Eine Resort Fee ist eine Abgabe, die im Gegenzug für diverse Leistungen an ein Hotel gezahlt wird. Im Grunde genommen handelt es sich also um eine von Hotels erhobene Zusatzabgabe zum gewöhnlichen Zimmerpreis. Ähnlich wie bei der Beherbergungssteuer fällt die Gebühr pro Zimmer und Tag an. Am verbreitetsten ist diese Art von Hotelabgabe in Amerika. Doch wieso gibt es eine solche Resortgebühr überhaupt, welche Leistungen sind enthalten und wie hoch ist die Abgabe?
Inhaltsverzeichnis
Was ist eine Resort Fee?
Vereinfacht gesagt, ist eine Resort Fee eine Abgabe, die durch Hotels erhoben wird, um im Gegenzug allerhand Extras anbieten zu können. Dabei spielt es keine Rolle, ob man die zusätzlichen Leistungen überhaupt in Anspruch nimmt – die Resort Fee ist verpflichtend für jeden Hotelgast und wird beim Check-In oder Check-Out verlangt. Dabei ist wichtig hervorzuheben, dass die Gebühr nicht etwa von der Stadt oder Region, sondern von den Hotels zur Abdeckung der Mehrkosten eingezogen wird.

Wonach richtet sich die Höhe der Resort Fee?
Der Preis der Gebühr hängt meist von der jeweiligen Hotelklassifizierung ab. Dabei gilt im Regelfall: Je höher die Anzahl der Sterne, umso teurer der Preis der Resort Fee und umso mehr Leistungen sind enthalten. Die Höhe der Gebühr liegt meist zwischen 20 und 55 Dollar pro Zimmer und Tag, in Las Vegas, Miami oder auf Hawaii verlangen Luxushotels inzwischen meist um die 50 bis 60 Dollar. Bei günstigeren Hotels kann die verpflichtende Zusatzabgabe teilweise sogar höher als der Zimmerpreis sein.
Welche Leistungen enthält eine Resort Fee?
Bei der Frage welche Leistungen eine Resort Fee beinhaltet, gibt es keine klare Antwort, denn die Extras unterscheiden sich von Hotel zu Hotel. Üblicherweise gilt auch hier, je höher die Klassifizierung, umso mehr Inklusivleistungen sind verfügbar. Genauere Informationen zu den enthaltenen Leistungen und der Höhe der Gebühr findet man im Regelfall auf der jeweiligen Hotelwebseite. Normalerweise sind folgende Leistungen standardmäßig in der Gebühr enthalten:
- WLAN
- Tageszeitung
- lokale Telefonanrufe
- Zugang zum Spa-Bereich
- Zugang zum Fitnessbereich
- Rabatt auf Speisen und Getränke
In höher klassifizierten Hotels können weitere Leistungen wie Schuhreinigungen, die Nutzung des Swimmingpools und der Ausdruck von Reiseunterlagen sowie andere Serviceleistungen in Anspruch genommen werden. An dieser Stelle sei noch anzumerken, dass die oben genannten Leistungen in Luxushotels im Rest der Welt zum absoluten Standard gehören und im Übernachtungspreis inkludiert sind, weswegen die verpflichtende Zusatzabgabe in Amerika oft kritisiert wird.
Wo muss man eine Resort Fee zahlen?
Bei der Frage, wo man eine Resort Fee zahlen muss, ist vorrangig Amerika hervorzuheben. Besonders weitverbreitet ist die Gebühr in den Bundesstaaten Nevada, Florida, Hawaii und New York. Ursprünglich gab es die Resort Fee vor allem in Hotels in Las Vegas, die damit zusätzliche Services pauschal abgegolten haben. Der Trend schwappte schnell auch zu anderen Städten über und ist dort unter anderem als Destination Fee bekannt.
In Deutschland und den meisten anderen europäischen Ländern gibt es eine solche Gebühr nicht. Dafür gibt es die sogenannte Kurtaxe oder die Beherbergungssteuer, also Abgaben, die von Städten und Gemeinden erhoben wird.

Wie hoch ist die Resort Fee in Las Vegas?
Seit den 2000er Jahren wird die Resortgebühr in fast allen großen Hotels in Las Vegas erhoben, weswegen es kaum einen Weg gibt, sie zu umgehen. Wie man anhand der untenstehenden Tabelle sehen kann, sind die Preise der Resort Fee in Las Vegas relativ hoch. In den großen Hotels am Strip liegt sie meist bei 50 bis 55 Dollar, einige kleinere Häuser verzichten aber ganz darauf. Während der Urlaubsplanung sollte man diese Gebühr, die in fast allen Luxushotel in Las Vegas anfällt, nicht außer Acht lassen. Vor allem, da auf die Gebühr zusätzlich auch noch die Tax anfällt.
| Hotels in Las Vegas | Resort Fee pro Zimmer und Nacht (zzgl. Steuern, Stand 2025/26) |
| W Las Vegas (ehemals Delano) | 50 Dollar |
| Four Seasons Las Vegas | 55 Dollar |
| Bellagio Las Vegas | 55 Dollar |
| The Cosmopolitan Las Vegas | 55 Dollar |
| ARIA Resort Las Vegas | 55 Dollar |
| Wynn Las Vegas and Encore | 55 Dollar |
**Bei einer Buchung über suitespot ist die Resort Fee im Normalfall bereits im angezeigten Gesamtpreis inklusive.**
Gibt es Hotels in Las Vegas ohne Resort Fee?
Da die Gebühr in Las Vegas sehr verbreitet ist, gibt es nur wenige Hotels ohne diese verpflichtende Zusatzabgabe. Zwei der wenigen Hotels in Las Vegas ohne Resort Fee sind das Four Queens Hotel sowie das Casino Royale Hotel im Zentrum der Stadt.
Unterschied zwischen der Resort Fee und der Kurtaxe?
Obwohl beide touristischen Abgaben im Hotel zusätzlich zum Übernachtungspreis anfallen und verpflichtend sind, gibt es einen großen und entscheidenden Unterschied zwischen der Resort Fee und der Kurtaxe. Denn während die Resortgebühr von den Hotels selbst erhoben und eingezogen wird, leiten Hotels die Kurtaxe an die jeweilige Gemeinde weiter.

Verwendet werden die Einnahmen der Kurtaxe dann für Einrichtungen und Veranstaltungen, die der Erholung der Gäste dienen, etwa Kurparks oder Gästekarten. Die Beherbergungssteuer fließt dagegen ohne Zweckbindung in den Haushalt der Stadt. Teilweise widmen sich diese Projekte auch der Beseitigung von Schäden, die durch Massentourismus entstanden sind. Dahingegen dient die Resort Fee lediglich dazu, den Mehraufwand abzudecken, der durch die Bereitstellung der Inklusivleistungen entstanden ist. Da aber nicht alle Leistungen von jedem Hotelgast in Anspruch genommen werden, wird die Gebühr oftmals infrage gestellt.
Kritik an der Resort Fee
Wie bereits erwähnt, wird die Resortgebühr regelmäßig von Verbraucherschützern kritisiert. Grund dafür ist vor allem, dass die Gebühr verpflichtend ist, auch wenn man von den angebotenen Leistungen keinen Gebrauch macht. Zudem zahlen Hotelgäste für Extras, die in höherpreisigen Hotels eigentlich selbstverständlich sein sollten.
Kritisiert wird häufig, dass die Resort Fee nur ein Mittel sei, um die Zimmerpreise optisch günstiger wirken zu lassen und Kunden somit hinters Licht zu führen und den Preisvergleich zwischen Angeboten erschweren. Wenn ein Zimmer pro Nacht zum Beispiel 250 Dollar kostet, kann der Preis zusammen mit der Resort Fee schlussendlich auf bis zu 300 Dollar pro Nacht ansteigen. In den USA müssen Hotels seit dem 12. Mai 2025 allerdings in jeder Preisanzeige den Gesamtpreis inklusive Resort Fee nennen, die Gebühr selbst ist aber weiterhin erlaubt. Auf diese Weise können Hotels Einnahmen für Mehrleistungen verbuchen, die der Hotelgast im Zweifel überhaupt nicht in Anspruch nehmen möchte.
Vielen Hotels wird zudem vorgeworfen, dass sie die Resort Fee nur aus steuerrechtlichen Gründen eingeführt haben. Denn je nach Gesetzgebung fallen einige Steuern in den USA nur auf den Zimmerpreis an, nicht aber auf sonstige Zuschläge. So können Hotels ganz einfach Steuern sparen.
Ist die Resort Fee bei suitespot inklusive?
Die Resort Fee ist bei suitespot im Normalfall bereits im Gesamtpreis inkludiert. Sollte dies einmal nicht der Fall sein, wird Ihr persönlicher Hotel-Berater Sie selbstverständlich darüber informieren. Zudem können Sie bei jeder Buchung über suitespot mit exklusiven Vorteilen rechnen, welche oftmals auch ohne Mindestaufenthalt gelten.
Neben einem kostenfreien VIP-Service erhalten Kunden bei suitespot nahezu immer ein täglich kostenfreies Frühstück für zwei Personen, ein Upgrade nach Verfügbarkeit, sowie eine besondere Behandlung vor Ort. Darüber hinaus gibt es in den meisten Hotels noch weitere attraktive Vorzüge, wie ein Hotelguthaben von bis zu 100 Dollar oder ein kostenfreies Abendessen. Mit einer Buchung über suitespot sind Sie außerdem immer auf der sicheren Seite, denn nahezu alle Hotelbuchungen über uns lassen sich 48 bis 24 Stunden vor Anreise kostenlos stornieren.
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Häufig gestellte Fragen zur Resort Fee
Im Grunde genommen handelt es sich hierbei um eine von Hotels erhobene Zusatzabgabe zum gewöhnlichen Hotelpreis, die pro Nacht und pro Zimmer gezahlt wird. Resort Fees werden durch Hotels erhoben, um im Gegenzug allerhand Extras anbieten zu können. Dabei spielt es keine Rolle, ob man die zusätzlichen Leistungen überhaupt in Anspruch nimmt – die Resort Fee ist verpflichtend für jeden Hotelgast und wird beim Check-In oder Check-Out verlangt.
Die Höhe der Resort Fee hängt von der Sterneanzahl des Hotels ab. Je mehr Sterne das Hotel besitzt, desto teurer wird der Preis einer Resort Fee. Im Normalfall liegt der Preis bei 20 bis 55 Dollar pro Nacht und Zimmer, in Luxushotels in Las Vegas, Miami oder auf Hawaii auch bei 60 Dollar und mehr.
Die Resort Fee gibt es hauptsächlich in den amerikanischen Staaten, wie zum Beispiel in Nevada, Florida, Hawaii und New York. Weitverbreitet ist die Resort Fee vor allem in Las Vegas. In anderen Städten wird die Gebühr auch als Destination Fee angeführt – meint im Grunde aber dasselbe.
Resort Fees sind grundsätzlich verpflichtend und müssen von jedem Hotelgast gezahlt werden, selbst wenn die Zusatzleistungen nicht in Anspruch genommen wurden.
Hotels wird vorgeworfen, die Resort Fee nur zu nutzen, um den Zimmerpreis optisch günstiger wirken zu lassen. Somit wurde der Preisvergleich zwischen Hotelangeboten lange erschwert. In den USA müssen Hotels die Gebühr seit Mai 2025 aber bereits im angezeigten Gesamtpreis ausweisen. Die fehlende Transparenz an dieser Stelle wird häufig kritisiert.
Ja, in der Regel ist die Resort Fee im Gesamtpreis bereits enthalten. Sollte dies nicht der Fall sein, wird Ihr persönlicher Hotel-Berater Sie darüber informieren.




