Alaska Airlines und Priority Pass beenden erneut die Partnerschaft. Betroffen sind fast alle Alaska Lounges im Netzwerk.

In den vergangenen Wochen und Monaten haben wir bereits viel über die neuesten Akquisitionen bei Priority Pass und Co. berichtet. Doch gleichzeitig enden auch Partnerschaften mit Betreibern und Fluggesellschaften – so nun auch mit Alaska Airlines. Gleich vier von insgesamt fünf Alaska Lounges haben bereits das Netzwerk von Priority Pass verlassen. Wie One Mile At A Time berichtet, sei es aktuell aber noch unklar, ob dies ein Ende auf Dauer sein wird.

Erneutes Ende – diesmal für immer?

Vor ziemlich genau einem Jahr hat Alaska Airlines die offizielle Einladung von der Luftfahrtallianz oneworld erhalten. Die US-amerikanische Regionalfluggesellschaft sollte dem kleinsten und exklusivsten Netzwerk verschiedener Airlines als vollwertiges Mitglied beitreten. Dieser Beitritt ist bereits seit einigen Monaten absolviert. Dementsprechend werden jedoch noch immer Änderungen vorgenommen. Während Partnerschaften mit oneworld-Airlines vertieft und die Vielfliegerprogramme samt Vorteile implementiert werden, musste sich die Fluggesellschaft auch von einigen Partnern trennen. So wurde zuletzt auch die Partnerschaft mit Emirates beendet, die endgültig am 31. Juli enden wird. Darüber hinaus könnte aber eine weitere Partnerschaft beendet werden – zum wiederholten Male.

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So berichtet OMAAT aktuell, dass vier von fünf Lounges von Alaska Airlines kein Teil mehr von Priority Pass sind. Konkret handelt es sich dabei um Alaska Lounges an den Drehkreuzen Anchorage, Los Angeles, Portland und Seattle. Während die letzten beiden laut aktuellstem Update bereits seit dem 16. Juli aus dem Netzwerk ausgetreten sind, folgten Anchorage und Los Angeles nur eine Woche später am 23. Juli. Laut Priority Pass sind diese vier Lounges bis auf Weiteres nicht mehr betretbar. Ob es sich dabei um einen temporären Ausschluss handelt, ist aktuell noch unklar. Damit verbleibt aber vorerst nur noch eine Alaska Lounge bei Priority Pass: Die Alaska Lounge in New York JFK, welche durch die Übernahme von Virgin America vor einigen Jahren von Alaska Airlines übernommen wurde.

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Schon in der Vergangenheit kristallisierte sich die Partnerschaft zwischen Alaska Airlines und Priority Pass zum Wechselspiel heraus. Die Airline selbst, aber auch die Lounges, gehören zu den beliebtesten in den USA. Dementsprechend häufig wurden auch diese Lounges besucht – für jeden einzelnen Zutritt erhielt Alaska Airlines von Priority Pass eine Gebühr. Dennoch ist die Gefahr für Alaska Airlines zu groß gewesen, da die Lounges sich zu schnell überfüllen könnten. Zutritt zu den Lounges von Alaska Airlines erhalten sonst nur Statusmitglieder und Premiumgäste, die in der First Class gebucht sind. Damit ist Alaska Airlines die einzige Fluggesellschaft in den USA, die First Class-Passagieren auch kostenfreien Zutritt zu den Lounges gewährt. Die First Class in den USA ist aber eine Business Class.

Fazit zum Ende der Partnerschaft

Alaska Airlines und Priority Pass beendet erneut ihre Partnerschaft. Betroffen sind vier von fünf Lounges, die allesamt an der Westküste an den jeweiligen Drehkreuzen der beliebten US-amerikanischen Regionalfluggesellschaft liegen. Die fünfte Lounge im Bunde, in New York JFK, ist auch weiterhin für Mitglieder von Priority Pass zugänglich. Ob die anderen vier Lounges zukünftig nochmal ins Netzwerk zurückkehren ist unklar. Nach aktuellem Stand sind die Alaska Lounges bis auf Weiteres nicht betretbar.

Autor

Seit Alex zum ersten Mal im Alter von 3 Jahren geflogen ist, wollte er das Flugzeug eigentlich nicht mehr verlassen. Bis heute riss seine Faszination fürs Fliegen nicht ab, weshalb er sich entschlossen hat, Euch an seinen Erfahrungen und Tipps teilhaben zu lassen.

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