Altersvorsorgedepot

Wenn es um die beste Altersvorsorge geht, steht Deutschland vor einer Zeitenwende: Das Altersvorsorgedepot verspricht endlich eine zeitgemäße, renditeorientierte Alternative zu klassischen Vorsorgeprodukten.

Das Altersvorsorgedepot wird ab dem 1. Januar 2027 angeboten und steht Euch daher erst ab diesem Zeitpunkt zur Verfügung. Ihr könnt aber schon jetzt mit dem Sparen in Depots beginnen – so legt Ihr frühzeitig den Grundstein für Eure Altersvorsorge.

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Aber was steckt wirklich hinter diesem neuen Konzept? Lohnt sich das Warten oder solltet Ihr schon jetzt anders für Euren Ruhestand vorsorgen? In diesem Ratgeber erfahrt Ihr alles, was Ihr über diese spannende Neuerung wissen müsst.

Was ist ein Altersvorsorgedepot?

Das Altersvorsorgedepot ist ein neues Konzept der Altersvorsorge in Deutschland, das erstmals ohne Garantiezwang staatlich gefördertes ETF-Sparen ermöglicht. Im Gegensatz zur klassischen Riester-Rente setzt das Altersvorsorgedepot auf kapitalmarktorientierte Anlagen mit höheren Renditechancen.

Die Bundesregierung hat dieses Konzept im Rahmen ihrer Rentenreform entwickelt, um den deutschen Bürgern eine effektivere Altersvorsorge zu ermöglichen.

Konzept Altersvorsorgedepot
Das Altersvorsorgedepot ist ein neues Konzept der Altersvorsorge in Deutschland

Beim Altersvorsorgedepot soll der Erfolg des Konzepts in der Zwei-Phasen-Struktur liegen: In der Ansparphase zahlt Ihr regelmäßig Geld ein, das in ETFs oder andere zugelassene Wertpapiere investiert wird. Diese Einzahlungen werden vom Staat durch Zulagen und Steuervorteile gefördert.

Ihr möchtet über aktuelle Entwicklungen rund um Depots informiert bleiben? Abonniert unseren Finanz-Newsletter und erfahrt, wo es die besten Depotkonditionen gibt.

In der späteren Auszahlungsphase, die frühestens mit 65 Jahren oder bei Renteneintritt beginnt, erhaltet Ihr Euer angespartes Kapital plus die erwirtschafteten Renditen in monatlichen Zahlungen.

Wie ist der aktuelle Stand beim Altersvorsorgedepot?

Lange war unklar, ob und in welcher Form das Altersvorsorgedepot kommt. Inzwischen ist die Sache entschieden: Das Altersvorsorgereformgesetz ist beschlossen, und ab dem 1. Januar 2027 könnt Ihr ein gefördertes Altersvorsorgedepot eröffnen. So lief der Weg dorthin:

  • Oktober 2024: Die damalige Ampel-Regierung legt einen ersten Gesetzentwurf vor (20 Cent Zulage je Euro, max. 600 Euro)
  • November 2024: Nach dem Bruch der Koalition wird der Entwurf nicht mehr verabschiedet
  • Dezember 2025: Die Bundesregierung aus CDU/CSU und SPD beschließt einen neuen Gesetzentwurf
  • 27. März 2026: Der Bundestag verabschiedet das Altersvorsorgereformgesetz
  • 8. Mai 2026: Der Bundesrat stimmt zu
  • Ende Mai 2026: Das Gesetz wird im Bundesgesetzblatt verkündet
  • 1. Januar 2027: Start des Altersvorsorgedepots. Neue Riester-Verträge gibt es ab dann nicht mehr

Was ist der Unterschied zum normalen Wertpapierdepot?

Der Unterschied zu einem herkömmlichen Wertpapierdepot liegt hauptsächlich in der staatlichen Förderung und den steuerlichen Besonderheiten.

Während Ihr bei einem klassischen Depot jederzeit auf Euer Geld zugreifen könnt und Gewinne mit der Abgeltungssteuer belegt werden, ist das Kapital im Altersvorsorgedepot zweckgebunden für den Ruhestand reserviert.

Kapital im Altersvorsorgedepot
Das Kapital im Altersvorsorgedepot ist zweckgebunden für den Ruhestand reserviert

Dafür profitiert Ihr von staatlichen Zulagen und zahlt während der Laufzeit keine Steuer auf die Vorabpauschale – ein echter Vorteil für die langfristige Vermögensbildung.

Die Altersvorsorge mit ETFs, wie sie durch das Altersvorsorgedepot ermöglicht wird, bietet einen entscheidenden Vorteil: Durch die breite Streuung über viele verschiedene Aktien und andere Wertpapiere sinkt das Risiko deutlich. Ihr setzt nicht alles auf eine Karte, sondern diversifiziert Eure Anlagen – ein Grundprinzip erfolgreicher Geldanlage.

Standarddepot oder freies Depot: Welche Varianten gibt es?

Beim Altersvorsorgedepot habt Ihr grundsätzlich die Wahl zwischen zwei Varianten:

Das Standarddepot richtet sich an alle, die sich möglichst wenig mit Geldanlage beschäftigen möchten. Es besteht aus genau zwei Fonds: einer sicherheitsorientierten Komponente (Risikoklasse 1 oder 2) und einer Wachstumskomponente (Risikoklasse 3 bis 5). Je näher der Ruhestand rückt, desto stärker wird Euer Kapital automatisch in den sicheren Fonds umgeschichtet. Damit es nicht teuer wird, hat der Gesetzgeber einen Kostendeckel eingezogen: Die Effektivkosten dürfen höchstens 1 Prozent pro Jahr betragen.

Im frei wählbaren Altersvorsorgedepot stellt Ihr Euch Eure Anlage selbst zusammen, aus allen zugelassenen Fonds und ETFs bis Risikoklasse 5. Das bietet mehr Gestaltungsspielraum, allerdings gibt es hier keinen gesetzlichen Kostendeckel. Ein genauer Blick auf das Preisverzeichnis lohnt sich daher besonders.

StandarddepotFrei wählbares Depot
Anlage2 Fonds (sicher + Wachstum)freie Auswahl zugelassener Fonds/ETFs
Umschichtungautomatisch vor Rentenbeginneigenverantwortlich
Kostendeckelmaximal 1 Prozent pro Jahrnicht vorhanden
Geeignet fürEinsteigererfahrene Anleger

ℹ️ Ein staatlich organisiertes Standarddepot ist ebenfalls vorgesehen, zum Start am 1. Januar 2027 aber nach aktuellem Stand noch nicht verfügbar.

Warum ist ein Depot zur zusätzlichen Altersvorsorge sinnvoll?

Die demografische Entwicklung in Deutschland führt dazu, dass immer weniger Arbeitnehmer immer mehr Rentner finanzieren müssen. Die gesetzliche Rente allein wird in Zukunft kaum ausreichen, um den gewohnten Lebensstandard im Alter zu halten.

Eine private Ergänzung ist daher unerlässlich – und renditestarke Anlagen wie ETFs bieten hier besonders gute Chancen.

Ein Depot zur zusätzlichen Altersvorsorge ist sehr sinnvoll
Ein Depot zur zusätzlichen Altersvorsorge ist sehr sinnvoll

Die Diversifikation Eurer Altersvorsorge ist dabei ein wichtiger Schlüssel: Statt nur auf die gesetzliche Rente zu vertrauen, schaffen Produkte wie das Altersvorsorgedepot ein zusätzliches finanzielles Standbein für den Ruhestand.

Obwohl die EZB in den letzten Monaten gleich zweimal den Leitzins erhöht hat und die Tagesgeldzinsen im Schnitt gestiegen sind, gleichen die Zinsen eines Tagesgeldkontos die Inflation nur bedingt aus. Daher wird die Bedeutung kapitalmarktorientierter Vorsorge immer größer. Mehr dazu findet Ihr im reisetopia Tagesgeld-Vergleich.

Was sind die Vorteile eines Altersvorsorgedepots?

Das Altersvorsorgedepot bringt einige überzeugende Vorteile mit sich, die dieses neue Konzept besonders spannend machen:

Die wichtigsten Vorteile des Altersvorsorgedepots im Überblick:

  • Förderung vom Staat
  • Flexibles Sparen für den Ruhestand
  • Verbesserung gegenüber der Riester-Rente
  • In verschiedene Wertpapiere oder Fonds investieren
  • Keine Steuern während der Ansparphase
  • Diversifikation der Altersvorsorge

Förderung vom Staat

Der wichtigste Vorteil des Altersvorsorgedepots ist die großzügige staatliche Förderung. Auf die ersten eingezahlten 360 Euro erhaltet Ihr als Grundzulage vom Staat 50 Prozent, danach 25 Prozent bis maximal 1.800 Euro Einzahlung – daraus werden bis zu maximal 540 Euro jährlich. Für Familien ist die Förderung besonders attraktiv: Pro kindergeldberechtigtem Kind gibt es 300 Euro pro Jahr, wenn Ihr mindestens 300 Euro jährlich ins Altersvorsorgedepot einzahlt.

Flexibles Sparen für den Ruhestand

Im Gegensatz zu vielen starren Altersvorsorgeprodukten bietet das Altersvorsorgedepot mehr Flexibilität. Ihr könnt die Höhe Eurer Einzahlungen – innerhalb der gesetzlichen Grenzen – an Eure finanzielle Situation anpassen.

Das Altersvorsorgedepot bietet viel Flexibilität
Das Altersvorsorgedepot bietet viel Flexibilität

Mindestens 120 Euro pro Jahr müsst Ihr einzahlen, gefördert werden Beträge bis 1.800 Euro. Diese Anpassungsfähigkeit ist besonders wertvoll in Zeiten beruflicher Veränderungen oder wenn andere finanzielle Prioritäten wie Familiengründung oder Immobilienerwerb aufkommen. Auch die Wahl zwischen verschiedenen Anlagestrategien – von konservativ bis wachstumsorientiert – ermöglicht eine individuelle Gestaltung des Altersvorsorgedepots.

Verbesserung gegenüber der Riester-Rente

Das Altersvorsorgedepot ist eine direkte Reaktion auf die vielfach kritisierte Riester-Rente. Während Riester-Produkte mit hohen Kosten, komplexen Strukturen und niedrigen Renditen zu kämpfen haben, setzt das Altersvorsorge-Gesetz der Bundesregierung auf mehr Transparenz, niedrigere Kosten und höhere Renditechancen. So könnt Ihr vom Potenzial der Kapitalmärkte profitieren, was langfristig deutlich bessere Ergebnisse erwarten lässt.

💡 Tipp: Ob sich der Wechsel lohnt, hängt stark vom eigenen Vertrag ab. Bei teuren Riester-Fondspolicen oder Versicherungen mit hohen laufenden Kosten und niedriger Rendite lohnt sich der Wechsel ebenso wie für jüngere Sparer mit langem Anlagehorizont. Wichtig: Den Riester-Vertrag dafür nicht selbst kündigen, sondern übertragen lassen. Bei alten Verträgen mit hohem Garantiezins oder wenn die Abschlusskosten bereits bezahlt sind, lohnt sich der Wechsel dagegen eher nicht.

Vergleicht vor einem Wechsel am besten die Effektivkosten, die garantierte Leistung und die verbleibende Laufzeit. Wer kurz vor dem Ruhestand steht, sollte außerdem beachten, dass im Altersvorsorgedepot die Auszahlung erst ab 65 statt wie bisher ab 62 beginnt.

In verschiedene Wertpapiere oder Fonds investieren

Ein großer Vorteil der Altersvorsorge mit Aktienfonds und ETFs ist die Vielfalt der Anlagemöglichkeiten. Mit dem Altersvorsorgedepot könnt Ihr in verschiedene Wertpapiere investieren – vor allem in ETFs, die einen ganzen Markt oder eine Branche kostengünstig abbilden. Gleichzeitig sind besonders volatile Wertpapiere ausgeschlossen, um das Risiko zu reduzieren.

Altersvorsorgedepot mit Aktienfonds und ETFs
Altersvorsorge mit Aktienfonds und ETFs bietet große Vielfalt hinsichtlich Anlagemöglichkeiten

Diese breite Streuung reduziert das Risiko und verbessert die Chancen auf eine ansehnliche Rendite. Ihr könnt dabei aus verschiedenen Anlagestrategien wählen und Euer Portfolio nach eigenen Präferenzen gestalten – etwa mit Fokus auf nachhaltige Investments oder Wachstumsmärkte.

Keine Steuern während der Ansparphase

Während der Ansparphase fallen keinerlei Steuern an – weder auf Dividenden und Ausschüttungen noch auf Kursgewinne beim Umschichten oder auf die Vorabpauschale. Bei normalen Depots wird für thesaurierende ETFs dagegen jährlich die Vorabpauschale fällig, eine pauschale Vorab-Besteuerung eines fiktiven Mindestertrags, die Euer Depot jedes Jahr etwas Geld kostet.

Dieser Steuervorteil ermöglicht einen stärkeren Zinseszinseffekt, da das gesamte Kapital inklusive der Gewinne weiter für Euch arbeiten kann – und das jahrelang. Die Besteuerung erfolgt erst in der Auszahlungsphase, wenn Euer Einkommen und damit Euer persönlicher Steuersatz in der Regel niedriger ist. Diese Steuervorteile des Altersvorsorgedepots können über Jahrzehnte zu einem deutlich höheren Endkapital führen.

Diversifikation der Altersvorsorge

Die Diversifikation Eurer Altersvorsorge ist in Zeiten unsicherer Rentenperspektiven wichtiger denn je. Das Altersvorsorgedepot hilft Euch, nicht allein auf die gesetzliche Rente angewiesen zu sein, die aufgrund des demografischen Wandels unter Druck steht.

Diversifikation der Altersvorsorge
Mit der Diversifikation der Altersvorsorge seid Ihr zusätzlich abgesichert

Mit ETFs und Fonds als Grundlage Eurer Altersvorsorge setzt Ihr auf ein zweites Standbein, das unabhängig vom Umlagesystem der gesetzlichen Rente funktioniert. Diese Unabhängigkeit gibt Euch mehr finanzielle Sicherheit für den Ruhestand und ermöglicht es, Euren gewohnten Lebensstandard auch im Alter aufrechtzuerhalten.

Was sind die Nachteile eines Altersvorsorgedepots?

Trotz der vielen Vorteile gibt es auch einige Herausforderungen und Einschränkungen beim Altersvorsorgedepot, die Ihr kennen solltet, bevor Ihr Euch dafür entscheidet. Wir haben die wichtigsten Nachteile für Euch zusammengefasst.

Die wichtigsten Nachteile des Altersvorsorgedepots im Überblick:

  • Unklare Verhältnisse kurz vor Beginn
  • Noch nicht verfügbar
  • Eingeschränkte Wertpapierauswahl
  • Förderung gilt nicht für alle
  • Kein Bonus für Geringverdiener

Unklare Verhältnisse kurz vor Beginn

Ein wesentlicher Nachteil des Altersvorsorgedepots ist derzeit noch die Unsicherheit über die Angebotsauswahl. Zwar kündigen bereits sowohl Broker als auch Filial- und Direktbanken grundsätzlich an, ab 2027 ein Altersvorsorgedepot anzubieten, viele bleiben jedoch Informationen über die Grundkonditionen der staatlichen Förderung hinaus schuldig.

Angebotsauswahl des Altersvorsorgedepots
Aktuell gibt es eine Unsicherheit über die Angebotsauswahl des Altersvorsorgedepots

Auch Versicherungsunternehmen wie beispielsweise die HUK-COBURG werben mit einem Altersvorsorgedepot, ohne dabei konkreter auf die eigenen Konditionen bezüglich Kosten für die Depotführung, Sparplanausführungen und Weiteres einzugehen. Am konkretesten sind die Informationen bislang von Scalable Capital, auch Trade Republic hat erste Informationen zu seinem Altersvorsorgedepot durchsickern lassen. Von der ING sind die beiden Depotmodelle “Relax” und “Aktiv” bekannt, sowie ein 50 Euro Bonus für alle ING-Neukunden, die sich bis zum 30. November 2026 in die Starterliste eintragen und bis zum 15. Februar 2027 ein Altersvorsorgedepot eröffnen.

Noch nicht verfügbar

Ein offensichtlicher Nachteil: Das Altersvorsorgedepot ist noch nicht verfügbar. Die ersten Altersvorsorgedepots werden ab dem 1. Januar 2027 auf den Markt kommen. Das bedeutet, dass Ihr noch einige Zeit warten müsst, bevor Ihr von diesem neuen Vorsorgemodell profitieren könnt.

In dieser Zeit könntet Ihr bereits mit anderen Anlageformen Renditen erzielen. Besonders für ältere Sparer ist dieser Zeitverlust relevant, da ihnen weniger Jahre für den Vermögensaufbau bleiben. Jüngere Anleger haben hingegen weniger zu verlieren, wenn sie auf die Einführung des staatlich geförderten ETF-Sparens warten – vorausgesetzt, sie beginnen nicht erst dann mit der Altersvorsorge.

Eingeschränkte Wertpapierauswahl

Beim Altersvorsorgedepot gibt es eine wichtige Einschränkung: Ihr könnt nicht in alle beliebigen Wertpapiere investieren, sondern die Auswahl wird begrenzt sein. Besonders riskante Anlagen sind ausgeschlossen, um Eure Rente nicht zu gefährden.

Auswahl der Wertpapiere beim Altersvorsorgedepot
Die Auswahl der Wertpapiere beim Altersvorsorgedepot ist begrenzt

Die Bewertung erfolgt nach dem Synthetic Risk Reward Indicator (SRRI), einer Skala von 1 bis 7, wobei nur Wertpapiere mit einem Risikofaktor von 1 bis 5 zugelassen werden. US-Wertpapiere, die nicht über in Europa zugelassene ETFs laufen, Zertifikate, Kryptowährungen sowie andere komplexe und spekulative Anlagen sind nicht erlaubt. Gleiches gilt ausnahmslos für Einzelaktien. Diese Beschränkung dient zwar dem Anlegerschutz, limitiert aber auch die Renditechancen und die Möglichkeit, in innovative oder spezialisierte Marktsegmente zu investieren.

Förderung gilt nicht für alle

Nicht jeder kann ein Altersvorsorgedepot eröffnen. Das Gesetz der Bundesregierung zur Altersvorsorge sieht vor, dass man im Regelfall bereits in der gesetzlichen Rentenversicherung sein muss, um ein Altersvorsorgedepot eröffnen zu können. Daher sind freiwillig Versicherte in der gesetzlichen Rentenversicherung ausgeschlossen, sofern sie auch keine anderen Fördervoraussetzungen erfüllen.

Altersvorsorgedepot sparen
Wer sich freiwillig versichert, erhält unter Umständen keine Förderung für das Altersvorsorgedepot

Auch Minijobber, die sich per Antrag von der Rentenversicherung haben befreien lassen, fallen aus der Förderung des Altersvorsorgedepots raus. Ursprünglich war außerdem vorgesehen, auch Selbstständige und Mitglieder von Versorgungswerken (beispielsweise Ärzte) vom Altersvorsorgedepot auszuschließen, im verabschiedeten Gesetz (Bundestagsbeschluss vom 27. März 2026) wurde dieser Punkt jedoch gestrichen.

Kein Bonus für Geringverdiener

Im ursprünglichen Gesetzesentwurf von Oktober 2024 war zusätzlich ein Bonus für Geringverdiener mit einem Jahreseinkommen von unter 26.250 Euro vorgesehen.

Im endgültigen Gesetzesbeschluss findet sich dieser Punkt nicht wieder. Wer also über 25 Jahre alt ist und damit keinen Berufseinsteigerbonus mehr bekommt, kann bei einem Einkommen unter 26.250 Euro zwar die grundsätzliche Förderung von maximal 540 Euro pro Jahr beanspruchen, jedoch keine zusätzliche Förderung.

Wann sollte man ein Altersvorsorgedepot eröffnen?

Die beste Altersvorsorge beginnt so früh wie möglich – das gilt auch für das Altersvorsorgedepot. Der Zinseszinseffekt entfaltet seine volle Wirkung über lange Zeiträume, weshalb jeder früh investierte Euro besonders wertvoll ist. Sobald das Altersvorsorgedepot verfügbar ist, solltet Ihr daher ernsthaft über eine Eröffnung nachdenken.

Besonders attraktiv ist das Altersvorsorgedepot für junge Menschen, die gerade ins Berufsleben starten. Sie haben den längsten Anlagehorizont und profitieren am stärksten vom Zinseszinseffekt und der staatlichen Förderung. Mit einem monatlichen Beitrag von zum Beispiel 100 Euro plus staatlicher Förderung kann über 40 Jahre ein beachtliches Vermögen für den Ruhestand entstehen.

Altersvorsorgedepot Start
Die beste Altersvorsorge beginnt so früh wie möglich

Aber auch für Personen mittleren Alters lohnt sich der Einstieg ins Altersvorsorgedepot noch. Die staatliche Förderung und die Steuervorteile machen es zu einer interessanten Option im Vergleich zu herkömmlichen Anlagen. Selbst mit einem Anlagehorizont von 20 Jahren könnt Ihr noch lohnende Renditen erzielen.

Bis zum Start des Altersvorsorgedepots solltet Ihr aber keinesfalls untätig bleiben. Ein klassischer ETF-Sparplan lässt sich schon heute einrichten – und muss auch danach nicht aufgelöst werden. Ab 2027 könnt Ihr beide parallel nutzen: Mit 150 Euro im Monat schöpft Ihr die Grundzulage im Altersvorsorgedepot voll aus, alles darüber hinaus spart Ihr flexibel im normalen Depot. Bereits gekaufte ETF-Anteile könnt Ihr allerdings nicht einfach ins Altersvorsorgedepot umbuchen – gefördert werden nur neue Einzahlungen. Jeder Monat, in dem Ihr nicht investiert seid, ist ein verlorener Monat für den Vermögensaufbau.

Die besten Depots im Überblick:

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Welche Anbieter bieten ein Altersvorsorgedepot an?

Bis zum Start am 1. Januar 2027 nehmen die Anbieter nur Vormerkungen entgegen, die Produkte müssen zudem noch vom Bundeszentralamt für Steuern zertifiziert werden. Außerdem sind die Konditionen in vielen Fällen noch vage. Achtet in jedem Fall genau darauf, was bei den Anbietern „kostenlos“ bedeutet: Meist entfallen nur Depot- und Sparplangebühren. Der eigentliche Unterschied liegt bei den laufenden ETF-Kosten in Form der Total Expense Ratio (TER), die manche Anbieter übernehmen, andere nicht.

Unter anderem bei folgenden Anbietern sind die Pläne für ein Altersvorsorgedepot bislang mindestens teilweise bekannt:

AnbieterGeplante Kosten (Stand Oktober 2026)Besonderheit
Scalable CapitalDepot & Sparpläne kostenlos, im Standarddepot 0 Prozent TER bis mindestens Ende 2027, danach maximal 0,15 Prozentvollständiges Preisblatt bereits veröffentlicht
Trade RepublicDepot kostenlos, “langfristige” TER-Erstattung für mehrere Dutzend ausgewählte ETFsKonditionen noch nicht final
Traders PlaceTER-Übernahme im Standarddepot bis 20.000 Euro Anlage, bis mind. Ende 2028
Smartbroker+Übernahme der TER in den ersten drei Jahren
INGKosten noch offen50 Euro Bonus für Neukunden bei Eintrag in die Starterliste bis 30.11.2026
Quirionkeine Depotgebühr, zwei Vanguard-ETFs, ab 25 Euro im Monatinklusive Robo-Advisor
finanzen.net ZEROkeine TER-Übernahme angekündigt

⚠️ Hinweis: Diese Auflistung zeigt eine Auswahl an Anbietern, die bereits ein Altersvorsorgedepot und gegebenenfalls konkrete Konditionen hierzu angekündigt haben. Sie ist noch keine vollständige Übersicht über alle Angebote und wird fortlaufend aktualisiert. Zudem sind alle Angaben Ankündigungen. Verbindlich sind erst die finalen Preisverzeichnisse zum Start, und auch zeitlich befristete Kostenübernahmen solltet Ihr im Blick behalten.

Wie funktioniert die Förderung für ein Altersvorsorgedepot?

Die Förderung ist abhängig davon, wie viel Ihr pro Jahr in Euer Depot einzahlt. Für die ersten 360 Euro, die Ihr einzahlt, erhaltet Ihr 50 Prozent Grundzulage vom Staat. Danach sind es weitere 25 Prozent für Einzahlungen bis 1.800 Euro. Die maximale Grundzulage pro Jahr beträgt dabei 540 Euro. Um die volle Zulage zu erhalten, müsstet Ihr also 1.800 Euro jährlich einzahlen, also 150 Euro pro Monat.

Staatliche Förderung beim Altersvorsorgedepot
Für Einzahlungen bis 1.800 Euro erhaltet Ihr eine Förderung vom Staat

Für jedes Kind, das Eurem Vertrag zugeordnet ist und Kindergeld bekommt, erhaltet Ihr zusätzlich eine Kinderzulage von bis zu 300 Euro pro Jahr. Die volle Zulage bekommt Ihr, wenn Ihr mindestens 300 Euro pro Jahr, also 25 Euro im Monat, einzahlt.

Zusätzliche Förderung gibt es für Berufseinsteiger beziehungsweise junge Menschen: Alle unter 25 Jahren erhalten einen einmaligen Bonus in Höhe von 200 Euro. Damit möchte die Bundesregierung gezielt junge Menschen und Personen mit möglicherweise geringerem Einkommen (beispielsweise Auszubildendengehälter) zum Sparen für die Altersvorsorge motivieren.

Wie viel Förderung erhalte ich für mein Altersvorsorgedepot?

Die Höhe und der Umfang der staatlichen Förderungen sind beim Altersvorsorgedepot an verschiedene Parameter wie zum Beispiel Einzahlungen, Alter oder Kinder gebunden. Durch die gestaffelte Grundzulage profitieren gerade kleine Sparraten überproportional. Die folgende Tabelle gibt Euch eine Übersicht über die Förderquote, je nach Einzahlungssumme:

Monatlicher BeitragJährlicher BeitragGrundzulageFörderquote
10 Euro120 Euro60 Euro50 Prozent
25 Euro300 Euro150 Euro50 Prozent
30 Euro360 Euro180 Euro50 Prozent
50 Euro600 Euro240 Euro40 Prozent
100 Euro1.200 Euro390 Euro32,5 Prozent
150 Euro1.800 Euro540 Euro30 Prozent

Zusätzlich gibt es aber natürlich noch weitere Faktoren bei der Förderung zum Altersvorsorgedepot – beispielsweise den Zuschuss von 300 Euro pro Kind pro Jahr oder Steuervorteile:

  • Mit einem Kind: Ein Elternteil zahlt 25 Euro im Monat ein, also 300 Euro im Jahr, und hat ein kindergeldberechtigtes Kind. Dieser erhält 150 Euro Grundzulage und 300 Euro Kinderzulage, zusammen 450 Euro. Das entspricht einer Förderquote von 150 Prozent auf den eigenen Beitrag.
  • Mit zwei Kindern: Beide Elternteile schließen jeweils einen Vertrag ab und zahlen je 150 Euro im Monat ein, also 1.800 Euro pro Jahr pro Elternteil. Der Elternteil, der das Kindergeld bezieht, bekommt 540 Euro Grundzulage und 600 Euro Kinderzulage, zusammen 1.140 Euro, was einer Förderquote von rund 63,3 Prozent entspricht. Der andere Elternteil erhält die Grundzulage von 540 Euro ebenfalls. Zusammengerechnet zahlen beide Elternteile 3.600 Euro ein und erhalten 1.680 Euro Förderung, was einer Förderquote von rund 46,7 Prozent entspricht.
  • Mit Steuervorteil: Ein Angestellter mit einem Grenzsteuersatz von 42 Prozent zahlt 1.800 Euro im Jahr ein. Beiträge und Zulage (zusammen 2.340 Euro) kann er als Sonderausgaben absetzen, das spart rund 983 Euro Steuern. Davon sind 540 Euro bereits über die Grundzulage abgedeckt, die übrigen rund 443 Euro erstattet ihm das Finanzamt über die Steuererklärung. Insgesamt wird sein Eigenbeitrag damit zu gut 54 Prozent vom Staat getragen.

Steuerersparnisse durch das Altersvorsorgedepot

Neben den direkten Zulagen gibt es auch steuerliche Vorteile: Die Beiträge zum Altersvorsorgedepot können als Sonderausgaben in der Steuererklärung geltend gemacht werden. Das Finanzamt prüft dann automatisch, ob die Steuerersparnis oder die Zulagen günstiger für Euch sind (Günstigerprüfung). Besonders für Gutverdiener mit hohem Steuersatz kann der Steuerabzug attraktiver sein als die direkten Zulagen.

Während der Ansparphase fallen keine Steuern auf Kursgewinne, Dividenden oder die Vorabpauschale an – ein erheblicher Vorteil gegenüber herkömmlichen Depots. Erst in der Auszahlungsphase werden die Auszahlungen – also Beiträge, Zulagen und Erträge – mit Eurem dann gültigen persönlichen Steuersatz versteuert (nachgelagerte Besteuerung).

Wie funktioniert die Auszahlung beim Altersvorsorgedepot?

Ausgezahlt bekommt Ihr das Geld aus Eurem Altersvorsorgedepot erst ab 65 Jahren bzw. ab Rentenantritt – nur dann bleiben Euch die Zulagen und Steuerersparnisse des Altersvorsorgedepots erhalten. Eine vorzeitige Entnahme ist zwar theoretisch möglich, führt aber zur Rückzahlung der staatlichen Förderung und kann steuerliche Nachteile mit sich bringen.

Zur Auszahlung stehen Euch zwei Varianten zur Auswahl:

  1. Auszahlplan bis zum Alter von mindestens 85 Jahren: Hierbei wird Euer angespartes Kapital über einen festgelegten Zeitraum – mindestens bis zum 85. Lebensjahr – in regelmäßigen Raten ausgezahlt. Das bietet Planungssicherheit, birgt aber das Risiko, dass Ihr länger lebt und dann keine Zahlungen mehr erhaltet (Eure staatliche Rente bleibt aber natürlich auch dann erhalten).
  2. Lebenslange Rentenzahlung: Bei dieser Variante wird Euer Kapital in eine lebenslange Rente umgewandelt. Der große Vorteil: Ihr erhaltet garantiert bis an Euer Lebensende monatliche Zahlungen. Die Höhe der monatlichen Rente kann allerdings geringer ausfallen als bei einem Auszahlplan.

Zu Beginn der Auszahlungsphase könnt Ihr bis zu 30 Prozent des angesparten Kapitals als Einmalzahlung entnehmen. Diese Summe müsst Ihr dann normal als Einkommen versteuern. Das gibt Euch die Möglichkeit, größere Anschaffungen zu tätigen, Schulden zu tilgen oder es Euch einfach mal gut gehen zu lassen.

Kann ich den Anbieter wechseln oder das Altersvorsorgedepot kündigen?

Ihr seid nicht ein Leben lang an Euren Anbieter gebunden. Ein Wechsel zu einem anderen Altersvorsorgedepot ist möglich, die Förderung bleibt dabei erhalten. Nach mindestens fünf Jahren Laufzeit ist der Wechsel kostenlos, davor darf der bisherige Anbieter bis zu 150 Euro berechnen. Auch der neue Anbieter darf eine einmalige Pauschale von maximal 150 Euro verlangen.

Altersvorsorgedepot Kuendigung Wechsel
Bei einem Wechsel Eures Altersvorsorgedepots bleibt die Förderung erhalten

Anders sieht es bei einer Kündigung aus: Lasst Ihr Euch das Geld vor Beginn der Auszahlungsphase auszahlen, gilt das als förderschädliche Verwendung. Ihr müsst dann alle erhaltenen Zulagen und Steuervorteile zurückzahlen, und die Erträge werden nachträglich versteuert. Wer vorübergehend nicht sparen kann, sollte den Vertrag daher lieber beitragsfrei stellen.

Förderschädlich ist außerdem die Vererbung: Nur Ehe- oder eingetragene Lebenspartner können das Guthaben förderunschädlich übernehmen. Erben andere Personen, etwa die Kinder, werden Zulagen und Steuervorteile zurückgefordert. Eine Ausnahme von der förderschädlichen Entnahme bildet selbstgenutztes Wohneigentum: Das Guthaben darf weiterhin für Kauf oder Bau einer selbstgenutzten Immobilie eingesetzt werden, allerdings muss nicht jeder Anbieter diese Option anbieten. Die ING etwa verzichtet darauf.

Was sind die Alternativen zum Altersvorsorgedepot?

Da das Altersvorsorgedepot erst ab 2027 verfügbar sein wird, stellt sich die Frage nach Alternativen. Mit dem Sparen für den Ruhestand solltet Ihr nicht warten – jeder früh investierte Euro ist durch den Zinseszinseffekt besonders wertvoll. Hier sind einige Alternativen, die schon heute für Eure Altersvorsorge infrage kommen.

Herkömmliche Depots

Ein klassisches Wertpapierdepot bleibt eine ausgezeichnete Alternative zum Altersvorsorgedepot. Hier könnt Ihr auch in ETFs, Aktien und andere Wertpapiere investieren – mit voller Flexibilität bei der Wertpapierauswahl.

Alternativen zum Altersvorsorgedepot
Ein klassisches Wertpapierdepot bleibt eine gute Alternative zum Altersvorsorgedepot

So habt Ihr jederzeit Zugriff auf Euer Geld und seid nicht an Mindestlaufzeiten gebunden – die Altersvorsorge mit Aktien über ein herkömmliches Depot bietet volle Kontrolle über Eure Investitionen.

Der Nachteil: Es gibt keine staatliche Förderung und Ihr müsst die Kapitalerträge mit der Abgeltungssteuer versteuern. Mit einer langfristigen Anlagestrategie und breit gestreuten ETFs lassen sich dennoch auch hier attraktive Renditen für den Ruhestand erzielen. Ideal ist selbstverständlich eine Kombination!

Tagesgeldkonten

Tagesgeldkonten bieten ebenfalls absolute Flexibilität, überzeugen aber durch zusätzliche Sicherheit durch die gesetzliche Einlagensicherung bis 100.000 Euro pro Bank und Kunde. Sie eignen sich hervorragend für die kurzfristige Geldanlage und als Notgroschen.

Trade Republic Tagesgeld

  • 2,50 Prozent Zinsen (gebunden an EZB-Zinssatz)
  • Beliebig hoher Anlagebetrag
  • Monatliche Zinsausschüttung
  • Solide Einlagensicherung

Für die langfristige Altersvorsorge sind sie allerdings weniger geeignet, da die Zinsen meist kaum die Inflation ausgleichen. Das bedeutet einen realen Wertverlust über längere Zeiträume. Dennoch können Tagesgeldkonten ein sinnvoller Baustein in einem diversifizierten Altersvorsorgeportfolio sein.

Festgeldkonten

Im Gegensatz dazu bieten Festgeldkonten Euch etwas höhere Zinsen als Tagesgeldkonten, erfordern aber eine feste Anlagedauer, während der Ihr nicht auf Euer Geld zugreifen könnt. Sie bieten Planungssicherheit und sind ebenfalls durch die Einlagensicherung geschützt.

Aareal Bank Festgeld

  • 1,70 bis 3,75 Prozent Zinsen pro Jahr
  • 1 Jahr bis 7 Jahre Anlagedauer
  • 1.000 bis 100.000 Euro Anlagebetrag
  • Jährliche Zinsausschüttung
  • Hervorragende Einlagensicherung

Wie Tagesgeldkonten eignen sie sich primär für den sicheren Teil Eurer Altersvorsorge, weniger als renditeorientierte Hauptanlage. In einer gemischten Anlagestrategie können sie jedoch eine sinnvolle Ergänzung sein – besonders in Zeiten volatiler Märkte oder wenn der Ruhestand bereits näher rückt und mehr Sicherheit gefragt ist.

Unser Fazit zum Altersvorsorgedepot

Das Altersvorsorgedepot ist eine vielversprechende Innovation in der deutschen Altersvorsorge. Es verbindet staatliche Förderung mit den Renditechancen des Kapitalmarkts und schließt damit eine wichtige Lücke im bisherigen Vorsorgeangebot.

Die großzügigen Zulagen, die steuerlichen Vorteile und die Möglichkeit, in Wertpapiere zu investieren, machen es für viele Altersgruppen spannend. Allerdings müsst Ihr noch bis 2027 warten und einige Einschränkungen hinnehmen.

Unabhängig davon, ob Ihr auf das Altersvorsorgedepot wartet oder schon jetzt mit alternativen Sparformen beginnt – entscheidend ist, überhaupt für das Alter vorzusorgen. Die beste Altersvorsorge ist die, mit der Ihr heute anfangt!

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Autor

Jan ist als Content Manager vor allem für das Verfassen neuer Guides, News und Deals verantwortlich, in denen er Euch mit den neuesten Infos zu Themen aus dem Finanzbereich versorgt. Insbesondere sein journalistischer Background sorgt dafür, dass Ihr die besten Deals immer schnell und hochwertig aufbereitet bekommt.

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