Wartelisten-Priorität spielt vor allem in den USA eine wichtige Rolle, denn Upgrades in die First Class sind heißbegehrt und genauso hoch gefragt. Dementsprechend nimmt Alaska Airlines drei Änderungen vor.

Fernsehbildschirme spielen in den USA nicht nur zum Zeitvertreib eine große Rolle, auch an den Flughäfen sind diese an nahezu allen Gates zu finden. Das hängt auch damit zusammen, dass diese nützliche Informationen wiedergeben. Die wohl wichtigste Darstellung dürfte aber wohl die Warteliste für Upgrades in die First Class sein. Diese werden Statusmitglieder immer gewährt. Da die Nachfrage aber groß ist, hat Alaska Airlines entschieden, drei große Änderungen vorzunehmen, wie TPG berichtet.

Drei Änderungen für mehr Gerechtigkeit

Alaska Airlines ist zwar noch immer eine regionale Fluggesellschaft in den USA, hat aber mit dem Beitritt zur oneworld-Allianz auch weltweit mehr an Relevanz gewonnen. Zudem gehört die Airline zu den beliebtesten in den USA. Damit das auch so bleibt, hat Alaska Airlines gleich drei Neuerungen für den Upgrade-Prozess eingeführt. Die gleich wichtigste Änderung stellt die Übersicht möglicher Upgrades dar. Denn ab sofort werden alle Passagiere mit der entsprechenden Priorisierung auf einem Bildschirm dargestellt, die für ein Upgrade infrage kommen würden. Dabei ist es unerlässlich, ob diese Passagiere bereits eingecheckt sind oder nicht. Das soll anderen Passagieren direkt mehr Gewissheit geben, wie hoch die Chancen auf ein Upgrade von der Economy in die First Class sind.

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Die zweite Neuerung schließt daran direkt an. Denn auch mögliche Reisebegleitungen werden mit ihren Upgrades gleich den jeweiligen Vielfliegern zugeordnet. Vielflieger erhalten auch damit mehr Gewissheit, wie hoch die Chancen auf ein gemeinsames Upgrade sind. Die Statuslevel bei Alaska Airlines Mileage Plan lauten MVP, MVP Gold sowie MVP Gold 75K. Vielflieger mit Status MVP Gold oder höher können auch eine Begleitperson kostenfrei upgraden, sofern diese auf demselben Flug, derselben Reservierung sowie derselben Buchungsklasse reisen. Die Begleitpersonen erhalten damit dieselbe Wartelisten-Priorität wie die Statusmitglieder selbst. Mit der dritten Änderung will Alaska Airlines wiederum an diese Priorität anknüpfen und Upgrades gerechter vergeben.

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Denn die Wartelisten-Priorität soll vor allem für den Abflugtag gerechter werden und beispielsweise Buchungen besser priorisieren, die erst am Abflugtag selbst getätigt werden. Denn auch diese Mitglieder erhalten dieselbe Priorität sortiert nach Status-Level, Buchungsklasse und Anfragezeitpunkt. Damit spielt es keine Rolle, ob eine Buchung erst zwischen 24 Stunden und 60 Minuten vor Abflug oder bereits einen Tag zuvor getätigt werden. In der Vergangenheit wurden neue Buchungen beziehungsweise Buchungsänderungen zwischen 24 Stunden und 60 Minuten lediglich nach Status-Level und Check-in-Zeit priorisiert, nicht aber nach der Buchungsklasse selbst. Weitere Änderungen werden nicht vorgenommen. Das betrifft sowohl hochrangige Statusmitglieder bei Alaska MileagePlan sowie American Airlines AAdvantage, die mit entsprechenden Buchungen direkt ein Upgrade in die First Class erhalten.

Fazit zu den Neuerungen

Alaska Airlines nimmt drei essenzielle Änderungen bei der Wartelisten-Priorität vor. Vor allem mehr Gerechtigkeit und Transparenz spielt hier eine wichtige Rolle, um letztlich Upgrades in die First Class an Statusmitglieder zu vergeben. Gerechter soll das vor allem werden, indem alle Faktoren auch kurz vor Abflug beachtet werden. Transparenter wird der Prozess, indem alle möglichen Kandidaten direkt angezeigt werden, egal ob sie schon eingecheckt sind oder nicht.

Autor

Seit Alex zum ersten Mal im Alter von 3 Jahren geflogen ist, wollte er das Flugzeug eigentlich nicht mehr verlassen. Bis heute riss seine Faszination fürs Fliegen nicht ab, weshalb er sich entschlossen hat, Euch an seinen Erfahrungen und Tipps teilhaben zu lassen.

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