Die Silver Moon ist das Schiff, mit dem Silversea 2020 sein kulinarisches Programm S.A.L.T. eingeführt hat. Sie gehört zur Muse-Klasse, nimmt 596 Gäste auf und führt neun gastronomische Adressen.
Kreuzfahrt mit Silversea
- All-Suite-Schiffe mit persönlichem Butlerservice
- All-Inclusive Plus mit Guthaben für Landausflüge
- Getränke, Trinkgeld und WLAN im Preis enthalten
- Expeditionsreisen bis in die Antarktis
Die Eckdaten der Reederei: 40.700 Bruttoraumzahl, 212,8 Meter Länge, 27 Meter Breite und 411 Crewmitglieder. Acht Decks stehen Gästen offen, gefahren wird mit bis zu 19,8 Knoten.
Innerhalb der Flotte ist die Silver Moon das mittlere von drei Muse-Schiffen: Die Silver Muse kam 2017, die Silver Dawn folgte 2021. Alle drei teilen Rumpf und Grundriss, unterscheiden sich aber im Detail – bei der Silver Moon vor allem durch die Erstausstattung mit S.A.L.T.
Das Wichtigste in Kürze
- Kategorie: Luxusklasse – 596 Gäste, neun gastronomische Adressen und das kulinarische Programm S.A.L.T. als Markenzeichen
- Seit 2020 im Dienst, erstes Schiff der Flotte mit S.A.L.T.
- 596 Gäste und 411 Crewmitglieder auf 40.700 Bruttoraumzahl
- Neun gastronomische Adressen, darunter das japanische Kaiseki
- Neun Suitenkategorien – ohne Medallion Suite, dafür mit Panorama Suite
Auf dieser Seite lest Ihr, was hinter S.A.L.T. steckt, welche Restaurants an Bord sind, welche Suiten es gibt, was auf welchem Deck liegt und wodurch sich die Silver Moon von ihren beiden Schwesterschiffen unterscheidet.
Inhaltsverzeichnis
- S.A.L.T. auf der Silver Moon: Was steckt dahinter?
- Die Silver Moon im Überblick
- Die Kulinarik an Bord der Silver Moon
- Die Suiten auf der Silver Moon
- Deckplan der Silver Moon: Was liegt auf welchem Deck?
- Was ist im Reisepreis der Silver Moon enthalten?
- Für wen lohnt sich die Silver Moon?
- Welche Routen fährt die Silver Moon?
- Wellness und Bordleben auf der Silver Moon
- Mit der Silver Moon unterwegs
- Weitere Schiffe von Silversea im Überblick
S.A.L.T. auf der Silver Moon: Was steckt dahinter?
Hinter dem Kürzel steht Sea and Land Taste. Die Idee: Wer eine Region ansteuert, soll sie auch am Tisch wiederfinden, statt überall dieselbe internationale Hotelküche vorgesetzt zu bekommen. Die Silver Moon war 2020 das erste Schiff, auf dem Silversea dieses Konzept baulich umgesetzt hat.
An Bord besteht S.A.L.T. aus drei Bausteinen, die alle auf Deck 4 liegen: die S.A.L.T. Kitchen als Restaurant mit wechselnder Karte, die S.A.L.T. Bar mit regionalen Spirituosen und das S.A.L.T. Lab als Kursraum. An Land kommen Marktbesuche und Kochkurse dazu, die sich als Ausflug buchen lassen.
Praktisch heißt das: Auf einer Reise durch die griechische Inselwelt steht anderes auf der Karte als auf einer Route entlang der japanischen Küste. Wer immer dasselbe essen möchte, findet das im Hauptrestaurant – S.A.L.T. ist ein Angebot, keine Pflicht.
Die Silver Moon im Überblick
Die Muse-Klasse markierte für Silversea den Sprung von rund 400 auf knapp 600 Gäste. Das Platzverhältnis blieb dabei erhalten, weil die Reederei die Crew im gleichen Maß aufgestockt hat.
| Merkmal | Wert |
|---|---|
| Indienststellung | 2020, zweites Schiff der Muse-Klasse |
| Vermessung | 40.700 Bruttoraumzahl |
| Länge und Breite | 212,8 Meter × 27 Meter |
| Gäste | 596 |
| Crew | 411 |
| Gästedecks | acht, Deck 4 bis Deck 11 |
| Reisegeschwindigkeit | 19,8 Knoten |
| Suitenkategorien | neun |
596 Gäste auf 411 Crewmitglieder ergeben rund 1,45 Gäste je Besatzungsmitglied. Das ist etwas weniger großzügig als auf den Millennium-Schiffen, liegt aber weiterhin um ein Vielfaches über dem, was Mainstream-Anbieter bieten.
Silver Moon, Silver Muse oder Silver Dawn?
Alle drei Schiffe teilen Rumpf, Grundriss und Bordkonzept. Die Unterschiede sind klein, aber benennbar – und sie sind der einzige ehrliche Entscheidungsgrund, wenn Route und Termin gleichwertig sind.
| Schiff | Was es unterscheidet |
|---|---|
| Silver Moon (2020) | erstes Schiff mit S.A.L.T., Kartenraum auf Deck 11, Beauty Spa auf Deck 6 |
| Silver Dawn (2021) | statt Beauty Spa der Otium Spa auf Deck 6, kein Kartenraum |
| Silver Muse (2017) | seit dem Umbau 2025 mit 632 statt 596 Gästen |
Die Silver Muse ist damit der größere Ausreißer: Ihr Werftaufenthalt im Jahr 2025 hat die Kapazität erhöht und die Zahl der Spitzensuiten reduziert. Silver Moon und Silver Dawn stehen dagegen weiterhin bei 596 Gästen.
Die Kulinarik an Bord der Silver Moon
Neun gastronomische Adressen auf einem Schiff mit 596 Gästen sind selbst im Luxussegment bemerkenswert. Weil Speisen und Getränke im Reisepreis stecken, entfällt die Trennung zwischen kostenfreien und aufpreispflichtigen Restaurants weitgehend.
| Restaurant | Was Euch dort erwartet |
|---|---|
| Atlantide | auf Fisch und Meeresfrüchte ausgerichtet, Deck 4 |
| Kaiseki | japanische Küche mit Sushi und Menüfolge, Deck 4 |
| S.A.L.T. Kitchen | wechselnde Karte nach dem Fahrtgebiet, Deck 4 |
| La Terrazza | italienische Küche auf Deck 7 |
| Silver Note | Tapas-Menü zu Livemusik, Deck 7 |
| La Dame | französisches Feinschmeckerrestaurant auf Deck 8 |
| Arts Café | Kaffee, Kuchen und Kleinigkeiten über den Tag, Deck 8 |
| The Grill | Grill am Pooldeck, abends auf heißem Lavastein, Deck 10 |
| Spaccanapoli | Pizzeria ganz oben auf Deck 11 |
Zwei Adressen fallen aus dem Rahmen. Das Kaiseki arbeitet mittags als Sushi-Bar und abends mit einer japanischen Menüfolge; das Silver Note ist streng genommen kein Restaurant, sondern eine Musikbar, in der zu Livemusik ein Tapas-Menü serviert wird. Beides funktioniert nur, weil an Bord niemand nach der Rechnung schauen muss.
Die Verteilung über acht Decks ist Absicht: Wer abends essen geht, legt einen Weg zurück und bekommt unterwegs unterschiedliche Bereiche des Schiffes zu sehen. Auf einem Schiff ohne Promenade ersetzt das ein Stück Bewegung.
Welche Bars und Lounges gibt es an Bord?
Der gesellige Mittelpunkt ist die Dolce Vita auf Deck 5, direkt neben der Venetian Lounge als Bühnensaal. Dazu kommen die S.A.L.T. Bar auf Deck 4, die Panorama Lounge und die Connoisseur’s Corner auf Deck 9 sowie die Observation Library ganz oben auf Deck 11.
Die Suiten auf der Silver Moon
Innenkabinen führt Silversea nicht. Sämtliche Unterkünfte sind Suiten mit Meerblick, und zu jeder gehört ein persönlicher Butler – unabhängig von der Kategorie. Die Silver Moon verteilt neun Kategorien auf ihre Decks.
Eine Besonderheit fällt beim Vergleich mit den älteren Schiffen auf: Die Medallion Suite gibt es hier nicht. An ihre Stelle tritt die Panorama Suite, die den Balkon durch eine raumhohe Fensterfront ersetzt.
| Kategorie | Einordnung |
|---|---|
| Vista Suite | Einstieg, großes Panoramafenster statt Veranda |
| Panorama Suite | raumhohe Fensterfront, kein Balkon |
| Classic Veranda Suite | erste Kategorie mit eigener Veranda |
| Superior Veranda Suite | gleicher Grundriss, andere Lage im Schiff |
| Deluxe Veranda Suite | mittschiffs gelegen, ruhigste Veranda-Kategorie |
| Silver Suite | getrennter Wohn- und Essbereich |
| Royal Suite | mit Veranda-Suite zur Zweizimmer-Variante kombinierbar |
| Grand Suite | mehrere Räume, eigener Essbereich |
| Owner’s Suite | Spitzenkategorie der Flotte |
Welche Kategorie lohnt sich?
Vista und Panorama Suite sind die beiden Kategorien ohne Balkon – und damit die eigentliche Grundsatzfrage vor der Buchung. Auf Nordeuropa- oder Alaska-Routen mit kühlem Wetter wird die Veranda selten genutzt, dort ist die Panorama Suite mit ihrer raumhohen Fensterfront das bessere Geschäft. Im Mittelmeer oder in der Karibik dreht sich das Argument um.
Weil Butler, Restaurants und Getränke in jeder Kategorie identisch sind, kauft der Aufpreis ausschließlich Fläche und Lage. Wer die Suite vor allem zum Schlafen nutzt, kommt mit einer Veranda-Kategorie aus; wer dort auch isst und arbeitet, merkt den Unterschied ab der Silver Suite deutlich.
Ein Hinweis zum WLAN, der bei der Kategoriewahl oft übersehen wird: Das Standardnetz für Mails und normales Surfen gehört zu jeder Suite. Das schnellere Premium-Netz für Streaming und mehrere Geräte ist an die Kategorie gekoppelt und in den Veranda-Kategorien aufpreispflichtig.
Deckplan der Silver Moon: Was liegt auf welchem Deck?
Acht Decks stehen Gästen offen. Der Aufbau folgt keiner klassischen Trennung in unten und oben – die Restaurants verteilen sich bewusst über das ganze Schiff.
| Deck | Was sich dort befindet |
|---|---|
| 4 | Atlantide, Kaiseki, S.A.L.T. Kitchen, S.A.L.T. Bar und S.A.L.T. Lab |
| 5 | Rezeption, Shore Concierge, Dolce Vita und Venetian Lounge |
| 6 | Beauty Spa und Fitnessbereich |
| 7 | La Terrazza, Silver Note und Casino |
| 8 | Arts Café, Boutique und La Dame |
| 9 | Panorama Lounge und Connoisseur’s Corner |
| 10 | Pooldeck, Pool Bar, The Grill und Whirlpool-Bereich |
| 11 | Observation Library, Kartenraum, Spaccanapoli und Joggingstrecke |
Für die Suitenwahl heißt das: Ruhig liegen die Suiten auf den Decks, die zwischen zwei öffentlichen Ebenen eingeklemmt sind – konkret Deck 6 und Deck 9. Wer empfindlich schläft, meidet die Suiten direkt unter dem Pooldeck auf Deck 10.
Den vollständigen Grundriss mit allen Suitennummern veröffentlicht die Reederei selbst: der offizielle Deckplan der Silver Moon.
Was ist im Reisepreis der Silver Moon enthalten?
Der Reisepreis deckt den kompletten Bordbetrieb ab. Das ist der Punkt, an dem sich der Vergleich mit Premium-Reedereien überhaupt erst führen lässt.
| Leistung | Im Reisepreis |
|---|---|
| Suite mit Meerblick | enthalten |
| Butler in jeder Kategorie | enthalten |
| Alle neun gastronomischen Adressen | enthalten |
| Weine, Spirituosen und Champagner | enthalten |
| Trinkgelder an Bord | enthalten |
| WLAN im Standardnetz | enthalten |
| Landausflüge | nur im Tarif All-Inclusive Plus |
| Flüge, Transfers und Hotelnächte | gegen Aufpreis |
Zum 11. September 2025 hat Silversea seine Preisstruktur umgestellt. Die früheren Bezeichnungen Door-to-Door, Port-to-Port und Essential sind entfallen; an ihre Stelle sind All-Inclusive Plus, All-Inclusive und Last Minute getreten. Flüge und Transfers gehören seither in keinem Tarif mehr automatisch dazu.
Der Unterschied zwischen den beiden Haupttarifen liegt nicht an Bord, sondern an Land: All-Inclusive Plus enthält ein Guthaben für Landausflüge und lässt sich mit erstattungsfähiger Anzahlung buchen. Beim Tarif All-Inclusive bucht Ihr Ausflüge einzeln hinzu, die Anzahlung ist dafür nicht erstattungsfähig.
Für wen lohnt sich die Silver Moon?
Das Schiff richtet sich an Reisende, die Auswahl beim Essen suchen, ohne die Gästezahl eines Großschiffes in Kauf zu nehmen.
| Geeignet für | Weniger geeignet für |
|---|---|
| Wer neun gastronomische Adressen tatsächlich durchprobieren will | Wer die intime Atmosphäre eines 250-Gäste-Schiffes sucht |
| Reisende, die regionale Küche zum Teil der Reise machen wollen | Wer ein umfangreiches Abendprogramm erwartet |
| Wer Wert auf ein modernes Schiff mit großen Verandas legt | Familien mit Kindern, für die es kein Programm gibt |
| Wer den Bordservice abruft und im Preis mitrechnet | Wer nach dem günstigsten Preis je Nacht sucht |
Welche Routen fährt die Silver Moon?
Die Silver Moon ist weltweit unterwegs. Zum Programm gehören klassischerweise das Mittelmeer, Nordeuropa, die Karibik, Asien sowie Abschnitte von Weltreisen und Grand Voyages. Mit 212,8 Metern Länge bleibt sie klein genug für Häfen, an denen Großschiffe nicht festmachen.
Weil S.A.L.T. die Karte an das Fahrtgebiet koppelt, hat die Routenwahl hier eine zusätzliche Dimension: Eine Reise durch Regionen mit ausgeprägter eigener Küche bringt an Bord mehr Abwechslung als eine reine Seepassage. Wer S.A.L.T. als Kaufgrund sieht, sollte das bei der Routenwahl mitdenken.
Wellness und Bordleben auf der Silver Moon
Deck 6 gehört dem Beauty Spa und dem Fitnessbereich. Das Pooldeck liegt auf Deck 10 samt Whirlpool-Bereich, die Joggingstrecke ganz oben auf Deck 11 – direkt neben der Pizzeria Spaccanapoli und dem Kartenraum.
Abends verteilt sich das Bordleben auf die Venetian Lounge mit Bühnenprogramm, das Silver Note mit Livemusik und die Dolce Vita. Große Revuen gibt es nicht – wer die erwartet, sucht im Ultra-Luxus-Segment grundsätzlich am falschen Ort.
Tagsüber besteht das Programm aus Vorträgen, Kartenspiel im Kartenraum auf Deck 11 und viel Deckzeit. Der Kartenraum ist übrigens einer der wenigen baulichen Unterschiede zur Silver Dawn, die an dieser Stelle keinen hat – eine Kleinigkeit, die auf langen Seepassagen aber durchaus ins Gewicht fällt.
Wer S.A.L.T. wegen der Kochkurse bucht, sollte früh reservieren: Das S.A.L.T. Lab fasst nur wenige Plätze, und die Kurse sind auf Reisen mit ausgeprägter Regionalküche regelmäßig zuerst ausgebucht. Die Anmeldung läuft über den Butler, nicht über das Ausflugsbüro – ein Detail, das auf dem Schiff niemand von sich aus erklärt.
Mit der Silver Moon unterwegs
Die Silver Moon ist das Schiff für alle, denen das Essen an Bord genauso wichtig ist wie das Ziel. Neun Adressen, ein Programm, das die Region auf den Teller bringt, und trotzdem nur 596 Gäste – diese Kombination gibt es in dieser Form nur in der Muse-Klasse.
Wer ein kleineres Schiff sucht, findet es bei den Millennium-Einheiten mit 392 Gästen. Wer das neueste Raumkonzept der Reederei erleben will, schaut auf die Nova-Klasse. Und wer ins Eis möchte, ist bei der Expeditionsflotte richtig.
Kreuzfahrt mit Silversea
- All-Suite-Schiffe mit persönlichem Butlerservice
- All-Inclusive Plus mit Guthaben für Landausflüge
- Getränke, Trinkgeld und WLAN im Preis enthalten
- Expeditionsreisen bis in die Antarktis
Weitere Schiffe von Silversea im Überblick
Diese Seiten helfen beim Vergleich innerhalb der Flotte weiter:
- Silver Dawn – das jüngere Schwesterschiff mit Otium Spa
- Silver Muse – das erste Schiff der Klasse, seit 2025 mit 632 Gästen
- Silver Spirit – das größte klassische Schiff mit 636 Gästen
- Silver Whisper – die kleinere Millennium-Generation mit 392 Gästen
- Silversea Guide mit der kompletten Flotte, den Tarifen und den Preisspannen
