Als beliebtes Reiseziel seien die Seychellen schon immer bestrebt gewesen, das ökologische Gleichgewicht zu erhalten. Eine Umweltgebühr soll zudem zum Schutz beitragen. Doch wie hoch fällt diese aus?

Paradiesische Inseln, malerische Sandstrände und eine eindrucksvolle Flora und Fauna – so könnte man das ostafrikanische Insel-Archipel bestehend aus 115 Inseln am besten beschreiben. Kein Wunder also, dass eine Reise für viele der Traumurlaub schlecht hin ist und die Destination 2023 im Trend liegt. Um die traumhafte Naturlandschaften zu schützen, erheben die Seychellen ab dem 1. August eine Tourismusabgabe für Nachhaltigkeit. Die Preise sind dabei nach Größe der Unterkunft gestaffelt, wie fvw berichtet.

Neue Seychellen Umweltgebühr im Detail

Auch die Seychellen sind vom Klimawandel betroffen und leiden unter Strand- und Küstenerosion. Um dagegen vorzugehen, erhebt die Archipel-Regierung ab dem 1. August eine sogenannte Tourism Environmental Sustainability Levy. Neben dem Küstenschutz sollen mit dieser neuen Gebühr auch weitere Maßnahmen für den Umweltschutz finanziert werden. Die Abgabe soll dabei direkt in den Unterkünften gezahlt werden, wie das zuständige Ministerium mitteilt. Auch Bali führt zum Schutz der Umwelt und Kultur bald eine Touristengebühr ein.

Four SeasonsSeychellen
Four Seasons Resort Seychellen

Die Preise sind nach Größe der Unterkunft gestaffelt und gelten pro Person und pro Nacht. Kinder unter zwölf Jahren müssen keine Umweltgebühr zahlen.

  • Kleine Unterkunft (ein bis 24 Zimmer): 25 Seychellen-Rupien (etwa 1,71 Euro)
  • Mittelgroße Unterkunft (25 bis 50 Zimmer): 75 Seychellen-Rupien (etwa 5,12 Euro)
  • Große Unterkunft (mehr als 51 Zimmer): 100 Seychellen-Rupien (etwa 6,83 Euro)
  • Island Resorts und Besucher auf Yachten: 100 Seychellen-Rupien (etwa 6,83 Euro)

Fazit zu der neuen Umweltgebühr für Touristen

Die Seychellen berechnen Touristen ab dem 1. August eine Umweltabgabe, die je nach Größe der Unterkunft zwischen 25 und 100 Seychellen-Rupien pro Nacht und Person liegt. Das Hauptziel der Umweltgebühr für Touristen sei die Unterstützung von Initiativen zur Erhaltung der Umwelt. Indem die Einnahmen aus dieser Abgabe in die Umwelt fließen, würden die Seychellen versuchen, die natürliche Umwelt, die jedes Jahr Tausende von Reisenden an die Küsten lockt, weiter zu schützen und zu verbessern.

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Autor

Anna Schulte ist als Duale Studentin seit September 2022 im reisetopia Content-Team tätig. Mit einer Ausbildung startete ihr beruflicher Weg in die Reisebranche und mittlerweile hält sie Euch mit aktuellen News des Reisealltags immer up to date.

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  • Nun ja, wer es glaubt. Wenn die Malediven so eine Steuer einführen würden könnte ich es halbwegs verstehen. Bei den Seychellen, wo werden denn da Strände etc. gepflegt, aber sei es drum, Gier kennt keine Grenzen…

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