Der Ausbau von CT-Scannern am Münchner Flughafen soll die Handgepäckkontrollen erleichtern.
Am Flughafen München gibt es zum 18. September 2026 deutliche Veränderungen bei den Sicherheitskontrollen. Durch den Ausbau von CT-Scannern auf beinahe dem gesamten Gelände entfallen künftig die strengen Regularien für die Mitnahme von Flüssigkeiten, wie die Süddeutsche Zeitung berichtet.
Das Wichtigste in Kürze
- Münchner Flughafen lockert die Regularien für Sicherheitskontrollen auf dem gesamten Gelände
- Grund dafür ist der Ausbau von Scannern, die Koffer und Taschen mittels Computertomografie scannen können
- Unter anderem dürfen dadurch künftig Behälter mit bis zu zwei Liter Flüssigkeit im Gepäck mitgenommen werden
Beschränkungen fürs Handgepäck entfallen größtenteils
Am Münchner Flughafen wird die Sicherheitskontrolle für Passagiere in Zukunft um einiges erleichtert werden. Grund dafür ist der Ausbau von Scannern, die in der Lage sind, Taschen und Rucksäcke mittels Computertomografie zu scannen. Derartige CT-Scanner sind mittlerweile beinahe auf dem gesamten Gelände des Flughafens der bayerischen Hauptstadt zu finden.

Eine entsprechende Technologie wurde am Flughafen in München bereits seit 2019 getestet. Das Ziel ist es unter anderem, die Kontrollen zu beschleunigen. Pro Stunde können statt rund 325 künftig bis zu 520 Passagiere abgefertigt werden. Das liegt nicht zuletzt daran, dass die Regeln bei der Sicherheitskontrolle durch den Ausbau von CT-Scannern auf dem gesamten Flughafengelände spürbar gelockert werden – insbesondere im Bereich des Flüssigkeitentransportes.
Denn durch die neuen CT-Scanner dürfen Reisende künftig beliebig viele Behälter mit bis zu zwei Litern Flüssigkeit in ihrem Handgepäck verstauen. Das ist ein erheblicher Unterschied zur bislang angewandten EU-weiten Regel, dass sich im Handgepäck maximal ein Liter Flüssigkeit befinden darf, die noch dazu auf 100 Milliliter Behälter aufgeteilt werden muss. Auch elektronische Geräte dürfen in Zukunft im Handgepäck verbleiben.
Bereits im Juni hatte der Flughafen Wien entsprechende CT-Scanner in allen Terminals eingeführt und die Sicherheitskontrollen gelockert. Dies ist aber längst nicht an allen Flughäfen der Fall. Wer vom Flughafen München abfliegt, jedoch sein Ziel erst mit einem zusätzlichen Anschlussflug erreicht, sollte sich also vorab darüber informieren, wie der Flughafen beim Zwischenstopp die Mitnahme von Flüssigkeiten und Elektrogeräten regelt.
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