Die reisetopia Finanzexperten haben die besten sicheren Depots im August 2026 verglichen – so findet Ihr den sichersten Broker, bei dem Eure Wertpapiere als Sondervermögen insolvenzgeschützt sind:
Welches Depot ist besonders sicher?
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Wie sicher ist Euer Geld an der Börse? Ein sicheres Depot erkennt Ihr im August 2026 vor allem an einer soliden Regulierung, dem Schutz Eurer Wertpapiere als Sondervermögen und einer verlässlichen Einlagensicherung für Euer Barguthaben.
Das Wichtigste in Kürze
- Wertpapiere als Sondervermögen: Aktien und ETFs bleiben auch bei einer Insolvenz Euer Eigentum.
- Einlagensicherung: Barguthaben ist EU-weit bis 100.000 Euro pro Kunde und Bank geschützt.
- Deutsche Banklizenz: Anbieter mit deutscher Lizenz unterliegen der BaFin-Aufsicht.
- Erweiterter Schutz: Viele deutsche Banken sichern über freiwillige Fonds deutlich höhere Beträge ab.
- Anlegerentschädigung: Zusätzlich greift ein gesetzlicher Schutz bis 20.000 Euro.
Grundsätzlich sind alle in Deutschland und der EU regulierten Depots sicher – Eure Wertpapiere sind als Sondervermögen immer geschützt. Unterschiede gibt es vor allem beim Schutz des Barguthabens und bei der Regulierung. Anbieter mit deutscher Banklizenz und Einlagensicherung bieten hier ein Plus:
Im Folgenden stellen wir die sichersten Depots im Detail vor, erklären die einzelnen Schutzmechanismen und zeigen, woran Ihr einen seriösen Anbieter erkennt.
Inhaltsverzeichnis
- Welches Depot ist besonders sicher?
- Wie sicher ist ein Depot grundsätzlich?
- Welche sind die 3 sichersten Depots?
- Wie testen wir sichere Depots?
- Einlagensicherung: Wie ist Euer Geld geschützt?
- Deutsche oder europäische Einlagensicherung?
- Was passiert mit meinem Depot bei einer Insolvenz?
- Welche Erfahrungen haben wir mit sicheren Depots gemacht?
- Welches sichere Depot ist das richtige für mich?
- Wie eröffnet man ein sicheres Depot?
- Welches Depot ist am sichersten? – Unser Fazit
Ein Depot in Deutschland ist grundsätzlich sehr sicher: Eure Wertpapiere sind als Sondervermögen geschützt und bleiben selbst bei einer Insolvenz des Anbieters Euer Eigentum. Das Barguthaben auf dem Verrechnungskonto ist zusätzlich über die Einlagensicherung bis 100.000 Euro abgesichert.
Auch bei einem Neobroker ist Euer Depot gut abgesichert, denn diese Anbieter unterliegen ebenfalls der Finanzaufsicht und verwahren Wertpapiere als Sondervermögen. Ein genauer Blick lohnt sich lediglich beim Sitz des Verrechnungskontos und der jeweiligen Einlagensicherung.
Wie sicher ist ein Depot grundsätzlich?
Der wichtigste Schutzmechanismus betrifft Eure Wertpapiere selbst: Aktien, ETFs und Fonds gelten rechtlich als Sondervermögen. Das bedeutet, sie werden getrennt vom Vermögen des Anbieters verwahrt und bleiben auch dann Euer Eigentum, wenn die Bank oder der Broker insolvent wird.
Für das Guthaben auf dem Verrechnungskonto greift die gesetzliche Einlagensicherung bis 100.000 Euro pro Kunde und Bank. Eure Wertpapiere sind davon unabhängig als Sondervermögen geschützt und bleiben auch bei einer Insolvenz des Brokers Euer Eigentum.
Was ist Sondervermögen genau?
Sondervermögen ist gesetzlich geschützt und wird im Insolvenzfall nicht Teil der Insolvenzmasse. Eure Wertpapiere werden dann entweder herausgegeben oder auf ein Depot bei einem anderen Anbieter übertragen. Anders verhält es sich mit dem Bargeld auf dem Verrechnungskonto – dieses fällt unter die Einlagensicherung.
Welche sind die 3 sichersten Depots?
Am stärksten schneiden im Sicherheitsvergleich drei etablierte deutsche Direktbanken ab. Sie verbinden eine deutsche Vollbanklizenz unter BaFin-Aufsicht mit der gesetzlichen Einlagensicherung von 100.000 Euro und dem freiwilligen Einlagensicherungsfonds des Bankenverbands, der Guthaben weit darüber hinaus absichert – kombiniert mit jahrzehntelanger Marktpräsenz und großen Mutterkonzernen im Rücken. Genau diese Faktoren machen ein Depot besonders sicher.
Platz 1: ING
Das ING Depot stammt von der größten Direktbank Deutschlands mit über neun Millionen Kundinnen und Kunden. Das Barguthaben ist doppelt abgesichert – über die gesetzliche Einlagensicherung und zusätzlich über den freiwilligen Einlagensicherungsfonds des Bundesverbands deutscher Banken, der pro Kunde weit mehr als 100.000 Euro abdeckt. Wertpapiere liegen als Sondervermögen getrennt vom Bankvermögen und bleiben selbst bei einer Insolvenz Euer Eigentum. Die lange Historie und die Größe der ING-Gruppe machen das Depot zu unserer sichersten Empfehlung.
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- Kostenloses Gemeinschaftsdepot möglich
- Empfohlen von Stiftung Warentest (07/2025)
Platz 2: comdirect
Die comdirect ist die Direktbank-Marke der Commerzbank und damit Teil einer systemrelevanten deutschen Großbank. Auch hier greifen die gesetzliche und die freiwillige Einlagensicherung, während die Wertpapiere als Sondervermögen geschützt sind. Als Tochter eines börsennotierten Bankkonzerns mit jahrzehntelanger Historie bietet comdirect ein hohes Maß an institutioneller Stabilität.
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Platz 3: DKB
Die DKB (Deutsche Kreditbank) gehört zur BayernLB und ist über das Sicherungssystem der Sparkassen-Finanzgruppe abgesichert. Diese Institutssicherung schützt nicht nur Einlagen bis zu einer festen Grenze, sondern die Bank als Ganzes – ein besonders robuster Schutzmechanismus. Als deutsche Vollbank unter BaFin-Aufsicht verwahrt die DKB Wertpapiere zudem als Sondervermögen.
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Wie testen wir sichere Depots?
Für die Sicherheit eines Depots zählt bei uns mehr als ein Häkchen bei der Einlagensicherung. Wir bewerten vier Dimensionen und fassen sie zu einer Sicherheits-Wertung zusammen:
- Schutz des Barguthabens: gesetzliche Einlagensicherung bis 100.000 Euro – deutlich höher bewertet, wenn zusätzlich ein freiwilliger Einlagensicherungsfonds oder eine Institutssicherung greift; am niedrigsten bei reiner Anlegerentschädigung (20.000 Euro) ausländischer Broker.
- Lizenz & Aufsicht: eine deutsche Vollbanklizenz unter BaFin-Aufsicht wiegt schwerer als eine rein ausländische Regulierung.
- Wertpapier-Verwahrung: Eure Wertpapiere sind bei allen seriösen Anbietern Sondervermögen und damit insolvenzgeschützt – zusätzlich prüfen wir die Robustheit der Verwahrstelle.
- Track Record & Größe: eine etablierte Bank mit Milliarden an Kundeneinlagen und langer Historie ist krisenfester als ein junges Fintech.
Aus diesen vier Kriterien ergibt sich auch, warum die Anbieter unterschiedlich abschneiden: Etablierte deutsche Direktbanken mit zusätzlichem Schutzfonds bzw. Institutssicherung erhalten die höchste Wertung, moderne Neobroker mit eigener Banklizenz folgen knapp dahinter.
| Anbieter | Schutz des Barguthabens | Lizenz & Aufsicht | Wertpapiere | Sicherheits-Wertung |
|---|---|---|---|---|
| ING | gesetzlich + freiwilliger Fonds | dt. Vollbank, BaFin | Sondervermögen | 5,0 / 5 |
| comdirect | gesetzlich + freiwilliger Fonds | dt. Vollbank (Commerzbank), BaFin | Sondervermögen | 5,0 / 5 |
| DKB | Institutssicherung (Sparkassen-Finanzgruppe) | dt. Vollbank, BaFin | Sondervermögen | 5,0 / 5 |
| Trade Republic | gesetzlich (eigene Banklizenz) | dt. Vollbank, BaFin | Sondervermögen | 4,6 / 5 |
| Scalable Capital | gesetzlich (eigene Banklizenz) | dt. Vollbank, BaFin | Sondervermögen | 4,6 / 5 |
| Smartbroker+ | gesetzlich (Baader Bank) | deutsch, BaFin | Sondervermögen | 4,4 / 5 |
| Traders Place | gesetzlich (Baader Bank) | deutsch, BaFin | Sondervermögen | 4,4 / 5 |
Einlagensicherung: Wie ist Euer Geld geschützt?
Für das Barguthaben auf dem Verrechnungskonto greifen mehrere, teils gestaffelte Schutzebenen. Die folgende Übersicht zeigt, was in welcher Höhe abgesichert ist:
| Schutzart | Höhe | Gilt für |
|---|---|---|
| Sondervermögen | unbegrenzt | Wertpapiere (Aktien, ETFs, Fonds) |
| Gesetzliche Einlagensicherung | bis 100.000 Euro | Barguthaben pro Kunde und Bank |
| Freiwilliger Einlagensicherungsfonds | oft deutlich höher | Barguthaben (je nach Bank) |
| Anlegerentschädigung | bis 20.000 Euro | Pflichtverletzungen des Anbieters |
👉 Wichtig: Für investierte Wertpapiere spielt die Höhe der Einlagensicherung keine Rolle, da sie als Sondervermögen ohnehin vollständig geschützt sind. Entscheidend ist sie nur für unverzinste Barbestände auf dem Verrechnungskonto.
Aktien und ETFs fallen bewusst nicht unter die Einlagensicherung – das ist auch nicht nötig, denn Wertpapiere sind Sondervermögen und damit ohnehin unabhängig vom Schicksal der Bank geschützt.
Einlagensicherung und Anlegerentschädigung greifen unterschiedlich: Die Einlagensicherung schützt Barguthaben bis 100.000 Euro, während die Anlegerentschädigung zusätzlich bei Pflichtverletzungen des Anbieters einspringt und Ansprüche bis 20.000 Euro absichert.
Deutsche oder europäische Einlagensicherung?
Viele günstige Neobroker führen das Verrechnungskonto bei einer Partnerbank im EU-Ausland. Die gesetzliche Einlagensicherung beträgt zwar EU-weit einheitlich 100.000 Euro pro Kunde und Bank, im Ernstfall kann die Abwicklung über eine ausländische Sicherungseinrichtung allerdings aufwendiger sein.
Wer Wert auf eine deutsche Einlagensicherung legt, wählt gezielt einen Anbieter mit deutscher Banklizenz. Diese unterliegen der Aufsicht durch die BaFin und sind dem deutschen Einlagensicherungssystem angeschlossen – häufig ergänzt um einen freiwilligen Fonds mit deutlich höherem Schutz.
Maßgeblich ist die Bank, bei der Euer Verrechnungskonto geführt wird: Anbieter mit deutscher Banklizenz fallen unter die deutsche gesetzliche Einlagensicherung und die Aufsicht der BaFin.
Was passiert mit meinem Depot bei einer Insolvenz?
Geht der Broker oder die Depotbank insolvent, sind Eure Wertpapiere als Sondervermögen vollständig geschützt: Sie werden nicht Teil der Insolvenzmasse, sondern an Euch herausgegeben oder auf ein Depot bei einem anderen Anbieter übertragen. Ihr bleibt also jederzeit Eigentümer Eurer Aktien, ETFs und Fonds.
Lediglich das Barguthaben auf dem Verrechnungskonto ist über die Einlagensicherung bis 100.000 Euro abgesichert. Wer größere Summen liquide hält, sollte diese daher entweder zügig investieren oder auf mehrere Banken verteilen.
Welche Erfahrungen haben wir mit sicheren Depots gemacht?
In der reisetopia Redaktion legen wir selbst seit Jahren über verschiedene Anbieter an – vom Neobroker bis zur Direktbank. Unsere Erfahrung: Der gesetzliche Schutz funktioniert unabhängig von der Größe des Anbieters zuverlässig, da Wertpapiere immer Sondervermögen sind. Beim Gefühl von Sicherheit macht es für viele dennoch einen Unterschied, ob hinter dem Depot eine deutsche Vollbank steht.
Wir achten in der Praxis vor allem darauf, wo das Verrechnungskonto geführt wird und ob eine deutsche Einlagensicherung greift. Wer größere Barbeträge hält, ist mit einem Anbieter mit deutscher Banklizenz am ruhigsten unterwegs.
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Welches sichere Depot ist das richtige für mich?
Unser reisetopia Aussagenkatalog hilft Euch, das passende Depot nach Euren Sicherheitsbedürfnissen zu finden.
| Das trifft auf mich zu | Empfehlung | Produkt |
|---|---|---|
| Mir ist eine deutsche Vollbanklizenz wichtig | Anbieter mit deutscher Vollbank | Scalable Capital |
| Ich halte größere Beträge auf dem Verrechnungskonto | Anbieter mit erweiterter Einlagensicherung | ING |
| Ich möchte eine etablierte, große Bank | Direktbank mit langer Historie | ING |
| Ich will einfache App und trotzdem Banklizenz | Neobroker mit eigener Banklizenz | Trade Republic |
| Ich investiere nur in Wertpapiere, kein Cash-Bestand | jeder regulierte Anbieter (Wertpapiere = Sondervermögen) | — |
🏆 Aktueller reisetopia Testsieger: Für sicherheitsorientierte Anlegerinnen und Anleger ist das ING Depot unsere Empfehlung – die größte Direktbank Deutschlands mit gesetzlicher plus freiwilliger Einlagensicherung und Wertpapieren als Sondervermögen.
Wie eröffnet man ein sicheres Depot?
Die Eröffnung läuft bei allen seriösen Anbietern nach demselben, regulierten Muster ab und ist vollständig online möglich.
Welche Voraussetzungen gibt es?
- Volljährigkeit und Wohnsitz in Deutschland
- Gültiger Personalausweis oder Reisepass
- Steuer-Identifikationsnummer
- Ein Referenzkonto für Ein- und Auszahlungen
Wie läuft die Identifizierung ab?
Die gesetzlich vorgeschriebene Identitätsprüfung erfolgt per Video- oder Foto-Ident. Erst danach wird das Depot freigeschaltet – ein wichtiger Sicherheitsschritt, der Missbrauch verhindert. Einen bestehenden Depotbestand könnt Ihr per kostenlosem Depotübertrag zu einem sichereren Anbieter mitnehmen.
Für den Schutz der Wertpapiere ist eine Verteilung auf mehrere Depots nicht nötig. Bei sehr hohen Barbeständen kann es sich hingegen lohnen, das Guthaben über mehrere Banken zu streuen, um die Einlagensicherung mehrfach auszuschöpfen.
Die BaFin ist die deutsche Finanzaufsicht. Anbieter unter ihrer Aufsicht müssen strenge gesetzliche Vorgaben zu Kapital, Organisation und Kundenschutz erfüllen – ein wichtiges Sicherheitsmerkmal für Euer Depot.
Welches Depot ist am sichersten? – Unser Fazit
Ein Depot ist im August 2026 grundsätzlich eine sichere Sache: Eure Wertpapiere sind als Sondervermögen jederzeit geschützt. Den Unterschied macht der Schutz des Barguthabens – hier bieten Anbieter mit deutscher Banklizenz, BaFin-Aufsicht und erweiterter Einlagensicherung das höchste Maß an Sicherheit. Ein wirklich sicheres Depot erkennt Ihr genau an diesen Merkmalen.
Aktuell überzeugen nach Ansicht der reisetopia Finanzexperten die folgenden sicheren Depots am meisten:
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