Im Oktober können Flugreisende von Dubai wieder mit dem Airbus A380 von Emirates nach Peking fliegen. Die Airline wechselt den Flugzeugtyp auf der Route.

Der Konflikt im Nahen Osten hat Emirates in den zurückliegenden Monaten vor breite Herausforderungen gestellt. Nachdem der Golfcarrier im Februar 2026 zunächst die Frequenz auf der Strecke von Dubai nach Peking reduziert hatte, kehrt er seit Juli wieder zum geregelten Flugbetrieb zurück. Ab 4. Oktober 2026 setzt Emirates statt der Boeing 777-300ER nun auch wieder einen Airbus A380 auf der Strecke ein. Zunächst aber nur kurzzeitig. Das berichtet AeroRoutes.

Das Wichtigste in Kürze

  • Emirates fliegt wieder mit dem Airbus A380 von Dubai nach Peking
  • Der Zeitraum ist zunächst nur vom 4. Oktober bis 31. Oktober vorgesehen
  • Die Route wurde im Jahr 2026 wegen des Nahost-Konflikts unregelmäßiger bedient

Emirates-Airbus-A380 ist bekannt für seine First Class

118 Airbus A380-Flugzeuge gehören aktuell zur Flotte von Emirates. Die Airline ist die weltweit größte Betreiberin des Flugzeugtyps. Bei Emirates überzeugt der Airbus A380 unter anderem durch eine First Class, ausgestattet mit Dusch-Spa-Suiten, einer Onboard Lounge und Bar auf dem Oberdeck, eigenem 32-Zoll-4K-Screen in der Suite und ausgiebigem Entertainment-Programm. Auf den Flügen lassen sich zudem Skywards-Meilen sammeln.

Emirates First Class Bulgari Amenity Kit For Men SS26
In der A380-First-Class von Emirates gibt es für Reisende ein Amenity Kit von Bulgari dazu

In der Business Class stehen den Fluggästen unter anderem Lie-Flat-Sitze und persönliche Fahrservices bereit. Der Flieger von Emirates gilt auch deshalb als eines der luxuriösesten Modelle auf dem Markt.

Nun kehrt der Luxusliner auf dem morgendlichen Emirates-Flug von Dubai nach Peking zurück. Von 4. Oktober bis zunächst 31. Oktober 2026 können Reisende sich wieder für einen Flug mit dem Airbus A380 entscheiden. Flüge starten dann um 3:50 Uhr Ortszeit am Dubai International Airport und sind rund acht Stunden zum Beijing Capital International Airport unterwegs. Die Flüge sind bereits buchbar.

Die Verbindung sieht dann wie folgt aus:

EK306 | Dubai – Peking | Abflug: 3:50 Uhr, Ankunft: 15:25 Uhr
EK307 | Peking – Dubai | Abflug: 0:40 Uhr, Ankunft: 5 Uhr

Airbus A380 ersetzt Boeing 777-300ER

Bemerkenswert ist der Wechsel des Flugzeugmodells insofern, weil Emirates auf der zuletzt unregelmäßiger frequentierten Strecke von Dubai nach Peking aktuell noch auf ein Modell des Typs Boeing 777-300ER setzt. Diese Boeing Modelle hatte Emirates jüngst erst mit einer neuen Ausstattung, einem sogenannten Retrofit, ausgerüstet.

Emirates A380 Dubai
Ein Emirates Airbus A380 am Flughafen Dubai

Nun muss die Boeing zunächst für den Airbus A380 Platz machen. Beim zweiten täglichen Emirates-Flug zwischen Dubai und China bleibt alles unverändert bei der Boeing 777-300ER in der regulären Drei-Klassen-Variante.

Verbindung von Dubai nach Peking ist auch für Umstiege relevant

Die Route Dubai – Peking ist auch für Reisende aus Europa relevant. Dubai als auch Peking gelten gleichermaßen als Mega Hubs, also extrem große Flughafendrehkreuze, die Verbindungen zwischen Europa, Nordamerika, Ozeanien und Asien herstellen. Sie sind insofern nicht nur spannende Destinationen, sondern auch relevante Umsteigehubs. Gleichzeitig setzen weiterhin einige Airlines die Flüge mit Blick auf Ziel- und Startflughäfen in den Arabischen Emiraten aus. Daher ist die Auslastung auf dieser Route aktuell oft besonders hoch.

Der Flugzeugtyp Airbus A380 selbst ist trotz der luxuriösen Ausstattung langfristig ein Auslaufmodell. Airlines setzen aus Wirtschaftlichkeitsgründen inzwischen seltener auf den Luxusflieger. Seit 2021 wird er nicht mehr gebaut.

Wenn Ihr mit Emirates fliegen möchtet, findet Ihr hier passende Flüge. Auf einigen Strecken könnt Ihr sogar ein neues Wein- und Champagnerangebot von Emirates testen.

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Autor

Während seiner Studienzeit ist Thomas bereits viel herumgekommen. Er hat bei verschiedenen Print- und Online-Zeitungen im In- und Ausland Praktika gemacht, Schreiberfahrung gesammelt und gelernt aus dem Ausland zu berichten. Zuletzt hat der studierte Journalist für die Handelsblatt Media Group gearbeitet – vor allem im Bereich SEO. So weiß er, wie man Menschen erreicht, Reichweite generiert und zugleich Mehrwert für Userinnen und User schafft.

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