Die Deutschen lieben ihr Bargeld. Für viele ist ein Leben ohne die Scheinchen und Münzen undenkbar, weshalb einige auch einen Sparstrumpf in bar zu Hause nutzen. Irgendwann ist dieser allerdings voll. Welche Banken die besten Konditionen fürs Geld einzahlen haben und wie es sich ums Geld einzahlen im Ausland verhält, erklären wir Euch in diesem Ratgeber!
Die besten Girokonten für die Geldeinzahlung
BBVA Girokonto
- Aktion: 1 Jahr Opodo Prime Plus mit dem Code: OPODOBBVA1
- Kontogebühr: 0 Euro monatlich
- Bargeldabhebungen: kostenfrei in der Euro-Zone ab 150 Euro
- Fremdwährungsgebühr: 0 Euro weltweit
- Kartentyp: Mastercard Debitkarte
Trade Republic Girokonto
- Kontogebühr: 0 Euro monatlich
- Bargeldabhebungen: Kostenfrei weltweit ab 100 Euro
- Fremdwährungsgebühr: 0 Euro weltweit
- Kartentyp: VISA Debitkarte
- Girokonto mit 2,5 % p.a. Zinsen
C24 Girokonto
- Aktion: 75 Euro Bonus bei Kontowechsel
- Kontogebühr: 0 Euro monatlich
- Bargeldabhebungen: kostenfrei weltweit bis zu 4 Mal pro Monat
- Fremdwährungsgebühr: 0 Euro weltweit
- Kartentyp: Mastercard Debitkarte
- Geprüft von Stiftung Warentest 09/26
Norisbank Girokonto
- Aktion: 200 Euro Bonus
- Kontogebühr: 0 Euro monatlich bei 500 Euro Geldeingang
- Bargeldabhebungen: kostenfrei weltweit ab 50 Euro
- Fremdwährungsgebühr: 0 Euro weltweit
- Kartentyp: Mastercard Debit- oder Kreditkarte
ING Girokonto
- Kontogebühr: 0 Euro monatlich bei 1.000 Euro Geldeingang
- Bargeldabhebungen: kostenfrei in der Euro-Zone
- Fremdwährungsgebühr: 2,2 % auf den Gesamtbetrag
- Kartentyp: VISA Card [Debitkarte] inkl.
- Kostenloses Tagesgeldkonto mit 3,75% p.a. für 4 Monate
Die Abschaffung des geliebten Bargeldes wird schon lange heiß diskutiert. Produktionskosten, Fälschungen, und weniger Kreditvolumen – alles Kosten, die das Bargeld mit sich bringt. Doch wohin mit dem ganzen Geld? Wie kommt das Geld zur Bank und welche Kosten sind dabei zu erwarten? Wir klären Euch in unserem Ratgeber auf!
Inhaltsverzeichnis
- Die besten Girokonten für die Geldeinzahlung
- Geld einzahlen – Direktbank oder Filialbank?
- Bargeld bei einer Filialbank einzahlen
- Wie funktioniert das Bargeld einzahlen bei einer Fremdbank?
- Bargeld bei einer Direktbank einzahlen
- Geld im Ausland einzahlen
- Dauer der Verbuchung auf dem Konto
- Gebühren beim Geld einzahlen – Vergleich verschiedener Banken
- Wo lohnt sich die Bargeldeinzahlung?
- Fazit zum Geld einzahlen
Geld einzahlen – Direktbank oder Filialbank?
Die größte Frage ist wohl: Wo zahle ich mein Geld ein? Bei einer Filialbank oder einer Direktbank? Man kann nie genau sagen, welche Art Bank die bessere ist. Fakt ist aber: Sowohl moderne Online-Banken als auch klassische Filialbanken haben ihre Vor- und Nachteile. Doch welche eignet sich eher für den Bargeldumgang?

Vorweg sei gesagt, dass man laut „Gesetz über das Aufspüren von Gewinnen aus schweren Straftaten“ maximal eine Summe von 10.000 Euro ohne Nachweis einzahlen darf. Bei Einzahlungen, die diese Summe überschreiten, muss die Herkunft des Geldes nachgewiesen werden. Das Gesetz dient nämlich zur Vorbeugung von Geldwäsche und Betrug.
Achtung: Das EU-Parlament hat im April 2024 eine EU-weite Bargeldobergrenze von 10.000 Euro beschlossen. Ab dem 10. Juli 2027 dürfen Händler und Dienstleister Barzahlungen über diesem Betrag nicht mehr annehmen. Ab 3.000 Euro müssen sie dann außerdem die Identität des Käufers feststellen. Für Zahlungen zwischen Privatleuten und für Einzahlungen bei der Bank gilt die Grenze nicht.
Bargeld bei einer Filialbank einzahlen
Filialbanken lohnen sich wohl eher für den Umgang mit viel Bargeld. Durch ein großes Filialnetz kommen Kunden an den verschiedensten Orten an Bargeld, ohne sich groß Sorgen zu machen. Hier ist eine Übersicht von Filialbanken:
- Sparkassen
- Volks- und Raiffeisenbanken
- Commerzbank
- Deutsche Bank
- Hypovereinsbank
- Postbank
- Sparda-Banken
- Openbank
Ein weiterer Vorteil ist die persönliche Betreuung. Bei Fragen kann man sich an die Service-Mitarbeiter vor Ort wenden. Allerdings werden für den Service auch dementsprechende Kontoführungsgebühren von den Filialbanken erhoben.
Geldeinzahlung am Automaten
Am einfachsten ist es wahrscheinlich, das Geld in der Filiale bei seiner Hausbank einzuzahlen. Dies geht auch ganz schnell am Automaten. Man braucht nur das Geld und die Girokarte. Beim Einzahlen beim Automaten der Filialbank ist die Buchungszeit relativ gering. Das Geld befindet sich maximal einen Werktag nach Einzahlung auf dem Konto.
Viele ältere Menschen sträuben sich vor der Einzahlung am Automaten. Sie befürchten, einen Fehler zu machen und ihr Geld zu verlieren. Jedoch ist diese Furcht unnötig, denn wie beim Geld abheben, zeigt der Automat jeden Schritt an, der getätigt werden muss. Zudem sind die Automaten für die Banken deutlich kostengünstiger als die Filialmitarbeiter am Bankschalter, weshalb der Service durch Mitarbeiter oftmals gebührenpflichtig ist. Zusammenfassend funktioniert das Geld einzahlen am Automaten ziemlich schnell und auch unkompliziert.

Geldeinzahlung am Münzautomaten
Das Sparschwein ist voll mit Kleingeld? Lauter kleine Münzen, die man nicht wirklich verwenden kann? Beim Einzahlen von Kleingeld eignet sich ein Münzautomat. Dort können die Münzen eingeworfen werden und der Münzzähler errechnet automatisch den eingezahlten Betrag. Nach dem Geld einzahlen wird ein Einzahlungsbeleg gedruckt und die eingezahlte Summe wird dem Girokonto gutgeschrieben. Allerdings sind die Gebühren eines solchen Automaten nicht gerade niedrig.
Bevor man eine Einzahlung von Kleingeld vornimmt, sollte man sich überlegen, ob die Münzen nicht doch besser beim Einkaufen verwendet werden können, beispielsweise beim Kiosk oder Bäcker. Eine Kleingeldeinzahlung lohnt sich wegen der Gebühren nur in wirklich großen Mengen. Außerdem bietet nicht jede Filialbank die Einzahlung per Münzautomat an, da diese sehr teuer für die Bank sind. Bei manchen Münzautomaten kann zudem nur eine gewisse Anzahl an Münzen eingezahlt werden.
Geldeinzahlung am Bankschalter
Das Geld einzahlen ist sozusagen der Klassiker aus Großmutters Zeiten. Allerdings gab es damals noch keine Direktbanken. Durch den Vormarsch des Online-Bankings verzichten mehr und mehr Banken auf große Filialnetze und auch die Anzahl der Bankschalter geht deutlich zurück. Immerhin die Einzahlung am Bankschalter ist momentan noch eine Alternative, die auch gar nicht schwer ist. Man geht mit seiner Girokarte zum Schalter und händigt die Summe aus, die man auf sein Konto einzahlen möchte. Der Bankangestellte kümmert sich um die Einzahlung und händigt eine Einzahlungsquittung aus. Obwohl dieser Vorgang sehr einfach ist, können dabei Gebühren anfallen, da der Service (in diesem Fall der Angestellte) für die Bank relativ teuer ist. Meist ist diese Gebühr aber schon in der Kontoführungsgebühr bei der jeweiligen Bank mit inbegriffen. Der Vorteil bei der Einzahlung am Bankschalter besteht darin, dass das Geld direkt danach auf dem Konto verfügbar ist. Eine Buchungszeit ist somit fast gar nicht vorhanden.
Wie funktioniert das Bargeld einzahlen bei einer Fremdbank?
Wenn Eure Bank keine Einzahlungen anbietet und Ihr nicht den Umweg über Freunde und Familie oder andere Bankkonten gehen wollt, könnte das Bargeld einzahlen bei einer Fremdbank eine Möglichkeit sein. Denn bei vielen Banken könnt Ihr auch dann Geld einzahlen, wenn Ihr dort kein eigenes Konto habt – günstig ist das jedoch nicht.
Fremdbanken erlauben Einzahlungen nämlich nur gegen eine hohe Gebühr, die je nach Bank unterschiedlich ausfällt. Nicht selten müsst Ihr mit Kosten von zehn bis zwanzig Euro rechnen – selbst für Kleinstbeträge! Daher solltet Ihr diese Variante nur im Notfall wählen.

Dazu kommt, dass Ihr bei Einzahlungen über 2.500 Euro einen Nachweis erbringen müsst, woher das Geld stammt (bei Eurer eigenen Bank liegt die Schwelle erst bei 10.000 Euro). Daran kann die Bank leider nichts ändern, denn das liegt am Geldwäschegesetz.
Zudem ist die Buchungszeit, also bis das Geld auf dem Konto erscheint, sehr lange. Sie kann durchaus ein bis drei Werktage in Anspruch nehmen. Deshalb raten wir von einer Einzahlung bei einer Fremdbank ab. Dies sollte nur im äußersten Notfall getan werden.
Bargeld bei einer Direktbank einzahlen
Direktbanken beschränken sich auf das Online-Geschäft und besitzen demnach kein Filialnetz. Einige Direktbanken haben Partnerschaften mit Supermärkten und anderen Banken. Aus diesem Grund kann man auch bei Direktbanken größtenteils Ein- und Auszahlungen von Bargeld vornehmen. Ein Konto bei einer Direktbank ist vor allem bei einer digitalen Kontoführung sinnvoll. Ein großer Nachteil ist jedoch, dass der Kundenservice oft nur digital oder telefonisch erreichbar ist. Viele digitale Konten sind mit weniger oder gar keinen Kosten verbunden und deshalb eine günstigere Alternative zu den Filialbanken. Einige der Direktbanken sind:
Viele Direktbanken kooperieren mit bestimmten Filialbanken. Aus diesem Grund ist es möglich, in der Filiale des Kooperationspartners kostenlos Geld einzuzahlen. Bei der Direktbank 1822direkt ist es möglich sein Geld bei der Frankfurter Sparkasse einzuzahlen. Auch bei Direktbanken ist eine Geldeinzahlung bei Fremdbanken möglich, jedoch führt auch dies zu sehr hohen Gebühren.
Durch die Partnerschaften im Einzelhandel können Kunden bestimmter Direktbanken das Geld bei ausgewählten Geschäften einzahlen. Beispielsweise erlaubt diese Variante Kunden von DKB, N26 oder ING, bei Rewe, dm oder Penny Geld einzuzahlen.
Ein kleiner Umweg schließt hohe Kosten gänzlich aus. Entweder man selbst oder eine Person des Vertrauens führt ein Konto bei einer Filialbank. In diesem Fall lässt man das Geld bei der Filialbank einzahlen. Im Anschluss muss nur noch das Geld von der Filialbank zur Direktbank überwiesen werden. Auf diesem Weg landet das Geld ohne hohe Gebühren auf dem Konto der Direktbank.
Geld im Ausland einzahlen
Geld einzahlen im Ausland ist zwar sehr teuer und umständlich, aber grundsätzlich möglich. Deshalb sollte man diesen Service nur in dringenden Fällen in Anspruch nehmen. Da die Deutschen Banken in der Regel keine Filialen im Ausland betreiben, muss das Geld bei einer Fremdbank eingezahlt werden. Zusätzlich können beim Geld einzahlen im Ausland Gebühren für das Wechseln in eine andere Währung anfallen. In manchen Ländern besteht auch die Möglichkeit, Geld bei der Post oder bei der Western Union einzuzahlen. Allerdings kann so eine Überweisung sehr teuer werden. Das ist aber von Bank zu Bank sehr unterschiedlich. Ihr solltet also beim Geld einzahlen im Ausland vorsichtig sein, um teure Gebühren zu umgehen.
Dauer der Verbuchung auf dem Konto
Bei der Einzahlung am Automaten erfolgt die Verbuchung auf dem Konto innerhalb eines Werktages. Wird Bargeld jedoch am Schalter auf das eigene Konto eingezahlt, dann erfolgt die Gutschrift noch am gleichen Tag. Das ist auch gesetzlich vorgeschrieben. Bei der Geldeinzahlung bei einer fremden Bank kann der gesamte Buchungsvorgang sogar ein bis drei Bankarbeitstage in Anspruch nehmen. Insgesamt ist die Einzahlung von Bargeld und die Umbuchung auf das Konto ein sehr schneller Vorgang.
Gebühren beim Geld einzahlen – Vergleich verschiedener Banken
Die Gebühren beim Geld abheben, hängen mit den Kosten des Bargeldes zusammen. Denn dieses muss produziert und zu den Banken transportiert werden. Von dort aus gelangt das Geld in den Handel. Dabei wird Personal benötigt, um das Geld anzunehmen, auszuzahlen, zu zählen, zu prüfen und zu verwahren. Zusätzlich kommen noch Kosten für Geldautomaten, Tresore, Versicherungen und für sonstige Verwaltungsaufgaben hinzu. Geld ist ständig in Bewegung: vom Automaten zum Supermarkt und wieder zur Bank. Dieser Kreislauf des Geldes ist endlos und vor allem sehr teuer. Deshalb entstehen Gebühren für die Bargeldeinzahlung bei der Bank.

Die Gebühren für das Einzahlen von Geld sind sehr unterschiedlich. Sie können sogar innerhalb der Bank variieren. Bei den Sparkassen beispielsweise sind die Gebühren nach den Standorten festgesetzt und daher sehr unterschiedlich. Für Kunden mancher Banken ist das Geld einzahlen gänzlich kostenlos. Andere Banken wiederum bieten einen bestimmten Freibetrag an. Und dann gibt es noch Banken, bei denen dieser Service generell immer etwas kostet.
Die Filialbanken sind zum größten Teil günstiger, wenn es um das Geld einzahlen geht. Dies liegt vor allem an deren ausgeweiteten Filialnetzen. Bei der Sparkasse können Geldscheine meist kostenlos eingezahlt werden. Allerdings muss man auch hier mit Ausnahmen rechnen, da es über 340 Sparkassen in Deutschland gibt. Münzgeld lässt sich gegen eine Gebühr einzahlen. Diese liegt meist bei 1,50 Euro, weist aber auch regionale Unterschiede auf. Die Sparkasse eignet sich für Kunden, denen besonders die Beratung und der Service wichtig sind. Nachteil ist allerdings, dass sich diese Gebühren meist in der Kontoführung widerspiegeln.
Wer regelmäßig Scheine am Schalter einzahlt, findet ein gutes Angebot bei der Deutschen Bank. Bei den Privatkonten BestKonto, AktivKonto und Das Junge Konto sind Bareinzahlungen am Schalter kostenlos, ansonsten kostet jede Einzahlung 4 Euro. Für Münzrollen verlangt die Deutsche Bank 70 Cent pro Rolle, ein Freikontingent gibt es nicht mehr. Ein Safebag für größere Bargeldmengen kostet 10 Euro. Inhaber des Konto Modells “Das Junge Konto” und Kinder, die ihre Münzen im Sparschwein sammeln, ist der Safebag dagegen kostenlos.
Deutsche Bank Girokonto
- Geldscheine bei BestKonto, AktivKonto und Das Junge Konto kostenlos
- Münzgeld: 0,70€ pro Münzrolle, Safebag 10€
Eine Filialbank mit einem sehr großen Filialnetz sind die Volksbanken und Raiffeisenbanken. Diese erlauben überwiegend kostenfreie Bargeldeinzahlungen am Automaten. Auch am Schalter ist dies bei manchen Genossenschaftsbanken noch kostenlos möglich. Je nach Volksbank fällt ansonsten eine Gebühr von circa einem Euro bis zu fünf Euro an. Als empfehlenswert stellt sich auch die Commerzbank heraus. Denn auch hier kostet eine Bargeldeinzahlung am Automaten nichts. Lediglich die Einzahlung am Schalter ist mit einer Gebühr von 3,90 Euro verbunden.
Die HypoVereinsbank ist eine der wenigen Banken in Deutschland, die eine kostenlose Bargeldeinzahlung am Schalter anbieten. Wer also den Automaten eher abgeneigt ist, kann sich bei der HypoVereinsbank ganz entspannt zum Schalter begeben und dort die Einzahlung vornehmen. Die HypoVereinsbank bietet auch einige Automaten zum Einzahlen an, diese können über die Einzahlfunktion-Suche gefunden werden. Allerdings gibt es bei der HypoVereinsbank aktuell kein kostenloses Kontomodell.
Auch die Targobank nimmt Geldscheine von Privatkunden kostenlos an ihren Geldautomaten an. Am Schalter ist eine Einzahlung von Scheinen für Privatkunden dagegen nicht vorgesehen. Größere Münzbestände ab 100 Münzen können bei der Targobank in einem Safebag abgegeben werden. Pro Safebag bezahlt man dann eine Gebühr von 7,50 Euro. Aus diesem Grund raten wir von einer größeren Münzeinzahlung bei der Targobank ab.
Scheine könnt Ihr dagegen problemlos und kostenlos am Geldautomaten einzahlen.
Targobank Girokonto
- Geldscheine kostenlos am Geldautomaten
- mehr als 100 Münzen per Safebag mit einer Gebühr von 7,50 Euro
Auch ein Blick auf die Direktbanken ist lohnenswert. Bei der DKB gibt es keine Schalter, an denen man Bargeld einzahlen kann. Eigene Geldautomaten mit Einzahlfunktion betreibt die DKB seit Mitte 2025 nicht mehr. Stattdessen könnt Ihr mit „Cash im Shop“ an der Kasse von Partnern wie REWE, PENNY, dm oder toom einzahlen, und zwar 50 bis 999,99 Euro innerhalb von 24 Stunden für 1,5 Prozent des Betrags. Größere Summen nimmt die Reisebank an: bis 999,99 Euro für pauschal 9,90 Euro, darüber für 1 Prozent, mindestens aber 12 Euro. Wir empfehlen daher die DKB für Kunden, die eher selten Bargeld einzahlen wollen und bereit sind, dafür eine Gebühr in Kauf zu nehmen.
DKB Girokonto
- per App Einzahlung an der Supermarktkasse, z. B. bei REWE, PENNY oder dm
- mindestens 50€, maximal 999,99€ in 24 Stunden, 1,5% Gebühr
- größere Beträge bei der Reisebank ab 9,90€
Die Direktbank ING (früher ING-Diba) erlaubt Einzahlungen über verschiedene Wege, unter anderem über die eigenen Geldautomaten. An diesen fällt eine Gebühr von einem Prozent des Einzahlungsbetrages an, aber mindestens 2,50 Euro und maximal 7,50 Euro. Über die ReiseBank AG können auch größere Beträge (keine Münzen!) bis 25.000 Euro eingezahlt werden. Dafür fällt eine Gebühr von 9,50 Euro je angefangenen 5.000 Euro an. Aber auch eine Einzahlung über ING Bargeld bei teilnehmenden Einzelhändlern ist gegen eine Gebühr von 1,5 Prozent möglich. Diese ist an die Bedingung geknüpft, dass mindestens 50 Euro eingezahlt werden. Innerhalb von 24 Stunden sind höchstens 999,99 Euro möglich, wobei Ein- und Auszahlungen zusammengerechnet werden. Darunter dürfen sich zudem maximal 50 Münzen befinden.
Als Teil der Commerzbank kann man bei der comdirect in Filialen der Commerzbank sein Geld einzahlen. Allerdings sind nur die ersten drei Einzahlungen pro Kalenderjahr kostenlos. Ab der vierten Einzahlung fällt im Girokonto Aktiv eine Gebühr von 4,90 Euro pro Aktion an, im Girokonto Plus sind dagegen alle Einzahlungen kostenlos. Das Gleiche gilt auch für Münzen. Nichtsdestotrotz eignet sich die comdirect besonders für Menschen, die eine Direktbank bevorzugen und trotzdem ab und an Bargeld einzahlen möchten.
comdirect Girokonto
- in Filialen der Commerzbank
- die ersten 3 Einzahlungen pro Kalenderjahr sind kostenlos, ab der 4. Einzahlung 4,90€ pro Aktion
- gilt auch für Münzen
Ähnlich wie bei der DKB, erlaubt auch die Direktbank N26 die Einzahlung bei Kooperationspartnern. Darunter fallen zum Beispiel Partner wie Penny, dm oder REWE. In der App von N26 lässt sich ein Barcode erstellen und diesen kann man dann ganz einfach an der Kasse vorzeigen. Dieser Vorgang ist aber auch wieder an die Bedingung geknüpft, dass mindestens 50 Euro, aber maximal 999 Euro eingezahlt werden. Zusätzlich kommt hinzu, dass eine Gebühr von 1,5 Prozent anfällt. Deshalb lohnt sich hier N26 ebenfalls nur, wenn selten Bargeld eingezahlt wird.
N26 Girokonto
- per App Einzahlung bei Partnern wie Penny, dm oder REWE
- mindestens 50€, aber maximal 999€ einzahlen
- 1,5% Gebühren
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Gebühren von Bank zu Bank variieren. Deshalb ist pauschal gesagt, keine Bank die Beste für die Geldeinzahlung. Allerdings sind Filialbanken meist kostengünstiger für Menschen, die häufig und viel Bargeld einzahlen möchten. Trotz alledem haben auch die Direktbanken ein Angebot, das sich in Bezug auf die Kontoführungsgebühren eventuell trotzdem mehr lohnt.
Wo lohnt sich die Bargeldeinzahlung?
Als Kunde bei einer klassischen Filialbank ist das kostenfreie Bargeldeinzahlen am Automaten und manchmal auch am Schalter weniger ein Problem. Allerdings ist es bei den Direktbanken etwas schwieriger.
Die Kunden der Direktbanken können meist bei Kooperationspartnern wie Supermärkten Geld einzahlen. Manche Banken bieten auch einen Abholservice für Bargeld an, allerdings ist dieser mit sehr hohen Kosten verbunden.
Münzen können am Münzautomat und teilweise am Schalter eingezahlt werden, allerdings ist das nur lohnenswert, wenn es sich um eine hohe Summe handelt. Denn die Gebühren für das Einzahlen von Kleingeld sind nicht gerade wenig. Scheine können ganz normal am Automaten oder gegen Gebühr am Schalter eingezahlt werden, zumindest bei Filialbanken.
Wer regelmäßig Geld auf sein Konto einzahlen möchte, sollte die verschiedenen Angebote der Banken miteinander vergleichen. Dabei spielen insbesondere die Kontoführungsgebühren eine Rolle.
Auch die richtige Kreditkarte kann für das Einzahlen von Bargeld relevant sein. In unserem Kreditkarten Vergleich könnt Ihr aus über 100 Anbietern das passende Modell herausfiltern!
Fazit zum Geld einzahlen
Die Möglichkeit, Geld auf das Konto einzuzahlen, ist ein wichtiger Bestandteil des finanziellen Alltags. Verschiedene Kontoanbieter haben unterschiedliche Konditionen rund um diese Funktion, besonders wenn es sich um eine Direktbank oder eine Filialbank handelt. In jedem Fall empfiehlt es sich, sich zu überlegen, wie viel Geld auf dem Girokonto liegen soll und die die Bedingungen eines Kontos mit den eigenen finanziellen Bedürfnissen abzugleichen, um zusätzliche Gebühren zu vermeiden.







