bay Hotel Kapstadt – die Gastronomie
- InterContinental Table Bay Hotel Kapstadt – die Erholung
- InterContinental Table Bay Hotel Kapstadt – Fazit
Die Zahl der Luxushotels in Kapstadt kann sich durchaus sehen lassen, gerade im Vergleich zu anderen Städten in Südafrika. Wenig überraschend wollen daher auch die großen Ketten hier ein stärkeres Portfolio aufbauen – die Übernahme des traditionsreichen Table Bay Hotel durch IHG und die Neupositionierung als InterContinental ist somit ein logischer Schritt. Warum mich das Hotel an der Waterfront bei meinem Aufenthalt überzeugt hat, zeige ich Euch in diesem InterContinental Table Bay Hotel Kapstadt Review!
InterContinental Table Bay Hotel Kapstadt – die Buchung
Gebucht habe ich meinen Aufenthalt für die InterContinental Table Bay Hotel Kapstadt Bewertung aufgrund der Kurzfristigkeit mit Punkten und musste dafür knapp über 100.000 IHG One Rewards Punkte aufbringen. Bei einem Cash-Preis von etwas über 700 Euro war das eine durchaus gute Option. Alternativ wäre die Buchung via suitespot der beste Weg gewesen, wo es in dem Hotel umfangreiche Vorteile und den bekannten VIP-Service gibt.
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Durch die Anreise mit dem Auto gestaltete sich die Ankunft wegen einer Baustelle direkt vor der Tür zunächst etwas komplex – umso freundlicher fiel dafür der Empfang durch die Mitarbeiter aus. Das Auto wurde nicht nur abgenommen, sondern auch kostenlos geparkt. Valet Parking scheint in den Luxushotels Kapstadts generell inklusive zu sein, wie ich während meines Aufenthalts in der Stadt mehrfach feststellen konnte.
Von dort wurden wir direkt in die Lobby zum Check-in begleitet. Diese präsentiert sich ausgesprochen schick und hell: Unter einer hohen Decke mit einer markanten kuppelförmigen Leuchte gruppieren sich auf warmem Parkettboden gemütliche Sitzinseln aus cremefarbenen Sesseln und runden Polsterhockern – ein wirklich gelungener erster Eindruck.

Freundlich war auch das Angebot eines Willkommensgetränks, das uns direkt beim Empfang gereicht wurde.

Der Check-in selbst war dagegen eher durchschnittlich, dauerte einen Tick zu lang und verlief auch hinsichtlich der Konversation etwas zäh. Mit den Vorteilen von IHG One Rewards kannte man sich zudem kaum aus. Immerhin gab es ein Upgrade auf ein Zimmer mit Blick auf die Bucht sowie auf dem Zimmer ein kleines Willkommensgeschenk – eine Flasche Wein nebst einer Auswahl bunter Pralinen.

Das kostenfreie Frühstück im Restaurant am nächsten Morgen war dank meines IHG Diamond Status ebenfalls inkludiert.
InterContinental Table Bay Hotel Kapstadt – die Lage
Wenn mich eine Sache bei meinem InterContinental Table Bay Hotel Kapstadt Test in jeder Hinsicht überzeugt hat, dann ist es die Lage. Das Hotel liegt direkt an der berühmten V&A Waterfront – einer der schönsten und sichersten Ecken der Stadt – mit zahlreichen Restaurants und Bars unmittelbar vor der Tür.
Von vielen Punkten des Hotels aus blickt man über das Hafenbecken mit seinen Yachten hinweg direkt auf den Tafelberg, der über der Stadt thront – ein Postkartenmotiv, das man so schnell nicht satt wird.

Das Gebäude selbst präsentiert sich als heller, mehrstöckiger Bau mit einer Vorfahrt unter Palmen, an der man stilvoll empfangen wird.

Besonders praktisch ist die direkte Anbindung an die große Mall der V&A Waterfront: Über einen Übergang gelangt man trockenen Fußes in die elegante, von einem Glasdach überspannte Shopping-Galerie mit zahlreichen Boutiquen.

Auch zahlreiche Touren starten direkt von hier. In rund 15 Minuten ist man sowohl in der Innenstadt als auch im schönen Camps Bay, und zum Flughafen benötigt man etwa eine halbe Stunde. Damit eignet sich das Hotel hervorragend als Ausgangspunkt, um Kapstadt und die Umgebung zu erkunden.
Der Aufenthalt im InterContinental Table Bay Hotel Kapstadt fand im Mai 2026 statt.
InterContinental Table Bay Hotel Kapstadt – das Zimmer
Die Zimmer und Suiten des InterContinental Table Bay präsentieren sich nach der Renovierung im Jahr 2026 durchweg modern und stilvoll. Die Auswahl reicht von den 37 bis 44 Quadratmeter großen Classic Rooms über die etwas großzügigeren Premium Rooms bis hin zu verschiedenen Suiten – von der Junior Suite über die One Bedroom Suite bis zu den nach den Wahrzeichen der Stadt benannten Table Mountain und Lion’s Head Suites.

Schon an dieser Stelle möchte ich vorwegnehmen, dass sich ein Zimmer mit Ausblick absolut empfiehlt – dazu aber später mehr.
Der Eingangsbereich
Der Eingangsbereich des Zimmers fällt eher kompakt aus. Die Schränke sind direkt im Zimmer neben dem Bett verbaut und bieten dennoch recht viel Stauraum zum Hängen und Legen – auch mit einem großen und einem kleinen Koffer kommt man hier problemlos zurecht.
In den Schränken finden sich flauschige weiße Bademäntel, jede Menge Kleiderbügel, ein Safe sowie ein Bügelset, sodass es an der Grundausstattung nicht fehlt.

Direkt daneben ist die Minibar untergebracht, die mit einer großen Auswahl an Softdrinks, Säften und weiteren Getränken prall gefüllt, allerdings kostenpflichtig ist.

Darüber steht eine Nespresso-Kaffeemaschine, die sich mitsamt Kapseln und Milch kostenfrei nutzen lässt; Wasser in Flaschen wird ebenfalls täglich bereitgestellt.

Damit ist der Eingangsbereich funktional gut ausgestattet, auch wenn er nicht allzu großzügig ausfällt.
Das Schlafzimmer
Das Schlafzimmer selbst ist sehr modern und stilvoll gestaltet und setzt auf helle, freundliche Farben. Herzstück ist das ausgesprochen bequeme King-Bett mit hochwertiger Bettwäsche und einem elegant geschwungenen, gepolsterten Headboard, das von zwei dezenten Wandleuchten eingerahmt wird.

Beidseitig des Bettes stehen großzügige Nachttische, auf denen problemlos Platz für Smartphone, Buch und ein Glas Wasser ist. Steckdosen und Lichtschalter sind direkt griffbereit, und der Flachbildfernseher befindet sich genau gegenüber.

Ein echter Wohlfühlfaktor ist der Wohnbereich am Fenster: Auf einem stilvollen, in Blautönen gehaltenen Teppich gruppieren sich eine sehr bequeme Chaiselongue, ein kleiner Beistelltisch – auf dem auch das Willkommensgeschenk platziert war – sowie ein Sessel. Eine elegante Bogenleuchte rundet das durchdachte Design ab.

Nahe der Fensterfront steht zudem ein großer Tisch mit zwei Stühlen, der sich gut für ein Frühstück auf dem Zimmer oder zum Arbeiten eignet.

Das absolute Highlight ist allerdings der Ausblick: Von hier blickt man über die Waterfront und ihre Yachten hinweg direkt auf den Tafelberg – ein wahrer Traumblick, der das ohnehin schon sehr schöne und moderne Zimmer endgültig aufwertet. Genau deshalb lege ich Euch ein Zimmer mit Blick auf die Bucht ans Herz.

Kein Wunder also, dass ich mich im Schlafzimmer auf Anhieb wohlgefühlt habe.
Das Badezimmer
Ein weiteres Highlight ist das großzügig geschnittene Badezimmer, das in hellen Farben gehalten und komplett renoviert wurde.

Über einem großzügigen Waschtisch mit viel Ablagefläche hängt ein großer Spiegel; die Armaturen sind in Chrom gehalten, und ein hochwertiges Glas sowie gerollte Handtücher liegen bereit.

Den eleganten Mittelpunkt bildet eine schöne freistehende Badewanne, über der die Pflegeprodukte griffbereit stehen. Die Toilette ist separat abgetrennt.

Nichts auszusetzen hatte ich auch an der geräumigen Dusche, die mit hervorragendem Wasserdruck und gleich zwei Duschköpfen – einem regulären und einem Regenduschkopf – überzeugt.

Der zusätzliche Regenduschkopf sorgt dabei für ein besonders angenehmes Duscherlebnis.

Für die hochwertigen Pflegeprodukte zeichnet die Marke Byredo verantwortlich – in diesem Fall mit dem Duft Bal d’Afrique, der hervorragend zur Destination passt.

Insgesamt ist das Badezimmer damit ein ausgesprochen stilvoller Rückzugsort.
InterContinental Table Bay Hotel Kapstadt – die Gastronomie
Kulinarisch hat das InterContinental Table Bay einiges zu bieten. Zur Wahl stehen das All-Day-Dining-Restaurant Flint & Fennel, das vom südafrikanischen Sternekoch Jan Hendrik van der Westhuizen – ausgezeichnet mit einem Michelin-Stern für sein Restaurant JAN in Nizza – verantwortete Le Bistrot de JAN, die Cocktailbar The Botanist’s Table sowie das Poolrestaurant Solandra.
Das Frühstück
Das Frühstück, das im hellen Flint & Fennel serviert wird, war wirklich toll. Das Restaurant besticht durch eine geschwungene, wintergartenartige Fensterfront mit viel Tageslicht, einen schwarz-weißen Schachbrettboden sowie elegante Korbstühle – und natürlich durch den herrlichen Blick auf die Waterfront und den Tafelberg.

Die Auswahl am Buffet ist hervorragend: In zahlreichen Gläsern stehen Müsli, Granola und Cerealien bereit, ergänzt um getrocknete Früchte und Nüsse.

Daneben findet man eine gute Auswahl an frischem Brot, Brötchen und süßem Gebäck.

Besonders positiv hervorheben möchte ich außerdem die große Auswahl an frischem Obst sowie diverse Joghurts und weitere kalte Köstlichkeiten.

Ergänzt wird das kalte Angebot um verschiedene Käse- und Wurstsorten sowie Lachs – jeweils in sehr guter Qualität.

Wer es lieber warm mag, wird am großen warmen Buffet fündig, das von westlicher bis asiatischer Küche zahlreiche Optionen bereithält.

Hinzu kommt ein kompletter Service am Platz, der allerdings etwas langsam und wenig motiviert wirkte. Kaffeespezialitäten in guter Barista-Qualität werden ebenso direkt am Platz serviert wie Saft und Wasser.
Besonders schön lässt es sich an einem der Tische direkt an der Fensterfront frühstücken, von denen man den Blick auf die Waterfront und den Tafelberg genießt.

Darüber hinaus gibt es eine große Karte mit à la carte Gerichten. Diese kamen zwar ebenfalls etwas langsam, überzeugten dafür aber mit toller Auswahl und sehr gutem Geschmack – etwa die Omelettes und der French Toast.

Auch süße Spezialitäten standen zur Wahl und rundeten ein insgesamt hervorragendes Frühstück ab, das zu den besten zählt, die ich in Kapstadt erlebt habe.

So vielfältig wie das Frühstück fiel auch das übrige kulinarische Angebot des Hotels aus.
Das Abendessen
Auch das Abendessen im Hauptrestaurant Flint & Fennel war sehr gut. Negativ aufgefallen ist mir allerdings, dass nicht kommuniziert wurde, dass das Bistro Le Bistrot de JAN – das Bistro-Konzept des südafrikanischen Sternekochs Jan Hendrik van der Westhuizen (Michelin-Stern für sein Restaurant JAN in Nizza) – an diesem Abend geschlossen hatte.
Im Flint & Fennel bestellten wir daraufhin ein leckeres Huhn zum Teilen, das in einer Pfanne mit gleich mehreren Beilagen, Dips und Saucen serviert wurde – qualitativ wirklich hervorragend.

Stimmungsvoll war dabei auch das Ambiente am Abend, mit dezenter Tischbeleuchtung und Blick auf die beleuchtete Waterfront.

Insgesamt war das Abendessen damit ein rundum gelungenes Erlebnis.
Die Lobby Bar
In der Lobby Bar The Botanist’s Table haben wir zudem Cocktails getrunken, die ich allein schon wegen der Atmosphäre und des Ausblicks klar empfehlen kann. Der lange Tresen liegt unter einer beeindruckenden, hohen Bogendecke mit großen Rundbogenfenstern zur Waterfront.

Die Cocktails waren darüber hinaus sehr lecker und ausgesprochen günstig – eine klare Empfehlung.
InterContinental Table Bay Hotel Kapstadt – die Erholung
Das Erholungsangebot des InterContinental Table Bay ist durchaus attraktiv und besteht aus einem großen Außenpool, einem modernen Fitnessraum sowie einem Spa mit verschiedenen Behandlungsmöglichkeiten.
Der Pool
Der Pool hat einen wirklich tollen Eindruck hinterlassen: Er ist ziemlich groß, angenehm temperiert und sehr schick gestaltet, eingefasst von einem markanten schwarz-weißen Deck und einer begrünten Wand.

Das Becken selbst ist angenehm temperiert und lädt zum Entspannen und Abkühlen ein.

Auch das umliegende Pool Deck weiß zu gefallen, mit jeder Menge ausgesprochen bequemer weißer Liegen und roten Sonnenschirmen, die einen schönen Kontrast zur weißen Fassade des Hotels bilden. Handtücher liegen bereit, und auf Wunsch werden einem die Liegen hergerichtet.

Bei Sonnenschein zeigt sich der gesamte Poolbereich von seiner schönsten Seite.

Besonders schön sind die privaten Cabanas mit ihren vorhangverhangenen Tagesbetten, die – wie der gesamte Poolbereich – kostenfrei nutzbar sind. Spätestens im warmen Licht des frühen Morgens entfaltet der Bereich seinen ganzen Charme.

Hinzu kommt das Poolrestaurant Solandra mit einem umfangreichen Angebot an Getränken und Speisen; probiert habe ich lediglich einen Cappuccino, doch auch die Speisenauswahl macht einen guten Eindruck. Sonne gibt es hier den ganzen Tag. Einzig die Atmosphäre ist aktuell noch durch eine Baustelle eingeschränkt, zudem liegt der Pool auf der von der Waterfront abgewandten Seite.
Der Fitnessraum
Der Fitnessraum hat mir ebenfalls sehr gut gefallen. Er ist modern ausgestattet, nicht zu eng gestellt und punktet mit viel Tageslicht sowie einem Blick auf das Wasser – eine wohltuende Abwechslung zu den fensterlosen Fitnessräumen, die man in vielen Stadthotels findet.

An Cardio-Geräten mangelt es nicht: Laufbänder, Crosstrainer und Räder stehen in ausreichender Zahl bereit, viele davon mit Blick nach draußen.

Die Geräte stammen durchweg von der Premium-Marke TechnoGym. Neben den Cardio-Geräten gibt es ausgewählte Kraftmaschinen inklusive Multifunktionstrainer sowie eine gute Auswahl an Freihanteln vor einer edlen Marmorwand.

Wer lieber frei trainiert, findet zudem Hantelbänke, Medizinbälle und Kettlebells vor – Wasser und Handtücher inklusive.

Wer im Urlaub nicht auf sein Training verzichten möchte, kommt hier voll auf seine Kosten.
Das Spa
Abgerundet wird das Erholungsangebot durch ein modernes Spa, das verschiedene Behandlungen bietet. Schon der Eingangsbereich mit seinem großen, an Naturmotive erinnernden Wandobjekt und einer dezent beleuchteten Konsole stimmt stilvoll auf eine Auszeit ein.

So lässt sich der Tag nach einem Ausflug in die Stadt herrlich entspannt ausklingen.
Mein persönliches Highlight
Besonders gut gefallen hat mir bei meinen Erfahrungen im InterContinental Table Bay Hotel Kapstadt der grandiose Ausblick: Aus den stilvoll renovierten Zimmern blickt man über die Waterfront hinweg direkt auf den Tafelberg – ein echter Traumblick, der den Aufenthalt zu etwas Besonderem macht. Ebenso überzeugt hat mich das Frühstück im Flint & Fennel, das mit seiner riesigen Auswahl aus kalten und warmen Speisen sowie sehr gutem Barista-Kaffee zu den besten gehört, die ich in Kapstadt erlebt habe.
Das hätte besser sein können
Etwas Potenzial sehe ich beim Service, der sich als wechselhaft erwies – der Check-in zog sich und verlief zäh, beim Frühstück war die Bedienung eher langsam, und dass das Le Bistrot de JAN an unserem Abend geschlossen hatte, wurde nicht proaktiv kommuniziert. Zudem wird die ansonsten schöne Pool-Atmosphäre derzeit noch durch eine Baustelle in der direkten Umgebung eingeschränkt.
InterContinental Table Bay Hotel Kapstadt – Fazit
Zusammenfassend kann ich in meinem InterContinental Table Bay Hotel Kapstadt Review ein sehr positives Fazit ziehen. Das Stadthotel ist überaus modern, schick renoviert und punktet mit einer genialen Lage direkt an der Waterfront. Die stilvollen Zimmer mit ihrem Traumblick – man sollte unbedingt das richtige Zimmer buchen – sowie die tollen Bäder wissen ebenso zu überzeugen wie das Frühstück, das zu den besten gehört, die ich in Kapstadt erlebt habe.
Auch Pool und Fitnessbereich sind sehr schön, und das Abendessen konnte ebenfalls überzeugen. Einzig der Service zeigte sich teilweise etwas wechselhaft. Wer in Kapstadt ein modernes Luxushotel in absoluter Top-Lage sucht, macht mit dem InterContinental Table Bay aber definitiv nichts falsch.






