Die Nationalairlines des Omans, Oman Air, plant ihren stetigen Ausbau für die kommenden Jahre. Dabei möchte die Airline nicht nur gewinnbringend fliegen, sondern vor allem das Streckenangebot deutlich erweitern. Alle Einzelheiten zu den Plänen von Oman Air erfahrt Ihr in diesem Artikel.

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Oman Air – der steinige Weg aus den roten Zahlen

Seit mehreren Jahren schreibt die Nationalairline rote Zahlen. Ab 2023 möchte die Fluggesellschaft aus dem Sultanat Oman wieder gewinnbringend fliegen. Dabei setzt Oman Air bereits jetzt auf eine Vielzahl von Faktoren. Ein Schwerpunkt dabei ist der Tourismus. Seit Jahren steigen die Zahl der jährlichen Touristen im Oman an und damit auch die Einnahmen durch diese. Hier hat das kleine Emirat erkannt, dass eine größere Nationalairline als Mittel zur Tourismusförderung dient. Bereits jetzt bietet Oman Air ein interessantes Stopover Programm an. Im Rahmen des Programms könnt Ihr Eure Reise in Maskat unterbrechen und eine kostenlose Nacht in einem 4-Sterne Hotel verbringen.

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Des Weiteren möchte die Fluggesellschaft ihre Flotte vereinfachen. Aktuell besteht diese aus neun Boeing 787, zwölf Airbus A330 sowie 26 Boeing 737, fünf 737 Max und vier Embraer E175. Die Boeing 737 Max befinden sich aufgrund des Groundings am Boden. Derweil prüft die Fluggesellschaft die Bestellung weiterer Dreamliner. Treibstoffeffizientere Flugzeuge stehen im Blickpunkt der Airline. Im Zuge der Harmonisierung passen weitere Dreamliner ideal in die Flotte von Oman Air.

Im Übrigen verfügt die Fluggesellschaft bereits jetzt über ein sehr gutes Business Class Produkt. Unsere Kollegen von YourTravel.Tv konnten die Business Class von Oman Air in der Boeing 787-9 auf dem Flug von Frankfurt nach Maskat bereits testen.

Ab 2021 oder 2022 möchte Oman Air in die USA fliegen

Aktuell prüft Oman Air die Aufnahme von Zielen in den USA in das Streckennetz. Aktuell fliegt die Fluggesellschaft lediglich in Rahmen von Codeshare-Abkommen mit Air Italy. Die italienische Airline verbindet den Flughafen Mailand-Malpensa mit den Metropolen New York und Miami. Im Übrigen betreibt Oman Air auch ein Codeshare-Abkommen mit der Lufthansa.

Wohin genau Oman Air fliegen möchte steht bisher noch nicht fest. Mustafa Al-Hinai, Chef der staatlichen Dachgesellschaft Oman Aviation Group, äußerte sich erst kürzlich gegenüber dem Nachrichtendienst Business Insider wie folgt:

“Wir müssen den Markt erst wirklich verstehen, er ist für jede einzelne Stadt sehr komplex.” – Mustafa Al-Hinai

Für die Aufnahme der Flüge in die USA benötigt die Fluggesellschaft zusätzliche Gelder. Gegenüber Bloomberg äußerte Al-Hinai:

“Wenn wir erst einmal den richtigen Investor gefunden haben, der mit unserer Zukunftsplanung kooperiert und sich anpasst, bleibt die Privatisierung für uns eine Option”

Die Suche nach einem passenden Investor verlief jedoch bisher erfolglos. Denn bereits im vergangenen Jahr gab die Oman Aviation Group bekannt, dass man Geld in Höhe von circa sechs Milliarden Dollar benötigt, um sowohl die Flughäfen auszubauen als auch um Oman Air sanieren zu können. Allein im Jahr 2017 erflog die Fluggesellschaft ein Minus von umgerechnet 425 Millionen Euro.

Fazit zu dem möglichen Ausbau des Streckennetzes von Oman Air

Wenngleich die Fluggesellschaft seit Jahren Verluste schreibt, wachsen die Passagierzahlen weiter an. Für das Jahr 2030 möchte die Airlinet, die bereits jetzt für 60 Prozent aller internationalen Flüge des Landes zuständig ist, etwa 40 Millionen Passagiere befördern. Dafür bedarf es allerdings weiterer interessanter Ziele innerhalb des Streckennetzes – beispielsweise in die Vereinigten Staaten. Wir können jedenfalls auf die ersten Flüge von Oman Air in die USA gespannt sein.

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