Auch am Flughafen Düsseldorf soll es am morgigen Freitag zu Beeinträchtigungen im Flugverkehr kommen. Grund ist ein erneuter Aufruf der Gewerkschaft ver.di zum Streik des Sicherheitspersonals.

Am morgigen Freitag soll es am Flughafen Düsseldorf zu einem weiteren Warnstreik kommen. Denn die Gewerkschaft ver.di ruft die Luftsicherheitskräfte zu einem Warnstreik auf, wie airliners.de berichtet. Die Beschäftigten fordern vor allem mehr Lohn. Die Forderungen gelten für 25.000 Sicherheitskräfte deutschlandweit. Anders als noch am Flughafen Köln/Bonn drohen in Düsseldorf auch Beeinträchtigungen im Flugverkehr.

Passagiere sollten sich vorbereiten

Am morgigen Freitag, dem 25. Februar 2022, könnte es am Flughafen Düsseldorf zu erheblichen Beeinträchtigungen im Flugverkehr kommen. Grund ist ein weiterer Aufruf zum Ausstand durch die Gewerkschaft ver.di. Diese fordert die Luftsicherheitskräfte am Flughafen dazu auf, die Arbeit zwischen 3 Uhr morgens und 24 Uhr abends niederzulegen. Wie viele Angestellte sich am Streik beteiligen, ist unklar. Aktuell werden etwa 500 Angestellte für die Kontrolle der Fluggäste in Düsseldorf benötigt. Aufgerufen dazu sind, anders als noch in Köln/Bonn am gestrigen Mittwoch, nämlich auch Beschäftigte in der Fluggastkontrolle und im Rollstuhlservice. In Köln noch waren zuvor lediglich Beschäftigte in der Personal- und Warenkontrolle sowie der Frachtkontrolle zum Ausstand aufgerufen worden.

Grounding Dusseldorf

Die Forderungen nach mehr Lohn zielen auf die etwa 25.000 Beschäftigten in ganz Deutschland ab. Grund für den erneuten Aufruf sind gescheiterte Verhandlungen. In der ersten Runde konnte keine Einigkeit erzielen werden. Konkret geht es um eine Lohnerhöhung von mindestens einem Euro pro Stunde, bei einer Mindestlaufzeit von zwölf Monaten. Zudem soll der Lohn für die Personal- und Warenkontrolle sowie der Frachtkontrolle dem der Luftsicherheitsassistenten angeglichen werden. Luftsicherheitsassistenten sind für die Fluggastkontrolle an den Flughäfen zuständig. Das Angebot der Arbeitgeberseite sei jedoch weit unter den Erwartungen geblieben. Trotz des Ausstands am heutigen Mittwoch ist bereits die zweite Verhandlungsrunde terminiert. Diese soll am 1. und 2. März in Berlin fortgesetzt werden.

Wir haben kein Interesse daran, mit den Aktionen die Fluggäste zu treffen.

Özay Tarim, Gewerkschaftssekretär ver.di

In Köln/Bonn noch zeigte sich, dass der Flugverkehr trotz des Streiks ohne Beeinträchtigungen weiterlaufen konnte. Vor allem die Abflüge und Ankünfte von Passagierflügen liefen reibungslos. Der Flughafen ist zudem ein wichtiger Standort für den Cargo-Bereich. UPS und FedEx nutzen Köln/Bonn als Drehkreuz für Flüge in die ganze Welt. Auch in diesem Bereich kam es zu keinen nennenswerten Flugausfällen. Lediglich einige Verspätungen bei den Abflügen waren am gestrigen Morgen zu registrieren. Gewerkschaftssekretär Özay Tarim in Düsseldorf stellte derweil klar, dass man mit dem Streik nicht die Passagiere treffen möchte. Mit der rechtzeitigen Ankündigung zum Streik wolle man den Passagieren die Möglichkeit bieten, die Reisepläne noch rechtzeitig anzupassen.

Fazit zum Streik am Flughafen DUS

Die Gewerkschaft ver.di fordert die Beschäftigten im Luftsicherheitsbereich am morgigen Freitag zum nächsten Ausstand, diesmal am Flughafen Düsseldorf, auf. Grund dafür sind gescheiterte Verhandlungen für mehr Lohn. Dabei geht es um alle Angestellten im Sicherheitsbereich deutschlandweit. Der Ausstand betrifft dieses Mal auch Beschäftigte in der Fluggastabfertigung. Daher sollten sich Passagiere auch auf massive Ausfälle und Verzögerungen im Flugverkehr vorbereiten. Eine neue Verhandlungsrunde ist für Anfang März angesetzt. Weitere Streiks könnten zum aktuellen Zeitpunkt dementsprechend noch nicht ausgeschlossen werden.

Autor

Seit Alex zum ersten Mal im Alter von 3 Jahren geflogen ist, wollte er das Flugzeug eigentlich nicht mehr verlassen. Bis heute riss seine Faszination fürs Fliegen nicht ab, weshalb er sich entschlossen hat, Euch an seinen Erfahrungen und Tipps teilhaben zu lassen.

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