Die Seven Seas Navigator ist das älteste und kleinste Schiff von Regent Seven Seas – und verlässt die Flotte Ende 2026. Wer sie noch erleben will, hat dafür nur noch wenige Wochen Zeit.
Und noch ein Gedanke für alle, die den Termin nicht mehr schaffen: Das Schiff verschwindet nicht, es wechselt nur die Nutzung. Als Avora Lumina wird es ab 2028 dauerhaft bewohnt statt wochenweise gebucht – ein Format, das mit einer Kreuzfahrt wenig gemein hat, den Rumpf aber weiterleben lässt. Für den Kreuzfahrtmarkt ist der Abgang trotzdem endgültig.
Kreuzfahrt mit Regent Seven Seas
- Unbegrenzte Landausflüge in jedem Hafen inklusive
- All-Suite-Schiffe mit Balkon in jeder Kategorie
- Getränke, Trinkgeld und WLAN im Reisepreis
- Doppelte Loyalty-Nächte für Alleinreisende
Die letzte reguläre Regent-Reise startet am 2. Oktober 2026 in Istanbul. Danach geht das Schiff im Rahmen eines Neun-Jahres-Vertrags an den Anbieter Avora Residences, wird umgebaut und fährt künftig als Avora Lumina – als Wohnschiff, nicht als Kreuzfahrtschiff.
Bis dahin bleibt sie das, was sie seit 1999 war: ein Schiff mit rund 490 Gästen, dem familiärsten Bordklima der Flotte und großzügigen Suiten, die auf modernen Neubauten in dieser Form nicht mehr gebaut werden.
Das Wichtigste in Kürze
- Kategorie: Luxusklasse – das älteste und kleinste Schiff der Flotte, das Ende 2026 aus dem Programm ausscheidet
- Seit 1999 im Dienst, verlässt die Regent-Flotte Ende 2026
- Letzte Regent-Reise ab Istanbul am 2. Oktober 2026
- Kleinstes Schiff der Flotte mit rund 490 Gästen auf acht Gästedecks
- Einziges Regent-Schiff mit Suiten ohne Balkon und ohne Chartreuse
Diese Seite ordnet ein, was der Abschied bedeutet, welche Suiten es gibt, was auf welchem Deck liegt, welche Restaurants an Bord sind – und für wen sich eine der letzten Reisen noch lohnt.
Inhaltsverzeichnis
- Warum die Seven Seas Navigator die Flotte verlässt
- Die Seven Seas Navigator im Überblick
- Die Suiten auf der Seven Seas Navigator
- Deckplan der Seven Seas Navigator: Was liegt auf welchem Deck?
- Die Kulinarik an Bord der Seven Seas Navigator
- Was ist im Reisepreis enthalten?
- Für wen lohnt sich eine der letzten Reisen?
- Welche Routen fährt die Seven Seas Navigator noch?
- Abschied von der Seven Seas Navigator
- Weitere Schiffe von Regent Seven Seas im Überblick
Regent hat den Abgang lange angekündigt und mit drei Abschiedsreisen in Europa zwischen August und Oktober 2026 begleitet. Der Grund liegt auf der Hand: Mit Baujahr 1999 ist das Schiff das älteste der Flotte, und mit der Seven Seas Prestige kommt im Dezember 2026 ein Neubau, der die Kapazität mehr als ersetzt.
Der Käufer beziehungsweise Charterer ist Avora Residences, ein Anbieter für dauerhaftes Wohnen an Bord. Nach einem Werftaufenthalt soll das Schiff als Avora Lumina das Flaggschiff dieser Flotte werden; der Start ist für 2028 vorgesehen. Für Kreuzfahrtgäste ist es damit ab Oktober 2026 nicht mehr buchbar.
Was bedeutet das für bestehende Buchungen?
Reisen nach dem Abschiedstermin sind bei Regent nicht mehr im Verkauf. Wer eine Reise auf diesem Schiff im Kalender hat, sollte den Termin gegen das Abfahrtsdatum prüfen – und bei Unsicherheit direkt bei der Reederei nachfragen. Reisen der übrigen Flotte sind vom Abgang nicht berührt.
Bleibt die Flotte damit kleiner?
Nein. Regent führt derzeit sechs Schiffe im Dienst; mit der Prestige kommt Ende 2026 ein siebtes hinzu, zeitgleich fällt die Navigator weg. Unterm Strich bleibt die Flotte bei sechs Einheiten – bei deutlich höherer Gesamtkapazität, weil die Prestige mit 822 Gästen fast das Doppelte der Navigator aufnimmt.
Das Schiff hat eine ungewöhnliche Herkunft: Der Rumpf wurde ursprünglich in Sankt Petersburg für ein russisches Forschungsschiff gebaut und später von der Werft T. Mariotti in Genua zum Kreuzfahrtschiff fertiggestellt. Daher stammt der für die Größe auffällig solide Rumpf.
| Merkmal | Wert |
|---|---|
| Indienststellung | 1999, ältestes Schiff der Flotte |
| Fertigstellung | T. Mariotti in Genua, Rumpf aus Sankt Petersburg |
| Vermessung | rund 28.550 Bruttoraumzahl |
| Gäste | rund 490 |
| Suiten | 244 – der kleinste Wert der Flotte |
| Gästedecks | acht, Deck 5 bis Deck 12 |
| Letztes Refit | 2019 |
| Abgang aus der Flotte | Herbst 2026 |
Eine Zahl verdient eine Anmerkung: Regent nennt für die eigene Flotte eine Spanne von 496 bis 822 Gästen und von 244 bis 411 Suiten. Der jeweils untere Wert gehört zur Navigator. Fachquellen führen sie mit 490 Gästen – die Abweichung erklärt sich über die Zählweise bei Dreierbelegung und ist im Bordalltag ohne Bedeutung.
Auch hier gibt es keine Innenkabinen – aber eine Besonderheit, die dieses Schiff von allen anderen der Flotte trennt: Es führt zwei Kategorien ohne Balkon, die Deluxe Window Suites. Auf jedem anderen Regent-Schiff hat praktisch jede Suite eine Veranda.
| Kategorie | Fläche in Quadratmetern |
|---|---|
| Signature Suite | 109 |
| Grand Suite | 56,5 |
| Navigator Suite | 46 |
| Penthouse Suite B und C | 33 |
| Concierge Suite D | 33 |
| Deluxe Veranda Suite E und F | 33 |
| Deluxe Window Suite G und H | 28 – ohne Balkon |
Der Vergleich mit den jüngeren Schwesterschiffen fällt dabei überraschend aus. Die Navigator Suite mit 46 Quadratmetern ist geräumiger als die Voyager Suite derselben Position auf der Seven Seas Voyager. Das Schiff wurde mit weniger Suiten auf vergleichbarer Fläche gebaut – und davon profitieren die Gäste bis heute.
Lohnen sich die Suiten ohne Balkon?
Auf einer Route mit vielen Häfen und wenig Deckzeit durchaus – der Preisabstand ist spürbar, und die Fenster reichen vom Boden bis zur Decke. Wer dagegen viele Seetage vor sich hat oder in Alaska und Norwegen unterwegs ist, wird die Veranda vermissen. Auf keinem anderen Regent-Schiff stellt sich diese Frage überhaupt.
Acht Decks stehen Gästen offen. Der Aufbau ist kompakt – nach einem Tag an Bord kennt man jeden Weg, und genau das schätzen Stammgäste an diesem Schiff.
| Deck | Was sich dort befindet |
|---|---|
| 5 | Compass Rose und die untersten Suiten |
| 6 | Rezeption, Destination Services, Bibliothek, Navigator Lounge, Seven Seas Lounge und Stars Lounge |
| 7 | Boutiquen, Casino und der obere Rang der Seven Seas Lounge |
| 8 und 9 | Suitendecks |
| 10 | Pooldeck, Pool Bar, Pool Grill, Prime 7, La Veranda und Sette Mari |
| 11 | Galileo’s und Joggingstrecke |
| 12 | Fitnessbereich, Serene Spa, Puttinggreen und Shuffleboard |
Auffällig ist die Lage der Gastronomie: Anders als auf der Explorer-Klasse sitzen fast alle Restaurants oben auf Deck 10, nur das Compass Rose liegt ganz unten. Für die Suitenwahl heißt das: Deck 8 und 9 sind die ruhigen Decks, unter dem Pooldeck auf Deck 10 wird es morgens früh lebhaft.
Den vollständigen Grundriss samt Suitennummern veröffentlicht die Reederei selbst: der offizielle Deckplan der Seven Seas Navigator.
Fünf gastronomische Adressen stehen zur Wahl, alle ohne Zuschlag. Das ist weniger als auf den größeren Schiffen – und ein Punkt, an dem sich das Baujahr bemerkbar macht.
| Restaurant | Was Euch dort erwartet |
|---|---|
| Compass Rose | das Hauptrestaurant auf Deck 5, offene Sitzordnung |
| Prime 7 | amerikanisches Steakhaus auf Deck 10 |
| Sette Mari at La Veranda | italienisches Abendkonzept auf Deck 10 |
| La Veranda | Frühstück und Mittagessen mit Buffet |
| Pool Grill | Grillgerichte am Pooldeck |
Der Unterschied zur übrigen Flotte ist konkret benennbar: Die Seven Seas Navigator ist das einzige Regent-Schiff ohne Chartreuse, das französische Restaurant fehlt also. Ebenso fehlt das panasiatische Pacific Rim, das es nur auf der Explorer-Klasse gibt.
Praktisch relativiert sich das durch die Gästezahl. Fünf Adressen auf rund 490 Gäste ergeben ein besseres Verhältnis als acht Adressen auf 750 – und weil alle Restaurants im Reisepreis stecken, entfällt die Frage, ob sich ein Abend im Steakhaus lohnt.
Wie funktioniert das Reservieren?
Reservierungspflichtig ist nur Prime 7, und die Zahl der Reservierungen je Reise staffelt sich nach Suitenkategorie. Compass Rose, La Veranda und der Pool Grill laufen ohne Anmeldung. Auf einem Schiff mit rund 490 Gästen und offener Sitzordnung ist ein Tisch praktisch immer zu bekommen – anders als auf Großschiffen entfällt das Planen des Abends.
Ergänzt wird das Angebot durch einen Suitenservice rund um die Uhr, der auf Wunsch ein komplettes Menü Gang für Gang in die Suite bringt. Auch das ist im Reisepreis enthalten und nicht an die Kategorie gekoppelt.
Welche Bars und Lounges gibt es an Bord?
Der gesellige Mittelpunkt ist die Navigator Lounge auf Deck 6, direkt neben der zweistöckigen Seven Seas Lounge als Bühnensaal und der Stars Lounge. Ganz oben auf Deck 11 liegt Galileo’s – die Aussichtsbar mit Blick nach vorn, die es unter diesem Namen sonst nur auf der Prestige gibt.
Was ist im Reisepreis enthalten?
Der Inklusivumfang unterscheidet sich nicht vom Rest der Flotte – und ist der eigentliche Grund, warum Gäste bei Regent bleiben.
| Leistung | Im Reisepreis |
|---|---|
| Suite mit Meerblick | enthalten |
| Landausflüge in jedem Hafen | enthalten, in unbegrenzter Zahl |
| Alle fünf gastronomischen Adressen | enthalten, ohne Zuschlag |
| Getränke an Bord und in der Suite | enthalten |
| Trinkgelder | enthalten |
| WLAN | enthalten, ohne Volumengrenze |
| Wäscheservice | enthalten |
| Flüge | nur im Ultimate All-Inclusive Fare |
Was Regent von den meisten Wettbewerbern trennt, sind die beiden letzten Zeilen dieser Tabelle. Ein unbegrenztes WLAN ohne Volumengrenze und ohne Kopplung an die Suitenkategorie ist in diesem Segment die Ausnahme; ebenso der Wäscheservice, den andere Reedereien nur den obersten Kategorien vorbehalten.
Ein Butler gehört bei Regent nicht zu jeder Suite, sondern kommt ab den Penthouse-Kategorien dazu. Wer diesen Service in jeder Kategorie erwartet, ist bei Silversea besser aufgehoben – dort sind dafür die Landausflüge je nach Tarif extra.
Für wen lohnt sich eine der letzten Reisen?
Die Frage stellt sich hier anders als bei jedem anderen Schiff der Flotte, weil es ein Ablaufdatum gibt.
| Geeignet für | Weniger geeignet für |
|---|---|
| Stammgäste, die sich verabschieden möchten | Wer eine Reise weit in der Zukunft plant |
| Wer das kleinste Schiff der Flotte erleben will | Wer die Vielfalt der Explorer-Klasse sucht |
| Reisende, denen die günstigere Window Suite reicht | Wer eine Veranda in jeder Kategorie erwartet |
| Wer geräumige Suiten älterer Bauart schätzt | Wer ein möglichst junges Schiff möchte |
Ein Punkt gehört zur ehrlichen Einordnung dazu: Das Schiff ist 27 Jahre alt und wurde zuletzt 2019 überholt. Wer den Zustand eines Neubaus erwartet, wird ihn hier nicht finden – Teppiche, Oberflächen und Bäder tragen die Spuren eines langen Dienstlebens. Wer dagegen weiß, worauf er sich einlässt, bekommt Platzverhältnisse und ein Bordklima, die in dieser Form aus der Flotte verschwinden.
Für Sammler in der Seven Seas Society gibt es ein zusätzliches Argument: Die Abschiedsreisen sind überschaubar lang, und Alleinreisende sammeln bei Regent doppelte Nächte. Wer den Status im Blick hat, bekommt hier eine der letzten Gelegenheiten auf diesem Rumpf.
Die verbleibenden Reisen führen durch Europa. Regent hat für den Sommer und Herbst 2026 drei Abschiedsreisen aufgelegt, die in Nordeuropa beginnen und im Mittelmeer enden. Den Schlusspunkt setzt die Fahrt von Istanbul nach Alexandria ab dem 2. Oktober 2026.
Welche Termine noch verfügbar sind, wechselt täglich – bei einem Schiff kurz vor dem Abgang sind die Kontingente naturgemäß knapp. Verbindlich ist das Buchungsportal der Reederei.
Was kostet eine Reise mit der Seven Seas Navigator?
Regent gehört zu den teuersten Reedereien der Welt, und die Navigator ist innerhalb der Flotte traditionell die günstigste Einheit. Für eine einwöchige Reise solltet Ihr dennoch mit einem mittleren vierstelligen Betrag je Person rechnen. Bei Abschiedsreisen kommt ein Effekt hinzu, der gegen den Preis arbeitet: Solche Termine sind bei Stammgästen gefragt und werden selten reduziert.
Sinnvoll vergleichen lässt sich das nur mit vollständiger Gegenrechnung. Landausflüge in jedem Hafen, sämtliche Restaurants, Getränke, Trinkgelder, WLAN und Wäscheservice summieren sich bei einer Premium-Reederei auf einen vierstelligen Betrag je Person – und sind hier bereits abgegolten. Wer nur die Nachtpreise nebeneinanderlegt, vergleicht zwei verschiedene Produkte.
Die Seven Seas Navigator war 27 Jahre lang das Schiff für alle, die es bei Regent besonders ruhig mochten. Rund 490 Gäste, fünf Restaurants und Suiten, die für ihre Kategorie großzügiger ausfallen als auf manchem Neubau – das ergibt ein Profil, das die Flotte so nicht ersetzt.
Wer die Größe schätzt, findet sie ab Dezember 2026 nirgendwo mehr im Regent-Programm: Das kleinste verbleibende Schiff wird dann die Seven Seas Mariner mit 700 Gästen sein. Wer dagegen auf das Neueste wartet, schaut auf die Seven Seas Prestige.
Kreuzfahrt mit Regent Seven Seas
- Unbegrenzte Landausflüge in jedem Hafen inklusive
- All-Suite-Schiffe mit Balkon in jeder Kategorie
- Getränke, Trinkgeld und WLAN im Reisepreis
- Doppelte Loyalty-Nächte für Alleinreisende
Weitere Schiffe von Regent Seven Seas im Überblick
Für den Vergleich innerhalb der Flotte helfen diese Seiten weiter:
- Seven Seas Mariner – ab 2027 das kleinste Schiff der Flotte
- Seven Seas Voyager – 2026 überholt, mit neuem Pizzeria-Konzept
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- Seven Seas Prestige – der Neubau ab Dezember 2026
- Regent Seven Seas Guide mit der kompletten Flotte, den Tarifen und den Preisspannen
