Der Oman ist aktuell fraglos eine aufstrebende Urlaubsregion, das zeigt sich auch an den zahlreichen neuen Luxushotels. In meinem Tripreport nehme ich Euch mit in eine besondere Destination!

Die Vereinigten Arabischen Emirate und dabei insbesondere die Städte Dubai und Abu Dhabi stehen bei Luxusurlaubern in Deutschland schon länger im Kurs. Bei reisetopia Hotels fällt zudem auch auf, dass Katar als weitere Destination an Bedeutung gewinnt. Doch was ist eigentlich mit dem Oman, in dem in den vergangenen Jahren gleich mehrere neue Luxushotels eröffnet haben? Warum es sich um einen echten Geheimtipp handelt, zeige ich Euch in meinem Tripreport!

Alle Teile des Tripreports im Überblick:

  • Review: Turkish Airlines Business Class Airbus A330 (bereits online)
  • Review: Turkish Airlines Business Class Lounge Istanbul (27. März)
  • Review: Turkish Airlines Business Class Airbus A321neo (30. März)
  • Review: Al Bustan Palace Maskat, a Ritz-Carlton Hotel (1. April)
  • Review: Jumeirah Muscat Bay (3. April)
  • Review: Mandarin Oriental Muscat (5. April)
  • Review: The St. Regis Al Mouj Resort Muscat (8. April)
  • Review: JW Marriott Muscat (13. April)
  • Review: Primeclass Lounge Muscat (15. April)

Komplexe Anreise mit Turkish Airlines

Im Vergleich zu einer Reise in das Nachbarland VAE, sieht es mit Flugverbindungen in den Oman deutlich weniger gut aus. Zwar fliegt Oman Air an ausgewählten Tagen direkt nach München, Frankfurt und zurück, doch täglich werden die Verbindungen nicht angeboten. Dazu kommt, dass teilweise auch Boeing 737MAX statt echten Langstreckenmaschinen zum Einsatz kommen. Ab Berlin muss man derweil ohnehin immer umsteigen, sodass ich mich – auch der für die Miles & More Senator Status Qualifikation wichtigen Statuspunkten wegen – für einen Flug mit Turkish Airlines entschieden.

Turkish Airlines Business Class Airbus A330
Auf Flügen nach Deutschland setzt Turkish Airlines teils Langstreckenmaschinen ein

Alternativ wäre es mit einem Stopp auch mit Qatar Airways via Doha oder in einer Kombination mit Lufthansa und Oman Air via Frankfurt und München gegangen, Turkish Airlines war mit dennoch sportlichen knapp unter 2.000 Euro für einen Hin- und Rückflug allerdings die günstigste Option in der Business Class. Gleichzeitig muss man hinnehmen, dass die Strecke von Istanbul nach Muskat mit einem Airbus A321neo durchgeführt wird, weswegen man hier keine Business Class mit flach verstellbaren Betten genießen kann.

Turkish Airlines Business Class Airbus A321neo
Nach Maskat fliegt Turkish Airlines mit dem Airbus A321neo

Das ist auch insofern ein Thema, als die Flugzeiten etwas komplex sind. Turkish Airlines fliegt zweimal täglich von Istanbul nach Maskat, einmal am Nachmittag mit Ankunft gegen Mitternacht und einmal mit Abflug am ganz späten Abend und Ankunft am Morgen, für die ich mich auf dem Hinweg entschieden habe. Zurück ging es für mich am Morgen mit Ankunft am frühen Nachmittag in Istanbul (alternativ kann man auch hier über Nacht fliegen). In meinen Reviews zeige ich, warum ich diesen Flug in dieser Form wohl nicht mehr buchen würde – zumal zu diesem Preis.

Eine Welt voller neuer Luxushotels

Dass der Oman eine aufstrebende Luxusdestination ist, sieht man allen voran an den außergewöhnlichen Luxushotels, die zuletzt im Land eröffnet haben. Bei meinem Trip sollte es allerdings mit einem der ältesten Hotels auf ganz hohem Niveau im Land anfangen: Dem Al Bustan Palace, das von Ritz-Carlton gemanagt wird und wahrlich ein alter Palast – mit allen Vor- und Nachteilen ist.

Al Bustan Palace Maskat Pool
Im Al Bustan Palace begeistert insbesondere die Gartenanlage

Als wirkliches Highlight sollte sich allerdings das zweite Hotel meines Aufenthalts herausstellen, das Jumeirah Muscat Bay. Gelegen in einer wunderschönen Bucht besticht das moderne Luxushotel durch stilvolle Zimmer, ein schönes Gelände und insbesondere einen wirklich beeindruckenden Strand mit perfektem Sand.

Jumeirah Muscat Bay Strand 2
Überragend ist im Jumeirah Muscat Bay der Strand

Rein von der Optik her macht auch das Mandarin Oriental Muscat eine Menge her. Das erst in diesem Jahr eröffnete Hotel überzeugt durch tolle Zimmer und ein sehr stilvolles Design. Gleichzeitig fehlt es hier an einem privaten Strand, sodass das Hotel eher weniger als Resort denn als Stadthotel geeignet ist. Für diesen Zweck kann man dennoch eine Empfehlung aussprechen.

Mandarin Oriental Muscat Junior Suite
Stilvolle Zimmer machen das Mandarin Oriental aus

Etwas hin- und hergerissen bin ich auch mit Blick auf das The St. Regis Al Mouj. Da ich primär wegen einer Award-Verleihung von Marriott im Land war, sind die Eindrücke des Hotels durch die hohe Belegung und des Events etwas schwerer einzuordnen. An sich ist auch hier das Design ästhetisch und auch die riesige Auswahl an Optionen zum Essen und Trinken begeistert, allerdings gibt es auch die eine oder andere Problematik, auf die ich in meiner Bewertung noch einmal ausführlicher eingehen werde.

St. Regis Al Mouj Muscat Pool
Komplett modernes Design erwartet Gäste im St. Regis Al Mouj

Zum Abschluss habe ich mir auch noch einen Eindruck vom JW Marriott Muscat gemacht, das in der Nähe des Flughafens liegt und sicherlich eher für einen Stopover oder einen geschäftlichen Aufenthalt geeignet ist.

Außergewöhnliche Landschaft und eine spannende Kultur

Beeindruckt hat mich am Oman allerdings nicht nur die wachsende Anzahl an Luxushotels, sondern insbesondere auch die Landschaft. Wenngleich ich bei diesem Trip primär in der Region Maskat unterwegs war, konnte ich mir schon einen tollen ersten Eindruck des Landes machen. Besonders schön finde ich die Kombination aus Bergen und Meer, die man schon nahe der Hauptstadt erkennen kann. Die Buchten wirken so außergewöhnlich schön eingebettet in eine Art Mondlandschaft.

Jumeirah Muscat Bay Strand
Die Landschaft im Oman weiß zu begeistern

Dazu kommt, dass auch das Meer und die Strände, je nach genauer Lage, wirklich schön sind und sich deutlich von dem abheben, was man in den Vereinigten Arabischen Emiraten erleben kann. Vielfältige Aktivitäten, von Schnorcheln über Tauchen bis zu Ausflügen in den Bergen, sind ebenfalls möglich, was einem Urlaub im Oman eine große Vielfalt gibt.

Nicht außen vor lassen möchte ich allerdings, dass man auch in Maskat selbst einiges erleben kann – von spannenden Bauten bis zur interessanten Kultur des Omans. Diese ist einerseits klassischer als in anderen Ländern der Region, andererseits aber auch hinsichtlich der Auslegung der Religion etwas progressiver. Dass es zudem im ganzen Land keine echten Hochhäuser gibt, sorgt dafür, dass es sich ohne Frage um ein besonderes Land in der Region handelt.

Fazit zu meiner Reise in den Oman

Nicht ganz so einfach zu erreichen wie andere Länder in der Region, aber dafür auch noch deutlich vielfältiger: Eine Reise in den Oman lohnt sich meines Erachtens auf jeden Fall, egal ob es primär um das Entspannen oder einen Aktivurlaub geht. Dazu kommt, dass im Land immer mehr interessante Luxushotels eröffnen, sodass sich auch in dieser Hinsicht immer mehr Möglichkeiten ergeben!

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Autor

Moritz hat sich über die Jahre ein enormes Wissen über Finanzprodukte und Luxusreisen angeeignet. Für Luxushotels, First Class Flüge sowie die Details von Kreditkarten, Tagesgeldkonten und mehr ist Moritz genau der richtige Ansprechpartner!

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