Ab dem 1. November 2026 setzt Emirates auf einer ihrer drei täglichen Verbindungen nach Mauritius den Airbus A350 ein. Damit kommt die neue Business Class erstmals auf die Strecke.
Emirates baut ihr Netz mit dem Airbus A350 weiter aus. Erst Ende September hat die Airline angekündigt, ihren neuesten Langstreckenjet ab dem 25. Oktober nach Nairobi zu schicken, jetzt ist der Indische Ozean dran. Laut einer Pressemitteilung der Fluggesellschaft ersetzt der A350 ab Anfang November die Boeing 777 auf dem täglichen Flugpaar EK709/710 zwischen Dubai und Mauritius.
Das Wichtigste in Kürze
- Emirates setzt ab dem 1. November 2026 täglich den Airbus A350 auf EK709/710 nach Mauritius ein
- Der A350 bringt die neue Business Class mit 1-2-1-Anordnung erstmals auf die Strecke
- Die beiden anderen täglichen Flüge bleiben beim Airbus A380
Der A350 übernimmt den Vormittagsflug nach Mauritius
Emirates setzt den A350 auf dem Flugpaar ein, das am Morgen in Dubai startet und am Abend von der Insel zurückfliegt. Der Flugplan im Überblick (alle Zeiten Ortszeit):
- EK709 | Dubai – Mauritius | Abflug 7:55 Uhr, Ankunft 14:40 Uhr
- EK710 | Mauritius – Dubai | Abflug 18:30 Uhr, Ankunft 1:10 Uhr (am Folgetag)
Da Dubai und Mauritius in derselben Zeitzone liegen, dauert der Hinflug etwa sechs Stunden und 45 Minuten, der Rückflug etwa sechs Stunden und 40 Minuten.
Neben dem A350 fliegt Emirates die Insel zweimal täglich mit dem Airbus A380 an. Beide A380 haben ebenfalls eine Premium Economy. Damit kann man auf allen drei Mauritius-Flügen der Airline in dieser Kabine reisen.
Die Strecke reiht sich in eine Serie von A350-Umstellungen ein: Seit dem 1. September fliegt der Jet bereits nach Kuala Lumpur, in diesem Herbst kommen weitere Ziele in Afrika und Europa dazu. Laut Oomar Ramtoola, bei Emirates zuständig für die Inseln im Indischen Ozean, ist der A350 ein weiterer wichtiger Schritt der Investitionen in Mauritius. Zusammen mit den beiden A380-Verbindungen zeige er, welchen Stellenwert die Insel im Streckennetz habe.
Neue Business Class mit Direktzugang zum Gang für jeden Sitz
Die größte Verbesserung gegenüber der Boeing 777 betrifft die Business Class. Insgesamt hat der A350 auf der Strecke 298 Plätze, davon 32 in der Business Class, 28 in der Premium Economy und 238 in der Economy Class. Die Business-Sitze sind in einer 1-2-1-Konfiguration angeordnet, sodass jeder Platz direkten Zugang zum Gang hat. Die Sitze lassen sich in ein vollständig flaches Bett verwandeln. Zur Ausstattung gehören ein 20 Zoll großer 4K-Bildschirm, eine persönliche Minibar und kabelloses Laden. Amenity Kits gibt es von Bulgari, und im hinteren Teil der Kabine steht eine Snackbar zur Selbstbedienung.
In der Premium Economy sitzt man in einer 2-3-2-Anordnung auf 19,5 Zoll breiten Ledersitzen mit Fußstütze, verstellbarer Kopfstütze und 13,3-Zoll-Bildschirm. Gäste dieser Klasse bekommen außerdem Priority Boarding, einen eigenen Check-in-Bereich am Flughafen Dubai und bis zu 35 Kilogramm Freigepäck. Auch die Economy Class hat 13,3 Zoll große 4K-Touchscreens, an die sich Bluetooth-Kopfhörer koppeln lassen.

Wer Meilen sammelt, kann die neue Kabine auch mit Emirates Skywards buchen. Wie gut die Prämienverfügbarkeit auf dem A350-Flug ausfällt, muss sich allerdings erst zeigen.
Mit dem A350 bekommt der Vormittagsflug EK709/710 die modernste Business Class auf der Strecke nach Mauritius. Gegenüber der Boeing 777 bietet sie an jedem Platz direkten Zugang zum Gang. Den habt Ihr zwar auch im A380, dazu gibt es dort die Onboard Lounge. Der A350 punktet dafür mit Minibar, 4K-Bildschirm und kabellosem Laden. Wer ab November nach Mauritius fliegt und auf diese Kabine Wert legt, sollte beim Buchen auf die Flugnummer achten. Offen ist noch, wie lange der A350 auf der Strecke bleibt. Emirates nennt bislang kein Enddatum.
Die besten Tipps von reisetopia findet Ihr auch auf Instagram und TikTok. Austauschen könnt Ihr Euch auch in unserer Facebook Gruppe!



