Die Deutschen lieben ihr Bargeld. Für Viele ist ein Leben ohne die Scheinchen und Münzen undenkbar. Laut einer Studie der Bundesbank bewahren die Deutschen im Schnitt mehr als 1.300 Euro an Bargeld Zuhause auf. Allerdings wurde der Durchschnittswert wohl durch einige Befragten massiv nach oben getrieben, die ihr Bargeld zu Hause in Massen horten. Welche Banken die besten Konditionen fürs Geld einzahlen haben, erklären wir Euch in diesem Artikel!

Die besten Girokonten für die Geldeinzahlung

DKB Cash Girokonto

  • Kostenlose Kontoführung
  • Visa Kreditkarte inklusive
  • Kostenlose Bargeldabhebungen
  • Kostenfreie Zahlungen weltweit

comdirect Girokonto

  • Kostenloses Girokonto in den ersten 6 Monaten, danach bei aktiver Nutzung
  • Filialnetz der Commerzbank nutzbar
  • Unterstützung moderner Technologien
  • Kostenlose Visa-Debitkarte inklusive

Consorsbank Girokonto

  • Aktion: 50 Euro Prämie bei Geldeingang für Neukunden
  • Dauerhaft kostenlos
  • Alle Transaktionen erfolgen gebührenfrei
  • enthält ein Kartenpaket, das bis zu vier Karten enthält
  • weltweit kostenlos Bargeld abheben

Commerzbank Girokonto

  • 200 Euro Startprämie möglich
  • kostenloses Girokonto möglich
  • große Bandbreite an Girokonten
  • großes Filialnetz in ganz Deutschland

Nuri Konto

  • Nur für kurze Zeit: 50 Euro Bonus
  • Dauerhaft kostenloses Bankkonto
  • Gratis Visa Debitkarte
  • Kostenlose Bargeldabhebungen und Zahlungen weltweit
  • Handel mit Kryptowährungen wie Bitcoin möglich

Die Abschaffung des geliebten Bargeldes wird schon lange heiß diskutiert. Produktionskosten, Fälschungen, und weniger Kreditvolumen – alles Kosten, die das Bargeld mit sich bringt. Doch wohin mit dem ganzen Geld? Wie kommt das Geld zur Bank und welche Kosten sind dabei zu erwarten? Wir klären Euch auf!

Geld einzahlen – Direktbank oder Filialbank?

Die größte Frage ist wohl: Wo zahle ich mein Geld ein? Bei einer Filialbank oder einer Direktbank? Man kann nie genau sagen, welche Art Bank, die bessere ist. Fakt ist aber: Sowohl moderne Online-Banken als auch klassische Filialbanken haben ihre Vor- und Nachteile. Doch welche eignet sich eher für den Bargeldumgang?

Geld einzahlen bei Direktbank oder Filialbank
Geld einzahlen bei einer Direktbank oder Filialbank?

Vorweg sei gesagt, dass man laut „Gesetz über das Aufspüren von Gewinnen aus schweren Straftaten“ maximal eine Summe von 15.000 Euro ohne Nachweis einzahlen darf. Einzahlungen, die diese Summe überschreiten, müssen dem Finanzamt gemeldet werden. Das Gesetz dient zur Vorbeugung von Geldwäsche und Betrug.

Bargeld bei einer Filialbank einzahlen

Filialbanken lohnen sich wohl eher für den Umgang mit viel Bargeld. Durch ein großes Filialnetz kommen Kunden an den verschiedensten Orten an Bargeld, ohne sich groß Sorgen zu machen. Hier ist eine Übersicht von Filialbanken:

Ein weiterer Vorteil ist die persönliche Betreuung. Bei Fragen kann man sich an die Service-Mitarbeiter vor Ort wenden. Allerdings werden für den Service auch dementsprechend Kontoführungsgebühren von den Filialbanken erhoben.

Geldeinzahlung am Automaten

Am einfachsten ist es wahrscheinlich, das Geld in der Filiale bei seiner Hausbank einzuzahlen. Dies geht auch ganz schnell am Automaten. Man braucht nur das Geld und die Girokarte. Beim Einzahlen beim Automaten der Filialbank ist die Buchungszeit relativ gering. Das Geld befindet sich maximal einen Werktag nach Einzahlung auf dem Konto. Viele ältere Menschen sträuben sich vor der Einzahlung am Automaten. Sie befürchten, einen Fehler zu machen und ihr Geld zu verlieren. Jedoch ist diese Furcht unnötig, denn wie beim Geld abheben, zeigt der Automat jeden Schritt an, der getätigt werden muss. Zudem sind die Automaten für die Banken deutlich kostengünstiger als die Filialmitarbeiter am Bankschalter, weshalb der Service durch Mitarbeiter oftmals gebührenpflichtig ist. Zusammenfassend funktioniert das Geld einzahlen am Automaten ziemlich schnell und auch unkompliziert.

Geld Einzahlung Bargeldeinzahlung Automat
Das Einzahlen von Bargeld ist nicht bei allen Banken möglich.

Geldeinzahlung am Münzautomaten

Das Sparschwein ist voll mit Kleingeld? Lauter kleine Münzen, die man nicht wirklich verwenden kann? Beim Einzahlen von Kleingeld eignet sich ein Münzautomat. Dort können die Münzen eingeworfen werden und der Münzzähler errechnet automatisch den eingezahlten Betrag. Nach dem Geld einzahlen wird ein Einzahlungsbeleg gedruckt und die eingezahlte Summe wird dem Girokonto gutgeschrieben. Allerdings sind die Gebühren eines solchen Automaten nicht gerade niedrig. Bevor man eine Einzahlung von Kleingeld vornimmt, sollte man sich überlegen, ob die Münzen nicht doch besser beim Einkaufen verwendet werden können, beispielsweise beim Kiosk oder Bäcker. Eine Kleingeldeinzahlung lohnt sich wegen der Gebühren nur in wirklich großen Mengen. Außerdem bietet nicht jede Filialbank die Einzahlung per Münzautomat an, da diese sehr teuer für die Bank sind. Bei manchen Münzautomaten kann zudem nur eine gewisse Anzahl an Münzen eingezahlt werden.

Geldeinzahlung am Bankschalter

Das Geld einzahlen ist sozusagen der Klassiker aus Großmutters Zeiten. Allerdings gab es damals noch keine Direktbanken. Durch den Vormarsch des Online-Bankings verzichten mehr und mehr Banken auf große Filialnetze und auch die Anzahl der Bankschalter geht deutlich zurück. Immerhin die Einzahlung am Bankschalter momentan noch eine Alternative, die auch gar nicht schwer ist. Man geht mit seiner Girokarte zum Schalter und händigt die Summe aus, die man auf sein Konto einzahlen möchte. Der Bankangestellte kümmert sich um die Einzahlung und händigt eine Einzahlungsquittung aus. Obwohl dieser Vorgang sehr einfach ist, können dabei Gebühren anfallen, da der Service (in diesem Fall der Angestellte) für die Bank relativ teuer ist. Meist ist diese Gebühr aber schon in der Kontoführungsgebühr bei der jeweiligen Bank mit inbegriffen. Der Vorteil bei der Einzahlung am Bankschalter besteht darin, dass das Geld direkt danach auf dem Konto verfügbar ist. Eine Buchungszeit ist somit fast gar nicht vorhanden.

Bareinzahlung bei einer Fremdbank

Alternativ besteht die Möglichkeit, Bargeld bei einer Fremdbank einzuzahlen. Jedoch fallen dabei sehr hohe Gebühren an, teilweise sogar im zweistelligen Bereich. Deshalb raten wir von einer Einzahlung bei einer Fremdbank ab. Dies sollte nur im äußersten Notfall getan werden. Zudem ist die Buchungszeit, also bis das Geld auf dem Konto erscheint, sehr lange. Sie kann durchaus drei bis fünf Werktage in Anspruch nehmen.

Bargeld bei einer Direktbank einzahlen

Direktbanken beschränken sich auf das Online-Geschäft und besitzen demnach kein Filialnetz. Einige Direktbanken haben Partnerschaften mit Supermärkten und anderen Banken. Aus diesem Grund kann man auch bei Direktbanken größtenteils Ein- und Auszahlungen von Bargeld vornehmen. Ein Konto bei einer Direktbank ist vor allem bei einer digitalen Kontoführung sinnvoll. Ein großer Nachteil ist jedoch, dass der Kundenservice oft nur digital oder telefonisch erreichbar ist. Viele digitale Konten sind mit weniger oder gar keinen Kosten verbunden und deshalb eine günstigere Alternative zu den Filialbanken. Einige der Direktbanken sind:

Viele Direktbanken kooperieren mit bestimmten Filialbanken. Aus diesem Grund ist es möglich, in der Filiale des Kooperationspartners kostenlos Geld einzuzahlen. So sind beispielsweise die Automaten der Deutschen Bank für die Kunden der Norisbank verfügbar. Oder bei der Direktbank 1822direkt ist es möglich sein Geld bei der Frankfurter Sparkasse einzuzahlen. Auch bei Direktbanken ist eine Geldeinzahlung bei Fremdbanken möglich, jedoch führt auch dies zu sehr hohen Gebühren.

Durch die Partnerschaften im Einzelhandel können Kunden bestimmter Direktbanken das Geld bei ausgewählten Geschäften einzahlen. Beispielsweise erlaubt diese Variante Kunden von DKB, N26, Sparda Bank oder Fidor Bank bei Aldi, Rewe, dm, Penny oder Real ihr Geld einzuzahlen.

Ein kleiner Umweg schließt hohe Kosten gänzlich aus. Entweder man selbst oder eine Person des Vertrauens führt ein Konto bei einer Filialbank. In diesem Fall lässt man das Geld bei der Filialbank einzahlen. Im Anschluss muss nur noch das Geld von der Filialbank zur Direktbank überwiesen werden. Auf diesem Weg landet das Geld ohne hohe Gebühren auf dem Konto der Direktbank.

Geld im Ausland einzahlen

Im Ausland Geld einzuzahlen ist zwar sehr teuer und umständlich, aber grundsätzlich möglich. Deshalb sollte man diesen Service nur in dringenden Fällen in Anspruch nehmen. Da die Deutschen Banken in der Regel keine Filialen im Ausland betreiben, muss das Geld bei einer Fremdbank eingezahlt werden. Zusätzlich können im Ausland Gebühren für das Wechseln in eine andere Währung anfallen. In manchen Ländern besteht auch die Möglichkeit, Geld bei der Post oder bei der Western Union einzuzahlen. Allerdings kann so eine Überweisung sehr teuer werden. Das ist aber von Bank zu Bank sehr unterschiedlich.

Dauer der Verbuchung auf dem Konto

Bei der Einzahlung am Automaten erfolgt die Verbuchung auf dem Konto innerhalb eines Werktages. Wird Bargeld jedoch am Schalter auf das eigene Konto eingezahlt, dann erfolgt die Gutschrift noch am gleichen Tag. Das ist auch gesetzlich vorgeschrieben. Bei der Geldeinzahlung bei einer fremden Bank kann der gesamte Buchungsvorgang sogar drei bis fünf Bankarbeitstage in Anspruch nehmen. Insgesamt ist die Einzahlung von Bargeld und die Umbuchung auf das Konto ein sehr schneller Vorgang.

Gebühren beim Geld einzahlen – Vergleich verschiedener Banken

Die Gebühren beim Geld abheben, hängen mit den Kosten des Bargeldes zusammen. Denn dieses muss produziert und zu den Banken transportiert werden. Von dort aus gelangt das Geld in den Handel. Dabei wird Personal benötigt, um das Geld anzunehmen, auszuzahlen, zu zählen, zu prüfen und zu verwahren. Zusätzlich kommen noch Kosten für Geldautomaten, Tresore, Versicherungen und für sonstige Verwaltungsaufgaben hinzu. Geld ist ständig in Bewegung: vom Automaten zum Supermarkt und wieder zur Bank. Dieser Kreislauf des Geldes ist endlos und vor allem sehr teuer. Deshalb entstehen Gebühren für die Bargeldeinzahlung bei der Bank.

Münzen Geldeinzahlung Bargeld einzahlen
Das Einzahlen von Bargeld lohnt sich meist nur bei größeren Summen.

Die Gebühren für das Einzahlen von Geld sind sehr unterschiedlich. Sie können sogar innerhalb der Bank variieren. Bei der Sparkasse beispielsweise sind die Gebühren nach den Standorten festgesetzt und daher sehr unterschiedlich. Für Kunden mancher Banken ist das Geld einzahlen gänzlich kostenlos. Andere Banken wiederum bieten einen bestimmten Freibetrag an. Und dann gibt es noch Banken, bei denen dieser Service generell immer etwas kostet.

Die Filialbanken sind zum größten teil günstiger, wenn es um das Geld einzahlen geht. Dies liegt vor allem an deren ausgeweiteten Filialnetzen. Bei der Sparkasse können Geldscheine meist kostenlos eingezahlt werden. Allerdings muss man auch hier mit Ausnahmen rechnen, da es über 400 Sparkassen in Deutschland gibt. Münzgeld lässt sich gegen eine Gebühr einzahlen. Diese liegt meist bei 1,50 Euro, weist aber auch regionale Unterschiede auf. Die Sparkasse eignet sich für Kunden, denen besonders die Beratung und der Service wichtig ist. Nachteil ist allerdings, dass sich diese Gebühren meist in der Kontoführung widerspiegeln.

Für Menschen mit Liebe zum Kleingeld empfehlen wir ein Konto bei der Deutschen Bank. Diese Filialbank erlaubt eine kostenlose Einzahlung von fünf Münzrollen monatlich. Aber auch wer mehr Münzgeld im Monat einzahlen möchte, zahlt ab der 6. Münzrolle eine kleine Gebühr von 30 Cent pro Rolle. Bei der Deutschen Bank lässt sich Kleingeld folglich sehr günstig einzahlen. Dies eignet sich beispielsweise, wenn Kinder ihre Münzen im Sparschwein sammeln.

Deutsche Bank Girokonto

  • Geldscheine kostenlos
  • Münzgeld: 5 Münzrollen monatlich kostenlos, ab der 6. Rolle 0,30€ pro Stück

Eine Filialbank mit einem sehr großen Filialnetz ist die Volksbank. Diese erlaubt eine reguläre kostenfreie Bargeldeinzahlung am Automaten. Auch am Schalter erhält man fünf Freiposten monatlich. Je nach Kontomodell der Volksbank fällt ab der sechsten Einzahlung eine Gebühr von circa einem Euro an. Ausgenommen sind dabei jedoch Münzen. Diese können nicht kostenfrei am Schalter eingezahlt werden. Als empfehlenswert stellt sich auch die Commerzbank heraus. Denn auch hier kostet eine Bargeldeinzahlung am Automaten nichts. Lediglich die Einzahlung am Schalter ist mit einer kleinen Gebühr von 1,50 Euro verbunden.

Commerzbank Girokonto

  • am Schalter pro Vorgang 1,50 Euro
  • am Automaten kostenlos

Die HypoVereinsbank ist eine der wenigen Banken in Deutschland, die eine kostenlose Bargeldeinzahlung am Schalter anbietet. Wer also den Automaten eher abgeneigt ist, kann sich bei der HypoVereinsbank ganz entspannt zum Schalter begeben und dort die Einzahlung vornehmen. Die HypoVereinsbank bietet auch einige Automaten zum Einzahlen an, diese können über die Einzahlfunktion-Suche gefunden werden. Auch die Targobank erlaubt eine Einzahlung von Geldscheinen am Schalter, allerdings nur fünf Mal im Monat kostenlos. Ab der sechsten Einzahlung muss zusätzlich eine Gebühr von 2,50 Euro pro Aktion gezahlt werden. Auch Münzen können bei der Targobank eingezahlt werden. Allerdings müssen diese in einem Safebag abgegeben werden, der mindestens 100 Münzen enthalten muss. Pro Safebag bezahlt man eine Gebühr von 7,50 Euro. Aus diesem Grund raten wir von einer Münzeinzahlung bei der Targobank ab.

Targobank Girokonto

  • Geldscheine am Schalter: 5 Einzahlungen monatlich kostenlos, ab der 6. Bareinzahlung 2,50 Euro pro Aktion
  • mehr als 100 Münzen per Safebag mit einer Gebühr von 7,50 Euro

Auch ein Blick auf die Direktbanken ist lohnenswert. Bei der DKB gibt es keine Schalter, an denen man Bargeld einzahlen kann. Jedoch kann am Geld vom Kurier abholen lassen. Dieser lässt sich online beauftragen und wird mit einer TAN abgeholt. Jedoch verlangt die Bank eine Abholung von mindestens 2.000 Euro und höchstens 10.000 Euro. Bei einer Gebühr von 30 Euro lohnt sich diese Abholung aber auch nur bei großen Summen. Aktuell besitzt die DKB zusätzlich sieben Automaten in Deutschland, bei der die Einzahlung kostenlos ist. Des Weiteren kann man bei einigen Einzelhandelspartnern wie REWE für 1,5 Prozent des eingezahlten Betrages sein Geld einzahlen. Wir empfehlen daher die DKB für Kunden, die eher selten Bargeld einzahlen wollen und bereit sind, dafür eine Gebühr in kauf zu nehmen.

DKB Cash Girokonto

  • Bargeld wird nach Online-Beauftragung vom Kurier abgeholt: 30€ Versandkosten
  • einzuzahlen sind mindestens 2.000€, maximal 10.000€
  • kostenlos an aktuell 17 Automaten mit Einzahlfunktion in Deutschland

Die Direktbank ING-Diba erlaubt eine kostenlose Einzahlung bei der ReiseBank AG. Aber auch hier ist die Einzahlung an die Bedingung geknüpft, dass mindestens 1.000 Euro und höchstens 25.000 Euro eingezahlt werden. Darunter dürfen sich zudem maximal 50 Münzen befinden. Als Tochter der Commerzbank kann man bei der comdirect in Filialen der Commerzbank sein Geld einzahlen. Allerdings sind nur die ersten drei Einzahlungen pro Kalenderjahr kostenlos. Ab der vierten Einzahlung fällt eine Gebühr von 1,90 Euro pro Aktion an. Das Gleiche gilt auch für Münzen. Allerdings ist das Abgeben von Münzen auf bis zu 1.000 Münzen pro Einzahlung begrenzt. Nichtsdestotrotz eignet sich die comdirect besonders für Menschen, die eine Direktbank bevorzugen und trotzdem ab und an Bargeld einzahlen möchten.

comdirect Girokonto

  • in Filialen der Commerzbank
  • die ersten 3 Einzahlungen pro Kalenderjahr sind kostenlos, ab der 4. Einzahlung 1,90€ pro Aktion
  • gilt auch für Münzen (bis zu 1.000 Münzen pro Einzahlung)

Ähnlich wie bei der DKB, erlaubt auch die Direktbank N26 die Einzahlung bei Kooperationspartnern. Darunter fallen zum Beispiel Partner wie Penny, Real oder REWE. In der App von N26 lässt sich ein Barcode erstellen und diesen kann man dann ganz einfach an der Kasse vorzeigen. Dieser Vorgang ist aber auch wieder an die Bedingung geknüpft, dass mindestens 50 Euro, aber maximal 999 Euro eingezahlt werden. Zusätzlich kommt hinzu, dass bei einer Einzahlung ab 100 Euro eine Gebühr von 1,5 Prozent anfällt. Deshalb lohnt sich eigentlich nur die Einzahlung im Wert von 50 bis maximal 100 Euro.

N26 Girokonto

  • per App Einzahlung bei Partnern wie Penny, Real oder REWE
  • mindestens 50€, aber maximal 999€ einzahlen
  • 1,5% Gebühren

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Gebühren von Bank zu Bank variieren. Deshalb ist pauschal gesagt keine Bank die Beste für die Geldeinzahlung. Allerdings sind Filialbanken meist kostengünstiger für Menschen, die oft und viel Bargeld einzahlen möchten. Trotz alledem haben auch die Direktbanken ein Angebot, das sich in Bezug auf die Kontoführungsgebühren eventuell trotzdem mehr lohnt.

Fazit zur Bargeldeinzahlung

Als Kunde bei einer klassischen Filialbank ist das kostenfreie Bargeldeinzahlen am Schalter oder am Automaten in der Regel überhaupt kein Problem. Jedoch ist es bei den Direktbanken etwas schwieriger.

Die Kunden der Direktbanken können meist bei Kooperationspartnern wie Supermärkten Geld einzahlen. Manche Banken bieten auch einen Abholservice für an, allerdings ist dieser mit sehr hohen Kosten verbunden.

Münzen können am Münzautomat eingezahlt werden, allerdings ist das nur lohnenswert, wenn es sich um eine hohe Summe handelt. Denn die Gebühren für das Einzahlen von Kleingeld sind nicht gerade wenig. Scheine können ganz normal am Automaten oder am Schalter eingezahlt werden, zumindest bei Filialbanken.

Wer regelmäßig Geld auf sein Konto einzahlen möchte, sollte die verschiedenen Angebote der Banken miteinander vergleichen. Dabei spielen vor allem die Kontoführungsgebühren eine Rolle. Eine Übersicht der besten Girokonten befindet sich hier.

Häufig gestellte Fragen zur Bargeldeinzahlung

Was sind die Unterschiede zwischen einer Filialbank und Direktbank?   +

Unter einer Direktbank versteht man schlichtweg, dass die jeweilige Bank lediglich Online-Produkte zur Verfügung stellt. Auch Neobank genannt bietet diese Art von Bank meist günstigere Konditionen als Filialbanken. Diese verlangen meist ein Kontoführungsentgelt, haben dafür aber ein starkes Filialnetz und können somit zum Beispiel vorteilhaftere Bedingungen beim Bargeldumgang bieten. Beide Arten können sowohl Vor- als auch Nachteile haben. Die Beratung ist beispielsweise ein weiterer wichtiger Unterscheidungspunkt, da viele Direktbanken keinen persönlichen Service zur Verfügung stellen können. Ob sich eine Direktbank oder Filialbank mehr lohnt, kann also nur anhand individueller Präferenzen festgelegt werden.

Kann man bei einer Fremdbank Geld einzahlen?   +

Alternativ besteht die Möglichkeit, Bargeld bei einer Fremdbank einzuzahlen. Jedoch fallen dabei sehr hohe Gebühren an, teilweise sogar im zweistelligen Bereich. Deshalb raten wir von einer Einzahlung bei einer Fremdbank ab. Dies sollte nur im äußersten Notfall getan werden. Zudem ist die Buchungszeit, also bis das Geld auf dem Konto erscheint, sehr lange. Sie kann durchaus drei bis fünf Werktage in Anspruch nehmen.

Wie hoch sind die Gebühren beim Geld einzahlen?   +

Die Gebühren für das Einzahlen von Geld sind sehr unterschiedlich. Sie können sogar innerhalb der Bank variieren. Bei der Sparkasse beispielsweise sind die Gebühren nach den Standorten festgesetzt und daher sehr unterschiedlich. Bei der Sparkasse beispielsweise sind die Gebühren nach den Standorten festgesetzt und daher sehr unterschiedlich. Für Kunden mancher Banken ist das Geld einzahlen gänzlich kostenlos. Andere Banken wiederum bieten einen bestimmten Freibetrag an. Und dann gibt es noch Banken, bei denen dieser Service generell immer etwas kostet.