Ursprünglich sollte die allgemeine Testpflicht bereits heute in Kraft treten. Erneut wurde der Stichtag verschoben und soll nun ab Montagnacht gelten.

Mallorca ist und bleibt jegliche Diskussionsgrundlage für Maßnahmen im internationalen Reiseverkehr. Am Montag haben die Teilnehmer des Bund-Länder-Treffens deshalb eine allgemeine Testpflicht für alle Reiserückkehrer beschlossen wurde. Wie der WDR berichtet, soll diese nun erst am Dienstag um 0:00 in Kraft treten – Ursprünglich war dafür bereits heute vorgesehen, später sollte der Stichtag dann Sonntag lauten.

Testpflicht gilt ab Montagnacht

Die täglichen Infektionszahlen, und damit auch die Inzidenzzahl pro 100.000 Einwohner der vergangenen sieben Tage, steigen weiterhin. Die Politik zeigt sich jedoch uneinig, ob und inwiefern weitere Verschärfungen getroffen werden müssen. Am meisten Sorgen bereiten der Bundesregierung und den Länderchefs aktuell jedoch Reiserückkehrer aus dem Ausland. Bis der EU-Impfpass kommt, wird noch einiges an Zeit verstreichen. Dementsprechend schnell hat die Bundesregierung beim Bund-Länder-Treffen am Montag eine allgemeine Testpflicht für alle Reiserückkehrer vereinbart – diese betraf bisher lediglich Rückkehrer aus Hochinzidenz- oder Virusvariantengebiete.

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Dennoch waren Details zu klären, Fluggesellschaften signalisierten jedoch schnell ihre Unterstützung. Nun wurde beschlossen, dass die allgemeine Testpflicht erst in der Nacht vom Montag auf Dienstag um 0:00 in Kraft treten soll. Bei der Bundespressekonferenz mit dem Präsidenten des Robert-Koch-Instuts Lothar Wieler und Bundesgesundheitsminister Jens Spahn wurde mitgeteilt, dass man allen Beteiligten einen weiteren Tag Zeit geben möchte. Ursprünglich war dafür bereits der heutige Freitag vorgesehen. Um Passagieren und Fluggesellschaften ausreichend Zeit zu geben, wurde die entsprechende Verordnung bereits auf Sonntag verschoben.

Testpflicht betrifft nur Flugreisende

Diese Neu-Regelung betrifft vorerst lediglich Reisende, die per Flugzeug in Deutschland einreisen und dementsprechend ein Testergebnis dem Transportunternehmen vorlegen müssen, anderenfalls kann die Beförderung verweigert werden. Dabei ist es ab Montagnacht irrelevant, ob man aus einem Risiko-, Hochinzidenz- oder Virusvariantengebiet sowie aus einem Land oder einer Region ohne Reisewarnung zurückkehrt. Details waren in den letzten Tagen noch ungeklärt. Vor allem Fragen zu den Kosten, zur Logistik und Akzeptanz einzelner Tests blieben unbeantwortet. Die entsprechende Verordnung hat Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) vorgelegt.

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Auch Rückkehrer aus Mallorca, welches aktuell kein Risikogebiet mehr ist, müssten dann ab Montagnacht vor Rückreise einen COVID-19 Test absolviert haben. In der Zwischenzeit hat am internationalen Flughafen von Palma de Mallorca bereits ein Testzentrum für abfliegende Passagiere eröffnet. Da die Inzidenzzahlen auf Mallorca gefährlich stark ansteigen, wurden weitere Maßnahmen und Verschärfungen im Gastgewerbe getroffen. Auch die portugiesische Region Algarve findet sich nicht mehr auf der Liste der Risikogebiete wieder. Erste Hotels öffnen auch dort wieder für den Tourismus, ein Anstieg der Buchungszahlen ist auch hier zu verzeichnen.

Wie gehen Airlines und Veranstalter damit um?

Schnell signalisierten viele Unternehmen aus der Branche ihre Unterstützung und haben teils gemeinschaftlich entsprechende Konzepte erarbeitet. Der Touristikkonzern TUI ist bereits auf diese Situation erprobt und gibt sich entsprechend gelassen. Laut Tagesschau möchte das Unternehmen den Passagieren entsprechende Tests in ihren eigenen Einrichtungen wie Hotels zur Verfügung stellen. Ein ähnliches Vorgehen konnte TUI bereits im vergangenen Jahr für Reisende auf die Kanaren unter Beweis stellen. Dazu fügt Konzernchef erneut an, dass entsprechende Konzepte auch in Deutschland realisiert werden sollten:

Wir werden für die Rückkehrer in unseren eigenen Hotels und Robinson Clubs Testmöglichkeiten einrichten und wie vereinbart anbieten. Wenn Testen die Voraussetzung ist, um schrittweise mehr Freiheitsrechte zurückgeben zu können, dann sollten wir diesen Weg gehen – auch bei Hotels, Restaurants, Cafés und Kulturbetrieben in Deutschland

Fritz Joussen, Konzernchef TUI

Auch die Lufthansa informiert ihre Passagiere bereits zur allgemeinen Testpflicht und verweist dabei zum einen auf die Formalitäten, zum anderen auf bereits vorhandene Testzentren an den jeweiligen Destinationen:

Alle Fluggäste ab einem Alter von sechs Jahren, die ab Dienstag, den 30. März 2021, 00.00 Uhr auf Flügen aus Risiko- und Nichtrisikogebieten nach Deutschland einreisen möchten, müssen bei Abflug einen negativen Covid-19-Test vorweisen. Ohne negativen Testnachweis können Sie nicht befördert werden. Das hat die deutsche Bundesregierung beschlossen. Die Kapazitäten an den internationalen Flughäfen sind teilweise begrenzt. Wir empfehlen, dass Sie sich schon heute über die für Sie infrage kommenden Testmöglichkeiten an Ihrem Abflugort informieren und bitten Sie, genügend Zeit für Ihren Test einzuplanen. Akzeptiert werden Antigen-, PCR-, LAMP- und TMA-Tests, die an zertifizierten Teststellen durchgeführt werden. Selbsttests sind ausgeschlossen und nicht gültig. Der Test darf höchstens 48 Stunden vor der Einreise erfolgen.

Statement der Lufthansa Group

Entsprechende E-Mails versendet die Airline bereits an betroffene Passagiere. Rückkehrer aus Mallorca können zusätzlich auch auf das neue Testzentrum am internationalen Flughafen zurückgreifen. Auch hier wird empfohlen, sich rechtzeitig um einen entsprechenden Termin zu kümmern.

Fazit zur allgemeinen Testpflicht

Die allgemeine Testpflicht wurde beschlossen und soll nun erst Montagnacht in Kraft treten. Auch Rückkehrer aus Mallorca müssen dann bereits vor Abreise einen COVID-19 Test absolviert haben. Fluggesellschaften werden entsprechende Informationen zur Verfügung stellen, der Flughafen der Insel hat bereits ebenfalls ein Testzentrum eröffnet. Weitere Details werden noch folgen. Ob und inwiefern damit das drohende Urlaubsverbot erstmal vom Tisch ist, bleibt ebenfalls offen. Weitere Details werden folgen.

Autor

Alexander Fink ist als Content Editor seit Januar 2021 für reisetopia tätig. Zuvor war er als Account Manager in der Industrie beruflich unterwegs und schrieb von seinen Reiseerfahrungen im eigenen Blog. Heute ist er Euer Ansprechpartner für alle Airline- und Kreditkartenthemen.

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  • Gerade von der Lufthansa bekommen : Sehr geehrte Kundin, sehr geehrter Kunde,

    alle Fluggäste ab einem Alter von sechs Jahren, die ab Dienstag, den 30. März, 00:00 Uhr auf Flügen aus Risiko- und Nichtrisikogebieten nach Deutschland einreisen möchten, müssen bei Abflug einen negativen Covid-19-Test vorweisen. Ohne negativen Testnachweis können Sie nicht befördert werden. Das hat die deutsche Bundesregierung beschlossen. Wir empfehlen, dass Sie sich schon heute über die für Sie infrage kommenden Testmöglichkeiten an Ihrem Abflugort informieren. Akzeptiert werden Antigen-, PCR-, LAMP- und TMA-Tests, die an zertifizierten Teststellen durchgeführt werden. Selbsttests sind ausgeschlossen und nicht gültig. Der Test darf höchstens 48 Stunden vor der Einreise erfolgen. Bitte informieren Sie sich auch über weitere Testcenter in Ihrer Region, da die Kapazitäten an den Flughäfen begrenzt sind, und planen Sie genügend Zeit für Ihren Test ein. Wir bitten Sie, sich stets auf http://www.lufthansa.com/de/de/fluginformationen informiert zu halten.

  • Wenn ich eines in den letzten 12 Monaten gelernt habe, dann dass der Spaß noch nicht vorbei ist😉.
    Ich würde ziemlich viel Wetten, dass die Helden in Berlin schön weiter prüfen ob und wie ein Reiseverbot doch noch möglich ist. Was glauben die den eigentlich wie dumm wir sind.

    • Ob und was die in Berlin so denken weiß ich nicht.

      Was ich persönlich über die denke, die meinen der Welt etwas gutes zu tun, mitten im Anrollen der 3., vermutlich heftigsten Welle mit üblen Varianten irgendwo hinfliegen zu müssen, wo die Zahlen gerade wieder steil nach oben gehen (und wo den eigenen Bürgern übrigens die Reisefreiheit strikt verboten bleibt) kann ich aus Gründen der Nettikette nur andeuten: Da fehlt mir jedes Mitleid.

      • Ich teile Ihre Meinung zwar nicht und kann aus Gründen der Nettikette auch nicht weiter ausführen, aber jeder darf ja seine Meinung haben und nach besten Wissen und Gewissen handeln.

        Ich kann ihnen nur eines Raten, lassen Sie sich nicht von großen Fallzahlen einschüchtern. Im Grundsatz geht es meiner Meinung nach nur immer darum, wer aus was wieviel Profit (Geld) schlagen kann. Wenn man dass einmal durchschaut hat. Wird einem vieles vielleicht klarer. Ein schönes Wochenende

      • Ralf….verstehe Dein Posting nicht. Man kann doch machen was man will. Und wenn jemand in den Urlaub fährt ist das sein Recht. Wenn Du sooooo große Angst hast tut es mir leid. Aber darauf kann ich bestimmt keine Rücksicht nehmen. Hauptsache ich und die anderen die fliegen kommen in den Urlaub, den wir uns verdient haben. Es geht um mein Leben und da kann man leben wie jeder es für richtig hält. Der eine sperrt sich ein, der andere verreist.

  • Wie sieht es mit Flügen New York – München umsteigen in London aus? Der PCR Test braucht bis zu 24h für die Prüfung. Darf man dann nicht mehr nach Deutschland kommen?

    • Hallo Peter, Details sind noch nicht bekannt. Ich nehme aber an, dass das Ergebnis oder der Test nicht älter als 48 Stunden sein darf. Wie in solchen Fällen wie bei Dir verfahren wird, ist aber ebenfalls noch offen. Details sollten aber definitiv bald folgen – viel Zeit ist nicht mehr.

      • Ich denke Du musst nur ein Test vor Abflug haben. Beim Check-In zeigst Du ihn vor. Damit darfst Du fliegen und z.B. in London steigst Du nur um ohne erneuten Check-In.

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